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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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CDU-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat kon­sti­tu­iert sich: Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut Vorsitzender

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Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff wur­de erneut zum Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der neu­en Rats­pe­ri­ode an der Spit­ze der Frak­ti­on, die sich mit den The­men Sicher­heit, soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und Stadt­ent­wick­lung beschäf­ti­gen will.

CDU-Frak­ti­on Leer stellt sich für neue Rats­pe­ri­ode auf

Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den gewählt

Leer. Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat sich am Mon­tag für die neue Rats­pe­ri­ode kon­sti­tu­iert und ihren Frak­ti­ons­vor­stand gewählt. Dabei wur­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den bestimmt. Hein­richs­dorff gehört dem Rat der Stadt Leer seit 15 Jah­ren an und steht seit fünf Jah­ren an der Spit­ze der CDU-Fraktion.

Zu sei­nen Stell­ver­tre­te­rin­nen wur­den Hil­trud Rich­mond und Julia Malch­us gewählt. Das Amt des Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rers über­nimmt Tho­mas Bruns. Wei­te­re Mit­glie­der der neu­en CDU-Frak­ti­on sind Dirk Bee­ning, Nico Jan­ßen, Harm Did­dens und Micha­el Weber.

„Ich freue mich sehr über das Ver­trau­en der neu­en Frak­ti­on. Wir haben ein star­kes Team und wol­len gemein­sam mit kla­rer Hal­tung und einem guten Mit­ein­an­der in die neue Rats­pe­ri­ode star­ten“, erklärt Heinrichsdorff.

CDU will poli­ti­sche Arbeit weiterentwickeln

Das Ergeb­nis der Kom­mu­nal­wahl sei zugleich ein kla­rer Auf­trag, die poli­ti­sche Arbeit der CDU in Leer wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so Hein­richs­dorff. Die CDU wol­le sicht­ba­rer wer­den, ihre Posi­tio­nen klar ver­tre­ten und zugleich offen für den Aus­tausch mit ande­ren Frak­tio­nen sein.

„Im Mit­tel­punkt müs­sen die The­men ste­hen, die für die Men­schen in Leer im All­tag einen Unter­schied machen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Ein Schwer­punkt der kom­men­den Frak­ti­ons­ar­beit soll nach Anga­ben der CDU das The­ma Sicher­heit wer­den. Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten im Wahl­kampf deut­lich gemacht, dass ihnen die­ses The­ma wich­tig sei. Dies wol­le die CDU ernst nehmen.

„Die Men­schen sol­len sich in Leer sicher füh­len kön­nen – auf den Stra­ßen, in den Stadt­tei­len und auch abends in der Innen­stadt“, sagt Hein­richs­dorff. Die Frak­ti­on wol­le des­halb genau hin­schau­en, wo Hand­lungs­be­darf bestehe, und sich für kon­kre­te Lösun­gen einsetzen.

Finanz­po­li­tik und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im Fokus

Einen wei­te­ren Schwer­punkt sieht die CDU-Frak­ti­on in einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Finanz­po­li­tik und der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Stadt. Ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen müs­se bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau geprüft wer­den, wel­che Kos­ten ent­ste­hen und was sich die Stadt dau­er­haft leis­ten könne.

„Wir müs­sen bei allen poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau hin­schau­en, was sie kos­ten und was wir uns dau­er­haft leis­ten kön­nen. Gera­de ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Stadt müs­sen wir kla­re Prio­ri­tä­ten set­zen und mit den Steu­er­gel­dern der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen“, erklärt Heinrichsdorff.

Gleich­zei­tig müs­se Leer aus Sicht der CDU attrak­ti­ve Rah­men­be­din­gun­gen für Unter­neh­men, Arbeits­plät­ze und Inves­ti­tio­nen schaf­fen. Soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung gehör­ten dabei zusammen.

„Eine Stadt kann lang­fris­tig nur gestal­ten, wenn ihre wirt­schaft­li­che Grund­la­ge stimmt. Des­halb gehö­ren soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung für uns zusam­men“, so der Fraktionsvorsitzende.

Wahl­pro­gramm soll Grund­la­ge für die kom­men­den fünf Jah­re sein

Für die poli­ti­sche Arbeit der neu­en Rats­pe­ri­ode soll das Wahl­pro­gramm der CDU die Grund­la­ge bil­den. Dar­in habe die Par­tei kon­kre­te Zie­le für die Stadt Leer for­mu­liert, die nun Schritt für Schritt umge­setzt wer­den sollen.

Gleich­zei­tig kün­digt Hein­richs­dorff eine selbst­kri­ti­sche Betrach­tung des Wahl­er­geb­nis­ses an. Die CDU wol­le sich damit aus­ein­an­der­set­zen, wo sie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht habe und an wel­chen Stel­len die poli­ti­sche Arbeit noch ver­bes­sert wer­den müsse.

„Unser Wahl­pro­gramm ist dabei die Grund­la­ge für die poli­ti­sche Arbeit der kom­men­den fünf Jah­re. Wir haben dar­in kon­kre­te Zie­le für Leer for­mu­liert und wol­len die­se jetzt Schritt für Schritt umset­zen. Gleich­zei­tig gehört für uns dazu, ehr­lich auf das Wahl­er­geb­nis zu schau­en und selbst­kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, wo wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht haben und wo wir unse­re poli­ti­sche Arbeit noch bes­ser machen müssen.“

Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fraktionen

Die neue CDU-Frak­ti­on will geschlos­sen auf­tre­ten und zugleich kon­struk­tiv mit den ande­ren Frak­tio­nen im Leera­ner Stadt­rat zusam­men­ar­bei­ten. Die eige­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen sol­len dabei klar ver­tre­ten wer­den. Gleich­zei­tig sei die CDU bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach gemein­sa­men Lösun­gen für die Stadt zu suchen.

„Wir wer­den unse­re Posi­tio­nen klar ver­tre­ten. Gleich­zei­tig sind wir bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach Lösun­gen zu suchen, wenn es um die Zukunft unse­rer Stadt geht“, erklärt Heinrichsdorff.

In den kom­men­den Wochen wird sich die neue Frak­ti­on ins­be­son­de­re auf die Arbeit in den Aus­schüs­sen vor­be­rei­ten. Außer­dem sol­len Zustän­dig­kei­ten fest­ge­legt und die poli­ti­schen Schwer­punk­te für die neue Rats­pe­ri­ode wei­ter kon­kre­ti­siert werden.

„Wir wol­len auf der bis­he­ri­gen Arbeit auf­bau­en und zugleich neue Impul­se set­zen. Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Leer wei­ter vor­an­zu­brin­gen und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ansprech­bar zu sein“, sagt Hein­richs­dorff abschließend.

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Kin­der zei­gen, wo ihre Schul­we­ge siche­rer wer­den können

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Kin­der beschäf­ti­gen sich mit siche­ren Schulwegen

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Zum Start der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) fand am 16. Sep­tem­ber ein Mobi­li­täts­work­shop zum The­ma Schul­weg­si­cher­heit an der Grund­schu­le Steenfelde/Großwolde statt. Rund 31 Kin­der aus den Klas­sen 4a und 4b beschäf­tig­ten sich dabei inten­siv mit ihren täg­li­chen Wegen zur Schu­le und unter­schied­li­chen Verkehrssituationen.

Durch den Vor­mit­tag führ­ten René Pes­sier, Geschäfts­füh­rer des Mobi­li­täts­werks aus Dres­den, und Carl Lude­wig, eben­falls vom Mobi­li­täts­werk. Beglei­tet wur­de der Work­shop von Tom­ke van Les­sen aus dem Fach­be­reich 3 Bau­en und Pla­nen der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sowie Frau Ger­des, der Mobi­li­täts­be­auf­trag­ten der Grundschule.

Auch die Klas­sen­lei­tun­gen waren dabei: Frau Dono­nel­li beglei­te­te die Klas­se 4a, Frau Twi­ckel die Klas­se 4b. Für zusätz­li­che gute Stim­mung sorg­te Edgar, das Mas­kott­chen der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che, das eben­falls am Work­shop teilnahm.

Ver­kehrs­si­tua­tio­nen aus Sicht der Kinder

Wäh­rend des Work­shops lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter­schied­li­che Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ken­nen und konn­ten ihre eige­nen Erfah­run­gen ein­brin­gen. Dabei ging es unter ande­rem dar­um, wie sicher die Kin­der ver­schie­de­ne Situa­tio­nen im Stra­ßen­ver­kehr emp­fin­den und wel­che Her­aus­for­de­run­gen ihnen auf ihrem täg­li­chen Schul­weg begegnen.

Die Kin­der ver­or­te­ten außer­dem ihre täg­li­chen Wege zur Schu­le. So konn­ten ihre Erfah­run­gen und Wahr­neh­mun­gen direkt in den Betei­li­gungs­pro­zess einfließen.

Für Abwechs­lung vom Schul­all­tag sorg­te zudem eine Orts­be­ge­hung ent­lang der Schul­stra­ße. Dabei konn­ten die Kin­der die Ver­kehrs­si­tua­ti­on vor Ort gemein­sam betrach­ten und ihre Beob­ach­tun­gen unmit­tel­bar schildern.

Ergeb­nis­se flie­ßen in das Mobi­li­täts­kon­zept ein

Die Erkennt­nis­se aus dem Betei­li­gungs­work­shop sol­len nicht nur inner­halb der Schu­le blei­ben. Sie flie­ßen in das Fokus­kon­zept Mobi­li­tät für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen ein.

Das Kon­zept wird der­zeit mit Unter­stüt­zung des Mobi­li­täts­werks aus Dres­den für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen erar­bei­tet. Die Erfah­run­gen und Ein­schät­zun­gen der Kin­der lie­fern dabei wich­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, wie Schul­we­ge wahr­ge­nom­men wer­den und an wel­chen Stel­len aus Sicht der Schü­le­rin­nen und Schü­ler beson­de­re Auf­merk­sam­keit auf die Schul­weg­si­cher­heit gelegt wer­den sollte.

Der Mobi­li­täts­work­shop an der Grund­schu­le Steenfelde/Großwolde war damit ein Teil der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che und zugleich eine Mög­lich­keit, die Per­spek­ti­ve der Kin­der direkt in die wei­te­re Pla­nung der Mobi­li­tät in Wes­t­ov­er­le­din­gen einzubeziehen.

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60 neue Ehren­amts­kar­ten im Land­kreis Leer ver­lie­hen – Enga­ge­ment von 16 bis 86 Jah­ren gewürdigt

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60 ehren­amt­li­che Enga­gier­te erhiel­ten die Ehren­amts­kar­te. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Kom­mu­nen und des Kreis­ta­ges waren dabei. Bür­ger­meis­ter oder Stellvertreter/innen: Mat­thi­as Groo­te (Land­rat Land­kreis Leer), Nico Blo­em (stellv. Bür­ger­meis­ter Stadt Wee­ner), Tho­mas Bruns (Stellv. Bür­ger­meis­ter Stadt Leer), Ger­hard Wie­chers (stellv. Bür­ger­meis­ter Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen), Uwe Sap (Bür­ger­meis­ter Gemein­de Bun­de), Jörg Schlör­mann und Bur­ch­hard Esders (Stellv. Bür­ger­meis­ter Gemein­de Jemgum).

60 neue Ehren­amts­kar­ten für enga­gier­te Men­schen im Land­kreis Leer

Land­rat Mat­thi­as Groo­te wür­digt ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment – jüngs­ter Kar­ten­in­ha­ber ist 16, ältes­ter 86 Jah­re alt

Land­kreis Leer. Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment ist eine wich­ti­ge Säu­le des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­bens. Im Land­kreis Leer sind zahl­rei­che Men­schen frei­wil­lig für ande­re aktiv und leis­ten damit einen wert­vol­len Bei­trag für ihre Ver­ei­ne, Orga­ni­sa­tio­nen und die Gemein­schaft. Als Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung hat Land­rat Mat­thi­as Groo­te am 23. Sep­tem­ber ins­ge­samt 60 neue Ehren­amts­kar­ten an frei­wil­lig enga­gier­te Men­schen aus dem Land­kreis Leer verliehen.

Die neu­en Inha­be­rin­nen und Inha­ber der Ehren­amts­kar­te zei­gen zugleich, wie viel­fäl­tig ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sein kann. Die Alters­span­ne reicht von 16 bis 86 Jah­ren. Der jüngs­te neue Ehren­amts­kar­ten­in­ha­ber ist damit gera­de ein­mal 16 Jah­re alt, wäh­rend der ältes­te bereits 86 Jah­re alt ist.

Ehren­amts­kar­te als Zei­chen der Anerkennung

Mit der Ehren­amts­kar­te wird das frei­wil­li­ge Enga­ge­ment von Men­schen gewür­digt, die sich in beson­de­rem Umfang für die Gesell­schaft ein­set­zen. Die Kar­te ist ein sicht­ba­res Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung für die Zeit und den per­sön­li­chen Ein­satz, den Ehren­amt­li­che für ande­re aufbringen.

Die Ehren­amts­kar­te gilt lan­des­weit in Nie­der­sach­sen und bie­tet ihren Inha­be­rin­nen und Inha­bern zahl­rei­che Vor­tei­le. Ins­ge­samt ste­hen mehr als 2.900 Ver­güns­ti­gun­gen zur Ver­fü­gung. Davon befin­den sich allein 100 Ver­güns­ti­gun­gen im Land­kreis Leer.

Damit kön­nen Ehren­amt­li­che nicht nur Aner­ken­nung für ihr Enga­ge­ment erfah­ren, son­dern auch von ver­schie­de­nen Ange­bo­ten und Ver­güns­ti­gun­gen in der Regi­on und dar­über hin­aus profitieren.

Fast 1.800 Ehren­amts­kar­ten seit 2017

Die Ver­lei­hung der 60 neu­en Ehren­amts­kar­ten ist Teil einer län­ger­fris­ti­gen Ent­wick­lung im Land­kreis Leer. Seit der Ein­füh­rung der Ehren­amts­kar­te im Herbst 2017 wur­de die Aus­zeich­nung im Land­kreis Leer inzwi­schen fast 1.800 Mal verliehen.

Die Zah­len zei­gen, wel­chen Stel­len­wert das frei­wil­li­ge Enga­ge­ment in der Regi­on hat. Men­schen unter­schied­li­chen Alters enga­gie­ren sich in ihrer Frei­zeit für ande­re und über­neh­men Ver­ant­wor­tung in der Gemeinschaft.

Dass bei der aktu­el­len Ver­lei­hung Men­schen im Alter von 16 bis 86 Jah­ren ver­tre­ten sind, macht deut­lich, dass Ehren­amt kei­ne Fra­ge des Alters ist. Jun­ge Men­schen brin­gen sich eben­so ein wie älte­re Gene­ra­tio­nen und leis­ten damit einen wich­ti­gen Bei­trag zum gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der im Land­kreis Leer.

Ehren­amt hält die Gesell­schaft zusammen

Ob in Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen oder bei ande­ren ehren­amt­li­chen Akti­vi­tä­ten: Ohne die frei­wil­li­ge Arbeit vie­ler Men­schen wären zahl­rei­che Ange­bo­te und Akti­vi­tä­ten in den Städ­ten und Gemein­den des Land­krei­ses Leer nicht möglich.

Die Ehren­amts­kar­te macht die­ses Enga­ge­ment sicht­bar und setzt ein Zei­chen der Wert­schät­zung. Mit mitt­ler­wei­le fast 1.800 ver­lie­he­nen Kar­ten seit 2017 gehört sie zu den Instru­men­ten, mit denen der Land­kreis Leer den frei­wil­li­gen Ein­satz sei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anerkennt.

Die 60 neu­en Ehren­amts­kar­ten ste­hen damit stell­ver­tre­tend für vie­le Men­schen, die sich in ihrer Frei­zeit für ande­re und für ihre Regi­on engagieren.

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Politik

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Nie­der­sach­sen erfasst wei­te­re 5.084 mög­li­che Ver­stö­ße gegen die 12-Uhr-Tankregelung Hannover/Niedersachsen. In Nie­der­sach­sen sind bei der Über­prü­fung der soge­nann­ten 12-Uhr-Tank­re­ge­lung wei­te­re...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land: Fuß­gän­ge­rin ver­letzt – zwei Schwer­ver­letz­te bei Unfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 24.09.2026   Emden — Fuß­gän­ge­rin nach Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt  Am 23.09.2026 kam...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Lokal

Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bob­by­cars – Fahr­spaß ganz ohne Spritkosten

Das Foto zeigt die Ver­tre­ter des Auto­hau­ses Por­sche in Leer, Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns sowie eini­ge Kin­der, die an der Mal­ak­ti­on...

Lokal

Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken,...

Blaulicht

Tank­be­trug in Ost­fries­land: Poli­zei sucht Fah­rer eines wei­ßen BMW mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

Tank­be­trü­ge­rei­en in Caro­li­nen­siel und Wil­helms­ha­ven: Poli­zei sucht BMW-Fah­rer mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover Carolinensiel/Wilhelmshaven. Zwei­mal soll ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an Tank­stel­len...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen: Graf­fi­ti, Dieb­stäh­le, Unfall­flucht und Fahr­zeug­brand in Ostfriesland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.09.2026   Zeu­gen gesucht zu Sach­be­schä­di­gun­gen, Dieb­stäh­len & einer Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Fahrzeugbrand ...

Lokal

Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

(v.l.n.r.): Dr. Kat­rin Witz­schel (Audi­to­rin), Susan­ne Weiss (Schul­lei­tung BIG), Imke Biel (Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te und Päd­ago­gin), Jea­nette Janet­schek (Fach­be­reichs­lei­tung Pfle­ge), Nico­le Keil...

Blaulicht

Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026   Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt...

Wirtschaft

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen auf 41,9 Mil­li­ar­den Euro

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen deut­lich – Bund plant mit 118,7 Mil­li­ar­den Euro neu­er Schulden Im Regie­rungs­ent­wurf für den Bun­des­haus­halt 2027...

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„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

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Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

Veranstaltung

New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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