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Stadt Leer kündigt Hundekontrollen an – Anmeldung jetzt prüfen!
Archivfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO
Hundesteuer: Stadt Leer kündigt Bestandskontrollen an
Die Stadtverwaltung Leer will künftig stärker gegen nicht ordnungsgemäß angemeldete Hunde vorgehen. In den vergangenen Monaten sei vermehrt aufgefallen, dass Hundehalterinnen und Hundehalter ihre Tiere nicht bei der Stadt gemeldet haben. Obwohl aktuell rund 2.300 Hunde offiziell registriert sind, geht die Verwaltung davon aus, dass eine nicht unerhebliche Zahl bislang nicht zur Hundesteuer erfasst wurde.
Maßnahme für mehr Steuergerechtigkeit
Die Stadt betont, dass die bevorstehenden Hundebestandskontrollen in erster Linie der Steuergerechtigkeit dienen. „Wer seinen Hund ordnungsgemäß angemeldet hat, darf nicht gegenüber anderen benachteiligt werden“, heißt es aus dem Rathaus. Nach der Hundesteuersatzung müssen alle Hunde, die länger als drei Monate gehalten werden, bei der Stadt zur Hundesteuer angemeldet werden.
Vorgehen bei den Kontrollen
Durchgeführt werden die Überprüfungen von der städtischen Stadtstreife. Mitarbeitende sprechen Hundehalterinnen und Hundehalter im öffentlichen Raum an, erfassen die Personalien sowie die Rasse des Hundes und kontrollieren, ob die vorgeschriebene Steuermarke mitgeführt wird. Anschließend gehen die Daten zur Überprüfung an die Fachstelle Abgaben.
Ausdrücklich weist die Stadt darauf hin, dass die Kontrolleure sich ausweisen. Weder Barzahlungen noch die Herausgabe von Bankdaten werden vor Ort verlangt.
Mögliche Konsequenzen
Ist ein Hund nicht angemeldet, droht ein Bußgeldverfahren. Zudem kann die Hundesteuer rückwirkend eingefordert werden. Laut Satzung sind Geldbußen von bis zu 10.000 Euro möglich.
Wer seinen Hund bislang noch nicht angemeldet hat, kann dies unkompliziert über das Bürgerportal Openr@thaus erledigen. Erfolgt die Anmeldung vor einer Kontrolle, prüft die Verwaltung im Einzelfall, ob auf ein Bußgeld verzichtet werden kann.
Kontakt und weitere Informationen
Fragen zur Hundeanmeldung beantwortet die Fachstelle Abgaben im Rathaus, 2. Etage, Zimmer 245 und 234. Erreichbar ist die Stelle telefonisch unter 0491/9782–190 oder per E‑Mail an grundabgaben@leer.de.
Weitere Informationen finden Bürgerinnen und Bürger auch online unter www.leer.de/dienstleistungen/hundesteuer.

Hundeversicherung – Rundum-Schutz für Sie und Ihren Vierbeiner
Ein Hund bereichert das Leben – bringt aber auch Verantwortung mit sich. Neben Fürsorge und Training gehört dazu auch die finanzielle Absicherung. Denn ein Hund kann unvorhersehbare Kosten verursachen, sei es durch eine Krankheit, einen Unfall oder einen Schaden, den er anrichtet. Eine Hundeversicherung schützt Halter:innen zuverlässig vor diesen Risiken.
Warum eine Hundeversicherung sinnvoll ist
Als Hundehalter:in haften Sie in unbegrenzter Höhe für alle Schäden, die Ihr Tier verursacht – egal, ob es sich um Personen‑, Sach- oder Vermögensschäden handelt. Schon ein kleiner Vorfall, etwa ein Verkehrsunfall, kann Kosten in fünf- oder gar sechsstelliger Höhe nach sich ziehen. Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung schützt vor diesen finanziellen Folgen und ist in vielen Bundesländern sogar Pflicht.
Darüber hinaus können Tierarztkosten erheblich sein. Regelmäßige Vorsorge, akute Behandlungen oder Operationen summieren sich schnell. Hier bietet die Hundekrankenversicherung Sicherheit: Sie übernimmt – je nach Tarif – Kosten für Untersuchungen, Behandlungen, Medikamente oder chirurgische Eingriffe.
Auszeichnungen für die Allianz
Die Allianz wurde mehrfach für ihre Leistungen im Bereich der Tierversicherungen ausgezeichnet:
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Tierhaftpflichtversicherung: Focus Money zeichnete die Allianz (Ausgabe 03/2024) als „Fairsten Schadenregulierer“ unter 40 getesteten Versicherern aus.
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Tierkrankenversicherung: In der Ausgabe 13/2025 erhielt die Allianz die Bestnote „Sehr gut“ als „Fairster Tierkrankenversicherer“.
Gelobt wurden unter anderem:
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schnelle Schadenregulierung
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gute Erreichbarkeit
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faire Beratung
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faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Hundekrankenversicherung im Detail
Die Allianz Hundekrankenversicherung übernimmt bis zu 100 % der Kosten für Operationen, inklusive Voruntersuchungen, Nachsorge, bildgebender Verfahren und Laboranalysen. Auch Zusatzleistungen wie Zahnbehandlungen, Physiotherapie oder die Behandlung rassespezifischer Erkrankungen sind – je nach Tarif – enthalten.
👉 Übrigens: Hunde können bereits ab einem Alter von 8 Wochen versichert werden.
Beispiel: Jack Russell Terrier „Paula“ musste wegen einer Gebärmutterentzündung notoperiert werden. Nach stationärer Versorgung und Nachbehandlung beliefen sich die Kosten auf rund 900 Euro. Eine Hundekrankenversicherung übernahm diese Summe vollständig.
Versicherung auch für ältere Hunde
Für ältere Hunde steigt das Krankheitsrisiko – und damit die Kosten. Viele Versicherer schließen Vorerkrankungen aus. Deshalb lohnt sich ein frühzeitiger Abschluss. Die Allianz bietet auch für ältere Hunde Versicherungsschutz, ohne Höchsteintrittsalter.
Hundehalter-Haftpflicht – Pflicht und Schutz
Ob Bissverletzung, zerkratzter Parkettboden oder ein Unfall durch einen losgerissenen Hund: Die Hundehalter-Haftpflichtversicherung übernimmt Schäden und wehrt unberechtigte Forderungen ab – notfalls vor Gericht. Versichert sind alle Rassen, auch sogenannte „Listenhunde“.
Besonderheiten bei der Allianz:
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sehr hohe Versicherungssummen (bis 100 Mio. €)
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Schutz auch bei Fremdaufpassern (z. B. Freunde, Bekannte)
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steuerlich absetzbar als Vorsorgeaufwendung
Kosten und Kombi-Vorteile
Die Beiträge richten sich nach Alter, Rasse und Gesundheitszustand des Hundes sowie nach dem gewünschten Leistungsumfang.
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Hundehaftpflicht: ab ca. 5 € monatlich
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Hundekrankenversicherung: ab ca. 9 € monatlich
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OP-Versicherung bzw. Komplettschutz: 20–50 € monatlich (abhängig vom Tarif)
Wer Haftpflicht- und Krankenversicherung kombiniert, erhält bei der Allianz attraktive Rabatte – im Privatschutz-Paket sind Nachlässe von bis zu 20 % möglich.
Sicherheit für Zwei- und Vierbeiner
Eine Hundeversicherung schützt nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern sorgt auch dafür, dass Ihr Vierbeiner im Ernstfall die bestmögliche Behandlung erhält. Ob Haftpflicht, Krankenversicherung oder Kombi-Paket – mit einer passenden Absicherung können Sie sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren: die gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund.
Ihre Allianz in Leer

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Verzögerung auf B70: Stadt prüft rechtliche Schritte
Stadt prüft rechtliche Schritte: Erneute Verzögerung an der B70 sorgt für Unmut
Leer. Die Geduld der Stadtverwaltung Leer ist am Ende: Die für Montagmorgen um 9:00 Uhr angekündigte halbseitige Sperrung der Papenburger Straße (B70) südlich der Ledabrücke wurde erneut nicht umgesetzt. Angesichts der wiederholten Missachtung von Vereinbarungen prüft die Stadt nun rechtliche Schritte gegen die zuständige Baufirma.
Kommunikationsdefizite und ausgebliebene Infos
Nachdem die Sperrung am Vormittag nicht wie geplant aktiviert wurde, blieb zudem die erforderliche Information der städtischen Verkehrsbehörde durch das Bauunternehmen aus. Erst Stunden später gelang es der Stadtverwaltung, die Verantwortlichen zu erreichen.
Die Stadt Leer hat aufgrund dieser Vorfälle sowohl gegenüber der Baufirma als auch gegenüber der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als Auftraggeberin der Baumaßnahme ihren deutlichen Unmut geäußert. Es ist nicht das erste Mal, dass getroffene Absprachen bei diesem Projekt nicht eingehalten wurden.
Neuer Termin für Mittwoch geplant
Nach den nun erfolgten Gesprächen gibt es einen neuen Zeitplan für die Verkehrseinschränkung. Die halbseitige Sperrung soll nun voraussichtlich am Mittwoch um 9:00 Uhr aktiviert werden.
Die Stadtverwaltung betont, dass die Zuverlässigkeit bei Baumaßnahmen an solch zentralen Verkehrsknotenpunkten wie der B70 oberste Priorität haben müsse, um das Verkehrschaos für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.
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Gedenken im Westerhammrich: Mahnung gegen das Vergessen
Gedenken im Westerhammrich: Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner und Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz mahnten am Sonnabend anlässlich des 81. Jahrestages der Ermordung von fünf niederländischen Widerstandskämpfern durch die Gruppe um den Hochstapler Willi Herold zu Frieden und Menschlichkeit.
„Nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt“: Bewegendes Gedenken im Westerhammrich
Leer. Ein stiller Nachmittag im Westerhammrich wurde am vergangenen Sonnabend zum Ort tiefer Erinnerung und mahnender Worte. Im Zentrum standen fünf Namen: Kornelis Fielstra, Johannes Kok, Carolus Magermans, Johannes Magermans und Johannes Verbiest. Diese fünf Niederländer wurden vor genau 81 Jahren, am 24. April 1945, Opfer eines grausamen Verbrechens, das kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs die Stadt Leer erschütterte.
Ein Verbrechen kurz vor Kriegsende
Die Geschichte hinter dem Gedenken ist erschütternd. In der Nähe des heutigen Gedenkorts wurden die fünf Männer von der Gruppe um den damals erst 19-jährigen Hochstapler Willi Herold ermordet. Herold, der sich als Hauptmann ausgab und als „Henker vom Emsland“ traurige Berühmtheit erlangte, ließ die Widerstandskämpfer nach einem willkürlichen Scheinprozess erschießen.
Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner erinnerte in seiner Ansprache an diese dunklen Stunden und die Skrupellosigkeit der Täter. Er zeichnete den Weg der Männer nach, der sie über das Leeraner Rathaus – wo damals die Polizeiwache und ein Gefängnis untergebracht waren – in den Tod führte. Bereits am Mittag wurden dort, an der Gedenktafel am Seiteneingang, Rosen als Zeichen der Ehrerbietung niedergelegt.
Mahnung für die Gegenwart
Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz schlug in ihrer Rede die Brücke zur Gegenwart. Ihr Appell an die Bürgerinnen und Bürger von Leer war deutlich:
„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt.“
Frieden, Freiheit und Menschlichkeit seien keine Selbstverständlichkeit, sondern die höchsten Güter, die es jeden Tag aufs Neue zu schützen gelte.
Ein persönlicher Abschluss: Dank an die Aufarbeitung
Besonders emotional wurde die Gedenkstunde durch die Anwesenheit von Kees Fielstra, dem Sohn des damals getöteten Kornelis Fielstra. In einer bewegenden Dankesrede richtete er sich direkt an Menna Hensmann, die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs.

Ein bewegender Moment des Dankes: Kees Fielstra mit der ehemaligen Stadtarchivarin Menna Hensmann. Jahrzehntelang wusste Fielstra nicht, wie sein Vater 1945 ums Leben kam – erst die Recherchen von Hensmann brachten 2010 die entscheidende Gewissheit und ermöglichten ihm so eine späte Verbindung zu seiner Familiengeschichte.
Lange Zeit blieb für die Familie Fielstra im Unklaren, wie der Vater genau zu Tode gekommen war. Erst durch ein Zusammentreffen mit Hensmann im Jahr 2010 konnten die Puzzleteile zusammengesetzt werden. „Menna hat mein Leben im Hinblick auf die Ereignisse im April 1945 bereichert“, betonte Fielstra. Dank ihrer Forschungsarbeit habe er auf eine besondere Weise einen späten Kontakt zu seinem Vater gefunden und Gewissheit über dessen Schicksal erhalten.
Die Gedenkfeier unterstrich einmal mehr, wie wichtig die lokale Erinnerungskultur ist – nicht nur zur Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern als Kompass für eine menschliche Zukunft.
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Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026 im Leeraner Rathaus
Festakt im historischen Rathaus: Stadt Leer verleiht den Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026
Ein besonderes Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Zum zehnten Mal ehrt die Stadt Leer herausragendes literarisches Schaffen im Geiste ihrer bedeutenden Ehrenbürgerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890–1984). In feierlichem Rahmen wird im Mai der renommierte Wilhelmine-Siefkes-Preis verliehen, um das kulturelle Erbe der Region und die plattdeutsche Sprache lebendig zu halten.
Eine hochkarätige Jury hat entschieden
Die Auswahl der diesjährigen Preisträgerin oder des Preisträgers lag in den Händen einer fachkundigen Jury. Neben Bürgermeister Claus-Peter Horst brachten Dr. Reinhard Goltz aus Bremen, Grietje Kammler aus Aurich sowie Claus Dreier aus Holtland ihre Expertise ein. Als Literaturwissenschaftler und profunde Kenner der plattdeutschen Sprache bürgen sie für die hohe Qualität dieser Auszeichnung, die alle vier Jahre vergeben wird.
Einladung zur öffentlichen Preisverleihung
Die Stadt Leer lädt alle Bürgerinnen, Bürger und Literaturinteressierten herzlich dazu ein, diesem kulturellen Höhepunkt beizuwohnen. Der Festakt findet statt am:
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Datum: Sonntag, 10. Mai 2026
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Uhrzeit: 17:00 Uhr
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Ort: Festsaal des historischen Rathauses, Leer
Der historische Festsaal bietet die ideale Kulisse, um das Werk der Namensgeberin zu würdigen und die aktuelle Preisträgerin oder den Preisträger gebührend zu feiern.
Anmeldung erforderlich
Da die Kapazitäten im historischen Rathaus begrenzt sind, wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich über die folgenden Wege einen Platz reservieren:
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Telefon: 0491 97 82 242
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E‑Mail: kultur@leer.de
Erleben Sie einen Abend im Zeichen der Literatur und der regionalen Identität – ganz im Sinne von Wilhelmine Siefkes.
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