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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Atom­kraft­geg­ner pro­tes­tie­ren gegen Rosatom-Deal in Lin­gen und Uran-Trans­por­te in Gronau

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Pro­test vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen, 27.07.2026

Erneu­te Pro­tes­te gegen Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen: Kri­tik an Rosatom-Deal hält an

Lingen/Bonn/Hannover – Rund 100 Atom­kraft­geg­ne­rin­nen und Atom­kraft­geg­ner haben am Mon­tag­abend vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen (Ems­land) gegen die jüngst erwei­ter­te Betriebs­er­laub­nis demons­triert. Im Zen­trum der Kri­tik steht die Koope­ra­ti­on mit dem rus­si­schen Staats­kon­zern Rosatom sowie die gene­rel­le Fort­füh­rung der Pro­duk­ti­on. Wei­te­re Pro­tes­te sind für das kom­men­de Wochen­en­de in Gro­nau angekündigt.

Am Mon­tag­abend ver­sam­mel­ten sich nach Anga­ben der Ver­an­stal­ter rund 100 Akti­vis­ten aus Nie­der­sach­sen und Nord­rhein-West­fa­len zu einer Mahn­wa­che vor den Toren der Lin­ge­ner Anla­ge. Mit Kund­ge­bungs­re­den und Trans­pa­ren­ten mach­ten sie ihrem Unmut über die Geneh­mi­gungs­la­ge Luft. Zu dem Pro­test hat­ten neben ört­li­chen Initia­ti­ven aus dem Ems­land und dem Müns­ter­land auch der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) aufgerufen.

Anlass der Demons­tra­ti­on ist die am 22. Juli 2026 vom nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver erteil­te Geneh­mi­gung. Die­se erlaubt der Fabrik, Brenn­stä­be rus­si­scher Bau­art für ost­eu­ro­päi­sche Atom­kraft­wer­ke zu pro­du­zie­ren. Die Maß­nah­me erfolgt in Abstim­mung mit der Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung und stößt auf mas­si­ven Wider­stand. Kri­ti­ker wer­fen den Behör­den vor, trotz des beschlos­se­nen Atom­aus­stiegs wei­ter nuklea­re Geschäf­te zu ermög­li­chen – nun auch in direk­ter Zusam­men­ar­beit mit Russland.

BBU for­dert Still­le­gung der Anlage

Der BBU, der sei­nen Sitz in Bonn hat, erneu­er­te sei­ne schar­fe Kri­tik an dem Vor­ha­ben. Trotz zahl­rei­cher Stör­fäl­le in der Ver­gan­gen­heit und der unge­lös­ten Fra­ge nach der dau­er­haf­ten End­la­ge­rung des anfal­len­den Uran­mülls wer­de an der Anla­ge fest­ge­hal­ten. Lin­gen beher­bergt bun­des­weit die letz­te Brenn­ele­men­te­fa­brik, für die es bis­her kei­ne Lauf­zeit­be­gren­zung gibt.

Udo Buch­holz, Vor­stands­mit­glied des BBU, beton­te: „Umwelt­mi­nis­ter Mey­er hät­te, eben­so wie sei­ne Vor­gän­ger, schon längst die Still­le­gung die­ser inter­na­tio­nal umstrit­te­nen Anla­ge ver­fü­gen kön­nen.“ Wäre dies gesche­hen, „dann wäre die gan­ze Dis­kus­si­on um den Ein­stieg des rus­si­schen Rosatom-Kon­zerns über­haupt nicht not­wen­dig gewe­sen“, so Buch­holz weiter.

Trans­por­te und Fol­ge­ter­mi­ne in Gronau

Die Bri­sanz der nuklea­ren Mate­ri­al­flüs­se in der Regi­on bleibt hoch. Am heu­ti­gen Diens­tag erreich­ten erneut meh­re­re LKW mit Uran­he­xa­fluo­rid die Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge (UAA) im nord­rhein-west­fä­li­schen Gro­nau. Uran­he­xa­fluo­rid ist das hoch­ge­fähr­li­che Nukle­ar­ma­te­ri­al, das sowohl in Gro­nau als auch in Lin­gen ver­ar­bei­tet wird.

Der Pro­test gegen die Atom­in­dus­trie ver­ar­bei­ten­de Indus­trie geht am kom­men­den Wochen­en­de wei­ter. Für Sonn­tag, den 2. August 2026, haben Initia­ti­ven zu einer Fahr­rad­de­mons­tra­ti­on nach Gro­nau auf­ge­ru­fen. Sie beginnt um 12 Uhr am Bahn­hof und endet direkt vor der Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge an der Röntgenstraße.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­tes­ten in Gro­nau sind auf der Web­site https://sofa-ms.de abrufbar.

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Ein klei­ner Spa­zier­gang durch den Wilhelminengang

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Blick durch den male­ri­schen Wil­hel­mi­nen­gang auf den ehe­ma­li­gen Hafen­spei­cher, der heu­te als Ver­an­stal­tungs­ort dient. (Foto: Hans-Albert Dirks)

Charme aus ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten: Ein Streif­zug durch den Wil­hel­mi­nen­gang in Leer

Ein his­to­ri­scher Blick­fang im Her­zen der Alt­stadt von Leer: Das stim­mungs­vol­le Foto von Hans-Albert Dirks zeigt den male­ri­schen Wil­hel­mi­nen­gang, der sich char­mant zwi­schen der Rat­haus­stra­ße und der Nor­der­stra­ße erstreckt. Die schma­le Gas­se gehört zwei­fel­los zu den meist­fo­to­gra­fier­ten Moti­ven in ganz Ost­fries­land, erfreut sich glei­cher­ma­ßen bei Ein­hei­mi­schen wie Tou­ris­ten größ­ter Beliebt­heit und darf daher bei kei­ner klas­si­schen Stadt­füh­rung fehlen.

Geschich­te trifft auf mari­ti­mes Flair

In unmit­tel­ba­rer Nähe zum his­to­ri­schen Rat­haus sowie dem beleb­ten Han­dels- und Frei­zeit­ha­fen gele­gen, atmet der Wil­hel­mi­nen­gang an jeder Ecke pure Geschich­te. Cha­rak­te­ris­tisch für die Gas­se sind das enge alte Kopf­stein­pflas­ter, das his­to­ri­sche Mau­er­werk und die mar­kan­ten Spei­cher­häu­ser. Einst dien­te der Weg als wich­ti­ger Ver­bin­dungs­weg für Fuhr­wer­ke, die die alten Pack­häu­ser mit Waren versorgten.

Heu­te ver­bin­det der Gang his­to­ri­sche Bau­sub­stanz mit moder­nem Leben: Direkt vor Ort befin­den sich der Kul­tur­spei­cher Leer – ein ehe­ma­li­ger Hafen­spei­cher aus dem Jahr 1778, der heu­te als belieb­ter Ver­an­stal­tungs­raum genutzt wird – sowie die Stadtbibliothek.

Auf den Spu­ren von Wil­hel­mi­ne Siefkes

Sei­nen Namen ver­dankt der Gang einer gro­ßen Per­sön­lich­keit der Regi­on: Der bekann­ten Leera­ner Leh­re­rin und Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984). Als aner­kann­ter „frau­en­ORT“ ist die Gas­se auch fes­ter Bestand­teil der the­ma­ti­schen Stadt­füh­run­gen der Stadt Leer, die sich inten­siv mit dem Leben und lite­ra­ri­schen Wir­ken von Sief­kes auseinandersetzen.

Nach einem Spa­zier­gang durch die his­to­ri­sche Gas­se laden zudem die zahl­rei­chen gemüt­li­chen Cafés, Tee­stu­ben und Restau­rants in der direk­ten Umge­bung zum Ver­wei­len ein.

Ein herz­li­cher Dank gilt an die­ser Stel­le dem Foto­gra­fen Hans-Albert Dirks für die­se wun­der­schö­nen, atmo­sphä­ri­schen Einblicke.

Ansicht des Wil­hel­mi­nen­gangs aus ande­rer Per­spek­ti­ve, der Blick führt nun auf das Gebäu­de des Kul­tur­spei­chers Leer. Der alte Spei­cher mit sei­ner cha­rak­te­ris­ti­schen Fas­sa­de ist deut­lich am Ende der Gas­se zu sehen. (Foto: Hans-Albert Dirks)
Ansicht des Wil­hel­mi­nen­gangs mit Blick auf die Rat­haus­stra­ße. Zu sehen ist das enge Kopf­stein­pflas­ter, gesäumt von his­to­ri­schen Back­stein­ge­bäu­den, an deren Ende die mar­kan­te­re Bebau­ung der Rat­haus­stra­ße erkenn­bar ist. (Foto: Hans-Albert Dirks)
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Frei­bad-Debat­te in Leer: CDU nennt SPD-For­de­rung „finanz­po­li­tisch unseriös“

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Das Hal­len- und Frei­zeit­bad Plyt­je in Leer: Im Zuge der aktu­el­len poli­ti­schen Debat­te um ein mög­li­ches neu­es Frei­bad ver­weist die CDU-Frak­ti­on in ihrer Stel­lung­nah­me auf die bereits bestehen­den Her­aus­for­de­run­gen des bestehen­den Bades, das unter ande­rem mit Per­so­nal­man­gel zu kämp­fen hat, wäh­rend sie gleich­zei­tig die wich­ti­ge Schwimm­aus­bil­dung des Teams aus­drück­lich würdigt.

CDU kon­tert SPD-For­de­rung: Debat­te um neu­es Frei­bad in Leer

Nach­dem das Lese­r­ECHO ges­tern aus­führ­lich über die For­de­rung der SPD nach einem neu­en Frei­bad in Leer berich­tet hat­te, erreich­te unse­re Redak­ti­on nun die offi­zi­el­le Stel­lung­nah­me der CDU-Rats­frak­ti­on. Die Christ­de­mo­kra­ten kri­ti­sie­ren das Vor­ha­ben scharf und stu­fen den Vor­stoß als finanz­po­li­tisch nicht ver­ant­wort­bar ein.

Der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorf betont, dass ein eige­nes Frei­bad zwar zwei­fel­los eine Berei­che­rung sei und bei vie­len schö­ne Kind­heits­er­in­ne­run­gen wecke, die Rea­li­tät des städ­ti­schen Haus­halts jedoch dage­gen spreche:

„Die ent­schei­den­de Fra­ge ist aber nicht, ob wir uns ein Frei­bad wün­schen, son­dern ob wir es uns leis­ten können.“

Mas­si­ve finan­zi­el­le Belas­tung und offe­ne Gegenfinanzierung

Ein Neu­bau wür­de laut CDU Inves­ti­tio­nen in Mil­lio­nen­hö­he sowie dau­er­haft hohe Unter­hal­tungs- und Betriebs­kos­ten ver­ur­sa­chen. Ange­sichts der ange­spann­ten Haus­halts­la­ge sieht die Frak­ti­on kei­nen Spiel­raum für frei­wil­li­ge Mil­lio­nen­pro­jek­te. Zudem ver­weist die CDU auf drin­gen­de Pflicht­auf­ga­ben und not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen der kom­men­den Jahre:

  • Sanie­rung der Grundschulen

  • Erneue­rung und Instand­set­zung maro­der Brü­cken und Straßen

  • Wei­te­re Inves­ti­tio­nen in die kom­mu­na­le Infrastruktur

Die CDU wirft der SPD vor, Wunsch­po­li­tik zu betrei­ben und gleich­zei­tig ande­re teu­re Pro­jek­te – wie den gefor­der­ten Umbau der Heis­fel­der Stra­ße zur Ein­spu­rig­keit – zu for­dern. „Wer immer neue For­de­run­gen auf­stellt, muss den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern auch ehr­lich sagen, wel­che Pro­jek­te dafür zurück­ge­stellt wer­den oder wo das Geld her­kom­men soll“, so Heinrichsdorf.

Das Per­so­nal­pro­blem am Plytje

Ein wei­te­rer von der SPD laut CDU aus­ge­blen­de­ter Aspekt sei der aku­te Fach­kräf­te­man­gel. Das bestehen­de Hal­len- und Frei­zeit­bad Plyt­je müs­se schon heu­te regel­mä­ßig Öff­nungs­zei­ten ein­schrän­ken, weil qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal für den Bade­be­trieb fehlt. Ein zusätz­li­ches Frei­bad wür­de die­sen Per­so­nal­man­gel mas­siv verschärfen.

Dank an das Plyt­je und Blick auf Alternativen

Trotz der kla­ren Absa­ge an den Neu­bau unter­streicht die CDU die Bedeu­tung der Schwimm­aus­bil­dung: Ein aus­drück­li­cher Dank gilt dem Per­so­nal des Plyt­jes, das Kin­dern mit gro­ßem Ein­satz den Weg zum See­pferd­chen ermög­licht. Ergän­zend ver­weist die Frak­ti­on auf die zahl­rei­chen Bade­seen in der Regi­on, die im Som­mer zusätz­li­che Frei­zeit­an­ge­bo­te bieten.

Hein­richs­dorf schließt mit einem kla­ren Appell an eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Haushaltspolitik:

„Ehr­lich­keit gegen­über den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ist uns wich­ti­ger als popu­lä­re Schlag­zei­len. Es kann nicht unser Anspruch sein, der nächs­ten Gene­ra­ti­on einen immer grö­ße­ren Schul­den­berg zu hinterlassen.“

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

Veranstaltung

Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

Veranstaltung

Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

Veranstaltung

August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

Freizeit

Chrom, V8-Sound und jede Men­ge Lebens­ge­fühl: Das 14. Ame­ri­can Wheels kommt nach Leer!

Chrom, Kult und kali­for­ni­sches Flair: 14. Ame­ri­can Wheels ver­wan­delt Leer in eine US-Meile Leer. Wenn das mar­kan­te Blub­bern hub­raum­star­ker V8-Moto­ren...

Veranstaltung

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft!

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft! Emden. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026...

Veranstaltung

Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

Ame­ri­can Wheels 2026: Ein Hauch von USA in der Leera­ner Altstadt Es ist wie­der so weit: Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt...

Veranstaltung

Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

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