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Hil­fen für die Innen­städ­te nach Corona 

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Im Rah­men einer gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz stell­ten Bür­ger­meis­te­rin Bea­trix Kuhl und als Vertreter/innen der Wer­be­ge­mein­schaft Mar­le­ne Schwill und Cars­ten Mohr sowie der Alt­stadt­freun­de Leer, Ser­hat Özd­emir ihr Pro­gramm und Pro­jekt­ideen in der Innen­stadt vor.

Die Fol­gen der Coro­na Pan­de­mie auf­zu­fan­gen, die beson­de­re Her­aus­for­de­rung von Ein­zel­han­del, Gas­tro­no­mie und kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen mög­lichst schnell zur Nor­ma­li­tät zurück­zu­keh­ren, ist Ziel der drei Maß­nah­men und Antrag­stel­lun­gen. Wer­be­ge­mein­schaf­ten und Ver­wal­tung haben mit Hoch­druck Kon­zep­te so vor­be­rei­tet, dass sie sobald wei­te­re För­der­mit­tel bereit­stel­len, als Anträ­ge auf den Weg gebracht wer­den kön­nen. Eine gemein­sa­me Arbeits­grup­pe berei­tet die Maß­nah­men vor. Ziel ist es die Innen­stadt der Stadt Leer und den Ein­zel­han­dels­stand­ort Nr. 1. In Ost­fries­land wie­der zu aktivieren.

Dabei war ins­be­son­de­re die not­wen­di­ge Trans­for­ma­ti­on der Innen­stadt das The­ma. Da sich das Kauf­ver­hal­ten der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Nach-Coro­na-Zeit ver­än­dert haben wird, müs­sen Ver­wal­tun­gen und Geschäfts­in­ha­ber der Innen­städ­te dar­an arbei­ten, die Attrak­ti­vi­tät ihrer Innen­städ­te über die Ziel­set­zung Ein­kau­fen hin­aus hin in Rich­tung „Erleb­nis“ zu erwei­tern. Die­se Ziel­set­zung war die Basis meh­re­re Gesprä­che mit den Werbegemeinschaften.

Fol­gen­de The­men wur­den angesprochen:

 

Modell­kom­mu­nen

Unter Hoch­druck arbei­te­ten alle Betei­lig­ten an der Bewer­bung für die Aus­wahl zur Modell­kom­mu­ne um die Mög­lich­keit zu haben in der 2. Run­de durch die Lan­des­re­gie­rung aus­ge­wählt zu werden.

Die Bewer­bung wur­de frist­ge­recht im Ein­ver­neh­men mit dem Land­kreis Leer versandt.

Da der Beginn des Pro­jek­tes auf­grund wei­te­rer Ent­schei­dun­gen durch die Bun­des­re­gie­rung bis auf wei­te­res ver­scho­ben wur­de, bleibt die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se zunächst abzuwarten.

Ab dem 19. April 2021 wird es auf dem Stand­ort „Gro­ße Blei­che“ ein Coro­na-Test­zen­trum geben. Dies war u.a. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me am Modell­pro­jekt, wird jedoch unab­hän­gig von der Aus­wahl zur Durch­füh­rung von Bür­ger­tes­tun­gen starten.

In dem als Dri­ve-Through orga­ni­sier­ten Test­zen­trum haben bis zu 600 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger täg­lich die Mög­lich­keit sich kos­ten­los tes­ten zu las­sen. „Wir freu­en uns, die­se Mög­lich­keit innen­stadt­nah für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu schaf­fen und dan­ken dem Betrei­ber, Dr. med. Tho­ma Fech­ner, der bereits meh­re­re Test­zen­tren betreibt und eigen­stän­dig das Test­kon­zept mit dem Gesund­heits­amt erar­bei­tet hat.“ Schwie­rig für die Bewer­bung als Modell­kom­mu­ne war, wie in vie­len ande­ren Kom­mu­nen auch, die Sicher­stel­lung der For­de­rung nach einer wis­sen­schaft­li­chen Beglei­tung des Pro­jek­tes. In die­sem Zusam­men­hang dankt die Bür­ger­meis­te­rin dem Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal für die Bereit­schaft der Hil­fe­stel­lung. Der ehe­ma­li­ge ärzt­li­che Lei­ter Dr. Mar­tin Reckels hat­te sei­ne Bereit­schaft signa­li­siert sich der wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung anzu­neh­men. Zur Zeit wird aber über­legt die­se Fra­ge­stel­lung der wis­sen­schaft­li­chen Beglei­tung für meh­re­re Kom­mu­nen zen­tral zu lösen.

 

Ad hoc Pro­gramm – Geplan­te Sofort­hil­fen für Innenstädte

Posi­ti­ons­pa­pier des Nds. Städ­te­ta­ges — 2021 Schick­sals­jah­re der Innenstädte –

Bereits Anfang März wur­de mit den Wer­be­ge­mein­schaf­ten gemein­sam über­legt, mit wel­chen Maß­nah­men die Bele­bung der Innen­stadt nach Coro­na erfol­gen und das Leben in der Stadt wie­der „hoch­ge­fah­ren“ wer­den kann. Dabei wur­de auch das Posi­ti­ons­pa­pier des Nds. Städ­te­ta­ges hin­zu­ge­zo­gen, das die Lan­des­re­gie­run­gen auf­for­der­te, För­der­pro­jek­te auf den Weg zu brin­gen für die Innen­städ­te mit unter­schied­li­chen Hand­lungs­emp­feh­lun­gen. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit den Inhal­ten die­ser Bele­bungs­in­itia­ti­ven mün­de­ten in einem Posi­ti­ons­pa­pier der Wer­be­ge­mein­schaft: Leer­stands­ma­nage­ment, Ansied­lung eines Lebens­mit­t­lers, Fort­füh­rung der Sanie­rung der Fuß­gän­ger­zo­ne, Unter­stüt­zung des Online Han­dels, Digi­ta­li­sie­rung des Han­dels, Ein­rich­tung von Pack und Abhol­sta­tio­nen zur Unter­stüt­zung des Rad­ver­kehrs, Ein­satz von Las­ten­rä­dern, Bereit­stel­lung von Sonn­tags­öff­nungs­zei­ten,  Aus­wei­tung von Ver­an­stal­tun­gen, die zwei Tage am Wochen­en­de fül­len soll­ten. Grund­sätz­lich soll ein Mas­ter­plan 2030  von Wer­be­ge­mein­schaf­ten und Stadt­ver­wal­tung ange­scho­ben wer­den. Kri­tisch gese­hen wird der Vor­schlag des Posi­ti­ons­pa­piers aus Han­no­ver ein Stadt­mar­ke­ting­ma­na­ger zu imple­men­tie­ren, da in Leer die Zusam­men­ar­beit und Krea­ti­vi­tät zwi­schen Wer­be­ge­mein­schaf­ten und Ver­wal­tung sehr frucht­bar seit vie­len Jah­ren funk­tio­niert. Vor­ge­legt wur­de sei­tens der Ver­wal­tung ein Maß­nah­men­ka­ta­log zur Bele­bung der Innenstadt.

 

Kul­tur­som­mer 2021

Für das För­der­pro­gramm des Bun­des wird eine Bewer­bung über den Land­kreis Leer erfol­gen. Auch hier sind die Stadt Leer und die Wer­be­ge­mein­schaf­ten gemein­sam im Boot und pla­nen unter­schied­li­che Akti­vi­tä­ten mit hie­si­gen Künst­lern und Anbie­tern, wobei die Innen­stadt und Alt­stadt glei­cher­ma­ßen berück­sich­tigt wer­den sol­len. Spon­so­ren­gel­der wur­den ein­ge­wor­ben und die Bit­te der Wer­be­ge­mein­schaft berück­sich­tig, auch Ver­an­stal­tun­gen an einem Sonn­tag durchzuführen.

 

Alle drei Pro­jek­te ste­hen vor­be­halt­lich der Zusa­ge der För­der­mit­tel. Auf­grund der guten und vor­aus­schau­en­den Vor­ar­bei­ten ist die Stadt in der Lage, die erfor­der­li­chen Anträ­ge unmit­tel­bar nach Bekannt­ga­be der För­der­richt­li­nie, die bis­her nur im Ent­wurf vor­liegt, auf den Weg zu bringen.


 

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CDU War­singsfehn for­dert brei­te­ren Rad­fahr­weg an Brü­cke über den Randkanal

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CDU War­singsfehn for­dert Ver­bes­se­rung der Rad­we­ge an Brü­cke über den Randkanal

War­singsfehn — Die­ter Bau­mann, stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU im Leera­ner Kreis­tag aus Moorm­er­land, for­dert eine drin­gen­de Ver­brei­te­rung des Rad­fahr­we­ges bei der anste­hen­den Erneue­rung der Brü­cke über den Rand­ka­nal ent­lang der Königsstraße.

Die Brü­cke in War­singsfehn bie­tet der­zeit zwei Rad­fahr­we­ge, von denen der rech­te Fahr­rad­weg stadt­ein­wärts laut Bau­mann deut­lich zu schmal ist und den Anfor­de­run­gen nicht mehr genügt. Schon vor über 20 Jah­ren hat­te Bau­mann sich für die Aus­stat­tung der Stra­ßen­brü­cke mit einem zwei­ten Rad­weg ein­ge­setzt, wobei damals die Fahr­bahn für Autos ver­engt wurde.

Bau­mann betont, dass es nun an der Zeit sei, die­se frü­he­re Ent­schei­dung zu opti­mie­ren: “Wir müs­sen den Rad­fah­rern, dort wo es mög­lich ist, nicht nur Vor­rang geben, son­dern auch für ihre Sicher­heit sorgen.”

Die Brü­cke, die zur Kreis­stra­ße 8 gehört, fällt in den Zustän­dig­keits­be­reich des Land­krei­ses Leer. Eine Über­prü­fung ergab, dass die Stand- und Ver­kehrs­si­cher­heit nicht mehr gege­ben ist, da Tei­le der Beweh­rung von Rost befal­len sind.


 

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Kli­ma­neu­tral bis 2040: Samt­ge­mein­de Hesel setzt auf inno­va­ti­ve Wärmeplanung

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Von links nach rechts: Uwe The­mann (Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter) und Joa­chim Duin (Ers­ter Samt­ge­mein­de­rat) von der Samt­ge­mein­de Hesel, zusam­men mit Ger­rit Pruss (Kom­mu­nal­be­treu­er) und Manu­el Bründl (Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung) von EWE NETZ, sowie Micha­el Tun­der (Kli­ma­schutz­ma­na­ger) der Samt­ge­mein­de Hesel.

Kli­ma­schutz: Samt­ge­mein­de Hesel star­tet Wärmeplanung

Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung an EWE NETZ vergeben

Die Samt­ge­mein­de Hesel hat einen bedeu­ten­den Schritt in Rich­tung Kli­ma­schutz unter­nom­men, indem sie die Erstel­lung eines kom­mu­na­len Wär­me­plans an den regio­na­len Ener­gie­netz­be­trei­ber EWE NETZ ver­ge­ben hat. Das ambi­tio­nier­te Ziel: Eine kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis zum Jahr 2040. Der Pla­nungs­pro­zess soll bis Ende 2024 abge­schlos­sen sein und gibt den Bür­gern und Unter­neh­men vor Ort Sicher­heit über die zukünf­ti­ge zen­tra­le Wärmeversorgung.

Ziel: Kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis 2040

Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann beton­te in einem Pres­se­ge­spräch die Bedeu­tung der Wär­me­pla­nung: „Mit der Wär­me­pla­nung möch­ten wir unse­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern die Mög­lich­kei­ten zukunfts­fä­hi­ger und gleich­zei­tig bezahl­ba­rer Wär­me­ver­sor­gung auf­zei­gen und ihnen Sicher­heit ver­mit­teln, wo infol­ge kri­sen­haf­ter Zei­ten viel Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung herrscht.“

Vier Pro­jekt­pha­sen bis zum Umsetzungsstart

Der Pla­nungs­pro­zess ist in vier Pha­sen unterteilt:

  1. Bestands­ana­ly­se: Erhe­bung des Ist-Zustands der Wär­me­ver­sor­gung in Hesel.
  2. Poten­ti­al­ana­ly­se: Ermitt­lung der Poten­zia­le zur kli­ma­neu­tra­len Energiegewinnung.
  3. Auf­stel­lung eines Ziel­sze­na­ri­os: Ent­wick­lung ver­schie­de­ner Sze­na­ri­en und Aus­wahl eines Ziel­sze­na­ri­os für eine kli­ma­neu­tra­le Wärmeversorgung.
  4. Wär­me­wen­de­stra­te­gie: Ent­wick­lung einer Stra­te­gie inklu­si­ve Maß­nah­men­ka­ta­log und Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Quar­tie­re für Wärmenetze.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung des Wär­me­plans sol­len inner­halb der fol­gen­den fünf Jah­re min­des­tens fünf der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men umge­setzt werden.

Betei­li­gung der Öffentlichkeit

Wäh­rend des gesam­ten Pla­nungs­pro­zes­ses wer­den Inter­es­sen­grup­pen sowie Ver­tre­ter der Wirt­schaft fort­lau­fend infor­miert und ein­ge­bun­den – sowohl ana­log als auch digi­tal. Dies geschieht über die Home­page, regel­mä­ßi­ge Rund­schrei­ben, per­sön­li­che Gesprä­che und eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Fra­gen zur Wär­me­pla­nung kön­nen per E‑Mail an waermeplanung@hesel.de gestellt werden.

Fahr­plan für eine kli­ma­freund­li­che Zukunft

EWE NETZ arbei­tet eng mit der Samt­ge­mein­de Hesel zusam­men, um einen tech­no­lo­gie­of­fe­nen Wär­me­plan zu ent­wi­ckeln, der Kli­ma­neu­tra­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit­ein­an­der ver­bin­det. „Für das Samt­ge­mein­de­ge­biet erar­bei­ten wir tech­no­lo­gie­of­fen einen Wär­me­plan, der Hesel eine ganz­heit­li­che Stra­te­gie an die Hand gibt“, sagt Manu­el Bründl, Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung bei EWE NETZ.

„Digi­ta­ler Zwil­ling“ der Samtgemeinde

EWE NETZ nutzt eine spe­zi­el­le Soft­ware, den soge­nann­ten „digi­ta­len Zwil­ling“, um die Samt­ge­mein­de gebäu­de­scharf digi­tal dar­zu­stel­len und den Ener­gie­ver­brauch, Ener­gie­trä­ger und erneu­er­ba­re Poten­zia­le trans­pa­rent sicht­bar zu machen. Ger­rit Pruss, Kom­mu­nal­be­treu­er bei EWE NETZ, erklärt: „Auf Basis unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen mit der kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­gung haben wir ein ganz­heit­li­ches Lösungs­pa­ket ent­wi­ckelt. Alle gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen und die Bedürf­nis­se der Samt­ge­mein­de wer­den dabei berücksichtigt.“

Gesetz­li­cher Rah­men und der Hese­ler Weg

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung hat durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) und das nie­der­säch­si­sche Kli­ma­ge­setz neue Bedeu­tung erlangt. Die­se Geset­ze unter­stüt­zen das Ziel der Bun­des­re­gie­rung, die Wär­me­ver­sor­gung in Deutsch­land bis 2045 kli­ma­neu­tral zu gestal­ten. Obwohl die Samt­ge­mein­de Hesel nicht gesetz­lich zur Wär­me­pla­nung ver­pflich­tet ist, hat sie sich früh­zei­tig die­ser Auf­ga­be gestellt. Der Samt­ge­mein­de­rat hat im Sep­tem­ber 2023 mit dem Kli­ma­schutz­kon­zept das Ziel aus­ge­ru­fen, bis spä­tes­tens 2045 Treib­haus­gas­neu­tra­li­tät zu erreichen.

Unter­stüt­zung durch Fördermittel

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung in Hesel wird aus Mit­teln der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz geför­dert. Die­ses Enga­ge­ment zeigt den Weg der Samt­ge­mein­de Hesel zu einer nach­hal­ti­gen und kli­ma­freund­li­chen Zukunft.


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Ems Dol­lart Busi­ness Forum: „Wun­der­line bie­tet gro­ßes Potenzial“

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Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung aus Deutsch­land und den Nie­der­lan­den nutz­ten das Ems Dol­lart Busi­ness Forum für inten­si­ven inhalt­li­chen Austausch.

Grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit im Fokus: Ems Dol­lart Busi­ness Forum hebt Poten­zia­le der Wun­der­line hervor

Netz­werk­ver­an­stal­tung zur För­de­rung des grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) hat gemein­sam mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de, der Stadt und dem Land­kreis Leer sowie der NBank kürz­lich das Ems Dol­lart Busi­ness Forum (EDBF) in Bad Nieu­weschans ver­an­stal­tet. Rund 50 Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung nah­men an die­ser Netz­werk­ver­an­stal­tung teil, um über Ver­bes­se­run­gen im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus zu diskutieren.

Poten­zia­le im grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard beton­te in sei­nem Gruß­wort das gro­ße unge­nutz­te Poten­zi­al im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus. „Bei­de Regio­nen zie­hen vie­le Tou­ris­ten an. Doch nur weni­ge fin­den auch den Weg auf die jeweils ande­re Sei­te der Gren­ze. Hier gibt es noch viel Poten­zi­al, das wir gemein­sam heben wol­len“, erklär­te Deinhard.

Wis­sen als Schlüs­sel zur Zusammenarbeit

Erich Wün­ker hob in sei­ner Rede die Bedeu­tung von Wis­sen und Ver­ständ­nis für eine erfolg­rei­che grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit her­vor. „Je bes­ser wir ver­ste­hen, wie unse­re Part­ner arbei­ten, des­to effek­ti­ver kön­nen wir gemein­sa­me Pro­jek­te ent­wi­ckeln und umset­zen, die sowohl unse­ren Gemein­schaf­ten als auch unse­ren Volks­wirt­schaf­ten zugu­te­kom­men“, sag­te Wünker.

Erfolg­rei­che Pro­jek­te und Hoff­nun­gen auf die Wunderline

Bereits bestehen­de Pro­jek­te wie die inter­na­tio­na­le Dol­lard-Rou­te, eine seit 1996 bestehen­de grenz­über­schrei­ten­de Rad­rou­te, zei­gen die Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit auf. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung auf die Wun­der­line, eine Bahn­ver­bin­dung von Bre­men nach Gro­nin­gen. „Die Bahn­ver­bin­dung wird sich nicht nur auf den Pen­del­ver­kehr aus­wir­ken. Wir sehen hier auch gro­ßes Poten­zi­al für den Han­del und eben auch für den Tou­ris­mus“, erläu­ter­te Deinhard. Eine gute grenz­über­schrei­ten­de Infra­struk­tur sei gene­rell die Grund­la­ge für eine erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

Bedeu­tung der Ver­net­zung und Zusammenarbeit

Die enge Ver­net­zung und Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Ebe­nen und über die Gren­ze hin­weg wur­de von allen Teil­neh­mern als essen­zi­ell betrach­tet. „Unse­re Zusam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg ist ent­schei­dend, um die Regi­on für inter­na­tio­na­le Tou­ris­ten attrak­ti­ver zu machen. Nur durch das Tei­len von Wis­sen und das Ver­ste­hen der Struk­tu­ren auf bei­den Sei­ten der Gren­ze kön­nen wir erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Pro­jek­te rea­li­sie­ren“, ergänz­te Wünker.

Unter­stüt­zung durch das Ems Dol­lart Busi­ness Forum

Das Ems Dol­lart Busi­ness Forum ist eine Netz­werk­ver­an­stal­tung, die Unter­neh­mer dabei unter­stüt­zen soll, grenz­über­schrei­ten­de Geschäfts­be­zie­hun­gen auf­zu­bau­en. Die IHK orga­ni­siert die­ses For­mat regel­mä­ßig in Abstim­mung mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de auf nie­der­län­di­scher Sei­te sowie der Stadt und dem Land­kreis Leer und der NBank auf deut­scher Seite.


 

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Kyber­ne­tik im Mar­ke­ting: Die Kunst der Rege­lung und Steuerung In der Welt des Mar­ke­tings eröff­net sich eine fas­zi­nie­ren­de Dimen­si­on: Kyber­ne­tik,...

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Wer­be­agen­tur Emsland

Wer­be­agen­tu­ren im Ems­land: Krea­ti­ve Impul­se in 30 Städ­ten und Gemeinden Das Ems­land, mit sei­nen male­ri­schen Land­schaf­ten und dyna­mi­schen Gemein­schaf­ten, beher­bergt...

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Lese­r­ECHO-Ver­lag: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge für Anzei­ge­kun­den — Krea­ti­ve Iden­ti­tät, Prak­ti­sche Lösungen

Krea­ti­vi­tät trifft auf Prak­ti­ka­bi­li­tät: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge vom Lese­r­ECHO-Ver­lag für Anzeigekunden In der heu­ti­gen digi­ta­len Ära ist ein ein­präg­sa­mes Logo ent­schei­dend...

Anzei­gen

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

News

Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

News

Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...

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