Blaulicht
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 25.06.2019
Leer — Betäubungsmittelfund
Leer — Am gestrigen Abend gegen 21:00 Uhr kontrollierte die Polizei einen 23-jährigen Mann aus Leer in der Straße Am Emsdeich. Während der Kontrolle konnten die Beamten bei dem amtsbekannten Leeraner den Geruch von Cannabis wahrnehmen. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden verschiedene Betäubungsmittelsubstanzen, deren Gesamtgewicht im mittleren zweistelligen Grammbereich lagen, aufgefunden. Weiterhin führte der 23-jährige ein Messer bei sich. Die Betäubungsmittel und das Messer wurden sichergestellt. Im Anschluss wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aurich die Wohnung des Leeraners durchsucht. Hier konnten weitere Betäubungsmittel in geringer Menge aufgefunden werden. Gegen den Mann werden nunmehr Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Verstoßes gegen das Waffengesetz geführt.
Rhauderfehn — Heckenbrand
Rhauderfehn — Kräfte der Feuerwehr und der Polizei rückten in der Nacht von letzten Samstag auf Sonntag gegen 01:40 Uhr zu einem Brand einer Lebensbaumhecke in der 3. Südwieke, Ecke Westwieke aus. Die Feuerwehr konnte die auf einer Länge von circa zehn Metern in Brand geratene Hecke schließlich löschen. Nach den Löscharbeiten wurde festgestellt, dass ein direkt an der Hecke deponierter Abfallbehälter ebenfalls durch das Feuer brandbeschädigt war. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Leer — Versuchter Einbruch in ein Uhrengeschäft
Leer — Durch ein lautes Klirren und einer anschließenden Alarmauslösung wurde eine Anwohnerin eines Uhrengeschäftes auf einen versuchten Einbruch aufmerksam. Die Tat ereignete sich in der heutigen Nacht gegen 02:20 Uhr in der Rathausstraße. Nach ersten Erkenntnissen versuchte ein bislang unbekannter Täter die Schaufensterscheibe des Geschäftes einzuschlagen. Dabei durchbrach lediglich ein Teil einer Fensterscheibe. Der Täter flüchtete im Anschluss. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. An dem Tatort wurden Spuren gesichert. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Emden — Alkoholisierter Fahrzeugführer kollidiert mit Pkw
Emden — Ein 29-jähriger aus Emden entfernte sich von einer Unfallörtlichkeit, nachdem er mit seinem Pkw gegen zwei Fahrzeuge in der Cirksenastraße zusammengestoßen war. Am gestrigen Abend gegen 21:15 Uhr befuhr der Emder mit einem VW Kleinwagen die Cirksenastraße in Richtung Ringstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in Höhe des FC Frisia nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Heck eines Opel Meriva, der sich wiederum auf einem vor ihm stehenden VW Fox aufschob. Alle drei Fahrzeuge wurden durch den Zusammenprall beschädigt. Der Emder verließ seinen Pkw und entfernte sich fußläufig. Im unmittelbaren Nahbereich konnte er durch die Polizei schließlich angetroffen werden. Bei der Aufnahme stellten die Beamten bei dem 29-jährigen Atemalkohol fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille. Eine Blutentnahme wurde veranlasst und der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Emder wird nun ermittelt.
Uplengen — Überholmanöver verursacht beinahe einen Verkehrsunfall
Uplengen — Am letzten Sonntag kam es gegen 19:35 Uhr auf der Augustfehner Straße zwischen den Ortsteilen Jübberde und Remels beinahe zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Pkw. Eine 31-jährige aus Moormerland befuhr mit ihrem Pkw die Augustfehner Straße in Richtung Remels. Beim Durchfahren einer Rechtskurve in Höhe der Einmündung zur Hollener Straße überholte ein Audi auf der Gegenfahrbahn einen in gleicher Richtung fahrenden Pkw. Nach derzeitigen Erkenntnissen blockierte der Audi durch sein Überholmanöver den Fahrstreifen der Moormerländerin, die nur durch eine eingeleitete Vollbremsung eine frontale Kollision vermeiden konnte. Der Fahrer des Pkw, der von dem Audi auf der Gegenfahrbahn überholt wurde, musste ebenfalls abbremsen. Bei dem überholenden Fahrzeug soll es sich um einen weißen Audi, Kombi gehandelt haben. Zeugen, die Hinweise zu dieser Verkehrssituation gemacht haben, insbesondere der Fahrer des Pkw, der von dem Audi überholt wurde, werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
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Blaulicht
Feuerwehreinsatz in Leezdorf von massiven Beleidigungen überschattet
Eklat bei Nachlöscharbeiten in Leezdorf: Radfahrer beschimpft Einsatzkräfte
LEEZDORF. Ein eigentlich routinemäßiger Einsatz der Feuerwehr in Leezdorf wurde am Sonntagnachmittag von einem unschönen Vorfall überschattet. Während die ehrenamtlichen Retter mit Nachlöscharbeiten an einem bereits ausgebrannten Wohnhaus beschäftigt waren, wurden sie massiv von einem Passanten beleidigt und bei ihrer Arbeit behindert.
Gegen 15:40 Uhr wurden die Brookmerlander Ortsfeuerwehren Nord und Ost erneut in die Ortschaft alarmiert, nachdem Anwohner eine zunehmende Rauchentwicklung an der Brandruine gemeldet hatten. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: An einer Gebäudeecke stiegen Rauchschwaden auf. Die Einsatzkräfte setzten eine Wärmebildkamera ein, um versteckte Glutnester in der Konstruktion aufzuspüren und diese gezielt mit Wasser zu kühlen.
Behinderung und massive Beleidigungen
Doch noch während die Feuerwehrleute die Schlauchleitungen verlegten, kam es zu einem Zwischenfall, der bei den Helfern für Fassungslosigkeit sorgte. Ein Radfahrer behinderte die Anfahrt und die Arbeiten der Feuerwehr massiv. Anstatt den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten, deckte der Mann die Ehrenamtlichen mit schweren Beleidigungen ein, bevor er versuchte, seine Fahrt fortzusetzen.
Über Funk wurden nachrückende Kräfte sowie die Polizei über den Vorfall informiert. Einem Vollzugsbeamten der Feuerwehr gelang es schließlich, den flüchtenden Pöbler festzusetzen und ihn an die kurz darauf eintreffende Streifenwagenbesatzung zu übergeben.
Ermittlungen eingeleitet
Besonders ärgerlich: Die polizeilichen Maßnahmen und die Sicherung des Mannes nahmen so viel Zeit und Personal in Anspruch, dass ein weiteres Feuerwehrfahrzeug, das fest für die Löscharbeiten eingeplant war, den eigentlichen Einsatzort gar nicht erst erreichte.
Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Radfahrer aufgenommen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Feuerwehren den Einsatz beenden – zurück bleibt jedoch Unverständnis über die mangelnde Wertschätzung gegenüber den freiwilligen Helfern.

Blaulicht
Todesfall nach Evakuierung und Unfallfluchten – Zeugen gesucht
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 30.03.2026
Evakuierung nach erhöhten Kohlenmonoxidwerten++Zeugenaufruf Verkehrsunfallfluchten
Bunde — Evakuierung nach erhöhten Kohlenmonoxidwerten
Am vergangenen Freitag kam es in den Abendstunden zu einem Einsatz in einer Wohnung in der Bahnhofstraße in Bunde aufgrund eines medizinischen Notfalls. Im Verlauf des Einsatzes wurde eine Person leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Während der Erstversorgung stellten die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes stark erhöhte Kohlenmonoxidwerte fest. Daraufhin wurden umgehend Kräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Der Rettungsdienst sowie der Notarzt verließen vorsorglich das Gebäude. Unter Atemschutz bestätigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die erhöhten Messwerte. In der Folge wurde das Gebäude unverzüglich evakuiert und durchlüftet. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte die Person nicht gerettet werden und verstarb noch vor Ort. Die genaue Todesursache sowie die Ursache für die erhöhten Kohlenmonoxidwerte sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen bestand keine Gefahr mehr für Anwohner oder weitere Hausbewohner.
Zeugenaufruf Verkehrsunfallfluchten
Emden — In den frühen Morgenstunden des 28.03.2026 kam es gegen 04:00 Uhr im Innenstadtbereich in Richtung Bahnhof zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Fußgänger überquerte die Fahrbahn und wurde dabei von einem grauen VW Golf erfasst. Der Fahrer des Pkw entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der Fußgänger wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet den bislang unbekannten Pkw-Fahrer sowie Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich zu melden.
Detern — Am 27.03.2026 kam es in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr in der Barger Straße, in einer Kurve auf Höhe der Hausnummer 3, zu einem Verkehrsunfall. Ein 17-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades befuhr die Barger Straße in Richtung Deichstraße, als ihm in der Kurve ein entgegenkommender schwarzer VW Tiguan auf seiner Fahrbahn entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 17-Jährige aus und geriet dabei in einen Graben. Der Jugendliche wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Pkw entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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Blaulicht
Ostfriesland: Feuerwehr Aurich probt digitalen Ernstfall bei großen Flächenlagen
Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel eröffnete die Nachbesprechung im Anschluss an den groß angelegten Praxistest und dankte den rund 100 Einsatzkräften für die erfolgreiche Erprobung der neuen digitalen Einsatzstruktur im Stadtgebiet Aurich. Foto: Sönke Geiken/Freiwillige Feuerwehr Aurich
Digitalisierung im Einsatz: Feuerwehr Aurich probt den Ernstfall bei Flächenlagen
Mit rund 100 Einsatzkräften und allen zehn Ortsfeuerwehren hat die Stadt Aurich am vergangenen Samstag ein zukunftsweisendes Konzept zur Bewältigung von Großschadenslagen getestet. Im Fokus der groß angelegten Praxisübung stand die digitale Koordination bei sogenannten Flächenlagen – Szenarien wie schwere Stürme oder Hochwasser, bei denen eine Vielzahl von Einsätzen gleichzeitig koordiniert werden muss.
Optimierung nach Starkregenereignis 2024
Auslöser für die Neuausrichtung war das schwere Starkregenereignis im August 2024. Eine daraufhin gegründete Arbeitsgruppe entwickelte ein optimiertes Konzept, um die Effizienz und Kommunikation in Krisensituationen zu steigern. Die Übung am Samstag diente als Belastungstest für die neu beschafften Tablets in den Einsatzfahrzeugen und die überarbeitete Arbeitsstruktur.
Die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) als Herzstück
Zentrales Element bei Unwetterlagen ist die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) im Feuerwehrhaus Sandhorst. Besetzt durch Spezialisten der Einsatzleitwagen-Besatzungen aus Aurich und Sandhorst, übernimmt diese Einheit die Sichtung und Priorisierung der Hilfeersuchen.
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Effiziente Disposition: Über die Fachsoftware Fireboard werden Einsätze nach Dringlichkeit sortiert.
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Gezielter Mitteleinsatz: Jedem Notruf wird das am besten geeignete und am nächsten gelegene Rettungsmittel zugewiesen.
Entlastung des Funkverkehrs durch digitale Rückmeldung
Ein entscheidender Vorteil der neuen digitalen Strategie ist die Entlastung der Funkkanäle. Während der Übung wurden ab 09:15 Uhr insgesamt 180 fiktive Szenarien direkt auf die Tablets in den Fahrzeugen übermittelt.
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Auftragsübernahme: Einsatzkräfte erhalten alle Details digital.
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Statusmeldungen: Rückmeldungen zur Lage vor Ort erfolgen per Software-Klick.
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Freier Funk: Die Funkfrequenzen bleiben somit für lebensbedrohliche Notfälle und dringende Kommunikation frei.
Dank der integrierten Mobilfunkanbindung ist zudem eine Echtzeit-Standortlokalisierung der Fahrzeuge möglich, was die Wegezeiten im Ernstfall verkürzt.
Positives Fazit nach intensivem Testlauf
Nach gut zwei Stunden intensiven Testbetriebs zogen Übungsleitung und Teilnehmer im Feuerwehrhaus Sandhorst ein positives Fazit. Die gesetzten Ziele wurden vollumfänglich erreicht. Die gesammelten Daten und das Feedback der Einsatzkräfte werden in den kommenden Wochen ausgewertet, um das System weiter zu verfeinern.
„Die Funktionalität muss im Ernstfall auf Anhieb gewährleistet sein, um vielen Menschen gleichzeitig schnellstmöglich helfen zu können.“
Durch diesen Praxistest ist die Feuerwehr Aurich technisch und organisatorisch bestens gerüstet, um künftigen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse professionell zu begegnen.
Weitere Fotos finden Sie auf der Facebookseite “Wir Leeraner”
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