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Seebestattung im Dollart: Gedenkstätte Middelmanntje in Emden bietet neuen Platz für Erinnerung
Ein Ort des Erinnerns am Festland: Die feierlich erweiterte Seebestattungsgedenkbake auf dem Middelmanntje im Außenhafen Emden bietet Angehörigen einen festen Anlaufpunkt für ihre Trauer und den Blick über die Weite des Dollarts.
Gedenkstätte Middelmanntje in Emden erweitert: Ein Ort für bleibende Erinnerung
Die Erinnerungsstele am Middelmanntje im Außenhafen von Emden ist seit vielen Jahren eine feste und tief verwurzelte Einrichtung. Sie dient als zentraler Ort des Gedenkens an all jene Menschen, die im Rahmen einer Seebestattung im Dollart beigesetzt wurden. Um dem anhaltenden Wunsch nach einem festen Trauerort an Land nachzukommen, ist die Gedenkstätte nun erweitert worden. Dadurch wurde Platz für weitere Namensschilder geschaffen, die den Angehörigen Trost spenden. Ein geschriebener Name, der bleibt – unvergessen und als Zeichen des ewigen Gedenkens.
Warum ein fester Ort beim Trauern nach einer Seebestattung hilft
Bei einer Bestattung auf See wird die Asche der Natur übergeben und wird Teil des ewigen Kreislaufs. Doch für viele Hinterbliebene ist das Lesen des Namens an einem realen Ort auf dem Festland ein entscheidender Schritt bei der Trauerbewältigung. Das Middelmanntje im Emder Außenhafen schließt diese Lücke zwischen der Weite des Wassers und dem Bedürfnis nach Greifbarkeit.
Wie tief und intensiv diese Erfahrung sein kann, schildert eine Angehörige in einem berührenden Erfahrungsbericht:
„Natürlich werde ich mich an Dich erinnern“ – Ein Erfahrungsbericht
„Wirst Du Dich an mich erinnern, wenn ich einmal nicht mehr bin?“ Ich sehe noch heute ihre klaren, strahlenden Augen in dem alten, von Furchen durchzogenen Gesicht und höre ihre feste, eindringliche Stimme. Meine damalige Antwort war gewiss: „Natürlich werde ich mich an Dich erinnern. Immer. Jeden Tag.“
Inzwischen ist sie seit fünf Jahren tot, und die Realität des Alltags sieht manchmal anders aus. Es gibt Tage, die einem so viel abverlangen, dass für bewusste Erinnerungen kaum Raum bleibt. Dann schleicht sich der Alltag ein. Doch im nächsten Moment stößt man im Stress plötzlich auf Spuren – ein kleines Häkeldeckchen, ein Urlaubssouvenir, ein alter Flaschenöffner mit ihrem Sternzeichen. Dann ist sie wieder da, wie ein kleiner Blitz auf dem Gedankenkarussell.
Den Alltag verwehen lassen am Dollart
Natürlich erinnere ich mich. Aber am besten und innigsten gelingt das, wenn ich die Erinnerung ganz erleben kann – abseits von aller Hektik, eins mit der Natur. Die Landschaft am Dollart besitzt die Kraft, den Alltag zu verwehen und die täglichen Sorgen wegzuspülen. Hier am Middelmanntje, wo ihr Name geschrieben steht, löst sich das einstige Versprechen ganz von alleine ein.
Der geschriebene Name als Brücke zur Ewigkeit
Die Erkenntnis, dass hier ein einzigartiger Mensch gelebt, geliebt und seinen Lebenskreis geschlossen hat, erreicht mich immer dann, wenn ich ihren Namen schwarz auf weiß lese. Ihr Körper wurde der Natur zurückgegeben, ihre Asche fand den Weg zurück in den Kreislauf, aus dem wir alle entspringen. Aber ihr Name, den sie als dieser einzigartige Mensch getragen hat, steht dauerhaft geschrieben.
Wenn ich am Middelmanntje sitze und den Blick über die Weite des Dollarts schweifen lasse, kann ich die Nähe wieder spüren. Es ist, als setzte sie sich neben mich, wie früher, wenn ich traurig war. Ich bilde mir ein, ihre Hand auf meiner Schulter zu spüren. In diesem Moment verfliegt die Melancholie. Ich blicke im Geiste wieder in ihre klaren, strahlenden Augen und denke lächelnd: „Natürlich werde ich mich an Dich erinnern. Immer. Jeden Tag.“
Ein Besuch am Emder Außenhafen
Die erweiterte Gedenkstätte am Middelmanntje lädt dazu ein, innezuhalten. Sie ist jederzeit frei zugänglich und bietet einen geschützten Raum für alle, die eine Seebestattung im Ems-Dollart-Gebiet gewählt haben und einen festen Anlaufpunkt für ihre Trauer auf dem Festland suchen.
Anzeige AnzeigeErgänzende Informationen: Ablauf und Möglichkeiten einer Ems-Dollart-Seebestattung
Die erweiterte Gedenkstätte am Middelmanntje in Emden bildet die Brücke zum Festland – doch der Abschied selbst findet auf dem Wasser statt. Der Wunsch nach einer letzten Ruhestätte in der freien Natur gewinnt in der modernen Bestattungskultur zunehmend an Bedeutung. Eine Seebestattung im geschützten Ems-Dollart-Gebiet bietet hierfür einen tiefgründigen, geschichtsträchtigen und zugleich tröstlichen Rahmen. Ausgehend vom Außenhafen Emden ermöglicht die traditionsreiche Familie Brinkmann mit den „Ems-Dollart-Seebestattungen“ (einem Angebot der Germania Schifffahrtsgesellschaft mbH aus Leer) einen Abschied in Würde. Das Unternehmen blickt dabei auf eine 35-jährige Erfahrung im maritimen Bestattungswesen zurück.

Der Dollart: Ein Beisetzungsort voller Geschichte und Mystik
Der Dollart ist weit mehr als eine reizvolle Meeresbucht an der ostfriesischen Küste. Seine Entstehung geht auf verheerende Sturmfluten zurück, die im 13. Jahrhundert das Land überschwemmten. Bis heute birgt die Bucht das Geheimnis zahlreicher historischer Ortschaften und Kirchspiele, die das Meer damals verschlang und nie wieder freigab. Gelegentlich tauchen noch heute Fundstücke aus jener Zeit auf – stumme Zeugen einer versunkenen Welt.
Unter dem Schutz der Küstenlinie wird die Asche der Verstorbenen in diesem geschichtsträchtigen Gewässer beigesetzt. Für die Hinterbliebenen birgt dieser Ort einen unschätzbaren Vorteil: Anders als bei einer Beisetzung auf hoher See bleibt die Ruhestätte im Dollart stets in Sichtweite. Spaziergänge am Deich erlauben es den Angehörigen, den Blick über das Wasser schweifen zu lassen und dem geliebten Menschen nahe zu sein, ohne zwingend ein Schiff besteigen zu müssen. Die feierliche Ausfahrt ab dem Seehafen Emden ist zudem zeitlich überschaubar und dauert insgesamt nicht länger als zwei Stunden.
Die begleitete Seebestattung: Individueller Abschied im engsten Kreis
Bei einer begleiteten Seebestattung steht die Intimität der Trauergesellschaft im Vordergrund. Unabhängig von der Teilnehmerzahl befindet sich grundsätzlich immer nur eine geschlossene Trauergesellschaft an Bord. Der Ablauf wird von maritimen Traditionen und persönlicher Zuwendung geprägt:
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Die persönliche Abschiedsrede: Der Kapitän hält eine individuelle, im Vorfeld eng mit den Angehörigen abgestimmte Trauerrede, die sensibel auf das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen eingeht.
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Seemännische Ehrerweisung: Die Urne wird, geschmückt mit einem von der Reederei gestellten Urnenkranz, dem Meer anvertraut. Die Trauergäste können an der Reling mit losen Blumen oder Blütenblättern einen letzten Gruß hinterlassen.
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Das Ritual der Schiffsglocke: Nach dem Absinken der Urne ertönen acht Glasen der Schiffsglocke – das traditionelle Zeichen für das Ende einer Wache und den Beginn einer neuen Reise. Zum Abschied zieht das Schiff einen Kreis um den Bestattungsort.
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Maritime Dokumentation: Direkt an Bord erhalten die Angehörigen einen offiziellen Auszug aus dem Schiffstagebuch sowie eine Seekarte mit den exakten Koordinaten der Beisetzung.
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Stilvolle Bewirtung: Auf der Rückfahrt zum Hafen haben die Gäste die Möglichkeit, bei einer dem Anlass entsprechenden, stilvollen Bewirtung an Bord zusammenzukommen.
Die unbegleitete Seebestattung: Stille Übergabe an die Natur
Sollte eine Begleitung durch die Familie nicht möglich oder nicht gewünscht sein, bietet das Unternehmen die unbegleitete Seebestattung an. Hierbei wird die Urne ohne Mitfahrt von Angehörigen zu einem von der Reederei festgelegten Termin in aller Stille beigesetzt.
Die Reederei richtet die Ausfahrten nach hafen- und internen Belangen aus, informiert die Angehörigen auf Wunsch jedoch tagengenau im Vorfeld. Auch bei dieser Form des Abschieds müssen Familien nicht auf eine persönliche Note verzichten: Eine Seeurne nach Wahl, ein Urnenkranz sowie eine nachträgliche Dokumentation inklusive Seekartenauszug und Fotoabbildungen des Abschieds können auf Wunsch zusammengestellt und nach Hause gesendet werden.
Ein verlässlicher Partner in schweren Stunden
Mit dreieinhalb Jahrzehnten Erfahrung versteht es Familie Brinkmann, die individuellen Wünsche der Verstorbenen und ihrer Angehörigen bei der Ausgestaltung der Trauerfeier in den Mittelpunkt zu stellen. Das halbmast beflaggte Schiff wird so zu einem Ort des Übergangs, an dem das Loslassen zu einem fließenden, sanften Anvertrauen an die Natur wird.
Für Fragen zur Vorsorge oder zur Organisation einer Seebestattung ist das Unternehmen jederzeit erreichbar:
Kontakt & Information:
Ems-Dollart-Seebestattungen
Germania Schifffahrtsgesellschaft mbH
Rathausstraße 4a, 26789 Leer
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Telefon: 0491 – 59 82
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E‑Mail: info@dollart-seebestattungen.de

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American Wheels 2026 in Leer: Straßensperrungen und wichtige Hinweise für Anwohner
American Wheels 2026 in Leer: Diese Straßen werden am Wochenende gesperrt
LEER. Anlässlich der Veranstaltung „American Wheels 2026“ kommt es am kommenden Wochenende zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen in der Leeraner Innenstadt. Mehrere Straßen werden für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Anwohner und Verkehrsteilnehmer sollten die Regelungen rechtzeitig beachten.
Brunnenstraße und Rathausstraße voll gesperrt
Die Brunnenstraße ab Büntingplatz sowie die Rathausstraße werden von Samstag, 29. August 2026, 8 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2026, 8 Uhr, für den gesamten Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grundlage der verkehrsbehördlichen Anordnung ist § 45 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).
Ab Samstag, 8 Uhr, ist außerdem die Zufahrt über die Heisfelder Straße zur unteren Mühlenstraße, Norderstraße, Faldernstraße und Wörde nur noch für Anlieger möglich.
Die dort wohnenden Anlieger werden gebeten, Fahrten während des Veranstaltungszeitraums auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nach Möglichkeit auf die Nutzung des eigenen Fahrzeugs zu verzichten.
Zufahrt zur Altstadt eingeschränkt
Auch Bewohner und Anlieger der Altstadt dürfen während des Veranstaltungszeitraums nicht über die Brunnenstraße fahren. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann eine Durchfahrt zugelassen werden. Als Beispiel nennt die Verkehrsbehörde Anlieger mit einer außergewöhnlichen Schwerbehinderung.
In solchen Fällen muss an den eingesetzten Posten eine entsprechende Legitimation vorgelegt werden.
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Diese Parkplätze können Anlieger nutzen
Sofern es möglich ist, werden alle betroffenen Anlieger gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus dem Veranstaltungsbereich zu entfernen und auf einen der ausgewiesenen Parkplätze auszuweichen.
Genannt werden folgende Parkmöglichkeiten:
- Heisfelder Straße, vor dem Teletta-Groß-Gymnasium – P 3
- Ostersteg – P 4
- Eidtmannsweg – P 5
- Große Bleiche – P 9
Für die Anlieger der Kirchstraße bleibt die Zufahrt über die Schmiedestraße möglich.
Geschäfte sollen Lieferanten informieren
Auch die an den gesperrten Straßen gelegenen Geschäfte werden gebeten, ihre Zulieferfirmen frühzeitig über die Verkehrssperrungen zu informieren. Nach Möglichkeit sollten notwendige Anlieferungen deshalb vor Beginn oder erst nach Ende der Straßensperrungen durchgeführt werden.
Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
American Wheels sorgt für Verkehrseinschränkungen
Die Sperrungen sind im Zusammenhang mit der Veranstaltung American Wheels 2026 erforderlich. Besucher und Anwohner sollten sich insbesondere am Samstag auf Einschränkungen im Bereich der Leeraner Innenstadt einstellen und die ausgeschilderten Verkehrsregelungen beachten.
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Moormerland: Ernst Höppner setzt auf Schweißtechnik und Bundeswehr-Aufträge
Vor dem Firmengebäude im Gewerbegebiet an der Autobahn (von links): Jens de Vries, Berthold Koch und Eelke Smit von der SPD-Gemeinderatsfraktion, Nico Bloem und Geschäftsführer Uwe Brouwer. Bild: privat
Nico Bloem besucht Ernst Höppner in Moormerland: Neuausrichtung zahlt sich aus
MOORMERLAND. Die Neuausrichtung der Ernst Höppner GmbH & Co. KG in Moormerland trägt Früchte. Davon konnte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem bei einem Besuch des Maschinen- und Waagenbauunternehmens selbst überzeugen. Vor zwei Jahren hatte sich die Firma grundlegend neu aufgestellt und ihren Standort von Emden in das verkehrsgünstig gelegene Gewerbegebiet der Gemeinde Moormerland an der Autobahn verlagert.
„Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Unser Auftragsbuch ist voll“, erklärte Geschäftsführer Uwe Brouwer, der das Unternehmen gemeinsam mit Thorsten Engel leitet. Neben Brouwer und Bloem nahmen auch Jens de Vries, Eelke Smit und Berthold Koch von der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Moormerland an dem Gespräch teil.
Neue Chancen durch Standortwechsel und Spezialisierung
Die Firma Ernst Höppner kann auf eine mehr als 127-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Ursprünglich war das Unternehmen insbesondere auf Schiffsreparaturen spezialisiert. Für die geplante Neuausrichtung waren die Möglichkeiten am bisherigen Standort in Emden jedoch begrenzt. Der vorhandene Platz reichte für die weitere Entwicklung des Unternehmens nicht mehr aus.
In Moormerland fand Höppner die passenden Voraussetzungen für den nächsten Entwicklungsschritt. Neben ausreichend Fläche spielte vor allem die verkehrsgünstige Lage des Gewerbegebiets direkt an der Autobahn eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig investierte das Unternehmen in moderne Produktionsanlagen und erwarb hohe Qualifizierungen im Bereich der Schweißtechnik. Diese Spezialisierung eröffnete neue Geschäftsfelder – unter anderem als Auftragnehmer für die Bundeswehr.
Hochqualifizierte Schweißer sind wichtiger Erfolgsfaktor
Gerade die hohen Anforderungen der Bundeswehr stellen für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Höppner kann diese Anforderungen erfüllen. Ein entscheidender Faktor sind dabei die hoch qualifizierten Mitarbeiter im Bereich der Schweißtechnik.
„In Deutschland gibt es nicht viele Schweißer, die diese Qualität haben. Wir haben gute Leute – darauf sind wir sehr stolz“, betonte Uwe Brouwer.
Für das Unternehmen zahlt sich die Kombination aus modernen Produktionsmöglichkeiten, qualifizierten Fachkräften und der strategischen Neuausrichtung aus. Das Auftragsbuch ist gut gefüllt und die Entwicklung bietet weitere Perspektiven.
34 Mitarbeiter – weitere Entwicklung möglich
Aktuell beschäftigt die Ernst Höppner GmbH & Co. KG 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens besteht durchaus die Möglichkeit, die Belegschaft weiter auszubauen. Auch räumlich verfügt der Betrieb noch über Kapazitäten für eine mögliche Erweiterung.
Für Nico Bloem ist die Entwicklung des Unternehmens ein Beispiel dafür, welche Möglichkeiten heimische Betriebe durch Investitionen, Spezialisierung und eine vorausschauende Standortentscheidung schaffen können.
„Es ist außergewöhnlich, was sich hier entwickelt hat. Es zeigt eben auch, was wir bei uns für starke Firmen haben. Das betone ich in diesen nicht ganz einfachen Zeiten besonders gerne“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete nach seinem Besuch.
Die Entwicklung der Ernst Höppner GmbH & Co. KG zeigt damit eindrucksvoll, wie sich ein traditionsreiches Unternehmen durch eine gezielte Neuausrichtung, moderne Schweißtechnik, qualifizierte Fachkräfte und neue Auftraggeber für die Zukunft aufstellen kann.
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Westoverledingen: Ortsrat Völlen lädt zum 13. Bürgergespräch am Badesee ein
Ortsbürgermeister Jan Uwe Kromminga vor dem Völlener Badesee. Hier findet am 2. September das 13. Bürgergespräch des Ortsrates Völlen statt.
Ortsrat Völlen lädt zum 13. Bürgergespräch an den Badesee ein
VÖLLEN. Der Ortsrat Völlen lädt am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr bereits zum 13. Mal unter dem Motto „Ortsrat trifft Bürger“ zum offenen Bürgergespräch ein. Treffpunkt ist der Völlener Badesee. Gleichzeitig handelt es sich um das letzte Treffen dieser Art in der laufenden Legislaturperiode.
Im Mittelpunkt stehen der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Völlen, Völlenerfehn und Völlenerkönigsfehn sowie aktuelle Themen aus den drei Ortschaften. Auch Anregungen, Wünsche und Ideen aus der Bevölkerung sollen wieder ihren Platz haben.
Bewusst andere Form des Bürgerdialogs
Ortsbürgermeister Jan Uwe Kromminga erinnert daran, dass der Ortsrat der größten Ortschaft in Westoverledingen vor knapp fünf Jahren mit dem Ziel angetreten sei, mehr Bürgernähe und Transparenz zu schaffen.
„Wir sind als Ortsrat der größten Ortschaft in Westoverledingen vor knapp fünf Jahren angetreten, um mehr Bürgernähe und Transparenz zu schaffen. Was heute in aller Munde ist, haben wir als Ortsrat von Beginn an versucht zu leben“, erklärt Kromminga.
Hintergrund für das besondere Veranstaltungsformat sei unter anderem die Erfahrung gewesen, dass viele Bürgerinnen und Bürger lange Sitzungen scheuten, bei denen nur begrenzt Gelegenheit bestehe, eigene Anliegen vorzutragen. Deshalb habe der Ortsrat bereits zu Beginn der vergangenen Amtsperiode bewusst einen anderen Weg eingeschlagen.
Die Bürgergespräche fanden regelmäßig und an unterschiedlichen Orten statt – bewusst in lockerer Atmosphäre und ohne die formalen Abläufe einer regulären Ortsratssitzung.
„Wir haben uns zeitweise quartalsweise an unterschiedlichen Standorten mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen und im offenen Dialog diskutiert“, berichtet Kromminga.
Dabei seien zahlreiche Hinweise, Wünsche und Ideen zusammengekommen. Diese wurden anschließend in die Arbeit des Ortsrates und auch in die Gemeindepolitik eingebracht.
Bürgergespräche als feste Plattform etabliert
Nach Angaben des Ortsbürgermeisters war die Resonanz auf das Format durchweg positiv. Die Bürgergespräche hätten sich zu einer festen Plattform für den direkten Austausch zwischen Ortsrat und Bevölkerung entwickelt. Auch in anderen Ortschaften sei das Konzept als positives Beispiel aufgegriffen worden.
„Wir sind als Ortsrat von diesen Treffen mehr als überzeugt. Dadurch ist ein gutes Stück Nähe zum Bürger entstanden“, resümiert Kromminga.
Auch beim 13. Bürgergespräch am 2. September haben die Bürgerinnen und Bürger wieder ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen, persönliche Anliegen anzusprechen und mit den Mitgliedern des Ortsrates ins Gespräch zu kommen.
Der Ortsrat Völlen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Völlener Badesee.
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