Blaulicht
Polizeimeldungen für den 05.03.2021
Emden — Gefährliche Körperverletzung
Am 04.03.2021, um 16:53 Uhr, wurde der Polizei eine Schussabgabe im Bereich der Schützenstraße gemeldet. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen kam es dort zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen, in dessen Verlauf es durch zu einer Schussabgabe kam. Anschließend entfernten sich die Personen noch vor Eintreffen der Polizei vom Tatort. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnten ein 26-jähriger Mann aus Aurich und ein 21-jähriger Mann aus Emden als Beteiligte im Nachhinein ermittelt werden. Der 21-Jährige wurde durch die Schussabgabe im Bereich der unteren Extremitäten schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich, verletzt. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Tathergang dauern an.
Emden — Sachbeschädigungen an diversen Pkw
In der Zeit vom 04.03.2021, 16:00 Uhr bis zum 05.03.2021, 09:00 kam es im Bereich der Straßen Friesenstraße und Am Hinter Tief zu Beschädigungen an insgesamt vierzehn Pkw. Unbekannte Täter beschädigten die hintereinander geparkten Pkw, indem sie diesen Fahrzeugen mutwillig diverse Kratzer zuführten. Die Polizei Emden hat alle bislang bekannten Beschädigungen vor Ort besichtigt und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden 04921–8910 in Verbindung zu setzen
Weener — Illegales Fällen von Bäumen
Wie jetzt bekannt wurde kam es bereits am 18.02.2021 an der Vellager Straße zu der illegalen Abholzung von insgesamt sechs Laubbäumen (Erlen), die nicht zur Abholzung freigegeben waren und im Eigentum des Landkreises Leer stehen. Die sechs Bäume, die einen Stammdurchschnitt von 20 — 50 Zentimetern hatten, wurden nach bisherigen Erkenntnissen von unbefugten Personen abgeholzt und abtransportiert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Weener in Verbindung zu setzen.
Emden — Ladendiebstahl mit Waffen
Am 04.03.2021 kam es um 16:05 Uhr in einem Supermarkt an der Geibelstraße zu einem Ladendiebstahl durch einen 41-jährigen Mann aus Emden. Der Mann wurde durch Mitarbeiter des Supermarktes beobachtet, als er diverse Lebensmitteln in seinen Rucksack und seine Bekleidung steckte, die er nach mangels Barmittel nicht hätte bezahlen können. Bei der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei wurde festgestellt, dass der 41-jährge einen griffbereiten und einsatzfähigen Schlagring bei sich führte. Der Mann muss sich nun einem Strafverfahren verantworten.
Leer — Verkehrsunfall mit verletzter Person
Am 05.03.2021 um 06:55 Uhr kam es auf der Friesenstraße in Höhe des Jugendzentrums zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein 33-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Peugeot einen ordnungsgemäß geparkten Pkw Fiat übersah und auf diesen aufprallte. Bei dem Unfall wurde der 19-jährige Beifahrer im Pkw schwer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden erhebliche Schäden, weswegen die Bergung beider Fahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen erfolgen musste. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und ein Unfallermittlungsverfahren eingeleitet.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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