Blaulicht
Polizeimeldungen für den für den 17.11.2020
Weener — Pkw im Wasser Am 17.11.2020 um 06:29 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass es an der Emsstraße im Weeneraner Hafen zu einem Unfall gekommen sein, bei welchem ein Pkw in das Hafenbecken gefahren sei. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 50-jähriger Mann aus Weener die Absicht mit seinem Pkw zu wenden, wobei er beim Zurücksetzen in das Hafenbecken stürzte. Der Betroffene konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde dann von Ersthelfern bei dem Ausstieg aus dem Wasser unterstützt. Das Fahrzeug versank im Wasser und war nicht mehr sichtbar. Taucher der Feuerwehr wurden zur Ortung des Fahrzeuges eingesetzt, welches dann durch einen Kran geborgen werden musste. Der 50-jährige Weeneraner musste aufgrund von Unterkühlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Es besteht der dringende Verdacht, dass er zum Vorfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und die weiteren Ermittlungen eingeleitet.
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Leer — Gefährdung des Straßenverkehrs/Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte Am 16.11.2020 wurde gegen 19:05 Uhr eine männliche Person mit einem Pkw Opel Corsa auffällig, als dieser in Schlangenlinien und ohne Beleuchtung die Bundesstraße 70/Stadtring befuhr und dann sich dann weiter in Richtung Ringstraße bewegte. Durch eingesetzte Kräfte wurde festgestellt, dass entgegenkommende Verkehrsteilnehmer dem gefährdenden Fahrzeug ausweichen mussten, um Zusammenstöße zu vermeiden. Der Fahrzeugführer, ein 25-jähriger Mann mit Wohnsitz in Leer, konnte auf einem Parkplatz an der Ringstraße angehalten werden, wobei festgestellt wurde, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand und einen Atemalkoholwert von 0,75 Promille aufwies. Zudem wies das kontrollierte Fahrzeug deutliche Unfallspuren auf. Der 25-jährige wurde zur weiteren Sachverhaltsklärung und zwecks einer Blutentnahme der Polizeidienststelle in Leer zugeführt. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Betroffene durch erhebliche körperliche Gegenwehr, wobei aber weder Einsatzkräfte, noch der Verursacher zu Schaden kamen. Der Verursacher, der ebenfalls nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, hat sich nun strafrechtlich zu verantworten. Aufgrund der offensichtlichen Unfallschäden an dem Pkw Opel kann nicht ausgeschlossen werden, dass der verantwortliche Fahrzeugführer während seiner Trunkenheitsfahrt einen Unfall verursachte haben könnte. Weiterhin wird nach bisherigen Erkenntnissen davon ausgegangen, dass wahrscheinlich noch weitere Verkehrsteilnehmer durch den 25-jährigen in eine Gefahrenlage gerieten. Daher bittet die Polizei weitere Geschädigte und Zeugen, sich fernmündlich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — Fahren ohne Fahrerlaubnis in Verbindung mit weiteren verkehrsrechtlichen Verstößen Am 17.11.2020 um 23:36 Uhr wurde durch eine Funkstreifenwagenbesetzung im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Geibelstraße ein 27-jähriger Mann mit seinem Pkw angehalten, bei welchem sich im Verlauf der Überprüfung herausstellte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Eine weitere Nachschau am Fahrzeug brachte zutage, dass die genutzten Fahrzeugkennzeichen nicht für den geführten Pkw ausgegeben waren, sondern unrechtmäßig genutzt wurden. Aufgrund der fehlenden Zulassung war somit auch kein Versicherungsschutz für das Kraftfahrzeug gegeben. Der 27-jährige Mann mit Wohnsitz in Emden muss sich nun in einem entsprechenden Strafverfahren verantworten.
Emden — Kennzeichenmissbrauch Am 16.11.2020 gegen 20:34 Uhr fällt einer Funkstreifenwagenbesatzung an der Fritz-Reuter-Straße ein Pkw BMW mit erhöhter Geschwindigkeit auf, welcher das hintere Kennzeichen mit einem Tuch verhängt hatte, um ein Ablesen zu verhindern. Als die Beamten den Fahrzeugführer mittels Anhaltesignal und Lichtzeichen zum Anhalten bewegen wollten, erhöht dieser die Fahrgeschwindigkeit und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Dazu führt der Verursacher noch ein Wendemanöver auf einem Parkplatz durch, um sich nach der Fahrtrichtungsänderung mit unvermittelter Geschwindigkeit von dem Funkstreifenwagen zu entfernen. Die eingesetzten Beamten können das Fahrzeug dann in Höhe der Wilhelm-Raabe-Straße anhalten und stellen. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Emden muss sich in einem Strafverfahren zu dem Vorwurf des Kennzeichenmissbrauchs verantworten.
Leer-Verkehrsunfallflucht In der Zeit vom 15.11.2020, 21:00 Uhr bis zum 16.11.2020, 13:00 Uhr kam es auf einem Parkplatz im hinteren Bereich des Bahnhofsrings zu einer Verkehrsunfallflucht, bei welcher ein Pkw BMW an der vorderen rechten Stoßstange erheblich beschädigt wurde. Ein unbekannter Fahrzeugführer verursachte durch ein nicht nachvollziehbares Fahrmanöver den Schaden an dem Pkw und verließ die Unfallstelle, ohne sich um die Regulierung zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — Verkehrsunfallflucht Am 16.11.2020 kam es in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 19:30 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz an einem Einkaufszentrum an der Thüringer Straße. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte beim Rangieren einen Pkw Opel an der hinteren rechten Fahrzeugseite und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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