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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Tra­di­tio­nel­ler Holz­boots­bau in Ditz­um begeis­tert bun­des­weit jun­ge Nachwuchskräfte

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Betriebs­lei­ter Ger­jet Bült­jer (r.) zeigt Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (l.) die Arbei­ten in der Schiffs­hal­le. Im Hin­ter­grund der 15 Meter lan­ge his­to­ri­sche Segel­kut­ter „Gebrü­der“ von Carolinensiel.

Boots­bau­kunst aus Ditz­um: Wo Tra­di­ti­on auf die nächs­te Gene­ra­ti­on trifft

Die H. Bült­jer Boots­werft an der Ems ist weit mehr als ein Repa­ra­tur­be­trieb – sie ist ein leben­di­ges Denk­mal des Holz­boots­baus. In einer Ära von Ver­bund­stof­fen und Mas­sen­fer­ti­gung setzt der Fami­li­en­be­trieb in fünf­ter Gene­ra­ti­on auf das edle Hand­werk mit Natur­stof­fen und zieht damit jun­ge Talen­te aus ganz Deutsch­land ins beschau­li­che Ostfriesland.

Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer (Seni­or) zeigt, wie die Plan­ken­gän­ge kal­fa­tert (abge­dich­tet) wer­den. Eine zeit­auf­wen­di­ge Arbeits­wei­se, die nicht mehr auf vie­len Werf­ten gepflegt wird. Im Hin­ter­grund trägt Prak­ti­kant Lukas Rit­ter eine Unter­was­ser­schutz­far­be auf.
Tra­di­tio­nel­les Hand­werk haut­nah erle­ben: Auch die Schü­ler­prak­ti­kan­tin Lea Onnen aus Olden­dorf erhält auf der Bült­jer Werft die sel­te­ne Gele­gen­heit, selbst Hand anzu­le­gen und sich im Kal­fa­tern zu probieren.

 

Ein Magnet für den Nach­wuchs: Aus­bil­dung mit Tiefgang

Wäh­rend vie­le Werf­ten ent­lang der Ems bereits in den 1960er Jah­ren ihre Tore schlie­ßen muss­ten, behaup­tet sich die Bült­jer Boots­werft seit 127 Jah­ren als fes­te Instanz. Heu­te ist der Betrieb im Fische­rei­dorf Ditz­um eine der ers­ten Adres­sen für den tra­di­tio­nel­len Holzbootsbau.

Das Beson­de­re: Die Werft fun­giert als regel­rech­ter Magnet für Aus­zu­bil­den­de. Die Bewer­ber kom­men nicht nur aus der Regi­on, son­dern aus Metro­po­len wie Mün­chen, Köln, Ham­burg oder Ber­lin. Jähr­lich fin­den zwei bis drei Azu­bis ihren Weg in den Betrieb, um das Hand­werk des Boots­bau­ers in der Fach­rich­tung Neu‑, Aus- und Umbau zu erlernen.

„Unse­re Aus­zu­bil­den­den haben ent­we­der eine tie­fe Affi­ni­tät zur Schiff­fahrt oder den bren­nen­den Wunsch, mit dem Werk­stoff Holz zu arbei­ten“, erklärt Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer, der die Werft gemein­sam mit sei­nem Cou­sin Andy Bült­jer führt.

Exzel­lenz im Hand­werk: Regel­mä­ßi­ge Bun­des- und Landessieger

Dass die Aus­bil­dung bei Bült­jer zur Eli­te gehört, bele­gen die Zah­len der letz­ten zwei Jahr­zehn­te: Über 55 jun­ge Men­schen wur­den hier bereits erfolg­reich aus­ge­bil­det. Regel­mä­ßig glän­zen die Absol­ven­ten bei der „Deut­schen Meis­ter­schaft im Hand­werk“ (DMH).

Zuletzt wur­de der frisch aus­ge­lern­te Boots­bau­er Felix Bruck­mann geehrt, der auf Bun­des­ebe­ne den drit­ten Platz beleg­te. Imke Hen­nig, Vize­prä­si­den­tin der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land, betont bei der Urkun­den­über­ga­be die Bedeu­tung des Betriebs: Durch die­ses Enga­ge­ment wer­de nicht nur der eige­ne Fach­kräf­te­nach­wuchs gesi­chert, son­dern ein küs­ten­ty­pi­sches Kul­tur­gut bewahrt.

 

Der 15 Meter lan­ge Tra­di­ti­ons­seg­ler „Klaus Stör­te­be­ker III“ (vor­ne) wird wie­der see­taug­lich gemacht. Im Hin­ter­grund die Torf­mut­te „Del­phin“ aus Westrhauderfehn.

Das Berufs­bild Boots­bau­er: Sel­ten, gefragt und vielseitig

Der Beruf des Boots­bau­ers mag sel­ten sein, doch er ist gefrag­ter denn je. Die drei­ein­halb­jäh­ri­ge Aus­bil­dung deckt ein brei­tes Spek­trum ab:

  • Neu­bau und Konstruktion

  • Restau­rie­rung his­to­ri­scher Fahrzeuge

  • Instand­set­zung und tech­ni­scher Ausbau

Ergänzt wird die prak­ti­sche Arbeit auf der Werft durch Block­un­ter­richt an der Berufs­schu­le in Bra­ke (Unter­we­ser). Dort erler­nen die Fach­kräf­te auch den Umgang mit moder­nen Ver­bund­stof­fen und Metal­len, um für den gesam­ten Markt gerüs­tet zu sein.

Full-Ser­vice für Holz­schif­fe bis 150 Tonnen

Als spe­zia­li­sier­ter Meis­ter­be­trieb bie­tet Bült­jer eine Infra­struk­tur, die ihres­glei­chen sucht. Mit zwei Hal­len und drei Hel­gen kön­nen Schif­fe mit einem Gewicht von bis zu 150 Ton­nen geslippt wer­den. Das Leis­tungs­port­fo­lio umfasst:

  1. Holz­boots- und Rigg­bau: Tra­di­tio­nel­le Beplan­kung und Mastbau.

  2. Tech­nik-Ser­vice: Aus­tausch und Über­ho­lung tech­ni­scher Aggregate.

  3. Elek­trik & Elek­tro­nik: Pla­nung und Instal­la­ti­on moder­ner Bordnetze.

  4. Kon­ser­vie­rung: Hoch­wer­ti­ge Lackier­ar­bei­ten und Oberflächenschutz.

Aktu­el­le Pro­jek­te wie die Neu­be­plan­kung des 15 Meter lan­gen his­to­ri­schen Segel­kut­ters „Gebrü­der“ aus Caro­li­nen­siel oder die Restau­rie­rung der „Klaus Stör­te­be­ker III“ ver­deut­li­chen die Kapa­zi­tä­ten der Werft.

Holz als Zukunfts­ka­pi­tal: Qua­li­tät braucht Zeit

Das Herz­stück der Werft ist das Lager. Ob Eiche, Kam­ba­la, Maha­go­ni, Lär­che oder Teak – das Holz wird tra­di­tio­nell hand­werk­lich ver­ar­bei­tet und muss per­fekt durch­ge­trock­net sein.

„Wir rech­nen pro Zen­ti­me­ter Dicke mit einem Jahr Lager­zeit“, so Bültjer.

Die­ser enor­me Bestand an abge­la­ger­tem, bes­tem Bau­holz ist das wah­re Zukunfts­ka­pi­tal des Betriebs. Es garan­tiert, dass auch in den kom­men­den Jahr­zehn­ten Boo­te in Ditz­um ent­ste­hen und erhal­ten wer­den, die den Ele­men­ten trot­zen und die Ästhe­tik des klas­si­schen Boots­baus verkörpern.

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15. „Tref­fen Tra­di­ti­ons­schif­fe unner d‘ Raad­hu­us­to­orn“ — nächs­tes Tref­fen fin­det 2027 statt! 

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Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

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Sanie­rung am Leda-Sperr­werk: Brü­cken bis Sep­tem­ber 2026 voll gesperrt

LEER. Wer das Leda-Sperr­werk für Rad­tou­ren oder Spa­zier­gän­ge nutzt, muss sich auf eine mona­te­lan­ge Sper­rung ein­stel­len. Wie das Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nord­see mit­teilt, haben umfang­rei­che Instand­set­zungs­ar­bei­ten an den Betriebs­brü­cken begon­nen, die eine Über­que­rung der Leda an die­ser Stel­le vor­erst unmög­lich machen.

Tech­ni­sche Moder­ni­sie­rung erfor­dert Anhebung

Der Grund für die Maß­nah­me ist tech­nisch anspruchs­voll: Die Betriebs­brü­cken erhal­ten neue Lager. Um die­se wich­ti­gen Bau­tei­le aus­tau­schen zu kön­nen, müs­sen die gesam­ten Brü­cken­kon­struk­tio­nen ange­ho­ben wer­den. Die­se Arbei­ten sind für den Erhalt der Infra­struk­tur und die Sicher­heit des Sperr­werks unerlässlich.

Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

Die Bau­ar­bei­ten sind bereits am Mon­tag, den 16. März 2026, ange­lau­fen. Nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand wer­den die Instand­set­zun­gen das gesam­te Som­mer­halb­jahr in Anspruch neh­men und vor­aus­sicht­lich Ende Sep­tem­ber 2026 abge­schlos­sen sein.

Wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums bleibt die Pas­sa­ge über die Brü­cken sowohl für den Rad­ver­kehr als auch für Fuß­gän­ger voll­stän­dig gesperrt. Orts­kun­di­ge wer­den gebe­ten, die Sper­rung bei der Pla­nung ihrer Rou­ten zu berück­sich­ti­gen und ent­spre­chen­de Aus­weich­mög­lich­kei­ten zu nutzen.

Quel­le: PM Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nordsee

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Leera­ner Schü­ler schnup­pern Hol­ly­wood-Luft an pro­fes­sio­nel­lem Filmset

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Gro­ßes Kino in Ver­den: Moham­mad Alk­ha­tib, Alper Cetin, Dahoz Musa, Simo­na Hilow­le und Pro­jekt­lei­te­rin Ste­fa­nie Schü­ler (v.l.) von der Guten­berg­schu­le Leer blick­ten gemein­sam mit dem Haupt­dar­stel­ler Pizan des Films „Welt­un­ter­gang“ und Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni (rechts) hin­ter die Kulis­sen einer pro­fes­sio­nel­len Produktion.

Hol­ly­wood-Flair in Ver­den: Leera­ner Nach­wuchs-talen­te schnup­pern Set-Luft bei Profi-Regisseur

LEER / VERDEN. Für eine Grup­pe jun­ger Fil­me­ma­cher der Guten­berg­schu­le Leer wur­den die Oster­fe­ri­en zu einem unver­gess­li­chen Aben­teu­er. Nach ihrem beein­dru­cken­den Erfolg beim Kurz­film­wett­be­werb „Ganz schön anders“ mit ihrem Werk „Bru­der im Wind“, folg­te nun der Rit­ter­schlag: Dreh­buch­au­tor und Regis­seur Robert Deça­ni lud die Talen­te per­sön­lich an sein aktu­el­les Film­set nach Ver­den ein.

Von der Schul­bank ins Scheinwerferlicht

Die beson­de­re Ver­bin­dung zwi­schen dem Pro­fi und den Schü­lern der Klas­se 8d ent­stand bereits wäh­rend eines Work­shops zum The­ma Dreh­buch­auf­bau an der Guten­berg­schu­le. Deça­ni zeig­te sich damals so begeis­tert von der Auf­ge­schlos­sen­heit, dem Enga­ge­ment und dem bren­nen­den Inter­es­se der Jugend­li­chen, dass sie ihm nach­hal­tig im Gedächt­nis blie­ben. Kur­zer­hand kon­tak­tier­te er die Pro­jekt­lei­te­rin und sprach die exklu­si­ve Ein­la­dung aus.

Trotz der Feri­en­pau­se zöger­ten die Nach­wuchs­ta­len­te kei­ne Sekun­de und mach­ten sich auf den Weg nach Ver­den. Dort tauch­ten sie tief in die fas­zi­nie­ren­de Welt einer pro­fes­sio­nel­len Film­pro­duk­ti­on ein. Das High­light: Die Schü­ler durf­ten nicht nur zuschau­en, son­dern als Kom­par­sen in Deça­nis neu­em Film „Welt­un­ter­gang“ aktiv mitwirken.

Gemein­sam mit dem Team von Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni pro­bie­ren die enga­gier­ten Nach­wuchs­ta­len­te der Guten­berg­schu­le Leer ver­schie­de­ne Kame­ra­ein­stel­lun­gen aus und erhal­ten wert­vol­le Ein­bli­cke in die pro­fes­sio­nel­le tech­ni­sche Umset­zung am Filmset.

Geduld, Lei­den­schaft und gro­ße Pläne

Hin­ter den Kulis­sen lern­ten die Jugend­li­chen schnell, dass Fil­me­ma­chen weit mehr ist als nur „Action!“ zu rufen. Sie erfuh­ren aus ers­ter Hand, wie essen­zi­ell Sta­tis­ten für die Atmo­sphä­re eines Films sind und dass die­ser Job vor allem eines erfor­dert: jede Men­ge Geduld und Dis­zi­plin wäh­rend der War­te­zei­ten. Die­se Erfah­rung schweiß­te die Grup­pe nur noch enger zusammen.

Die Begeis­te­rung ist so groß, dass die Schü­ler bereits fest ent­schlos­sen sind, im kom­men­den Schul­jahr eine eige­ne Film-AG zu grün­den. Neue Ideen für packen­de Kurz­fil­me spru­deln bereits aus ihnen heraus.

Unter­stüt­zung für die Visio­nä­re von mor­gen gesucht

Um die­sen enor­men Ein­satz und die krea­ti­ve Ener­gie wei­ter för­dern zu kön­nen, hofft die Pro­jekt­lei­te­rin nun auf tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Damit künf­ti­ge Pro­jek­te ohne tech­ni­sche Hür­den rea­li­siert und pro­fes­sio­nell bear­bei­tet wer­den kön­nen, wird drin­gend moder­ne Hard- und Soft­ware benö­tigt. Die der­zeit genutz­ten Schul-iPads sto­ßen bei den ambi­tio­nier­ten Plä­nen der jun­gen Regis­seu­re und Cut­ter lei­der an ihre Grenzen.

Spon­so­ren, die die­ses groß­ar­ti­ge Pro­jekt unter­stüt­zen möch­ten und den Film­nach­wuchs aus Leer för­dern wol­len, sind herz­lich ein­ge­la­den, Kon­takt auf­zu­neh­men.

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

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Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

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Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...