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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Früh­lings­fest der Kita Am Wäld­chen begeis­tert Familien

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Früh­lings­fest in der Kita „Am Wäld­chen“ war ein vol­ler Erfolg

Steen­fel­de – Kürz­lich fei­er­te die Kita „Am Wäld­chen“ an der Pas­tor-Kers­ten-Stra­ße in Steen­fel­de ein rund­um gelun­ge­nes Früh­lings­fest. Bei bes­tem Wet­ter ver­wan­del­te sich der Spiel­platz der Kin­der­ta­ges­stät­te in ein bun­tes Paradies.

Maß­geb­li­chen Anteil an der fei­er­li­chen Deko­ra­ti­on hat­ten die Kin­der selbst mit zahl­rei­chen krea­ti­ven Bas­te­lei­en. Unter­stützt wur­de die Gestal­tung zudem durch groß­zü­gi­ge Blu­men­spen­den von Tho­mas Phil­ipps (Frank Hol­len­bach). Ein opti­sches High­light bot zudem Mari­na Pos­ti­na von „MPO Fun & Show“ mit ihrer beein­dru­cken­den Luft­bal­lon­kunst, die vom Immo­bi­li­en­mak­ler Chris­ti­an Tam­men gespon­sert wurde.

Begeis­tern­de Vor­füh­run­gen und bun­te Spielstationen

Bei den jun­gen Besu­chern sorg­te das Fest für gro­ße Begeis­te­rung. Die Kin­der hat­ten im Vor­feld flei­ßig Lie­der und Tän­ze ein­stu­diert, die sie wäh­rend des Fes­tes vol­ler Stolz den Eltern und Gäs­ten vor­führ­ten. Ver­schie­de­ne Spiel­sta­tio­nen und ein pro­fes­sio­nel­les Kin­der­schmin­ken tru­gen zusätz­lich zur aus­ge­las­se­nen Stim­mung auf dem Gelän­de bei.

Für das leib­li­che Wohl war eben­falls bes­tens gesorgt: Die Eltern der Kin­der­gar­ten­kin­der hat­ten ein viel­fäl­ti­ges Kuchen­buf­fet sowie fri­sche Waf­feln organisiert.

Tom­bo­la-Erlös fließt in ein neu­es Baum-Tipi

Als beson­de­rer Höhe­punkt des Nach­mit­tags erwies sich eine Tom­bo­la. Die­se wur­de durch hoch­wer­ti­ge Sach­spen­den der Ver­si­che­rung AXA Leer (Alex­an­der Engel­mann), der Fir­ma Ammers­ken Bau­ele­men­te GmbH, von Ede­ka Neu­mann sowie vom Hof Schat­te­burg ermög­licht. Wei­te­re klei­ne­re Prei­se wur­den von der Raiff­ei­sen­bank Flachs­meer beigesteuert.

Die Ein­nah­men und Spen­den des Fes­tes kom­men direkt den Kin­dern zuguns­ten. „Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt allen Spon­so­ren und auch den Eltern für die Mit­hil­fe, für wei­te­re Geld­spen­den und die groß­ar­ti­ge Gemein­schaft. Von die­sem Geld kau­fen wir für die Kin­der­gar­ten­kin­der ein Baum-Tipi“, freut sich Kita-Lei­tung Sabi­ne Her­mes über den Erfolg der Veranstaltung.

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Schiffs­werft Died­rich inves­tiert in die Zukunft der Emsregion

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Ver­band­s­in­ge­nieur Adolf Wil­ken, Ober­siel­rich­ter Moe­teus Barth, Mari­ko-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Jens Died­rich, Werft-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Brandt, Nico Blo­em und Orts­bür­ger­meis­ter Jens de Vries. Bild: privat

Schiffs­werft Died­rich auf Kurs: Auf­trags­bü­cher voll und Inves­ti­tio­nen für die Zukunft geplant

Older­sum – Die tra­di­ti­ons­rei­che Schiffs­werft Died­rich in Older­sum blickt opti­mis­tisch in die Zukunft. Ange­sichts einer her­vor­ra­gen­den Auf­trags­la­ge plant das Unter­neh­men geziel­te Inves­ti­tio­nen in die Schiff­bau­hal­le sowie den gesam­ten Maschi­nen­park. Im Rah­men eines Werft­be­suchs über­zeug­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) von der Leis­tungs­fä­hig­keit des Betriebs.

„Die Werft liegt vol­ler Schif­fe, es gibt mehr Anfra­gen, als die Werft bewäl­ti­gen kann. Das höre ich in die­sen Zei­ten ger­ne. Und das zeigt mir auch, wie stark unse­re Stand­or­te an der Ems sind“, beton­te Blo­em, der als gelern­ter Schiff­bau­er einen fach­män­ni­schen Blick auf den Betrieb hat.

Star­ke Aus­las­tung durch Küs­ten­re­pa­ra­tu­ren und Offshore-Geschäft

Die Kern­kom­pe­tenz der Schiffs­werft Died­rich liegt in Repa­ra­tu­ren und anspruchs­vol­len Umbau­ten. Zu den Stamm­kun­den zählt fast die gesam­te ost­frie­si­sche Küs­ten- und Insel­ree­de­rei – die soge­nann­te „wei­ße Flot­te“ – sowie ver­schie­de­ne Schiff­fahrts­be­hör­den. Zudem sorgt das wach­sen­de Off­shore-Geschäft für eine kon­ti­nu­ier­lich hohe Auslastung.

Der­zeit beschäf­tigt die Werft 26 eige­ne Mit­ar­bei­ter. Durch die enge Zusam­men­ar­beit mit regio­na­len Zulie­fer­fir­men befin­den sich in der Regel jedoch bis zu 100 Beschäf­tig­te gleich­zei­tig auf dem Werft­ge­län­de, was die Bedeu­tung des Betriebs als regio­na­ler Wirt­schafts­mo­tor unter­streicht. Um die­sen Erfolg lang­fris­tig zu sichern, stellt sich das Unter­neh­men durch Moder­ni­sie­run­gen im Maschi­nen- und Hal­len­be­reich zukunfts­si­cher auf.

Sor­gen über den Mas­ter­plan Ems und die Tidesteuerung

Trotz der wirt­schaft­lich posi­ti­ven Dyna­mik gibt es auf der Werft sowie in der Regi­on spür­ba­re Sor­gen mit Blick auf den Mas­ter­plan Ems. Kon­kret geht es um die geplan­te Tide­steue­rung durch das Ems­sperr­werk, die zur Ver­bes­se­rung der Was­ser­qua­li­tät bei­tra­gen soll. Das zuge­hö­ri­ge Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren hat zwar noch nicht begon­nen, doch die Befürch­tun­gen im Hin­blick auf regel­mä­ßi­ge Sper­run­gen der Ems sind groß.

Werft-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Brandt erklär­te, dass die poten­zi­el­len Fol­gen für den Betrieb der­zeit schwer ein­schätz­bar sei­en. Es wird befürch­tet, dass die Sper­run­gen den Werft­be­trieb beein­träch­ti­gen und zudem die Was­ser­stän­de für die Ems­hä­fen nega­tiv beein­flus­sen könn­ten. Aus die­sem Grund steht die Werft bereits in engem Aus­tausch mit dem Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN).

Schul­ter­schluss mit Sie­lach­ten und Entwässerungsverbänden

Die Beden­ken tei­len auch die regio­na­len Sie­lach­ten und Ent­wäs­se­rungs­ver­bän­de, die eben­falls an dem Aus­tausch mit dem Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten teil­nah­men. Sie befürch­ten, dass durch die Ein­grif­fe in die Tide­steue­rung die Ent­wäs­se­rung des Bin­nen­lan­des erschwert wird.

Nico Blo­em sicher­te den Betei­lig­ten sei­ne Unter­stüt­zung zu: „Es darf nicht sein, dass unse­re Hafen­wirt­schaft und die Siel­ver­bän­de einen Nach­teil durch die Tide­steue­rung erhal­ten. Wir wer­den die Gesprä­che gemein­sam führen.“

An dem kon­struk­ti­ven Dia­log in Older­sum nah­men neben Werft-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Brandt und dem Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em auch Kat­ja Bau­mann (Geschäfts­füh­re­rin des Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trums, Mari­ko), Ober­siel­rich­ter Moe­teus Barth, Ver­band­s­in­ge­nieur Adolf Wil­ken (Ent­wäs­se­rungs­ver­band Older­sum), der Older­su­mer Orts­bür­ger­meis­ter Jens de Vries sowie Jens Died­rich teil.

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3.000 Euro für das Schutz­en­gel-Huus: E.ON-Mitarbeiter zei­gen gro­ßes Herz

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Flo­ri­an See­ger (Ava­con Netz GmbH, links im Bild), und Erik Sieg­fried (Betriebs­rat der Ava­con Netz GmbH, 2. von rechts) über­reich­ten Syl­via Dojen (Team­lei­te­rin der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, 2. von links) und Ulf Thie­le (Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V., rechts im Bild), im Gemein­schafts­raum des Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ in Remels eine Spen­de in Höhe von 3.000 Euro aus dem E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ und des E.ON-Konzerns. Der Hilfs­fonds wird durch Spen­den der E.ON-Mitarbeiter gespeist. Die Ava­con Netz GmbH ist eine Toch­ter des E.ON-Konzerns.          Foto: För­der­ver­ein „Schutz­en­gel-Huus“ e.V.

Jeder Cent zählt: E.ON-Mitarbeiterinitiative und Kon­zern spen­den 3.000 Euro für das Schutzengel-Huus

Remels. Es sind oft die klei­nen Beträ­ge, die in der Sum­me Gro­ßes bewir­ken kön­nen. Eine über­aus freu­di­ge und uner­war­te­te Über­ra­schung erreich­te vor eini­gen Wochen den För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V. Eine E‑Mail aus der E.ON-Zentrale in Essen kün­dig­te den Besuch eines Ver­tre­ters der Toch­ter­ge­sell­schaft Ava­con sowie eines Betriebs­rats­mit­glieds an. Der Grund für den roya­len Besuch im Uple­n­ge­ner Land: Eine Spen­de in Höhe von ins­ge­samt 3.000 Euro für die wich­ti­ge Arbeit der Einrichtung.


Ein Vor­schlag mit gro­ßer Wirkung

Den Stein ins Rol­len gebracht hat­te Flo­ri­an See­ger, Mit­ar­bei­ter bei der Ava­con Netz GmbH. Er war auf das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen auf­merk­sam gewor­den. Da ihm die Schick­sa­le der dort betreu­ten Kin­der und Jugend­li­chen mit Inten­siv­pfle­ge-Bedarf am Her­zen lagen, reich­te er einen Vor­schlag beim E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ ein – mit Erfolg.

Hin­ter dem Namen „Rest-Cent“ ver­birgt sich eine seit über 20 Jah­ren geleb­te Tra­di­ti­on der Beleg­schaft. Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ver­zich­ten dabei Monat für Monat frei­wil­lig auf die Cent-Beträ­ge ihres Net­to­ge­halts. Die gesam­mel­ten Kleinst­be­trä­ge wer­den am Ende vom E.ON-Konzern ver­dop­pelt, um sozia­le, kari­ta­ti­ve Pro­jek­te und hel­fen­de Ein­rich­tun­gen zu unter­stüt­zen. Aus die­sem Hilfs­fonds flos­sen nun 1.500 Euro nach Remels, die vom E.ON-Konzern um wei­te­re 1.500 Euro auf­ge­stockt wurden.


Scheck­über­ga­be im Zei­chen der Dankbarkeit

Gemein­sam mit dem Ideen­ge­ber Flo­ri­an See­ger reis­te Erik Sieg­fried als Betriebs­rat der Ava­con und Ver­tre­ter der spen­den­den Beleg­schaft an, um die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung per­sön­lich zu über­rei­chen. Ent­ge­gen­ge­nom­men wur­de die Spen­de vom Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins, Ulf Thie­le, und der Team­lei­te­rin der Kin­der-Inten­siv­pfle­ge der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, Syl­via Dojen.

„Für die­se Spen­de sind wir über­aus dank­bar. Das Geld wer­den wir für die Pfle­ge­ar­beit an Kin­dern im Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ und für ihre Fami­li­en ver­wen­den, um sie von allen Kos­ten zu ent­las­ten, die in der Zeit anfal­len, in der ihre Kin­der bei uns wohnen“,

beton­te Ulf Thie­le sicht­lich bewegt im Rah­men der Übergabe.


 

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Das Schutz­en­gel-Huus: Eine unver­zicht­ba­re Brü­cke für Familien

Die im Juli 2023 eröff­ne­te und im August des­sel­ben Jah­res in Betrieb gegan­ge­ne ambu­lan­te Wohn­ge­mein­schaft schließt eine kri­ti­sche Ver­sor­gungs­lü­cke. Sie fun­giert als Bin­de­glied zwi­schen der inten­siv­me­di­zi­ni­schen, sta­tio­nä­ren Behand­lung im Kran­ken­haus und der ambu­lan­ten häus­li­chen Pfle­ge zu Hau­se. Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team sichert hier eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung, bei der Eltern und Geschwis­ter stets ein­be­zo­gen werden.

Die Ein­rich­tung bie­tet Fami­li­en in unter­schied­li­chen Lebens­la­gen drin­gend benö­tig­te Hilfe:

  • Ent­las­tung im All­tag: Eltern kön­nen eine Aus­zeit von der oft zeh­ren­den Pfle­ge­ar­beit neh­men oder sich gezielt Zeit für Geschwis­ter­kin­der nehmen.

  • Über­gangs­pfle­ge: Nach einem Kli­nik­auf­ent­halt fängt das Haus die Pfle­ge auf, wenn die ambu­lan­te Ver­sor­gung in den eige­nen vier Wän­den noch nicht voll­ends gesi­chert ist.

  • Län­ger­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve: Erfor­dert es die fami­liä­re Situa­ti­on, ist ein län­ge­rer Auf­ent­halt mög­lich. Sogar die Eltern kön­nen zeit­wei­se mit in der Pfle­ge-WG wohnen.

  • Wohn­ort­na­he Alter­na­ti­ve: Für Fami­li­en, die sich der enor­men Her­aus­for­de­rung einer häus­li­chen Inten­siv­pfle­ge dau­er­haft nicht stel­len kön­nen, bie­tet das Haus eine fes­te, regio­na­le Stütze.


Der För­der­ver­ein schützt vor finan­zi­el­len Sorgen

Da die gesetz­li­chen Pfle­ge­kas­sen bei Wei­tem nicht alle Kos­ten abde­cken, die durch die inten­si­ve Pfle­ge und den Auf­ent­halt der Kin­der samt ihren Fami­li­en ent­ste­hen, ist das Schutz­en­gel-Huus ele­men­tar auf Hil­fe ange­wie­sen. Hier greift der im Jahr 2020 gegrün­de­te För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V. ein. Nach­dem der Ver­ein zunächst den Bau der Ein­rich­tung der Dia­ko­nie­sta­ti­on unter­stütz­te, för­dert er heu­te die Aus­stat­tung und über­nimmt all jene Kos­ten, die nicht durch die Kos­ten­trä­ger refi­nan­ziert sind.

Da sich der Ver­ein aus­schließ­lich aus Mit­glieds­bei­trä­gen, Spen­den und För­der­gel­dern sozia­ler Stif­tun­gen finan­ziert, sichert die 3.000-Euro-Spende von Ava­con und E.ON direkt die Ent­las­tung betrof­fe­ner Fami­li­en in der Region.

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Stil, Charme und Ben­zin: Der Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride Leer 2026 punk­tet mit purer Leidenschaft

Stil­vol­le Ankunft am Etap­pen­ziel: Die Teil­neh­mer des Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride Leer 2026 rol­len auf das his­to­ri­sche Gelän­de des Tam­mens­hofs in...

Wirtschaft

Fort­er­ro über­nimmt 3E Daten­tech­nik: Soft­ware­stand­ort Leer wächst zum euro­päi­schen Branchenzentrum

Nach der erfolg­rei­chen Ver­trags­un­ter­zeich­nung: (v. l. n. r.) Bernd Hill­brands (Mana­ging Direc­tor Win­dows & Doors, Fort­er­ro), Moritz Ebert und Ger­hard...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Blaulicht

Lebens­ge­fähr­lich ver­letzt: Woh­nungs­brand löst Groß­ein­satz aus — wei­te­re Meldungen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 17.05.2026     Woh­nungs­brand ++ Belei­di­gung gegen Ein­satz­kräf­te ++ Trun­ken­heit im Ver­kehr...

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