Politik

Spahn: Pflicht für Masern-Imp­fung in Kin­der­gär­ten und Schulen

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Impf­quo­ten bei Schul­an­fän­gern wei­ter­hin zu niedrig

Die Impflü­cken bei Masern sind wei­ter­hin zu groß. Das geht aus neu­en Aus­wer­tun­gen zu Impf­quo­ten her­vor, die das Robert Koch-Insti­tut (RKI) am 2. Mai 2019 im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bul­le­tin ver­öf­fent­licht hat. Zwar haben 97,1 Pro­zent der Schul­an­fän­ger die ers­te Imp­fung bekom­men. Aber bei der ent­schei­den­den zwei­ten Masern­imp­fung gibt es gro­ße regio­na­le Unter­schie­de, so dass auf Bun­des­ebe­ne die gewünsch­te Impf­quo­te von 95 Pro­zent noch immer nicht erreicht wird. Nach den neu­en Daten des RKI sind gut 93 Pro­zent der Schul­an­fän­ger 2017 zwei­mal gegen Masern geimpft. Die Imp­fun­gen gegen Diph­the­rie, Teta­nus, Keuch­hus­ten oder auch gegen Kin­der­läh­mung haben bei den Schul­an­fän­gern bereits im drit­ten Jahr in Fol­ge abge­nom­men. Die Daten zei­gen, dass gemein­sa­me Anstren­gun­gen der am Impf­sys­tem betei­lig­ten Akteu­re not­wen­dig sind, um hohe Impf­quo­ten zu errei­chen und zu halten.

Trotz aller Auf­klä­rungs­kam­pa­gnen sind die Impf­quo­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht ent­schei­dend gestie­gen. Des­halb muss die Masern-Imp­fung in Kin­der­gär­ten und Schu­le ver­pflich­tend wer­den. Denn wer sich impft, schützt nicht nur sich selbst, son­dern auch die Gemein­schaft. 95 Pro­zent der Bevöl­ke­rung müs­sen gegen Masern geimpft sein, damit die­se hoch­an­ste­cken­de Virus­er­kran­kung aus­ge­rot­tet wer­den kann. Das ist unser Ziel.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn

Dem Robert Koch-Insti­tut wur­den für 2018 ins­ge­samt 543 Masern­er­kran­kun­gen über­mit­telt, im lau­fen­den Jahr sind es bereits mehr als 300 Fäl­le. „Fast die Hälf­te der Erkrank­ten sind jun­ge Erwach­se­ne, das weist auf die gro­ßen Impflü­cken in die­sen Alters­grup­pen hin“, betont Lothar H. Wie­ler, Prä­si­dent des Robert Koch-Insti­tuts. Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on emp­fiehlt für die nach 1970 Gebo­re­nen, die Imp­fung nach­zu­ho­len, wenn im Impf­pass kei­ne oder nur eine Masern­imp­fung aus der Kind­heit ver­merkt ist oder der Impf­sta­tus unklar ist. „Fach­über­grei­fen­des Imp­fen soll­te unab­hän­gig von Bun­des­land und Kran­ken­kas­se Nor­ma­li­tät sein, Betriebs­ärz­ten das Imp­fen erleich­tert wer­den und auch auto­ma­ti­sier­te Impf­erin­ne­run­gen soll­ten Stan­dard sein. Wenn dann noch nied­rig­schwel­lig Imp­fun­gen aktiv ange­bo­ten wer­den bin ich über­zeugt davon, dass die Impf­quo­ten stei­gen“, unter­streicht Wieler.

Dr. Heid­run Thaiss, Lei­te­rin der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA), betont die Wich­tig­keit, Impflü­cken im Kin­des­al­ter, aber auch bei Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen, zu schlie­ßen: „Zum Schutz vor Masern ist nicht nur der recht­zei­ti­ge Auf­bau des Impf­schut­zes bis zum Ende des zwei­ten Lebens­jah­res von Bedeu­tung, son­dern auch Erwach­se­ne, die nach 1970 gebo­ren sind, soll­ten ihren Impf­schutz gegen Masern über­prü­fen las­sen. Daher rich­ten wir uns mit unse­ren Infor­ma­ti­ons­maß­nah­men gezielt an Eltern und an nach 1970 gebo­re­ne Erwach­se­ne. Zudem bie­ten wir Mul­ti­pli­ka­to­ren Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en an, um das öffent­li­che Bewusst­sein für das The­ma Imp­fen zu stär­ken. Ergeb­nis­se der bun­des­wei­ten Reprä­sen­ta­tiv­be­fra­gung der BZgA zei­gen, dass vor allem die Ärz­te­schaft bei der Auf­klä­rung zu gesund­heits­re­le­van­ten The­men eine Schlüs­sel­rol­le ein­nimmt: So hal­ten nahe­zu alle Befrag­ten (97 Pro­zent) ein per­sön­li­ches Gespräch mit einer Ärz­tin oder einem Arzt für geeig­net, um sich über Imp­fun­gen im Kin­des- und Erwach­se­nen­al­ter zu infor­mie­ren. Daher soll­te jeder Kon­takt zum Gesund­heits­sys­tem genutzt wer­den, um den Impf­sta­tus zu kon­trol­lie­ren und Imp­fun­gen aktiv anzubieten.“

Das Robert Koch-Insti­tut hat anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Impf­wo­che am 30. April 2019 eine natio­na­le Kon­fe­renz zur „Eli­mi­na­ti­on der Masern- und Röteln in Deutsch­land“ ver­an­stal­tet. Ein Schwer­punkt stell­te die Qua­li­tät der Sur­veil­lan­ce dar. Eine gute Über­wa­chung des Krank­heits­ge­sche­hens ist eine Vor­aus­set­zung, um Infek­ti­ons­ket­ten schnell erken­nen und unter­bre­chen zu kön­nen. Zudem ist die Qua­li­tät der Sur­veil­lan­ceein zen­tra­les Kri­te­ri­um der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on zur Veri­fi­zie­rung der Eli­mi­na­ti­on. Ein Staat muss bele­gen kön­nen, dass ein Masern­stamm nicht län­ger als zwölf Mona­te im Land zir­ku­liert. Das Natio­na­le Refe­renz­zen­trum für Masern ist am Robert Koch-Insti­tut ange­sie­delt, eben­so wie die vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit beru­fe­ne Natio­na­le Veri­fi­zie­rungs­kom­mis­si­on Masern/Röteln (NAVKO), die jähr­lich einen Bericht zum Stand der Masern-Eli­mi­na­ti­on erstellt. Die zen­tra­le Emp­feh­lung der Kom­mis­si­on in ihrem jüngs­ten Bericht vom Sep­tem­ber 2018: „Ange­sichts der unbe­frie­di­gen­den Situa­ti­on bei der Masern- und Rötel­neli­mi­na­ti­on regt die NAVKO ein per­so­nell und finan­zi­ell stär­ke­res Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten am Impf­we­sen in Deutsch­land an.“


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Politik

Nico Blo­em: Fron­tal­an­griff auf „Lifestyle-Teilzeit“-Debatte

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Blo­em kri­ti­siert CDU-Vor­stö­ße: „Her­ber Schlag gegen die Beschäftigten“

WEEENER / HANNOVER – Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner bezieht in der aktu­el­len Debat­te um die Ein­schrän­kung der Teil­zeit­ar­beit klar Stel­lung. In einer schar­fen Reak­ti­on auf jüngs­te Vor­schlä­ge aus den Rei­hen der CDU kri­ti­siert Blo­em die Ten­denz, Arbeit­neh­mer­rech­te sys­te­ma­tisch zu schwächen.

Kri­tik an „Lifestyle“-Vorwürfen

Blo­em ord­net die aktu­el­le Dis­kus­si­on in eine Rei­he von Vor­stö­ßen ein, die nach sei­ner Auf­fas­sung den Respekt gegen­über den Arbeit­neh­mern ver­mis­sen las­sen. Ob es um die Kri­tik am Min­dest­lohn, For­de­run­gen nach län­ge­ren Arbeits­zei­ten oder die Debat­te um die tele­fo­ni­sche Krank­schrei­bung gehe – die Rhe­to­rik sei besorgniserregend.

Beson­ders deut­lich kri­ti­siert der Abge­ord­ne­te die Äuße­run­gen von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz und der Vor­sit­zen­den der Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­uni­on, Git­ta Con­ne­mann. Den Vor­wurf einer soge­nann­ten „Life­style-Teil­zeit“ bezeich­net Blo­em als realitätsfern:

„Wer einen Teil­zeit­job hat, hat in der Regel nicht genug Geld, um sei­nen Life­style in der Frei­zeit zu finan­zie­ren. Wer das meint, kennt die Rea­li­tät der Arbeits­welt nicht.“

Fokus auf Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge statt Einschränkungen

Für Blo­em ist Teil­zeit kein Luxus, son­dern für die meis­ten Beschäf­tig­ten eine Not­wen­dig­keit, um den All­tag zwi­schen Beruf, Kin­der­be­treu­ung und der Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen zu bewäl­ti­gen. Eine Ein­schrän­kung des Rechts auf Teil­zeit wür­de nach sei­ner Ein­schät­zung vor allem Frau­en tref­fen und den bestehen­den Fach­kräf­te­man­gel durch einen Rück­gang der Beschäf­ti­gung wei­ter verschärfen.

Statt Arbeit­neh­mer­rech­te zu beschnei­den, for­dert der SPD-Poli­ti­ker Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur des Alltags:

  • Bes­se­re Kinderbetreuung

  • Gestei­ger­te Familienfreundlichkeit

  • Stär­kung der Pflege

Schul­ter­schluss mit Arbeit­neh­mern und Unternehmen

Nico Blo­em betont, dass die Men­schen, die täg­lich „ackern“, Wert­schät­zung statt Miss­trau­en ver­dient hät­ten. Er signa­li­siert Gesprächs­be­reit­schaft, sofern es um die Ver­bes­se­rung der Ver­ein­bar­keit von Job und All­tag geht. Abschlie­ßend unter­streicht er sein Enga­ge­ment für die Regi­on: „Ich ste­he an der Sei­te aller Beschäf­tig­ten und Unter­neh­men und wer­de mich wei­ter­hin für sie ein­set­zen, weil ich sehe, was täg­lich geleis­tet wird.“

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Politik

Teil­zeit nur noch bei „ech­tem“ Bedarf? Hef­ti­ger Streit um CDU-Vorstoß

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Streit um „Life­style-Teil­zeit“: Minis­ter Phil­ip­pi kri­ti­siert CDU-Vor­stoß scharf

Die Debat­te um die Arbeits­zeit­mo­del­le in Deutsch­land ver­schärft sich. Ein Antrag der Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­uni­on (MIT) in der CDU, den Rechts­an­spruch auf Teil­zeit ein­zu­schrän­ken, sorgt für hef­ti­gen Gegen­wind aus Nie­der­sach­sen. Arbeits- und Gleich­stel­lungs­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi (SPD) bezeich­net das Vor­ha­ben als „abso­lu­ten Irrweg“.

In einem Antrag an den CDU-Bun­des­par­tei­tag for­dert die MIT unter dem Schlag­wort „Kein Rechts­an­spruch auf Life­style-Teil­zeit“, den gesetz­li­chen Anspruch auf redu­zier­te Arbeits­stun­den zu begren­zen. Ziel des Vor­sto­ßes ist es offen­bar, dem Arbeits­kräf­te­man­gel durch eine höhe­re Voll­zeit­quo­te ent­ge­gen­zu­wir­ken. Doch für den nie­der­säch­si­schen Arbeits­mi­nis­ter geht die­se Rech­nung nicht auf.

Rea­li­tät an der Lebens­wirk­lich­keit vorbei

„Die­ser Vor­schlag macht mich fas­sungs­los“, erklärt Dr. Andre­as Phil­ip­pi deut­lich. Laut dem Minis­ter igno­rie­re der Begriff der „Life­style-Teil­zeit“ die tat­säch­li­chen Lebens­rea­li­tä­ten der Beschäf­tig­ten. Sta­tis­ti­ken wür­den bele­gen, dass die Redu­zie­rung der Arbeits­zeit in den meis­ten Fäl­len nicht dem Frei­zeit­ver­gnü­gen die­ne, son­dern not­wen­dig sei, um Beruf und „Care-Arbeit“ – also die Betreu­ung von Kin­dern oder die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen – zu vereinbaren.

Beson­ders berufs­tä­ti­ge Müt­ter stün­den hier im Fokus. Eine Ein­schrän­kung des Rechts auf Teil­zeit wür­de nach Ansicht Phil­ip­pis vor allem Frau­en tref­fen und sie im Zwei­fels­fall ganz aus dem Berufs­le­ben drän­gen, anstatt sie zu mehr Arbeits­stun­den zu bewegen.

Gefahr für den Arbeitsmarkt

Auch wirt­schafts­po­li­tisch sieht der Minis­ter in dem Uni­ons-Vor­stoß eine Gefahr. Wäh­rend die Wirt­schaft hän­de­rin­gend nach Per­so­nal sucht, könn­te eine sol­che Maß­nah­me zu einem Rück­gang der Gesamt­be­schäf­ti­gung füh­ren. Anstatt Rech­te zu beschnei­den, for­dert Phil­ip­pi Inves­ti­tio­nen in die Infrastruktur:

„Es ist poli­tisch viel­mehr not­wen­dig, dass wir in die Wei­ter­bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung der Beschäf­tig­ten inves­tie­ren und die Rah­men­be­din­gun­gen für Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge ver­bes­sern – so kann mehr Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit geför­dert werden.“

Die Debat­te zeigt deut­lich die gegen­sätz­li­chen Posi­tio­nen: Wäh­rend Tei­le der Wirt­schaft auf mehr Prä­senz set­zen wol­len, pocht das Arbeits­mi­nis­te­ri­um auf Fle­xi­bi­li­tät als Grund­vor­aus­set­zung für eine moder­ne Arbeits­welt und die Gleich­stel­lung von Mann und Frau.

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Politik

Off­shore-Gewer­be­steu­er gesi­chert: Land­kreis Leer pro­fi­tiert von Verordnung

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Lan­des­re­gie­rung sichert Gewer­be­steu­er von Off­shore-Wind­parks – auch Land­kreis Leer profitiert

Am Mon­tag, 15. Dezem­ber 2025, hat die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung eine wich­ti­ge Ände­rung der Ver­ord­nung über die Erhe­bung der Gewer­be- und Grund­steu­er in gemein­de­frei­en Gebie­ten beschlos­sen. Damit wer­den die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men der Off­shore-Wind­parks vor der nie­der­säch­si­schen Nord­see­küs­te dau­er­haft den Kom­mu­nen zugu­te­kom­men. Beson­ders pro­fi­tie­ren davon nicht nur die Stadt Wil­helms­ha­ven, son­dern über den Kom­mu­na­len Finanz­aus­gleich (KFA) auch ande­re Regio­nen wie der Land­kreis Leer.

Ab 2026 fließt der wesent­li­che Teil der Gewer­be­steu­er aus den Off­shore-Wind­parks zunächst in die Kas­sen der Stadt Wil­helms­ha­ven. Rund 65 Mil­lio­nen Euro der Ein­nah­men wer­den anschlie­ßend über den KFA auf ande­re nie­der­säch­si­sche Kom­mu­nen ver­teilt. So pro­fi­tie­ren auch Kom­mu­nen im Bin­nen­land von den Mehr­ein­nah­men, wäh­rend das Land Nie­der­sach­sen und der Bund gemein­sam rund neun Mil­lio­nen Euro erhal­ten. Ins­ge­samt ver­blei­ben etwa 36 Mil­lio­nen Euro im Haus­halt von Wil­helms­ha­ven selbst.

Finanz­mi­nis­ter Gerald Hee­re betont: „Wir ver­hin­dern, dass viel Geld aus Nie­der­sach­sen abfließt und sichern durch die­se gut abge­wo­ge­ne Ent­schei­dung Steu­er­ein­nah­men im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich dau­er­haft für unse­re Kom­mu­nen ab. Die Lan­des­re­gie­rung zeigt damit ein­mal mehr, dass ihr die Belan­ge der nie­der­säch­si­schen Krei­se, Städ­te und Gemein­den sehr wich­tig sind.“

Hin­ter­grund der Ver­ord­nung ist ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 3. Dezem­ber 2024. Danach darf die Hebe­be­rech­ti­gung für die Gewer­be­steu­er für Off­shore-Betriebs­stät­ten nur auf eine oder meh­re­re Gemein­den über­tra­gen wer­den. Ohne die Ände­rung hät­ten die Steu­er­ein­nah­men an die Stand­or­te der Betrei­ber außer­halb Nie­der­sach­sens flie­ßen können.

Die Lan­des­re­gie­rung plant, die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen auf Wil­helms­ha­ven und die Umver­tei­lung über den KFA regel­mä­ßig zu prü­fen. Im kom­men­den Jahr sol­len zudem Gesprä­che mit betrof­fe­nen Kom­mu­nen und den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den statt­fin­den, um das wei­te­re Vor­ge­hen zu besprechen.

Dank der neu­en Rege­lung pro­fi­tie­ren somit nicht nur die direkt betrof­fe­nen Küs­ten­städ­te, son­dern auch Kom­mu­nen im Bin­nen­land wie der Land­kreis Leer, die auf die Mehr­ein­nah­men ange­wie­sen sind, um ihre Infra­struk­tur und kom­mu­na­len Auf­ga­ben zu stärken.

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