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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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CDU-Kreis­tags­frak­ti­on dringt auf Ersatz­be­schaf­fung für Uni­mog der Kreisfeuerwehr

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CDU-Frak­ti­on for­dert schnel­le Ersatz­be­schaf­fung für Ein­satz­fahr­zeug der Kreisfeuerwehr

LEER – Die CDU-Frak­ti­on im Kreis­tag Leer setzt sich für eine zeit­na­he Ersatz­be­schaf­fung des bei der Kreis­feu­er­wehr ein­ge­setz­ten gelän­de­gän­gi­gen Uni­mogs ein. Hin­ter­grund ist der deut­lich ver­al­te­te Zustand des Fahr­zeugs, das bereits aus dem Jahr 1980 stammt und seit 2014 ledig­lich als Über­gangs­lö­sung im Ein­satz ist.

Nach Ein­schät­zung des Kreis­brand­meis­ters bestehen erheb­li­che Zwei­fel an der lang­fris­ti­gen Ein­satz­si­cher­heit und Ver­füg­bar­keit des Fahr­zeugs. Ein tech­ni­scher Aus­fall kön­ne jeder­zeit nicht aus­ge­schlos­sen werden.

„Die Ein­satz­fä­hig­keit unse­rer Feu­er­wehr muss jeder­zeit gewähr­leis­tet sein. Wenn der Kreis­brand­meis­ter auf­grund des Alters und des tech­ni­schen Zustands vor einem mög­li­chen Aus­fall warnt, dür­fen wir als Poli­tik nicht län­ger weg­schau­en. Gera­de bei Hoch­was­ser­la­gen, Was­ser­ret­tun­gen und Ein­sät­zen im unweg­sa­men Gelän­de brau­chen unse­re Ein­satz­kräf­te ver­läss­li­che Technik.“

– Griet­je Oldigs-Nan­nen, Fraktionsvorsitzende

Wich­ti­ges Ein­satz­mit­tel für beson­de­re Gefahrenlagen

Die Frak­ti­on betont, dass es sich bei dem Uni­mog nicht um ein belie­bi­ges Fahr­zeug han­delt, son­dern um ein wich­ti­ges Ein­satz­mit­tel für beson­de­re Gefah­ren­la­gen. Der Kreis­brand­meis­ter hat des­halb aus­drück­lich eine zeit­na­he Ersatz­be­schaf­fung als zwin­gend erfor­der­lich bezeichnet.

„Wir reden hier nicht über eine wün­schens­wer­te Anschaf­fung, son­dern über eine not­wen­di­ge Inves­ti­ti­on in die Sicher­heit unse­res Land­krei­ses. Unse­re Feu­er­wehr­leu­te leis­ten im Ernst­fall unver­zicht­ba­re Arbeit. Dann müs­sen wir ihnen auch Fahr­zeu­ge zur Ver­fü­gung stel­len, auf die sie sich hun­dert­pro­zen­tig ver­las­sen können.“

– Griet­je Oldigs-Nannen

Antrag im Kreis­tag eingereicht

Mit einem ent­spre­chen­den Antrag im Kreis­tag for­dert die Frak­ti­on die Kreis­ver­wal­tung auf, unver­züg­lich die Beschaf­fung eines geeig­ne­ten Ersatz­fahr­zeugs ein­zu­lei­ten und die not­wen­di­gen Haus­halts­mit­tel bereit­zu­stel­len. Ziel ist es, die Ein­satz­fä­hig­keit der Kreis­feu­er­wehr lang­fris­tig sicher­zu­stel­len und die Ein­satz­kräf­te best­mög­lich auszustatten.

„Das Schrei­ben des Kreis­brand­meis­ters ist ein unmiss­ver­ständ­li­ches Signal. Die fach­li­che Ein­schät­zung liegt auf dem Tisch – jetzt ist es an uns als Kreis­tag, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und zu han­deln. Eine wei­te­re Ver­zö­ge­rung kön­nen wir uns nicht leisten.“

– Griet­je Oldigs-Nannen

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Ost­fries­land­plan 2.0: CDU for­dert neue Inno­va­ti­ons­stra­te­gie, Mari­ne­stütz­punkt Emden und VW-Vertragstreue

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Das Rat­haus am Delft ist das poli­ti­sche Herz der See­ha­fen­stadt Emden. Hier sowie in den umlie­gen­den Land­krei­sen for­dert die CDU Ost­fries­land mit dem neu­en „Ost­fries­land­plan 2.0“ eine ent­schlos­se­ne Wei­chen­stel­lung für die Zukunft: Neben einer gestärk­ten Inno­va­ti­ons­stra­te­gie und der Absi­che­rung des VW-Stand­orts Emden steht auch die Ansied­lung eines Mari­ne­stütz­punkts im Emder Außen­ha­fen ganz oben auf der Agen­da der Christdemokraten.

Ulf Thie­le (CDU): „Wir brau­chen jetzt einen Ost­fries­land­plan 2.0“

Die CDU Ost­fries­land setzt ein kla­res Signal gegen die aktu­el­le Struk­tur­kri­se: Mit dem Beschluss des „Ost­fries­land­plans 2.0“ for­dert der Bezirks­vor­stand um den Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL eine neue Inno­va­ti­ons­stra­te­gie, die Ansied­lung eines Mari­ne­stütz­punkts in Emden sowie eine strik­te Ein­hal­tung von Zusa­gen sei­tens des Volkswagen-Konzerns.

„Unse­re Regi­on braucht jetzt gemein­sa­mes, ent­schlos­se­nes Han­deln, um die aktu­el­le Struk­tur­kri­se zu bewäl­ti­gen und neue Zukunfts­chan­cen zu erschlie­ßen“, betont CDU-Bezirks­vor­sit­zen­der Ulf Thie­le MdL im Rah­men des Vor­stands­be­schlus­ses. Ost­fries­land ste­he wirt­schaft­lich an einem ent­schei­den­den Wen­de­punkt. Die Unsi­cher­hei­ten um den Indus­trie­stand­ort Emden, der tief­grei­fen­de Wan­del bei Volks­wa­gen, die Belas­tun­gen für Zulie­fe­rer und den Mit­tel­stand sowie die Umbrü­che in der Ener­gie- und Infra­struk­tur­land­schaft ver­lan­gen nach Auf­fas­sung der Christ­de­mo­kra­ten eine ent­schlos­se­ne Ant­wort: den Ost­fries­land­plan 2.0.

Inno­va­ti­ons­stra­te­gie: Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Poli­tik an einen Tisch

Unter dem Titel „Ost­fries­land­plan 2.0 — Struk­tur­kri­se bewäl­ti­gen, Zukunfts­op­tio­nen rea­li­sie­ren — Für eine neue Inno­va­ti­ons­stra­te­gie für Ost­fries­land“ for­dert der CDU-Bezirks­vor­stand ein abge­stimm­tes Vor­ge­hen aller Schlüs­sel­ak­teu­re der Regi­on und des Lan­des. Ein­ge­bun­den wer­den sol­len unter anderem:

  • Die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund sowie die Stadt Emden

  • Die Hoch­schu­le Emden-Leer

  • Die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung und die Bundesregierung

  • Das Amt für regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung Weser-Ems

  • Die IHK für Ost­fries­land und Papen­burg sowie die Hand­werks­kam­mer für Ostfriesland

  • Der Land­wirt­schaft­li­che Haupt­ver­ein Ost­fries­land und die Emsachse

Nach Auf­fas­sung der CDU darf Ost­fries­land nicht bloß als Durch­lei­tungs­raum für Ener­gie die­nen. Das zen­tra­le Leit­mo­tiv lau­te viel­mehr: „Indus­trie folgt der Energie.“

„Wer im Nord­wes­ten die Ener­gie­wen­de mit all sei­nen Belas­tun­gen orga­ni­siert, muss auch dafür sor­gen, dass dar­aus bei uns neue Arbeits­plät­ze, neue Tech­no­lo­gien und neue indus­tri­el­le Stär­ke ent­ste­hen“, ver­deut­licht Thie­le. Gefor­dert wer­den Real­la­bo­re, beschleu­nig­te Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren, ein gestärk­ter Tech­no­lo­gie­trans­fer für den Mit­tel­stand, inten­si­ve­re Koope­ra­tio­nen zwi­schen Wirt­schaft und Wis­sen­schaft sowie ver­bes­ser­te Bedin­gun­gen für Unter­neh­mens­grün­dun­gen und Wachstumskapital.

For­de­rung nach Mari­ne­stütz­punkt in Emden

Ein wei­te­rer Kern­punkt des Beschlus­ses ist die kla­re Posi­tio­nie­rung für einen Mari­ne­stütz­punkt in der See­ha­fen­stadt Emden. Nach­dem sich der Inspek­teur der Mari­ne offen­sicht­lich für den Stand­ort Emden aus­ge­spro­chen hat, erwar­tet die CDU Ost­fries­land nun eine posi­ti­ve Ent­schei­dung durch den Bundesverteidigungsminister.

Ange­sichts der ver­än­der­ten Sicher­heits­la­ge in Euro­pa und der Not­wen­dig­keit, kri­ti­sche mari­ti­me Infra­struk­tur zu schüt­zen, benö­ti­ge Deutsch­land zusätz­li­che Mari­ne­ka­pa­zi­tä­ten an der Nord­see­küs­te. Emden erfül­le hier­für idea­le Voraussetzungen:

  • Gro­ße, ent­wick­lungs­fä­hi­ge Flä­chen im Außenhafen

  • Leis­tungs­fä­hi­ge Kai­an­la­gen ohne Schleusenbarrieren

  • Her­vor­ra­gen­de see­sei­ti­ge Erreichbarkeit

  • Star­ke logis­ti­sche Hinterlandanbindung

„Wer Resi­li­enz, Risi­ko­streu­ung und Hand­lungs­fä­hig­keit ernst nimmt, muss Emden in die natio­na­le Mari­ne­pla­nung ein­be­zie­hen“, heißt es im Vorstandsbeschluss.

Volks­wa­gen in der Pflicht: Ver­trags­treue eingefordert

Ein­dring­li­che Wor­te rich­tet die CDU Ost­fries­land an die Kon­zern­füh­rung von Volks­wa­gen. „Ver­trags­treue ist Pflicht“, unter­streicht Thie­le. Die Beschäf­tig­ten im Emder Werk, deren Fami­li­en und die regio­na­len Zulie­fer­be­trie­be bräuch­ten Ver­läss­lich­keit statt neu­er Unsicherheiten.

Die CDU erwar­tet, dass Volks­wa­gen die im Dezem­ber 2024 getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen kon­se­quent ein­hält: Sofern das Werk Emden die ver­ein­bar­ten Ein­spar­zie­le erreicht, müs­se die zuge­sag­te Pro­duk­ti­on des ID. Tigu­an als Nach­fol­ge­mo­dell des ID.4 neben dem ID.7 in Emden rea­li­siert wer­den. Wer von der Beleg­schaft Fle­xi­bi­li­tät und Bei­trä­ge zur Stand­ort­si­che­rung ver­lan­ge, müs­se im Gegen­zug zu sei­nen Zusa­gen ste­hen – dies sei eine Fra­ge von wirt­schaft­li­cher Ver­nunft und Respekt.

Zukunfts­bünd­nis für die Region

Abschlie­ßend betont Ulf Thie­le die aus­ge­präg­ten Stär­ken der Regi­on in Ener­gie­wirt­schaft, Indus­trie, mari­ti­mer Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Mit­tel­stand. Die­se Poten­zia­le gel­te es nun in eine geschlos­se­ne Stra­te­gie ein­zu­brin­gen. Der Ost­fries­land­plan 2.0 ver­ste­he sich als poli­ti­scher Impuls und als kla­rer Hand­lungs­auf­trag an Bund, Land, Kom­mu­nen, Wirt­schaft und Wissenschaft.

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Kli­ma­wan­del im Schloss­park: Kos­ten­lo­se Son­der­füh­rung zeigt Schutzmaßnahmen

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Kli­ma­wan­del im Gar­ten­denk­mal: Offe­ne Park­füh­rung zeigt Schutz­maß­nah­men im Evenburgpark

Der his­to­ri­sche Schloss­park der Even­burg ist nicht nur ein belieb­tes Aus­flugs­ziel und ein kul­tu­rel­les Juwel der Regi­on, son­dern steht – wie vie­le Park­an­la­gen – vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Anhal­ten­de Tro­cken­heit, lan­ge Hit­ze­pha­sen und feh­len­der Nie­der­schlag set­zen dem wert­vol­len alten Baum­be­stand spür­bar zu.

Wie der Park für die Zukunft gerüs­tet wird, erfah­ren Inter­es­sier­te bei einer offe­nen Park­füh­rung zum För­der­pro­jekt „Even­burg­park kli­ma­sta­bil“ am Don­ners­tag, den 20. August 2026, um 17:45 Uhr. Treff­punkt für den Rund­gang ist auf der Schloss­in­sel direkt vor dem Schloss.

Blick hin­ter die Kulis­sen der Baumpflege

Seit Mai 2025 läuft im Schloss­park das umfas­sen­de Pro­jekt „Even­burg – kli­ma­sta­bil. Alt­baum­si­che­rung und Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del im Gar­ten­denk­mal“. Wäh­rend des Rund­gangs erläu­tern die Mit­ar­bei­ten­den vor Ort, mit wel­chen geziel­ten Maß­nah­men Bäu­me und Natur unter­stützt wer­den, um den extre­men Wit­te­rungs­be­din­gun­gen standzuhalten.

Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten dabei einen anschau­li­chen Ein­blick in die Praxis:

  • Sicht­ba­re Fol­gen: Wel­che Spu­ren hat der Kli­ma­wan­del im Park bereits hinterlassen?

  • Anpas­sung & Schutz: Wie wer­den his­to­ri­sche Alt­bäu­me gesi­chert und wider­stands­fä­hi­ger gemacht?

  • Öko­lo­gi­sche Pfle­ge: Wel­che ent­schei­den­de Rol­le spielt die rich­ti­ge Pfle­ge von Bäu­men und Wie­sen für das Mikroklima?

Kos­ten­freie Teil­nah­me – Anmel­dung erforderlich

Die Teil­nah­me an der Füh­rung ist kos­ten­frei. Um eine hohe Qua­li­tät und einen per­sön­li­chen Aus­tausch wäh­rend des Rund­gangs zu gewähr­leis­ten, ist die Teil­neh­mer­zahl auf 20 Per­so­nen begrenzt.

Eine vor­he­ri­ge Anmel­dung im Schloss ist daher erforderlich:

  • 📞 Tele­fon: 0491 99756000

  • 📍 Treff­punkt: Schloss­in­sel vor dem Schloss Evenburg

  • Ter­min: Don­ners­tag, 20.08.2026 um 17:45 Uhr

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Mit Dr. Danie­la Bra­vin (4. von rechts), Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“,...

Blaulicht

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden: Alko­hol­ein­fluss, Unfäl­le und Sachbeschädigungen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 09.08.2026   2 x Trun­ken­heit im Verkehr++2 x Ver­kehrs­un­fall mit/unter Alkoholeinfluss++Fassade beschmiert++E‑Scooter entwendet...

Veranstaltung

Hafen­Markt in Wee­ner: Begeg­nung, Kul­tur und Mit­mach­ak­tio­nen am Alten Hafen

Dunk­le Wol­ken über dem Alten Hafen: Wie auf dem Bei­trags­fo­to zu sehen ist, zeigt sich der Him­mel über Wee­ner der­zeit...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

Veranstaltung

FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

Veranstaltung

Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

Veranstaltung

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

Veranstaltung

Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

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August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

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