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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kom­mu­nal­wahl in Ost­fries­land: CDU bleibt zweit­stärks­te Kraft – Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Helfern

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Ulf Thie­le bei der Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se im Mari­ko in Leer. Der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land kün­dig­te nach der Kom­mu­nal­wahl eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se an. Zugleich dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten sowie den zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern für ihren Ein­satz. Foto: Ingo Tonsor

CDU Ost­fries­land zieht Bilanz nach Kom­mu­nal­wahl 2026: Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Ehrenamtlichen

Ulf Thie­le: „Dank an alle, die Ver­ant­wor­tung für ihre Hei­mat über­neh­men“ – CDU gra­tu­liert OB Krui­thoff sowie den Land­rä­ten Heymann und Groo­te – Respekt für Olaf Bade im Land­kreis Leer – Uni­on bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Ost­fries­land. Nach den Kom­mu­nal­wah­len in Nie­der­sach­sen hat der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land, Ulf Thie­le MdL, auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se eine ers­te Bilanz gezo­gen. Thie­le gra­tu­lier­te den gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten, dank­te allen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für ihren Ein­satz und kün­dig­te zugleich eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se der CDU bei den Kreis­tags- und Rats­wah­len an.

Tim Krui­thoff mit 68,72 Pro­zent als Ober­bür­ger­meis­ter von Emden wiedergewählt

Beson­ders hob Ulf Thie­le den Wahl­er­folg von Tim Krui­thoff in Emden her­vor. Der par­tei­lo­se und unab­hän­gi­ge Ober­bür­ger­meis­ter wur­de mit 68,72 Pro­zent der Stim­men gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber wiedergewählt.

Die CDU Emden hat­te bereits im Novem­ber 2024 ein­stim­mig beschlos­sen, Krui­thoff für eine zwei­te Amts­zeit zu unterstützen.

Thie­le bezeich­ne­te das Ergeb­nis als her­aus­ra­gend. „Tim Krui­thoff hat mit 68,72 Pro­zent gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber ein her­aus­ra­gen­des Ergeb­nis erzielt“, erklär­te der CDU-Ostfriesland-Vorsitzende.

Das Ergeb­nis sei ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund der wirt­schaft­li­chen und struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen Emdens bemer­kens­wert. Dabei bewe­ge vor allem die Zukunft des Volks­wa­gen-Stand­or­tes vie­le Men­schen in der Stadt.

Krui­thoff habe einen sehr enga­gier­ten Wahl­kampf geführt und zugleich wäh­rend sei­ner ers­ten Amts­zeit nach Ein­schät­zung Thie­les wich­ti­ge Akzen­te gesetzt. Er habe die Stadt vor­an­ge­bracht, die Ver­wal­tung her­vor­ra­gend orga­ni­siert und Emden nach außen über­zeu­gend vertreten.

„Die­ses kla­re Votum der Emde­rin­nen und Emder ist eine star­ke Bestä­ti­gung sei­ner Arbeit und ein gro­ßer per­sön­li­cher Erfolg“, so Thiele.

Mat­thi­as Groo­te als Land­rat im Land­kreis Leer bestätigt

Auch im Land­kreis Leer ist die Land­rats­wahl ent­schie­den. Mat­thi­as Groo­te (SPD) wur­de als Land­rat wiedergewählt.

Ulf Thie­le gra­tu­lier­te Groo­te eben­so wie den wei­te­ren gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten im Namen der CDU Ost­fries­land und wünsch­te ihnen für ihre wei­te­re Arbeit eine glück­li­che Hand und viel Erfolg im Inter­es­se der Men­schen in ihren Kommunen.

Beson­de­re Aner­ken­nung sprach Thie­le dem unab­hän­gi­gen Land­rats­kan­di­da­ten Olaf Bade aus, der von der CDU und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten unter­stützt wor­den war.

Groo­te erreich­te nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis gut 51,7 Pro­zent und ent­ging damit denk­bar knapp einer Stich­wahl. Olaf Bade kam bei sei­ner ers­ten Kan­di­da­tur aus dem Stand auf mehr als 40 Pro­zent der Stim­men.

„Ange­sichts einer erst sehr kurz­fris­tig begon­ne­nen Kan­di­da­tur und eines Wahl­kamp­fes prak­tisch ohne län­ge­ren Vor­lauf ist das ein wirk­lich sehr respek­ta­bles und gutes Ergeb­nis“, erklär­te Thiele.

Thie­le dankt Olaf Bade für inten­si­ven Wahlkampf

Bade habe inner­halb weni­ger Wochen mit außer­or­dent­li­chem per­sön­li­chem Ein­satz einen inten­si­ven Wahl­kampf geführt.

„Olaf Bade hat sich mit unfass­bar viel Ener­gie in die­se Auf­ga­be gestürzt, war über­all im Land­kreis unter­wegs und hat in kür­zes­ter Zeit sehr vie­le Men­schen erreicht und über­zeugt“, sag­te Thiele.

Dafür wol­le er Bade per­sön­lich und im Namen der CDU Ost­fries­land aus­drück­lich danken.

Das Ergeb­nis zei­ge, wel­ches Poten­zi­al in sei­ner Kan­di­da­tur gele­gen habe. „Mehr als 40 Pro­zent aus dem Stand sind unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen eine bemer­kens­wer­te Leis­tung“, so Thiele.

 

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Land­rats­wahl im Land­kreis Aurich geht in die Stichwahl

Im Land­kreis Aurich ist die Ent­schei­dung über das Land­rats­amt dage­gen noch nicht gefal­len. Dort wird der Land­rat in einer Stich­wahl zwi­schen Olaf Wilt­fang (SPD) und Det­lev Krü­ger (FREIE WÄHLER) bestimmt.

Auch der CDU-Land­rats­kan­di­da­tin Dr. Edith Ulferts sprach Ulf Thie­le aus­drück­lich sei­nen Dank aus.

„Edith Ulferts hat mit gro­ßem per­sön­li­chen Enga­ge­ment für ihre Vor­stel­lun­gen von der Zukunft des Land­krei­ses Aurich gewor­ben. Auch ihr und ihrem gesam­ten Wahl­kampf­team gilt mein herz­li­cher Dank“, erklär­te Thiele.

Dass es für den Ein­zug in die Stich­wahl nicht gereicht habe, sei ent­täu­schend. Das schmä­le­re jedoch kei­nes­wegs den Ein­satz, den Ulferts und ihr Team in den ver­gan­ge­nen Wochen geleis­tet hätten.

CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Bei den Wah­len zu den drei Kreis­ta­gen und zum Rat der Stadt Emden ergibt sich nach Ein­schät­zung der CDU Ost­fries­land auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se ein kla­res poli­ti­sches Bild.

Die CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Mit dem eige­nen Ergeb­nis kön­ne und dür­fe die Uni­on aller­dings nicht zufrie­den sein.

„Wir haben gegen­über der Kom­mu­nal­wahl 2021 Stim­men­an­tei­le ver­lo­ren. Das wer­den wir sehr genau und ohne Beschö­ni­gung ana­ly­sie­ren“, kün­dig­te Ulf Thie­le an.

Dabei müss­ten sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

Bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung beein­flusst Kommunalwahl

Nach Ein­schät­zung Thie­les haben auch bun­des­po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen die Kom­mu­nal­wahl überlagert.

„Die Ver­schie­bun­gen zei­gen sich in ähn­li­cher Wei­se in sehr unter­schied­li­chen Kom­mu­nen und betref­fen nicht nur die CDU. Das spricht dafür, dass neben den kom­mu­na­len The­men die bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung Ein­fluss auf die Wahl­ent­schei­dung hat­te“, erklär­te der CDU-Landespolitiker.

Das ent­bin­de die CDU jedoch nicht davon, das eige­ne Abschnei­den kri­tisch zu betrach­ten und dar­aus die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen für die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu ziehen.

Dank an Kan­di­da­ten und ehren­amt­li­che Helfer

Beson­ders dank­te Thie­le den zahl­rei­chen Men­schen, die für die CDU bei den Kom­mu­nal­wah­len ange­tre­ten waren.

Sein Dank gel­te allen Frau­en und Män­nern, die auf CDU-Lis­ten für die Kreis­ta­ge, den Rat der Stadt Emden sowie für Stadt‑, Gemein­de- und Samt­ge­mein­de­rä­te kan­di­diert hat­ten. Eben­so dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für Bür­ger­meis­ter- und Landratsämter.

„Sie haben Gesicht gezeigt, Ver­ant­wor­tung über­nom­men und sich einem demo­kra­ti­schen Wett­be­werb gestellt“, so Thiele.

Der Wahl­kampf sei unter nicht ein­fa­chen poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen mit gro­ßem per­sön­li­chem Ein­satz geführt worden.

Thie­le wür­dig­te dabei aus­drück­lich auch die Arbeit der Orts‑, Gemeinde‑, Stadt- und Kreis­ver­bän­de sowie der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Helfer.

Sie sei­en an Haus­tü­ren und Wahl­kampf­stän­den unter­wegs gewe­sen, hät­ten Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert, Pla­ka­te auf­ge­hängt und wie­der abge­nom­men, Gesprä­che geführt und bis zuletzt um das Ver­trau­en der Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler geworben.

„Die­ser über­wäl­ti­gen­de ehren­amt­li­che Ein­satz ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mei­nen herz­li­chen Dank“, erklär­te Thiele.

Dank gilt auch Kan­di­da­ten ande­rer demo­kra­ti­scher Parteien

Der Dank des CDU-Vor­sit­zen­den beschränkt sich aus­drück­lich nicht auf die eige­ne Partei.

„Kom­mu­na­le Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen bereit sind, einen erheb­li­chen Teil ihrer Frei­zeit für ihre Stadt, ihre Gemein­de oder ihren Land­kreis ein­zu­set­zen“, beton­te Thiele.

Des­halb dan­ke er auch den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der ande­ren demo­kra­ti­schen Par­tei­en und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten, die sich zur Wahl gestellt hät­ten und in den kom­men­den fünf Jah­ren Ver­ant­wor­tung über­neh­men würden.

Thie­le kri­ti­siert feh­len­de Kan­di­da­ten der AfD für errun­ge­ne Mandate

Mit Sor­ge betrach­tet Ulf Thie­le eine kon­kre­te Fol­ge der star­ken Stim­men­zu­wäch­se der AfD. In meh­re­ren Städ­ten und Gemein­den in Ost­fries­land kön­ne die Par­tei nach den vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­sen nicht alle Man­da­te beset­zen, die ihr auf­grund ihres Wahl­er­geb­nis­ses zustehen.

„Die per­so­nel­le Auf­stel­lung der AfD in Ost­fries­land ist offen­kun­dig deut­lich schwä­cher als ihre Wahl­er­geb­nis­se“, erklär­te Thiele.

Dies füh­re dazu, dass die AfD in ver­schie­de­nen Städ­ten und Gemein­den errun­ge­ne Sit­ze nicht beset­zen könne.

Nach Ein­schät­zung Thie­les sei die Kon­se­quenz nicht nur eine klei­ne­re kom­mu­na­le Ver­tre­tung. Gleich­zei­tig sei­en dadurch weni­ger ehren­amt­lich enga­gier­te Men­schen in den Räten und deren Gre­mi­en ver­tre­ten, die sich um kon­kre­te Anlie­gen der Bür­ger küm­mern und gemein­sam über die Ent­wick­lung ihrer Kom­mu­ne bera­ten könnten.

Ande­re Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, die zur Mit­ar­beit bereit sei­en, könn­ten die­se unbe­setz­ten Sit­ze nicht übernehmen.

„Eine der­art defi­zi­tä­re per­so­nel­le Auf­stel­lung schwächt des­halb am Ende das ehren­amt­li­che kom­mu­na­le Enga­ge­ment ins­ge­samt“, so Thiele.

CDU Ost­fries­land kün­digt genaue Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se an

Mit dem Vor­lie­gen der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se beginnt für die CDU Ost­fries­land nun die detail­lier­te Ana­ly­se der Kommunalwahlergebnisse.

Dabei sol­len sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

„Wir wer­den nichts schön­re­den. Aber wir haben auch kei­nen Grund, den Kopf hän­gen zu las­sen“, erklär­te Ulf Thie­le abschließend.

Die CDU blei­be eine star­ke kom­mu­nal­po­li­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Vor allem ver­fü­ge die Uni­on über vie­le enga­gier­te Frau­en und Män­ner, die bereit sei­en, vor Ort Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

„Ihnen gilt heu­te mein Dank. Und ab mor­gen geht es dar­um, das Ver­trau­en, das uns die Men­schen gege­ben haben, durch gute und ver­läss­li­che kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu recht­fer­ti­gen – und dort Ver­trau­en zurück­zu­ge­win­nen, wo wir es bei die­ser Wahl ver­lo­ren haben“, so Thiele.

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Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet Trend­sport­art im Moti­ons Racket Club

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Grup­pen­bild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Mey­er, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Mar­tin Sukal, Ilo­na Mey­er und Hol­ger Smid. Bild: privat

Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet die schnell wach­sen­de Sportart

Bun­de. Padel gilt als die „am schnells­ten wach­sen­de Sport­art der Welt“. Bei sei­ner Som­mer­rei­se woll­te der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner die Trend­sport­art selbst aus­pro­bie­ren. Dafür besuch­te er den erst vor kur­zem eröff­ne­ten Moti­ons Racket Club Bun­de und stell­te sich gemein­sam mit wei­te­ren SPD-Poli­ti­kern einer Trai­nings­stun­de auf dem Padel-Platz.

Mit dabei waren Ilo­na Mey­er, Kai Uwe Mey­er, Hol­ger Schmidt, Imke Sap und der Bund­er Bür­ger­meis­ter Uwe Sap.

Padel-Boom erreicht das Rheiderland

Über den aktu­el­len Padel-Boom infor­mier­te Mit­in­ves­tor und Trai­ner Mar­tin Sukal. Er gehört zu den Padel­spie­lern der ers­ten Stun­de und spiel­te auch in der Natio­nal­mann­schaft. Sei­ne Erfah­run­gen bringt er nun in den Moti­ons Racket Club Bun­de ein.

Padel wird häu­fig als Mischung aus Ten­nis und Squash beschrie­ben. Sukal sieht aller­dings noch eine ande­re Sport­art als pas­sen­den Ver­gleich. „Ich rede lie­ber von einer Mischung aus Ten­nis und Schach, denn man muss die Punk­te tak­tisch und spie­le­risch vor­be­rei­ten, um die Feh­ler­quo­te nied­rig zu hal­ten, um am Ende als Sie­ger vom Platz zu gehen“, erklär­te der Trainer.

Padel als sozia­ler Sport

Gespielt wird im Moti­ons Racket Club Bun­de auf meh­re­ren Spiel­fel­dern in unter­schied­li­chen Grö­ßen. Die Hal­le kann online gebucht wer­den. In der Regel tre­ten beim Padel zwei gegen zwei an, mög­lich ist aber auch ein Einzelspiel.

Eine Beson­der­heit des Sports ist nach Ein­schät­zung von Mar­tin Sukal das Zusam­men­spiel der Betei­lig­ten. Weil die Spie­le­rin­nen und Spie­ler gut mit­ein­an­der har­mo­nie­ren müs­sen, bezeich­net er Padel auch als einen „sozia­len Sport“.

Die Inves­ti­ti­on von meh­re­ren hun­dert­tau­send Euro in die Anla­ge in Bun­de habe sich nach Anga­ben des Mit­in­ves­tors gelohnt. Der Andrang sei groß. „Wir kön­nen zufrie­den sein“, sag­te Sukal.

Nico Blo­em: „Das hat wirk­lich Spaß gemacht“

Für Nico Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler begann die Trai­nings­stun­de zunächst mit einer Ein­wei­sung. Anschlie­ßend konn­ten sich die Anfän­ger bei leich­ten Übun­gen mit dem Sport und den Beson­der­hei­ten des Padel-Spiels ver­traut machen. Danach ging es bereits in ein ers­tes Spiel.

Blo­em zeig­te sich anschlie­ßend begeis­tert von dem neu­en Sport­an­ge­bot im Rheiderland.

„Das hat wirk­lich Spaß gemacht. Das ist ein tol­les Ange­bot gera­de bei uns im Rhei­der­land, das Publi­kum ist bunt gemischt. Ich freue mich, dass im Rhei­der­land inves­tiert wur­de. Ich kann nur jedem emp­feh­len, es selbst aus­zu­pro­bie­ren. Stark, dass wir das bei uns haben!“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Die ers­te Trai­nings­ein­heit hat offen­bar Lust auf mehr gemacht: Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler haben sich fest vor­ge­nom­men, wiederzukommen.

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Rad­weg an der K 35 in St. Geor­gi­wold: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

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For­dern, die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold mit der Pla­nung für den künf­ti­gen Rad­weg zu ver­bin­den (von links): Ulf Thie­le MdL, Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, Hil­de­gard Hin­derks und Gerd-Lui­ko Rob­be. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Rad­weg an der K 35: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

Weener/St. Geor­gi­wold. Die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold soll nach Auf­fas­sung der CDU Wee­ner genutzt wer­den, um gleich­zei­tig die Vor­aus­set­zun­gen für den seit vie­len Jah­ren gefor­der­ten Rad­weg ent­lang der Kreis­stra­ße zu schaf­fen. Das for­der­ten Ver­tre­ter der CDU Wee­ner gemein­sam mit dem CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le bei einem Orts­ter­min an der sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Brücke.

Brü­cken­neu­bau an der K 35 soll Rad­weg ermöglichen

Hin­ter­grund ist die anste­hen­de voll­stän­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold. In die­sem Bereich fehlt wei­ter­hin eine Rad­we­ge­ver­bin­dung, die vor Ort bereits seit vie­len Jah­ren gefor­dert wird.

Für die CDU steht des­halb fest: Wenn die Brü­cke ohne­hin neu gebaut wer­den muss, darf die spä­te­re Rad­we­ge­füh­rung bei der Pla­nung nicht aus­ge­klam­mert wer­den. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine siche­re Rad­we­ge­ver­bin­dung soll­ten nach Ansicht der Christ­de­mo­kra­ten bereits beim Ersatz­neu­bau der Brü­cke berück­sich­tigt werden.

An dem Orts­ter­min nah­men neben Ulf Thie­le auch Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, die Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Hil­de­gard Hin­derks sowie Gerd-Lui­ko Rob­be teil.

„Der Neu­bau der Brü­cke ist unum­gäng­lich. Da ist es doch fol­ge­rich­tig, die Arbei­ten des drin­gend benö­tig­ten Rad­we­ges mit in den Fokus zu neh­men. Des­halb muss beim Neu­bau der Brü­cke von Anfang an eine siche­re Über­que­rungs­mög­lich­keit für den künf­ti­gen Rad­weg vor­ge­se­hen und bau­lich berück­sich­tigt wer­den“, for­dert Hil­de­gard Hin­derks. Sie ist Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner, Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te und Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin der CDU im Kreis­tag Leer.

CDU sieht Rad­we­g­lü­cke an der K 35 als Bei­spiel für den Land­kreis Leer

Dabei geht es der CDU nicht allein um die Brü­cke in St. Geor­gi­wold. Der noch feh­len­de Abschnitt ent­lang der K 35 steht aus ihrer Sicht bei­spiel­haft für meh­re­re Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen im Land­kreis Leer, die teil­wei­se bereits seit lan­ger Zeit gefor­dert wer­den. Nach Ansicht der CDU man­gel­te es bis­lang jedoch an der not­wen­di­gen Umsetzung.

CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le for­dert des­halb für die kom­men­de Wahl­pe­ri­ode einen sys­te­ma­ti­sche­ren Ansatz beim Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes im Land­kreis Leer.

„Wir brau­chen im Land­kreis Leer ein ech­tes Rad­we­ge­bau­pro­gramm. Wir müs­sen die vie­len Lücken im Rad­we­ge­netz des Land­krei­ses Schritt für Schritt schlie­ßen, ins­be­son­de­re um die Ver­kehrs­si­cher­heit der Rad­fah­rer zu erhö­hen, und dafür bereits in der nächs­ten Wahl­pe­ri­ode ver­bind­lich Pla­nungs- und Finanz­mit­tel bereit­stel­len“, erklärt Thiele.

Siche­re Rad­we­ge sind im länd­li­chen Raum wichtig

Gera­de im länd­li­chen Raum sei­en siche­re Rad­we­ge kei­ne Kom­fort­fra­ge, betont Ulf Thie­le. Sie sei­en für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Berufs­pend­ler, älte­re Men­schen und den All­tags­ver­kehr eben­so wich­tig wie für den Fahrradtourismus.

Vor­aus­set­zung für Fort­schrit­te sei aller­dings, dass Rad­we­ge­pro­jek­te nicht erst dann pla­ne­risch ange­gan­gen wür­den, wenn kurz­fris­tig För­der­mit­tel zur Ver­fü­gung stehen.

„Wir müs­sen pla­nungs­rei­fe Pro­jek­te in der Schub­la­de haben, wenn sich Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten eröff­nen. Des­halb gehö­ren Pla­nung und Finan­zie­rung des Rad­we­ge­baus dau­er­haft in die Inves­ti­ti­ons­pla­nung des Land­krei­ses“, so Thiele.

Rad­we­ge­pla­nung soll bereits beim Brü­cken­neu­bau berück­sich­tigt werden

Für St. Geor­gi­wold sei der nächs­te Schritt aus Sicht der CDU beson­ders nahe­lie­gend. Die jetzt not­wen­di­ge Brü­cken­erneue­rung an der K 35 müs­se so geplant wer­den, dass sie einem spä­te­ren durch­gän­gi­gen Rad­weg nicht im Wege ste­he, son­dern des­sen Umset­zung ermögliche.

Die CDU Wee­ner appel­liert des­halb an den Land­kreis Leer, die Vor­aus­set­zun­gen für die Rad­we­ge­que­rung bereits in die Pla­nung des Ersatz­neu­baus der Brü­cke auf­zu­neh­men. Die CDU Wee­ner will sich nach eige­nen Anga­ben dafür ein­set­zen, dass die Rad­we­ge­que­rung von Beginn an Bestand­teil der wei­te­ren Pla­nung wird.



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