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Ernste Lage auch in Niedersachsen – erneute Verschärfung der Corona-Regelungen
In der heutigen Pressekonferenz stellten Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) und Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) die neuen Corona-Verordnungen vor.
Ernste Lage auch in Niedersachsen – erneute Verschärfung der Corona-Regelungen
Bei einer immer bedrohlicheren Pandemielage werden mit Wirkung vom morgigen Mittwoch (24. November 2021) die Schutzmaßnahmen in der niedersächsischen Corona-Verordnung noch einmal deutlich ausgeweitet und intensiviert. Das Zusammentreffen vieler Menschen in Innenräumen wird nur noch geimpften und genesenen Menschen gestattet. Bei einer stärkeren Belastung des Gesundheitssystems werden diese zusätzlich einen negativen Test benötigen.
In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens greifen von morgen an verschärfte 2G-Regeln und später in Warnstufe 2 dann auch 2Gplus-Regeln. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, beim Frisör oder bei der Beherbergung. Maskenpflicht und Abstandsgebote werden ausgeweitet. Drinnen gelten strengere Schutzmaßnahmen als draußen!
Das niedersächsische Warnstufenkonzept wird erneut verschärft: Die Warnstufen treten früher in Kraft, Warnstufe 1 bereits ab einer 7‑Tages-Hospitalisierungsinzidenz von drei (vorher sechs), Warnstufe 2 bei einer Hospitalisierungsinzidenz von sechs und Warnstufe 3 dann bei neun. Damit wird der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November 2021 eins zu eins umgesetzt. Auch vor der Warnstufe 1 treten erste Verschärfungen bereits ab einer 7‑Tages-Neuinfektionsinzidenz von 35 ein, statt zuvor erst bei 50.
Ministerpräsident Stephan Weil: „In zahlreichen Teilen Deutschlands ist die Pandemielage dramatisch. In Niedersachsen ist sie zwar noch etwas besser, aber durchaus ernst und besorgniserregend. Das zeigen die stetig steigenden Zahlen von Corona-Patientinnen und Patienten in unseren Krankenhäusern und auf den Intensivstationen. Wir ergreifen heute bei einer landesweiten Inzidenz von 181 Schutzvorkehrungen, die andere Bundesländer erst bei deutlich höheren Werten angeordnet haben und bitten die Niedersächsinnen und Niedersachsen dafür um Verständnis. Wir wollen und müssen die Brandschutzmauer weiter erhöhen. Insbesondere ungeimpfte Menschen müssen mit teils massiven Einschränkungen rechnen – ausgenommen werden Personen, die sich nicht impfen lassen können sowie weitgehend auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.“
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Corona geht leider in die Verlängerung. Damit sind Unternehmen und Selbstständige pandemiebedingt erneut von Umsatzeinbußen bedroht, leider erneut im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft. Angesichts dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es ein wichtiges Signal, dass der Bund der Forderung der Wirtschaftsministerinnen und ‑minister der Länder gefolgt ist und die Überbrückungshilfe III Plus sowie die Kurzarbeiterregelung bis Ende März 2022 verlängert hat. Auch auf Landesebene werden wir der von der aktuellen Entwicklung besonders betroffenen Gastronomie- und Schausteller-Branche erneut helfen und die Bundeshilfen ergänzen: Mit zusätzlichen 55 Millionen Euro sollen Gaststätten bei Investitionen unterstützt werden, die eine Modernisierung von Betrieben auch unter Pandemiebedingungen ermöglichen. Um die erwartbaren Umsatzdefizite der Schausteller- und Veranstaltungsbranche zu kompensieren, werden wir zusätzlich 25 Millionen Euro bereitstellen, mit denen die Bundeshilfen aufgestockt werden können.“
Die Gastronomie-Förderung ist eine Neuauflage des erfolgreichen Gaststättenförderprogramms, das mit bisher 94 Millionen Euro das am stärksten nachgefragte Hilfspaket im Rahmen des Sonderprogramms Tourismus und Gastronomie war. Die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung niederschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes“ muss dafür entsprechend geändert werden. Die inhaltlichen Fördermodalitäten sollen unverändert bleiben, derzeit stimmt das Wirtschaftsministerium mit der NBank die frühestmögliche Öffnung des Antragsportals ab. Die Corona-Hilfen für die Schausteller- und Veranstaltungsbranche in Höhe von 25 Millionen Euro stammen aus dem Corona-Sondervermögen des Landes und sollen voraussichtlich zu Beginn 2022 beantragt werden können.
Die Änderungen in der Corona-Verordnung im Einzelnen:
Schon vor der Warnstufe 1, also vor einem Überschreiten des Hospitalisierungswertes 3 dürfen an Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen in Innenräumen nur noch geimpfte, getestete oder genesene Menschen teilnehmen (3G) sobald die 7‑Tage-Neuinfektionsinzidenz bei mehr als 35 liegt. Das gilt dann im Innenbereich auch für alle Kultur‑, Sport- und Freizeiteinrichtungen, für Weihnachtsmärkte (dort auch draußen), Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und für Körpernahe Dienstleistungen. Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 1.000 Personen greift bereits in dieser frühen Stufe die Beschränkung auf geimpfte und genesene Personen (2G).
In Warnstufe 1 galt schon bislang für größere Veranstaltungen in Innenräumen die Beschränkung auf geimpfte und genesene Personen (2G). Diese Beschränkung wird jetzt im Innenbereich ausgeweitet auf alle Veranstaltungen, auf Kultur‑, Sport- und Freizeiteinrichtungen, auf Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und Körpernahe Dienstleistungen
Bei den Weihnachtsmärkten gilt in Warnstufe 1 2G drinnen und draußen. Neu ist von morgen an eine durchgängige Maskenpflicht – drinnen wie draußen und unabhängig von der Warnstufe. Die Maske darf nur kurz abgenommen oder angehoben werden, wenn gegessen oder getrunken wird.
Messen bleiben bei 3G, hier sind also weiterhin Menschen zugelassen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Am ersten Messetag muss jedoch ein negativer PCR-Test vorgelegt werden – an jedem weiteren Tag ein POC-Test. Damit wird Niedersachsen seiner Bedeutung als internationaler Messestandort gerecht.
Ansonsten gilt in Warnstufe 1 – wie bisher – unter freiem Himmel 3G.
In Warnstufe 2 wird neu die Beschränkung auf 2Gplus eingeführt. 2Gplus bedeutet, dass zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis ein aktueller negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Dies gilt in Warnstufe 2 für alle Veranstaltungen im Innenbereich (draußen 2G) und generell für Weihnachtsmärkte. Die 2Gplus Vorgabe erstreckt sich zudem auf die Innenbereiche von Kultur‑, Sport- und Freizeiteinrichtungen Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und auf alle Körpernahen Dienstleistungen. Draußen gilt in Warnstufe 2 die Beschränkung auf 2G. Messen bleiben bei 3G – notwendig ist jetzt aber ein PCR-Test.
In Warnstufe 2 wird zudem die Maskenpflicht verschärft auf FFP2 in allen Innenbereichen!
Generell gilt, dass in Warnstufe 2 nur noch bis zu 15 Personen ohne 2Gplus in Innenbereichen bzw. 2G unter freiem Himmel zusammenkommen dürfen.
In Warnstufe 3 dürfen es dann nur noch bis zu 10 Personen sein. Für Veranstaltungen wird dann ein sehr viel strengerer Prüfungsmaßstab gelten und deutlich höhere Auflagen. Die Ausgestaltung von Warnstufe 3 erfolgt in Kürze, in Betracht kommen dabei durchaus auch besonders stark eingreifende Maßnahmen nach § 28 a Infektionsschutzgesetz. Hierfür wird dann gegebenenfalls der Landtag vorab um Feststellung der konkreten Gefahr der epidemischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit gebeten werden.
Unabhängig von der jeweiligen Warnstufe sind Jugendliche bereits von morgen an im Hinblick auf den Zutritt zu Discotheken nicht mehr privilegiert. Alle über 12-Jährigen müssen bei 2G im Innenbereich einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen, bei 2Gplus zusätzlich einen Nachweis über einen negativen Test. Alle weiteren noch bestehenden Privilegierungen werden zum 1. Januar 2022 fallen – auch Jugendliche müssen sich also dringend impfen lassen, wenn sie auch im nächsten Jahr am öffentlichen Leben teilnehmen wollen.
In sämtlichen Warnstufen gilt zudem, dass die Privilegierungen bei 2G (kein Abstand, keine Maske) zurückgenommen werden. Und es gibt zukünftig keinen Bestandsschutz mehr für bereits genehmigte Veranstaltungen. Die Kommunen werden gebeten, bereits erteilte Genehmigungen dahingehend zu überprüfen, ob der Schutzstandard geplanter Veranstaltungen hinter dem der morgen in Kraft tretenden Regeln zurückbleibt. Alle Veranstalterinnen und Veranstalter sollen die neuen, strengeren Regeln einhalten.
Ministerpräsident Weil appelliert: „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, sich der sehr ernsten Lage bewusst zu sein und sich entsprechend verantwortungsvoll zu verhalten. Wir werden die Einhaltung der neuen Regelung nicht alle staatlich kontrollieren können, auch wenn die Kontrollen selbstverständlich stark ausgeweitet werden. Letztlich sind wir darauf angewiesen, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger freiwillig an die neuen Regeln hält und dass Veranstalter, Gastronomen, Frisöre, Trainer etc. sehr gewissenhaft Zugangskontrollen vornehmen.
Wir müssen jetzt alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um die vierte Welle zu bremsen. Das wird erneut ein Kraftakt werden, deshalb meine herzliche Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie mit, verhalten Sie sich umsichtig und verantwortungsvoll, reduzieren Sie ihre Kontakte, schützen Sie sich und andere!“
Impfen – Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungen
Ein weiterer wesentlicher Beitrag zur Überwindung der Pandemie ist und bleibt das Impfen. Dazu Sozialministerin Daniela Behrens: „Die Inzidenzen steigen, die Auslastung unserer Intensivstationen nimmt zu, die Lage ist besorgniserregend. Und doch steht Niedersachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern eher gut da. Mit unserer Impfquote sind wir unter den Top 5. Das ist gut, denn Impfen ist und bleibt der wichtigste Faktor für ein Ende der Pandemie. Deswegen haben wir die Impfkapazitäten noch einmal erheblich hochgefahren.
Im Fokus diesen Winters stehen die Auffrischungsimpfungen, um insbesondere die stark gefährdeten alten und kranken Menschen vor einer schweren Covid-Erkrankung zu schützen. Daneben behalten wir die Erst- und Zweitimpfungen im Blick. Denn es gilt, vor allem die Impflücke zu schließen.
Wir müssen die noch nicht geimpften Menschen erreichen und von den Vorteilen einer Impfung überzeugen, um weitere Wellen möglichst zu verhindern. Dazu tragen die leider notwendigen 2G-Regelungen und unsere Impfwerbekampagne ‚Geimpft sind wir stärker. Darum impfen, schützen, testen!‘ bei. Mit vielen niedrigschwelligen Impfangeboten, die wir gemeinsam mit den mobilen Teams der Kommunen und der Ärzteschaft erfolgreich auf den Weg gebracht haben und noch weiter ausbauen werden, leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Gesundheitsschutz und zur Bewältigung der Lage. Die mobilen Impfteams können voraussichtlich bis Jahresende rund 770.000 Impfungen durchführen, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte noch einmal etwa 2 Millionen. Insgesamt sind also bis zu 2,8 Millionen Impfungen in Niedersachsen möglich. Damit erhöhen die Impfquote weiter und meistern die anstehenden Auffrischungen.“
Ministerpräsident Stephan Weil: „Wir werden das Virus nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Griff bekommen – das gilt in der aktuell besonders schwierigen Lage mehr denn je. Die überwiegende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen verhält sich umsichtig und verantwortungsvoll – vor allem auch deshalb stehen wir bei Infektionen und Impfquote besser da als zahlreiche andere Länder. Viele empfinden es als große Zumutung, dass sich noch so viele Erwachsene nicht impfen lassen wollen – das geht mir ganz genauso. Es sind die Ungeimpften, die unserer Gesundheitssystem zunehmend an seine Belastungsgrenze bringen, deshalb sind massive Einschränkungen für diesen Personenkreis mehr als gerechtfertigt. Ich appelliere dringend an alle Ungeimpften: Lassen Sie sich jetzt bitte endlich impfen, damit Sie nicht doch noch schwer erkranken und wir alle aus diesem Teufelskreis der Pandemie herauskommen.“
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Gallimarkt 2026 in Leer: 7 neue Fahrgeschäfte, großes Feuerwerk und Programm
Gallimarkt 2026 in Leer: Traditionelle Highlights und sieben neue Fahrgeschäfte
Vom 14. bis 18. Oktober 2026 wird Leer wieder zum Mittelpunkt der Region. Rund eine halbe Million Menschen werden zum Gallimarkt erwartet. Mit rund 250 Geschäften, 21 Großfahrgeschäften und zahlreichen Programmhöhepunkten bietet die fünfte Jahreszeit der Stadt auch in diesem Jahr eine Mischung aus Tradition, Unterhaltung und neuen Attraktionen.
Beim Pressegespräch informierten Bürgermeister Claus-Peter Horst, Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes, Vertreter des Schaustellerverbandes sowie der Polizeiinspektion Leer-Emden über das Programm, neue und traditionelle Angebote, das Verkehrs- und Sicherheitskonzept sowie wichtige Hinweise für Besucher.
Sieben neue Großfahrgeschäfte beim Gallimarkt
Insgesamt stehen auf dem Gallimarkt 2026 21 Großfahrgeschäfte. Gleich sieben davon sind in diesem Jahr erstmals in Leer dabei.
Zu den Neuheiten gehört das 65 Meter hohe „Infinity 2.0“. Für Action sorgen außerdem die Fahrgeschäfte „Mach 1“, „Playball“, „Heroes“ und „The Beast – Hulk vs. Thanos“.
Auch für diejenigen, die es etwas spritziger mögen, gibt es eine Neuheit: Die Wildwasserbahn „Big Splash“ kommt erstmals nach Leer. Hinzu kommt die historische Überschlagschaukel „Looping The Loop“, die ausschließlich durch eigene Kraft angetrieben wird.
Ebenfalls neu auf dem Gallimarkt ist das Laufgeschäft „Chaosfabrik“.
Mit rund 250 Geschäften insgesamt soll der Gallimarkt weiterhin Angebote für unterschiedliche Altersgruppen bieten. Bürgermeister Claus-Peter Horst betonte dabei insbesondere den Charakter des Gallimarktes als Familienfest.
Für die Stadt Leer und die gesamte Region sei der Gallimarkt von großer Bedeutung. Im Mittelpunkt stünden aber vor allem die hunderttausenden Besucher, die sich jedes Jahr darauf freuen, die Gallimarkttage gemeinsam mit Familie, Freunden und Bekannten zu verbringen.
Galliviehmarkt eröffnet die Gallimarkt-Woche
Noch bevor der eigentliche Gallimarkt beginnt, steht der traditionelle Galliviehmarkt auf dem Programm. Am Dienstag, 13. Oktober 2026, ab 15 Uhr startet der Auftrieb der Tiere.
Die Viehmarktmeister Hinnerich Bakker und Markus Wienekamp rechnen in diesem Jahr mit rund 800 Tieren, darunter zahlreiche Kleintiere.
Neben dem traditionellen Viehhandel gibt es auch ein Rahmenprogramm. Dazu gehört der angeschlossene Mittelaltermarkt mit dem „Clan Of Kerry“. Außerdem können Besucher eine Ausstellung historischer Technik besichtigen.
Eröffnung am Mittwoch vor dem Historischen Rathaus
Der offizielle Auftakt des Gallimarktes findet traditionell vor dem Historischen Rathaus statt. Die Eröffnung beginnt am Mittwoch um 11:30 Uhr.
Am Donnerstag folgt der Tag der Betriebe und Vereine. Für die jüngeren Gallimarktbesucher gibt es an diesem Tag ebenfalls ein besonderes Highlight: Ab 14 Uhr steht der beliebte Auftritt der Superhelden auf dem Programm.
Großes Feuerwerk am Freitag
Ein Höhepunkt des Gallimarktes ist auch in diesem Jahr das Feuerwerk am Hafen. Es beginnt am Freitag ab 22 Uhr.
Nach Angaben des Vereins reisender Schausteller Ostfriesland e. V. soll das Feuerwerk 2026 länger und größer ausfallen. Geplant sind zudem Figuren, die es in dieser Form bislang noch nicht in der Region gegeben haben soll.
Lampionfahrt, Gottesdienst und verkaufsoffener Sonntag
Am Samstag steht mit der Lampionfahrt im Hafen ein weiterer traditioneller Programmpunkt auf dem Plan. Sie beginnt um 18:45 Uhr.
Der Sonntag startet um 10 Uhr mit dem Schaustellergottesdienst im Festzelt. Anschließend öffnen die Geschäfte beim verkaufsoffenen Sonntag im gesamten Stadtgebiet ab 12 Uhr.
Eine weitere Neuerung gibt es am Sonntagnachmittag: Im Festzelt wird um 14 Uhr und um 16:30 Uhr jeweils eine Zaubershow für Kinder angeboten.
Zum Abschluss des Tages wartet ab 18 Uhr die Happy Hour auf dem Gallimarkt.
Bewährtes Sicherheitskonzept wird fortgeführt
Damit die zahlreichen Besucher den Gallimarkt sicher erleben können, haben Stadt, Polizei, Feuerwehr, DRK und Marktverwaltung erneut ein umfangreiches Sicherheitskonzept vorbereitet.
Das bereits im vergangenen Jahr eingesetzte Zufahrtsschutzkonzept kommt auch 2026 wieder zum Einsatz.
Im Sicherheitspool neben dem Riesenrad sind Feuerwehr, DRK, Polizei und Marktverwaltung täglich vom Beginn bis eine Stunde nach Ende des Gallimarktes erreichbar.
Das Veranstaltungsgelände wird außerdem konsequent per Video beobachtet. Ziel ist es, besonders hohe Personendichten frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf die Besucherströme gezielt zu lenken und zu entzerren.
Insgesamt sind täglich mehr als 100 Einsatzkräfte auf dem Gelände aktiv, um gemeinsam für die Sicherheit der Besucher zu sorgen.
Kostenloses Kinderfinder-Armband
Für Familien gibt es erneut das kostenlose „Kinderfinder“-Armband. Die Armbänder sind im Sicherheitspool und bei allen Kinderfahrgeschäften erhältlich.
Auf dem Armband können Kontaktdaten eingetragen werden. Sollten Kinder und Eltern auf dem stark besuchten Gallimarkt voneinander getrennt werden, kann dies dabei helfen, schnell wieder zusammenzufinden.
Keine Glasflaschen und Dosen auf dem Festgelände
Aus Sicherheitsgründen ist die Mitnahme von Glasflaschen und Dosen auf das Festgelände verboten.
Darüber hinaus appellieren die Verantwortlichen erneut an die Besucher, keine Hunde mit auf das Festgelände zu bringen. Dies sei insbesondere mit Blick auf das Tierwohl nicht sinnvoll.
Anreise mit Bus und Bahn empfohlen
Bei der Anreise hoffen die Verantwortlichen auf eine möglichst breite Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
Auch 2026 bieten die Buslinien im Landkreis zahlreiche Sonderfahrten zum Gallimarkt und zurück an. Besucher sollten diese Angebote nutzen und sich rechtzeitig über die jeweiligen Fahrpläne informieren.
Alle Informationen zum Gallimarkt 2026 online
Alle wichtigen Informationen zum Programm des Gallimarktes 2026, zu den Regeln auf dem Festgelände sowie zu Verkehrsregelungen, Anreise und Parkmöglichkeiten sind online bei der Stadt Leer abrufbar.
Informationen zum Gallimarkt 2026 – Stadt Leer
Gallimarkt auch Thema im Rathaus-Podcast
Auch der Rathaus-Podcast „kurzerkLEERt“ beschäftigt sich in seiner aktuellen Folge mit dem Gallimarkt. Bürgermeister Claus-Peter Horst und Marktmeister Michael Meyer sprechen über die Geschichte des traditionsreichen Marktes, persönliche Gallimarkt-Erinnerungen und die Höhepunkte des diesjährigen Programms.
Der Podcast ist unter kurz-erkleert.podigee.io sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.

Die Facebookseite „Wir Leeraner“ des LeserECHO-Verlags begleitet den Gallimarkt auch in diesem Jahr mit aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps, Fotos und Berichten.
Beiträge aus dem LeserECHO-Portal werden dabei regelmäßig auf Facebook veröffentlicht und erreichen so zusätzlich viele Menschen in der Region.
❤️ Und wie immer gilt: Alle Beiträge im LeserECHO-Portal sind ohne Abokosten und ohne Bezahlschranken lesbar.
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Landfrauen Stapelmoor stärken Zusammenhalt: Mehr als 70 Mitglieder engagieren sich
Landfrauen in Stapelmoor setzen auf Zusammenhalt und Gemeinschaft
Stapelmoor – Seit rund neun Monaten steht bei den Landfrauen Stapelmoor ein neuer Vorstand an der Spitze. Das Team hat die Vereinsarbeit neu organisiert und möchte dabei insbesondere den Zusammenhalt und das Miteinander stärken. Bei einem Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Nico Bloem berichteten die Landfrauen über ihre Arbeit, aktuelle Themen und ihre weiteren Pläne.
„In einer Zeit, in der der Zusammenhalt immer weniger wird, wollen wir uns für das Miteinander einsetzen“, erklärte Rieke Kula aus dem neuen Teamvorstand.
Begleitet wurde Nico Bloem bei seinem Besuch vom SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Helmut Geuken, Ratsherrn Günter Geerdes und Ortsvorsteher Bernhard Siemons. Bloem würdigte das ehrenamtliche Engagement der Landfrauen: „Die Landfrauen stehen für Gemeinsinn und Zusammenhalt. Das erlebe ich auch hier wieder. Herzlichen Dank für die ehrenamtliche Arbeit.“
Mehr als 70 Mitglieder engagieren sich
Die Landfrauen Stapelmoor zählen etwas mehr als 70 Mitglieder. Regelmäßig treffen sie sich zu gemeinsamen Veranstaltungen und Aktivitäten. Dazu gehören unter anderem Klönabende, bei denen der persönliche Austausch und die Pflege der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Auch der Kontakt untereinander ist den Landfrauen wichtig. Gleichzeitig möchte der Verein künftig verstärkt den Nachwuchs ansprechen und jüngere Frauen für die Arbeit der Landfrauen gewinnen.
Pflege und Ärztemangel als Gesprächsthemen
Der Besuch von Nico Bloem bot den Landfrauen außerdem die Gelegenheit, Themen anzusprechen, die sie und die Menschen vor Ort beschäftigen. Dazu gehörten unter anderem die Pflege und der Ärztemangel.
Im gemeinsamen Gespräch ging es damit auch um Fragen, die über die Vereinsarbeit hinausreichen und für die Entwicklung des ländlichen Raumes von Bedeutung sind.
Bloem lud die Landfrauen zudem zu einem Besuch des Niedersächsischen Landtages ein. Das Angebot stieß auf Interesse und wurde von den Landfrauen gerne angenommen.
Lob für ehrenamtliches Engagement
Nico Bloem betonte die Bedeutung der Landfrauen für das gesellschaftliche Leben vor Ort. „Ich schätze die Arbeit der Landfrauen Stapelmoor sehr. Sie investieren so viel Arbeit, Zeit und Leidenschaft. Sie schaffen Momente der Begegnung und sind immer präsent. Bei allen Veranstaltungen und Terminen sind die Landfrauen vertreten. Gut, dass wir unsere Landfrauen haben“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete.
Damit wurde beim Besuch in Stapelmoor deutlich, welchen Stellenwert die ehrenamtliche Arbeit der Landfrauen für das Gemeinschaftsleben hat.
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Leer: Vollsperrung von Neuer Straße und Rathausstraße am 5. Oktober wegen Kranarbeiten
Vollsperrung in Leer: Neue Straße und Rathausstraße am 5. Oktober gesperrt
In Leer kommt es am Montag, 5. Oktober 2026, zu einer vorübergehenden Vollsperrung im Bereich der Neuen Straße und Rathausstraße. Grund sind notwendige Kranarbeiten zur Durchführung von Arbeiten am Rathausturm.
Die Sperrung gilt voraussichtlich von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und erfolgt gemäß § 45 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für den Durchgangsverkehr.
Welche Bereiche sind betroffen?
Gesperrt werden der Einmündungsbereich Königstraße/Neue Straße sowie die Rathausstraße auf Höhe des Historischen Rathauses. Der Bereich kann während der Arbeiten nicht mit Kraftfahrzeugen durchfahren werden.
Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Allerdings ist die Durchfahrt beziehungsweise der Durchgang aufgrund der Bauarbeiten nur eingeschränkt möglich.
Zufahrt für Anlieger bleibt teilweise möglich
Für die Anlieger der Neuen Straße wird die Zufahrt weiterhin bis zum Parkplatz an der Waage ermöglicht.
Das bestehende Durchfahrtsverbot auf Höhe der Neuen Straße Nr. 10 wird für die Dauer der Sperrung abgedeckt. Dadurch ist die Durchfahrt durch die Neue Straße aus Richtung Parkplatz möglich.
Umleitung für den Kraftfahrzeugverkehr
Für den Kraftfahrzeugverkehr wird eine Umleitung eingerichtet. Diese führt über:
Neue Straße → Groninger Straße → An der Seeschleuse
Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert.
Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der Verkehrszeichen in Kraft.
Verkehrsteilnehmer sollten am 5. Oktober 2026 im Bereich des Historischen Rathauses mit Einschränkungen rechnen und die ausgeschilderte Umleitung beachten.
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