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Kramermarkt 2024 in Oldenburg eröffnet heute um 14 Uhr
Archivfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO
Kramermarkt 2024 in Oldenburg: Ein Fest für die Sinne
Vom 27. September bis zum 6. Oktober 2024 öffnet der Kramermarkt in Oldenburg seine Tore und lädt zum 417. Mal zu einem unvergesslichen Volksfest ein. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für Ihren Besuch:
Festliches Ambiente und Highlights: Das Festgelände an den Weser-Ems-Hallen bietet über 250 Buden und Fahrgeschäfte, darunter Premieren und spezielle Kinderattraktionen. Höhepunkte des Programms sind drei beeindruckende Feuerwerke sowie der Festumzug, der Movie Day und die Oldtimer-Parade.
Öffnungszeiten:
- Freitag, 27. September: 14 bis 1 Uhr
- Samstag, 28. September: ab ca. 15.30 bis 1 Uhr
- Sonntag, 29. September: 13 bis 23 Uhr
- Montag, 30. September bis Donnerstag, 3. Oktober: jeweils 14 bis 23 Uhr
- Mittwoch, 2. Oktober und Freitag, 4. Oktober: 14 bis 1 Uhr
- Samstag, 5. Oktober: 14 bis 1 Uhr
- Sonntag, 6. Oktober: 13 bis 23.30 Uhr
Anreise und Parken leicht gemacht: Nutzen Sie die Fahrradständer vor den Weser-Ems-Hallen oder folgen Sie den Hinweisen zu den Parkplätzen für Autofahrer. Besonders praktisch: Es gibt spezielle Behindertenparkplätze in der Nähe der großen EWE-Arena.
Service und Komfort für Besucher: Auf dem Festgelände finden Sie alles für Ihr Wohlbefinden: Sanitätsstationen, Polizeipräsenz, Toiletten und Wickelmöglichkeiten. Drei Geldautomaten stehen bereit, um Ihnen den Zugang zu Bargeld zu erleichtern. Die Info-Hütte des Schaustellerverbands bietet zudem Informationen und Merchandising.
Nachhaltigkeit und Sicherheit im Fokus: Der Kramermarkt setzt auf Nachhaltigkeit mit Mülltrennung, Foodsharing und grünem Strom. Ein umfassendes Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass Sie das Fest entspannt genießen können.
Weitere Informationen und Kontakt: Besuchen Sie die offizielle Website des Kramermarkts oder folgen Sie den Social-Media-Kanälen für Updates und Impressionen.
Der Kramermarkt 2024 verspricht zehn Tage voller Freude, Unterhaltung und gastronomischer Köstlichkeiten in Oldenburg. Erleben Sie die einzigartige Atmosphäre dieses traditionsreichen Festes und genießen Sie unvergessliche Momente mit Familie und Freunden.


Hier ist das Programm für die Höhepunkte des Kramermarkts 2024 in Oldenburg:
Freitag, 27. September 2024
- 14:00 Uhr: Eröffnung des Kramermarkts
- 22:00 Uhr: Feuerwerk am Eröffnungsabend
Samstag, 28. September 2024
- 13:45 Uhr: Großer Festumzug vom Staatstheater zur Weser-Ems-Halle
Dienstag, 1. Oktober 2024
- 14:00 bis 21:00 Uhr: Movie Day auf dem Kramermarkt
- Ab 15:30 Uhr: Movie Day-Parade über das Festgelände
- 19:00 bis 23:00 Uhr: Auftritte von Brass Bands
Freitag, 4. Oktober 2024
- Ab 18:30 Uhr: Beginn des Laternenumzugs am Alten Rathaus
- Ab 19:15 Uhr: Umzug mit musikalischer Begleitung zum Festgelände
- Gegen 20:00 Uhr: Kinder-Feuerwerk “Kranichs Feuerzauber”
Samstag, 5. Oktober 2024
- Ab 14:00 Uhr: Oldtimer-Parade über das Festgelände
Sonntag, 6. Oktober 2024
- 13:00 bis 18:00 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt
- 22:00 Uhr: Großes Abschlussfeuerwerk
Täglich während des Kramermarkts:
- Nostalgische Zeitreise mit alten Schaustellerfahrzeugen und Orgeln
- Kasper-Vorstellungen im Kasperzelt der Puppenbühne HEYDERHOFFMANN:
- Täglich um 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr
- Sonn- und Feiertags zusätzlich um 18:00 Uhr (am Umzugstag nur um 16:00 und 17:00 Uhr)
Feuerwerke im Überblick:
- Freitag, 27. September 2024, 22:00 Uhr: Feuerwerk am Eröffnungsabend
- Freitag, 4. Oktober 2024, gegen 20:00 Uhr: Kinder-Feuerwerk “Kranichs Feuerzauber” im Anschluss an den Laternenumzug
- Sonntag, 6. Oktober 2024, 22:00 Uhr: Großes Abschlussfeuerwerk
Genießen Sie diese vielfältigen Höhepunkte während Ihres Besuchs auf dem Kramermarkt 2024 in Oldenburg!
AnzeigeFahrgeschäfte und Attraktionen, die Sie auf dem Kramermarkt 2024 in Oldenburg erwarten:
Neuheiten für Adrenalin und Spaß:
-
Nordic Tower der Familie Nülken
- Ein hanseatisch gestalteter Kettenflieger, der Sie auf eine Höhe von 80 Metern bringt und einen raschen Überblick über das Marktgeschehen bietet.
-
Heidi — The Coaster der Familie Schneider
- Eine Wilde Maus mit drehbaren Gondeln, die auf 13 Metern Höhe rasant durch Schrägkurven mit 30 Grad Winkeln saust.
-
Rio Rapidos der Familie Oberschelp
- Eine Rafting-Bahn mit Palmenlandschaft, die für spannenden Fahrspaß und eine erfrischende Abkühlung sorgt.
-
Nessy von Hans-Peter Markmann
- Die größte transportable Schiffschaukel Europas in Form eines Ungeheuers, ideal für schnelle Fahrten und Spaß für die ganze Familie.
-
Zombie der Familie Steinbauer
- Eine zweigeschossige Geisterbahn, die mit Schrecken und Spannung aufwartet und erstmals auf dem Kramermarkt in Oldenburg präsent ist.
-
Feueralarm der Familie Schmidt
- Ein Laufgeschäft, das den Besuch einer Feuerwache thematisiert und mit abwechslungsreichen Hindernissen und Aufgaben beeindruckt.
Welcome back: Rückkehr der beliebten Fahrgeschäfte:
- Excalibur der Firma Bruch: Eine vollthematische Riesenschaukel in knapp 50 Metern Höhe.
- Feuer und Eis von Barth & Kipp: Eine rasante Familienachterbahn, die Freude bei Groß und Klein verspricht.
- Happy Sailor von Manfred Howey e.K.: Das nostalgische Rundfahrgeschäft mit imposantem Wasserspiel im Mittelteil.
- Escape — Flight of Fear von Lutz Köhrmann: Ein neues Hoch- und Rundfahrgeschäft mit frei schwingenden Gondeln für ein intensives Flugerlebnis.
- Happy Family von Heine: Ein mobiles Laufgeschäft über fünf Etagen mit bewegten Böden, Wasserparcours und Schwarzlichteffekten.
- Pirates Adventure von Michael Schneider: Eine immersive Attraktion mit Piraten-Gruft, Schiffswrack und interaktiven Erlebnissen.
Echte Klassiker, die jedes Jahr begeistern:
- Break Dance, Musik-Express, Octopussy, Take Off, Wellenflug und vier Autoscooter: Diese Klassiker bieten Jahr für Jahr Fahrspaß und Unterhaltung für Jung und Alt.
Fahrspaß für Kinder und Familien:
- Bruno’s freche Farm von Frank Ahrend: Eine einzigartige Traktorbahn, die Kinderherzen höher schlagen lässt.
- Looping the Loop, EuroCar, Highway Rallye: Verschiedene Rundschaukeln und Karussells, die speziell für die jüngsten Besucher konzipiert sind.
Genießen Sie diese Vielfalt an Fahrgeschäften und Attraktionen während Ihres Besuchs auf dem Kramermarkt 2024 in Oldenburg!
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Lokal
Verzögerung auf B70: Stadt prüft rechtliche Schritte
Stadt prüft rechtliche Schritte: Erneute Verzögerung an der B70 sorgt für Unmut
Leer. Die Geduld der Stadtverwaltung Leer ist am Ende: Die für Montagmorgen um 9:00 Uhr angekündigte halbseitige Sperrung der Papenburger Straße (B70) südlich der Ledabrücke wurde erneut nicht umgesetzt. Angesichts der wiederholten Missachtung von Vereinbarungen prüft die Stadt nun rechtliche Schritte gegen die zuständige Baufirma.
Kommunikationsdefizite und ausgebliebene Infos
Nachdem die Sperrung am Vormittag nicht wie geplant aktiviert wurde, blieb zudem die erforderliche Information der städtischen Verkehrsbehörde durch das Bauunternehmen aus. Erst Stunden später gelang es der Stadtverwaltung, die Verantwortlichen zu erreichen.
Die Stadt Leer hat aufgrund dieser Vorfälle sowohl gegenüber der Baufirma als auch gegenüber der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als Auftraggeberin der Baumaßnahme ihren deutlichen Unmut geäußert. Es ist nicht das erste Mal, dass getroffene Absprachen bei diesem Projekt nicht eingehalten wurden.
Neuer Termin für Mittwoch geplant
Nach den nun erfolgten Gesprächen gibt es einen neuen Zeitplan für die Verkehrseinschränkung. Die halbseitige Sperrung soll nun voraussichtlich am Mittwoch um 9:00 Uhr aktiviert werden.
Die Stadtverwaltung betont, dass die Zuverlässigkeit bei Baumaßnahmen an solch zentralen Verkehrsknotenpunkten wie der B70 oberste Priorität haben müsse, um das Verkehrschaos für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.
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Gedenken im Westerhammrich: Mahnung gegen das Vergessen
Gedenken im Westerhammrich: Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner und Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz mahnten am Sonnabend anlässlich des 81. Jahrestages der Ermordung von fünf niederländischen Widerstandskämpfern durch die Gruppe um den Hochstapler Willi Herold zu Frieden und Menschlichkeit.
„Nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt“: Bewegendes Gedenken im Westerhammrich
Leer. Ein stiller Nachmittag im Westerhammrich wurde am vergangenen Sonnabend zum Ort tiefer Erinnerung und mahnender Worte. Im Zentrum standen fünf Namen: Kornelis Fielstra, Johannes Kok, Carolus Magermans, Johannes Magermans und Johannes Verbiest. Diese fünf Niederländer wurden vor genau 81 Jahren, am 24. April 1945, Opfer eines grausamen Verbrechens, das kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs die Stadt Leer erschütterte.
Ein Verbrechen kurz vor Kriegsende
Die Geschichte hinter dem Gedenken ist erschütternd. In der Nähe des heutigen Gedenkorts wurden die fünf Männer von der Gruppe um den damals erst 19-jährigen Hochstapler Willi Herold ermordet. Herold, der sich als Hauptmann ausgab und als „Henker vom Emsland“ traurige Berühmtheit erlangte, ließ die Widerstandskämpfer nach einem willkürlichen Scheinprozess erschießen.
Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner erinnerte in seiner Ansprache an diese dunklen Stunden und die Skrupellosigkeit der Täter. Er zeichnete den Weg der Männer nach, der sie über das Leeraner Rathaus – wo damals die Polizeiwache und ein Gefängnis untergebracht waren – in den Tod führte. Bereits am Mittag wurden dort, an der Gedenktafel am Seiteneingang, Rosen als Zeichen der Ehrerbietung niedergelegt.
Mahnung für die Gegenwart
Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz schlug in ihrer Rede die Brücke zur Gegenwart. Ihr Appell an die Bürgerinnen und Bürger von Leer war deutlich:
„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt.“
Frieden, Freiheit und Menschlichkeit seien keine Selbstverständlichkeit, sondern die höchsten Güter, die es jeden Tag aufs Neue zu schützen gelte.
Ein persönlicher Abschluss: Dank an die Aufarbeitung
Besonders emotional wurde die Gedenkstunde durch die Anwesenheit von Kees Fielstra, dem Sohn des damals getöteten Kornelis Fielstra. In einer bewegenden Dankesrede richtete er sich direkt an Menna Hensmann, die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs.

Ein bewegender Moment des Dankes: Kees Fielstra mit der ehemaligen Stadtarchivarin Menna Hensmann. Jahrzehntelang wusste Fielstra nicht, wie sein Vater 1945 ums Leben kam – erst die Recherchen von Hensmann brachten 2010 die entscheidende Gewissheit und ermöglichten ihm so eine späte Verbindung zu seiner Familiengeschichte.
Lange Zeit blieb für die Familie Fielstra im Unklaren, wie der Vater genau zu Tode gekommen war. Erst durch ein Zusammentreffen mit Hensmann im Jahr 2010 konnten die Puzzleteile zusammengesetzt werden. „Menna hat mein Leben im Hinblick auf die Ereignisse im April 1945 bereichert“, betonte Fielstra. Dank ihrer Forschungsarbeit habe er auf eine besondere Weise einen späten Kontakt zu seinem Vater gefunden und Gewissheit über dessen Schicksal erhalten.
Die Gedenkfeier unterstrich einmal mehr, wie wichtig die lokale Erinnerungskultur ist – nicht nur zur Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern als Kompass für eine menschliche Zukunft.
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Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026 im Leeraner Rathaus
Festakt im historischen Rathaus: Stadt Leer verleiht den Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026
Ein besonderes Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Zum zehnten Mal ehrt die Stadt Leer herausragendes literarisches Schaffen im Geiste ihrer bedeutenden Ehrenbürgerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890–1984). In feierlichem Rahmen wird im Mai der renommierte Wilhelmine-Siefkes-Preis verliehen, um das kulturelle Erbe der Region und die plattdeutsche Sprache lebendig zu halten.
Eine hochkarätige Jury hat entschieden
Die Auswahl der diesjährigen Preisträgerin oder des Preisträgers lag in den Händen einer fachkundigen Jury. Neben Bürgermeister Claus-Peter Horst brachten Dr. Reinhard Goltz aus Bremen, Grietje Kammler aus Aurich sowie Claus Dreier aus Holtland ihre Expertise ein. Als Literaturwissenschaftler und profunde Kenner der plattdeutschen Sprache bürgen sie für die hohe Qualität dieser Auszeichnung, die alle vier Jahre vergeben wird.
Einladung zur öffentlichen Preisverleihung
Die Stadt Leer lädt alle Bürgerinnen, Bürger und Literaturinteressierten herzlich dazu ein, diesem kulturellen Höhepunkt beizuwohnen. Der Festakt findet statt am:
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Datum: Sonntag, 10. Mai 2026
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Uhrzeit: 17:00 Uhr
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Ort: Festsaal des historischen Rathauses, Leer
Der historische Festsaal bietet die ideale Kulisse, um das Werk der Namensgeberin zu würdigen und die aktuelle Preisträgerin oder den Preisträger gebührend zu feiern.
Anmeldung erforderlich
Da die Kapazitäten im historischen Rathaus begrenzt sind, wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich über die folgenden Wege einen Platz reservieren:
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Telefon: 0491 97 82 242
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E‑Mail: kultur@leer.de
Erleben Sie einen Abend im Zeichen der Literatur und der regionalen Identität – ganz im Sinne von Wilhelmine Siefkes.
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