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VERKEHRSCHAOS DURCH DEMOS: Leer erwartet am 3. Feb. Mega-Versammlungen – Staus und Umwege für Autofahrer!
Große Versammlungen in Leer am 3. Februar
Leer — Am kommenden Samstag, den 3. Februar, werden in Leer zwei bedeutende Versammlungen stattfinden, die die Beteiligung von Hunderten bis Tausenden von Menschen aus der Region erwarten lassen.
Das “Bündnis gegen Rechts” wird um 14 Uhr auf dem Denkmalplatz zusammenkommen. Organisatoren gehen von rund 400 Teilnehmern aus. Die Versammlung wird eine Route durch die Innenstadt einschlagen, beginnend am Denkmalplatz, durch die Fußgängerzone in Richtung Mühlenplatz, weiter zum Liesel-Aussen-Platz über den Bahnhofsring, und schließlich über die Friesenstraße bis zum Bummert. Nach einer Linksdrehung in die Heisfelder Straße und eine weitere Linksdrehung in die Mühlenstraße, kehren die Teilnehmer zum Denkmalplatz zurück. Ansprachen sind sowohl vor als auch nach der Route geplant, und das Ende der Versammlung ist für 16 Uhr vorgesehen.
Parallel dazu findet um 13 Uhr auf dem Marktplatz Große Bleiche eine stationäre Versammlung des Mittelstandes statt. Die Organisatoren erwarten beeindruckende 5000 Teilnehmer. Der Marktplatz wird ab Freitag, 2. Februar, 14 Uhr, bis Samstag, 3. Februar, 18 Uhr, für andere Verkehrsteilnehmer vollständig gesperrt sein. Parkmöglichkeiten stehen auf dem VOST-Gelände, der Industriestraße und den Parkplätzen der Berufsbildenden Schule zur Verfügung. Die Anreise für die Teilnehmer auf der Großen Bleiche wird bereits im Laufe des Vormittags erwartet.
Aufgrund dieser Versammlungen wird am 3. Februar im gesamten Stadtgebiet mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet. Um mögliche Verkehrsprobleme zu minimieren, werden die Teilnehmer aus dem Stadtgebiet gebeten, mit dem Fahrrad anzureisen oder den Stadtbus zu nutzen.
Die Stadt Leer bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und dankt im Voraus für die Kooperation aller Beteiligten.
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Versammlung des “Bündnis gegen Rechts”
- Zeit: 14 Uhr
- Ort: Denkmalplatz
- Teilnehmer: 400 erwartet
- Route: Vom Denkmalplatz durch die Fußgängerzone in Richtung Mühlenplatz, dann weiter zum Liesel-Aussen-Platz über den Bahnhofsring, links in die Friesenstraße bis zum Bummert, links in die Heisfelder Straße, links in die Mühlenstraße und zurück zum Denkmalplatz.
- Programm: Ansprachen auf dem Denkmalplatz vor und nach der Route
- Ende: 16 Uhr
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Stationäre Versammlung des Mittelstandes
- Zeit: 13 Uhr
- Ort: Marktplatz Große Bleiche
- Teilnehmer: 5000 erwartet
- Sperrung des Marktplatzes: Von Freitag, 2. Februar, 14 Uhr, bis Samstag, 3. Februar, 18 Uhr
- Anreise: Die Anreise für die Versammlung auf der Großen Bleiche erfolgt bereits im Laufe des Vormittags. Parkmöglichkeiten stehen auf dem VOST-Gelände, Industriestraße und den Parkplätzen der Berufsbildenden Schule zur Verfügung.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Marktplatz “Große Bleiche” am Veranstaltungstag gesperrt ist, und im gesamten Stadtgebiet mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Teilnehmer werden gebeten, mit dem Fahrrad anzureisen oder den Stadtbus zu nutzen.
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Starke Leistung für das Klima: Westoverledingen ehrt die Stadtradeln-Champions!
Westoverledingen feiert seine Rad-Champions: Erfolgreichste Teilnehmer des Stadtradelns ausgezeichnet
Westoverledingen. Sportlicher Einsatz für den Klimaschutz: Die Gemeinde Westoverledingen hat kürzlich die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Stadtradeln-Aktion mit einer feierlichen Preisverleihung geehrt. Die Veranstaltung würdigte das herausragende Engagement derjenigen, die in den vergangenen drei Wochen das Auto stehen ließen und kräftig in die Pedale traten.
Starke Bilanz für Westoverledingen
Die Zahlen der diesjährigen Aktion können sich sehen lassen: Insgesamt 941 Personen nahmen in Westoverledingen am Stadtradeln teil. Gemeinsam legten sie eine beeindruckende Strecke von 183.809 Kilometern zurück. Diese Leistung spiegelt sich auch im bundesweiten Vergleich wider: Unter insgesamt 3.109 teilnehmenden Kommunen in Deutschland erreichte Westoverledingen den beachtlichen 341. Platz. Innerhalb der Kategorie der Kommunen mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern konnte sich die Gemeinde sogar einen hervorragenden 66. Rang sichern.
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Ehrung der Spitzenleistungen
Zur Preisverleihung hatte die Gemeinde die zehn erfolgreichsten Einzelfahrerinnen und Einzelfahrer sowie die drei besten Teams geladen. Als Anerkennung für ihre sportliche Leistung durften sich die Preisträger über Urkunden sowie Gutscheine des Combi-Lebensmittelmarktes in Ihrhove freuen. Ein besonderes Andenken stellten die kleinen, liebevoll gestalteten Pokale mit einem Fahrradmotiv aus Holz dar.
Die Wertung in der Kategorie „Teams“ basierte auf den Kilometern pro Kopf, um die Leistung im Verhältnis zur Gruppengröße zu würdigen:
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Platz 1: Gilles Consulting (2 Mitglieder / 926 km pro Kopf)
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Platz 2: MarTho (2 Mitglieder / 694 km pro Kopf)
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Platz 3: Fahrradbienen (4 Mitglieder / 394 km pro Kopf)
In der Einzelwertung der erfolgreichsten Radlerinnen und Radler zeigten sich beeindruckende Distanzen:
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Hiltrud Klostermann (1.442 km)
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Ingo Diehl (1.114,5 km)
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Uwe Kitzler (1.020,5 km)
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Karl-Gerhard Mühring (943 km)
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Tom Gilles (926,5 km)
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Anki Grüneberg (925 km)
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Harm Paasman (830 km)
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Monika Kabutke-Leimbeck (821,4 km)
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Wilma Mumme (809 km)
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Martina Kösters (757 km)
Premiere: Ein Sonderpreis für das Losglück
Um die breite Beteiligung zusätzlich zu würdigen, führte die Gemeinde in diesem Jahr eine Neuerung ein: Unter allen Teilnehmenden, die mehr als 250 Kilometer geradelt sind, wurde ein Sonderpreis verlost. Die glückliche Gewinnerin dieser Auszeichnung ist Sandra Bruns, die mit ihren 265,4 Kilometern nun ebenfalls zu den Preisträgern zählt.
Die Gemeinde Westoverledingen bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Einsatz einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort geleistet haben, und freut sich bereits auf die nächste Stadtradeln-Saison.
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Zitterpartie um VW Emden: Ostfrieslands Industriemotor in Gefahr?
„VW Emden muss bleiben“: Ostfriesische Verwaltungschefs fordern Standortgarantie
In einem dringenden Appell vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung am 9. Juli fordern der Emder Oberbürgermeister und die drei ostfriesischen Landräte den Erhalt des Volkswagen-Werkes in Emden. Die Sorge vor möglichen Werksschließungen in Deutschland sorgt für große Verunsicherung in der gesamten Region.
Angesichts kursierender Medienberichte über mögliche Werksschließungen von Volkswagen in Deutschland schlagen die Spitzen der ostfriesischen Kommunalverwaltung Alarm. In einer gemeinsamen Erklärung unterstreichen der Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff sowie die Landräte Olaf Meinen (Aurich), Holger Heymann (Wittmund) und Matthias Groote (Leer) die existenzielle Bedeutung des Standorts Emden.
Dringender Appell an VW-Konzern und Land Niedersachsen
„Stehen Sie zu Ihrem Wort, erhalten Sie das VW-Werk in Emden!“, lautet die zentrale Forderung des Verwaltungsquartetts. Angesichts der Angst der Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze und die Existenz ihrer Familien fordern die Verwaltungschefs vom Aufsichtsrat bei seiner Sitzung am 9. Juli absolute Klarheit. Die einzige akzeptable Botschaft könne hierbei nur die langfristige Sicherung des Standortes sein.
Dabei nimmt die Region auch die Landespolitik in die Pflicht. Das Land Niedersachsen, das als großer Anteilseigner bei Volkswagen fungiert, müsse seine Verantwortung wahrnehmen. Die vier Verwaltungschefs appellieren eindringlich an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies, sich mit ganzer Kraft für den Erhalt des Emder Werkes einzusetzen.
Emden als industrieller Anker der Region
Als größter Industriearbeitgeber Ostfrieslands nimmt das VW-Werk eine Schlüsselrolle ein. Eine mögliche Schließung hätte nach Ansicht der Unterzeichner weitreichende negative Konsequenzen für die gesamte wirtschaftliche Stabilität der Region.
Die Forderungen der Verwaltungschefs gehen über den aktuellen Status quo hinaus:
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Sicherung über 2030: Das Werk müsse nicht nur im Rahmen der bestehenden Standortgarantie bis 2030, sondern weit darüber hinaus gesichert werden.
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Investitionen in die Zukunft: Der Konzern wird aufgefordert, weiter in den hochmodernen Standort zu investieren, der bereits erfolgreich auf die Produktion von Elektrofahrzeugen umgestellt wurde.
Volle Solidarität mit der Belegschaft
Die Stadt Emden sowie die Landkreise Aurich, Wittmund und Leer sichern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien ihre volle Solidarität zu. „Wir werden tun, was wir können, um den Kampf um das VW-Werk Emden zu unterstützen“, versprechen die Verwaltungschefs in ihrem gemeinsamen Statement.
Bleiben Sie informiert über aktuelle Entwicklungen in der Region auf dem LeserECHO-Portal und der „Wir Leeraner“-Facebookseite. Bei uns lesen Sie Nachrichten transparent, kostenlos und ohne Bezahlschranke. #WirLeeraner #LeserECHO
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Westoverledingen startet durch: Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm offiziell!
Westoverledingen in Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen
Erfolgreiche Bewerbung: Sechs Ortschaften bilden neue „Dorfregion“
Die Gemeinde Westoverledingen startet in eine neue Phase der Ortsentwicklung. Wie Bürgermeister Theo Douwes am vergangenen Freitag bekannt gab, wurde die Gemeinde offiziell in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Vorausgegangen war eine Einladung der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte, an das Amt für regionale Landesentwicklung nach Oldenburg, um das Vorhaben zu besprechen.
Um die Voraussetzungen für das Förderprogramm zu erfüllen, hatte sich die Gemeinde erfolgreich für den Zusammenschluss von sechs Ortschaften zu einer „Dorfregion“ starkgemacht. Unter dem Titel „Westoverledingen – Deich- und Marschdörfer an Ems und Leda“ firmieren künftig die Ortschaften Breinermoor, Esklum, Driever, Grotegaste, Mitling-Mark sowie der Ortsteil Völlen als gemeinsame Einheit.
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Mitgestaltung durch die Bürgerschaft
Die Aufnahme in das Programm eröffnet den beteiligten Dörfern die Möglichkeit, ihre Ortskerne unter umfassender fachlicher Beratung und mit finanzieller Unterstützung des Landes zukunftsfähig zu gestalten. Dabei steht ein wesentlicher Aspekt im Mittelpunkt: Die Dorfentwicklung soll nicht von oben verordnet, sondern von den Einwohnern vor Ort selbst bestimmt und gestaltet werden. Dieser partizipative Ansatz ist der grundlegende Gedanke des Programms, um maßgeschneiderte und attraktive Lebensbedingungen für die Zukunft zu schaffen.
Die Gemeinde bereitet nun die notwendigen Schritte vor, um den Planungsprozess für die Dorfregion in Gang zu setzen. In diesem Zuge wird die Verwaltung zeitnah über die weiteren Entwicklungen und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung informieren.
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