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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Hotel in Bin­gum: 16 Zim­mer am Bin­gu­mer Deich geplant

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Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden gemein­sam mit Anne Schüür, Ste­fan Schüür und Roman Keil am geplan­ten Hotel­stand­ort am Bin­gu­mer Deich. Eden begrüßt das Vor­ha­ben als wei­te­re Auf­wer­tung der Infra­struk­tur und des tou­ris­ti­schen Ange­bots in Bingum.

Hotel­pro­jekt in Bin­gum: Inves­to­ren­grup­pe plant 16 Zim­mer am Deich

Inves­to­ren­grup­pe Deich­quar­tier Bin­gum will ehe­ma­li­ges Wohn- und Geschäfts­haus in einen hoch­wer­ti­gen Beher­ber­gungs­be­trieb umwandeln

Bin­gum bekommt ein neu­es Hotel: Die Inves­to­ren­grup­pe Deich­quar­tier Bin­gum eGbR hat das Gebäu­de am Bin­gu­mer Deich 18 erwor­ben und plant dort die Umwand­lung eines ehe­ma­li­gen Wohn- und Geschäfts­hau­ses in ein Hotel mit 16 Zim­mern. Hin­ter dem Vor­ha­ben ste­hen Roman Keil, Felix Hapig, Man­fred Schüür und Ste­fan Schüür.

Geplant sind hoch­wer­ti­ge Ein­zel- und Dop­pel­zim­mer. Einen beson­de­ren Reiz soll die Lage direkt am Deich aus­ma­chen. Von dem Gebäu­de aus bie­tet sich der Blick auf die umlie­gen­den Wie­sen und die Land­schaft des Rhei­der­lands. Gleich­zei­tig liegt Bin­gum nur weni­ge Kilo­me­ter von Leer ent­fernt und ver­fügt damit über eine Ver­bin­dung zwi­schen länd­li­cher Lage und städ­ti­scher Infrastruktur.

Eine neue Per­spek­ti­ve für die Immobilie

Aus­gangs­punkt für das Pro­jekt war die zum Ver­kauf ste­hen­de Immo­bi­lie. Die Mit­glie­der der Inves­to­ren­grup­pe prüf­ten zunächst ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten für eine künf­ti­ge Nut­zung und ent­wi­ckel­ten dar­aus die Idee, dem Gebäu­de eine neue Per­spek­ti­ve zu geben.

„Wir haben schnell das Poten­zi­al des Stand­orts erkannt und die Visi­on ent­wi­ckelt, die­sem beson­de­ren Ort neu­es Leben ein­zu­hau­chen“, erklärt die Deich­quar­tier Bin­gum eGbR. Ver­schie­de­ne Optio­nen sei­en geprüft und wirt­schaft­lich kal­ku­liert wor­den. Dabei habe sich her­aus­ge­stellt, dass die Hotel­nut­zung sowohl wirt­schaft­lich sinn­voll als auch per­sön­lich über­zeu­gend sei.

Die Inves­to­ren brin­gen unter­schied­li­che Erfah­run­gen in das Vor­ha­ben ein. Neben lang­jäh­ri­ger Erfah­rung im Immo­bi­li­en­be­reich ver­fügt Felix Hapig über Kennt­nis­se und Erfah­run­gen aus der Hotel­bran­che. Die­se Kom­bi­na­ti­on soll eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die wei­te­re Ent­wick­lung des Pro­jekts bilden.

Stand­ort an der Inter­na­tio­na­len Dollardroute

Ein wesent­li­cher Fak­tor für die Inves­to­ren ist die Lage direkt an der Inter­na­tio­na­len Dol­lard­rou­te. Nach Anga­ben aus der Pro­jekt­vor­stel­lung sind dort jähr­lich mehr als 90.000 Fahr­rad­tou­ris­ten unter­wegs. Damit befin­det sich der geplan­te Hotel­stand­ort an einer tou­ris­tisch rele­van­ten Rad­rou­te und in einem Markt, in dem Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten für Rad­rei­sen­de eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Bis­her ste­hen in Bin­gum unter ande­rem Feri­en­woh­nun­gen sowie der Cam­ping­platz Ems-Mari­na Bin­gum zur Ver­fü­gung. Das geplan­te Hotel soll die­ses Ange­bot ergän­zen und eine wei­te­re Ziel­grup­pe ansprechen.

Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden begrüßt das Vor­ha­ben und sieht dar­in eine wei­te­re Auf­wer­tung für Bin­gum. Das Hotel kön­ne dazu bei­tra­gen, die tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur des Ortes zu stär­ken und das bereits vor­han­de­ne Über­nach­tungs­an­ge­bot sinn­voll zu ergänzen.

 

So könn­te das geplan­te Hotel am Bin­gu­mer Deich 18 künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt das Kon­zept für die Umnut­zung des ehe­ma­li­gen Wohn- und Geschäfts­hau­ses zu einem hoch­wer­ti­gen Hotel mit 16 Ein­zel- und Dop­pel­zim­mern. Die Deich­la­ge mit Blick auf die umlie­gen­den Wie­sen soll dabei einen beson­de­ren Reiz für Gäs­te bie­ten und das tou­ris­ti­sche Über­nach­tungs­an­ge­bot in Bin­gum ergän­zen. Visua­li­sie­rung: Deich­quar­tier Bin­gum eGbR

16 Zim­mer mit Blick auf Deich und Wiesen

Das geplan­te Hotel soll über 16 hoch­wer­ti­ge Ein­zel- und Dop­pel­zim­mer ver­fü­gen. Bei der Kon­zep­ti­on spielt die beson­de­re Lage der Immo­bi­lie eine zen­tra­le Rol­le. Der Blick auf den Deich und die umlie­gen­den Wie­sen soll den Gäs­ten ein beson­de­res Umfeld bieten.

Die Inves­to­ren sehen Bin­gum zudem auf­grund sei­ner Lage als inter­es­san­ten Aus­gangs­punkt für Besu­cher der Regi­on. Der Ort befin­det sich am Ein­gang zum Rhei­der­land und gleich­zei­tig in unmit­tel­ba­rer Nähe zu Leer. Damit tref­fen tou­ris­ti­sche Anzie­hungs­punk­te, Natur und eine gute Erreich­bar­keit aufeinander.

Die Deich­quar­tier Bin­gum eGbR möch­te das Gebäu­de lang­fris­tig zu einem erfolg­rei­chen Hotel­stand­ort ent­wi­ckeln. Ziel sei es, ein Pro­jekt zu schaf­fen, das wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist, zum Cha­rak­ter des Ortes passt und einen Mehr­wert für Bin­gum und die Regi­on bietet.

Infra­struk­tur in Bin­gum wächst weiter

Dass die Ent­wick­lung der ört­li­chen Infra­struk­tur in Bin­gum vor­an­schrei­tet, zeigt auch ein wei­te­res Pro­jekt der Inves­to­ren­grup­pe. Gemein­sam mit Bün­ting wur­de bereits vor rund ein­ein­halb Jah­ren die loka­le Nah­ver­sor­gung erwei­tert. Mit der Ansied­lung einer C‑Box steht den Ein­woh­nern seit­dem ein Ange­bot mit einem voll­stän­di­gen Lebens­mit­tel­sor­ti­ment zur Verfügung.

Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden sieht in sol­chen Pro­jek­ten wich­ti­ge Impul­se für die wei­te­re Ent­wick­lung Bing­ums. Sowohl die Ver­bes­se­rung der Nah­ver­sor­gung als auch die geplan­te zusätz­li­che Über­nach­tungs­mög­lich­keit sei­en Bau­stei­ne, die den Ort attrak­ti­ver mach­ten und sei­ne Infra­struk­tur Schritt für Schritt weiterentwickelten.

Mit dem Hotel soll nun ein wei­te­rer Bau­stein hin­zu­kom­men. Für die Inves­to­ren­grup­pe ist das Vor­ha­ben des­halb mehr als die rei­ne Umnut­zung eines bestehen­den Gebäu­des. Es geht auch dar­um, einen Stand­ort lang­fris­tig zu ent­wi­ckeln und vor­han­de­ne Poten­zia­le für Bin­gum und die Regi­on zu nutzen.

Die wei­te­ren Pla­nun­gen für das Hotel am Bin­gu­mer Deich 18 sol­len nun kon­kre­ti­siert wer­den. Die Inves­to­ren­grup­pe blickt nach eige­nen Anga­ben posi­tiv auf die Ent­wick­lung des Pro­jekts und will an dem Stand­ort ein beson­de­res Ange­bot schaf­fen, das wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist und zugleich zu Bin­gum passt.

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Regio­nal­ex­press in Ihr­ho­ve: Kur­zer Bahn­steig ist kein Hin­der­nis für einen Halt

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Regio­nal­ex­press darf in Ihr­ho­ve hal­ten – wich­ti­ger Schritt für die Bahn­an­bin­dung Westoverledingens

Klei­ne Anfra­ge von Filiz Polat bringt Klar­heit: Auch län­ge­re Züge kön­nen trotz kur­zem Bahn­steig in Ihr­ho­ve hal­ten, wenn ent­spre­chen­de Sicher­heits­re­ge­lun­gen getrof­fen werden.

Für die geplan­te bes­se­re Nord-Süd-Anbin­dung von Wes­t­ov­er­le­din­gen gibt es neue Bewe­gung. Auf Initia­ti­ve von Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, hat die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um nach­ge­fragt. Im Mit­tel­punkt stand die Fra­ge, ob auch län­ge­re Züge – bei­spiels­wei­se ein Regio­nal­ex­press auf der Stre­cke Münster–Emden – trotz des ver­gleichs­wei­se kur­zen Bahn­steigs am Bahn­hof Ihr­ho­ve hal­ten dürfen.

Bun­des­re­gie­rung sieht Mög­lich­keit für län­ge­re Züge

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung schafft nun Klar­heit: Rei­se­zü­ge dür­fen grund­sätz­lich län­ger sein als der Bahn­steig, wenn die Sicher­heit der Rei­sen­den durch ent­spre­chen­de betrieb­li­che Anwei­sun­gen gewähr­leis­tet wird.

Dafür müss­ten die jewei­li­gen Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men ent­spre­chen­de Rege­lun­gen tref­fen. Damit ist ein län­ge­rer Zug an einem kür­ze­ren Bahn­steig nicht grund­sätz­lich ausgeschlossen.

Für den Bahn­hof Ihr­ho­ve könn­te nach den Vor­stel­lun­gen von Tammo Len­ger bei­spiels­wei­se eine Rege­lung zum Ein­satz kom­men, bei der ein­zel­ne Türen des Zuges beim Halt gesperrt werden.

„Bei ihrem Besuch vor zwei Wochen habe ich Frau Polat gebe­ten, in Ber­lin zu klä­ren, ob es recht­lich mög­lich ist, dass der Regio­nal­ex­press von Müns­ter nach Emden trotz des kur­zen Bahn­steigs in Ihr­ho­ve hal­ten darf. Sie hat natür­lich Wort gehal­ten und über die Ant­wort freue ich mich sehr“, erklärt Tammo Lenger.

 

Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, setzt sich für einen Halt des Regio­nal­ex­press RE15 in Ihr­ho­ve und damit für eine bes­se­re Nord-Süd-Anbin­dung der Gemein­de ein.
Foto: Akka Olthoff
Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Filiz Polat hat auf Initia­ti­ve von Tammo Len­ger beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um nach­ge­fragt, ob der Regio­nal­ex­press RE15 trotz des kur­zen Bahn­steigs in Ihr­ho­ve hal­ten kann.
Foto: Ste­fan Kaminski

Ein­stieg über die übri­gen Türen möglich

Len­ger beschreibt auch, wie eine sol­che Lösung in Ihr­ho­ve kon­kret aus­se­hen könn­te: „Der Ein- und Aus­stieg kann an der vor­ders­ten oder letz­ten Tür unter­bun­den wer­den. Die­se wer­den beim Halt in Ihr­ho­ve gesperrt. Das Betre­ten und Ver­las­sen erfolgt dann durch die übri­gen Türen.“

Damit wäre die Län­ge des Bahn­steigs allein kein grund­sätz­li­ches Hin­der­nis für einen Halt eines län­ge­ren Regionalexpresses.

Len­ger sieht wich­ti­ges Argu­ment für Westoverledingen

Für Tammo Len­ger ist die Ant­wort aus Ber­lin des­halb ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer bes­se­ren Ver­kehrs­an­bin­dung der Gemein­de. „Damit ist ein ers­ter Schritt für die Nord-Süd-Anbin­dung von Wes­t­ov­er­le­din­gen gemacht“, so der Bürgermeisterkandidat.

Gleich­zei­tig betont Len­ger, dass noch wei­te­re Gesprä­che und Ent­schei­dun­gen not­wen­dig sind. Er sieht durch die nun vor­lie­gen­de Aus­kunft der Bun­des­re­gie­rung jedoch ein wich­ti­ges Argu­ment für die wei­te­ren Ver­hand­lun­gen mit der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft und der Deut­schen Bahn.

„Ich freue mich über die Unter­stüt­zung in Ber­lin und bin über­zeugt, dass wir jetzt ein wich­ti­ges Argu­ment bei Ver­hand­lun­gen mit der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft und der Deut­schen Bahn auf unse­rer Sei­te haben. Es ist noch eini­ges zu tun, aber es geht vor­an“, erklärt Lenger.

Die Fra­ge eines mög­li­chen Regio­nal­ex­press-Halts in Ihr­ho­ve bleibt damit wei­ter­hin ein The­ma für die kom­men­den Gesprä­che. Die nun erfolg­te Klä­rung zeigt jedoch, dass ein kur­zer Bahn­steig einem Halt eines län­ge­ren Zuges nicht auto­ma­tisch ent­ge­gen­ste­hen muss.

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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

Füh­rungs­wech­sel bei der Poli­zei in Wee­ner: Seit dem 1. Juli 2026 lei­tet Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner. Der 28-Jäh­ri­ge stammt aus Ost­fries­land und über­nimmt damit erst­mals eine Füh­rungs­funk­ti­on im Land­kreis Leer.

WEENER. Bei der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner gibt es einen Wech­sel an der Spit­ze. Seit dem 1. Juli 2026 ist Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost für die Lei­tung der Dienst­stel­le ver­ant­wort­lich. Der 28-Jäh­ri­ge ist in Ost­fries­land gebo­ren und auf­ge­wach­sen und kennt die Regi­on damit aus eige­ner Erfahrung.

Mit sei­ner neu­en Auf­ga­be über­nimmt Rost erst­mals eine Funk­ti­on inner­halb des Land­krei­ses Leer. Zu sei­nen Auf­ga­ben gehö­ren künf­tig ins­be­son­de­re die Füh­rung und Orga­ni­sa­ti­on der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner sowie die Zusam­men­ar­beit mit ört­li­chen Behör­den, Insti­tu­tio­nen und wei­te­ren Partnern.

Poli­zei­lauf­bahn begann mit Stu­di­um in Niedersachsen

Mat­this Rost begann sei­nen beruf­li­chen Weg bei der Poli­zei Nie­der­sach­sen mit einem Stu­di­um an der Poli­zei­aka­de­mie Nie­der­sach­sen. Die­ses absol­vier­te er von 2016 bis 2019.

Nach sei­nem Stu­di­um sam­mel­te Rost in unter­schied­li­chen Funk­tio­nen wei­te­re beruf­li­che Erfah­run­gen. Er war sowohl inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund als auch bei der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück eingesetzt.

Mit die­sen Erfah­run­gen über­nimmt er nun Ver­ant­wor­tung für die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner und deren Aufgabenbereich.

Neue Auf­ga­be für Chris­toph Hinrichs

Der bis­he­ri­ge Lei­ter der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner, Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Chris­toph Hin­richs, wech­selt eben­falls zum 1. Juli 2026 inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden in eine neue Funktion.

Hin­richs wird künf­tig ein Fach­kom­mis­sa­ri­at inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden lei­ten. Dort kann er sei­ne bis­her gesam­mel­te beruf­li­che Erfah­rung in einer neu­en ver­ant­wor­tungs­vol­len Funk­ti­on einbringen.

Mit dem Wech­sel beginnt damit sowohl für Mat­this Rost als auch für Chris­toph Hin­richs ein neu­er Abschnitt inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

Lokal

Mord in Emden: Land­ge­richt Aurich ver­hängt lebens­lan­ge Freiheitsstrafe

Lebens­lan­ge Frei­heits­stra­fe nach Mord in Emden: Land­ge­richt Aurich ver­ur­teilt 38-Jährigen Das Land­ge­richt Aurich hat einen 38-jäh­ri­gen Mann wegen Mor­des und...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Dieb­stäh­le, Unfäl­le und 2,30 Pro­mil­le bei Verkehrsunfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 01.09.2026   Dieb­stahl aus ver­schlos­se­nen Fahr­zeu­gen ++ Ver­kehrs­un­fall unter Alko­hol­ein­fluss ++ Ver­kehrs­un­fall...

Lokal

38 Mil­lio­nen Euro für neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum: Land­kreis Leer legt Grundstein

Mar­kus Wit­te von der Fir­ma Kreutz­jans (v. l.), Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends und Johann Duis, Vor­sit­zen­der des Feu­er­schutz­aus­schus­ses,...

Blaulicht

15 Jah­re Grenz­über­schrei­ten­des Poli­zei­team Bad Nieu­weschans: Gemein­sam gegen Kriminalität

Sym­bol­fo­to von Mit­ar­bei­ten­den des Grenz­über­schrei­ten­den Poli­zei­teams Bad Nieu­weschans, von der Kon­in­kli­jke Marech­aus­see (NL), der Poli­zei Nie­der­sach­sen und der Bun­des­po­li­zei. /...

Lokal

20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer – ein Wahr­zei­chen fei­ert Jubiläum!

20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer: Ein archi­tek­to­ni­sches High­light über dem Handelshafen Seit 2006 ver­bin­det die Nes­se­brü­cke in Leer die his­to­ri­sche...

Veranstaltung

Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

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Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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