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Handwerk in Ostfriesland erleben: Mitmachen, Staunen und Zukunft gestalten
Präsident Albert Lienemann und Konditormeister Jörg Tapper präsentieren die Festtagstorte zum 125-jährigen Jubiläum der Handwerkskammer für Ostfriesland.
Handwerk zum Anpacken: 125 Jahre Handwerkskammer Ostfriesland feiern
Aurich/Ostfriesland – Unter dem Motto „Handwerk erleben – Zukunft gestalten!“ öffnete die Handwerkskammer für Ostfriesland am Tag des Handwerks, 20. September, die Werkstatt-Tore des Berufsbildungszentrums in Aurich. Anlass war das 125-jährige Jubiläum der Kammer, das mit einem vielfältigen Programm für Groß und Klein gefeiert wurde.
Ein Blick auf 125 Jahre Handwerk
In seiner Eröffnungsansprache blickte Präsident Albert Lienemann auf die Geschichte des ostfriesischen Handwerks zurück: „Vor 125 Jahren entstanden die Handwerkskammern aus dem Willen heraus, das Handwerk zu stärken. Handwerkerinnen und Handwerker wollten gehört werden, ihre Ausbildung selbst gestalten und die Qualität sichern.“ Heute sei die Handwerkskammer Innovationsmotor und größter Ausbilder der Region, mit rund 5.700 Betrieben, über 35.000 Beschäftigten und 2.200 Auszubildenden. Lienemann dankte allen, die das Handwerk lebendig halten, und lud die Besucher ein, gemeinsam zu feiern und zu entdecken, wie Handwerk Zukunft gestaltet – „seit 125 Jahren und für viele Jahre mehr.“
Nachwuchsförderung im Mittelpunkt
Der Tag stand ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung. Deutschlandweit gibt es über 130 Handwerksberufe. An Infoständen konnten sich Jugendliche, Eltern und Berufseinsteiger über Ausbildungswege und Karrierechancen informieren. Die Unternehmerfrauen im Handwerk organisierten eine Werkstattrallye für Kinder, während der Verein Leukin zur Registrierung als Stammzellspender einlud. Musikalisch begleiteten die Feierlichkeiten die Bläserklasse der Realschule Aurich sowie Sänger und Gitarrist Thomas Kümper.
Mitmachaktionen für Groß und Klein
Von Sägen wie zu Großvaters Zeiten bis hin zu modernsten Maschinen konnten die Besucher überall hineinschnuppern und mitanpacken. Ob Tischlerei, Metall- und Schweißtechnik, Kfz-Technik, Elektro‑, Sanitär‑, Heizungs- und Klimatechnik oder Friseursalon – überall luden Azubis und Meister zu Mitmachaktionen ein.
Azubi Calvin Janßen von der Firma Janssen Hochbau erklärte in der Bauhalle, wie ein Fenstersturz gemauert wird, während Besucher an einem Bagger Präzisionsarbeit testen konnten. Bei der Elektro- und Informationstechnik informierten Aiko Boelen von Sandersfeld Sicherheitstechnik und Auszubildender Tilo Janßen über moderne Steuerungsanlagen und Sicherheitsvorrichtungen.
Motoren, Schlepper und Sportwagen
In der Kfz-Halle präsentierten Azubis der Berufsbildenden Schule Norden die Motorentechnik: Hochvoltsysteme von Elektroautos wurden demonstriert, und Tobias Röben erläuterte technische Details direkt unter der Motorhaube. Für Motorsportfans standen zudem Sportwagen des Porscheclubs Ostfriesland und des zukünftigen Porschezentrums Leer zum Anschauen und Interviewen bereit.
Die Innung für Land- und Baumaschinentechnik beeindruckte mit großen Schleppern, Erntemaschinen und einem haushohen Mähdrescher. Obermeister Jan-Ulfert Claassen und sein Sohn Jan-Kristian standen für Fragen zum Berufsfeld Land- und Baumaschinenmechatroniker bereit.
Ob handwerkliche Tradition oder moderne Technik – der Tag der offenen Tür zeigte, wie vielfältig und lebendig das Handwerk in Ostfriesland ist. Von Klein bis Groß konnten Besucherinnen und Besucher mit anpacken, ausprobieren und die Berufe hautnah erleben. Das Jubiläum bot nicht nur spannende Einblicke, sondern auch eine klare Botschaft: Das Handwerk ist ein zentraler Motor für Ausbildung, Innovation und die wirtschaftliche Zukunft der Region.
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Warnstreik am 10. Februar: Sperrung der Jann-Berghaus-Brücke in Leer
Warnstreik legt Jann-Berghaus-Brücke lahm: Sonderplan für Buslinie 651
Ein angekündigter Warnstreik führt am Dienstag, den 10. Februar 2026, zu erheblichen Einschränkungen im Raum Leer. Betroffen ist insbesondere die Jann-Berghaus-Brücke, die für den Verkehr voll gesperrt wird. Diese Sperrung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Busverkehr, weshalb die Stadt Leer und das Busunternehmen eine Sonderregelung zur Sicherstellung der Schülerbeförderung getroffen haben.
Massive Einschränkungen im Ortsteil Bingum
Der Ortsteil Bingum kann am Streiktag fast ausschließlich nur zur Sicherstellung des Schulverkehrs angefahren werden. Für die Linie 651 gilt folgende Ausnahmeregelung:
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Morgens (Fahrtnr. 003) Richtung Logabirum: Um den Anschluss trotz der Brückensperrung zu gewährleisten, werden alle Haltestellen in Bingum 20 Minuten früher als regulär angefahren. Ab der Haltestelle „An der Emsbrücke“ greift wieder der normale Zeitplan.
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Mittags (Fahrtnr. 022) Richtung Bingum: Nach der 6. Stunde erfolgt die Ankunft an den Haltestellen in Bingum 20 Minuten später als gewohnt.
Abgesehen von diesen zwei Fahrten wird Bingum von der Linie 651 nicht bedient. Alle anderen Fahrten starten und enden an der Haltestelle „An der Emsbrücke“, wobei ein Zusatzbus den gewohnten Takt im restlichen Stadtgebiet sicherstellt.
Wegfall von Haltestellen und Ersatzverbindungen
Aufgrund der Sperrung entfallen die Haltestellen Jann-Berghaus-Brücke und Brückenhaus am 10. Februar komplett. Als Ersatz stehen folgende Haltestellen zur Verfügung:
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Bingum, Abzweig
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Leer, Ubbo-Emmius-Straße / Pastorenkamp
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Bingum, B 436 (für Fahrten der Linie 620)
Informationen für Fahrgäste
Fahrgäste werden gebeten, sich eigenständig über den Fortgang des Warnstreiks und eventuelle kurzfristige Änderungen auf dem Laufenden zu halten. Weitere Details zu den Regionalbuslinien sind auf der Webseite des Verkehrsverbundes Ems-Jade (VEJ) unter www.vej.de abrufbar.
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Millionenförderung für Borkums Hafen: Wichtiger Meilenstein für die Offshore-Infrastruktur
Rückenwind für Borkum: Grünes Licht für die Hafenerneuerung
Geduld und Beharrlichkeit haben sich für die Insel Borkum ausgezahlt. Nach zweijähriger Planungs- und Verhandlungsphase liegt nun der offizielle Förderbescheid für ein zentrales Infrastrukturprojekt vor: Die Ertüchtigung von neun Dalben im Borkumer Hafen kann beginnen.
Investition in die maritime Zukunft
Das Projekt umfasst die Verstärkung und Erhöhung von neun Dalben an drei Schwimmpontons. Diese Anlagen sind essenziell für den Schiffsverkehr zu den Offshore-Windparks in der Nordsee. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,258 Millionen Euro. Ein Großteil davon wird durch Fördermittel gedeckt:
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N‑Bank Förderung: 1,006 Millionen Euro
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Eigenanteil: 0,252 Millionen Euro (getragen durch die Nordseeheilbad Borkum GmbH)
Schutz gegen den Klimawandel
Die Maßnahme dient nicht nur der technischen Instandhaltung, sondern ist auch eine direkte Reaktion auf Umweltveränderungen. Die Dalben werden im Zuge der Arbeiten erhöht, um der Herausforderung des steigenden Meeresspiegels zu begegnen. Damit wird die Infrastruktur langfristig krisenfest gemacht.
Stimmen zum Projekt
„Durch die Verstärkung der Dalben gewinnt unser Hafen deutlich an Schlagkraft und kann einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau und zur Wartung der Offshore-Windparks leisten.“ — Axel Held, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH
Der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem, der den Prozess eng begleitet hat, sieht in der Zusage ein wichtiges Signal für den Standort Niedersachsen. Es sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „Energieland Nr. 1“. Neben dem Klimaschutz profitiere vor allem die maritime Wirtschaft und die Insel selbst von dieser Stärkung des Nordseewindports.
Langfristige Sicherung des Standorts
Trotz der grundsätzlichen Befürwortung durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium verzögerte sich der Bescheid aufgrund begrenzter Mittel im Fördertopf. Dass die Finanzierung nun steht, sichert laut Geschäftsführer Raphael Warnecke die Rolle Borkums im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens dauerhaft.
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Hinter den Kulissen: Die Lions-Ostereier-Manufaktur für den guten Zweck
In der Lions-Ostereier-Manufaktur: Die Frauen des Lions-Clubs Leer-Evenburg bei der traditionellen Endfertigung der Sammlerstücke im Wintergarten von Anne Dodenhof in Holthusen.
Lions-Ostereier-Manufaktur: Handarbeit mit Herz in Holthusen
Während draußen der Frühling noch deutlich auf sich warten lässt, verwandelt sich das Haus von Anne Dodenhof in Holthusen einmal im Jahr in eine emsige Werkstatt für den guten Zweck. Es ist eine liebgewonnene Tradition: Die Frauen des Lions-Clubs Leer-Evenburg treffen sich hier, um in gemeinschaftlicher Runde die diesjährigen Metall-Ostereier fertigzustellen.
Ein ganzes Haus im Einsatz für die gute Sache
In diesen Tagen wird jeder Winkel genutzt. Ob in der gemütlichen Küche oder im Wintergarten – überall sind Stationen aufgebaut, an denen die fleißigen Helferinnen und Helfer Hand in Hand arbeiten. Es herrscht eine besondere Atmosphäre aus Konzentration und herzlichem Miteinander, während tausende bunte Halbschalen darauf warten, passgenau zusammengefügt zu werden.
Die Endfertigung ist dabei reine, liebevolle Handarbeit. Jedes der insgesamt 4.000 Metalleier wird einzeln geprüft und mit Fingerspitzengefühl zusammengesetzt. Dieser persönliche Einsatz macht jedes Stück zu etwas Besonderem – man spürt förmlich die Wertschätzung, die in dieser Arbeit steckt.
Einmalige Kunstwerke von Udo Steinigeweg
Das Ergebnis dieser „Manufaktur-Tage“ ist eine Osterdekoration, die es so kein zweites Mal gibt. Die exklusiven Motive stammen aus der Feder des renommierten Künstlers Udo Steinigeweg. Seine künstlerische Gestaltung macht die hochwertigen Eier zu begehrten Sammlerstücken, die in der Region Leer bereits Kultstatus genießen und jedes Heim stilvoll verschönern.
Spannung inklusive: Die Tombola mit Herz
Doch die Eier glänzen nicht nur von außen. In ihrem Inneren verbirgt sich eine spannende Überraschung: Jedes Osterei enthält ein Los. Damit haben die Käufer die Chance auf einen von 150 attraktiven Gewinnen. So verbindet die Aktion hochwertige Kunst mit der Vorfreude auf eine gelungene Überraschung.
Helfen, wo es ankommt: Jeder Euro zählt
Hinter der Aktion steht ein wichtiger Zweck. Für einen Preis von 5 Euro pro Stück leisten die Bürgerinnen und Bürger einen direkten Beitrag für soziale Projekte in unserer Gemeinschaft. Dank regionaler Sponsoren, welche die Anschaffungskosten decken, fließt der Verkaufserlös ohne Abzüge an:
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Rückenwind e.V. und die Initiative „Die Löwenkinder“
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Die Suppenküche der Christuskirche
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Verschiedene Projekte zur Familienförderung in der Region
Engagement gesucht: Werden Sie Sponsor
Damit auch in diesem Jahr jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird, setzt der Lions-Club auf die Unterstützung der regionalen Wirtschaft. Unternehmen, die sich als Sponsoren beteiligen, werden namentlich auf der Webseite erwähnt; ab einem Beitrag von 500 Euro erscheint zudem das Firmenlogo auf dem Begleitflyer.
Interessierte Unternehmer, die diese exklusive Aktion unterstützen möchten, können sich für weitere Informationen direkt an die Allianz Hauptvertretung Heidi Noormann in Leer wenden.
Kontakt für Sponsoren:

Heidi Noormann
Blinke 32
26789 Leer
Telefon: 0491 99239152
Mobil: 0173 5606746
E‑Mail: heidi.noormann@allianz.de
Verkaufsstart und Verfügbarkeit
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die exklusiven Sammlerstücke in Kürze an zahlreichen Standorten erwerben. Die genaue Liste der Verkaufsstellen sowie der offizielle Starttermin werden zeitnah im LeserECHO-Portal sowie auf der Facebook-Seite „Wir Leeraner“ bekannt gegeben. Damit alle Informationen für jeden zugänglich sind, werden sämtliche Beiträge des LeserECHO grundsätzlich ohne Bezahlschranke veröffentlicht. So ist sichergestellt, dass alle Leserinnen und Leser jeden Artikel in vollem Umfang und kostenfrei mitverfolgen können.
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