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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Kurz­fris­ti­ge Sanie­rung der maro­den Oster­tor­stra­ße in Remels angekündigt

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Auf­grund der extre­men Stra­ßen­schä­den wur­de die Höchst­ge­schwin­dig­keit in Remels auf 10 km/h redu­ziert. (v.r.n.l.): Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le (CDU), Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht und Frank Buch­holz (Lan­des­amt für Stra­ßen­bau und Verkehr).

Maro­de L 24 in Remels: Sanie­rung erfolgt „mit Ansage“

Remels/Hannover. Die deso­la­te Fahr­bahn der Oster­tor­stra­ße (L 24) in Remels wird kurz­fris­tig saniert. Was zunächst wie eine gute Nach­richt klingt, beglei­tet der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le mit deut­li­cher Kri­tik. Nach sei­nen Wor­ten sei die extre­me Situa­ti­on „mit Ansa­ge“ ent­stan­den und nicht allein die Fol­ge eines har­ten Win­ters, son­dern das Resul­tat einer lang­jäh­ri­gen Unter­fi­nan­zie­rung der Straßenbauverwaltung.

Sanie­rung im März unter Vorbehalt

Wie bei einem Orts­ter­min mit Uple­n­gens Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht und Frank Buch­holz, dem Lei­ter des Geschäfts­be­reichs Aurich des Lan­des­am­tes für Stra­ßen­bau und Ver­kehr, bekannt wur­de, sol­len nun bis zu 200.000 Euro über­plan­mä­ßig frei­ge­ge­ben wer­den. Die Instand­set­zung des Abschnitts zwi­schen der Fried­hofs­al­lee und der Hasen­burg­stra­ße ist für das Wochen­en­de vom 13. bis 15. März 2026 geplant – vor­aus­ge­setzt, das Wet­ter spielt mit.

Für die Arbei­ten muss die Oster­tor­stra­ße voll gesperrt wer­den. Dabei wird die Fahr­bahn­de­cke etwa vier Zen­ti­me­ter tief abge­fräst und erneu­ert. Buch­holz sicher­te zudem zu, zu prü­fen, ob Schä­den in wei­te­ren Abschnit­ten sowie in Sel­ver­de und Groß­san­der im glei­chen Zuge repa­riert wer­den können.

Schritt­tem­po statt flie­ßen­der Verkehr

Wie pre­kär die Lage aktu­ell ist, zeigt die ver­kehrs­recht­li­che Situa­ti­on: Die Schlag­lö­cher sind mitt­ler­wei­le so tief, dass die Höchst­ge­schwin­dig­keit auf ledig­lich 10 km/h her­ab­ge­setzt wer­den muss­te. „Das heißt im Klar­text, man kann schon fast neben einem Auto her­lau­fen“, so Thie­le. Dies habe in der Bevöl­ke­rung zu Recht für gro­ßen Unmut gesorgt.

Bereits im ver­gan­ge­nen Herbst hat­te der Abge­ord­ne­te wäh­rend eines Kurz­prak­ti­kums bei der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung selbst Hand ange­legt und Schlag­lö­cher not­dürf­tig mit Kalt­asphalt geflickt. Für ihn ist klar: Die ange­schla­ge­nen Stra­ßen­de­cken haben durch den Win­ter ledig­lich den „Todes­stoß“ erhal­ten, der Hand­lungs­be­darf sei jedoch seit Jah­ren offensichtlich.

Kri­tik an der Landespolitik

Thie­le wirft der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung eine ver­fehl­te Infra­struk­tur­po­li­tik vor. Statt die Etats für die Lan­des­stra­ßen anzu­he­ben, sei­en Mit­tel gekürzt oder in Rück­la­gen für das Wahl­jahr 2027 ver­scho­ben worden.

„Wir müs­sen aus der Man­gel­wirt­schaft her­aus“, for­dert Thie­le. Eine ver­läss­li­che Wirt­schaft und der täg­li­che Weg zur Arbeit sei­en auf eine intak­te Infra­struk­tur ange­wie­sen. Er plä­diert daher für eine dau­er­haf­te und deut­li­che Erhö­hung der Haus­halts­mit­tel für den Stra­ßen­bau, um künf­tig pro­ak­tiv statt nur im Not­fall reagie­ren zu können.


 

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Blue Knights Ost­fries­land spen­den 1.000 Euro an das Schutzengel-Huus

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Micha­el Warth, Vor­sit­zen­der des Poli­zei-Moto­rad­clubs Blue Knight XXXIX Ost­fries­land e.V., über­reicht Ulf Thie­le, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V. im Rah­men der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Chap­ters eine Spen­de in Höhe von 1.000 Euro. Die Blue Knights sind seit Som­mer 2024 Part­ner des Schutz­en­gel-Huus.    Foto: Blue Knights Ger­ma­ny XXXIX Ost­fries­land e.V.

 

Blue Knights Ost­fries­land unter­stüt­zen das Schutz­en­gel-Huus mit 1.000 Euro

Rie­pe. Die Ver­bun­den­heit zwi­schen den Blue Knights Ost­fries­land und dem Schutz­en­gel-Huus in Remels wird wei­ter­hin aktiv gelebt. Im Rah­men der dies­jäh­ri­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung in der Gast­stät­te „Wei­ßes Pferd“ in Rie­pe über­reich­te der Motor­rad­club eine Spen­de in Höhe von 1.000 Euro an den För­der­ver­ein der Einrichtung.

Eine Part­ner­schaft als Herzensanliegen

Das ost­frie­si­sche Chap­ter XXXIX der Blue Knights Ger­ma­ny, ein Zusam­men­schluss aus akti­ven und pen­sio­nier­ten Poli­zei­be­am­ten mit einer Lei­den­schaft für das Motor­rad­fah­ren, pflegt seit Som­mer 2024 eine enge Part­ner­schaft mit dem För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V. „Die Unter­stüt­zung der Arbeit für schwer­kran­ke Kin­der und ihre Fami­li­en ist uns ein gro­ßes Anlie­gen“, beton­te Micha­el Warth, Vor­sit­zen­der des Chap­ters, wäh­rend der Übergabe.

Ulf Thie­le nahm die Spen­de für den För­der­ver­ein ent­ge­gen und hob die Bedeu­tung der regel­mä­ßi­gen Zusam­men­ar­beit her­vor. Neben der finan­zi­el­len Zuwen­dung unter­stüt­zen die Mit­glie­der des Clubs das Pro­jekt auch durch tat­kräf­ti­ge Hil­fe bei ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen. Das gespen­de­te Geld soll dazu ver­wen­det wer­den, Fami­li­en von Pfle­ge­kos­ten zu ent­las­ten, die nicht durch die Pfle­ge­kas­sen abge­deckt werden.

Über das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“

Die Ein­rich­tung in Remels (Uple­n­gen), betrie­ben durch die Dia­ko­nie­sta­ti­on Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen gGmbH, bie­tet eine spe­zia­li­sier­te Ver­sor­gung für inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che. Das Haus fun­giert als wich­ti­ge Brü­cke zwi­schen dem Kli­nik­auf­ent­halt und der häus­li­chen Pfle­ge. Es ermög­licht Eltern not­wen­di­ge Aus­zei­ten und stellt sicher, dass die hoch­kom­ple­xe pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung auch dann gewähr­leis­tet ist, wenn die ambu­lan­te Hil­fe zu Hau­se zeit­wei­se nicht ausreicht.

Der För­der­ver­ein als finan­zi­el­le Stütze

Da die gesetz­li­chen Kos­ten­trä­ger nicht alle Auf­wen­dun­gen für den Auf­ent­halt und die spe­zia­li­sier­te Pfle­ge über­neh­men, springt der im Jahr 2020 gegrün­de­te För­der­ver­ein ein. Er finan­ziert sich aus­schließ­lich durch Mit­glieds­bei­trä­ge, Spen­den und För­der­gel­der. Ziel ist es, den betrof­fe­nen Fami­li­en in einer ohne­hin belas­ten­den Situa­ti­on die finan­zi­el­le Sor­ge um die Unter­brin­gung und Beglei­tung ihrer Kin­der im Schutz­en­gel-Huus zu nehmen.

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NDR beglei­tet jun­gen Gas­tro­no­men im Ein­satz für Dorf­dis­co “Limit” in Ihrhove

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Ret­tung der Dorf­dis­co: NDR beglei­tet jun­gen Gas­tro­no­men in Ihrhove

Ihrhove/Leer. Seit 33 Jah­ren ist das „Limit“ in Ihr­ho­ve eine Insti­tu­ti­on im Land­kreis Leer. Doch die Zei­ten für länd­li­che Dis­ko­the­ken sind her­aus­for­dernd: Seit der Coro­na-Pan­de­mie kämp­fen vie­le Betrie­be mit rück­läu­fi­gen Besu­cher­zah­len. Inmit­ten die­ser schwie­ri­gen Lage setzt ein jun­ger Gas­tro­nom alles dar­an, einen der letz­ten gro­ßen Treff­punk­te in der Regi­on zu erhal­ten. Ein Kame­ra­team des NDR hat die­sen Ein­satz nun für das For­mat „Die Nord­re­por­ta­ge“ begleitet.

70-Stun­den-Wochen für den Erhalt der Tradition

Vor drei Jah­ren über­nahm der heu­te 29-jäh­ri­ge Tim Kerkhoff den elter­li­chen Betrieb. Was für die Gäs­te nach unbe­schwer­ten Par­ty­näch­ten und Spaß klingt, bedeu­tet für den Nach­fol­ger har­te Arbeit und Dis­zi­plin. Arbeits­wo­chen von 70 Stun­den sind für Kerkhoff kei­ne Sel­ten­heit, da er zusätz­lich zu der Dis­ko­thek in Ihr­ho­ve vor kur­zem auch einen Pub in Leer vor dem Aus bewahrt und über­nom­men hat.

Trotz der enor­men Belas­tung steht der jun­ge Gas­tro­nom nicht allein da. Unter­stüt­zung erhält er von sei­ner Fami­lie: Die Eltern Karin und Hans-Her­mann sowie sein Bru­der Kai packen mit an, um das „Limit“ und die damit ver­bun­de­ne Fami­li­en­tra­di­ti­on in eine siche­re Zukunft zu füh­ren. Der Zusam­men­halt ist ein zen­tra­ler Anker in einem All­tag, der stän­dig zwi­schen wirt­schaft­li­chem Über­le­ben und der Lei­den­schaft für die Gas­tro­no­mie schwankt.

TV-Tipp: Ein Blick hin­ter die Kulissen

Die Repor­ta­ge zeigt unge­schönt die all­täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, die der Betrieb einer Dorf­dis­co in Ost­fries­land heu­te mit sich bringt. Zwi­schen Tre­sen, Per­so­nal­pla­nung und dem Kampf um jeden Gast doku­men­tiert das Kame­ra­team den uner­müd­li­chen Ein­satz der Fami­lie Kerkhoff.

Die Sen­dung „Die Nord­re­por­ta­ge: Dorf­dis­co in Ost­fries­land — Zwi­schen Fami­lie, Tre­sen und Über­le­ben“ wird am Diens­tag, 3. März 2026, um 18.15 Uhr im NDR Fern­se­hen aus­ge­strahlt. Im Anschluss an die TV-Aus­strah­lung steht der Bei­trag zudem in der ARD Media­thek zum Abruf bereit.

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Ein musi­ka­li­scher Dream­li­ner gefäl­lig? The Air­let­tes laden zum Swing-Flug ins SparkassenForum Leer. Wer am Mitt­woch, den 4. März 2026, das...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...

Veranstaltung

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Ost­fries­lands Sound fei­ert Jubiläum

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Jubi­lä­ums­kon­zert bei frei­em Eintritt Seit 15 Jah­ren steht LAKESIDE PARK für hand­ge­mach­te Live­mu­sik mit Cha­rak­ter....

Veranstaltung

101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

Ein Jahr­hun­dert Zeit­ge­schich­te: Film­vor­füh­rung zum 101. Geburts­tag von Albrecht Weinberg Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Albrecht Wein­berg, der...