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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Nach­wuchs für die Blau­licht-Fami­lie: Kin­der­feu­er­wehr Bin­gum gegründet

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Gro­ßer Tag für die „Füür­wehr­kin­ner Bin­gum“: Kin­der­feu­er­wehr offi­zi­ell gegründet

Es ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für die Sicher­heit und Gemein­schaft in Bin­gum: Am ver­gan­ge­nen Sams­tag fei­er­te die neu­ge­grün­de­te Kin­der­feu­er­wehr ihre offi­zi­el­le Grün­dung. Unter gro­ßer Begeis­te­rung star­te­ten 16 Kin­der im Alter von fünf bis zehn Jah­ren in ihr ers­tes Aben­teu­er als „Füür­wehr­kin­ner Bin­gum“. Damit ist sie nach Loga und Leer bereits die drit­te Kin­der­feu­er­wehr im Stadtgebiet.

Dass es bei den „Füür­wehr­kin­nern“ um weit mehr als nur Brand­schutz geht, unter­strich Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst in sei­ner Rede: Im Fokus steht vor allem das gemein­schaft­li­che Mit­ein­an­der – das Mot­to lau­tet, nicht weg­zu­schau­en, son­dern hin­zu­se­hen und sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen. Anke Free­se, die Lei­te­rin der neu­en Grup­pe, beton­te, dass der jun­ge Nach­wuchs vor allem mit Spaß und Ent­de­cker­geist spie­le­risch in die Welt der Feu­er­wehr ein­tau­chen soll.

Im Rah­men der fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung, an der neben dem Bür­ger­meis­ter auch zahl­rei­che Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Rat, Ver­wal­tung sowie der Stadt- und Kreis­feu­er­weh­ren teil­nah­men, gab es strah­len­de Gesich­ter: Die Kin­der erhiel­ten ihre per­sön­li­che Aus­rüs­tung bestehend aus Jacke, Hose, Helm und Hand­schu­hen. Zudem gab es für jedes Kind ein Buch mit kind­ge­rech­ten Kurz­ge­schich­ten rund um das The­ma Brand­schutz als Geschenk. Ein beson­de­rer Moment war das Unter­zeich­nen der offi­zi­el­len Grün­dungs­ur­kun­de, auf der sich alle Grün­dungs­mit­glie­der ver­ewi­gen durften.

Wer nun neu­gie­rig gewor­den ist: Die Diens­te der „Füür­wehr­kin­ner Bin­gum“ fin­den alle zwei Wochen frei­tags in der Zeit von 15:30 bis 17:00 Uhr statt. Der offi­zi­el­le Start­schuss für den ers­ten Dienst fällt am 5. Juni.

Alle Nach­rich­ten aus der Regi­on sind jeder­zeit kos­ten­los, ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahl­schran­ken auf dem Lese­r­ECHO-Por­tal abruf­bar. Den Link dazu fin­den Sie in den Kommentaren.

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Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen: Tag der offe­nen Tür im Haus Hermann

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Ein­la­dung: Tag der offe­nen Tür im Haus Her­mann in der Weststadt

Das Haus Her­mann in Leer öff­net sei­ne Türen: Am Sonn­abend, den 13. Juni 2026, sind alle inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich ein­ge­la­den, das Haus und sei­ne viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te bei einem Tag der offe­nen Tür ken­nen­zu­ler­nen. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr besteht die Mög­lich­keit, die ver­schie­de­nen im Haus ansäs­si­gen Orga­ni­sa­tio­nen zu besu­chen und sich in ent­spann­ter Atmo­sphä­re aus­zu­tau­schen.

Das Haus Her­mann am Her­mann-Lan­ge-Ring 28 ver­steht sich als zen­tra­ler Nach­bar­schafts­treff und Begeg­nungs­ort für die Anwoh­nen­den sowie alle Freun­de der West­stadt. Unter einem Dach ver­eint die Ein­rich­tung eine Viel­zahl sozia­ler Orga­ni­sa­tio­nen, die weit über den Stadt­teil hin­aus tätig sind.

Ein brei­tes Spek­trum an Partnern

Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten einen Ein­blick in die Arbeit zahl­rei­cher Insti­tu­tio­nen:

  • Sozia­les und Bera­tung: AWO und Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst der AWO, Sozi­al­ver­band VdK sowie der BDH (Bun­des­ver­band Reha­bi­li­ta­ti­on).

  • Enga­ge­ment und Kul­tur: Der 1. Sin­ti-Ver­ein Ost­fries­land und die Afri­ka­ni­sche Dia­spo­ra.

  • Stadt­teil­ent­wick­lung und Natur: Das Sanie­rungs­bü­ro sowie die öko­lo­gi­sche NABU-Sta­ti­on Leer.

  • Unter­stüt­zung und Ver­wal­tung: Die EX-In Gene­sungs­be­glei­te­rin­nen sowie städ­ti­sche Ange­bo­te wie die Prä­ven­ti­ons­fach­kraft, das Senio­ren­bü­ro und die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te.

 

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Pro­gramm und Informationen

Neben span­nen­den Ein­bli­cken in die Arbeit der ver­schie­de­nen Akteu­re erwar­tet die Gäs­te bei einem Heiß­ge­tränk und Kuchen ein per­sön­li­cher Aus­tausch. Für die klei­nen Gäs­te gibt es bei gutem Wet­ter ein beson­de­res High­light: Der Frei­spie­ler Mario San­gen bie­tet drau­ßen ein abwechs­lungs­rei­ches Spiel­pro­gramm an.

Hin­wei­se zur Anfahrt

Auf­grund der lau­fen­den Stra­ßen­sa­nie­run­gen in der West­stadt wird die Ohlt­ha­ver­stra­ße aktu­ell teil­sa­niert. Die Erreich­bar­keit des Haus Her­mann ist jedoch zu jedem Zeit­punkt sicher­ge­stellt; eine ent­spre­chen­de Umlei­tung wird aus­ge­schil­dert.

Da durch die Teil­sper­rung der Stra­ße Park­plät­ze ent­fal­len, bit­ten die Orga­ni­sa­to­ren dar­um, nach Mög­lich­keit zu Fuß oder mit dem Fahr­rad anzu­rei­sen.

Wer am 13. Juni ver­hin­dert ist, aber den­noch Fra­gen hat oder nähe­re Infor­ma­tio­nen wünscht, kann sich ger­ne tele­fo­nisch unter 0491/99998822 oder per E‑Mail an gwa-weststadt@leer.de an das Team wen­den.

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Dampf-Come­back in Ost­fries­land: Eine Zeit­rei­se auf Schienen

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Leben­di­ge Eisen­bahn­ge­schich­te: Die impo­san­te Dampf­lok 012 104–6 pas­sier­te am Abend des 30. Mai 2026 den Stre­cken­ab­schnitt zwi­schen Ter­gast und Neer­moor. Foto: Rolf-Die­ter Bootsmann.

Wie anno dazu­mal: Dampf­nost­al­gie auf der Emslandstrecke

Ost­fries­land – Ein Hauch von Eisen­bahn­ge­schich­te weh­te heu­te Abend über die Ems­land­stre­cke. An die­sem Sams­tag, dem 30. Mai 2026, begab sich ein his­to­ri­scher West­fa­len­dampf-Bäder­zug auf eine Rei­se in Rich­tung Nord­see und Nor­der­ney, die bei vie­len Beob­ach­tern Erin­ne­run­gen an die legen­dä­re Ära der Dampf­lo­ko­mo­ti­ven weckte.

Ein tech­ni­sches Juwel aus der Vogel­per­spek­ti­ve Beson­ders ein­drucks­voll doku­men­tiert wur­de die Fahrt im Stre­cken­ab­schnitt zwi­schen Ter­gast und Neer­moor. Gegen 19:30 Uhr nutz­te der Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neu­kam­per­fehn die Gele­gen­heit, um die impo­san­te Schnell­zug­dampf­lok der Bau­rei­he 012 (01 1104–6) aus der Luft zu fil­men. Die Auf­nah­men zei­gen das „Dampf­lok-Unge­tüm“ mit sei­nen gewal­ti­gen, zwei Meter gro­ßen Treib­rä­dern ein­drucks­voll vor der ost­frie­si­schen Kulisse.

Die Loko­mo­ti­ve selbst ist ein Sym­bol für eine Ära, die vor gut 50 Jah­ren in Rhei­ne ihr Ende fand. Der Ver­ein „Fas­zi­na­ti­on Dampf e. V.“ hat­te in Zusam­men­ar­beit mit den Eisen­bahn­werk­stät­ten Kre­feld über 14 Jah­re hin­weg tau­sen­de Arbeits­stun­den inves­tiert, um aus einer eins­ti­gen Schrott­lok ein tech­ni­sches Meis­ter­werk zu machen.

Erin­ne­rung an den Mai 1975 Die Fahrt war bewusst als Hom­mage an das Jahr 1975 kon­zi­piert. Damals ende­te im Bahn­be­triebs­werk Rhei­ne der regu­lä­re Ein­satz der ölge­feu­er­ten 012-Schnell­zug­dampf­loks, die einst als die stärks­ten und schnells­ten ihrer Art in Euro­pa gal­ten. Ab dem 1. Juni 1975 über­nah­men Die­sel­lo­ko­mo­ti­ven der Bau­rei­hen 220 und 216 die schwe­ren Bäder­zü­ge zur Nord­see – teil­wei­se muss­ten die Züge sogar von gleich zwei Loks gezo­gen werden.

Dank des heu­te ange­pass­ten Fahr­plans konn­ten die Rei­sen­den den Auf­ent­halt an der Nord­see­küs­te aus­gie­big genie­ßen, bevor die 012er am Abend wie­der den Weg in Rich­tung Süden antrat. Für Rolf-Die­ter Boots­mann und alle Eisen­bahn­freun­de ent­lang des Stre­cken­ver­laufs war der heu­ti­ge Tag ein ein­drucks­vol­les Stück leben­di­ger Eisenbahngeschichte.

Quel­le und wei­te­re Infos auf der Inter­net­sei­te der Westfalendampf

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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