Lokal
MEYER Port 4 steht bereit für ehrenamtlichen Einsatz im Hochwassergebiet
Team aus Werkfeuerwehr, Security und Arbeitssicherheit ist auf den Abruf durch den Krisenstab vorbereitet
Papenburg, 16. Juli 2021 – Mit acht Mitarbeitern und mehreren Fahrzeugen steht MEYER Port 4 seit heute bereit für den Einsatz im Hochwassergebiet in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das Team hat sich dazu entschlossen, den möglichen Einsatz ehrenamtlich und in der Freizeit der Mitarbeiter durchzuführen. Der zuständige Krisenstab ist bereits über die Einsatzbereitschaft informiert. Starten könnte dieser Einsatz bereits in der kommenden Nacht.
„Ich bin stolz darauf, dass sich unser Team so schnell und unkompliziert zu diesem besonderen Einsatz bereiterklärt hat. Das zeigt eindrucksvoll, wie unsere Fachgruppen zusammenarbeiten. Wir hoffen, vor Ort mit unseren Fähigkeiten und unserer Ausrüstung vielen Menschen helfen zu können. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir überall helfen, wo wir können“, sagt Timo Milbrandt, Betriebsleiter von MEYER Port 4.
Die Werkfeuerwehr hat unter anderem eine Großpumpe mit einer Förderleistung von 11.000 Litern pro Minute, einen Gerätewagen-Logistik mit Schlauchmaterial, Generatoren und Überlebensanzügen sowie einen Kommandowagen auf den Einsatz im Hochwassergebiet vorbereitet. Zudem wird der Einsatzleitwagen der Werkfeuerwehr durch die Drohnengruppe eingesetzt, die durch Mitarbeiter aus den Fachbereichen Security und Arbeitssicherheit gelenkt werden. Die Drohnen sind mit Infrarotsensoren und Wärmebildkameras zur Personensuche ausgestattet.
Um die Sicherheit und den Brandschutz auf der MEYER WERFT zu jeder Zeit weiter und über das notwendige Soll hinaus sicherzustellen und das Ausrücken in das Hochwassergebiet zu ermöglichen, haben sich weitere Mitarbeiter von MEYER Port 4 bereiterklärt, während ihrer Freischichten ebenfalls ehrenamtlich die Kräfte zu ersetzen, die im Krisengebiet zum Einsatz kommen würden. Zudem steht kurzfristig ein zusätzliches Feuerwehr-Fahrzeug (HLF) auf der Werft zur Verfügung.
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Lokal
Leeraner Industriehafen bilanziert Güterumschlag für das Jahr 2025
Leeraner Industriehafen: Hafenbahn glänzt mit deutlichem Zuwachs
Leer – Der Industriehafen in Leer blickt auf ein wechselvolles Jahr 2025 zurück. Wie die Stadtwerke Leer in einer aktuellen Presseerklärung mitteilen, ist die Bilanz beim Güterumschlag im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Insgesamt wurden 232.672 Tonnen Güter bewegt, was einem Rückgang von 4,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 (243.536 Tonnen) entspricht.

Trotz dieser Tendenz gibt es einen klaren Gewinner innerhalb der Infrastruktur: die stadtwerkeeigene Hafenbahn. Diese verzeichnete einen beachtlichen Anstieg von 44,5 Prozent. Die transportierte Menge kletterte hier von 30.446 Tonnen auf beeindruckende 44.007 Tonnen.
Kontrast bei den Verkehrsträgern
Weniger dynamisch verlief das Geschäft auf dem Wasserweg. Der Umschlag per See- und Binnenschiff ging um 11,5 Prozent zurück und sank von 213.090 auf 188.665 Tonnen. Dieser Rückgang bei den Schiffsbewegungen konnte durch das starke Plus auf der Schiene nicht vollständig kompensiert werden.
Die am stärksten umgeschlagenen Gütergruppen im Jahr 2025 waren:
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Brennstoffe (z. B. Torf): 63.088 Tonnen
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Eisen und Schrott: 59.919 Tonnen
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Baustoffe und Splitte: 31.632 Tonnen
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Futtermittel: 19.114 Tonnen

Hafenstraße 16
26789 Leer (Ostfriesland)

Industriestraße 3a
D‑26789 Leer
Zusätzlich wurden nennenswerte Mengen an Getreide (9.475 t), Salzen (3.257 t) und Düngemitteln (2.180 t) über die Kaikanten und Schienen des Hafens bewegt. Besonders geschäftig ging es dabei in den Monaten September, Mai und Juli zu.
Optimistischer Ausblick auf 2026
Trotz der leicht negativen Jahresbilanz 2025 blickt Stadtwerke-Vorstand Timo Kramer zuversichtlich in die Zukunft. Der Start in das neue Jahr 2026 verlief vielversprechend: In den ersten beiden Monaten wurden bereits deutlich mehr Güter per See- und Binnenschiff umgeschlagen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zudem könnten bald neue Gütergruppen den Standort Leer beleben. Aktuell laufen Gespräche über den Umschlag von Waren, die bislang noch keine Rolle im Portfolio des Leeraner Hafens gespielt haben. Dies unterstreicht das Ziel, den Hafen als vielseitigen Logistikknotenpunkt in der Region weiter zu festigen.
Fotos: Ingo Tonsor @LesereCHO
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Zeitreise in Leer: Stadtarchiv lädt zum Tag der offenen Tür ein
Zeitreise in Leer: Ein Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs
Leer – Wer wohnte vor über einhundert Jahren in der eigenen Nachbarschaft? Wie sah der Alltag aus, und welche Geschichten erzählen die Gesichter auf vergilbten Fotografien? Antworten auf diese Fragen schlummern in den Regalen des Stadtarchivs Leer. Am Sonntag, den 8. März 2026, lädt das Archiv von 12:00 bis 16:00 Uhr zu einem besonderen Tag der offenen Tür im historischen Rathaus ein.
Das Programm bietet eine spannende Mischung aus historischer Spurensuche und modernster Technik. Unter dem Titel „Gesichter der Zeit“ erwartet die Besucher eine exklusive Ausstellung historischer Porträtfotos. Die Aufnahmen zeigen den Modegeist vergangener Generationen – von strengen Familienoberhäuptern bis hin zu charmanten, fast vergessenen Momentaufnahmen.
Bücherflohmarkt und technischer Fortschritt
Für Liebhaber gedruckter Werke wird im Raum 2 des historischen Rathauses ein Bücherflohmarkt eingerichtet. Dort lässt sich in regionaler Literatur und historischen Fachbüchern stöbern; das eine oder andere Sammlerstück wartet darauf, ein neues Zuhause zu finden.
Ein besonderes Highlight für Technikbegeisterte ist der Blick in das Digitalisierungs-Labor. Hier wird gezeigt, wie historisches Papier mit High-Tech-Methoden in das 21. Jahrhundert gerettet wird. In speziellen Führungen erfahren Interessierte, wie die Bestände für die Zukunft gesichert werden. Diese Führungen starten um 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr.
Wichtige Eckdaten zum Besuch:
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Wann: Sonntag, 08.03.2026 | 12:00 – 16:00 Uhr
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Ort: Historisches Rathaus (Raum 2: Ausstellung & Flohmarkt)
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Führungen: Start im Flur des Erdgeschosses um 13, 14 und 15 Uhr
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Anmeldung: Für die Führungen wird um eine E‑Mail an archiv@leer.de gebeten.
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Eintritt: Frei
Das Stadtarchiv bietet an diesem Tag die seltene Gelegenheit, tief in die Vergangenheit einzutauchen und gleichzeitig die Zukunft der Archivierung hautnah zu erleben.
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Emsfähre Ditzum-Petkum stellt Betrieb wegen Wartungsarbeiten vorübergehend ein
Jährliche Wartung: Emsfähre Ditzum-Petkum geht in die Winterpause
Ditzum/Petkum – Wer regelmäßig die Ems zwischen Ditzum und Petkum überquert, muss sich in den kommenden Wochen auf eine Unterbrechung einstellen. Wie der Landkreis Leer als Betreiber mitteilt, stellt die Emsfähre ab Freitag, den 27. Februar, vorübergehend ihren Dienst ein. Grund hierfür sind die traditionell anstehenden jährlichen Wartungsarbeiten.
Die letzte Gelegenheit zur Überfahrt vor der Betriebspause besteht am Donnerstag, den 26. Februar, um 17:30 Uhr ab Petkum.
Drei Wochen Werftaufenthalt in Oldersum
Für das Fährschiff geht es direkt im Anschluss auf die Schiffswerft Diedrich in Oldersum. Dort wird die Fähre drei Wochen lang einer gründlichen Inspektion unterzogen. „Das Schiff wird auf Herz und Nieren geprüft und notwendige Reparaturen werden direkt vor Ort durchgeführt“, so der Landkreis Leer. Diese regelmäßigen Werftzeiten sind essenziell, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Verbindung für die kommende Saison zu gewährleisten.
Wiederaufnahme des Betriebs im März
Pendler und Ausflügler müssen sich gedulden: Nach derzeitigem Planungsstand soll die Emsfähre ihren Betrieb voraussichtlich zum 21. März 2026 wieder aufnehmen. Mit der Rückkehr in den Dienst wird auch der neue Sommerfahrplan in Kraft treten. Der exakte Termin für die erste Fahrt sowie die neuen Abfahrtszeiten werden vom Landkreis rechtzeitig bekannt gegeben.
Aktuelle Informationen und Fahrpläne können jederzeit online unter www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum abgerufen werden.
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