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91.126 Euro aus Ber­lin ins Rheiderland

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68.000 + 23.126 = 91.126 Euro aus Ber­lin ins Rheiderland

Con­ne­mann küm­mert sich um Bundesförderungen /

Kir­chen­ge­mein­den Kirch­bor­gum und Dit­zu­mer­ver­la­at erhal­ten Finanz­sprit­zen aus Denkmalschutz-Sonderprogramm

DITZUMERVERLAAT/KIRCHBORGUM. Der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges trifft jede Woche Ent­schei­dun­gen. In die­ser Woche zit­ter­te auch das Rhei­der­land kräf­tig mit. Denn gleich zwei Kir­chen­ge­mein­den aus dem Rhei­der­land hat­ten Anträ­ge auf För­de­rung aus dem Denk­mal­schutz-Son­der­pro­gramm gestellt. Die ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Dit­zu­mer­ver­la­at braucht eine För­de­rung für die Sanie­rung der his­to­ri­schen Kir­chen­fens­ter. Und die ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Kirch­bor­gum hofft auf Hil­fe für die Sanie­rung der Roh­lfs-Orgel. Die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te bei­de Kir­chen­ge­mein­den auf den För­der­topf hin­ge­wie­sen und beglei­tet — zum Teil seit 2019. Con­ne­mann hat­te zuge­sagt, sich für bei­de Kir­chen­ge­mein­den ein­zu­set­zen. Mit Erfolg. Jetzt steht fest: Bei­de Pro­jek­te erhal­ten beacht­li­che För­de­run­gen aus Berlin.

68.000 Euro für ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Kirchborgum

68.000 Euro erhält die ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Kirch­bor­gum. Wer die Kir­che in Kirch­bor­gum besucht, fin­det dort einen beson­de­ren Schatz: eine Orgel der Orgel­bau­werk­statt Roh­lfs aus Esens. Dort wur­de das Instru­ment 1876/78 gebaut. Die Beson­der­heit: zwei Engels­put­ten Rah­men das Instru­ment ein.

Aller­dings nagt der Zahn der Zeit an dem denk­mal­ge­schütz­ten Instru­ment. Die Kos­ten für die Sanie­rung berei­te­ten den Mit­glie­dern des Kir­chen­ra­tes Kopf­zer­bre­chen. Die­se belau­fen sich auf 130.000 Euro. Zu viel für die klei­ne Kir­chen­ge­mein­de. Des­halb stell­te Lan­des­kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Win­fried Dah­l­ke einen Kon­takt mit der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Git­ta Con­ne­mann her. Die Christ­de­mo­kra­tin hat­te näm­lich schon bei etli­chen Orgel­pro­jek­te in Ost­fries­land geholfen.

Con­ne­mann mach­te sich im März ein eige­nes Bild vor Ort. Die Christ­de­mo­kra­tin hat­te für die Ver­ant­wort­li­chen der Kir­chen­ge­mein­de auch einen Vor­schlag parat. Sie wies Pas­to­rin Gret­chen Ihmels-Albe und Ver­tre­ter des Kir­chen­rats auf das Denk­mal­schutz-Pro­gramm des Bun­des hin. Damit wird jedes Jahr die Sanie­rung von Denk­mä­lern unter­stützt. Dazu zäh­len nicht nur Gebäu­de son­dern auch Orgeln.

Con­ne­mann setz­te sich für die För­de­rung ein — mit Erfolg. Zunächst über­zeug­te sie die zustän­di­ge Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Pro­fes­sor Moni­ka Grüt­ters MdB. Dar­an schlos­sen sich Gesprä­che mit der zustän­di­gen Haus­häl­te­rin der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on Patri­cia Lips. Dabei wuss­te sie das Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge an ihrer Seite.

Jetzt steht fest: der Bund wird för­dern. 68.000 Euro wer­den nach Kirch­bor­gum flie­ßen. „Die Roh­lfs-Orgel hat einen beson­de­ren kul­tu­rel­len Wert. Bau­lich und his­to­risch. Denn sie steht für das ein­ma­li­ge Orgel­bau­werk der Orgel­bau­er Roh­lfs für Ost­fries­land. Der Denk­mal­schutz bestä­tigt: die­ses Werk hat natio­nal Bedeu­tung. Aber die Orgel ist in die Jah­re gekom­men. Allein kann die Gemein­de das nicht stem­men. Da muss der Bund hel­fen.“, begrün­det Con­ne­mann die Entscheidung.

Pas­to­rin Gret­chen Ihmels-Albe dank­te Con­ne­mann für die Unter­stüt­zung: „Git­ta Con­ne­mann hat sich geküm­mert. Und uns damit aus einer schwie­ri­gen Lage gehol­fen. Denn ohne die­se Hil­fe könn­ten wir die Sanie­rung unse­rer Orgel in abseh­ba­rer Zeit nicht stem­men. Jetzt erhält das Pro­jekt neu­en Schwung. Und wir kön­nen die Orgel für die Zukunft fit machen.“

Auch die Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner Hil­de­gard Hin­derks ist begeis­tert: „Das sind groß­ar­ti­ge Nach­rich­ten. Die Roh­lfs-Orgel in Kirch­bor­gum ist etwas ganz Beson­de­res. Bald wird sie wie­der wie frü­her erklin­gen. Ich dan­ke Git­ta Con­ne­mann von gan­zem Her­zen für ihren Einsatz.“

23.126 Euro für ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Ditzumerverlaat

Auch 17 Kilo­me­ter wei­ter darf geju­belt wer­den. Für die Sanie­rung der his­to­ri­schen Kir­chen­fens­ter erhält die Ev.-ref. Kir­chen­ge­mein­de Dit­zu­mer­ver­la­at eine För­de­rung von über 23.000 Euro.

Die Kir­che in Dit­zu­mer­ver­la­at wur­de 1896 im Stil der Neo­go­tik errich­tet. Der Innen­raum ist eher schlicht gehal­ten. Ein­zig die guss­ei­ser­nen Fens­ter ste­chen her­vor. Die­se sind wegen der salz­hal­ti­gen Luft schwer ange­grif­fen und von Rost befal­len. Die Sanie­rung wür­de mehr als 46.000 Euro kos­ten. Auch hier: Zu viel für die klei­ne Kirchengemeinde.

Aus die­sem Grund wand­ten sich Pas­tor Micha­el Groot­hues und die Mit­glie­der des Kir­chen­ra­tes an Git­ta Con­ne­mann. Con­ne­mann besuch­te 2019 erst­mals die Kir­chen­ge­mein­de und hör­te sich die Sor­gen des Kir­chen­ra­tes an. Es schlos­sen sich meh­re­re Run­de Tische an. Con­ne­mann emp­fahl eben­falls das Denk­mal­schutz-Pro­gramm des Bun­des und wand­te sich an die zustän­di­ge Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Pro­fes­sor Moni­ka Grüt­ters. Dann gewann die Hesele­rin die Unter­stüt­zung der Haus­häl­ter des Bun­des. Mit Erfolg.

Der Bund steu­ert für die Sanie­rung 23.126 Euro bei. Con­ne­mann freut sich über den Erfolg: „Das Pro­gramm ist für Dit­zu­mer­ver­la­at wie gemacht. Die Kir­che hat eine gro­ße his­to­ri­sche Bedeu­tung. Und sie ist der zen­tra­le Anlauf­punkt. Wir inves­tie­ren also nicht nur in Fens­ter, son­dern in das Gemeindeleben.“

Pas­tor Groot­hues dank­te im Namen des Kir­chen­ra­tes Con­ne­mann und allen Betei­lig­ten für ihre Hil­fe: „Wir sind dank­bar und über­glück­lich, dass es klappt.“

 

Jeder zwei­te Antrag abgelehnt

Dass gleich bei­de Pro­jek­te Berück­sich­ti­gung fin­den, ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Ins­ge­samt wur­den bun­des­weit 319 Pro­jek­te mit einem För­der­vo­lu­men von 70 Mil­lio­nen Euro ver­ab­schie­det. Dafür lagen jedoch 622 Anträ­ge vor. Knapp die Hälf­te ging leer aus.

Umso grö­ßer die Freu­de bei Con­ne­mann: „Im Rhei­der­land gibt es vie­le Kir­chen. Sie sind ein wich­ti­ger Teil unse­rer Kul­tur in Ost­fries­land. Die Kir­chen­ge­mein­den sind oft klein, betrei­ben und bele­ben das Gemein­de­le­ben aber mit Herz­blut. Der Bund hat das erkannt. Ich freue mich rie­sig, dass es uns gelun­gen ist, die Inves­ti­tio­nen in Kirch­bor­gum und Dit­zu­mer­ver­la­at abzu­fe­dern. Die Kir­chen­ge­mein­den haben unse­re Unter­stüt­zung verdient.“


 

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Zukunft der Leera­ner Innen­stadt: Neue Ideen und mode­ra­te Mieten!

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Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (links) und Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing prä­sen­tie­ren ihre Ideen zur Zukunft der Innen­stadt vor mehr als 140 Gäs­ten im Fest­saal des Rathauses.

Mode­ra­te Mie­ten und neue Ideen: Exper­ten­fo­rum zur Zukunft der Leera­ner Innenstadt

Leer. Wie soll die Innen­stadt der Zukunft aus­se­hen? Um die­se Fra­ge zu dis­ku­tie­ren, kamen auf Ein­la­dung der Stadt Leer mehr als 140 Eigen­tü­mer und Geschäfts­trei­ben­de am Mitt­woch­abend im Fest­saal des Rat­hau­ses zusam­men. Im Mit­tel­punkt des ers­ten “Forum Innen­stadt” stand der renom­mier­te Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing, der sei­ne Visi­on für eine leben­di­ge und mul­ti­funk­tio­na­le City präsentierte.

Bereits bei einem vor­he­ri­gen Rund­gang durch Leer zeig­te sich Men­sing beein­druckt von der klei­nen Hafen­ci­ty und der beleb­ten Mei­le mit der Nord­bar. Doch es gab auch kri­ti­sche Töne: “Es gibt Ecken, da brummt das Geschäft, in ande­ren ist es eher ruhig. Und es gibt Berei­che, an denen drin­gend etwas pas­sie­ren muss.”

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Eine erfolg­rei­che Innen­stadt­ent­wick­lung erfor­dert eine enge Zusam­men­ar­beit der drei zen­tra­len Akteu­re: Eigen­tü­mer, Geschäfts­leu­te und die Stadt­ver­wal­tung. Men­sing beton­te, dass der Ein­zel­han­del kei­nes­falls “tot” sei. Laut einem Gut­ach­ten aus 2024 sind die drei wich­tigs­ten Besuchs­an­läs­se in nie­der­säch­si­schen Innen­städ­ten wei­ter­hin Shop­ping, Gas­tro­no­mie sowie das Bum­meln und Tref­fen mit Men­schen. Aller­dings müss­ten Innen­städ­te künf­tig noch mul­ti­funk­tio­na­ler und erleb­nis­ori­en­tier­ter werden.

Neue Fre­quenz­part­ner könn­ten dabei hel­fen, mehr Men­schen in die City zu locken. Neben klas­si­schem Ein­zel­han­del gewin­nen Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen, Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Hand­werks­be­trie­be mit glä­ser­nen Werk­stät­ten zuneh­mend an Bedeu­tung. Auch die Kon­kur­renz durch Online-Han­del sieht Men­sing nicht als Bedro­hung, son­dern als Her­aus­for­de­rung: “Es geht nicht dar­um, mit Ama­zon & Co. zu kon­kur­rie­ren, son­dern die eige­nen Stär­ken aus­zu­spie­len. Off­line-Kom­pe­ten­zen machen den Unter­schied.” Gleich­zei­tig sei­en digi­ta­le Tools essen­zi­ell, um ana­lo­ge Erleb­nis­se in der Stadt zu unterstützen.

Chan­cen in Leer­stand und mode­ra­ten Mieten

Leer­ste­hen­de Geschäfts­flä­chen sei­en weni­ger ein Pro­blem als viel­mehr eine Chan­ce für neue, bele­ben­de Nut­zun­gen. Hier appel­lier­te Men­sing an die Eigen­tü­mer, mit mode­ra­te­ren Mie­ten neu­en For­ma­ten, wie bei­spiels­wei­se Pop-up-Stores, eine Chan­ce zu geben. “Eine nied­ri­ge Start­mie­te kann den Stand­ort und die Immo­bi­lie lang­fris­tig auf­wer­ten”, so Mensing.

Sei­ne Emp­feh­lung für Leer: Stra­te­gi­sche Leit­fra­gen klä­ren. Wel­che Geschäf­te gibt es 2027 noch? Wel­che könn­ten hin­zu­kom­men? Wel­che Ziel­grup­pen nut­zen die Innen­stadt zukünf­tig? Wel­che neu­en Kon­zep­te wür­den die Fre­quenz erhö­hen? In die­sem Zusam­men­hang soll­ten Eigen­tü­mer und Stadt­ver­wal­tung Gesprä­che über Miet­re­du­zie­run­gen, Umbau­maß­nah­men oder poten­zi­el­le Ver­käu­fe führen.

Gro­ße Zustim­mung und neue Impulse

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hat­te das Forum ins Leben geru­fen, um alle Betei­lig­ten mit­ein­an­der in den Dia­log zu brin­gen – ein Vor­ha­ben, das voll­ends auf­ging. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de gab es zahl­rei­che posi­ti­ve Wort­mel­dun­gen. Das gro­ße Poten­zi­al der Alt­stadt wur­de her­vor­ge­ho­ben, eben­so der Wunsch nach mehr Grün­flä­chen, bes­se­ren Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten und geziel­ter Unter­stüt­zung für Geschäftsleute.

Jan-Wil­helm Dör­ries von der Wer­be­ge­mein­schaft nutz­te die Gele­gen­heit, um für mehr Betei­li­gung an den regel­mä­ßi­gen “After-Work-Tref­fen” zu wer­ben, die dem Aus­tausch und der Ver­net­zung die­nen. Bür­ger­meis­ter Horst schlug vor, das Forum fort­zu­set­zen und in klei­ne­ren Run­den kon­kre­te The­men gezielt anzu­ge­hen. Vie­le Anwe­sen­de signa­li­sier­ten ihre Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ar­beit – ein star­kes Zei­chen für den Wil­len zur posi­ti­ven Gestal­tung der Leera­ner Innenstadt.


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Sport ver­bin­det – CDU Leer plant „Tag des Sports in der Leera­ner Innenstadt!

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Archiv­fo­to Lese­r­ECHO @Ingo Tonsor

CDU-Frak­ti­on bean­tragt die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in Leer

Leer — Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat einen Antrag zur Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” ein­ge­reicht. Ziel die­ses Events ist es, die Bedeu­tung des Sports für die Gesell­schaft her­vor­zu­he­ben und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Leer zu mehr Bewe­gung zu motivieren.

Sport ist ein essen­zi­el­ler Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft und för­dert Gesund­heit, Team­geist und sozia­le Inte­gra­ti­on. Zahl­rei­che Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen leis­ten in die­sem Bereich wert­vol­le Arbeit und tra­gen zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei. Über­all in der Stadt Leer enga­gie­ren sich zahl­rei­che Sport­freun­de in ihrer Frei­zeit, orga­ni­sie­ren Ver­eins­le­ben, ver­an­stal­ten Tur­nie­re oder trai­nie­ren den Nach­wuchs. Ihr Ein­satz ist uner­setz­lich, um die Viel­falt des Sports in der Stadt zu erhalten.

Den­noch sinkt die Zahl der akti­ven Mit­glie­der in vie­len Sport­ver­ei­nen, ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che bewe­gen sich zuneh­mend weni­ger. Die­ser Ent­wick­lung möch­te die CDU-Frak­ti­on ent­ge­gen­wir­ken und bean­tragt daher die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in der Stadt Leer.

Kon­zept des “Tag des Sports”

Die­ses Event soll in der Innen­stadt und im Leera­ner Hafen durch­ge­führt wer­den und allen Inter­es­sier­ten die Viel­falt des Sports sowie die Mög­lich­kei­ten zur Ver­eins­mit­glied­schaft auf­zei­gen. Der “Tag des Sports” soll dabei alle zwei Jah­re statt­fin­den und sich mit dem eben­falls geplan­ten “Blau­licht­tag” abwech­seln.

Zur Umset­zung die­ses Pro­jekts soll die Ver­wal­tung beauf­tragt wer­den, in Zusam­men­ar­beit mit den Sport­ver­ei­nen, Schu­len und wei­te­ren rele­van­ten Insti­tu­tio­nen ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Beson­ders wich­tig ist es, mög­lichst vie­le Akteu­re mit einzubeziehen.

Brei­te Betei­li­gung und Zusammenarbeit

Es wird vor­ge­schla­gen, den Land­kreis, den Kreis­sport­bund, die Wer­be­ge­mein­schaft, das Frei­zeit­bad Plyt­je und die Schu­len aktiv ein­zu­bin­den, um eine mög­lichst gro­ße Reich­wei­te zu erzie­len. Zur bes­se­ren Koor­di­na­ti­on der ver­schie­de­nen Betei­lig­ten könn­te ein “Run­der Tisch” ein­ge­rich­tet wer­den, ana­log zum Blaulichttag.

Dar­über hin­aus wür­de die CDU-Frak­ti­on es begrü­ßen, wenn die Poli­tik sowie der Sport­aus­schuss aktiv in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den wer­den, um eine best­mög­li­che Umset­zung sicherzustellen.

Der Antrag wur­de dem Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sowie den Frak­tio­nen im Stadt­rat vor­ge­legt. Nun liegt es an der Stadt­ver­wal­tung und den poli­ti­schen Gre­mi­en, die Mög­lich­kei­ten zur Umset­zung zu prüfen.


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Dank und Abschied: Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt die Kin­der­kli­nik Leer

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Abschied nach 15 Jah­ren: Chef­arzt Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt das Kli­ni­kum Leer

Leer/Ostfriesland – Nach beein­dru­cken­den 15 Jah­ren als Chef­arzt der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer ver­ab­schie­det sich Dr. Dani­el Schü­ler zum Monats­en­de aus per­sön­li­chen Grün­den. Das Kli­ni­kum Leer dankt ihm für sei­ne her­aus­ra­gen­de Arbeit und sein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment für jun­ge Pati­en­tin­nen und Patienten.

Dr. Schü­ler hat in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahr­zehn­ten nicht nur die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen in der Regi­on ent­schei­dend geprägt, son­dern auch inno­va­ti­ve Kon­zep­te ein­ge­führt, die das Kli­ni­kum Leer zu einer aner­kann­ten Adres­se in der Kin­der- und Jugend­me­di­zin gemacht haben. Ins­be­son­de­re sei­ne Spe­zia­li­sie­run­gen in der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie haben das Behand­lungs­an­ge­bot der Kli­nik nach­hal­tig bereichert.

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp betont die Ver­diens­te des geschätz­ten Medi­zi­ners: „Wir schät­zen Dr. Schü­lers uner­müd­li­ches Enga­ge­ment und dan­ken ihm für sei­ne lang­jäh­ri­ge Treue. Er hat die Kin­der­kli­nik mit Herz­blut geführt und zahl­rei­che jun­ge Leben posi­tiv beein­flusst. Für sei­nen wei­te­ren Weg wün­schen wir ihm alles erdenk­lich Gute.“

Trotz der bevor­ste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen in der Über­gangs­pha­se bleibt die Kin­der­kli­nik am Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin unein­ge­schränkt erhal­ten. Die sta­tio­nä­ren Leis­tun­gen wer­den in vol­lem Umfang wei­ter­ge­führt. Aller­dings fällt vor­erst das spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Ange­bot im Bereich der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie weg. Das Kli­ni­kum Leer arbei­tet bereits mit Hoch­druck an der Nach­be­set­zung der Chef­arzt­stel­le, um die Ver­sor­gung der jun­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten auf gewohnt hohem Niveau zu sichern.

Mit dem Abschied von Dr. Schü­ler endet eine Ära, die von Fach­kom­pe­tenz, Mensch­lich­keit und Inno­va­ti­ons­kraft geprägt war. Das Kli­ni­kum Leer und die Regi­on ver­lie­ren einen geschätz­ten Medi­zi­ner – doch sein Ver­mächt­nis wird in der exzel­len­ten Betreu­ung der Kin­der­kli­nik weiterleben.

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Im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter ist die Goo­g­le­su­che das vir­tu­el­le Äqui­va­lent zum Super­markt­re­gal. Wie im Super­markt gilt auch im Online-Mar­ke­ting: Wer...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

News

Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

News

Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...