Blaulicht
Polizeimeldung von 15.01.2021
Betrug beim Online-Kauf Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einem nicht zugelassenen Pkw Verkehrsunfallflucht nach Verstoß in einer Überholverbotszone
Emden — Betrug beim Online-Kauf Am 14.01.2021 wurde bei der Polizei Emden ein Vorfall angezeigt, bei welchem ein 63-jähriger Emder Opfer eines “Fake-Shop” Betreibers wurde. In diesem gefälschten Online-Shop wurden Hauselektronikgeräte angeboten, von welchen der Geschädigte sich ein Gerät bestellte und auch per Vorkasse bezahlte. Als die Ware nicht wie versprochen geliefert wurde, stellte der Geschädigte durch weitere Recherche fest, dass er betrogen worden war. Die Polizei empfiehlt, grundsätzlich vor jeder Internetbestellung Recherchen zum Anbieter anzustellen und nicht per Vorkasse zu bezahlen.
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Emden — Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einem nicht zugelassenen Pkw Am 12.01.2020 gegen 15:30 Uhr stellte eine Streifenwagenbesatzung der Emder Polizei einen Pkw Audi im öffentlichen Verkehrsraum fest, bei welchem die Zulassungsplaketten am vorderen Kennzeichen fehlten. Bei der folgenden Verkehrskontrolle wurde durch die Einsatzkräfte festgestellt, dass der Fahrzeugführer, ein 25-jähriger Mann aus Italien mit Wohnsitz in Emden nicht nur zum zweiten Mal mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug und falschen Kennzeichen unterwegs war, sondern dass der Mann auch nach wie vor nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Der Verursacher muss sich nun erneut bezüglich aller festgestellten Verkehrsstraftaten in einem Verfahren verantworten.
Westoverledingen — Verkehrsunfallflucht nach Verstoß in einer Überholverbotszone Am 14.01.2021 gegen 15:20 Uhr kam es auf der Bundesstraße 70 in Höhe der Gemarkung Völlenerfehn, Fahrtrichtung Papenburg zu einem Überholmanöver des Fahrers eines weißen Lkw mit einem blauen Anhänger. Dieser überholte, trotz bestehendem Überholverbot, einen Sattelzug mit Auflieger und schnitt diesen beim Wiedereinordnen auf die Richtungsfahrbahn. Dabei kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der Fahrzeugführer des verursachenden Lkw entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Verkehrsteilnehmer, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich fernmündlich mit der Polizei in Westoverledingen in Verbindung zu setzen.
Holtland-Verkehrsunfall mit verletzter Person
Am 15.01.2021 kam es um 10.30 Uhr auf der Bundesstraße 72 zwischen Siebestock und Hesel zu einem Zusammenstoß im Begegnungsverkehr. Ein 19-jähriger PKW-Führer aus Hesel befuhr die B 72 aus Richtung Filsum kommend in Richtung Hesel. Zwischen der Siebestocker Straße und der Leeraner Straße fuhr er aus bislang unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß hier mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Der 28-jährige LKW Fahrer aus Barßel versuchte dem PKW Audi auszuweichen, konnte jedoch einen Aufprall an den Sattelauflieger des LKW nicht mehr verhindern. Der PKW Fahrer konnte sich noch selbstständig aus dem PKW befreien und wurde anschließend mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Pkw wurde abgeschleppt, eine Bergung des Lkw muss noch erfolgen. Die Fahrbahn war zum Zwecke der Unfllaufnahme zeitweise gesperrt. Zur Bergung des Lkw ist nochmal mit kurzfristigen Einschränkungen zu rechnen.
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Blaulicht
Pedelec-Fahrerin verletzt und Einbruch in Gaststätte – Polizei sucht Zeugen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.06.2026
Moormerland — Verkehrsunfall
Am 05.06.2026 befuhr ein 25-jähriger Fahrer eines Tesla Model 3 gegen 18:15 Uhr den Weidenweg in Moormerland und wollte nach rechts auf die Koloniestraße abbiegen. Dabei übersah er eine 72-jährige Pedelec-Fahrerin, die den Radweg der Koloniestraße in Richtung Warsingsfehn befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 72-Jährige stürzte. Sie erlitt leichte Verletzungen. Am PKW entstand ein Sachschaden.
Leer — Einbruch
Zwischen dem 21.05.2026 gegen 23 Uhr und dem 22.05.2026 gegen 5:15 Uhr drang eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise in einen Gastgewerbebetrieb in der Groninger Straße in Leer ein. Dort entwendete sie Diebesgut im Wert eines unteren dreistelligen Betrags. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden.
Ebenfalls in der Nacht vom 21.05. auf den 22.05.2026, zwischen 21:00 und 07:00 Uhr, versuchte eine unbekannte Täterschaft zudem, in einen vor dem Gastgewerbebetrieb in der Groninger Straße abgestellten Reisebus einzudringen. Dabei entstand ein Sachschaden am Bus.
Personen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Wohnhaus verwüstet, Drogenfahrer mit falschen Kennzeichen gestoppt und Polizei beleidigt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag den 07.06.2026
Einbruch ++ Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss, Urkundenfälschung ++ Beleidigung von PVB
Westoverledingen — Einbruch in Wohnhaus
Unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag unberechtigt Zutritt zu einem Wohnhaus. Es wurden Werkzeuge und Schlüssel entwendet. Fahrzeuge auf dem Gelände wurden aufgebrochen, zudem kam es zu Verwüstungen im Wohnhaus.
Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 06.06.2026, gegen 21:15 Uhr, stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der Fahrzeugführer nicht über eine erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Weiteren wurde festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehören. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Leer — Beleidigung von PVB
Am späten Samstagabend befuhr ein Pkw die Hauptstraße in Leer. Beim Erblicken von zwei auf einem Tankstellengelände befindlichen Polizeibeamten öffnete der Beifahrer das Fenster. Aus diesem heraus beleidigte er die Beamten lautstark. Die Person konnte im Weiteren angetroffen werden.
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Blaulicht
Tragisches Unglück in Aurich: Ein Toter nach Wohnhausbrand
Teile des Daches mussten vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden, um an versteckte Glutnester gelangen zu können. Foto: Diana Stöhr-Aeilts (Stadtfeuerwehr Aurich)
Tragisches Unglück im Schirumer Weg: Wohngebäudebrand fordert ein Menschenleben
AURICH. Ein schweres Unglück hat am Freitagvormittag die Gemeinde erschüttert. Bei einem Brand in einem Wohngebäude am Schirumer Weg kam ein Mensch ums Leben.
Die Alarmierung erreichte die Einsatzkräfte um 09:43 Uhr. Als die ersten Feuerwehren am Brandort eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Flammen schlugen bereits aus dem gesamten Einfamilienhaus. Einem glücklichen Umstand und dem besonnenen Handeln von Passanten ist es zu verdanken, dass ein Bewohner gerettet werden konnte; er wurde direkt vom Balkon in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
Massiver Einsatz unter schwierigen Bedingungen
Die Lage vor Ort war für die Einsatzkräfte hochkomplex. Da sich das Feuer nahezu in alle Räumlichkeiten ausgebreitet hatte, war ein Vordringen in das Gebäude zunächst unmöglich. Um die lebensgefährlich hohen Temperaturen zu senken, setzten die Feuerwehrleute gezielte „Fensterimpulse“ von außerhalb. Erst nachdem die Hitze reduziert werden konnte, gelang es den Atemschutztrupps, für die Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vorzudringen.
Während weitere Einheiten in die eng bebaute Wohnsiedlung nachrückten, wurde eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht. Parallel dazu errichteten die Kräfte eine umfangreiche Wasserversorgung über mehrere Hydranten, was einen massiven Löschangriff mit mehreren Rohren im Innen- und Außenbereich ermöglichte. Trotz der Anstrengungen griff das Feuer auch auf Teile der Dachkonstruktion über.
Hoffnungsloser Kampf bei der Personensuche
Die Rettungsmaßnahmen zogen sich über Stunden hin. Erst nachdem das Brandgeschehen weitgehend unter Kontrolle war und eingeleitete Lüftungsmaßnahmen für bessere Sichtverhältnisse sorgten, konnten die Atemschutzgeräteträger die Suche in allen Räumen abschließen. Sie fanden die vermisste Person jedoch nur noch leblos auf.
Parallel zum Brandgeschehen leistete das Kriseninterventionsteam der Feuerwehr Norden in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Seelsorgern psychologische Betreuung für Angehörige, Nachbarn und die belasteten Einsatzkräfte.
Großaufgebot an Hilfskräften
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Aurich, Sandhorst, Wallinghausen, Holtrop und Weene über vier Stunden hinweg im Einsatz. Die sanitätsdienstliche Absicherung übernahm das Deutsche Rote Kreuz Aurich. Für das leibliche Wohl und die Versorgung der entkräfteten Feuerwehrleute sorgte der in Middels stationierte Verpflegungszug.
Nach Abschluss der Löscharbeiten dauerten die Maßnahmen zur Beseitigung letzter Glutnester noch rund eineinhalb Stunden an; hierfür musste unter anderem die Dachhaut vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden. Um den hohen Hygienestandards bei solch einem Brandeinsatz zu entsprechen, wurde eine Sammelstelle für die kontaminierte Schutzausrüstung eingerichtet, die anschließend von einem Dienstleister zur professionellen Reinigung abtransportiert wurde. Während der Energieversorger das Haus vom Strom- und Gasnetz trennte, sicherte der städtische Betriebshof das Gelände für die weitere polizeiliche Ermittlungsarbeit.
Die Anteilnahme in der Region ist groß. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.
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