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Hand­werk 2024/25: Rezes­si­on und Insol­ven­zen belas­ten, aber ers­te Hoff­nungs­zei­chen zei­gen sich

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Wirt­schafts­la­ge und Finan­zie­rung im Hand­werk 2024/25: Opti­mis­mus trotz schwie­ri­ger Rahmenbedingungen

Die aktu­el­le Lage im Hand­werk ist von einem deut­li­chen Stim­mungs­tief geprägt. Nach zwei Jah­ren Rezes­si­on sehen sich die Betrie­be mit einer anhal­tend schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on kon­fron­tiert. Laut der jüngs­ten Pres­se­mit­tei­lung von Cre­dit­re­form ist die Stim­mung im Hand­werk auf dem tiefs­ten Stand seit der Welt­fi­nanz­kri­se. Beson­ders der Bau­sek­tor lei­det unter den Aus­wir­kun­gen der wirt­schaft­li­chen Rück­schlä­ge. Doch neben den Her­aus­for­de­run­gen gibt es auch Zei­chen der Hoffnung.

Stim­mung im Hand­werk auf einem 15-Jahres-Tief

Die zwei­jäh­ri­ge Rezes­si­on hat tief­grei­fen­de Spu­ren im Hand­werk hin­ter­las­sen. Der Geschäfts­la­ge­in­dex ist auf 45,8 Punk­te gefal­len und erreicht damit den nied­rigs­ten Stand seit 2010. Nur noch 51,6 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men bewer­ten ihre Geschäfts­la­ge als gut oder sehr gut, was einen Rück­gang von 3,7 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Auch die Umsät­ze zei­gen ein durch­wach­se­nes Bild: 26,9 Pro­zent der Betrie­be ver­zeich­ne­ten Rück­gän­ge, wäh­rend 25,4 Pro­zent ein Umsatz­plus meldeten.

„Die Rezes­si­on trifft das Hand­werk mit vol­ler Wucht“, kom­men­tiert Patrik-Lud­wig Hantzsch, Lei­ter der Cre­dit­re­form Wirt­schafts­for­schung. Beson­ders die Bau­wirt­schaft steht unter enor­mem Druck, wäh­rend Hand­werks­be­trie­be im gewerb­li­chen Bedarf leich­te Erho­lungs­ten­den­zen ver­zeich­nen. Die Repa­ra­tur­bran­che, beson­ders im Bereich von Pkw und Haus­halts­ge­rä­ten, zeigt posi­ti­ve Entwicklungen.

Opti­mis­ti­sche Umsatz­er­war­tun­gen, aber vor­sich­ti­ger Ausblick

Trotz der schwie­ri­gen Lage zei­gen sich ers­te Anzei­chen einer Sta­bi­li­sie­rung. Die Umsatz­pro­gno­sen der Hand­werks­be­trie­be sind weni­ger pes­si­mis­tisch als im Vor­jahr. Rund 24,3 Pro­zent der Betrie­be erwar­ten ein Umsatz­plus, was dem Vor­jah­res­wert ent­spricht. Doch der Anteil der Pes­si­mis­ten bleibt mit 22,8 Pro­zent hoch. Auch die Ertrags­aus­sich­ten sind wei­ter­hin über­wie­gend nega­tiv, auch wenn eine leich­te Ver­bes­se­rung erkenn­bar ist.

Ein erfreu­li­ches Signal ist die stei­gen­de Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft der Betrie­be. Der Anteil der Unter­neh­men, die Inves­ti­tio­nen pla­nen, stieg von 41,5 Pro­zent auf 49,2 Pro­zent und erreich­te damit das höchs­te Niveau seit Jah­ren. „Trotz der unsi­che­ren Aus­sich­ten könn­te das Hand­werk gemein­sam mit der Bin­nen­nach­fra­ge zur Sta­bi­li­sie­rung der Kon­junk­tur bei­tra­gen“, so Hantzsch.

Per­so­nal­ab­bau setzt sich fort

Die ange­spann­ten wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen spie­geln sich auch im Per­so­nal­ab­bau wider. 22,9 Pro­zent der Betrie­be haben ihren Per­so­nal­be­stand redu­ziert, wäh­rend nur 19,3 Pro­zent neue Mit­ar­bei­ter ein­stell­ten. Haupt­ur­sa­che für den Per­so­nal­ab­bau ist das Aus­schei­den von Fach­kräf­ten auf­grund des Ren­ten­ein­tritts und eine zurück­hal­ten­de Ein­stel­lungs­po­li­tik auf­grund der unsi­che­ren wirt­schaft­li­chen Lage.

In den kom­men­den Mona­ten dürf­ten sai­so­na­le Effek­te jedoch zu mehr Ein­stel­lun­gen füh­ren. Etwa 21,4 Pro­zent der Unter­neh­men pla­nen, ihr Per­so­nal auf­zu­sto­cken, wäh­rend 10,6 Pro­zent wei­ter­hin Stel­len abbau­en wol­len. Lang­fris­tig bleibt jedoch die Fra­ge, ob dem Hand­werk die Fach­kräf­te feh­len wer­den, warnt Hantzsch.

Insol­ven­zen stei­gen, Eigen­ka­pi­tal­quo­te unter Druck

Die Zahl der Insol­ven­zen im Hand­werk ist 2024 um 18,9 Pro­zent auf ins­ge­samt 4.350 Fäl­le gestie­gen. Beson­ders betrof­fen sind Betrie­be im gewerb­li­chen Bedarf und im Aus­bau­ge­wer­be. „Vie­le Hand­werks­un­ter­neh­men, ins­be­son­de­re im Bau­be­reich, sehen sich mit weg­bre­chen­den Auf­trä­gen kon­fron­tiert und haben mit stei­gen­den Kos­ten zu kämp­fen. Dies führt zu einem Anstieg der Insol­ven­zen“, erläu­tert Hantzsch.

Dar­über hin­aus ist die Zahl der eigen­ka­pi­tal­schwa­chen Hand­werks­be­trie­be gestie­gen. 34,5 Pro­zent der Unter­neh­men ver­fü­gen über eine Eigen­ka­pi­tal­quo­te von weni­ger als 10 Pro­zent, der höchs­te Wert seit mehr als einem Jahr­zehnt. Die stei­gen­de Abhän­gig­keit von Fremd­ka­pi­tal und unsi­che­ren Kre­dit­kon­di­tio­nen stellt eine zusätz­li­che Belas­tung dar.

Büro­kra­tie als Belas­tung für das Handwerk

Ein wei­te­res gro­ßes Pro­blem für vie­le Hand­werks­be­trie­be ist die zuneh­men­de Büro­kra­tie. 79,3 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men berich­ten von einem Anstieg des Ver­wal­tungs­auf­wands. Etwa ein Drit­tel der Betrie­be gibt an, mehr als zehn Stun­den pro Woche mit admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben zu ver­brin­gen. Der stei­gen­de büro­kra­ti­sche Auf­wand wird von den Betrie­ben als erheb­li­cher Kos­ten­fak­tor und Wett­be­werbs­nach­teil wahr­ge­nom­men. Mehr als die Hälf­te der Betrie­be muss mitt­ler­wei­le Mit­ar­bei­ter für Büro­kra­tie­auf­ga­ben abstel­len, was zu wei­te­ren Kos­ten führt.

„Es ist drin­gend not­wen­dig, den Büro­kra­tie­ab­bau vor­an­zu­trei­ben, um den Unter­neh­men zu hel­fen“, for­dert Hantzsch und appel­liert an die neue Bun­des­re­gie­rung, hier ent­schlos­se­ner zu handeln.

Sta­bi­li­sie­rung in Sicht, aber vie­le Her­aus­for­de­run­gen bleiben

Obwohl die aktu­el­le wirt­schaft­li­che Lage des Hand­werks von Her­aus­for­de­run­gen wie stei­gen­den Insol­ven­zen, einem anhal­ten­den Per­so­nal­ab­bau und einer schwa­chen Eigen­ka­pi­tal­quo­te geprägt ist, gibt es auch Hoff­nungs­schim­mer. Die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft steigt, die Stim­mung ist weni­ger pes­si­mis­tisch und es gibt Anzei­chen einer Sta­bi­li­sie­rung. Doch die struk­tu­rel­len Pro­ble­me, die in den letz­ten Jah­ren gewach­sen sind, und die Büro­kra­tie­be­las­tung stel­len nach wie vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen für die Bran­che dar. Es bleibt abzu­war­ten, wie sich die wirt­schaft­li­che Lage in den kom­men­den Mona­ten ent­wi­ckeln wird und ob das Hand­werk in der Lage sein wird, sich wie­der nach­hal­tig zu erholen.


 

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Mit­tel­stand warnt Regie­rung vor wirt­schaft­li­chem Abgrund

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Mit­tel­stand zieht Not­brem­se – BVMID sen­det heu­te dra­ma­ti­schen Brand­brief an Kanz­ler Merz

Es ist eine dra­ma­ti­sche Zuspit­zung an einem Tag, der für die deut­sche Wirt­schaft weg­wei­send sein könn­te: Mit Datum vom heu­ti­gen Mitt­woch hat die BVMID – Bun­des­ver­ei­ni­gung Mit­tel­stand in Deutsch­land einen alar­mie­ren­den Brand­brief an die Füh­rungs­spit­ze der Bun­des­re­gie­rung gesen­det. Das Schrei­ben, das unse­rer Redak­ti­on vor­liegt, ver­deut­licht die äußers­te Dring­lich­keit der Lage. Der Ver­band warnt Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz, Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Katha­ri­na Rei­che und Finanz­mi­nis­ter Lars Kling­beil mit dras­ti­schen Wor­ten: Das Rück­grat der deut­schen Wirt­schaft steht „buch­stäb­lich vor dem Abgrund“.


Die Ver­tre­ter der BVMID, Prä­si­dent Kajet­an Brand­stät­ter und Klaus H. Rad­tke (Lei­ter Poli­tik & Pres­se­spre­cher), machen in ihrem heu­te über­mit­tel­ten Schrei­ben unmiss­ver­ständ­lich klar, dass der deut­sche Mit­tel­stand, Motor für Inno­va­ti­on, Inves­ti­tio­nen und Arbeits­plät­ze, immer stär­ker unter Druck gerät. Die aktu­el­le Ent­wick­lung sei nicht nur wirt­schaft­lich bedroh­lich, son­dern auch gesell­schaft­lich riskant.

Alar­mie­ren­de Fak­ten: Insol­venz­wel­le und Kostenexplosion

Die Lage ist laut Brand­brief alar­mie­rend und dul­det kei­nen Auf­schub. Die BVMID unter­mau­ert die Dring­lich­keit mit har­ten Fak­ten zur wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge:

  • Insol­venz-Schock: Im Jahr 2025 stie­gen die Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen bereits um 10,3 Pro­zent auf über 24.000 Fäl­le. Eine Bes­se­rung ist nicht in Sicht.

  • Ener­gie­preis-Dilem­ma: Die Ener­gie­prei­se in Deutsch­land gehö­ren zu den höchs­ten welt­weit. Wäh­rend die kWh in Indi­en oder Chi­na bei 7 Cent, in den USA bei 18 Cent und im welt­wei­ten Durch­schnitt bei 15 Cent liegt, zah­len deut­sche Unter­neh­men um die 38 Cent – mehr als das Zwei­ein­halb­vi­sche des Durchschnitts.

  • Abga­ben- und Büro­kra­tiel­ast: Die Abga­ben­las­ten der Unter­neh­men errei­chen 50 bis 60 Pro­zent. Zudem blo­ckie­ren Büro­kra­tie und Regu­lie­rungs­las­ten unnö­tig Wachs­tum und Fle­xi­bi­li­tät und kos­ten die Unter­neh­men Milliarden.

Exis­tenz­be­dro­hung durch Poli­tik und Krisen

Zu den hei­mi­schen Pro­ble­men gesel­len sich inter­na­tio­na­le Fak­to­ren wie geo­po­li­ti­sche Kri­sen, Han­dels­re­strik­tio­nen und wirt­schaft­li­che Unsi­cher­hei­ten, wel­che die Pla­nungs­si­cher­heit ekla­tant gefährden.

Der Brand­brief kri­ti­siert scharf, dass klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, orts­ge­bun­de­ne Betrie­be und Solo-Selbst­stän­di­ge von aktu­el­len poli­ti­schen Vor­schlä­gen zusätz­lich irri­tiert wer­den. Als Bei­spie­le nennt der Verband:

  • Geplan­te Ände­run­gen beim Ehegattensplitting

  • Steu­er­be­las­tun­gen

  • Feh­len­de Mit­ver­si­che­rung von nicht täti­gen Ehepartnern

  • Mehr­wert­steu­er­erhö­hun­gen

Vom ursprüng­li­chen Ziel der Wirt­schafts­po­li­tik – Ent­las­tung und Impul­se – sei bis­lang nichts zu spü­ren. Die BVMID betont die Stand­ort­treue des Mit­tel­stands: „Der Mit­tel­stand kann sei­ne Zel­te hier in Deutsch­land nicht abbau­en und irgend­wo anders im Aus­land wie­der auf­bau­en. Er ist abhän­gig von der wirt­schaft­li­chen Pro­spe­ri­tät in die­sem Land.“ Die­se sei zur­zeit akut gefährdet.

Schar­fe Kri­tik an aktu­el­len Regierungsplänen

Die BVMID zer­pflückt in dem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Schrei­ben zwei kon­kret benann­te Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung als völ­lig unzu­rei­chend und kontraproduktiv:

1. Sen­kung der Mine­ral­öl­steu­er (um 17 Cent für zwei Monate)

Die­se Maß­nah­me sei „weder ziel­ge­rich­tet noch ver­läss­lich wirk­sam“. Es bestehe ein erheb­li­ches Risi­ko, dass die Ent­las­tung nicht bei den Ver­brau­chern ankommt, son­dern von der Mine­ral­öl­in­dus­trie abge­schöpft wird.

2. Steu­er­freie Kri­sen­prä­mie (bis zu 1.000 Euro)

Dies sei ein „Schlag ins Gesicht für die­je­ni­gen, die es am dring­lichs­ten benö­ti­gen würden“.

  • Ver­ant­wor­tungs­ver­schie­bung: Die Rege­lung ver­la­gert die Ver­ant­wor­tung für staat­li­che Ent­las­tung fak­tisch auf die Unter­neh­men, was in der aktu­el­len Lage ein pro­ble­ma­ti­sches Signal sei.

  • Struk­tu­rel­le Unge­rech­tig­keit: Von die­ser Rege­lung pro­fi­tie­ren aus­schließ­lich Beschäf­tig­te in wirt­schaft­lich leis­tungs­fä­hi­gen Betrie­ben. Arbeit­neh­mer in ange­spann­ten Unter­neh­men, Selbst­stän­di­ge, Solo­un­ter­neh­mer, Hand­wer­ker, Rent­ner und Stu­die­ren­de wer­den voll­stän­dig aus­ge­schlos­sen. Die Maß­nah­me ver­stär­ke bestehen­de Ungleichheiten.

In der Gesamt­schau ent­ste­he der Ein­druck, dass die Maß­nah­men weder sozi­al aus­ge­wo­gen noch in ihrer Wir­kung aus­rei­chend durch­dacht sind. Bis­her bekannt gewor­de­ne Reform­plä­ne sei­en völ­lig kon­tra­pro­duk­tiv und wür­den der Wirt­schaft „buch­stäb­lich end­gül­tig das Genick brechen“.

Die kon­kre­ten For­de­run­gen der BVMID

Der Ver­band for­dert die Bun­des­re­gie­rung mit Nach­druck auf, die gewähl­ten Instru­men­te zu über­den­ken. Statt ver­fehl­ter Ein­zel­maß­nah­men müs­se ein kon­sis­ten­tes Sys­tem geschaf­fen werden.

Kern­for­de­run­gen des BVMID an die Bundesregierung:

All­ge­mein:

  • Höhe­rer Grundfreibetrag

  • Auto­ma­ti­sche Inflationsanpassung

  • Eine Art nega­ti­ve Einkommensteuer

  • Ver­ein­fa­chung statt Sonderregeln

Kon­kre­te Maß­nah­men für den Mittelstand:

  • Sofor­ti­ge Ent­las­tung: Sen­kung der Ener­gie­prei­se, Abga­ben­las­ten und signi­fi­kan­ter Abbau büro­kra­ti­scher Hürden.

  • Gleich­be­hand­lung für Solo­selbst­stän­di­ge: Umge­hen­de Ein­füh­rung der glei­chen steu­er­frei­en Zuver­dienst­gren­ze von 2.000 Euro monat­lich, wie sie bereits für Rent­ner gilt. Zudem for­dern sie fle­xi­ble­re steu­er­li­che Rege­lun­gen und kon­kre­te Hilfsprogramme.

  • Zukunfts­si­che­rung: Geziel­te För­de­rung von Inno­va­ti­on und Inves­ti­ti­on, um Wett­be­werbs­fä­hig­keit natio­nal und inter­na­tio­nal zu sichern.

Ulti­ma­tum und Gesprächsangebot

Die BVMID, die über 1.000 mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men ver­tritt, erwar­tet, dass die Bun­des­re­gie­rung die Dring­lich­keit der Lage erkennt und unver­züg­lich kon­kre­te Maß­nah­men ergreift. Soll­te dies nicht zeit­nah gesche­hen, kün­digt der Ver­band an, die Kon­se­quen­zen für sei­ne Mit­glie­der öffent­lich zu adres­sie­ren, um eine brei­te Dis­kus­si­on über die Zukunft des Mit­tel­stands in Deutsch­land anzu­sto­ßen. Man ste­he jeder­zeit für kon­struk­ti­ve Gesprä­che bereit und erwar­te eine zeit­na­he Rückmeldung.

Das Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

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Fir­men­plei­ten in Deutsch­land auf höchs­tem Stand seit 20 Jahren

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Insol­venz­trend: Fir­men­plei­ten errei­chen höchs­ten Stand seit über 20 Jahren

Die deut­sche Wirt­schaft steht vor einer mas­si­ven Insol­venz­wel­le. Wie das Leib­niz-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung Hal­le (IWH) in sei­nem aktu­el­len Insol­venz­trend berich­tet, ist die Zahl der Fir­men­plei­ten im März 2026 über­ra­schend deut­lich gestie­gen. Damit erreicht das ers­te Quar­tal des Jah­res einen Nega­tiv­re­kord, der seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten nicht mehr ver­zeich­net wurde.

Höchs­ter Stand seit 2005

Im März wur­den bun­des­weit 1.716 Insol­ven­zen von Per­so­nen- und Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten regis­triert. Dies ent­spricht einer Stei­ge­rung von 17 % gegen­über dem Vor­mo­nat und liegt sogar 71 % über dem Durch­schnitt der Jah­re vor der Coro­na-Pan­de­mie. Ein ver­gleich­bar hoher Wert wur­de zuletzt im Juni 2005 gemessen.

Beson­ders betrof­fen zei­gen sich der­zeit drei Bran­chen, in denen die höchs­ten jemals gemes­se­nen Wer­te ver­zeich­net wurden:

  • das Bau­ge­wer­be,

  • der Han­del,

  • sowie sons­ti­ge wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen.

Regio­nal kon­zen­triert sich das Gesche­hen vor allem auf Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg und Nord­rhein-West­fa­len, wo eben­falls Höchst­wer­te erreicht wurden.

Fokus auf klei­ne­re Unternehmen

Inter­es­san­ter­wei­se ist die Zahl der betrof­fe­nen Arbeits­plät­ze im Ver­gleich zum Vor­jahr gesun­ken, obwohl die Anzahl der Insol­ven­zen mas­siv gestie­gen ist. Im März waren rund 14.000 Jobs von Groß­in­sol­ven­zen betrof­fen. Das deu­tet dar­auf hin, dass die aktu­el­le Plei­te­wel­le vor allem klei­ne­re Unter­neh­men trifft.

Im gesam­ten ers­ten Quar­tal 2026 sum­mier­ten sich die Insol­ven­zen auf 4.573 Fäl­le. Damit lie­gen die Zah­len sogar höher als wäh­rend der schwe­ren Finanz­kri­se im Jahr 2009. Ins­ge­samt waren im ers­ten Vier­tel­jahr etwa 54.000 Arbeits­plät­ze betrof­fen, der Groß­teil davon (rund 16.000 Stel­len) im ver­ar­bei­ten­den Gewerbe.

Wenig Opti­mis­mus für die kom­men­den Monate

Die Exper­ten des IWH bli­cken mit Sor­ge auf das zwei­te Quar­tal. Die Früh­in­di­ka­to­ren, die das Insol­venz­ge­sche­hen um zwei bis drei Mona­te vor­aus­ah­nen las­sen, sind zuletzt kon­ti­nu­ier­lich angestiegen.

„Unse­re Früh­in­di­ka­to­ren las­sen für das zwei­te Quar­tal 2026 wenig Raum für Opti­mis­mus“, erklärt Stef­fen Mül­ler, Lei­ter der IWH-Insol­venz­for­schung. Es sei damit zu rech­nen, dass die Insol­venz­zah­len auf einem sehr hohen Niveau blei­ben und sich die Spit­zen­wer­te aus dem März wie­der­ho­len könnten.

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Nie­der­sach­sen über­nimmt Füh­rung beim Windenergie-Ausbau

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Ener­gie­wen­de: Nie­der­sach­sen zün­det den „Wind­ener­gie-Tur­bo“ und lässt Kon­kur­renz hin­ter sich

In der jüngs­ten Aus­schrei­bungs­run­de der Bun­des­netz­agen­tur für Wind­ener­gie an Land hat Nie­der­sach­sen ein Rekord­ergeb­nis erzielt und sich deut­lich von den ande­ren Bun­des­län­dern abge­setzt. Mit fast einem Giga­watt an Zuschlä­gen unter­mau­ert das Land sei­ne Vor­rei­ter­rol­le, wäh­rend Ener­gie­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Grü­ne) dras­tisch vor dro­hen­den „Stopp­schil­dern“ aus Ber­lin warnt.

Ein Markt im Umbruch: Über­zeich­nung und sin­ken­de Preise

Das Aus­schrei­bungs­er­geb­nis der Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) zum Gebots­ter­min 1. Febru­ar offen­bart eine uner­war­tet hohe Dyna­mik im Markt. Die aus­ge­schrie­be­ne Men­ge von 3.445 Mega­watt (MW) Wind­ener­gie an Land war deut­lich über­zeich­net. Ins­ge­samt gin­gen 924 Gebo­te mit einer astro­no­mi­schen Gesamt­leis­tung von 7.858 MW ein. Am Ende erhiel­ten 439 Gebo­te einen Zuschlag.

Beson­ders bemer­kens­wert: Der Wett­be­werb drückt die Prei­se. Mit durch­schnitt­lich 5,54 Cent pro Kilo­watt­stun­de (ct/kWh) liegt der Gebots­preis signi­fi­kant unter dem Wert der vor­he­ri­gen Aus­schrei­bung von 6,06 ct/kWh. Das gerings­te Gebot lag deutsch­land­weit bei 5,19 ct/kWh, das höchs­te bei 5,64 ct/kWh. Für Ener­gie­mi­nis­ter Mey­er ist dies ein kla­res Signal: „Das zeigt, wie güns­tig Wind­strom ist. Er senkt den Strom­preis, ist die güns­tigs­te Strom­erzeu­gungs­form und muss daher aus­ge­baut werden.“

Nie­der­sach­sen deklas­siert Nordrhein-Westfalen

Die Macht­ver­hält­nis­se beim Aus­bau der Wind­ener­gie haben sich ver­scho­ben. Nie­der­sach­sen hat die Spit­zen­po­si­ti­on unter den Bun­des­län­dern nicht nur über­nom­men, son­dern mit bemer­kens­wer­ter Domi­nanz aus­ge­baut. Mit einem Zuschlags­vo­lu­men von fast einem Giga­watt – exakt 957 MW, ver­teilt auf 96 Ange­bo­te – liegt das Land unan­ge­foch­ten vorn.

Der Vor­sprung auf den Zweit­plat­zier­ten ist ekla­tant: 296 MW tren­nen Nie­der­sach­sen von Nord­rhein-West­fa­len, das im Vor­jahr noch den ers­ten Platz beleg­te und nun auf rund 661 MW kommt. Auf dem drit­ten Rang folgt Sach­sen-Anhalt mit gut 438 MW.

Der „Nie­der­sach­sen-Effekt“: Beschleu­nig­te Geneh­mi­gun­gen und hohe Akzeptanz

Hin­ter dem Erfolg steht eine geziel­te Stra­te­gie der Lan­des­re­gie­rung. Chris­ti­an Mey­er führt das Ergeb­nis auf inter­ne Struk­tur­re­for­men zurück: „Die Zah­len zei­gen: Unser Ener­gie-Tur­bo für die Erneu­er­ba­ren läuft unaufhörlich.“

Wesent­li­che Trei­ber sind demnach:

  • Die Task Force Ener­gie­wen­de: Sie hat die Geneh­mi­gungs­zei­ten für neue Wind­rä­der auf nur noch 10,6 Mona­te verkürzt.

  • Akzep­tanz- und Betei­li­gungs­ge­set­ze: Die Ein­füh­rung einer Wert­schöp­fungs­ab­ga­be sorgt für hohe Zustim­mung vor Ort. „Bei uns pro­fi­tie­ren die Men­schen vor Ort schon jetzt von der durch das Land ein­ge­führ­ten Akzep­tanz­ab­ga­be und Betei­li­gung“, so der Minister.

  • Rekord-Geneh­mi­gun­gen: Im Jahr 2025 wur­de eine Rekord­zahl von 807 Wind­rä­dern geneh­migt. Mey­er dank­te Kom­mu­nen und Bran­che für die­se „groß­ar­ti­ge Leistung“.

Kla­re Kan­te gegen Ber­lin: Sor­ge vor dem „Rei­che-Stopp“

Trotz des Tri­umphs mischt sich schar­fe Kri­tik in die Töne aus Han­no­ver. Mey­er rich­te­te eine deut­li­che War­nung an die Bun­des­ebe­ne, nament­lich an Bun­des­mi­nis­te­rin [Name der Minis­te­rin, falls Rei­che ein Platz­hal­ter ist, sonst: Rei­che]. Die Bran­che brau­che Pla­nungs- und Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit. „Die­ser Wind­ener­gie-Tur­bo darf jetzt aber nicht durch den von Bun­des­mi­nis­te­rin Rei­che geplan­ten Erneu­er­ba­ren-Stopp abge­würgt wer­den“, for­der­te er.

Unter­neh­men ver­füg­ten über rechts­kräf­ti­ge Geneh­mi­gun­gen. „Daher ist die Bun­des­re­gie­rung gut bera­ten, jetzt kein neu­es Stopp­schild und eine ‚Rei­che-Del­le‘ beim Erneu­er­ba­ren-Aus­bau zu verursachen.“

Die wei­te­re Stra­te­gie: Son­der­aus­schrei­bun­gen und Infrastruktur

Nie­der­sach­sen setzt auf eine Fort­set­zung der Expan­si­on. Der Minis­ter begrüß­te, dass der erfolg­rei­che gemein­sa­me Bun­des­rats­an­trag Bay­erns und Nie­der­sach­sens für mehr Wind­ener­gie im Kli­ma­schutz­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung auf­ge­grif­fen wur­de. Geplant ist eine zügi­ge Son­der­aus­schrei­bung von 12 wei­te­ren Giga­watt Windstrom.

Der Minis­ter beton­te die öko­no­mi­sche Logik: Wind- und Son­nen­strom wür­den immer güns­ti­ger und senk­ten dau­er­haft die Strom­prei­se für Haus­hal­te und Wirt­schaft. Bei Spei­chern erle­be man eine „ech­te Effi­zi­enz­re­vo­lu­ti­on“. Selbst die Bun­des­re­gie­rung rech­ne durch die geplan­ten 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen mit dau­er­haft um 0,6 ct/kWh gerin­ge­ren Strom­kos­ten für alle. Daher sei es rich­tig, bun­des­weit auf Wind­kraft zu set­zen, da sie Wachs­tums­mo­tor für den länd­li­chen Raum sei und die ener­gie­in­ten­si­ve Indus­trie stärke.

Aller­dings mahn­te Mey­er auch hier zur Eile und for­der­te eine Beschleu­ni­gung des Aus­baus von Ener­gie­net­zen und ‑spei­chern („Netz- und Spei­cher-Tur­bo“), um die Kos­ten wei­ter zu sen­ken. Die 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen müss­ten „schnell über die Büh­ne gehen“, da aus­rei­chend geneh­mig­te, aber noch nicht bezu­schlag­te Anla­gen exis­tie­ren. Zudem for­dert er zeit­nah sinn­vol­le Rege­lun­gen für das För­der­re­gime nach 2026.

Rea­li­sie­rung auf Rekord­kurs: Der Kurs steht

Auch die Rea­li­sie­rungs­zah­len unter­mau­ern den Trend. Im ers­ten Quar­tal 2026 wur­den laut Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter in Nie­der­sach­sen 53 gro­ße Wind­kraft­an­la­gen mit einer Leis­tung von gut 302 MW instal­liert (deutsch­land­weit 195 Anla­gen mit 1.028 MW). Im glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res waren es rund 271 MW bei 52 Anlagen.

„Wir sind und blei­ben also auf Kurs“, erklär­te der Ener­gie­mi­nis­ter. „Mit fast einem Giga­watt wur­de allein in die­ser ers­ten Run­de zwei Drit­tel des­sen bezu­schlagt, was wir mit 1,5 Giga­watt als jähr­li­chen Net­to-Zubau pla­nen.“ Der „Wind-Tur­bo“ lau­fe und lau­fe. Nun sei es ent­schei­dend, dass alle bezu­schlag­ten Anla­gen zeit­nah rea­li­siert wer­den. Dies mache das Land unab­hän­gi­ger von Impor­ten schäd­li­cher fos­si­ler Ener­gien wie Öl und Gas und siche­re güns­ti­gen und sau­be­ren Strom.

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