Politik

Ent­las­tungs­pa­ket gegen stei­gen­de Ener­gie­prei­se auf den Weg gebracht

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Ent­las­tungs­pa­ket gegen stei­gen­de Ener­gie­prei­se auf den Weg gebracht

Zum Ent­las­tungs­pa­ket, das heu­te vom Bun­des­ka­bi­nett auf den Weg gebracht wur­de, erklärt Juli­an Pahl­ke, grü­ner Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Leer und zustän­dig für Ost­fries­land und das nörd­li­che Emsland:

„Die Kos­ten für den Lebens­un­ter­halt und fos­si­le Ener­gien sind über die letz­ten Wochen und Mona­te stark gestie­gen. Um die­se Belas­tun­gen abzu­fe­dern und Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu unter­stüt­zen, haben wir Grü­ne gemein­sam mit SPD und FDP heu­te ein umfang­rei­ches Ent­las­tungs­pa­ket auf den Weg gebracht. Damit hel­fen wir den­je­ni­gen, die Hil­fe am meis­ten brau­chen. Für Haus­hal­te mit wenig Ein­kom­men bedeu­tet das eine wei­te­re deut­li­che Erhö­hung des Heiz­kos­ten­zu­schlags, ein Kin­der­so­fort­zu­schlag und eine Ein­mal­zah­lung für Men­schen in der Grund­si­che­rung. Men­schen, die ALG II bekom­men, sind hier­von aus­ge­nom­men, da für sie die Heiz­kos­ten sowie­so über­nom­men werden.

Zum Ent­las­tungs­pa­ket gehö­ren zudem ein höhe­rer Arbeit­neh­mer­pausch­be­trag und Grund­frei­be­trag bei der Ein­kom­mens­steu­er, die für Mil­lio­nen Men­schen eine rea­le Ein­kom­mens­stei­ge­rung bedeu­ten. Wer, wie vie­le Men­schen in der Regi­on, wei­te Stre­cken zur Arbeit zurück­le­gen muss, den unter­stüt­zen wir zudem mit einer Erhö­hung der Pend­ler­pau­scha­le, die im Lau­fe die­ser Legis­la­tur außer­dem sozia­ler und öko­lo­gi­scher umge­stal­tet wird. 

Allen ist bewusst, dass die­ses Paket nur ein ers­ter Schritt sein kann und wei­te­re Ent­las­tun­gen fol­gen müs­sen. Wir Grü­ne set­zen uns in der Ampel-Regie­rung daher dafür ein, das schon im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­te Ener­gie­geld vor­zu­zie­hen, aus Haus­halts­mit­teln zu finan­zie­ren und allen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger pro Kopf aus­zu­zah­len. Mit dem Ener­gie­geld wol­len wir eine sozi­al gerech­te und öko­lo­gi­sche Abfe­de­rung für höhe­re Prei­se schaf­fen, egal, in wel­chem Bereich sie auf­tre­ten. Schließ­lich ist es zen­tral, dass die Hil­fen bei den Men­schen ankom­men und nicht bei den Mine­ral­öl­kon­zer­nen hän­gen blei­ben. Die Ampel arbei­tet kon­ti­nu­ier­lich und mit Hoch­druck dar­an, die gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Abwehr­kräf­te gegen die Kri­sen und gegen hohe Ener­gie­kos­ten zu stärken.“

Das Ent­las­tungs­pa­ket im Detail:

·      Wer Wohn­geld bekommt, stu­diert oder Azu­bi ist, erhält einen ein­ma­li­gen Heiz­kos­ten­zu­schuss. Vor allem Bürger*innen mit weni­ger Ein­kom­men benö­ti­gen ange­sichts der Ver­viel­fa­chung der Gas­prei­se unse­re Unter­stüt­zung. Wir haben uns daher bereits im Koali­ti­ons­ver­trag für einen Heiz­kos­ten­zu­schuss stark gemacht, der nun – vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Preis­sprün­ge – noch ein­mal anpasst wer­den konn­te, um die immensen Auf­schlä­ge für Hei­zung und Strom abzu­fe­dern. Statt der ursprüng­lich geplan­ten 135 Euro wird es nun 270  Euro für Wohngeldempfänger*innen, Stu­die­ren­de mit Bafög-Berech­ti­gung und die Empfänger*innen der Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe geben. Davon pro­fi­tie­ren über zwei Mil­lio­nen Men­schen ganz direkt.

·      Der Kin­der­so­fort­zu­schlag kommt, und er geht genau an die Fami­li­en, die ihn brau­chen. Allein­er­zie­hen­den, Gering­ver­die­nen­de mit Kin­dern oder Fami­li­en mit mehr als zwei Kin­dern erhal­ten ab Juli einen monat­li­chen Sofort­zu­schlag in Höhe von 20 Euro. Das ist eine dau­er­haf­te und schnel­le Hil­fe, auf die sich Fami­li­en ver­las­sen kön­nen. Pro­fi­tie­ren wer­den davon rund 2,9 Mil­lio­nen von Armut betrof­fe­ne Kin­der in Deutsch­land. Der Kin­der­zu­schlag ist ein ers­ter Schritt in Rich­tung einer ech­ten Kin­der­grund­si­che­rung und ein ech­ter Neu­start in der Fami­li­en­för­de­rung, die vor allem für Fami­li­en mit gerin­gem Ein­kom­men gerech­ter und ein­fa­cher ist. 

 

·      Wer eine exis­tenz­si­chern­de Leis­tung bekommt, erhält eine Ein­mal­zah­lung von 100 Euro zur Grund­si­che­rung. Die­se ist auch not­wen­dig, um die Mehr­aus­ga­ben durch stei­gen­de Ener­gie­prei­se und die Pan­de­mie bes­ser auf­zu­fan­gen. Auch erwerbs­tä­ti­ge Men­schen, die ihr Ein­kom­men auf­sto­cken müs­sen, erhal­ten die­se Leistung.

 

·      Die bereits für 2024 beschlos­se­ne Erhö­hung der Pau­scha­le für Fernpendler*innen wird auf die­ses Jahr vor­ge­zo­gen. Und für die Zukunft ord­nen wir sie sozi­al und öko­lo­gisch wirk­sam um. Damit will die Ampel vor allem Men­schen, die wei­te Stre­cken zur Arbeit zurück­le­gen müs­sen, unter­stüt­zen. Das betrifft ganz beson­ders vie­le  Men­schen auf dem Land. Für uns ist es wich­tig, dass wir uns im Rah­men des Pakets auch auf eine Neu­ord­nung der Pend­ler­pau­scha­le noch in die­ser Legis­la­tur geei­nigt haben, um sie sozi­al und öko­lo­gisch umzu­ge­stal­ten. Für die­se Ver­än­de­rung kämp­fen wir Grü­ne bereits seit vie­len Jahren.

·      Vom höhe­ren Arbeit­neh­mer­pausch­be­trag von 1200 Euro pro­fi­tie­ren vie­le Arbeitnehmer*innen.

·      Der Grund­frei­be­trag der Ein­kom­men­steu­er wird rück­wir­kend zum 01.01.2022 ange­ho­ben. Hier­durch ent­las­ten wir alle Men­schen gerecht, unab­hän­gig von der Höhe ihres Einkommens.

Was bereits an Ent­las­tun­gen beschlos­sen wurde:

·      Die Erhö­hung des Min­dest­lohns auf 12 Euro kommt vie­len Gering­ver­die­nen­den und ins­be­son­de­re Frau­en zugute.

·      Die EEG-Umla­ge wird bereits im Juli gesenkt. Auch die Abschaf­fung der EEG-Umla­ge wird um ein hal­bes Jahr vor­ge­zo­gen. Wir wol­len dafür sor­gen, dass die Ver­sor­ger die­se Preis­sen­kung auch zeit­nah an die Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher wei­ter­ge­ben, damit die Ent­las­tung auch dort ankommt, wo sie tat­säch­lich gebraucht wird. 

·      Beschäf­tig­te und Unter­neh­men unter­stüt­zen wir durch die Ver­län­ge­rung der Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurzarbeitergeld.

·      Mit einem vier­ten Coro­na-Steu­er­ge­setz unter­stüt­zen wir vor allem Unter­neh­men durch eine Ent­las­tung von Büro­kra­tie und Abgaben.

 

Über das Ent­las­tungs­pa­ket hin­aus set­zen wir uns wei­ter mit aller Kraft für den schnel­len Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gien ein. Nur so wer­den wir auch mit­tel- und lang­fris­tig die Abhän­gig­keit von fos­si­ler Ener­gie been­den und die Prei­se für Ener­gie begrenzen. 


 

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Politik

Nico Blo­em: Fron­tal­an­griff auf „Lifestyle-Teilzeit“-Debatte

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Blo­em kri­ti­siert CDU-Vor­stö­ße: „Her­ber Schlag gegen die Beschäftigten“

WEEENER / HANNOVER – Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner bezieht in der aktu­el­len Debat­te um die Ein­schrän­kung der Teil­zeit­ar­beit klar Stel­lung. In einer schar­fen Reak­ti­on auf jüngs­te Vor­schlä­ge aus den Rei­hen der CDU kri­ti­siert Blo­em die Ten­denz, Arbeit­neh­mer­rech­te sys­te­ma­tisch zu schwächen.

Kri­tik an „Lifestyle“-Vorwürfen

Blo­em ord­net die aktu­el­le Dis­kus­si­on in eine Rei­he von Vor­stö­ßen ein, die nach sei­ner Auf­fas­sung den Respekt gegen­über den Arbeit­neh­mern ver­mis­sen las­sen. Ob es um die Kri­tik am Min­dest­lohn, For­de­run­gen nach län­ge­ren Arbeits­zei­ten oder die Debat­te um die tele­fo­ni­sche Krank­schrei­bung gehe – die Rhe­to­rik sei besorgniserregend.

Beson­ders deut­lich kri­ti­siert der Abge­ord­ne­te die Äuße­run­gen von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz und der Vor­sit­zen­den der Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­uni­on, Git­ta Con­ne­mann. Den Vor­wurf einer soge­nann­ten „Life­style-Teil­zeit“ bezeich­net Blo­em als realitätsfern:

„Wer einen Teil­zeit­job hat, hat in der Regel nicht genug Geld, um sei­nen Life­style in der Frei­zeit zu finan­zie­ren. Wer das meint, kennt die Rea­li­tät der Arbeits­welt nicht.“

Fokus auf Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge statt Einschränkungen

Für Blo­em ist Teil­zeit kein Luxus, son­dern für die meis­ten Beschäf­tig­ten eine Not­wen­dig­keit, um den All­tag zwi­schen Beruf, Kin­der­be­treu­ung und der Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen zu bewäl­ti­gen. Eine Ein­schrän­kung des Rechts auf Teil­zeit wür­de nach sei­ner Ein­schät­zung vor allem Frau­en tref­fen und den bestehen­den Fach­kräf­te­man­gel durch einen Rück­gang der Beschäf­ti­gung wei­ter verschärfen.

Statt Arbeit­neh­mer­rech­te zu beschnei­den, for­dert der SPD-Poli­ti­ker Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur des Alltags:

  • Bes­se­re Kinderbetreuung

  • Gestei­ger­te Familienfreundlichkeit

  • Stär­kung der Pflege

Schul­ter­schluss mit Arbeit­neh­mern und Unternehmen

Nico Blo­em betont, dass die Men­schen, die täg­lich „ackern“, Wert­schät­zung statt Miss­trau­en ver­dient hät­ten. Er signa­li­siert Gesprächs­be­reit­schaft, sofern es um die Ver­bes­se­rung der Ver­ein­bar­keit von Job und All­tag geht. Abschlie­ßend unter­streicht er sein Enga­ge­ment für die Regi­on: „Ich ste­he an der Sei­te aller Beschäf­tig­ten und Unter­neh­men und wer­de mich wei­ter­hin für sie ein­set­zen, weil ich sehe, was täg­lich geleis­tet wird.“

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Politik

Teil­zeit nur noch bei „ech­tem“ Bedarf? Hef­ti­ger Streit um CDU-Vorstoß

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Streit um „Life­style-Teil­zeit“: Minis­ter Phil­ip­pi kri­ti­siert CDU-Vor­stoß scharf

Die Debat­te um die Arbeits­zeit­mo­del­le in Deutsch­land ver­schärft sich. Ein Antrag der Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­uni­on (MIT) in der CDU, den Rechts­an­spruch auf Teil­zeit ein­zu­schrän­ken, sorgt für hef­ti­gen Gegen­wind aus Nie­der­sach­sen. Arbeits- und Gleich­stel­lungs­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi (SPD) bezeich­net das Vor­ha­ben als „abso­lu­ten Irrweg“.

In einem Antrag an den CDU-Bun­des­par­tei­tag for­dert die MIT unter dem Schlag­wort „Kein Rechts­an­spruch auf Life­style-Teil­zeit“, den gesetz­li­chen Anspruch auf redu­zier­te Arbeits­stun­den zu begren­zen. Ziel des Vor­sto­ßes ist es offen­bar, dem Arbeits­kräf­te­man­gel durch eine höhe­re Voll­zeit­quo­te ent­ge­gen­zu­wir­ken. Doch für den nie­der­säch­si­schen Arbeits­mi­nis­ter geht die­se Rech­nung nicht auf.

Rea­li­tät an der Lebens­wirk­lich­keit vorbei

„Die­ser Vor­schlag macht mich fas­sungs­los“, erklärt Dr. Andre­as Phil­ip­pi deut­lich. Laut dem Minis­ter igno­rie­re der Begriff der „Life­style-Teil­zeit“ die tat­säch­li­chen Lebens­rea­li­tä­ten der Beschäf­tig­ten. Sta­tis­ti­ken wür­den bele­gen, dass die Redu­zie­rung der Arbeits­zeit in den meis­ten Fäl­len nicht dem Frei­zeit­ver­gnü­gen die­ne, son­dern not­wen­dig sei, um Beruf und „Care-Arbeit“ – also die Betreu­ung von Kin­dern oder die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen – zu vereinbaren.

Beson­ders berufs­tä­ti­ge Müt­ter stün­den hier im Fokus. Eine Ein­schrän­kung des Rechts auf Teil­zeit wür­de nach Ansicht Phil­ip­pis vor allem Frau­en tref­fen und sie im Zwei­fels­fall ganz aus dem Berufs­le­ben drän­gen, anstatt sie zu mehr Arbeits­stun­den zu bewegen.

Gefahr für den Arbeitsmarkt

Auch wirt­schafts­po­li­tisch sieht der Minis­ter in dem Uni­ons-Vor­stoß eine Gefahr. Wäh­rend die Wirt­schaft hän­de­rin­gend nach Per­so­nal sucht, könn­te eine sol­che Maß­nah­me zu einem Rück­gang der Gesamt­be­schäf­ti­gung füh­ren. Anstatt Rech­te zu beschnei­den, for­dert Phil­ip­pi Inves­ti­tio­nen in die Infrastruktur:

„Es ist poli­tisch viel­mehr not­wen­dig, dass wir in die Wei­ter­bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung der Beschäf­tig­ten inves­tie­ren und die Rah­men­be­din­gun­gen für Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge ver­bes­sern – so kann mehr Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit geför­dert werden.“

Die Debat­te zeigt deut­lich die gegen­sätz­li­chen Posi­tio­nen: Wäh­rend Tei­le der Wirt­schaft auf mehr Prä­senz set­zen wol­len, pocht das Arbeits­mi­nis­te­ri­um auf Fle­xi­bi­li­tät als Grund­vor­aus­set­zung für eine moder­ne Arbeits­welt und die Gleich­stel­lung von Mann und Frau.

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Politik

Off­shore-Gewer­be­steu­er gesi­chert: Land­kreis Leer pro­fi­tiert von Verordnung

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Lan­des­re­gie­rung sichert Gewer­be­steu­er von Off­shore-Wind­parks – auch Land­kreis Leer profitiert

Am Mon­tag, 15. Dezem­ber 2025, hat die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung eine wich­ti­ge Ände­rung der Ver­ord­nung über die Erhe­bung der Gewer­be- und Grund­steu­er in gemein­de­frei­en Gebie­ten beschlos­sen. Damit wer­den die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men der Off­shore-Wind­parks vor der nie­der­säch­si­schen Nord­see­küs­te dau­er­haft den Kom­mu­nen zugu­te­kom­men. Beson­ders pro­fi­tie­ren davon nicht nur die Stadt Wil­helms­ha­ven, son­dern über den Kom­mu­na­len Finanz­aus­gleich (KFA) auch ande­re Regio­nen wie der Land­kreis Leer.

Ab 2026 fließt der wesent­li­che Teil der Gewer­be­steu­er aus den Off­shore-Wind­parks zunächst in die Kas­sen der Stadt Wil­helms­ha­ven. Rund 65 Mil­lio­nen Euro der Ein­nah­men wer­den anschlie­ßend über den KFA auf ande­re nie­der­säch­si­sche Kom­mu­nen ver­teilt. So pro­fi­tie­ren auch Kom­mu­nen im Bin­nen­land von den Mehr­ein­nah­men, wäh­rend das Land Nie­der­sach­sen und der Bund gemein­sam rund neun Mil­lio­nen Euro erhal­ten. Ins­ge­samt ver­blei­ben etwa 36 Mil­lio­nen Euro im Haus­halt von Wil­helms­ha­ven selbst.

Finanz­mi­nis­ter Gerald Hee­re betont: „Wir ver­hin­dern, dass viel Geld aus Nie­der­sach­sen abfließt und sichern durch die­se gut abge­wo­ge­ne Ent­schei­dung Steu­er­ein­nah­men im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich dau­er­haft für unse­re Kom­mu­nen ab. Die Lan­des­re­gie­rung zeigt damit ein­mal mehr, dass ihr die Belan­ge der nie­der­säch­si­schen Krei­se, Städ­te und Gemein­den sehr wich­tig sind.“

Hin­ter­grund der Ver­ord­nung ist ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 3. Dezem­ber 2024. Danach darf die Hebe­be­rech­ti­gung für die Gewer­be­steu­er für Off­shore-Betriebs­stät­ten nur auf eine oder meh­re­re Gemein­den über­tra­gen wer­den. Ohne die Ände­rung hät­ten die Steu­er­ein­nah­men an die Stand­or­te der Betrei­ber außer­halb Nie­der­sach­sens flie­ßen können.

Die Lan­des­re­gie­rung plant, die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen auf Wil­helms­ha­ven und die Umver­tei­lung über den KFA regel­mä­ßig zu prü­fen. Im kom­men­den Jahr sol­len zudem Gesprä­che mit betrof­fe­nen Kom­mu­nen und den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den statt­fin­den, um das wei­te­re Vor­ge­hen zu besprechen.

Dank der neu­en Rege­lung pro­fi­tie­ren somit nicht nur die direkt betrof­fe­nen Küs­ten­städ­te, son­dern auch Kom­mu­nen im Bin­nen­land wie der Land­kreis Leer, die auf die Mehr­ein­nah­men ange­wie­sen sind, um ihre Infra­struk­tur und kom­mu­na­len Auf­ga­ben zu stärken.

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Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

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