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Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

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Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge

Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt der Hei­mat­ver­ein Leer zu einer beson­de­ren öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ins Klott­je-Huus, Neue Stra­ße 16, ein. Dr. Jan Keg­ler von der Ost­frie­si­schen Land­schaft wird dort über die archäo­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen auf dem Grund­stück der ehe­ma­li­gen Leera­ner Syn­ago­ge am Bum­mert berichten.

Die Gra­bun­gen, die für gro­ßes regio­na­les Inter­es­se sorg­ten, bie­ten wert­vol­le Ein­bli­cke in die Geschich­te der jüdi­schen Gemein­de in Leer. Dr. Keg­ler stellt nicht nur die archäo­lo­gi­schen Befun­de vor, son­dern bewer­tet die Ergeb­nis­se auch aus denk­mal­recht­li­cher Per­spek­ti­ve – ein Aspekt, der für die wei­te­re Nut­zung und den Umgang mit dem his­to­ri­schen Are­al von zen­tra­ler Bedeu­tung ist.

Im Anschluss an den Vor­trag besteht die Mög­lich­keit zur Aus­spra­che und Dis­kus­si­on.
Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19:30 Uhr, der Ein­tritt ist frei.

Der Hei­mat­ver­ein Leer lädt alle his­to­risch Inter­es­sier­ten, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Ver­tre­ter aus Poli­tik, Kul­tur und Bil­dung herz­lich ein, an die­sem Abend teil­zu­neh­men und sich aus ers­ter Hand über die bedeu­ten­den For­schungs­er­geb­nis­se zu informieren.

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Die zer­stör­te Syn­ago­ge von Leer – Neue Erkennt­nis­se aus Archäo­lo­gie und Geschichte

Wäh­rend der Novem­ber­po­gro­me vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938 wur­de auch die Syn­ago­ge der jüdi­schen Gemein­de Leer an der Heis­fel­der Stra­ße von natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Tätern nie­der­ge­brannt. Das ein­drucks­vol­le Got­tes­haus, ein präch­ti­ger Kup­pel­bau im mau­ri­schen Stil, war 1885 errich­tet wor­den und galt als eines der mar­kan­tes­ten Gebäu­de der Stadt. In Stadt­füh­rern wur­de es als Sehens­wür­dig­keit her­vor­ge­ho­ben – ein Sym­bol jüdi­schen Lebens in Leer.

An die Syn­ago­ge schloss sich rück­wär­tig die Woh­nung des Vor­sän­gers (Chasan/Kantors) an. 1938 leb­ten hier Josef und Ida Wolffs. Nach Bau­plä­nen befan­den sich in die­sem Bereich zudem ein Hei­zungs­kel­ler und das ritu­el­le Tauch­bad. Archiv­quel­len aus der Zeit des Bran­des deu­ten dar­auf hin, dass Tei­le der Unter­kon­struk­ti­on womög­lich erhal­ten blie­ben. Die Syn­ago­ge soll voll­un­ter­kel­lert gewe­sen und mit einem Kap­pen­ge­wöl­be aus Dop­pel-T-Trä­gern und Back­stein­kap­pen aus­ge­stat­tet wor­den sein.

Die Pogrom­nacht in Leer

In der Nacht des Pogroms wur­den Ida und Josef Wolffs gewalt­sam aus dem Schlaf geholt. Die SA ver­wüs­te­te ihre Woh­nung und warf das Inven­tar auf die Stra­ße. Zeit­zeu­gen berich­ten, dass Bür­ger­meis­ter Emil Dre­scher per­sön­lich die Vor­hän­ge in der Syn­ago­ge mit einer Fackel ent­zün­det haben soll. Als obers­ter Befehls­ha­ber der Poli­zei und Feu­er­wehr ver­hin­der­te er bewusst jede Lösch­maß­nah­me. Der Brand wur­de sogar durch Brand­be­schleu­ni­ger intensiviert.

Ledig­lich das Über­grei­fen der Flam­men auf benach­bar­te, nicht-jüdi­sche Häu­ser wur­de von der Feu­er­wehr ver­hin­dert. Erst in den Mor­gen­stun­den erlosch das Feu­er voll­stän­dig. Die Woh­nung der Fami­lie Wolffs blieb weit­ge­hend unver­sehrt, wur­de jedoch im Zuge des spä­te­ren Abris­ses zer­stört. Der Kel­ler soll­te ursprüng­lich zu einem Luft­schutz­raum umge­baut wer­den und blieb des­halb unangetastet.

Am 15. Novem­ber 1938 erging die Abriss­ver­fü­gung des Regie­rungs­prä­si­den­ten. Die jüdi­sche Gemein­de wur­de für die Abriss­kos­ten in Haf­tung genom­men, das Grund­stück vor­sorg­lich ent­eig­net. Bis zum 20. Dezem­ber 1938 war der Bau voll­stän­dig nie­der­ge­legt – bis auf den Kel­ler, den man für einen Luft­schutz­raum vor­ge­se­hen hatte.

1940 wur­de das Gelän­de an den Tank­stel­len­be­sit­zer Johann Eidt­mann ver­kauft – aus­ge­rech­net den Brand­meis­ter der Feu­er­wehr, die das Feu­er nicht hat­te löschen dür­fen. Bis in die 1960er Jah­re lag das Are­al brach, ehe 1963 eine Auto­werk­statt und eine Wasch­hal­le errich­tet wur­den. Seit 2010 ist das Gelän­de erneut unbe­baut und war­tet auf eine neue Nutzung.

Das Schick­sal von Ida und Josef Wolffs

Bür­ger­meis­ter Dre­scher orga­ni­sier­te nach dem Pogrom auch die Depor­ta­ti­on jüdi­scher Män­ner aus Leer nach Sach­sen­hau­sen. Josef Wolffs kehr­te kurz­fris­tig zurück, leb­te jedoch nur noch eini­ge Mona­te in der Stadt. Eine geplan­te Aus­wan­de­rung nach Paläs­ti­na schei­ter­te. Am 5. März 1940 wur­den Ida und Josef Wolffs nach Ber­lin depor­tiert und spä­ter im Ghet­to bzw. Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Riga im Sep­tem­ber 1942 ermordet.

Unein­heit­li­che Erin­ne­run­gen – was blieb im Boden erhalten?

Über Jahr­zehn­te gab es wider­sprüch­li­che Berich­te über mög­li­che Über­res­te der Syn­ago­ge. Ein Bag­ger­fah­rer erin­ner­te sich, 1963 sei alles ent­fernt und mit Sand ver­füllt wor­den. Der Sohn des Archi­tek­ten hin­ge­gen behaup­te­te, Kel­ler und Ritu­al­bad sei­en ent­deckt und Tei­le davon erhal­ten wor­den. Eini­ge Flie­sen­frag­men­te des Ritu­al­ba­des – Bau­ke­ra­mik der Manu­fak­tur Utz­schnei­der & Jau­nez (1865–1921) – sind heu­te in der Gedenk­stät­te der ehe­ma­li­gen jüdi­schen Schu­le Leer ausgestellt.

Archäo­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen seit 2020

Mit den Plä­nen für einen neu­en Wohn- und Geschäfts­kom­plex kon­kre­ti­sier­te sich 2020 das Inter­es­se an einer archäo­lo­gi­schen Unter­su­chung. Gemein­sam mit dem Archäo­lo­gi­schen Dienst der Ost­frie­si­schen Land­schaft wur­den zwei Such­schnit­te ange­legt – mit auf­schluss­rei­chen Ergebnissen.

Such­schnitt 1: Brand­ho­ri­zont & Bauschutt

Unter moder­nen Sand­schich­ten fan­den Archäologen:

  • Bau­schutt des Abrisses

  • eine ca. 10 cm mäch­ti­ge Brand­schicht mit Asche und Holzkohle

  • dar­un­ter Bau­schutt der Bauphase

  • das 60 cm brei­te Fun­da­ment der nörd­li­chen Außenmauer

Damit ist klar: Es exis­tie­ren Über­res­te der Syn­ago­ge im Boden.

Such­schnitt 2: Ein­gangs­be­reich & Tiefparterre

Auf Grund­la­ge eines Bau­plans von 1907 wur­de ein ehe­ma­li­ger Zugang zum Tief­par­terre freigelegt:

  • vier erhal­te­ne Trep­pen­stu­fen

  • ein 1,60 x 1,40 m gro­ßer Vor­raum mit Zementestrich

  • stark hit­ze­ge­schä­dig­ter Estrich

  • Res­te des Wandputzes

  • Aus­spa­run­gen für frü­he­re Türzargen

Unter der Beton­plat­te der spä­te­ren Wasch­hal­le könn­ten wei­te­re Struk­tu­ren lie­gen – mög­li­cher­wei­se Zugän­ge, Flu­re und das Ritualbad.

Fund­stü­cke: Eine Moment­auf­nah­me des Lebens der Fami­lie Wolffs

Aus dem Brand- und Abriss­schutt wur­den zahl­rei­che All­tags­ge­gen­stän­de geborgen:

  • Bau- und Möbelbeschläge

  • Por­zel­lan und Kera­mik (u. a. Bava­ria, Vil­leroy & Boch)

  • Flie­sen­frag­men­te

  • Glas

  • ein Kamm

  • Tei­le einer Porzellanpuppe

  • ein Fahr­rad­sat­tel

Sie zeich­nen das Bild eines ein­fa­chen Haus­halts der 1930er Jah­re. Ohne den his­to­ri­schen Kon­text wären es gewöhn­li­che Haus­halts­res­te – erst die Quel­len machen deut­lich, dass sie zu den per­sön­li­chen Gegen­stän­den der Fami­lie Wolffs gehö­ren. Die Fun­de ste­hen damit exem­pla­risch für das gewalt­sam been­de­te Leben einer jüdi­schen Fami­lie in Leer.

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

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Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und auf vie­le schö­ne Begeg­nun­gen sowie ange­reg­te Gesprä­che mit allen Gästen.

Ein Fest für die Gemein­schaft: 15 Jah­re „HUNDund­HAND“ – Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest in Ostrhauderfehn

Ost­rhau­der­fehn. Wenn sich am Sonn­tag, den 21. Juni 2026, der Flinthörn in Ost­rhau­der­fehn in eine leben­di­ge Fest­mei­le ver­wan­delt, dann wird ein beson­de­rer Mei­len­stein gefei­ert: Kat­rin Scheu, weit über die Gren­zen hin­aus als „Tan­te Kat­rin“ bekannt, blickt auf 15 Jah­re ihrer Pra­xis „HUNDund­HAND“ zurück. Was einst mit Lei­den­schaft begann, hat sich zu einer fes­ten Grö­ße für das Wohl von Hun­den, Kat­zen und Klein­tie­ren ent­wi­ckelt. Zur Fei­er die­ses Jubi­lä­ums lädt sie nun zu einem gro­ßen Stra­ßen­fest ein, das weit mehr als eine Fach­ver­an­stal­tung ist – es ist ein Fest für die gesam­te Nach­bar­schaft und Tier­freun­de aus der Region.

Ein Stra­ßen­fest mit Herz und Vielfalt

Von 11 bis 17 Uhr ver­wan­delt sich der Flinthörn in einen Ort der Begeg­nung. Für eine ent­spann­te Anrei­se wird gebe­ten, die Park­mög­lich­kei­ten in der Schul­stra­ße zu nut­zen. „Wir von ‚Tüdelk­room‘ freu­en uns sehr, bei die­sem beson­de­ren Jubi­lä­um dabei zu sein“, unter­strei­chen die Mit­wir­ken­den die fami­liä­re Atmo­sphä­re des Events.

Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher erwar­tet ein abwechs­lungs­rei­ches Programm:

  • Markt der Mög­lich­kei­ten: Knapp 50 Aus­stel­ler – dar­un­ter „Tüdelk­room“ – sor­gen für einen Tag vol­ler Inspi­ra­ti­on. Das Ange­bot umfasst Kunst­hand­werk, Blu­men, lie­be­vol­le Deko für innen und außen, Schmuck, Holz­ar­bei­ten sowie Selbstgemachtes.

  • Kuli­na­ri­sche Genüs­se: Der Hol­ter­feh­ner Schüt­zen­ver­ein sorgt für Kaf­fee und Kuchen, wäh­rend der Gas­tro­be­trieb Eilers die Gäs­te mit herz­haf­ten Spei­sen versorgt.

  • Pro­gramm & Unter­hal­tung: Das „Pirat­enteam Ost­fries­land“ ist live vor Ort und die „Coun­try Boots Line­dan­cers“ sor­gen mit ihren Auf­trit­ten für bes­te Stim­mung. Für die klei­nen Gäs­te gibt es Glitzertattoos.

  • Für den guten Zweck: Ein High­light ist das Foto­shoo­ting für Zwei- und Vier­bei­ner. Die Ein­nah­men wer­den voll­stän­dig an den Ver­ein „Droh­nen gegen Mäh­tod e.V.“ und das Tier­heim Jüb­ber­de gespendet.

 


Die­se Ver­an­stal­tung wird Ihnen prä­sen­tiert von Hei­di Noor­mann Allianz

Ein beson­de­res High­light auf dem Stra­ßen­fest ist die Prä­senz von Hei­di Noor­mann, die mit ihrem Info­stand vor Ort ist. Gera­de in Zei­ten, in denen eine hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für unse­re Vier­bei­ner immer wich­ti­ger wird, sind Tier­kran­ken­ver­si­che­run­gen unver­zicht­bar gewor­den, da sie die Kos­ten für teu­re Ope­ra­tio­nen über­neh­men. Am Stand von Hei­di Noor­mann erfah­ren Inter­es­sier­te alles über die vie­len posi­ti­ven Neue­run­gen im Bereich der Tier­kran­ken­ver­si­che­run­gen. Das Bes­te dar­an: Inter­es­sier­te kön­nen aktu­ell noch zu beson­ders güns­ti­gen Kon­di­tio­nen abschlie­ßen. Wer also ein Tier hat und sich mit dem The­ma Absi­che­rung beschäf­tigt, soll­te unbe­dingt unver­bind­lich am Stand vor­bei­schau­en, wo neben der Bera­tung auch vie­le klei­ne Über­ra­schun­gen warten.


Kom­pe­tenz trifft Lei­den­schaft: „HUNDund­HAND“

Die Pra­xis „HUNDund­HAND“ ist ein gemüt­li­cher Raum für Hun­de, Kat­zen und Klein­tie­re, in dem Kat­rin Scheu als Tieros­teo­path­in, Tier­phy­sio­the­ra­peu­tin und zer­ti­fi­zier­te Aku­punk­teu­rin der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Vete­ri­när­me­di­zin (TCVM) tätig ist.

„Wir ver­ste­hen uns als wert­vol­le Ergän­zung zur Schul­me­di­zin und arbei­ten eng mit vie­len Tier­ärz­ten zusam­men“, erklärt Scheu. Das Leis­tungs­spek­trum der Pra­xis umfasst:

  • Nach­sor­ge nach Ope­ra­tio­nen sowie Schmerz­lin­de­rung bei chro­ni­schen Problemen.

  • Chi­ro­prak­tik zum Lösen von Blo­cka­den und Verspannungen.

  • Geziel­ter Mus­kel­auf­bau, Mobi­li­sie­rung und Gangbildanalysen.

  • Alters­vor­sor­ge für Senio­ren sowie Semi­na­re für Tierbesitzer.

Ein Dan­ke­schön an die Nachbarschaft

Die­ses Jubi­lä­ums­fest ist eine Hom­mage an die Gemein­schaft. Kat­rin Scheu rich­tet ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle lie­ben Nach­barn vom Flinthörn, deren Ent­ge­gen­kom­men die­ses Fest erst mög­lich macht.

Ver­an­stal­tungs­de­tails auf einen Blick:

  • Wann: 21. Juni 2026, 11 bis 17 Uhr

  • Wo: Am Flinthörn 12, 26842 Ostrhauderfehn

  • Par­ken: Bit­te in der Schul­stra­ße parken

  • Ein­tritt: Frei

Kom­men Sie vor­bei, brin­gen Sie Ihre Fell­na­sen mit und fei­ern Sie mit Kat­rin Scheu und ihrem Team die­sen beson­de­ren Tag!

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Letz­te Gele­gen­heit für exklu­si­ve Ein­bli­cke bei Ida Oel­ke im Kunst­haus Leer

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Werk­prä­sen­ta­ti­on mit Ida Oel­ke im Kunst­haus Leer (Copy­right: Ida Oelke )

Werk­prä­sen­ta­ti­on mit Ida Oel­ke im Kunst­haus Leer

Am 21. Juni um 16 Uhr bie­tet das Kunst­haus Leer eine beson­de­re Gele­gen­heit, die Künst­le­rin Ida Oel­ke per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen. Im Rah­men der Aus­stel­lung „Von Mensch zu Mensch – Ida Oel­ke. Holz­schnit­te und Male­rei“ fin­det an die­sem Tag eine Werk­prä­sen­ta­ti­on statt, die gleich­zei­tig den Abschluss der Aus­stel­lung markiert.

Ein­bli­cke in das künst­le­ri­sche Schaffen

Wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on stellt Ida Oel­ke ihre Wer­ke vor und gibt den Besu­chern Ein­bli­cke in ihre zen­tra­len The­men sowie ihre Gestal­tungs­wei­sen. Ein beson­de­rer Fokus liegt dabei auf der Tech­nik des Holz­schnit­tes, deren Arbeits­wei­se die Künst­le­rin anhand von Druck­plat­ten erläu­tern wird. Der Ein­tritt zu die­ser Ver­an­stal­tung ist frei.

Der Mensch im Fokus

Das Werk der ost­frie­si­schen Künst­le­rin ist stark von der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Men­schen geprägt. Beson­ders im Holz­schnitt zeigt sich ihre Fähig­keit, Figu­ren durch ein Spiel aus weni­gen Lini­en und Flä­chen auf das Wesent­li­che zu redu­zie­ren. Dabei schätzt Oel­ke die Leben­dig­keit des Hol­zes als Mate­ri­al: Mase­run­gen und Ast­lö­cher die­nen ihr als ste­te Inspi­ra­ti­ons­quel­le für neue Motive.

Zur Per­son: Ida Oelke

Ida Oel­ke wur­de 1956 in Witt­mund-Ardorf gebo­ren. Heu­te lebt und arbei­tet die frei­schaf­fen­de Künst­le­rin in Esens. Ihr künst­le­ri­sches Spek­trum umfasst:

  • Medi­en: Male­rei, Lin­ol­druck, Holz­schnitt sowie Mischtechniken.

  • Schwer­punkt: Seit Mit­te der 1990er-Jah­re liegt ihr Fokus auf dem Holzschnitt.

  • Ver­mitt­lung: Neben ihrer eige­nen künst­le­ri­schen Tätig­keit gibt sie Work­shops in ihrer Druck­werk­statt, nimmt Lehr­auf­trä­ge wahr und unter­rich­tet an der Mal­schu­le der Kunst­hal­le Emden.

Kunst­haus Leer
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Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

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Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut Manitz­ke, des­sen beein­dru­cken­de Luft­auf­nah­men die Regi­on regel­mä­ßig aus der Vogel­per­spek­ti­ve neu erleb­bar machen.

Som­mer-Kunst­Padd in Mit­ling-Mark: Krea­ti­ve Viel­falt trifft auf Tradition

Am Wochen­en­de des 20. und 21. Juni ver­wan­delt sich der Emsort Mit­ling-Mark in eine leben­di­ge Gale­rie. Zum ers­ten Mal fin­det der „Som­mer-Kunst­Padd“ statt – eine Initia­ti­ve, die dar­auf abzielt, das viel­fäl­ti­ge künst­le­ri­sche und krea­ti­ve Schaf­fen inner­halb des Ortes einer brei­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen.

Ein­bli­cke in das loka­le Schaffen

Orga­ni­siert durch den Dorf­ver­ein Mit­ling-Mark und initi­iert von Richard Kok, bie­tet die Ver­an­stal­tung die Mög­lich­keit, an ins­ge­samt 15 Stand­or­ten hin­ter die Kulis­sen loka­ler Krea­tiv­ar­beit zu bli­cken. Jeweils von 11 bis 17 Uhr öff­nen die Kunst­schaf­fen­den ihre Türen. Das Spek­trum ist breit gefä­chert und reicht von klas­si­scher Male­rei über fili­gra­ne Glas­kunst und Gar­ten­de­ko­ra­ti­on bis hin zu moder­ner digi­ta­ler Kunst, kunst­vol­len Näh­ar­bei­ten und inno­va­ti­ven 3D-Drucken.

Zur Ori­en­tie­rung dient die Alte Schu­le als zen­tra­ler Anlauf­punkt. Dort erhal­ten Besu­chen­de eine Über­sicht sowie einen Fly­er mit der ent­spre­chen­den Rou­te, die zu allen betei­lig­ten Stand­or­ten führt.

High­lights: Kunst und Geschichte

Ein beson­de­res High­light im Rah­men des Kunst­Padds ist die Jubi­lä­ums-Aus­stel­lung „150+1 – Die Ems­rei­sen des Pop­pe Fol­kerts“. In der Scheu­ne des Fähr­Pad­Hofs wer­den Ori­gi­nal­wer­ke des bedeu­ten­den Hei­mat- und Mari­ne­ma­lers Pop­pe Fol­kerts (1875–1949) prä­sen­tiert, die in die­ser Zusam­men­stel­lung bis­her noch nicht zu sehen waren.

 

Kul­tu­rel­les Erbe erleben

Die Ver­an­stal­tung lässt sich ide­al mit der Besich­ti­gung his­to­ri­scher Wahr­zei­chen des Ortes ver­bin­den. Mit­ling-Mark ist weit­hin bekannt für sei­ne Wind­müh­le aus dem Jahr 1764. Im dazu­ge­hö­ri­gen Mül­ler­haus befin­det sich das Muse­um „Omas Küche“. Dort sind neben Expo­na­ten mit dem typi­schen Delf­ter Müh­len­mus­ter auch eine Samm­lung his­to­ri­scher Pup­pen­kü­chen aus dem Besitz von Eli­se And­re­sen-Bun­jes zu bewundern.

Abge­run­det wird das kul­tu­rel­le Pro­gramm in der aus dem 14. Jahr­hun­dert stam­men­den Mar­ker Kir­che. Anläss­lich des Kunst­Padds wird dort die kürz­lich auf­wen­dig restau­rier­te Orgel erklin­gen. Sowohl das Müh­len­mu­se­um als auch die Kir­che sind an die­sem Wochen­en­de kos­ten­los zu besichtigen.

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

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