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Versuchter Diebstahl aus Blumenfachgeschäft
POL-LER: Pressemeldung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 09.09.2020
Versuchter Diebstahl aus Blumenfachgeschäft++Verkehrsunfall mit Lkw++Diebstahl aus Pkw++Diebstahl aus Pkw
Leer — Versuchter Diebstahl aus Blumenfachgeschäft In der Zeit vom 07.09.2020, 18:45 Uhr bis zum 08.09.2020, 08:00 Uhr kam es an einem Blumenfachgeschäft an der Hauptstraße zu einem versuchten Diebstahl. Bislang unbekannte Täter versuchten unter Einsatz eines Hebelwerkzeuges die vordere Eingangstür zu öffnen. Als dieses misslang, versuchten die Täter durch Manipulation an einem Türschloss erneut Zugang zu den Geschäftsräumlichkeiten zu erlangen. Auch dieser Ansatz blieb im Versuch stecken, so dass die Täter von weiterem Ansetzen abließen. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich fernmündlich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Jemgum — Verkehrsunfall mit Lkw Am 09.09.2020 gegen 08:25 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall mit einem Lkw an der Straße Bovenhusen gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Mann aus dem Raum Osnabrück mit einem Lkw mit Kipper die genannte Straße in Fahrtrichtung Jemgum. Im Verlauf der Straße erregte nach bisherigem Sachstand ein querendes Wildtier seine Aufmerksamkeit, woraufhin er auszuweichen versuchte. Durch dieses Lenkmanöver geriet der Lkw mit schwerer Ladung auf die Berme und rutschte in den dort seitlich verlaufenden Graben. Weiter streifte er einen Straßenbaum und traf einen weiteren Baum frontal. Bei dem Aufprall wurde der zweite Baum entwurzelt und der Lkw schwer beschädigt. Der Lkw-Fahrer blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die aus 15 Tonnen Erde bestehende Ladung entwich aus dem Kipper und fiel ebenfalls in den Seitengraben. Mit der Bergung des Fahrzeuges und der Ladung wurde ein Spezialunternehmen beauftragt. Die weiteren Unfallermittlungen dauern an.
Uplengen — Diebstahl aus Pkw In der Zeit vom 07.09.2020, 21:30 Uhr bis zum 08.09.2020, 06:45 Uhr kam es im Barkenweg zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw. Unbekannte Täter schlugen die Scheibe der Beifahrerseite eines Pkw Mercedes ein und öffneten danach die Beifahrertür. Danach entnahmen sie die im Fahrzeug befindliche Geldbörse und durchsuchten das gesamte Fahrzeug nach weiteren Wertsachen. Mit der Geldbörse, in welcher sich ein hoher dreistelliger Geldbetrag befand, wurden auch persönliche Unterlagen entwendet. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei fernmündlich in Verbindung zu setzen.
Detern — Diebstahl aus Lkw In der Zeit vom 07.009.2020, 16:00 Uhr bis zum 08.09.2020, 04:35 Uhr kam es auf einem Parkplatz an der Straße Am See zu einem Diebstahl einer Tankkarte aus einem dort abgestellten Lkw. Unbekannte Täter schlugen die Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und gelangten so ins Fahrzeuginnere, dort entnahmen sie eine Tankkarte. Weiteres Diebesgut wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht erlangt. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Westoverledingen bei Brand in der Raiffeisenstraße im Einsatz
Großwolde. Am Samstagmorgen, 3. Oktober 2026, ist es in Großwolde zu einem Küchenbrand gekommen. Gegen 9:22 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Alarmstichwort „F – Küchenbrand“ zu einem Gebäude an der Raiffeisenstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es in der Küche auf einem Tisch brannte. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer schnell zu löschen und eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Wohnung nach Brand unbewohnbar
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde die betroffene Wohnung durch die Folgen des Brandes so stark beeinträchtigt, dass sie derzeit nicht bewohnbar ist.
Nach Abschluss der erforderlichen Einsatzmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Rund 45 Einsatzkräfte im Einsatz
Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Flachsmeer und Großwolde sowie die IuK-Einheit und die Hygiene-Einheit der Feuerwehr Westoverledingen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Ursache und zur möglichen Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Angaben vor.
Bildquelle: Markus Bruns, Feuerwehr Westoverledingen
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Große Einsatzübung an der Friesenbrücke
Großangelegte Einsatzübung an der Friesenbrücke: Feuerwehren proben komplexe Rettungsszenarien
Feuerwehren aus Weener und Westoverledingen trainieren Brandbekämpfung, Menschenrettung und Wasserversorgung unter realitätsnahen Bedingungen
Weener/Westoverledingen. An der Friesenbrücke hat am Montagabend, 29. September 2026, eine umfangreiche Einsatzübung der Feuerwehren aus der Stadt Weener (Ems) und der Gemeinde Westoverledingen stattgefunden. Die Einsatzkräfte trainierten dabei verschiedene komplexe Brand- und Rettungsszenarien. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung sowie der Aufbau einer umfangreichen Löschwasserversorgung.
Die Übung war in zwei große Einsatzabschnitte aufgeteilt. Sowohl auf der Weeneraner als auch auf der Westoverledinger Seite der Friesenbrücke wurden unterschiedliche Einsatzlagen angenommen, die von den beteiligten Feuerwehren bewältigt werden mussten.
Brand im Brückenwärterhaus auf der Weeneraner Seite
Auf der Weeneraner Seite wurden die Einsatzkräfte gegen 19:08 Uhr über die Brandmeldeanlage des Brückenwärterhauses alarmiert. Nach dem angenommenen Übungsszenario bestand zu diesem Zeitpunkt kein Kontakt mehr zu drei Personen, die sich noch in dem Gebäude aufhalten sollten.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Weener an der Einsatzstelle ein und begann unmittelbar mit der Erkundung. Dabei bestätigte sich die angenommene Lage: Im Heizungsraum des Brückenwärterhauses war ein Feuer ausgebrochen. Gleichzeitig galten drei Personen weiterhin als vermisst.
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde zusätzlich die Feuerwehr Holthusen alarmiert. Während weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung anrückten, bauten die Feuerwehrleute eine Löschwasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf.
Parallel dazu rüsteten sich mehrere Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten aus. Sie gingen zur Personensuche in das Gebäude vor und begannen mit der Rettung der vermissten Personen.
Die drei vermissten Personen, die im Rahmen der Übung durch Übungspuppen dargestellt wurden, konnten zügig lokalisiert und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
An diesem Übungsabschnitt waren neben den Feuerwehren Weener und Holthusen auch die Hygienegruppe der Feuerwehr Rheiderland beteiligt. Die Abläufe wurden vor Ort zudem von Notfallmanagern der Deutschen Bahn beobachtet. Ebenfalls machten sich Stadtbrandmeister Jörg Fisser und sein Stellvertreter Steffen Voss ein Bild vom Übungsgeschehen.
Verpuffung im Hauptpfeiler der Friesenbrücke
Auf der Seite von Westoverledingen wurde ebenfalls zunächst eine ausgelöste Brandmeldeanlage als Ausgangslage angenommen. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Grotegaste zur Friesenbrücke alarmiert.
Bei der ersten Erkundung stellte sich die angenommene Einsatzlage jedoch als wesentlich umfangreicher heraus. Im Hauptpfeiler der Friesenbrücke, in dem sich auch das Drehgelenk der Brücke befindet, war es im Übungsszenario zu einer Verpuffung gekommen.
Der gesamte Bereich war stark verraucht. Zudem wurden im Inneren des Brückenpfeilers drei Personen vermisst.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf das Stichwort F3Y für Gewerbebetriebe erhöht. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Das Stichwort F3 steht dabei für eine entsprechend hohe Alarmstufe bei einem Brandereignis. Der Zusatz Y weist darauf hin, dass Menschenleben in Gefahr sind. Entsprechend umfangreich war der für das angenommene Szenario erforderliche Kräfteansatz.
Atemschutztrupps suchen nach vermissten Personen
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in den stark verrauchten Brückenpfeiler vor. Ihre Aufgabe bestand darin, die drei vermissten Personen im Inneren des Pfeilers zu finden und anschließend aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Die Menschenrettung stellte dabei besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte, da der angenommene Brandort innerhalb des Brückenpfeilers lag und die Sicht durch die starke Verrauchung erheblich eingeschränkt war.
Parallel zur Personensuche und Menschenrettung musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden. Das Löschwasser sollte von der Landseite bis zum ersten im Wasser stehenden Brückenpfeiler geführt werden.
Dafür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden. Die große Entfernung zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Einsatzbereich sowie die besondere Lage an der Friesenbrücke machten den Aufbau der Wasserversorgung zu einer erheblichen logistischen Herausforderung.
Mehrere Feuerwehren und Einheiten beteiligt
An dem Übungsabschnitt auf der Westoverledinger Seite waren die Ortsfeuerwehren Grotegaste, Ihrhove, Völlen und Völlenerfehn beteiligt. Zusätzlich kamen die IuK-Einheit sowie die Hygiene-Einheit zum Einsatz.
Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren damit die Möglichkeit, verschiedene Einsatzabläufe unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Neben der Koordination der Einsatzkräfte standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung und die Herstellung einer funktionierenden Löschwasserversorgung über größere Entfernungen im Mittelpunkt.
Durch die Aufteilung in zwei Einsatzabschnitte konnten gleichzeitig unterschiedliche Szenarien an der Friesenbrücke trainiert werden. Dabei wurde deutlich, welche besonderen Anforderungen Einsätze an einem Bauwerk wie der Friesenbrücke an die Feuerwehren stellen – insbesondere dann, wenn vermisste Personen gerettet, Atemschutztrupps eingesetzt und Löschwasser über größere Entfernungen zur Einsatzstelle transportiert werden muss.
Die Einsatzübung diente damit nicht nur der praktischen Ausbildung der einzelnen Einsatzkräfte, sondern auch dem Zusammenspiel verschiedener Feuerwehren und Spezialeinheiten.
Weitere Fotos von Joachim Rand und Markus Bruns auf Facebook “Wir Leeraner”
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Mehrere Trunkenheitsfahrten und ein Brand in Ostfriesland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 03.10.2026
Trunkenheitsfahrten
Leer — Am 03.10.2026 führte eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 01:05 Uhr eine Verkehrskontrolle eines E‑Scooters in der Heisfelder Straße durch. Im Laufe der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des 22 Jahre alten Fahrzeugführers. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Nach einer durchgeführten Blutentnahme wurde dem Leeraner die Weiterfahrt untersagt und er muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Borkum — Am 03.10.2026 führten Beamte der Polizeistation Borkum gegen 01:35 Uhr eine Verkehrskontrolle eines Radfahrers in der Hindenburgstraße durch. Der 27-jährige Radfahrer fiel den Beamten zuvor aufgrund der ordnungswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons auf. Im Zuge der Kontrolle ergaben sich zudem Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Borkumers. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Es erfolgte eine Blutentnahme und dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. Er muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Moormerland — Am 03.10.2026 führte eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 02:00 Uhr eine Verkehrskontrolle von zwei E‑Scooter-Führenden in der Koloniestraße durch. Sowohl bei der 37-jährigen Fahrzeugführerin als auch bei dem 47 Jahre alten Fahrzeugführer ergaben sich im Verlauf der Kontrolle Anhaltspunkte für eine mögliche Alkoholisierung. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei der weiblichen Fahrzeugführerin einen Wert von 0,98 Promille und bei dem männlichen Fahrzeugführer einen Wert von 0,86 Promille. Bei beiden Personen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie müssen sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.
Emden — In der Nacht zu Samstag kontrollierten Polizeibeamte gegen 03:50 Uhr einen 42-jährigen Mann, der mit einem E‑Scooter den Radweg an der Larrelter Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine erhebliche Alkoholisierung des Mannes. Zudem wurde festgestellt, dass für den E‑Scooter kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach. Er muss sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten.
Brand
Emden — Am Samstagmorgen kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Brand in der Küche eines Einfamilienhauses im Regenpfeiferweg. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Emden konnten den Brand zeitnah löschen und dadurch eine Ausweitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindern. Die anwesenden Bewohner blieben unverletzt und konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in das Wohnhaus zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.
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