Blaulicht
Polizeimeldungen für den 09.04.2021
PI Leer/Emden — Angebot einer Online-Veranstaltung für Erziehungsverantwortliche Die Polizeiinspektion Leer/Emden hatte vor kurzer Zeit von der kostenlosen Online-Veranstaltung des Vereins “smiley — Verein zur Förderung der Medienkompetenz” berichtet, welche von der Polizeidirektion Osnabrück organisiert worden war. Diese war nach kurzer Zeit bei einer Teilnehmeranzahl von 500 Personen schnell ausgebucht, so dass aufgrund der hohen Nachfrage und des damit einhergehenden Bedarfes nunmehr eine weitere kostenlose Veranstaltung angeboten werden kann. Diese wird am 19.04.2021 in der Zeit von 19:00 Uhr — 21:00 Uhr stattfinden. WhatsApp, Instagram und Snapchat: was geht uns Eltern das an? Die Abendveranstaltung zum Thema Medienerziehung, in der Moritz Becker mithilfe der beiden Holzfiguren Max und Lisa das Nutzungsverhalten sozialer Medien erklärt und Überlegungen im Hinblick auf eine angemessene (Medien-) Erziehung anstellt, ist ab sofort nach einer Erprobungsphase regulär als Online-Veranstaltung möglich. Der Kontakt zum Publikum wird durch eine Ko-Moderation von einem Mitarbeiter von smiley e.V. ermöglicht, der die Fragen und Anregungen der Eltern in einem parallel stattfinden Chat in den Vortrag mit einbringt. (Quelle: https://smiley-ev.de/online-seminare.html) Für diese Veranstaltung können sich 500 Interessierte (Eltern, Erziehungsverantwortliche, Pädagog*innen) anmelden. Bitte schicken Sie bei Interesse zur Teilnahme an der Veranstaltung eine E‑Mail an: ernst.queder@polizei.niedersachsen.de Sie werden einen Link von uns erhalten, mit welchem Sie sich bei der Veranstaltung anmelden können.
BAB 28/Ammerland/Uplengen/Jümme — Straßenverkehrsgefährdung Am 09.04.2021 kam es in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr auf der Bundesautobahn 28 zwischen den Anschlussstellen (AS) Autobahndreieck Oldenburg und Filsum in Fahrtrichtung Leer zu einer Straßenverkehrsgefährdung, bei welcher ein Fahrer mit einem weißen Pkw und Kennzeichenkennung aus München durch besonders rücksichtslose und verkehrswidrige Fahrweise auffiel. Bereits in Höhe der AS Wechloy verfolgte der Verursacher einen Zeugen ohne jeglichen Sicherheitsabstand und fiel durch besonders grobe Fahrweise auf. Im weiteren Verlauf im Bereich der AS Apen/Remels überholte die Person in dem weißen Pkw mehrere Fahrzeuge bei hohen Geschwindigkeiten auf der rechten Seite der Fahrbahn und sorgte für ein stark erhöhtes Unfallpotenzial für die anderen Verkehrsteilnehmer. Die Autobahnpolizei Leer wurde über die Gesamtumstände informiert und hat ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die zuständigen Beamten bitten Verkehrsteilnehmer, die von der verkehrswidrigen Fahrweise des Verursachers betroffen waren oder sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich mit der Dienststelle der Autobahnpolizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Leer — Sachbeschädigung an Pkw
Am 08.04.2021 kam es in der Zeit von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Nüttermoorer Straße zu der mutwilligen Beschädigung eines Pkw. Eine unbekannte Person zerkratzte mit einem nicht identifizierten Werkzeug den Bereich der Heckklappe eines Pkw VW T‑Cross in grau und fügte dem Fahrzeug so einen Schaden im geschätzten mittleren dreistelligen Bereich zu. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Leer — Verkehrsunfallflucht (Foto) In der Zeit vom 08.04.2021, 21:00 Uhr bis zum 09.04.2021, 10:00 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Discounters an der Papenburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein derzeit noch nicht identifiziertes Fahrzeug die gemauerte Wand des dortigen Gebäudes erheblich beschädigte. Der Schaden, der am Mauerwerk des Gebäudes verursacht wurde, befindet sich rechtsseitig vom Haupteingang des Gebäudes und wird auf einen vier-bis fünfstelligen Betrag geschätzt. Ebenso wird davon ausgegangen, dass durch den Aufprall mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ebenso sichtbarer Schaden an dem verursachenden Fahrzeug entstanden ist. Die Polizei hat vor Ort eine Unfallaufnahme mit Spurensuche durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder dem verursachenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich fernmündlich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Zulassung mit entwendeten Kennzeichen Am 08.04.2021 um 22:10 Uhr wurde auf der Annenstraße im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein Pkw Audi kontrolliert, welcher mit drei Personen besetzt war. Im Verlauf der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 20-jährige Fahrzeugführer, der zu Beginn der Kontrolle erst falsche Personalien angab, weder über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte, noch den geführten Pkw amtlich zugelassen hatte. Zur Vortäuschung einer amtlichen Zulassung war der Pkw mit fremden Kennzeichen versehen worden, die am frühen Abend in Großefehn entwendet worden waren. Dem Verursacher wurde die Weiterfahrt untersagt. Zu diesem Zwecke wurden die Fahrzeugschlüssel vorläufig einbehalten. Zudem wurden die entwendeten Kennzeichen sichergestellt. Der junge Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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