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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Abschied von Tre­vor Heeks: Raum für per­sön­li­che Wor­te und Erinnerungen

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Kon­do­lenz­bü­cher für Tre­vor Heeks: Raum für Trau­er, Erin­ne­run­gen und letz­te Worte

Der Tod von Tre­vor Heeks am 24. Okto­ber hat vie­le Men­schen tief berührt. Als Ehren­he­rold war er eng mit der Stadt und ihren Tra­di­tio­nen ver­bun­den. Nun möch­ten zahl­rei­che Men­schen ihre Trau­er aus­drü­cken, ihre Anteil­nah­me zei­gen und sich auf per­sön­li­che Wei­se von ihm verabschieden.

Um die­sen Gefüh­len Raum zu geben, besteht ab sofort die Mög­lich­keit, Gedan­ken, Erin­ne­run­gen und per­sön­li­che Wor­te in einem Online-Kon­do­lenz­buch fest­zu­hal­ten. Unter https://anteilnahme.online/trevor-heeks/ kön­nen Men­schen ihre Anteil­nah­me zum Aus­druck brin­gen und Erin­ne­run­gen an Tre­vor Heeks teilen.

Für alle, die ihre Gedan­ken lie­ber hand­schrift­lich nie­der­schrei­ben möch­ten, wird ab Diens­tag, 27. Okto­ber, zusätz­lich ein Kon­do­lenz­buch im Erd­ge­schoss des His­to­ri­schen Rat­hau­ses aus­lie­gen. Es steht dort für zwei Wochen zur Verfügung.

Öff­nungs­zei­ten des Kon­do­lenz­bu­ches im His­to­ri­schen Rathaus:

  • Mon­tags: 15 bis 17.45 Uhr

  • Diens­tags bis frei­tags: 9 bis 12.30 Uhr

Manch­mal feh­len ange­sichts eines Ver­lus­tes die rich­ti­gen Wor­te. Eine per­sön­li­che Erin­ne­rung, ein stil­ler Gruß oder ein paar Zei­len der Dank­bar­keit kön­nen den­noch viel aus­drü­cken. Die Kon­do­lenz­bü­cher bie­ten die Mög­lich­keit, inne­zu­hal­ten, gemein­sam zu trau­ern und Tre­vor Heeks auf die­se Wei­se ein letz­tes Zei­chen der Wert­schät­zung zu schenken.

Sein Tod hin­ter­lässt Trau­er. Die Erin­ne­run­gen an die gemein­sa­men Begeg­nun­gen und die Spu­ren, die er im Leben vie­ler Men­schen hin­ter­las­sen hat, bleiben.

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: 90 Schü­ler gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: Jugend­li­che gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

Rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le schlüp­fen vom 4. bis 6. Novem­ber 2026 in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern. Beim preis­ge­krön­ten Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ ent­wi­ckeln sie eige­ne Ideen für ihre Stadt und erar­bei­ten Anträ­ge, die anschlie­ßend den ech­ten Rat der Stadt Leer errei­chen sollen.

Wie soll sich Leer in Zukunft ent­wi­ckeln? Wel­che Frei­zeit­an­ge­bo­te wün­schen sich jun­ge Men­schen? Was könn­te an Schu­len, Jugend­treffs, Spiel- und Sport­plät­zen ver­bes­sert wer­den? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen beschäf­ti­gen sich Jugend­li­che Anfang Novem­ber beim Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ in Leer. Das Pro­jekt soll jun­gen Men­schen zei­gen, wie Kom­mu­nal­po­li­tik funk­tio­niert und wie sie ihre eige­nen Ideen in poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­brin­gen können.

Drei Tage Kom­mu­nal­po­li­tik zum Mitmachen

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 über­neh­men rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le eine beson­de­re Auf­ga­be: Sie schlüp­fen in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern oder beglei­ten das Plan­spiel in einem Medienteam.

Die Jugend­li­chen ent­wi­ckeln eige­ne Vor­schlä­ge, bera­ten über mög­li­che Ver­bes­se­run­gen und dis­ku­tie­ren dar­über, wel­che Ideen umge­setzt wer­den soll­ten. Ihre Ergeb­nis­se for­mu­lie­ren sie in Anträ­gen, die spä­ter dem ech­ten Rat der Stadt Leer vor­ge­legt wer­den sollen.

Damit erhal­ten die Schü­ler die Gele­gen­heit, sich nicht nur theo­re­tisch mit Poli­tik aus­ein­an­der­zu­set­zen, son­dern kom­mu­na­le Ent­schei­dungs­pro­zes­se selbst zu erle­ben. Sie ler­nen, unter­schied­li­che Inter­es­sen abzu­wä­gen, Argu­men­te aus­zu­tau­schen und gemein­sam Lösun­gen für Her­aus­for­de­run­gen vor Ort zu erarbeiten.

Auch ein Medi­en­team berich­tet über das Projekt

Neben den Jugend­li­chen, die im Plan­spiel die Arbeit des Stadt­ra­tes über­neh­men, gibt es ein eige­nes Redak­ti­ons­team. Die Schü­ler doku­men­tie­ren das Gesche­hen mit Fotos und Inter­views, dre­hen einen Film und erstel­len ein Maga­zin über das Projekt.

So set­zen sie sich auch jour­na­lis­tisch mit dem Plan­spiel aus­ein­an­der. Sie hal­ten die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se fest und machen sicht­bar, wel­che The­men die Jugend­li­chen bewe­gen und wel­che Ideen sie für Leer entwickeln.

Poli­tik zum Anfas­sen: Demo­kra­tie ver­ständ­lich machen

Beglei­tet wird das Pro­jekt vom Team des über­par­tei­li­chen und gemein­nüt­zi­gen Ver­eins Poli­tik zum Anfas­sen e. V. aus Han­no­ver. Der Ver­ein möch­te jun­gen Men­schen Lust auf Demo­kra­tie machen und ihnen ermög­li­chen, Poli­tik durch eige­ne Erfah­run­gen kennenzulernen.

„Pimp Your Town!“ ist ein mehr­fach aus­ge­zeich­ne­tes Demo­kra­tie-Plan­spiel, das seit 2009 bereits mehr als 10.000 Jugend­li­che begeis­tert hat. Dabei sind zahl­rei­che Ideen der Teil­neh­mer im Anschluss tat­säch­lich umge­setzt worden.

Unter­stüt­zung erhal­ten die Schü­ler in Leer außer­dem von Mit­glie­dern des Stadt­ra­tes. Durch die­se Zusam­men­ar­beit kön­nen die Jugend­li­chen die Abläu­fe der Kom­mu­nal­po­li­tik ken­nen­ler­nen und erfah­ren, wie ihre Vor­schlä­ge in die poli­ti­sche Arbeit vor Ort ein­flie­ßen können.

Wenn Jugend­li­che ihre Stadt mitgestalten

Ob bes­se­re Bedin­gun­gen an Schu­len, attrak­ti­ve Jugend­treffs, moder­ne Spiel- und Sport­plät­ze oder neue Frei­zeit­an­ge­bo­te: Kom­mu­nal­po­li­tik betrifft vie­le Berei­che, die für jun­ge Men­schen im All­tag eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Das Plan­spiel „Pimp Your Town!“ setzt genau hier an. Es soll zei­gen, dass poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht weit ent­fernt statt­fin­den, son­dern das unmit­tel­ba­re Lebens­um­feld beein­flus­sen. Gleich­zei­tig erfah­ren die Jugend­li­chen, dass ihre Ideen gehört wer­den kön­nen und sie Mög­lich­kei­ten haben, die Ent­wick­lung ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 wird Leer damit zum Schau­platz eines Pro­jekts, das Demo­kra­tie prak­tisch erleb­bar macht und jun­ge Men­schen dazu ermu­tigt, sich mit ihren Vor­stel­lun­gen und Anlie­gen in die Kom­mu­nal­po­li­tik einzubringen.

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Erfolg­rei­che platt­deut­sche Komö­die im Zoll­haus: Vor­stand ein­stim­mig bestätigt!

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Der ein­stim­mig wie­der­ge­wähl­te Vor­stand des Ver­eins „Komö­die im Zoll­haus“ (von links): Sil­ke Hein (1. Vor­sit­zen­de), Fol­kert Har­ders (2. Vor­sit­zen­der und Regis­seur) und Heinz Rött­gers (Kas­sen­wart).

Komö­die im Zoll­haus bestä­tigt Vor­stand ein­stim­mig – Erfolg­rei­che Thea­ter­sai­son wird fortgesetzt

Der Ver­ein „Komö­die im Zoll­haus“ setzt auf Kon­ti­nui­tät: Bei der tur­nus­mä­ßi­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung wur­de der Vor­stand nach drei Jah­ren Amts­zeit ein­stim­mig wie­der­ge­wählt. Sil­ke Hein bleibt Vor­sit­zen­de, Fol­kert Har­ders wei­ter­hin stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Regis­seur. Heinz Rött­gers wur­de als Kas­sen­wart bestätigt.

Bevor die Mit­glie­der zur Wahl schrit­ten, blick­te die Vor­sit­zen­de Sil­ke Hein auf die ver­gan­ge­nen drei Jah­re zurück. Dabei fiel ihre Bilanz posi­tiv aus: Jeweils im März prä­sen­tier­te der Ver­ein im beson­de­ren Ambi­en­te des Dach­thea­ters im Zoll­haus eine platt­deut­sche Komö­die. Ins­ge­samt neun Auf­füh­run­gen stan­den pro Sai­son auf dem Pro­gramm. Die meis­ten Vor­stel­lun­gen waren sogar aus­ver­kauft – ein schö­ner Erfolg und eine Bestä­ti­gung für die Arbeit des gesam­ten Ensembles.

Sonn­tags­vor­stel­lun­gen kom­men beim Publi­kum an

Ein beson­de­rer Schwer­punkt des Rück­blicks lag auf den Nach­mit­tags­vor­stel­lun­gen am Sonn­tag. Zum zwei­ten Mal hat­te der Ver­ein in die­sem Jahr eine sol­che Auf­füh­rung ange­bo­ten. Die Reso­nanz war erneut über­zeu­gend: Sämt­li­che Zuschau­er­plät­ze waren besetzt.

„Die Tat­sa­che, dass jeweils alle Zuschau­er­plät­ze besetzt waren, zeigt uns, dass es die rich­ti­ge Ent­schei­dung war, ein sol­ches Ange­bot zu machen“, erklär­te Sil­ke Hein. Auch die Bewir­tung in den Pau­sen trug zum beson­de­ren Erleb­nis bei. Tee und Krint­stuut ergänz­ten die Sonn­tags­vor­stel­lun­gen und sorg­ten für eine gemüt­li­che Atmosphäre.

Auf­grund der posi­ti­ven Erfah­run­gen steht für den Ver­ein fest, dass die­ses Ange­bot fort­ge­führt wird. Auch künf­tig soll es jeweils eine Vor­stel­lung an einem Sonn­tag­nach­mit­tag geben.

Soli­de Finan­zen und Aus­blick auf die neue Saison

Einen Über­blick über die finan­zi­el­le Situa­ti­on gab Kas­sen­wart Heinz Rött­gers. Sei­ne Ein­schät­zung fiel beru­hi­gend aus: Die Finan­zen des Ver­eins sei­en soli­de. Die Ein­nah­men aus den Ein­tritts­gel­dern sowie die Spen­den der Spon­so­ren reich­ten aus, um die erheb­li­chen Kos­ten des Thea­ter­be­triebs zu decken.

Zum Abschluss des Rück­blicks rich­te­te sich der Blick bereits auf die kom­men­de Spiel­zeit. Fol­kert Har­ders, der als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der zugleich die Regie über­nimmt, gab der Mit­glie­der­ver­samm­lung einen ers­ten Aus­blick auf das Thea­ter­stück der nächs­ten Sai­son. Damit dür­fen sich die Freun­de der platt­deut­schen Büh­ne bereits auf die nächs­te Pro­duk­ti­on im Zoll­haus-Dach­thea­ter freuen.

Vor­stand ein­stim­mig im Amt bestätigt

Mit Applaus wür­dig­ten die Mit­glie­der die geleis­te­te Arbeit des bis­he­ri­gen Vor­stands. Alle drei Vor­stands­mit­glie­der erklär­ten sich bereit, ihre Auf­ga­ben auch künf­tig weiterzuführen.

Bei der anschlie­ßen­den Wahl wur­den alle Amts­in­ha­ber ein­stim­mig bestä­tigt: Sil­ke Hein bleibt Vor­sit­zen­de, Fol­kert Har­ders stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Heinz Rött­gers Kassenwart.

Mit der Wie­der­wahl setzt der Ver­ein auf bewähr­te Zusam­men­ar­beit und schafft eine ver­läss­li­che Grund­la­ge für die wei­te­re Ver­eins­ar­beit. Die erfolg­rei­che Reso­nanz auf die Auf­füh­run­gen und das zusätz­li­che Sonn­tags­an­ge­bot zei­gen, dass die platt­deut­sche Komö­die im Zoll­haus-Dach­thea­ter ihr Publi­kum erreicht.

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

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„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

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Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

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