Veranstaltung
Ehemalige Leeraner Synagoge — archäologische Einblicke in Leer
Archäologische Einblicke: Vortrag zu Grabungen auf dem Gelände der ehemaligen Leeraner Synagoge
Leer. Am kommenden Dienstag, den 2. Dezember, lädt der Heimatverein Leer zu einer besonderen öffentlichen Veranstaltung ins Klottje-Huus, Neue Straße 16, ein. Dr. Jan Kegler von der Ostfriesischen Landschaft wird dort über die archäologischen Untersuchungen auf dem Grundstück der ehemaligen Leeraner Synagoge am Bummert berichten.
Die Grabungen, die für großes regionales Interesse sorgten, bieten wertvolle Einblicke in die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Leer. Dr. Kegler stellt nicht nur die archäologischen Befunde vor, sondern bewertet die Ergebnisse auch aus denkmalrechtlicher Perspektive – ein Aspekt, der für die weitere Nutzung und den Umgang mit dem historischen Areal von zentraler Bedeutung ist.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Aussprache und Diskussion.
Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der Heimatverein Leer lädt alle historisch Interessierten, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik, Kultur und Bildung herzlich ein, an diesem Abend teilzunehmen und sich aus erster Hand über die bedeutenden Forschungsergebnisse zu informieren.
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Die zerstörte Synagoge von Leer – Neue Erkenntnisse aus Archäologie und Geschichte
Während der Novemberpogrome vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch die Synagoge der jüdischen Gemeinde Leer an der Heisfelder Straße von nationalsozialistischen Tätern niedergebrannt. Das eindrucksvolle Gotteshaus, ein prächtiger Kuppelbau im maurischen Stil, war 1885 errichtet worden und galt als eines der markantesten Gebäude der Stadt. In Stadtführern wurde es als Sehenswürdigkeit hervorgehoben – ein Symbol jüdischen Lebens in Leer.
An die Synagoge schloss sich rückwärtig die Wohnung des Vorsängers (Chasan/Kantors) an. 1938 lebten hier Josef und Ida Wolffs. Nach Bauplänen befanden sich in diesem Bereich zudem ein Heizungskeller und das rituelle Tauchbad. Archivquellen aus der Zeit des Brandes deuten darauf hin, dass Teile der Unterkonstruktion womöglich erhalten blieben. Die Synagoge soll vollunterkellert gewesen und mit einem Kappengewölbe aus Doppel-T-Trägern und Backsteinkappen ausgestattet worden sein.
Die Pogromnacht in Leer
In der Nacht des Pogroms wurden Ida und Josef Wolffs gewaltsam aus dem Schlaf geholt. Die SA verwüstete ihre Wohnung und warf das Inventar auf die Straße. Zeitzeugen berichten, dass Bürgermeister Emil Drescher persönlich die Vorhänge in der Synagoge mit einer Fackel entzündet haben soll. Als oberster Befehlshaber der Polizei und Feuerwehr verhinderte er bewusst jede Löschmaßnahme. Der Brand wurde sogar durch Brandbeschleuniger intensiviert.
Lediglich das Übergreifen der Flammen auf benachbarte, nicht-jüdische Häuser wurde von der Feuerwehr verhindert. Erst in den Morgenstunden erlosch das Feuer vollständig. Die Wohnung der Familie Wolffs blieb weitgehend unversehrt, wurde jedoch im Zuge des späteren Abrisses zerstört. Der Keller sollte ursprünglich zu einem Luftschutzraum umgebaut werden und blieb deshalb unangetastet.
Am 15. November 1938 erging die Abrissverfügung des Regierungspräsidenten. Die jüdische Gemeinde wurde für die Abrisskosten in Haftung genommen, das Grundstück vorsorglich enteignet. Bis zum 20. Dezember 1938 war der Bau vollständig niedergelegt – bis auf den Keller, den man für einen Luftschutzraum vorgesehen hatte.
1940 wurde das Gelände an den Tankstellenbesitzer Johann Eidtmann verkauft – ausgerechnet den Brandmeister der Feuerwehr, die das Feuer nicht hatte löschen dürfen. Bis in die 1960er Jahre lag das Areal brach, ehe 1963 eine Autowerkstatt und eine Waschhalle errichtet wurden. Seit 2010 ist das Gelände erneut unbebaut und wartet auf eine neue Nutzung.
Das Schicksal von Ida und Josef Wolffs
Bürgermeister Drescher organisierte nach dem Pogrom auch die Deportation jüdischer Männer aus Leer nach Sachsenhausen. Josef Wolffs kehrte kurzfristig zurück, lebte jedoch nur noch einige Monate in der Stadt. Eine geplante Auswanderung nach Palästina scheiterte. Am 5. März 1940 wurden Ida und Josef Wolffs nach Berlin deportiert und später im Ghetto bzw. Konzentrationslager Riga im September 1942 ermordet.
Uneinheitliche Erinnerungen – was blieb im Boden erhalten?
Über Jahrzehnte gab es widersprüchliche Berichte über mögliche Überreste der Synagoge. Ein Baggerfahrer erinnerte sich, 1963 sei alles entfernt und mit Sand verfüllt worden. Der Sohn des Architekten hingegen behauptete, Keller und Ritualbad seien entdeckt und Teile davon erhalten worden. Einige Fliesenfragmente des Ritualbades – Baukeramik der Manufaktur Utzschneider & Jaunez (1865–1921) – sind heute in der Gedenkstätte der ehemaligen jüdischen Schule Leer ausgestellt.
Archäologische Untersuchungen seit 2020
Mit den Plänen für einen neuen Wohn- und Geschäftskomplex konkretisierte sich 2020 das Interesse an einer archäologischen Untersuchung. Gemeinsam mit dem Archäologischen Dienst der Ostfriesischen Landschaft wurden zwei Suchschnitte angelegt – mit aufschlussreichen Ergebnissen.
Suchschnitt 1: Brandhorizont & Bauschutt
Unter modernen Sandschichten fanden Archäologen:
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Bauschutt des Abrisses
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eine ca. 10 cm mächtige Brandschicht mit Asche und Holzkohle
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darunter Bauschutt der Bauphase
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das 60 cm breite Fundament der nördlichen Außenmauer
Damit ist klar: Es existieren Überreste der Synagoge im Boden.
Suchschnitt 2: Eingangsbereich & Tiefparterre
Auf Grundlage eines Bauplans von 1907 wurde ein ehemaliger Zugang zum Tiefparterre freigelegt:
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vier erhaltene Treppenstufen
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ein 1,60 x 1,40 m großer Vorraum mit Zementestrich
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stark hitzegeschädigter Estrich
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Reste des Wandputzes
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Aussparungen für frühere Türzargen
Unter der Betonplatte der späteren Waschhalle könnten weitere Strukturen liegen – möglicherweise Zugänge, Flure und das Ritualbad.
Fundstücke: Eine Momentaufnahme des Lebens der Familie Wolffs
Aus dem Brand- und Abrissschutt wurden zahlreiche Alltagsgegenstände geborgen:
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Bau- und Möbelbeschläge
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Porzellan und Keramik (u. a. Bavaria, Villeroy & Boch)
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Fliesenfragmente
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Glas
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ein Kamm
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Teile einer Porzellanpuppe
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ein Fahrradsattel
Sie zeichnen das Bild eines einfachen Haushalts der 1930er Jahre. Ohne den historischen Kontext wären es gewöhnliche Haushaltsreste – erst die Quellen machen deutlich, dass sie zu den persönlichen Gegenständen der Familie Wolffs gehören. Die Funde stehen damit exemplarisch für das gewaltsam beendete Leben einer jüdischen Familie in Leer.
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Veranstaltung
Punkrock live in Hinte: Butterwegge kommen am 14. November mit „Liebe & Revolte“ ins LMC
Punkrock-Nacht im Live Music Center Hinte: Butterwegge kommen mit „Liebe & Revolte“
Drei Bands, eine Bühne und jede Menge Punkrock: Am 14. November stehen Butterwegge, Band ohne Anspruch und Sascha und die Heringe im Live Music Center auf dem Programm. Einlass ist ab 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr.
Punkrock-Fans dürfen sich auf einen energiegeladenen Konzertabend freuen: Am Samstag, 14. November 2026, wird das Live Music Center (LMC) in Hinte zur Bühne für drei Bands aus der deutschen Punkrock-Szene. Unter dem Motto „3 x Punk = Spaß!“ stehen Butterwegge, Band ohne Anspruch und die ostfriesischen Lokalmatadoren von Sascha und die Heringe auf dem Programm.
Butterwegge: Platz fünf der deutschen Albumcharts
Im Mittelpunkt des Abends steht die Duisburger Band Butterwegge. Niemand weiß so recht, wo die Formation plötzlich herkam. Nach einer Art musikalischem Urknall haben sich die drei Musiker und drei Musikerinnen inzwischen zu einer festen Größe der deutschen Punkrock-Szene entwickelt.
2026 startete die Band mit einem besonderen Erfolg: Ihr mittlerweile sechstes Album „Liebe & Revolte“ erreichte Platz fünf der deutschen Albumcharts. Gleichzeitig ist die Gruppe mit ihrer gleichnamigen Tour unterwegs. Ausverkaufte Konzerte reihen sich dabei aneinander.
Musikalisch verbinden Butterwegge deutschsprachige Texte mit einer Mischung aus intelligenten politischen Aussagen, trivial-süffisantem Humor und einer klaren Haltung. Dazu kommen eingängiger Punkrock, Reggae-Einflüsse und zahlreiche Ska-Punk-Beats. Das Ergebnis ist ein energiegeladener Sound, der zum Tanzen und Feiern einlädt.
Band ohne Anspruch: Punkrock aus Hannover
Mit dabei ist außerdem die Band ohne Anspruch. Die Formation wurde 2018 in Hannover gegründet und hat mittlerweile vier Alben auf einem eigenen Label veröffentlicht.
Mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Punkrocks ist die Band seitdem in der Republik unterwegs und ergänzt das Line-up des Abends um eine weitere Portion Gitarrenmusik.
Sascha und die Heringe eröffnen den Konzertabend
Für den passenden Auftakt sorgen die Lokalmatadoren von Sascha und die Heringe. Die fünf Musiker dürften vielen Punkrock-Fans in Ostfriesland inzwischen ein Begriff sein.
Ihr musikalisches Stromgitarrenfiasko soll bereits zu Beginn für die richtige Stimmung im Publikum sorgen und die Gäste auf den weiteren Konzertabend einstimmen.
Tickets, Einlass und Beginn
Der Eintritt kostet im Vorverkauf 27,50 Euro zuzüglich der Gebühren des Zahlungsdienstleisters. An der Abendkasse werden 35 Euro fällig.
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Termin: Samstag, 14. November 2026
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Veranstaltungsort: Live Music Center (LMC), Hinte
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Einlass: 18 Uhr
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Beginn: 19 Uhr
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Vorverkauf: 27,50 Euro zzgl. Gebühren
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Abendkasse: 35 Euro
Digitale Eintrittskarten sind online unter www.tickets.lmc-emden.de erhältlich.
Damit verspricht der Abend eine geballte Ladung deutschsprachigen Punkrock, tanzbare Rhythmen und eine ordentliche Portion Live-Energie.
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Punkrock trifft ostfriesische Genusskultur – und der Wintermatjes ist zurück!
Am 14. November wird es im Live Music Center in Hinte ordentlich laut. Butterwegge, Band ohne Anspruch und Sascha und die Heringe sorgen für eine geballte Ladung Punkrock. Doch neben guter Musik darf natürlich auch der Genuss nicht zu kurz kommen!
Passend zur Jahreszeit haben die Emder Matjes Delikatessen wieder eine besondere Spezialität im Programm: den beliebten „Emder Wintermatjes“.
Wenn draußen die Temperaturen sinken, zieht in der Manufaktur der Duft von Zimt, Piment, Orangenabrieb und Rotwein ein. Mit dieser außergewöhnlichen Gewürzmischung werden die zarten Matjesfilets veredelt. Eine besondere Kombination aus norddeutscher Tradition und winterlichen Aromen.
Für den Wintermatjes werden ausschließlich ausgesuchte Sommerheringe aus der Nordsee verwendet, die fangfrisch verarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine saisonale Delikatesse, die von Anfang November bis Ende Februar Feinschmecker begeistert.
Ein besonderer Genusstipp: Zusammen mit frischem Apfel-Schwarzbrot entfaltet der Wintermatjes sein ganz besonderes Aroma. Auch knusprige Bratkartoffeln passen hervorragend dazu.
Ob bei einem gemütlichen Abend mit Freunden oder als kulinarischer Genuss in der kalten Jahreszeit – der Emder Wintermatjes bringt ein Stück ostfriesische Handwerkskunst auf den Tisch.
Und wer am 14. November in Hinte erst einmal eine ordentliche Portion Punkrock erleben möchte, kann sich anschließend auf den nächsten Genussmoment freuen!
Veranstaltung
Halloween in Leer: Gruselgeschichten und schaurige Familienführung im Heimatmuseum am 31. Oktober
Halloween im Heimatmuseum Leer: Drei Gruselführungen am Reformationstag – Zusatztermin um 20 Uhr
Leer – Halloween steht vor der Tür und im Heimatmuseum Leer wird es am Samstag, 31. Oktober 2026, richtig gruselig. Passend zur schaurigsten Nacht des Jahres lädt das Museum Kinder und Familien zu einer besonderen Gruselreise ein. Unter dem Motto „Halloween und Gruselgeschichten im Heimatmuseum“ warten geheimnisvolle Erzählungen, spannende Entdeckungen und so mancher Gänsehautmoment auf die Besucher.
Auch am Reformationstag, der in Niedersachsen ein gesetzlicher Feiertag ist, öffnet das Heimatmuseum seine Türen für ein außergewöhnliches Veranstaltungserlebnis. Wenn sich die quietschenden und ächzenden Türen des Museums öffnen, beginnt eine Reise in die Welt der Gruselgeschichten und geheimnisvollen Begebenheiten.
Große Nachfrage: Zwei Führungen bereits ausgebucht
Die Nachfrage nach der Halloween-Veranstaltung ist groß: Die beiden ursprünglich geplanten Führungen am Samstag, 31. Oktober 2026, von 17:30 bis 18:15 Uhr und von 18:45 bis 19:30 Uhr sind bereits vollständig ausgebucht.
Aufgrund des großen Interesses hat das Heimatmuseum Leer jetzt eine dritte Gruselführung ins Programm aufgenommen. Diese findet von 20:00 bis 20:45 Uhr statt. Für diesen zusätzlichen Termin sind ab sofort Anmeldungen möglich.
Auch bei der dritten Führung ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt. Interessierte Familien sollten sich daher rechtzeitig einen Platz sichern.
Schaurige Geschichten und spannende Entdeckungen für Kinder und Familien
Bei den besonderen Kinder- und Familienführungen sind mutige Besucher gefragt. Gemeinsam geht es durch das Heimatmuseum, wo es geheimnisvolle Geschichten zu entdecken und unheimliche Erzählungen zu hören gibt. Dabei können die Teilnehmer auch die dunkleren Ecken des Museums erkunden und sich auf den einen oder anderen Gänsehautmoment einstellen.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Kinder und Familien, die Halloween einmal auf eine etwas andere Weise erleben möchten. Sie können gemeinsam in eine geheimnisvolle Atmosphäre eintauchen und sich von spannenden Gruselgeschichten überraschen lassen.
Für Getränke ist ebenfalls gesorgt. Damit steht einem besonderen Halloween-Erlebnis am Feiertag nichts im Wege.
Halloween im Heimatmuseum Leer: Alle Termine und Informationen
Die Gruselführungen finden am Samstag, 31. Oktober 2026, im Heimatmuseum Leer statt.
Die drei Führungszeiten im Überblick:
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17:30 bis 18:15 Uhr – bereits ausgebucht
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18:45 bis 19:30 Uhr – bereits ausgebucht
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20:00 bis 20:45 Uhr – zusätzlicher Termin, Anmeldung möglich
Weitere Veranstaltungsinformationen:
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Veranstaltung: Halloween und Gruselgeschichten im Heimatmuseum
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Datum: Samstag, 31. Oktober 2026
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Zielgruppe: Kinder und Familien
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Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen je Führung
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Veranstaltungsort: Heimatmuseum Leer
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Adresse: Neue Straße 12–14, 26789 Leer (Ostfriesland)
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Veranstalter: Heimatmuseum Leer
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Telefon: 0491 / 2019
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E‑Mail: info@heimatmuseum-leer.de
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Internet: www.heimatmuseum-leer.de
Anmeldung für die zusätzliche Gruselführung um 20 Uhr
Wer bei der dritten Gruselführung dabei sein möchte, kann sich ab sofort telefonisch unter 0491 / 2019 oder per E‑Mail an info@heimatmuseum-leer.de anmelden. Da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.
Das Heimatmuseum Leer freut sich auf mutige Kinder und Familien, die gemeinsam einen außergewöhnlichen Halloween-Abend erleben möchten. Die entscheidende Frage lautet: Wer traut sich, den geheimnisvollen Geschichten zu lauschen und die dunklen Ecken des Museums zu erkunden?
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Veranstaltung
Zeitreisen, Schlossführungen und feine Fahrräder: Das bietet Schloss Evenburg im November!
Schloss Evenburg im November 2026: Führungen, Zeitreisen und Fahrraddesign
Schloss Evenburg in Leer-Loga bietet im November 2026 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Neben den öffentlichen Schlossführungen stehen mehrere historische Theaterführungen auf dem Programm, bei denen Besucher in das Leben der gräflichen Familie und ihrer Bediensteten im 19. Jahrhundert eintauchen können. Außerdem ist die Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“ noch bis zum 10. Januar 2027 zu sehen. Zu beachten sind die Winteröffnungszeiten und der derzeit eingeschränkte Zugang zum Schloss.
Winteröffnungszeiten und Eintrittspreise im Schloss Evenburg
Ab November öffnet das Schloss Evenburg täglich von 11 bis 17 Uhr seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt kostet 7 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.
Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Schlossbrücke ist die Evenburg derzeit nur über eine Seitenbrücke erreichbar. Ein barrierefreier Zugang kann aktuell leider nicht ermöglicht werden.
Weitere Informationen zum Schloss Evenburg, zu den Veranstaltungen und zu den Eintrittspreisen gibt es unter www.schloss-evenburg.de.
Öffentliche Schlossführungen an Sonn- und Feiertagen
An Sonn- und Feiertagen werden im Schloss Evenburg öffentliche Führungen um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr angeboten.
Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen Privaträume des gräflichen Ehepaares. Edle Tapeten und aufwendige Deckenzier vermitteln einen Eindruck vom adligen Leben im Jahr 1862. Während der Führungen erfahren die Gäste mehr über das Leben und Wirtschaften der Grafenfamilie im 19. Jahrhundert. Außerdem erhalten sie Hintergrundinformationen zur letzten Restaurierung des Schlosses.
Ein weiterer Bestandteil der Geschichte der Evenburg ist der einst zum Schloss gehörende Gartenbaubetrieb. Wie umfangreich dessen Angebot war, zeigt ein Katalog aus dem Jahr 1889, in dem mehr als 2.400 Gartenpflanzen aufgeführt sind.
Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung einschließlich Eintritt ins Schloss kostet 12 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.
Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“
Noch bis zum 10. Januar 2027 ist im Schloss Evenburg die Sonderausstellung „Feine Fahrräder – formvollendet & fantastisch“ zu sehen. Sie widmet sich dem Fahrrad als Designobjekt und zeigt, wie Technik, Handwerk und Gestaltung über rund 200 Jahre Fahrradgeschichte hinweg zusammengewirkt haben.
Anhand ausgewählter Exponate wird deutlich, wie sich Funktionalität und Formensprache gegenseitig beeinflussen und weiterentwickeln. Die Ausstellung führt vom historischen Hochrad über elegante Tourenräder bis hin zu innovativen Renn- und Alltagsmodellen.
Jedes Fahrrad erzählt dabei seine eigene Geschichte. Die Exponate stehen für gesellschaftlichen Wandel, technischen Fortschritt und das Streben nach Perfektion bei Material, Konstruktion und Ästhetik. So wird deutlich, dass das Fahrrad weit mehr ist als ein Fortbewegungsmittel: Es ist zugleich Ausdruck des Zeitgeistes, der Ingenieurskunst und individueller Lebensart.
Für die Ausstellung stellt das Deutsche Fahrradmuseum in Bad Brückenau außergewöhnliche und seltene Exponate zur Verfügung. Die Auswahl ermöglicht spannende Einblicke in zwei Jahrhunderte Fahrradgeschichte und macht die Entwicklung vom einfachen Laufgerät zum modernen Designklassiker erlebbar.
Führungen durch die Sonderausstellung sind auf Anfrage möglich.
Historische Zeitreisen auf Schloss Evenburg im November 2026
Ein besonderer Schwerpunkt des Novemberprogramms sind die historischen Zeitreisen. Bei diesen Theaterführungen begegnen die Besucherinnen und Besucher Figuren aus der Geschichte der Evenburg und erfahren auf unterhaltsame Weise mehr über das Leben hinter den Schlossmauern.
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr: Caroline Luise Börner – „Ich wünsche kein Geschwätz“
Am Donnerstag, 5. November 2026, beginnt um 15 Uhr die Theaterführung mit Caroline Luise Börner unter dem Titel „Ich wünsche kein Geschwätz“.
„Sie sind das Aushilfspersonal für die Jagdgesellschaft? Du liebe Güte!“ Mit diesen Worten empfängt Fräulein Börner, die Hausdame, energisch und zielgerichtet die Besucherinnen und Besucher in ihren neuen Rollen als Bedienstete.
Wer im Grafenhaus seinen Dienst verrichten möchte, muss einiges beachten. Fräulein Börner kennt die Benimmregeln für das Personal ebenso wie die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Auch über die besonderen Wünsche des Hausherrn weiß sie bestens Bescheid. Doch ist ihre Weste tatsächlich so blütenrein, wie sie zunächst vorgibt?
Die Theaterführung vermittelt Einblicke in die Abläufe und Umgangsformen des gräflichen Haushalts und verspricht zugleich unterhaltsame Einblicke hinter die Kulissen.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag der Veranstaltung erforderlich. Sie kann telefonisch unter 0491 9975–6000 erfolgen.
Donnerstag, 12. November 2026, 15 Uhr: Gräfin Frieda von Wedel – „Willkommen in der Herrlichkeit Loga“
Am Donnerstag, 12. November 2026, steht um 15 Uhr die Zeitreise mit Gräfin Frieda von Wedel aus dem Jahr 1873 auf dem Programm. Der Titel lautet „Willkommen in der Herrlichkeit Loga“.
Bei dieser Theaterführung gehören die Gäste zu den erlauchten Besuchern und Freunden der Gräfin. Die charmante Gastgeberin gewährt ihnen exklusiven Zugang zu ihren Privaträumen und erzählt aus ihrem Alltag als Gräfin.
Auf dem Rundgang durch das Schloss berichtet Frieda von Wedel von rauschenden Bällen im Festsaal, den Herausforderungen im Umgang mit dem Personal und den kleinen und größeren Skandalen ihrer Zeit. Dabei gibt sie auch pikante Details preis.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag unter Telefon 0491 9975–6000 erforderlich.
Donnerstag, 19. November 2026, 15 Uhr: Die Gouvernante – „Haben Sie vielleicht die jungen Grafen gesehen?“
Am Donnerstag, 19. November 2026, können Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr bei einer weiteren Theaterführung in die Welt des gräflichen Nachwuchses eintauchen. Die Gouvernante Wilhelmine Lietzau nimmt sie unter dem Titel „Haben Sie vielleicht die jungen Grafen gesehen?“ mit durch das Schloss.
„Gute Manieren sind der Schlitten, auf dem sich’s sanft durchs Leben gleiten lässt!“ Davon ist Wilhelmine Lietzau überzeugt. Schließlich gibt es für die jungen Grafen eine Menge zu lernen: formvollendetes Benehmen, gepflegte Konversation und die französische Sprache gehören zum Unterricht.
Mit viel Wissen über Etikette, Plauderei und Kurzweil führt die Gouvernante durch die Räume der Evenburg. Dabei gewährt sie Einblicke in das gräfliche Leben aus der Perspektive einer berufstätigen Frau des 19. Jahrhunderts.
Die Teilnahme kostet 13 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Die Anmeldung muss spätestens am Vortag telefonisch erfolgen. Als Telefonnummer ist 0491 997–56000 angegeben.
Donnerstag, 26. November 2026, 15 Uhr: Zeitreise auf Plattdeutsch mit Trientje und Gertrude
Am Donnerstag, 26. November 2026, wird es plattdeutsch: Um 15 Uhr beginnt die Zeitreise mit Trientje und Gertrude aus dem Jahr 1885. Der Titel lautet „Wat uns Graaf seggt, dat word maakt!“.
Die beiden Freundinnen, Leidensgenossinnen und Bediensteten des Grafen von Wedel kennen sich bestens mit dem Leben und Arbeiten im Schloss aus. Sie nehmen die Gäste mit in den Alltag des Dienstpersonals im 19. Jahrhundert.
Wortgewaltig berichten die beiden Frauen von rauschenden Festen, harter Arbeit und der aktuellen Politik des Reichskanzlers. Dabei kommen weder der Humor noch der Genuss zu kurz: Die Veranstaltung beansprucht nicht nur die Lachmuskeln, sondern erfreut auch den Gaumen.
Die Teilnahme kostet 18 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Vortag unter Telefon 0491 9975–6000 erforderlich.
Anmeldung und weitere Informationen
Für alle vier Theaterführungen ist eine Anmeldung bis spätestens zum jeweiligen Vortag erforderlich. Interessierte können sich telefonisch beim Schloss Evenburg unter 0491 9975–6000 anmelden. Bei der Veranstaltung mit der Gouvernante ist in den vorliegenden Angaben die Telefonnummer 0491 997–56000 aufgeführt; diese sollte vor der Anmeldung überprüft werden.
Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungen und Ausstellungen sind auf der offiziellen Internetseite des Schlosses unter www.schloss-evenburg.de zu finden.
Mit öffentlichen Schlossführungen, historischen Theaterreisen und der Fahrradausstellung bietet die Evenburg im November ein vielseitiges Programm für Kulturinteressierte und Geschichtsfreunde. Besucher sollten bei ihrer Planung allerdings berücksichtigen, dass der Zugang aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Schlossbrücke derzeit nicht barrierefrei ist.
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