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„Dann gehen die Öfen aus“ — CDU Generalsekretär Mario Czaja besucht Bäckerei Lübbers in Möhlenwarf
„Dann gehen die Öfen aus“
CDU Generalsekretär Mario Czaja besucht Bäckerei Lübbers in Möhlenwarf

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Augen auf beim Ranzenkauf: So kommt Ihr Kind sicher zur Schule!
Der richtige Schulranzen: Experten geben Tipps für einen sicheren Schulstart
OSTFRIESLAND – Mit dem Jahresbeginn füllen sich die Schaufenster wieder mit bunten Schulranzen. Doch bei der Wahl für die künftigen Erstklässler sollten Eltern und Großeltern nicht nur auf das Design achten. Die Ostfriesischen Verkehrswachten und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse geben wichtige Ratschläge zu Ergonomie und Sicherheit.
Der Kauf des ersten Schulranzens ist für Kinder ein Meilenstein, für Erwachsene jedoch oft eine Herausforderung. „Bei der Wahl ist weniger das Design, sondern vielmehr die Ergonomie und Sicherheit entscheidend“, betont Sascha Nowak, Gebietsbeauftragter der ostfriesischen Verkehrswachten. Ein zentrales Problem: Viele Grundschulkinder tragen zu schwere Taschen. Mediziner empfehlen, dass das Gewicht inklusive Inhalt maximal 10 bis 15 % des Körpergewichts betragen sollte, um Haltungsschäden und Wirbelsäulenproblemen vorzubeugen.
AnzeigeErgonomie: Anprobieren ist Pflicht
Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse, rät dazu, die künftigen Schüler zum Kauf mitzunehmen: „Der Ranzen muss ‘anprobiert’ werden. Er sollte robust sein, ein GS-Prüfsiegel besitzen und über gepolsterte, verstellbare Trageriemen verfügen.“ Ein fester Boden sorgt für Standfestigkeit, während mehrere Innenfächer helfen, das Gewicht richtig zu verteilen. Ein wichtiger Tipp für den Alltag: Schwere Bücher gehören immer direkt an die Rückenseite der Tasche, leichtere Dinge nach vorne.
Sichtbarkeit rettet Leben
Ein schöner Ranzen nützt wenig, wenn das Kind im Straßenverkehr übersehen wird. Ein sicheres Modell sollte zu mindestens einem Drittel aus fluoreszierenden und reflektierenden Materialien bestehen. „Leuchtende Farben und Reflektoren bieten auch bei schlechten Sichtverhältnissen Sicherheit“, erklärt Nowak. Zusätzlich wird empfohlen, Kindern helle Kleidung oder sogar eine Warnweste überzuziehen, um die Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer zu maximieren.
Wer auf Langlebigkeit setzt, kann zu Modellen mit auswechselbaren Motiven greifen – so wächst der Ranzen optisch mit den Interessen des Kindes mit.
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Wartung an der Seeschleuse Leer: Vollsperrung für Schiffe angekündigt
Wartung an der Seeschleuse Leer: Schiffsverkehr wird im Mai vorübergehend eingestellt
LEER – An der Seeschleuse in Leer stehen im kommenden Mai wichtige Instandsetzungsmaßnahmen an. Für den Austausch eines tonnenschweren Bauteils muss die Schleuse für mehrere Tage komplett gesperrt werden. Autofahrer können jedoch aufatmen: Der Brückenverkehr ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Turnusgemäße Wartungsarbeiten sorgen im Mai für eine Zwangspause im Leeraner Hafenbetrieb. Nach aktuellen Planungen wird die Seeschleuse von Mittwoch, den 6. Mai (ab 8:00 Uhr), bis voraussichtlich Freitag, den 8. Mai (17:00 Uhr), für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt sein. Die frühzeitige Ankündigung soll es der Berufsschifffahrt, den Wassersportvereinen und weiteren Anrainern ermöglichen, ihre Fahrten entsprechend zu planen.
Schwerlastkran für 6,5 Tonnen schweren Unterwagen
Ein zentraler Punkt der Wartung ist der Austausch des sogenannten Unterwagens. Dieses Bauteil wiegt rund 6,5 Tonnen und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Binnentor der Schleuse sicher auf- und zufahren kann. Für diesen technisch anspruchsvollen Wechsel wird ein Schwerlastkran zum Einsatz kommen, der das massive Bauteil manövriert.
Keine Behinderungen für den Straßenverkehr
Während Schiffe vor verschlossenen Toren warten müssen, bleibt die Verbindung für den Landverkehr bestehen. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Mechanik der Schleusentore, sodass die Fahrt über die Schleusenbrücke für Kraftfahrzeuge und Radfahrer ohne Einschränkungen möglich bleibt.
Beitragsfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO
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Finanzspritze für die Kultur: Zollhaus Leer und Bürgerhaus Jemgum erhalten Landesförderung
Warmer Geldregen statt kalter Flocken: Finanzspritze für das Zollhaus — Das Foto zeigt das Zollhaus noch tief im Winterschlaf unter einer Schneedecke – doch während die weiße Pracht inzwischen längst geschmolzen ist, wird es für den Kulturverein jetzt erst richtig heiß: Ein satter Zuschuss vom Land sorgt dafür, dass die kulturelle Arbeit in Leer auch ohne Frostschutz bestens gedeiht. Ingo Tonsor @LeserECHO
Finanzspritze für die Kultur: Zollhaus Leer und Bürgerhaus Jemgum erhalten Landesförderung
LEER/JEMGUM – Große Freude in der regionalen Kulturszene: Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt das Zollhaus Leer und das Bürgerhaus Jemgum mit erheblichen finanziellen Mitteln. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem (Weener) mitteilt, fließen die Gelder aus dem Programm zur Förderung der Soziokultur in den Landkreis.
Das Zollhaus in Leer darf sich über eine Strukturförderung in Höhe von 38.696 Euro freuen. Zusätzlich erhält der Verein 10.892,96 Euro für ein innovatives Projekt: den Aufbau eines offenen Podcast-Studios. Auch das Bürgerhaus Jemgum geht nicht leer aus und erhält einen Zuschuss von 8.812 Euro. Mit diesen Mitteln sollen vor allem Ehrenamtliche entlastet und die Professionalität der Kulturarbeit vor Ort gestärkt werden.
Wichtiger Impuls für den ländlichen Raum
„Das Zollhaus Leer und das Bürgerhaus Jemgum bringen die Menschen zusammen und fördern die Kultur auf allen Ebenen“, betont Nico Bloem. Dies sei für den ländlichen Raum von unschätzbarem Wert. Die finanzielle Unterstützung sei eine verdiente Anerkennung für das enorme ehrenamtliche Engagement in beiden Einrichtungen.
Beratung für weitere Vereine möglich
Für andere Kulturvereine gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Anträge auf Projekt- und Strukturförderung können weiterhin beim Landesverband Soziokultur gestellt werden. Die nächsten Stichtage sind der 30. April 2026 für das zweite Halbjahr 2026 sowie der 15. Oktober 2026 für das Jahr 2027. Zur Unterstützung bei der Antragstellung stehen Regionalberater des Landesverbands bereit.
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