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Kli­ni­kum Leer: Per­so­nal­wech­sel in der Kin­der­kli­nik – Neue Wege in anspruchs­vol­len Zeiten

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Kli­ni­kum Leer: Per­so­nal­wech­sel in der Kin­der­kli­nik – Neue Wege in her­aus­for­dern­den Zeiten

In der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin des Kli­ni­kums Leer steht ein bedeu­ten­der per­so­nel­ler Wech­sel bevor. Zum 30. Juni 2025 ver­las­sen zwei lang­jäh­ri­ge und geschätz­te Ober­ärz­te das Haus: Dr. med. univ. Mar­cus Win­dor­fer und Mar­got Scheel-Deja been­den ihre Tätig­keit aus per­sön­li­chen Grün­den. Mit ihrem Weg­gang endet eine prä­gen­de Ära – und zugleich beginnt eine neue Pha­se des Aufbruchs.


Zwei erfah­re­ne Fach­ärz­te ver­ab­schie­den sich

Bei­de Medi­zi­ner haben über vie­le Jah­re hin­weg die Ent­wick­lung der Kin­der­kli­nik mit­ge­stal­tet, ins­be­son­de­re im Bereich der Neo­na­to­lo­gie, in dem das Kli­ni­kum Leer als Peri­na­tal­zen­trum Level 2 eine Schlüs­sel­rol­le in der Regi­on über­nimmt. Früh­ge­bo­re­ne mit einem Geburts­ge­wicht ab 1.250 Gramm fin­den hier spe­zia­li­sier­te medi­zi­ni­sche Versorgung.

Dr. Win­dor­fer und Frau Scheel-Deja tru­gen maß­geb­lich zum Auf­bau die­ser Struk­tur bei. Dar­über hin­aus setz­te sich Mar­got Scheel-Deja mit gro­ßem Enga­ge­ment für Kin­der und Jugend­li­che mit Dia­be­tes mel­li­tus ein und initi­ier­te zahl­rei­che Infor­ma­ti­ons- und Mitmachangebote.

„Wir ver­lie­ren zwei hoch­kom­pe­ten­te und enga­gier­te Fach­ärz­te, deren Arbeit unser Haus über vie­le Jah­re berei­chert hat“, sagt Danie­la Kamp, Geschäfts­füh­re­rin der Kli­ni­kum Leer gGmbH. „Wir dan­ken ihnen für ihre lang­jäh­ri­ge Treue und wün­schen ihnen für ihren wei­te­ren Weg alles erdenk­lich Gute.“


Neue beruf­li­che Wege für Dr. Win­dor­fer und Frau Scheel-Deja

Dr. Win­dor­fer wird sich künf­tig in Olden­burg ambu­lant nie­der­las­sen. Sei­ne bis­he­ri­gen Pati­en­ten kön­nen dort ab August 2025 Ter­mi­ne in sei­ner neu­en Pra­xis ver­ein­ba­ren. Frau Scheel-Deja wird ihre ärzt­li­che Tätig­keit ins Aus­land ver­le­gen. Die Betreu­ung ihrer Pati­en­ten über­nimmt künf­tig die erfah­re­ne Fach­ärz­tin Marei­ke Mül­ler, die bereits als Dia­be­to­lo­gin in der Kli­nik tätig ist.


Her­aus­for­de­rung für die Neo­na­to­lo­gie – Fokus auf Stabilisierung

Mit dem gleich­zei­ti­gen Weg­gang zwei­er Fach­ärz­te mit neo­na­to­lo­gi­schem Schwer­punkt sieht sich die Kli­nik mit einer per­so­nel­len Her­aus­for­de­rung kon­fron­tiert. Die unmit­tel­ba­re Sicher­stel­lung der Ver­sor­gung ist jedoch gewähr­leis­tet – durch den tem­po­rä­ren Ein­satz exter­ner Fach­kräf­te über die Arbeitnehmerüberlassung.

„Die aktu­el­le Situa­ti­on stellt uns vor gro­ße Auf­ga­ben, aber wir gehen sie mit Ent­schlos­sen­heit an“, betont Danie­la Kamp. „Unser Ziel ist es, die Level-2-Ver­sor­gung so schnell wie mög­lich wie­der mit einem eige­nen fes­ten Ärz­te­team abde­cken zu können.“


Ein star­kes Team bleibt – der Blick geht nach vorn

Trotz des Umbruchs bleibt das Kli­ni­kum Leer gut auf­ge­stellt: Ober­ärz­tin Marei­ke Mül­ler wird gemein­sam mit ihrem Team die medi­zi­ni­sche Lei­tung über­neh­men. Unter­stützt wird sie durch ein hoch­qua­li­fi­zier­tes pfle­ge­ri­sches Team, das ins­be­son­de­re im Bereich der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und umfas­sen­de Fach­kom­pe­tenz verfügt.

„Wir ver­fü­gen über ein enga­gier­tes und her­vor­ra­gend aus­ge­bil­de­tes Team, das mit vol­lem Ein­satz für unse­re klei­nen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten da ist“, so Kamp. „Mit die­sem Rück­halt kön­nen wir gestärkt in die Zukunft gehen.“


Neu­be­ginn mit kla­rer Perspektive

Der Abschied von Dr. Win­dor­fer und Frau Scheel-Deja mar­kiert einen Wen­de­punkt für die Kin­der­kli­nik – aber auch eine Chan­ce für Neu­aus­rich­tung und per­so­nel­len Auf­bau. Die Kli­nik­lei­tung setzt alles dar­an, die Ver­sor­gungs­la­ge schnell zu sta­bi­li­sie­ren und lang­fris­tig zu stärken.

Mit Team­geist, Pro­fes­sio­na­li­tät und kla­ren Zie­len geht das Kli­ni­kum Leer in eine neue Pha­se – getra­gen von dem Anspruch, die best­mög­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für Kin­der und Jugend­li­che in Ost­fries­land sicherzustellen.

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Kli­ni­kum Leer: Eine Kin­der­kli­nik, die weit mehr ist als nur medi­zi­nisch ausgezeichnet

Wer durch die Gän­ge der Kin­der­kli­nik im Kli­ni­kum Leer geht, merkt schnell: Hier ist vie­les anders. Hel­ler, freund­li­cher, per­sön­li­cher. Die Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin ver­eint medi­zi­ni­sche Spit­zen­ver­sor­gung mit ech­ter Mensch­lich­keit – und das bereits seit Jah­ren. Kein Wun­der also, dass sie seit 2009 unun­ter­bro­chen das renom­mier­te Qua­li­täts­sie­gel „Aus­ge­zeich­net. Für Kin­der“ trägt.

Doch was genau macht die­se Kli­nik so besonders?


Star­ke Medi­zin für die Kleinsten

Das Kli­ni­kum Leer ist nicht nur Anlauf­stel­le für Kin­der und Jugend­li­che mit ver­schie­dens­ten Erkran­kun­gen – es ist auch ein aner­kann­tes Peri­na­tal­zen­trum Level II. Das bedeu­tet: Früh­ge­bo­re­ne ab der 29. Schwan­ger­schafts­wo­che und einem Gewicht ab 1.250 Gramm fin­den hier opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für einen best­mög­li­chen Start ins Leben. In der Regi­on ist das einzigartig.

Gera­de bei Früh­ge­bo­re­nen zählt nicht nur Erfah­rung, son­dern auch schnel­le, inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit. In Leer wird bei­des gelebt. Neo­na­to­lo­gie, Dia­be­to­lo­gie und Gas­tro­en­te­ro­lo­gie sind hier zen­tra­le medi­zi­ni­sche Schwer­punk­te – ein­ge­bet­tet in ein Netz­werk aus Pfle­ge, The­ra­pie und Begleitung.


Aus­ge­zeich­net – nicht nur auf dem Papier

Seit der Ein­füh­rung des Qua­li­täts­sie­gels „Aus­ge­zeich­net. Für Kin­der“ im Jahr 2009 zählt das Kli­ni­kum Leer zu den zer­ti­fi­zier­ten Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land. Doch das Sie­gel ist nicht bloß Aus­hän­ge­schild – es ist Anspruch und Ansporn zugleich. Denn es basiert auf kla­ren Kri­te­ri­en: struk­tu­rel­le Qua­li­tät, fach­li­che Kom­pe­tenz, Eltern­freund­lich­keit und die Umset­zung der Char­ta „Kind im Kran­ken­haus“ mit zehn zen­tra­len Leitsätzen.

Hier­zu zählt etwa das Recht des Kin­des, mög­lichst ohne Angst und Schmer­zen behan­delt zu wer­den, eben­so wie die Mög­lich­keit für Eltern, bei ihrem Kind zu blei­ben – Tag und Nacht.


Gebor­gen­heit gehört zur Therapie

Dass in Leer nicht nur medi­zi­nisch gut gear­bei­tet wird, zeigt sich auch im All­tag der klei­nen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten. Die Kin­der­kli­nik ist bewusst kind­ge­recht gestal­tet: mit Ein‑, Zwei- oder Drei­bett­zim­mern, in denen Eltern mit auf­ge­nom­men wer­den. Zusätz­lich gibt es Rück­zugs­or­te wie ein Eltern­zim­mer, gemüt­li­che Sitz­mu­scheln und einen „Raum der Sin­ne“ – Orte, an denen sich auch die Gro­ßen ein­mal sam­meln können.

Und für die klei­nen Ener­gie­bün­del? Bei Son­nen­schein lädt ein geschütz­ter Außen­spiel­platz zum Toben ein, bei Regen geht’s in die gro­ße Indoor­spiel­hal­le. Beglei­tet wer­den die Kin­der tags­über von aus­ge­bil­de­ten Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern, die mit Mal- und Bas­te­l­an­ge­bo­ten für Nor­ma­li­tät und Freu­de im Kli­nik­all­tag sorgen.


Mit Herz und Kom­pe­tenz – ein star­kes Team für star­ke Kinder

Hin­ter dem Kon­zept steht ein enga­gier­tes Team aus Ärz­tin­nen, Ärz­ten, Pfle­ge­kräf­ten, Päd­ago­gin­nen und The­ra­peu­tin­nen, das eines ver­eint: der Wil­le, Kin­dern nicht nur zu hel­fen, son­dern ihnen mit Respekt, Wär­me und Zuge­wandt­heit zu begeg­nen. Medi­zin und Mensch­lich­keit – das ist die Hal­tung, die hier gelebt wird.

Und sie wirkt. Denn in Leer füh­len sich Fami­li­en nicht nur gut behan­delt, son­dern auch ver­stan­den und unter­stützt. Das macht den Auf­ent­halt in der Kin­der­kli­nik – so kurz er idea­ler­wei­se auch ist – zu einer Zeit, in der Hei­lung mehr ist als Medizin.


Ein Ort, der Kin­der stärkt – und Eltern Halt gibt

In Zei­ten, in denen das Gesund­heits­we­sen vie­ler­orts unter Druck steht, zeigt die Kin­der­kli­nik in Leer, was mög­lich ist, wenn Qua­li­tät, Hal­tung und Team­geist zusam­men­kom­men. Ein Haus, das sei­nem Anspruch gerecht wird: Modern. Fami­li­en­freund­lich. Und aus­ge­zeich­net – für Kinder.

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Ver­zö­ge­rung auf B70: Stadt prüft recht­li­che Schritte

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Stadt prüft recht­li­che Schrit­te: Erneu­te Ver­zö­ge­rung an der B70 sorgt für Unmut

Leer. Die Geduld der Stadt­ver­wal­tung Leer ist am Ende: Die für Mon­tag­mor­gen um 9:00 Uhr ange­kün­dig­te halb­sei­ti­ge Sper­rung der Papen­bur­ger Stra­ße (B70) süd­lich der Leda­brü­cke wur­de erneut nicht umge­setzt. Ange­sichts der wie­der­hol­ten Miss­ach­tung von Ver­ein­ba­run­gen prüft die Stadt nun recht­li­che Schrit­te gegen die zustän­di­ge Baufirma.

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­fi­zi­te und aus­ge­blie­be­ne Infos

Nach­dem die Sper­rung am Vor­mit­tag nicht wie geplant akti­viert wur­de, blieb zudem die erfor­der­li­che Infor­ma­ti­on der städ­ti­schen Ver­kehrs­be­hör­de durch das Bau­un­ter­neh­men aus. Erst Stun­den spä­ter gelang es der Stadt­ver­wal­tung, die Ver­ant­wort­li­chen zu erreichen.

Die Stadt Leer hat auf­grund die­ser Vor­fäl­le sowohl gegen­über der Bau­fir­ma als auch gegen­über der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr (NLStBV) als Auf­trag­ge­be­rin der Bau­maß­nah­me ihren deut­li­chen Unmut geäu­ßert. Es ist nicht das ers­te Mal, dass getrof­fe­ne Abspra­chen bei die­sem Pro­jekt nicht ein­ge­hal­ten wurden.

Neu­er Ter­min für Mitt­woch geplant

Nach den nun erfolg­ten Gesprä­chen gibt es einen neu­en Zeit­plan für die Ver­kehrs­ein­schrän­kung. Die halb­sei­ti­ge Sper­rung soll nun vor­aus­sicht­lich am Mitt­woch um 9:00 Uhr akti­viert werden.

Die Stadt­ver­wal­tung betont, dass die Zuver­läs­sig­keit bei Bau­maß­nah­men an solch zen­tra­len Ver­kehrs­kno­ten­punk­ten wie der B70 obers­te Prio­ri­tät haben müs­se, um das Ver­kehrs­chaos für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger so gering wie mög­lich zu halten.

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Geden­ken im Wes­ter­hamm­rich: Mah­nung gegen das Vergessen

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Geden­ken im Wes­ter­hamm­rich: Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Bru­no Schach­ner und Heis­fel­des Orts­vor­ste­he­rin Bea­te Stamm­witz mahn­ten am Sonn­abend anläss­lich des 81. Jah­res­ta­ges der Ermor­dung von fünf nie­der­län­di­schen Wider­stands­kämp­fern durch die Grup­pe um den Hoch­stap­ler Wil­li Herold zu Frie­den und Menschlichkeit.

„Nicht zulas­sen, dass sich Geschich­te wie­der­holt“: Bewe­gen­des Geden­ken im Westerhammrich

Leer. Ein stil­ler Nach­mit­tag im Wes­ter­hamm­rich wur­de am ver­gan­ge­nen Sonn­abend zum Ort tie­fer Erin­ne­rung und mah­nen­der Wor­te. Im Zen­trum stan­den fünf Namen: Kor­ne­lis Fiel­stra, Johan­nes Kok, Caro­lus Mager­mans, Johan­nes Mager­mans und Johan­nes Ver­biest. Die­se fünf Nie­der­län­der wur­den vor genau 81 Jah­ren, am 24. April 1945, Opfer eines grau­sa­men Ver­bre­chens, das kurz vor Ende des Zwei­ten Welt­kriegs die Stadt Leer erschütterte.

Ein Ver­bre­chen kurz vor Kriegsende

Die Geschich­te hin­ter dem Geden­ken ist erschüt­ternd. In der Nähe des heu­ti­gen Gedenk­orts wur­den die fünf Män­ner von der Grup­pe um den damals erst 19-jäh­ri­gen Hoch­stap­ler Wil­li Herold ermor­det. Herold, der sich als Haupt­mann aus­gab und als „Hen­ker vom Ems­land“ trau­ri­ge Berühmt­heit erlang­te, ließ die Wider­stands­kämp­fer nach einem will­kür­li­chen Schein­pro­zess erschießen.

Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Bru­no Schach­ner erin­ner­te in sei­ner Anspra­che an die­se dunk­len Stun­den und die Skru­pel­lo­sig­keit der Täter. Er zeich­ne­te den Weg der Män­ner nach, der sie über das Leera­ner Rat­haus – wo damals die Poli­zei­wa­che und ein Gefäng­nis unter­ge­bracht waren – in den Tod führ­te. Bereits am Mit­tag wur­den dort, an der Gedenk­ta­fel am Sei­ten­ein­gang, Rosen als Zei­chen der Ehr­erbie­tung niedergelegt.

Mah­nung für die Gegenwart

Heis­fel­des Orts­vor­ste­he­rin Bea­te Stamm­witz schlug in ihrer Rede die Brü­cke zur Gegen­wart. Ihr Appell an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Leer war deutlich:

„Wir dür­fen nicht zulas­sen, dass sich Geschich­te wiederholt.“

Frie­den, Frei­heit und Mensch­lich­keit sei­en kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern die höchs­ten Güter, die es jeden Tag aufs Neue zu schüt­zen gelte.

Ein per­sön­li­cher Abschluss: Dank an die Aufarbeitung

Beson­ders emo­tio­nal wur­de die Gedenk­stun­de durch die Anwe­sen­heit von Kees Fiel­stra, dem Sohn des damals getö­te­ten Kor­ne­lis Fiel­stra. In einer bewe­gen­den Dan­kes­re­de rich­te­te er sich direkt an Men­na Hens­mann, die ehe­ma­li­ge Lei­te­rin des Stadtarchivs.

Ein bewe­gen­der Moment des Dan­kes: Kees Fiel­stra mit der ehe­ma­li­gen Stadt­ar­chi­va­rin Men­na Hens­mann. Jahr­zehn­te­lang wuss­te Fiel­stra nicht, wie sein Vater 1945 ums Leben kam – erst die Recher­chen von Hens­mann brach­ten 2010 die ent­schei­den­de Gewiss­heit und ermög­lich­ten ihm so eine spä­te Ver­bin­dung zu sei­ner Familiengeschichte.

Lan­ge Zeit blieb für die Fami­lie Fiel­stra im Unkla­ren, wie der Vater genau zu Tode gekom­men war. Erst durch ein Zusam­men­tref­fen mit Hens­mann im Jahr 2010 konn­ten die Puz­zle­tei­le zusam­men­ge­setzt wer­den. „Men­na hat mein Leben im Hin­blick auf die Ereig­nis­se im April 1945 berei­chert“, beton­te Fiel­stra. Dank ihrer For­schungs­ar­beit habe er auf eine beson­de­re Wei­se einen spä­ten Kon­takt zu sei­nem Vater gefun­den und Gewiss­heit über des­sen Schick­sal erhalten.

Die Gedenk­fei­er unter­strich ein­mal mehr, wie wich­tig die loka­le Erin­ne­rungs­kul­tur ist – nicht nur zur Auf­ar­bei­tung der Ver­gan­gen­heit, son­dern als Kom­pass für eine mensch­li­che Zukunft.

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Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026 im Leera­ner Rathaus

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Fest­akt im his­to­ri­schen Rat­haus: Stadt Leer ver­leiht den Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026

Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Zum zehn­ten Mal ehrt die Stadt Leer her­aus­ra­gen­des lite­ra­ri­sches Schaf­fen im Geis­te ihrer bedeu­ten­den Ehren­bür­ge­rin und Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984). In fei­er­li­chem Rah­men wird im Mai der renom­mier­te Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis ver­lie­hen, um das kul­tu­rel­le Erbe der Regi­on und die platt­deut­sche Spra­che leben­dig zu halten.

Eine hoch­ka­rä­ti­ge Jury hat entschieden

Die Aus­wahl der dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ge­rin oder des Preis­trä­gers lag in den Hän­den einer fach­kun­di­gen Jury. Neben Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst brach­ten Dr. Rein­hard Goltz aus Bre­men, Griet­je Kamm­ler aus Aurich sowie Claus Drei­er aus Holt­land ihre Exper­ti­se ein. Als Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und pro­fun­de Ken­ner der platt­deut­schen Spra­che bür­gen sie für die hohe Qua­li­tät die­ser Aus­zeich­nung, die alle vier Jah­re ver­ge­ben wird.

Ein­la­dung zur öffent­li­chen Preisverleihung

Die Stadt Leer lädt alle Bür­ge­rin­nen, Bür­ger und Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­ten herz­lich dazu ein, die­sem kul­tu­rel­len Höhe­punkt bei­zu­woh­nen. Der Fest­akt fin­det statt am:

  • Datum: Sonn­tag, 10. Mai 2026

  • Uhr­zeit: 17:00 Uhr

  • Ort: Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses, Leer

Der his­to­ri­sche Fest­saal bie­tet die idea­le Kulis­se, um das Werk der Namens­ge­be­rin zu wür­di­gen und die aktu­el­le Preis­trä­ge­rin oder den Preis­trä­ger gebüh­rend zu feiern.


Anmel­dung erforderlich

Da die Kapa­zi­tä­ten im his­to­ri­schen Rat­haus begrenzt sind, wird um eine recht­zei­ti­ge Anmel­dung gebe­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich über die fol­gen­den Wege einen Platz reservieren:

  • Tele­fon: 0491 97 82 242

  • E‑Mail: kultur@leer.de

Erle­ben Sie einen Abend im Zei­chen der Lite­ra­tur und der regio­na­len Iden­ti­tät – ganz im Sin­ne von Wil­hel­mi­ne Siefkes.

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ein Sonn­tag zwi­schen Wohn­de­sign, Trö­del­glück und einer beson­de­ren Premiere Moorm­er­land. Wenn sich der April von sei­ner bes­ten...

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