Blaulicht
Polizeimeldung vom 06.02.2021
Brand eines Wohn-/Geschäftshauses mit lebensgefährlicher Person
Ostrhauderfehn — Brand eines Wohnhauses mit lebensgefährlich verletzter Person
Am Samstag, gegen 04:53 Uhr, bemerkte die 80jährige Bewohnerin und Hauseigentümerin eines Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße in Ostrhauderfehn Brandgeruch und flüchtete aus ihrer Wohnung. Ihre 47 Jahre alte Tochter, die die Wohnung unter der Hauseigentümerin bewohnt, bemerkt etwa zeitgleich ebenfalls die starke Rauchentwicklung und flüchtet aus der Wohnung, die sie mit ihrem 47jährigen Lebensgefährten bewohnt. Dieser wird durch die eingetroffenen Rettungskräfte aus der Wohnung verbracht. Durch die länger einwirkende Rauchgasintoxikation wird der Mann lebensgefährlich verletzt und muss vor Ort durch Rettungskräfte reanimiert werden. Im Anschluss wird er, ebenso wie die durch leichte Rauchgasintoxikation verletzten Frauen in ein Krankenhaus nach Leer verbracht. Die vor Ort eingesetzten Feuerwehren aus Ostrhauderfehn, Langholt, Potshausen und Holterfehn konnten das Feuer unter Kontrolle bringen, bevor die Flammen auf ein Friseurgeschäft übergriff, das sich im vorderen Bereich des Hauses befand. Die Brandursache ist zunächst nicht geklärt. Es entstand ein Schaden von ca. 150.000 Euro
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Aktuelle Polizeiberichte aus Ostfriesland: Das ist passiert
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.01.2026
Verkehrsunfall++ Verkehrsunfallflucht++ Ladendiebstahl mit Kinderwagen++ Sachbeschädigung++ Raubdelikt++ Rettungseinsatz
A31/ Ihlow — Verkehrsunfall
Am 12.01.2026 um 16:23 Uhr kam es auf der A31 in Fahrtrichtung Emden, an der Anschlussstelle Riepe, zu einem Verkehrsunfall. Eine 61-jährige Fahrerin eines Daimler befuhr die A31 und beabsichtigte, diese an der Anschlussstelle Riepe zu verlassen. Hierbei verlor sie in der Rechtskurve die Kontrolle über den Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Sie blieb unverletzt. Es entstand an der Mittelschutzplanke und an dem Pkw insgesamt ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit.
Uplengen — Verkehrsunfallflucht
Am 12.01.2026 gegen 17:30 Uhr kam es in Uplengen, in der Oldendorfer Straße, zu einem Verkehrsunfall. Eine bislang unbekannte Person touchierte mit ihrem Fahrzeug auf der Oldendorfer Straße im Begegnungsverkehr den blaufarbenen Renault Twingo einer 33-jährigen Frau. Anschließend entfernte sich die Person unerlaubt von der Unfallstelle. Durch den Zusammenstoß klappte der linke Außenspiegel derart stark nach hinten, dass die Glasscheibe der Fahrertür zersprang. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Ladendiebstahl mit Kinderwagen
Am 12.01.2026 gegen 18:05 Uhr kam es in Emden, in einem Lebensmittelgeschäft in der Fritz-Reuter-Straße, zu einem Ladendiebstahl. Eine 23-jährige Frau, ein 19-jähriger Mann und ein 18-jähriger Mann legten in dem Geschäft Ware im dreistelligen Wert in einen mitgeführten Kinderwagen. Diesen deckten sie ab. Im Laden wurden sie von einem 60-jährigen Mitarbeiter festgestellt. Alle Personen erhielten ein Hausverbot. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen.
Emden — Sachbeschädigung
In der Zeit des 10.01.2026 gegen 13:00 Uhr bis zum 12.01.2026 um 09:00 Uhr kam es in Emden, in der Eduard-Mörike-Straße in Höhe der Hausnummer 4, zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw. Die bislang unbekannte Täterschaft beschädigte drei Reifen und eine Scheibe eines schwarzen Fiat Punto einer 48-jährigen Frau. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Raubdelikt
In der Nacht des 26.12.2025, gegen 02:20 Uhr, kam es in Emden, an der Kreuzung Große Straße/ Am Burggraben zu einem Raubdelikt. Durch vier unbekannte Täter wurde bei einem 36-jährigen Mann mittels Gewalt Diebesgut im mittleren dreistelligen Wert erlangt. Unter anderem wurde die Jacke des Mannes entwendet. Diese Jacke wurde dem Mann aus Emden kurz darauf durch einen unbeteiligten Radfahrer zurückgegeben, der sie in Tatortnähe fand. Der 36-jährige Mann wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 33-jährigen Mann und einen 20-jährigen Mann. Die Polizei bittet, dass sich der Radfahrer meldet.
Emden — Rettungseinsatz
Am 12.01.2026 gegen 09:40 Uhr kam es in Emden, in der Petkumer Straße, zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, nachdem eine Frau sich in einer akuten Notsituation befand und dringend Hilfe benötigte. Sie befand sich in einem Wohnhaus in einer lebensbedrohlichen Lage.
Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte die Frau aus der Situation geborgen werden. Im Rettungswagen wurden umgehend medizinische Maßnahmen eingeleitet; eine Reanimation verlief erfolgreich. Anschließend wurde die Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass das Anfertigen, Teilen oder Weiterverbreiten von Fotos oder Videos dieses Einsatzes — insbesondere über soziale Netzwerke oder Messengerdienste — unter gar keinen Umständen zulässig ist. Solches Verhalten verletzt die Würde und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Frau und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Betroffenen und ihrer Angehörigen und unterlassen Sie jede Form der Weiterverbreitung von Bildmaterial.
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Prozess nach Übergriffen: Frauen und vierjähriges Kind in Leer bedrängt
Übergriffe in Leer: 60-Jähriger vor der Großen Jugendkammer
Schwerwiegende Vorwürfe beschäftigen ab sofort das Landgericht: Ein 60-jähriger Mann muss sich wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe verantworten, die sich im Sommer 2025 in Leer ereignet haben sollen. Da unter den Betroffenen auch ein Kind ist, findet der Prozess vor der 1. Großen Jugendkammer unter dem Vorsitz von Richter Witte statt. Der Fall sorgt aufgrund der besonderen Umstände für großes öffentliches Interesse und eine umfangreiche Beweisaufnahme.
Vorwürfe: Belästigungen und ein Übergriff auf ein Kind
Die Anklage wiegt schwer. Dem derzeit in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg inhaftierten Mann wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer mehrfach Frauen in Leer bedrängt zu haben. In diesen Fällen soll er versucht haben, die Frauen gegen ihren ausdrücklichen Willen zu küssen.
Besonders erschütternd ist ein weiterer Anklagepunkt: Der 60-Jährige soll einem ihm völlig unbekannten, erst vierjährigen Mädchen unvermittelt einen Kuss auf den Mund gegeben haben. Diese Tat rückt das Verfahren in den Zuständigkeitsbereich der Jugendkammer, die besonders sensibel mit Fällen umgeht, in denen Minderjährige betroffen sind.
Mammut-Auftakt: 14 Zeugen geladen
Das Gericht plant eine sehr detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse. Bereits für den ersten Hauptverhandlungstag ist ein straffes Programm vorgesehen:
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Zeugen: Insgesamt 14 Personen sind geladen, um Licht in die Vorfälle des Sommers 2025 zu bringen.
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Gutachter: Ein Sachverständiger ist ebenfalls anwesend, um möglicherweise die Schuldfähigkeit oder andere psychologische Aspekte des Angeklagten zu bewerten.
Aufgrund der hohen Anzahl an Zeugen und der Komplexität der Vorwürfe wird mit einem intensiven Verfahren gerechnet. Der Angeklagte verbleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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178-facher Online-Betrug: 45-jähriger Ostfriese vor der Strafkammer
178-facher Betrug: Emder steht vor der 4. Großen Strafkammer
Es ist eine Masche, die den Online-Handel massiv belastet und letztlich alle ehrlichen Käufer trifft: Werden Waren bestellt, um sie niemals zu bezahlen, schwindet das Vertrauen der Händler – die Folge sind oft strengere Vorkasse-Regelungen. Man kann die Betreiber fast verstehen, die sich vor solchen Verlusten schützen wollen.
Systematischer Betrug unter falschem Namen
Im Mittelpunkt des Verfahrens vor dem Landgericht steht ein 45-jähriger Mann aus Emden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein gewerbsmäßiges Vorgehen vor: Zwischen 2023 und 2024 soll er in 178 Fällen Online-Shops getäuscht haben. Dabei nutzte er laut Anklage systematisch frei erfundene Personalien, um sich Waren zu erschleichen.
Das Besondere an diesem Fall ist die hohe Frequenz der Taten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte bereits zum Zeitpunkt der Bestellung fest eingeplant hatte, die Rechnungen niemals zu begleichen.
Die Verhandlung: Schadenssummen und Prozessauftakt
Die 4. Große Strafkammer hat nun die Aufgabe, diese enorme Anzahl an Einzeltaten juristisch aufzuarbeiten. Das finanzielle Ausmaß der Taten ist beachtlich:
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Gesamtvolumen der Bestellungen: Knapp 28.000 €
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Realer Schaden (nach Retouren): Rund 9.000 €
Zum ersten Hauptverhandlungstag wurden zunächst keine Zeugen geladen. In dieser Phase des Prozesses steht zumeist die Verlesung der Anklageschrift sowie die Klärung von Formalien und möglichen Einlassungen des Angeklagten im Vordergrund.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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