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Herz-Gehirn-Kohärenz: Wie HeartMath helfen kann, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu stärken
Heilpraktikerin Astrid Frey aus Westoverledingen zeigt eine Atemübung aus dem HeartMath-Konzept und erläutert, wie die bewusste Verbindung von Atmung, Herz und Gefühlen das persönliche Wohlbefinden unterstützen kann.
Wenn Herz und Gehirn im Einklang sind: Wie HeartMath und Herz-Gehirn-Kohärenz unser Wohlbefinden beeinflussen können
Ein Beitrag von Astrid Frey, Heilpraktikerin aus Westoverledingen
Stress, innere Unruhe und eine hohe Belastung gehören für viele Menschen zum Alltag. Oft fällt es schwer, in solchen Situationen zur Ruhe zu kommen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Dabei kann es hilfreich sein, die Aufmerksamkeit bewusst auf den eigenen Körper und insbesondere auf die Verbindung zwischen Herz und Gehirn zu richten.
Ein Ansatz, der sich mit dieser Verbindung beschäftigt, ist das HeartMath-Konzept. Es stellt die sogenannte Herz-Gehirn-Kohärenz und den bewussten Umgang mit den eigenen Gefühlen in den Mittelpunkt. Als Heilpraktikerin beschäftige ich mich mit der Frage, wie solche Methoden das persönliche Wohlbefinden unterstützen können.
Herz und Gehirn stehen in engem Austausch
Das Herz ist weit mehr als eine Pumpe, die den Körper mit Blut versorgt. Es steht über das Nervensystem in ständigem Austausch mit dem Gehirn. Dabei spielen verschiedene Nervenbahnen eine Rolle, unter anderem der Vagusnerv, der wesentlich an der Regulation des vegetativen Nervensystems beteiligt ist.
Das vegetative Nervensystem steuert zahlreiche Körperfunktionen, die wir normalerweise nicht bewusst beeinflussen können. Dazu gehören beispielsweise Herzschlag, Atmung und Verdauung. Es reagiert auf körperliche und emotionale Belastungen ebenso wie auf Entspannung und positive Erfahrungen.
Unsere Gefühle können sich deshalb auch körperlich bemerkbar machen: Stress kann den Herzschlag beschleunigen, während Ruhe und Entspannung häufig mit einer veränderten Herzaktivität einhergehen.
Was bedeutet Herz-Gehirn-Kohärenz?
Der Begriff Herz-Gehirn-Kohärenz beschreibt einen Zustand, in dem bestimmte körperliche Regulationsprozesse in einem geordneten und harmonischen Muster ablaufen. Im HeartMath-Konzept wird dabei insbesondere die Herzratenvariabilität (HRV) betrachtet.
Die Herzratenvariabilität beschreibt die natürlichen zeitlichen Schwankungen zwischen zwei Herzschlägen. Ein gesunder Herzrhythmus ist nicht wie das gleichmäßige Ticken einer Uhr. Die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen verändern sich ständig. Diese Anpassungsfähigkeit hängt unter anderem mit der Aktivität des vegetativen Nervensystems zusammen.
Auch die Atmung beeinflusst den Herzrhythmus: Beim Einatmen steigt die Herzfrequenz häufig etwas an, beim Ausatmen sinkt sie wieder. Dieses natürliche Zusammenspiel wird als respiratorische Sinusarrhythmie bezeichnet.
Eine ruhige, gleichmäßige Atmung kann diese Schwankungen verstärken und zu einem geordneteren Muster der Herzratenvariabilität beitragen. Genau hier setzen verschiedene Atem- und Biofeedback-Übungen an.
Wie HeartMath mit Atmung und Gefühlen arbeitet
Das HeartMath-Konzept verbindet die bewusste Wahrnehmung des Herzbereichs mit einer ruhigen Atmung und dem gezielten Erinnern positiver Gefühle. Dazu können beispielsweise Dankbarkeit, Wertschätzung, Mitgefühl oder ein Gefühl von Geborgenheit gehören.
Die Aufmerksamkeit wird dabei bewusst vom Gedankenkarussell weg und auf den eigenen Körper gelenkt. Ziel ist es, einen Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu fördern.
Dabei geht es nicht darum, unangenehme Gefühle zu verdrängen oder sich zwanghaft positiv zu stimmen. Vielmehr soll ein bewussterer Umgang mit den eigenen Empfindungen entstehen.
Eine einfache Übung für den Alltag
Eine kurze Übung aus diesem Ansatz lässt sich ohne besondere Hilfsmittel ausprobieren:
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Einen ruhigen Platz suchen: Setzen Sie sich bequem hin und nehmen Sie eine entspannte Körperhaltung ein.
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Die Aufmerksamkeit auf den Brustbereich richten: Legen Sie bei Bedarf eine Hand auf die Mitte des Brustkorbs.
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Ruhig und gleichmäßig atmen: Atmen Sie entspannt ein und aus, ohne die Atmung zu erzwingen.
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Ein positives Gefühl erinnern: Denken Sie an einen Menschen, einen schönen Ort oder einen Moment, der in Ihnen Dankbarkeit, Freude, Wertschätzung oder Geborgenheit auslöst.
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Einige Atemzüge dabei bleiben: Versuchen Sie, die ruhige Atmung und das angenehme Gefühl für einige Momente bewusst wahrzunehmen.
Nehmen Sie sich anschließend Zeit, wieder in den Alltag zurückzukehren. Jeder Mensch erlebt solche Übungen unterschiedlich. Manche empfinden schnell mehr Ruhe, bei anderen stellt sich zunächst keine besondere Veränderung ein. Wichtig ist, ohne Leistungsdruck und in einem angenehmen Tempo zu üben. Sollten Schwindel, Atemnot oder andere Beschwerden auftreten, beenden Sie die Übung.
Warum die Herzratenvariabilität interessant ist
Die Herzratenvariabilität ist ein wissenschaftlich untersuchter Parameter, der Hinweise auf die Regulation des vegetativen Nervensystems geben kann. Studien zu langsamer Atmung und HRV-Biofeedback zeigen, dass solche Methoden kurzfristig messbare Veränderungen der Herzrhythmusmuster hervorrufen können. Sie können außerdem dabei helfen, den Umgang mit Stress zu verbessern.
Allerdings ist die Herzratenvariabilität von vielen Faktoren abhängig. Alter, Gesundheitszustand, körperliche Aktivität, Schlaf, Stress und die jeweilige Messmethode spielen eine Rolle. Ein möglichst hoher HRV-Wert ist deshalb nicht automatisch in jeder Situation besser.
Auch sollte zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Atemübungen und HRV-Biofeedback und den weitergehenden Aussagen einzelner HeartMath-Ansätze unterschieden werden. Nicht alle Annahmen über eine besondere Herzintelligenz oder eine umfassende Synchronisation von Körper und Gehirn sind wissenschaftlich belegt.
Herzintelligenz: Körper und Gefühle bewusst wahrnehmen
Wenn im Zusammenhang mit HeartMath von „Herzintelligenz“ gesprochen wird, ist damit nicht gemeint, dass das Herz unabhängig vom Gehirn denkt oder Entscheidungen trifft.
Vielmehr geht es um die Fähigkeit, eigene Gefühle und körperliche Signale bewusster wahrzunehmen und in die persönliche Entscheidungsfindung einzubeziehen. Neben dem rationalen Denken können auch Intuition, emotionale Erfahrungen und das eigene Körpergefühl wichtige Orientierung geben.
Das Herz steht dabei sinnbildlich für unsere emotionale Wahrnehmung. Körper und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig – und dieses Zusammenspiel können wir bewusster kennenlernen.
Kleine Auszeiten mit großer Bedeutung
Die Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren. Sie können beispielsweise vor einem wichtigen Gespräch, nach einem anstrengenden Arbeitstag oder in Momenten innerer Unruhe hilfreich sein.
Schon wenige Minuten bewusster Atmung und Aufmerksamkeit können eine Gelegenheit schaffen, innezuhalten und die eigene Wahrnehmung neu auszurichten. Entscheidend ist nicht, möglichst schnell einen bestimmten Zustand zu erreichen, sondern sich regelmäßig kleine Auszeiten zu gönnen.
Für mich steht dabei ein Gedanke im Mittelpunkt: Wer lernt, die eigenen Gefühle und Körpersignale bewusster wahrzunehmen, kann einen achtsameren Umgang mit sich selbst entwickeln.
Die Beschäftigung mit der Herz-Gehirn-Verbindung eröffnet dafür einen interessanten Zugang. Sie ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung, kann aber eine sinnvolle Ergänzung zu einem bewussten Umgang mit dem eigenen Wohlbefinden sein.
Astrid Frey
Heilpraktikerin
Spiekeooger Str. 12
26810 Westoverledingen
Telefon: 04955 9899844
E‑Mail: info@astridfrey.de

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Concordia Leer: Heidi Noormann lädt zum persönlichen Kennenlernen ein
Heidi Noormann und ihr Team freuen sich auf die Besucherinnen und Besucher in den neuen Räumlichkeiten des Concordia Service-Büros in der Vaderkeborg 13 in Leer.
Concordia Service-Büro Heidi Noormann in Leer: Tag der offenen Tür am 7. November
Leer – Ein neuer Standort, ein neuer Name und die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen: Seit dem 1. Oktober 2026 befindet sich das Concordia Service-Büro Heidi Noormann in der Vaderkeborg 13 in Leer. Am Samstag, 7. November, öffnet Heidi Noormann von 11 bis 15 Uhr die Türen und lädt alle Interessierten ein, das Büro, ihr Team und die vielfältigen Themen rund um Versicherungen und Vorsorge kennenzulernen.
Versicherungen und Altersvorsorge: Wichtige Themen im Alltag
Wie gut bin ich eigentlich abgesichert? Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll? Und habe ich bereits ausreichend für das Alter vorgesorgt?
Es sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen, im Alltag aber gerne auf später verschoben werden. Dabei lohnt es sich, die eigene Situation regelmäßig zu überprüfen und sich rechtzeitig über mögliche Absicherungen zu informieren.
Der Tag der offenen Tür bietet dafür eine gute Gelegenheit. Besucher können mit Heidi Noormann und ihrem engagierten Team in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich unverbindlich zu verschiedenen Themen informieren. Ob es um den persönlichen Versicherungsschutz, die Absicherung der Familie oder die finanzielle Vorsorge für den Ruhestand geht – auch Fragen, die man schon länger vor sich herschiebt, dürfen gerne mitgebracht werden.
Neue Räumlichkeiten und weitere Aussteller kennenlernen
Neben dem persönlichen Austausch rund um Versicherungen und Vorsorge können die Gäste die neuen Büroräume in der Vaderkeborg 13 kennenlernen. Zusätzliche Aussteller stellen ebenfalls ihre Angebote vor und sorgen für weitere interessante Einblicke.
Heidi Noormann und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch. Nutzen Sie die Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen, offene Fragen anzusprechen und sich in entspannter Atmosphäre zu informieren.
Termin und Veranstaltungsort
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Was: Tag der offenen Tür beim Concordia Service-Büro Heidi Noormann
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Wann: Samstag, 7. November 2026, von 11 bis 15 Uhr
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Wo: Vaderkeborg 13, 26789 Leer
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Diese Aussteller, Partner und Unterstützer sind dabei!
Freuen Sie sich auf eine vielseitige Runde mit interessanten Angeboten und neuen Kontakten. Lernen Sie die Aussteller, Partner und Unterstützer kennen, die den Tag der offenen Tür im Concordia Service-Büro Heidi Noormann mitgestalten. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Werfen Sie einen Blick auf die folgenden Logos und entdecken Sie, wer am 7. November in Leer mit dabei ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Neuer nah & gut-Markt in Jheringsfehn eröffnet: 12.000 Artikel, 60 Parkplätze und viele Extras
Neuer „nah & gut“-Markt in Jheringsfehn eröffnet: Über 12.000 Artikel auf mehr als 750 Quadratmetern
Jheringsfehn. Mit einem modernen Markt, einem umfangreichen Sortiment und verschiedenen Serviceangeboten ist Timo Meeuw in Jheringsfehn gestartet. Am Donnerstag, 22. Oktober, hat der neue „nah & gut“-Markt an der Westerwieke 128–130 seine Türen geöffnet. Damit steht den Menschen vor Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs direkt im Ort zur Verfügung.
Auf mehr als 750 Quadratmetern Verkaufsfläche erwartet die Kundschaft ein Sortiment von über 12.000 Artikeln. Bei der Gestaltung setzt der Markt auf eine Kombination aus dunklen Regalen, hellen Holzelementen und Details im Landhausstil. Das Konzept verleiht den Verkaufsräumen ein eigenständiges Erscheinungsbild und verbindet moderne Marktgestaltung mit einer ländlich geprägten Atmosphäre.
Auch das Außengelände ist auf die Bedürfnisse der Kundschaft ausgerichtet. Rund 60 Parkplätze stehen für den Einkauf zur Verfügung. Hinzu kommen zwei E‑Ladesäulen, an denen Elektrofahrzeuge geladen werden können.
Frische Lebensmittel und ein vielfältiges Sortiment
Das Angebot umfasst frisches Obst und Gemüse sowie eine große Auswahl an Molkerei‑, Käse- und Wurstwaren. Welche Produkte bei den Menschen in Jheringsfehn besonders gefragt sind, wird sich im laufenden Betrieb zeigen. Das Sortiment soll sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Kundschaft orientieren und bei Bedarf entsprechend weiterentwickelt werden.
Direkt im Eingangsbereich befindet sich der Backshop von Bäcker Buchholz. Dort gibt es neben frischen Backwaren auch Kaffee und Kaltgetränke. Ergänzend dazu hält der Markt ein Selbstbedienungsangebot mit Backwaren bereit.
So lässt sich der Einkauf mit einem kurzen Stopp für Kaffee oder etwas Gebäck verbinden.
Unterstützung bei Feiern und Veranstaltungen
Über den alltäglichen Einkauf hinaus bietet der neue Markt zusätzliche Leistungen für private Feiern und Veranstaltungen. Wer beispielsweise eine Familienfeier, ein Vereinsfest oder eine andere Veranstaltung plant, kann verschiedene Angebote rund um die Getränkeversorgung nutzen.
„Wer eine Feier plant, kann bei uns ein Rundum-sorglos-Paket bekommen. Wir bieten Getränke auf Kommission. Außerdem kann man sich einen Kühlanhänger, eine Zapfanlage, Biergläser und Bierzeltgarnituren ausleihen“, erklärt Inhaber Timo Meeuw.
Damit richtet sich das Angebot auch an Menschen, die für eine Feier größere Mengen an Getränken benötigen oder passende Ausstattung ausleihen möchten.

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!
Unterschiedliche Kassenlösungen für einen flexiblen Einkauf
Auch bei der Bezahlung setzt der „nah & gut“-Markt auf verschiedene Möglichkeiten. Neben einer klassischen Kasse gibt es eine Self-Scanning-Kasse. Mit einem Handscanner können Kunden ihre Waren bereits während des Einkaufs erfassen. An der Kasse wird anschließend der Gesamtbetrag ausgelesen.
Zusätzlich steht eine Hybridkasse zur Verfügung. Sie kann je nach Bedarf als herkömmliche Kasse mit Rollband oder als Selbstbedienungskasse mit zwei Plätzen genutzt werden. Damit lässt sich das Kassensystem flexibel an die jeweilige Situation anpassen.
Elektronische Preisschilder ermöglichen darüber hinaus eine zentrale Steuerung der Preisangaben an den Regalen.
Zum weiteren Serviceangebot gehören eine Lotto-Annahmestelle und ein Leergutautomat. Der Markt verbindet damit die klassische Nahversorgung mit zusätzlichen Dienstleistungen und unterschiedlichen Möglichkeiten, den Einkauf zu gestalten.
20 Mitarbeitende und zwei Auszubildende
Hinter dem neuen Markt steht ein Team aus 20 Mitarbeitenden und zwei Auszubildenden. Die Leitung übernimmt Gunnar Lüürsen. Die Beschäftigten wurden beziehungsweise werden umfassend auf ihre jeweiligen Aufgaben vorbereitet, damit die Abläufe im Markt gut organisiert sind.
Für Timo Meeuw ist der Standort in Jheringsfehn ein weiterer Schritt im Lebensmitteleinzelhandel. Bereits seit 2022 betreibt er einen Edeka-Markt in Emden. Mit der Neueröffnung erweitert er seine unternehmerische Tätigkeit um einen weiteren Standort.
Ein neues Angebot für Jheringsfehn
Mit dem neuen „nah & gut“-Markt erhält Jheringsfehn eine Einkaufsmöglichkeit mit einem breiten Lebensmittelsortiment, zahlreichen Parkplätzen und ergänzenden Serviceleistungen. Neben dem täglichen Einkauf gehören dazu auch der Backshop, die Lotto-Annahmestelle und die Angebote für private Feiern.
Wie sich das Sortiment im Alltag bewährt und welche Produkte besonders gefragt sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Das Ziel von Timo Meeuw ist es, das Angebot an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten und die Nahversorgung in Jheringsfehn zu stärken.
Foto: LeserECHO
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Gesund durch den Herbst: So können Sie Ihr Immunsystem mit Ernährung, Schlaf und Bewegung unterstützen
Astrid Frey, Heilpraktikerin aus Westoverledingen, leitet die Laufgruppe, die sich jeden Mittwoch im Julianenpark trifft. Bewegung und gemeinsames Laufen gehören für sie zu den wichtigen Bausteinen für Gesundheit und Wohlbefinden
Fit und stark durch den Herbst: Was das Immunsystem jetzt unterstützt
Der Herbst bringt kürzere Tage, sinkende Temperaturen und für viele Menschen auch die erste Erkältungswelle. Wer sein Immunsystem unterstützen möchte, kann im Alltag an mehreren Stellen ansetzen: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Tageslicht, eine ausgewogene Ernährung und möglichst wenig dauerhafter Stress gehören zu den wichtigsten Faktoren. Auch naturheilkundliche Ansätze werden häufig genutzt – ihre Wirkung sollte allerdings differenziert betrachtet werden.
Der Oktober markiert den Übergang in die kältere Jahreszeit. Für viele Menschen ist das ein guter Zeitpunkt, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen. Denn das Immunsystem arbeitet nicht isoliert: Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stress beeinflussen zahlreiche Prozesse im Körper.
Kinesiologie: individueller Ansatz, aber wissenschaftlich umstritten
In der Naturheilkunde wird unter anderem die Kinesiologie eingesetzt. Dabei soll ein Muskeltest Hinweise darauf geben, welche Belastungen oder Bedürfnisse für den jeweiligen Menschen relevant sein könnten. Befürworter nutzen den Ansatz beispielsweise, um individuelle Stressoren oder mögliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Wohlbefinden zu besprechen.
Wichtig ist jedoch die wissenschaftliche Einordnung: Die Aussagekraft angewandter Kinesiologie als diagnostisches Verfahren ist nicht ausreichend belegt. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit kommt bei kinesiologischen Muskeltests zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei der Zuverlässigkeit und bewertet bestimmte Testverfahren, insbesondere bei sogenannten „Challenges“, als nicht ausreichend für den klinischen Einsatz.
Kinesiologie kann daher allenfalls als ergänzender Ansatz betrachtet werden und sollte eine medizinische Diagnostik oder Behandlung nicht ersetzen.
Naturheilkunde und Ernährung im Herbst
Auch naturheilkundliche Angebote setzen häufig auf eine ganzheitliche Betrachtung. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Kur- und Entspannungsangebote sowie pflanzliche Präparate.
In der Vorlage wird unter anderem eine sogenannte Entgiftungs-Therapie beschrieben, die Leber, Nieren und Haut vor der kalten Jahreszeit entlasten soll. Für solche „Detox“-Versprechen gibt es allerdings keine ausreichenden Belege dafür, dass gesunde Menschen dadurch eine besondere Entgiftung des Körpers erreichen. Leber und Nieren übernehmen bereits unter normalen Bedingungen zentrale Aufgaben beim Stoffwechsel und bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
Auch pflanzliche Präparate wie die genannten Immunaufbau-Tropfen von Kohne werden in der Naturheilkunde angeboten. Sie sollten jedoch nicht mit einer Grippeimpfung gleichgesetzt werden. Eine Impfung ist eine medizinisch geprüfte Maßnahme zur Vorbeugung bestimmter Infektionskrankheiten; pflanzliche Tropfen haben eine andere Funktion und können eine Impfung nicht ersetzen.
Warme Mahlzeiten und saisonale Lebensmittel
Eine ausgewogene Ernährung ist unabhängig von der Jahreszeit eine wichtige Grundlage für die normale Funktion des Immunsystems. Im Herbst bieten sich zahlreiche saisonale Lebensmittel an.
Dazu gehören beispielsweise:
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Kürbis
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Rote Bete
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Karotten
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Nüsse
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Ingwer
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Kurkuma
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Kreuzkümmel
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Kardamom
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Zimt
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Nelken
Warme Speisen wie Gemüsesuppen, Eintöpfe oder ein gekochter Brei können gerade bei kühleren Temperaturen angenehm sein. Als Getränke bieten sich beispielsweise ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie warmes Ingwerwasser an.
In naturheilkundlichen Konzepten, insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der westlichen Kräuterheilkunde, wird häufig empfohlen, im Herbst stärker auf warme und gekochte Lebensmittel zu setzen. Die Vorstellung, dass Rohkost den Körper grundsätzlich „auskühlt“ und dadurch das Immunsystem schwächt, ist allerdings keine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis.
Wer Rohkost gut verträgt, muss deshalb nicht grundsätzlich darauf verzichten. Salate, Gemüse oder Obst können problemlos Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Wer empfindlich auf große Mengen Rohkost reagiert, kann sie beispielsweise als kleinere Beilage zu einer warmen Mahlzeit essen.
Schlaf: wichtige Zeit für Regeneration
Eine der wichtigsten Grundlagen für die Gesundheit ist ausreichender und regelmäßiger Schlaf. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Zusammenhänge zwischen gutem Schlaf und der Funktion des Immunsystems. Eine vom National Institutes of Health unterstützte Studie fand beispielsweise Hinweise darauf, dass regelmäßiger guter Schlaf die normale Produktion und Programmierung bestimmter Zellen des angeborenen Immunsystems unterstützt.
Während des Schlafs laufen zahlreiche Regenerationsprozesse ab. Auch die Regulation von Entzündungsprozessen steht in engem Zusammenhang mit Schlaf und dem zirkadianen Rhythmus.
Deshalb lohnt es sich gerade im Herbst, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten und dem Körper ausreichend Erholung zu gönnen.
Tageslicht bringt den biologischen Rhythmus in Schwung
Wenn die Tage kürzer werden, verbringen viele Menschen deutlich weniger Zeit im Freien. Regelmäßiges Tageslicht kann jedoch helfen, den Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren.
Ein Spaziergang am Morgen oder am frühen Nachmittag verbindet dabei gleich mehrere positive Faktoren: Tageslicht, Bewegung und Zeit an der frischen Luft.
Auch die Vitamin-D-Versorgung hängt unter anderem von der Sonneneinstrahlung ab. In den Herbst- und Wintermonaten reicht die UV-B-Strahlung in Deutschland allerdings häufig nicht aus, um die körpereigene Vitamin-D-Bildung zuverlässig sicherzustellen. Ob eine Supplementierung sinnvoll ist, sollte individuell und gegebenenfalls ärztlich abgeklärt werden.
Bewegung und Stressabbau
Regelmäßige moderate Bewegung gehört ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil. Spaziergänge, Walking, Nordic Walking oder Yoga können helfen, körperlich aktiv zu bleiben und gleichzeitig Stress abzubauen.
Wer gerne gemeinsam unterwegs ist, kann sich beispielsweise einer Nordic-Walking-Gruppe anschließen. Eine Gruppe trifft sich mittwochs um 14 Uhr auf dem Parkplatz des Burger King in Leer und läuft anschließend etwa fünf Kilometer im Julianenpark.
Regelmäßige Bewegung kann außerdem dazu beitragen, Stress zu reduzieren. Gerade chronischer Stress kann sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden und verschiedene körperliche Regulationsprozesse auswirken. Aktuelle Forschung untersucht zudem weiterhin die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Schlaf und Entzündungsprozessen.
Entspannung gehört ebenfalls dazu
Neben Bewegung können auch bewusste Ruhephasen helfen, den Alltag auszugleichen. Meditation, Atemübungen, Wechselduschen oder Saunabesuche werden von vielen Menschen zur Entspannung genutzt.
Dabei gilt: Solche Maßnahmen können das persönliche Wohlbefinden fördern, ersetzen aber keine medizinische Behandlung. Wer häufig krank ist, ungewöhnlich starke Beschwerden entwickelt oder unter länger anhaltenden Symptomen leidet, sollte diese ärztlich abklären lassen.
Gesund durch den Herbst
Das Immunsystem lässt sich nicht mit einem einzelnen Lebensmittel oder einer bestimmten Methode „aufbauen“. Vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren an.
Ausgewogene Ernährung
Ausreichend Schlaf
Regelmäßige Bewegung
Tageslicht und Zeit im Freien
Erholung und Stressabbau
Ausreichend trinken
Wer diese Grundlagen im Alltag berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden in der kälteren Jahreszeit. Naturheilkundliche Verfahren können dabei für manche Menschen eine ergänzende Rolle spielen – sollten jedoch mit einem realistischen Blick auf ihre wissenschaftliche Evidenz eingesetzt werden.
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