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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Kin­der­feu­er­wehr Hol­thusen star­tet: Gro­ßes Inter­es­se und bereits mehr als 20 Anmeldungen

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Gro­ßes Inter­es­se an neu­er Kin­der­feu­er­wehr in Holthusen

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung im Feu­er­wehr­haus stößt auf gro­ße Reso­nanz – bereits mehr als 20 Kin­der und fünf Jugend­li­che aufgenommen

Hol­thusen – Im Feu­er­wehr­haus Hol­thusen herrsch­te am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber 2026, reges Trei­ben. Zahl­rei­che inter­es­sier­te Kin­der aus Hol­thusen, Hol­thu­ser­hei­de und Tichel­warf waren gemein­sam mit ihren Eltern der Ein­la­dung zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung rund um die geplan­te neue Kin­der­feu­er­wehr gefolgt.

Das Betreu­er­team nutz­te den Nach­mit­tag, um den Kin­dern und ihren Eltern die Inhal­te, Zie­le und Abläu­fe der zukünf­ti­gen Nach­wuchs­ar­beit aus­führ­lich vor­zu­stel­len. Im Mit­tel­punkt steht dabei, bereits den Jüngs­ten die Welt der Feu­er­wehr auf spie­le­ri­sche und kind­ge­rech­te Wei­se näher­zu­brin­gen. Dabei sol­len vor allem Freu­de, Gemein­schaft und abwechs­lungs­rei­che Akti­vi­tä­ten im Vor­der­grund stehen.

Das künf­ti­ge Pro­gramm soll sowohl ers­te feu­er­wehr­tech­ni­sche Grund­la­gen als auch ver­schie­de­ne Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten umfas­sen. Die Kin­der kön­nen dabei auf alters­ge­rech­te Wei­se ers­te Erfah­run­gen mit den Auf­ga­ben und der Arbeit der Feu­er­wehr sammeln.

Die Auf­nah­me in die Kin­der­feu­er­wehr ist für Mäd­chen und Jun­gen ab dem voll­ende­ten sechs­ten Lebens­jahr möglich.

Kin­der stan­den im Mittelpunkt

Wäh­rend sich die Eltern über die regel­mä­ßi­gen Tref­fen und die Mög­lich­kei­ten zur Anmel­dung infor­mier­ten, wur­de für die Kin­der ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm gebo­ten. Ein belieb­tes Glücks­rad sowie ver­schie­de­ne Was­ser­spie­le sorg­ten für viel Unter­hal­tung und leuch­ten­de Kinderaugen.

Auch für das leib­li­che Wohl der Besu­cher war gesorgt. Bei Kaf­fee und Kuchen, gegrill­ter Brat­wurst und küh­len Geträn­ken konn­ten sich die Gäs­te stär­ken und mit­ein­an­der ins Gespräch kommen.

Beglei­tet wur­de die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung unter ande­rem von Orts­brand­meis­ter Ste­fan Sie­mens und Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser. Bei­de unter­stütz­ten damit die neue Initia­ti­ve und die Nach­wuchs­ar­beit der Feu­er­wehr Holthusen.

Bereits mehr als 20 Kin­der aufgenommen

Der Nach­mit­tag wur­de für die Feu­er­wehr Hol­thusen zu einem direk­ten Erfolg. Bereits im Rah­men der Ver­an­stal­tung konn­ten mehr als 20 Kin­der für die Kin­der­feu­er­wehr sowie fünf Jugend­li­che für die Jugend­feu­er­wehr auf­ge­nom­men werden.

Damit ist das Inter­es­se an der neu­en Nach­wuchs­grup­pe bereits kurz nach der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung groß. Die Feu­er­wehr möch­te inter­es­sier­ten Kin­dern und Jugend­li­chen auch wei­ter­hin die Mög­lich­keit geben, sich zu beteiligen.

Wer den Infor­ma­ti­ons­ter­min am 26. Sep­tem­ber ver­passt hat, kann sich daher wei­ter­hin jeder­zeit anmel­den. Für die Kin­der­feu­er­wehr sind Mäd­chen und Jun­gen ab dem voll­ende­ten sechs­ten Lebens­jahr will­kom­men. Auch älte­re Nach­wuchs­kräf­te kön­nen sich enga­gie­ren: Jugend­li­che ab zehn Jah­ren haben die Mög­lich­keit, sich bei der ört­li­chen Jugend­feu­er­wehr zu melden.

Mit der neu­en Kin­der­feu­er­wehr schafft die Feu­er­wehr Hol­thusen damit ein Ange­bot, bei dem bereits jun­ge Kin­der die Gemein­schaft der Feu­er­wehr ken­nen­ler­nen und ers­te Ein­bli­cke in deren Arbeit erhal­ten können.

Foto: Joa­chim Rand

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Feu­er­wehr­wett­kampf in Ihr­ho­ve: Holt­gas­te gewinnt den Wett­be­werb vor Folm­husen und Ditzum

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Feu­er­wehr­wett­kampf in Ihr­ho­ve: Holt­gas­te sichert sich den ers­ten Platz

Am Frei­tag­abend stand in Ihr­ho­ve ein Feu­er­wehr­wett­kampf nach alter Art auf dem Pro­gramm. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Ihr­ho­ve hat­te zu dem tra­di­tio­nel­len Wett­be­werb ein­ge­la­den. Ins­ge­samt 13 Grup­pen gin­gen an den Start und stell­ten ihr Kön­nen unter Beweis.

Am Ende setz­te sich die Feu­er­wehr Holt­gas­te durch und sicher­te sich den ers­ten Platz. Den zwei­ten Rang beleg­te die Grup­pe aus Folm­husen, auf Platz drei folg­te Ditz­um.

Die wei­te­ren Platzierungen:

  1. Holt­gas­te
  2. Folm­husen
  3. Ditz­um
  4. Brei­ner­moor
  5. Wymeer
  6. Wee­ner
  7. Jem­gum
  8. Völ­len­er­fehn
  9. Ihr­ho­ve
  10. Groß­wol­de
  11. Flachs­meer
  12. Esklum
  13. Grup­pe Gemeindekommando

 

Zahl­rei­che Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er ver­folg­ten den Wett­kampf und unter­stütz­ten die teil­neh­men­den Feu­er­wehr­grup­pen mit Anfeue­rungs­ru­fen. Damit bot der Abend nicht nur span­nen­den Feu­er­wehr­sport, son­dern auch Gele­gen­heit für Begeg­nung und Gemeinschaft.

Nach dem Wett­kampf lie­ßen die teil­neh­men­den Grup­pen und die Gäs­te den Abend gemein­sam in gesel­li­ger Run­de ausklingen.

Bild­quel­le: Mar­kus Bruns

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CDU-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat kon­sti­tu­iert sich: Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut Vorsitzender

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Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff wur­de erneut zum Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der neu­en Rats­pe­ri­ode an der Spit­ze der Frak­ti­on, die sich mit den The­men Sicher­heit, soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und Stadt­ent­wick­lung beschäf­ti­gen will.

CDU-Frak­ti­on Leer stellt sich für neue Rats­pe­ri­ode auf

Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den gewählt

Leer. Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat sich am Mon­tag für die neue Rats­pe­ri­ode kon­sti­tu­iert und ihren Frak­ti­ons­vor­stand gewählt. Dabei wur­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den bestimmt. Hein­richs­dorff gehört dem Rat der Stadt Leer seit 15 Jah­ren an und steht seit fünf Jah­ren an der Spit­ze der CDU-Fraktion.

Zu sei­nen Stell­ver­tre­te­rin­nen wur­den Hil­trud Rich­mond und Julia Malch­us gewählt. Das Amt des Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rers über­nimmt Tho­mas Bruns. Wei­te­re Mit­glie­der der neu­en CDU-Frak­ti­on sind Dirk Bee­ning, Nico Jan­ßen, Harm Did­dens und Micha­el Weber.

„Ich freue mich sehr über das Ver­trau­en der neu­en Frak­ti­on. Wir haben ein star­kes Team und wol­len gemein­sam mit kla­rer Hal­tung und einem guten Mit­ein­an­der in die neue Rats­pe­ri­ode star­ten“, erklärt Heinrichsdorff.

CDU will poli­ti­sche Arbeit weiterentwickeln

Das Ergeb­nis der Kom­mu­nal­wahl sei zugleich ein kla­rer Auf­trag, die poli­ti­sche Arbeit der CDU in Leer wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so Hein­richs­dorff. Die CDU wol­le sicht­ba­rer wer­den, ihre Posi­tio­nen klar ver­tre­ten und zugleich offen für den Aus­tausch mit ande­ren Frak­tio­nen sein.

„Im Mit­tel­punkt müs­sen die The­men ste­hen, die für die Men­schen in Leer im All­tag einen Unter­schied machen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Ein Schwer­punkt der kom­men­den Frak­ti­ons­ar­beit soll nach Anga­ben der CDU das The­ma Sicher­heit wer­den. Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten im Wahl­kampf deut­lich gemacht, dass ihnen die­ses The­ma wich­tig sei. Dies wol­le die CDU ernst nehmen.

„Die Men­schen sol­len sich in Leer sicher füh­len kön­nen – auf den Stra­ßen, in den Stadt­tei­len und auch abends in der Innen­stadt“, sagt Hein­richs­dorff. Die Frak­ti­on wol­le des­halb genau hin­schau­en, wo Hand­lungs­be­darf bestehe, und sich für kon­kre­te Lösun­gen einsetzen.

Finanz­po­li­tik und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im Fokus

Einen wei­te­ren Schwer­punkt sieht die CDU-Frak­ti­on in einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Finanz­po­li­tik und der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Stadt. Ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen müs­se bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau geprüft wer­den, wel­che Kos­ten ent­ste­hen und was sich die Stadt dau­er­haft leis­ten könne.

„Wir müs­sen bei allen poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau hin­schau­en, was sie kos­ten und was wir uns dau­er­haft leis­ten kön­nen. Gera­de ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Stadt müs­sen wir kla­re Prio­ri­tä­ten set­zen und mit den Steu­er­gel­dern der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen“, erklärt Heinrichsdorff.

Gleich­zei­tig müs­se Leer aus Sicht der CDU attrak­ti­ve Rah­men­be­din­gun­gen für Unter­neh­men, Arbeits­plät­ze und Inves­ti­tio­nen schaf­fen. Soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung gehör­ten dabei zusammen.

„Eine Stadt kann lang­fris­tig nur gestal­ten, wenn ihre wirt­schaft­li­che Grund­la­ge stimmt. Des­halb gehö­ren soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung für uns zusam­men“, so der Fraktionsvorsitzende.

Wahl­pro­gramm soll Grund­la­ge für die kom­men­den fünf Jah­re sein

Für die poli­ti­sche Arbeit der neu­en Rats­pe­ri­ode soll das Wahl­pro­gramm der CDU die Grund­la­ge bil­den. Dar­in habe die Par­tei kon­kre­te Zie­le für die Stadt Leer for­mu­liert, die nun Schritt für Schritt umge­setzt wer­den sollen.

Gleich­zei­tig kün­digt Hein­richs­dorff eine selbst­kri­ti­sche Betrach­tung des Wahl­er­geb­nis­ses an. Die CDU wol­le sich damit aus­ein­an­der­set­zen, wo sie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht habe und an wel­chen Stel­len die poli­ti­sche Arbeit noch ver­bes­sert wer­den müsse.

„Unser Wahl­pro­gramm ist dabei die Grund­la­ge für die poli­ti­sche Arbeit der kom­men­den fünf Jah­re. Wir haben dar­in kon­kre­te Zie­le für Leer for­mu­liert und wol­len die­se jetzt Schritt für Schritt umset­zen. Gleich­zei­tig gehört für uns dazu, ehr­lich auf das Wahl­er­geb­nis zu schau­en und selbst­kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, wo wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht haben und wo wir unse­re poli­ti­sche Arbeit noch bes­ser machen müssen.“

Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fraktionen

Die neue CDU-Frak­ti­on will geschlos­sen auf­tre­ten und zugleich kon­struk­tiv mit den ande­ren Frak­tio­nen im Leera­ner Stadt­rat zusam­men­ar­bei­ten. Die eige­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen sol­len dabei klar ver­tre­ten wer­den. Gleich­zei­tig sei die CDU bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach gemein­sa­men Lösun­gen für die Stadt zu suchen.

„Wir wer­den unse­re Posi­tio­nen klar ver­tre­ten. Gleich­zei­tig sind wir bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach Lösun­gen zu suchen, wenn es um die Zukunft unse­rer Stadt geht“, erklärt Heinrichsdorff.

In den kom­men­den Wochen wird sich die neue Frak­ti­on ins­be­son­de­re auf die Arbeit in den Aus­schüs­sen vor­be­rei­ten. Außer­dem sol­len Zustän­dig­kei­ten fest­ge­legt und die poli­ti­schen Schwer­punk­te für die neue Rats­pe­ri­ode wei­ter kon­kre­ti­siert werden.

„Wir wol­len auf der bis­he­ri­gen Arbeit auf­bau­en und zugleich neue Impul­se set­zen. Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Leer wei­ter vor­an­zu­brin­gen und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ansprech­bar zu sein“, sagt Hein­richs­dorff abschließend.

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Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken,...

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