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Preis für Strom und Gas steigt bei EWE zum 1. Oktober

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  • Beschaf­fungs­prei­se für Strom und Gas an Ener­gie­märk­ten legen wei­ter­hin zu
  • Krieg in Ukrai­ne und weni­ger Gas­lie­fe­rung durch Nord­stream 1 trei­ben Gaspreis
  • Wei­te­re Kun­den­zu­läu­fe machen Strom- und Gas­ein­kauf zu Höchst­prei­sen nötig
  • Knapp 500.000 Kun­den sind von Preis­an­he­bung betroffen
  • Geplan­te Umla­ge wird Gas noch teu­rer machen

 

Olden­burg, Straus­berg, 3. August 2022. „Wie es sich schon auf­grund der Ent­wick­lun­gen der letz­ten Wochen ange­kün­digt hat, ist EWE zum 1. Okto­ber gezwun­gen, den Preis für Strom und Gas in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung erneut anzu­he­ben.“ Das erklär­te der EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Ste­fan Doh­ler am Mitt­woch vor Jour­na­lis­ten auf einer digi­ta­len Pressekonferenz.

 So zah­len EWE-Kun­den ab Okto­ber für Strom pro Kilo­watt­stun­de brut­to 37,81 Cent und damit 11,76 Cent mehr als heu­te. Der jähr­li­che Grund­preis bleibt seit Janu­ar 2021 unver­än­dert. Für einen Durch­schnitts­haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 3.000 Kilo­watt­stun­den erge­ben sich so Mehr­kos­ten von gut 352 Euro im Jahr bezie­hungs­wei­se rund 29 Euro im Monat. Die­se Strom­preis­an­he­bung in der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung gilt jedoch nicht für Kun­din­nen und Kun­den in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, weil EWE dort kein Strom­grund­ver­sor­ger ist.

 Der Gas­preis steigt pro Kilo­watt­stun­de von aktu­ell brut­to 13,17 Cent auf 14,99 Cent. Das ent­spricht einem Plus von 1,82 Cent und bedeu­tet bei einem Durch­schnitts­ver­brauch von 20.000 Kilo­watt­stun­den jähr­li­che Mehr­kos­ten von 364 Euro, das sind pro Monat gut 30 Euro mehr. Der Grund­preis bleibt auch für Gas unverändert.

Betrof­fen sind von die­ser Preis­an­pas­sung laut Oli­ver Bolay (Geschäfts­füh­rer der EWE Ver­trieb GmbH) ins­ge­samt 375.000 Strom- und 110.000 Gas­kun­den der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung. Sie erhal­ten in Kür­ze von EWE auch ein per­sön­li­ches Schrei­ben zur Preisanpassung.

Wei­ter­hin Preis­ga­ran­tie bei Laufzeitverträgen

Der Groß­teil der EWE Strom- und Gas­kun­den ver­fügt laut Bolay über so genann­te Lauf­zeit­ver­trä­ge mit einer Preis­ga­ran­tie von 12 oder 24 Mona­ten. „Sechs Wochen vor dem kun­den­in­di­vi­du­el­len Ende der Lauf­zeit schreibt EWE die­se Kun­den jeweils an und bie­tet ihnen eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges zu dem Preis, der dann für das jewei­li­ge Lauf­zeit­pro­dukt gilt, an. Das heißt, Kun­den kön­nen sich den dann gül­ti­gen Preis wie­der für zwölf Mona­te sichern“, so Bolay. Die Tari­fe für Pro­duk­te mit Preis­ga­ran­tie pas­se EWE unter­jäh­rig etwa im Quar­tals­rhyth­mus an. Kun­den, die ihr jet­zi­ges Lauf­zeit­pro­dukt in Kür­ze zum dann aktu­el­len Tarif ver­län­ger­ten, müss­ten sich jedoch beim Ver­gleich des neu­en Tari­fes mit dem Aus­gangs­ta­rif von vor zwölf oder 24 Mona­ten auf erheb­li­che Preis­sprün­ge einstellen.

Die Grün­de für die erneu­te Gas­preis­an­he­bung erläu­tert Ste­fan Doh­ler wie folgt: „Die Preis­dy­na­mik auf dem Ener­gie­markt ist nach wie vor unge­bro­chen und die Prei­se gehen wei­ter­hin deut­lich nach oben, nicht zuletzt auf­grund des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne und die noch­mal redu­zier­ten rus­si­schen Gas­lie­fer­men­gen durch die Pipe­line Nord­stream 1. Zur Wahr­heit gehört: Putins Krieg ist auch ein Wirt­schafts­krieg, der zu erheb­li­cher Ver­knap­pung der Gasim­por­te führt und damit zu extrem hohen Preisen.“

Oli­ver Bolay nennt als Grund auch, dass EWE auch wei­ter­hin sowohl beim Strom als auch beim Gas Kun­den­zu­wachs zu ver­zeich­nen hat bei gleich­zei­tig nur sehr gerin­gen Kun­den­ab­gän­gen. „Das ist zwar ein Zei­chen dafür, dass Kun­den in der Kri­se auf siche­re und sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­ger set­zen. Es bedeu­tet aber auch, dass EWE für mehr Kun­den als geplant Ener­gie beschaf­fen muss und das zu den aktu­ell mas­siv hohen Prei­sen. Dar­aus resul­tiert die­se Ent­wick­lung, die für wei­ter stei­gen­de Prei­se für unse­re Pro­duk­te sorgt.“

Son­der­si­tua­ti­on beim Strompreis

Beim Strom kom­me noch ein wei­te­rer Aspekt hin­zu: „EWE konn­te zum 1. Juli eine bereits zu dem Zeit­punkt not­wen­di­ge Strom­preis­er­hö­hung nicht vor­neh­men. Der Grund: Wegen der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zum 1. Juli hat­te der Gesetz­ge­ber eine Strom­preis­er­hö­hung zum sel­ben Zeit­punkt aus­ge­schlos­sen. So ergibt sich jetzt für EWE zum 1. Okto­ber beim Strom­preis eine stär­ke­re Erhö­hung“, so Oli­ver Bolay.

Erd­gas­preis wird durch neue Gas­um­la­ge zukünf­tig noch wei­ter steigen

Doh­ler mach­te deut­lich, dass gera­de der Erd­gas­preis noch wei­ter stei­gen wird, wenn näm­lich die Bun­des­re­gie­rung die geplan­te Gas­um­la­ge gemäß Ener­gie­si­che­rungs­ge­setz ein­führt. „Die Umla­ge soll Ener­gie­im­por­teu­re ent­las­ten, die bis­lang rus­si­sches Erd­gas impor­tiert haben und durch rus­si­sche Lie­fer­aus­fäl­le Ersatz­men­gen jetzt ander­wei­tig zu deut­lich höhe­ren Prei­sen beschaf­fen müs­sen. Die­se Mehr­kos­ten wer­den durch die Gas­um­la­ge bun­des­weit auf alle Haus­hal­te und Unter­neh­men umge­wälzt, unab­hän­gig von ihrer indi­vi­du­el­len ver­trag­li­chen Situa­ti­on“, erklär­te Doh­ler. Die Poli­tik wol­le die Höhe der Umla­ge zeit­nah bekannt geben und vor­aus­sicht­lich zum 1. Okto­ber erhe­ben. Sobald die­se Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, wer­de EWE sei­ne Kun­den dazu noch­mal sepa­rat informieren.

Abschlags­be­trä­ge recht­zei­tig erhö­hen, so viel Ener­gie ein­spa­ren wie möglich

Ste­fan Doh­ler beton­te, dass er die erneu­ten Preis­an­he­bun­gen außer­or­dent­lich bedaue­re, dass EWE aber gezwun­gen sei, die preis­li­chen Mehr­be­las­tun­gen in Form einer wei­te­ren Strom- und Gas­preis­an­he­bung an sei­ne Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. „In dem Zusam­men­hang emp­feh­le ich allen betrof­fe­nen Kun­den drin­gend, ihren Abschlags­be­trag zu erhö­hen, um dadurch eine Nach­zah­lung in der nächs­ten Rech­nung zu ver­mei­den“, sag­te Ste­fan Dohler.

Er beton­te außer­dem, dass EWE erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­me, um die Ver­sor­gungs-sicher­heit der Regi­on zu gewähr­leis­ten. „So plant EWE zum Bei­spiel, den geplan­ten LNG-Ter­mi­nal in Wil­helms­ha­ven unter ande­rem an EWE-Gas­spei­cher anzu­bin­den“, sag­te der EWE-Chef.

 Auch mach­te Doh­ler auf die Not­wen­dig­keit auf­merk­sam, dass Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten ver­su­chen soll­ten, so viel Ener­gie wie mög­lich ein­zu­spa­ren. Alle Infor­ma­tio­nen zur Preis­er­hö­hung und zum Ener­gie­spa­ren fin­den Kun­den unter www.ewe.de/preise  und unter www.ewe.de/energie-sparen

Mel­dung des Zäh­ler­stan­des nicht notwendig

Eine Mel­dung des Zäh­ler­stan­des ist EWE zufol­ge nicht erfor­der­lich. EWE berück­sich­tigt die Preis­an­pas­sun­gen bei der nächs­ten Abrech­nung, indem EWE die Ver­brauchs­men­gen nach den alten und neu­en Prei­sen anhand von sta­tis­tisch erfass­ten Ver­brauchs­da­ten auf­teilt. Kun­den, die EWE den­noch ihre Zäh­ler­stän­de mit­tei­len möch­ten, soll­ten dafür die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten nut­zen, die EWE bie­tet, und zwar unter: www.ewe.de/preise

Wei­te­re Infor­ma­ti­on zur aktu­el­len Lage auf dem Gas­markt fin­den Kun­den unter www.ewe.de/gasversorgung-aktuell  


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Ter­mi­ne zur kos­ten­lo­sen Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr im Land­kreis Leer

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Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr 2026 im Land­kreis Leer: Ter­mi­ne und wich­ti­ge Regeln

Im Land­kreis Leer star­tet am 2. März die jähr­li­che kos­ten­lo­se Abfuhr von Baum- und Strauch­schnitt. Pri­va­te Haus­hal­te kön­nen ihren Grün­schnitt zu den fest­ge­leg­ten Ter­mi­nen bequem am Stra­ßen­rand abho­len las­sen. Hier fin­den Sie alle Ter­mi­ne, Vor­ga­ben und gesetz­li­chen Hin­wei­se im Überblick.


Ablauf und Vor­aus­set­zun­gen für die Abholung

Damit die Abfuhr rei­bungs­los funk­tio­niert, bit­tet die Abfall­wirt­schaft des Land­krei­ses Leer (ALL) um die Beach­tung fol­gen­der Regeln:

  • Bereit­stel­lung: Das Mate­ri­al muss am Abfuhr­tag bis spä­tes­tens 6:00 Uhr mor­gens am Stra­ßen­rand lie­gen. Der öffent­li­che Ver­kehr darf dabei nicht behin­dert werden.

  • Bün­de­lung: Die Äste und Sträu­cher müs­sen gebün­delt sein. Wich­tig: Ver­wen­den Sie aus­schließ­lich Stroh- oder Bast­band. Kunst­stoff­bän­der sind nicht zulässig.

  • Maße und Gewicht: Ein Bün­del darf maxi­mal 2 Meter lang sein und höchs­tens 50 Kilo­gramm wie­gen. Der Durch­mes­ser ein­zel­ner Äste darf 15 cm nicht überschreiten.

  • Aus­schlüs­se: Baum­stub­ben, in Säcke ver­pack­te Gar­ten­ab­fäl­le sowie Grün­schnitt aus gewerb­li­cher Nut­zung (z. B. Gar­ten­bau­be­trie­be) wer­den nicht mitgenommen.


Alle Abfuhr­ter­mi­ne 2026 im Überblick

Die Ein­samm­lung erfolgt nach einem fes­ten Zeit­plan in den jewei­li­gen Gemeinden:

Datum Gemein­de / Stadtgebiet
02. März Gemein­de Rhauderfehn
03. März Gemein­de Ostrhauderfehn
04. März Wes­t­ov­er­le­din­gen (nörd­li­cher Teil)
05. März Wes­t­ov­er­le­din­gen (süd­li­cher Teil)
06. März Samt­ge­mein­de Jümme
09. März Gemein­de Jem­gum sowie Tei­le von Bun­de (Dol­lart, Bund­er­hee teilweise)
10. März Gemein­de Bun­de (Bun­de, Bund­er­hee, Boen, Wymeer)
11. März Stadt Wee­ner (Hol­thusen, Sta­pel­moor, Die­le, Vel­la­ge, Hal­te, Tichelwarf)
12. März Stadt Wee­ner (Stadt­ge­biet)
13. März Stadt Wee­ner (Möh­len­warf, Ween­er­moor, Bescho­ten­weg, Kirch­bor­gum u.a.)
16. März Samt­ge­mein­de Hesel
17. März Gemein­de Uplengen
18. März Moorm­er­land (War­singsfehn, Neer­moor Kolonie)
19. März Moorm­er­land (Older­sum, Neer­moor, Veen­husen, Rori­chum u.a.)
20. März Moorm­er­land (Hats­hau­sen, Boek­ze­tel­er­fehn, Jheringsfehn)

Son­der­re­ge­lung für Leer und Borkum

In der Stadt Leer und auf der Insel Bor­kum fin­det die Abfuhr in der Woche vom 16. bis 20. März 2026 statt. Die Abho­lung erfolgt dort jeweils am regu­lä­ren Tag der Hausmüllabfuhr.


Gesetz­li­che Schnitt­ver­bo­te ab dem 1. März beachten

Der Land­kreis Leer erin­nert in die­sem Zusam­men­hang an das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz. Vom 1. März bis zum 30. Sep­tem­ber ist ein radi­ka­ler Rück­schnitt von Bäu­men, Hecken und Gebü­schen zum Schutz brü­ten­der Vögel und wild­le­ben­der Tie­re grund­sätz­lich verboten.

Was ist wei­ter­hin erlaubt?

  • Scho­nen­de Form- und Pflegeschnitte.

  • Das Aus­lich­ten von Obstbäumen.

  • Das Ent­fer­nen des jähr­li­chen Zuwach­ses bei Hecken.

Kon­takt und wei­te­re Informationen

Detail­lier­te Infos zu den ein­zel­nen Stra­ßen­zü­gen sind online unter www.all-leer.de/abfuhrtermine abruf­bar. Für per­sön­li­che Rück­fra­gen steht die Abfall­be­ra­tung unter der kos­ten­lo­sen Ser­vice­num­mer 0800 — 9 25 24 23 zur Verfügung.

 
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Beginn der Amphi­bi­en­wan­de­rung in Ost­fries­land: NABU bit­tet um Rücksicht

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Amphi­bi­en­wan­de­rung in Ost­fries­land: NABU bit­tet um Rück­sicht­nah­me im Straßenverkehr

Regi­on Ost­fries­land – Mit dem Ein­zug mil­der Früh­lings­tem­pe­ra­tu­ren beginnt an die­sem Wochen­en­de ein beson­de­res Natur­schau­spiel: die jähr­li­che Amphi­bi­en­wan­de­rung. Sobald das Ther­mo­me­ter die Mar­ke von fünf Grad Cel­si­us über­schrei­tet, been­den Krö­ten, Mol­che und Frö­sche ihre Win­ter­star­re und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern.


Lebens­ge­fahr auf dem Weg zum Laichgewässer

Die Wan­de­rung der Amphi­bi­en fin­det vor allem in der Däm­me­rung und nachts statt. Beson­ders bei feuch­ter Wit­te­rung oder Regen sind die Tie­re ver­stärkt unter­wegs. Da ihre Wan­der­rou­ten oft von viel befah­re­nen Stra­ßen gekreuzt wer­den, ist das Risi­ko, über­fah­ren zu wer­den, enorm hoch.

Um das Mas­sen­ster­ben zu ver­hin­dern, haben Ehren­amt­li­che des NABU Ost­fries­land und wei­te­rer Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen bereits vie­ler­orts Amphi­bi­en­zäu­ne errich­tet. Doch der Schutz durch Zäu­ne allein reicht nicht aus.

Ein Appell an alle Autofahrer

Jan Fuchs, Lei­ter der NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le in Ost­fries­land, mahnt zur Vorsicht:

„Wir bit­ten alle Per­so­nen, die in der Däm­me­rung oder nachts mit dem Auto unter­wegs sind, äußerst auf­merk­sam zu fah­ren. Der Tod auch nur eines ein­zi­gen Weib­chens ist dra­ma­tisch für den Fort­be­stand der gesam­ten Population.“

Ein Krö­ten­weib­chen trägt bereits jetzt zwi­schen 2.000 und 4.000 Eier in Form von Laich­schnü­ren in sich. Wer­den die­se Tie­re getö­tet, geht der Nach­wuchs einer gan­zen Gene­ra­ti­on verloren.


Wis­sen­schaft­li­cher Natur­schutz: Daten­samm­lung am Krötenzaun

Die Arbeit der Hel­fer geht weit über das blo­ße Tra­gen der Tie­re über die Stra­ße hin­aus. An den Zäu­nen wer­den die Amphibien:

  1. Nach Arten bestimmt.

  2. Zah­len­mä­ßig genau erfasst.

  3. In Lang­zeit­stu­di­en dokumentiert.

Die­se Daten sind essen­zi­ell, um die Bestands­ent­wick­lung zu ver­ste­hen. Die Ergeb­nis­se der letz­ten Jah­re sind jedoch besorgniserregend.

War­um die Bestän­de einbrechen

Neben dem Stra­ßen­tod kämp­fen Amphi­bi­en mit wei­te­ren exis­tenz­be­dro­hen­den Faktoren:

  • Tro­cken­heit: Feh­len­de Feuch­tig­keit in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erschwert das Überleben.

  • Insek­ten­ster­ben: Die Nah­rungs­grund­la­ge schwin­det massiv.

  • Umwelt­gif­te: Amphi­bi­en neh­men Schad­stof­fe direkt über ihre emp­find­li­che Haut auf.

  • Lebens­raum­ver­lust: Schwin­den­de Bio­to­pe füh­ren dazu, dass selbst Arten wie die Erd­krö­te oder der Gras­frosch deut­li­che Bestands­rück­gän­ge verzeichnen.


Mit­ma­chen: Wer­den Sie zum Daten-Life­ran­ten für “Her­pe­to­Map”

Um den Schutz der Tie­re auf ein wis­sen­schaft­li­ches Fun­da­ment zu stel­len, hat der NABU Nie­der­sach­sen das Por­tal Her­pe­to­Map (geför­dert durch die Nie­der­säch­si­sche Bin­go-Umwelt­stif­tung) ins Leben geru­fen. Auf www.herpetomap.de kön­nen sich Behör­den und die Öffent­lich­keit über die Ver­brei­tung von Amphi­bi­en und Rep­ti­li­en in Nie­der­sach­sen informieren.

So kön­nen Sie hel­fen – auch ohne Fachwissen:

  • Fotos machen: Ent­de­cken Sie Amphi­bi­en oder Rep­ti­li­en, machen Sie ein ein­deu­ti­ges Foto.

  • Stand­ort mel­den: Notie­ren Sie den genau­en Fundort.

  • E‑Mail sen­den: Schi­cken Sie die Infor­ma­tio­nen an die Pro­jekt­lei­tung unter ralf.berkhan@NABU-Niedersachsen.de.

Durch die­se Bür­ger­wis­sen­schaft (Citi­zen Sci­ence) tra­gen Sie dazu bei, die wert­vol­len Lebens­räu­me in Ost­fries­land und ganz Nie­der­sach­sen dau­er­haft zu schützen.

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Ankauf des Syn­ago­gen­grund­stücks als Chan­ce für einen wür­di­gen Erinnerungsort

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Ein Mei­len­stein gegen das Ver­ges­sen: SPD Leer sieht his­to­ri­sche Chan­ce für Synagogengrundstück

Ein jah­re­lan­ger Still­stand fin­det sein Ende: Der Ankauf des ehe­ma­li­gen Syn­ago­gen­grund­stücks an der Heis­fel­der Stra­ße durch die Stadt Leer mar­kiert weit mehr als nur ein Immo­bi­li­en­ge­schäft. Es ist der spä­te Sieg der Beharr­lich­keit über die Sta­gna­ti­on und ein tief­grei­fen­des Signal für die Erin­ne­rungs­kul­tur in unse­rer Stadt.

Der SPD-Orts­ver­ein Leer reagiert mit deut­li­cher Erleich­te­rung und aus­drück­li­cher Zustim­mung auf die Nach­richt, dass eine Eini­gung mit dem bis­he­ri­gen Eigen­tü­mer erzielt wer­den konn­te. Für den Orts­vor­sit­zen­den Jar­no Beh­rens ist die­ser Schritt ein „wich­ti­ger Durch­bruch“, der den Weg frei macht für ein Vor­ha­ben, das längst über­fäl­lig war: die Trans­for­ma­ti­on einer geschichts­träch­ti­gen Bra­che in einen leben­di­gen Ort des Gedenkens.

Aus­dau­er als Schlüs­sel zum Erfolg

Hin­ter der nun ver­kün­de­ten Eini­gung lie­gen Jah­re inten­si­ver Bemü­hun­gen. Dass die Stadt Leer nun end­lich Zugriff auf das Are­al hat, auf dem einst das geis­ti­ge Zen­trum der jüdi­schen Gemein­de stand, ist das Resul­tat poli­ti­scher Aus­dau­er und ste­ti­gen öffent­li­chen Drucks. „Damit ist end­lich die Vor­aus­set­zung geschaf­fen, die­sen Ort der Stadt­ge­sell­schaft zurück­zu­ge­ben“, betont Beh­rens. Es geht dabei nicht um eine musea­le Kon­ser­vie­rung der Ver­gan­gen­heit, son­dern um die Hei­lung einer städ­te­bau­li­chen und mora­li­schen Wun­de im Her­zen Leers.

Ein Ver­spre­chen an Albrecht Weinberg

Beson­de­re mora­li­sche Gewich­tung erfährt die­ser Durch­bruch durch die Ver­bin­dung zum Holo­caust-Über­le­ben­den und Ehren­bür­ger Albrecht Wein­berg. Sein uner­müd­li­ches Mah­nen und sein expli­zi­ter Wunsch nach einem wür­di­gen Erin­ne­rungs­ort waren über Jah­re hin­weg der ethi­sche Kom­pass in die­ser Debatte.

Die Eini­gung ist somit auch eine Ver­pflich­tung gegen­über den Zeit­zeu­gen. Es liegt nun in der Ver­ant­wor­tung der aktu­el­len Akteu­re, dafür zu sor­gen, dass aus der blo­ßen Flä­che zeit­nah ein Ort ent­steht, der der Geschich­te gerecht wird und künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen als Mahn­mal dient.

Der Blick nach vorn: Par­ti­zi­pa­ti­on statt Hinterzimmerpolitik

Für die SPD Leer ist mit dem Kauf jedoch erst das Fun­da­ment gelegt. Ent­schei­dend wird nun die Aus­ge­stal­tung sein. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten for­dern daher, die ange­kün­dig­te Arbeits­grup­pe ohne Ver­zug einzusetzen.

Dabei setzt der Orts­ver­ein auf ein brei­tes Fundament:

  • Früh­zei­ti­ge Ein­bin­dung: Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft müs­sen Hand in Hand arbeiten.

  • Bil­dungs­im­pul­se: Schu­len sol­len aktiv in die Kon­zep­ti­on ein­be­zo­gen wer­den, um den Ort als päd­ago­gi­schen Anker­punkt zu etablieren.

  • Fach­li­che Exper­ti­se: Akteu­re der regio­na­len Erin­ne­rungs­kul­tur sind als unver­zicht­ba­re Bera­ter gefragt.

Es gilt nun, das Momen­tum zu nut­zen. Der Ankauf ist das Ende eines unwür­di­gen War­tens – und zugleich der Beginn einer gestal­te­ri­schen Auf­ga­be, die das Selbst­ver­ständ­nis der Stadt Leer als Ort der Tole­ranz und Wach­sam­keit nach­hal­tig prä­gen wird.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...

Veranstaltung

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Ost­fries­lands Sound fei­ert Jubiläum

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Jubi­lä­ums­kon­zert bei frei­em Eintritt Seit 15 Jah­ren steht LAKESIDE PARK für hand­ge­mach­te Live­mu­sik mit Cha­rak­ter....

Veranstaltung

101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

Ein Jahr­hun­dert Zeit­ge­schich­te: Film­vor­füh­rung zum 101. Geburts­tag von Albrecht Weinberg Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Albrecht Wein­berg, der...

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...