Lokal
Zukunftsfähige Seeschleuse und weitere Millionen-Zusage
Das Foto zeigt (von links): Bürgermeister Claus-Peter Horst, Landrat Matthias Groote, Minister Dr. Bernd Althusmann, den Landtagsabgeordneten Ulf Thiele und Stadtwerke-Vorstand Timo Kramer bei der symbolischen Wiederinbetriebnahme der Schleuse.
Zukunftsfähige Seeschleuse und weitere Millionen-Zusage
Wir suchen Verstärkung
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Wir suchen Verstärkung für unser Gastro-Team als Leitung der Gastronomie (m/w/d) in Vollzeit. Ihre Aufgaben umfassen:
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Wir suchen Verstärkung für unser Team im Bad als Fachangestellter für Bäderbetriebe (m/w/d) oder Rettungssschwimmer (m/w/d). Ihre Aufgaben umfassen:
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Lokal
Gesundheitskonferenz im Landkreis Leer gegen Einsamkeit
Einsamkeit gemeinsam begegnen: Gesundheitskonferenz im Landkreis Leer öffnet Türen für alle
Einsamkeit ist längst kein bloßes Randphänomen mehr, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung mit weitreichenden Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit. Um dieses Thema in den Fokus zu rücken, lädt der Landkreis Leer am Mittwoch, den 6. Mai 2026, zur diesjährigen Gesundheitskonferenz unter dem Motto „Begegnungen statt Einsamkeit – Gesundheit stärken“ ein.
Das Besondere in diesem Jahr: Die Konferenz bricht mit alten Traditionen. Erstmals sind nicht nur Fachleute angesprochen, sondern ausdrücklich auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Das Ziel ist klar formuliert: Wissen soll nicht hinter verschlossenen Türen bleiben, sondern dort ankommen, wo es gebraucht wird – mitten in der Gesellschaft.
Wissenschaftliche Einblicke und regionale Fakten
Von 15 bis 19 Uhr verwandelt sich das SparkassenForum der Sparkasse LeerWittmund in einen Ort des Austauschs. Hochkarätige Referentinnen beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln:
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Prof. Dr. Susanne Bücker von der Universität Witten/Herdecke wird verdeutlichen, warum Einsamkeit weit über ein trauriges Gefühl hinausgeht und wie massiv die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus sein können.
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Prof. Dr. Jutta Lindert von der Hochschule Emden/Leer bringt das Thema in die Heimat. Sie präsentiert erste Ergebnisse ihrer aktuellen Studie über das Leben, das Alleinsein und die Gesundheit direkt hier in Ostfriesland.
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Praxisbeispiele: Wo Begegnung bereits gelingt
Theorie ist wichtig, doch die Praxis macht den Unterschied. Im zweiten Teil der Konferenz stellen sich erfolgreiche Projekte aus der Region vor, die bereits heute aktiv gegen Isolation ankämpfen. Mit dabei sind unter anderem:
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Die Upkamer aus Uplengen
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Das Familienzentrum Bunde
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Der Kleine Campus in Westoverledingen
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Das Haus Herrmann
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Das Bürgerhaus Jemgum
Diese Akteure zeigen auf, wie Orte der Teilhabe und des Miteinanders geschaffen werden können und bieten Inspiration für neue, lokale Vernetzungen.
Anmeldung und Details
Die Veranstaltung bietet Platz für insgesamt 120 Teilnehmende. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Die Konferenz bietet eine ideale Plattform für Fachkräfte, ehrenamtlich Engagierte und Privatpersonen, um Impulse zu sammeln und wichtige Kontakte zu knüpfen.
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Wann: Mittwoch, 6. Mai 2026, 15:00 bis 19:00 Uhr
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Wo: SparkassenForum, Leer
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Anmeldung: Online unter www.landkreis-leer.de/Gesundheitskonferenz
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Anmeldeschluss: 29. April 2026
Gemeinsam lässt sich ein Netzwerk spannen, das dafür sorgt, dass im Landkreis Leer niemand mit seinen Sorgen allein gelassen wird.
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Modell „Prinz Heinrich“ bereichert Rathaus in Leer
Freude über die Leihgabe (v.l.): Gerhard Steenhusen, Werner Fischer, Michael Grünschluss, Bürgermeister Claus-Peter Horst, Klaus Collrep, Walter Brückmann und Grit Fokken.
Detailverliebtes Handwerk: „Prinz Heinrich“-Modell bereichert das Leeraner Rathaus
Das historische Rathaus in Leer ist um eine Attraktion reicher. Im Foyer des Gebäudes zieht seit Kurzem ein detailgetreues Modell des legendären Dampfschiffs „Prinz Heinrich“ die Blicke auf sich. Das beeindruckende Werk im Maßstab $1:15$ wurde der Stadt vom Modellbauclub (MBC) Moormerland als Dauerleihgabe überlassen.
Ein Meisterwerk aus Kiefernholz
Erbaut wurde das „kleine Schmuckstück“ von Werner Fischer, der bereits seit seiner Kindheit eine Leidenschaft für den Modellschiffbau hegt. In monatelanger, präziser Handarbeit und auf Grundlage von Originalplänen entstand eine Replik, die dem großen Vorbild in nichts nachsteht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Materialwahl: Das Modell besteht fast vollständig aus hochwertigem Kiefernholz.
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Im Rahmen eines feierlichen Tee-Empfangs drückten Bürgermeister Claus-Peter Horst und Grit Fokken, Leiterin des Fachdienstes Kultur, ihren Dank gegenüber den Vereinsmitgliedern Michael Grünschloss, Werner Fischer und Gerhard Steenhusen aus. Auch Klaus Collrep und Walter Brückmann vom Verein „Prinz Heinrich“ zeigten sich tief beeindruckt von der handwerklichen Finesse und zollten dem Erbauer großen Respekt.
Neuer Glanz für die „Wilhelmine“
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Modellbauern trug noch weitere Früchte: Das Trio nahm sich zusätzlich der „Wilhelmine“ an. Das Modellschiff, das über Jahrzehnte den Flur des Rathauses zierte, wurde über mehrere Monate hinweg aufwendig restauriert und gereinigt. Als Anerkennung für diese „Arbeit von wahren Profis“ erhielt die „Wilhelmine“ nun einen Ehrenplatz direkt im Büro des Bürgermeisters.
Besichtigung im historischen Ambiente
Die „Prinz Heinrich“ hat ihren festen Platz in einer Vitrine im Foyer gefunden, eingebettet in eine Sammlung bedeutender Exponate zur Stadtgeschichte. Interessierte Bürger und Besucher können das Modell ab sofort während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigen.
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Lokal
Diakonie eröffnet Tagesstätte für psychische Gesundheit in Remels
Mit den Ergotherapeutinnen Marieke Bernard und Hilke Thiede sowie mit Diakonie-Geschäftsführer Marcus Schumacher sprach der CDU-Landtagsabgeordnete bei einem Besuch in der neuen Tagesstätte darüber, welche Angebote konkret möglich sind und wie die Druckerei zu einem Ort der Therapie umgebaut wurde. Das Foto zeigt (von links), Marcus Schuhmacher, Ulf Thiele, Marieke Bernard und Hilke Thiede. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Neue Perspektiven in historischer Kulisse: Diakonie eröffnet Tagesstätte in Remels
In der ehemaligen Druckerei Meeuw am Alten Postweg in Remels ist neues Leben eingekehrt. Wo früher Druckmaschinen arbeiteten und Schreibwaren über den Ladentisch gingen, bietet die Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen nun ein wichtiges Teilhabeangebot für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele (CDU) besuchte die Einrichtung, um sich vor Ort ein Bild von der Modernisierung und dem therapeutischen Konzept zu machen.
Ein markantes Gebäude mit neuer Bestimmung
Seit dem Erwerb im Jahr 2025 hat die Diakonie das Gebäude umfassend saniert. Das Ergebnis ist eine moderne, teilstationäre Einrichtung, die Platz für rund 20 Personen bietet. Für Ulf Thiele ist diese Nachfolgenutzung ein Gewinn für den Ortskern: Die bewegte Geschichte des Hauses werde auf besondere Weise fortgeschrieben – als Ort der Unterstützung und Begegnung.
Hilfe inmitten der Gesellschaft
Psychische Erkrankungen sind längst keine Randerscheinung mehr. Laut Daten der DGPPN erfüllt jährlich mehr als jeder vierte Erwachsene die Kriterien einer psychischen Erkrankung, darunter fallen insbesondere:
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Angststörungen
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Depressionen
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Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch
Thiele betonte während seines Besuchs, dass solche Erkrankungen Menschen aus allen sozialen Schichten treffen können. „Dann sind wir als Gesellschaft gefordert, Hilfen für die Wiedereingliederung und Teilhabe zu schaffen“, so der Abgeordnete.
AnzeigeMultiprofessionelle Betreuung und Struktur
Unter der Leitung von Geschäftsführer Marcus Schumacher und den Ergotherapeutinnen Hilke Thiede und Marieke Bernard bietet die Tagesstätte an fünf Tagen pro Woche ein strukturiertes Programm an. Das Ziel ist klar definiert:
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Stabilisierung: Die psychische Gesundheit der Teilnehmer festigen.
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Alltagsstruktur: Sicherheit durch geregelte Abläufe gewinnen.
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Teilhabe: Soziale und berufliche Wiedereingliederung fördern.
Ein Team aus Fachkräften der Pädagogik, Pflege und Therapie arbeitet dabei eng mit regionalen Partnern sowie medizinischem Fachpersonal zusammen.
Ambulante Versorgung vor stationärem Aufenthalt
Die neue Einrichtung ergänzt das bereits bestehende Angebot der ambulanten psychiatrischen Pflege der Diakonie. Durch die wohnortnahe Unterstützung soll erreicht werden, dass stationäre Klinikaufenthalte vermieden oder zumindest verkürzt werden können. Zudem leistet die Tagesstätte einen Beitrag dazu, die teils langen Wartezeiten in der psychiatrischen Versorgung in der Region abzumildern.
Die Nutzung des Sozialraums Remels bietet hierbei ideale Vernetzungsmöglichkeiten. Für Ulf Thiele ist das Projekt auch ein Zeichen gelebter Nächstenliebe: In der Arbeit der Diakonie zeige sich eine wesentliche menschliche Facette kirchlichen Wirkens, die weit über die rein seelsorgerische Tätigkeit hinausgehe.
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