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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bob­by­cars – Fahr­spaß ganz ohne Spritkosten

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Das Foto zeigt die Ver­tre­ter des Auto­hau­ses Por­sche in Leer, Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns sowie eini­ge Kin­der, die an der Mal­ak­ti­on teil­ge­nom­men haben.

Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bobbycars

Gro­ße Freu­de bei den Kin­dern der Kin­der­ta­ges­stät­te Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn: Nach einer krea­ti­ven Mal­ak­ti­on des Auto­hau­ses Schmidt + Koch in Bre­men dür­fen sich die Kin­der über zehn neue Bob­by­cars freuen.

Im Früh­jahr die­ses Jah­res betei­lig­ten sich die Kin­der der Kin­der­ta­ges­stät­te Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn an einer beson­de­ren Mal­ak­ti­on des Auto­hau­ses Schmidt + Koch in Bre­men (Por­sche). Auf­ga­be der Kin­der war es, ihr ganz per­sön­li­ches Traum­au­to zu malen.

Mit viel Fan­ta­sie und Krea­ti­vi­tät ent­stan­den zahl­rei­che bun­te und futu­ris­ti­sche Fahr­zeu­ge. Die Kin­der lie­ßen ihrer Vor­stel­lungs­kraft frei­en Lauf und brach­ten ganz unter­schied­li­che Ideen zu Papier.

Über­ra­schung kurz vor den Sommerferien

Kurz vor den Som­mer­fe­ri­en gab es dann eine beson­de­re Über­ra­schung für die Kita. Ste­fa­nie Olt­mann, die Lei­tung der Kin­der­ta­ges­stät­te Lütt­je Lü, erhielt einen Anruf vom Auto­haus Por­sche in Leer. Die Nach­richt sorg­te für gro­ße Freu­de: Die Kita hat­te bei der Mal­ak­ti­on zehn Bob­by­cars gewon­nen.

Nicht nur die Kin­der, son­dern auch die Fach­kräf­te der Kin­der­ta­ges­stät­te waren begeis­tert über den Gewinn.

Bob­by­cars sofort ausprobiert

Im Som­mer war es schließ­lich so weit: Zwei Ver­tre­ter des Auto­hau­ses kamen per­sön­lich in die Kita und über­reich­ten die zehn neu­en Bob­by­cars.

Lan­ge muss­ten die Kin­der nicht über­le­gen, was mit den neu­en Fahr­zeu­gen pas­sie­ren soll­te. Die Bob­by­cars wur­den direkt begeis­tert in Emp­fang genom­men und im Außen­be­reich der Kin­der­ta­ges­stät­te aus­pro­biert. Damit steht den Kin­dern nun zusätz­li­ches Spiel- und Bewe­gungs­ma­te­ri­al für den Kita-All­tag zur Verfügung.

Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns bedank­te sich bei den Ver­tre­tern des Auto­hau­ses für die tol­le Akti­on und die groß­zü­gi­ge Unterstützung.

 

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Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

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Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken, Heinz-Gerd Möl­ler, Karin Moch, Horst Nei­si­us und Sieg­fried Moch. ® Gemein­de Westoverledingen

Neu­er Senio­ren­bei­rat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge kön­nen noch bis 30. Sep­tem­ber ein­ge­reicht werden

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Für die Wahl des neu­en Senio­ren­bei­rats der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen kön­nen Inter­es­sier­te noch bis zum 30. Sep­tem­ber Wahl­vor­schlä­ge ein­rei­chen und sich selbst für das Gre­mi­um auf­stel­len las­sen. Gesucht wer­den Senio­rin­nen und Senio­ren, die sich ehren­amt­lich enga­gie­ren und an der Gestal­tung der Gemein­de mit­wir­ken möchten.

Vor­aus­set­zung für eine Kan­di­da­tur ist, dass das 60. Lebens­jahr voll­endet wur­de und der Haupt­wohn­sitz in der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen liegt.

Inter­es­sier­te erhal­ten wei­te­re Infor­ma­tio­nen bei Kat­rin Hab­ben unter der E‑Mail-Adres­se katrin.habben@westoverledingen.de. Infor­ma­tio­nen gibt es außer­dem auf der Home­page der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen unter der Rubrik „Bür­ger­ser­vice“.

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Wahl fin­det am 20. Okto­ber statt

Die Wahl des neu­en Senio­ren­bei­rats fin­det am Diens­tag, 20. Okto­ber, um 19 Uhr im Klei­nen Cam­pus in Ihr­ho­ve statt.

Zusätz­lich zum Wahl­abend besteht die Mög­lich­keit, zwei Wochen lang per Brief­wahl an der Wahl teil­zu­neh­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Brief­wahl sol­len in Kür­ze bekannt gege­ben werden.

Der Senio­ren­bei­rat bie­tet damit inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ab 60 Jah­ren die Mög­lich­keit, ihre Erfah­run­gen und Anlie­gen ehren­amt­lich in die kom­mu­na­le Arbeit einzubringen.

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Haus­not­ruf: Mehr Sicher­heit für ein selbst­be­stimm­tes Leben zu Hause

Zu Hau­se woh­nen, den All­tag selbst­stän­dig gestal­ten und trotz­dem im Not­fall nicht allein sein: Für vie­le Men­schen ist das ein wich­ti­ger Wunsch – gera­de im Alter. Ein Haus­not­ruf kann dabei ein zusätz­li­ches Stück Sicher­heit bie­ten. Mit einem ein­fa­chen Knopf­druck lässt sich im Ernst­fall schnell Hil­fe organisieren.

Der regio­na­le Anbie­ter Haus­not­ruf San­ders­feld unter­stützt Men­schen dabei, mög­lichst lan­ge sicher in den eige­nen vier Wän­den leben zu kön­nen. Das Haus­not­ruf­sys­tem ist rund um die Uhr mit einer Not­ruf­leit­stel­le ver­bun­den. Ob bei gesund­heit­li­chen Pro­ble­men, einem Sturz oder einer ande­ren Not­fall­si­tua­ti­on: Über den Not­ruf kann schnell die not­wen­di­ge Hil­fe ein­ge­lei­tet werden.

Per­sön­li­che Bera­tung und indi­vi­du­el­le Einrichtung

Damit das Sys­tem im All­tag zuver­läs­sig funk­tio­niert, kommt es auf eine indi­vi­du­el­le Anpas­sung an. Des­halb berät das Team von Haus­not­ruf San­ders­feld per­sön­lich und nimmt sich Zeit, die jewei­li­gen Bedürf­nis­se zu besprechen.

Die Bera­tung kann auf Wunsch tele­fo­nisch oder direkt bei Ihnen zu Hau­se erfol­gen. Dabei wird gemein­sam geklärt, wel­che Aus­stat­tung sinn­voll ist und wel­che Mög­lich­kei­ten für die jewei­li­ge Wohn­si­tua­ti­on bestehen.

Auch bei der Fra­ge einer mög­li­chen Kos­ten­über­nah­me durch die Pfle­ge­kas­se unter­stützt das Unter­neh­men sei­ne Kunden.

Nach der Ent­schei­dung für ein Haus­not­ruf­sys­tem über­neh­men die Mit­ar­bei­ter die Instal­la­ti­on vor Ort und erklä­ren die Bedie­nung aus­führ­lich. So soll sicher­ge­stellt wer­den, dass das Sys­tem im All­tag ein­fach und zuver­läs­sig genutzt wer­den kann.

Im Not­fall schnell die rich­ti­gen Schrit­te einleiten

Im Not­fall genügt ein Knopf­druck. Die Not­ruf­leit­stel­le kann anhand der zuvor hin­ter­leg­ten per­sön­li­chen Anga­ben die erfor­der­li­chen Maß­nah­men ein­lei­ten und die vom Nut­zer bestimm­ten Kon­takt­per­so­nen informieren.

Damit lässt sich das Haus­not­ruf­sys­tem indi­vi­du­ell auf die per­sön­li­che Situa­ti­on abstim­men. Neben einer pro­fes­sio­nel­len Not­ruf­leit­stel­le besteht bei­spiels­wei­se auch die Mög­lich­keit, einen pri­va­ten Not­fall­kon­takt einzubinden.

Das Sys­tem kann zudem um ver­schie­de­ne Kom­po­nen­ten erwei­tert wer­den. Dazu gehö­ren unter ande­rem Rauch­mel­der, Sturz­sen­so­ren oder Bewe­gungs­mel­der.

Schlüs­sel­box kann im Not­fall den Zugang ermöglichen

Eine wei­te­re prak­ti­sche Ergän­zung ist eine Schlüs­sel­box. Sie wird vom Ser­vice­team sicher am Haus mon­tiert und ermög­licht im Not­fall auto­ri­sier­ten Hel­fern den Zugang zur Wohnung.

Das kann ins­be­son­de­re dann wich­tig sein, wenn eine Per­son selbst nicht mehr in der Lage ist, die Tür zu öff­nen. Je nach Situa­ti­on kön­nen dadurch bei­spiels­wei­se Ret­tungs­dienst oder Pfle­ge­dienst schnel­ler Zugang erhalten.

Haus­not­ruf im Weser-Ems-Gebiet

Haus­not­ruf San­ders­feld ist als regio­na­ler Anbie­ter im Weser-Ems-Gebiet und in Ost­fries­land tätig. Der per­sön­li­che Kon­takt vor Ort gehört dabei zum Kon­zept. Die Bera­tung und Ein­rich­tung sol­len sich an der indi­vi­du­el­len Lebens­si­tua­ti­on und den per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen der Kun­den orientieren.

Wer sich zunächst unver­bind­lich über die Mög­lich­kei­ten eines Haus­not­rufs infor­mie­ren möch­te, kann eine per­sön­li­che Bera­tung vereinbaren.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Kon­takt:
Unver­bind­li­che Bera­tung bei Haus­not­ruf Sandersfeld

Zusätz­li­che Sicher­heit in der Küche: der Herdwächter

Eine sinn­vol­le Ergän­zung zum Haus­not­ruf kann ein Herd­wäch­ter sein. Das Sys­tem soll ver­hin­dern, dass aus einem unbe­auf­sich­tig­ten Herd eine gefähr­li­che Situa­ti­on entsteht.

Der Herd­wäch­ter erkennt kri­ti­sche Situa­tio­nen und kann den Herd recht­zei­tig abschal­ten, bevor es zu einem Küchen­brand kommt. Das Sys­tem wird als Pfle­ge­hilfs­mit­tel angeboten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Herd­wäch­ter:
Herd­wäch­ter – wei­te­re Informationen

Ein Haus­not­ruf ersetzt dabei weder Ange­hö­ri­ge noch pro­fes­sio­nel­le Pfle­ge. Er kann jedoch eine wich­ti­ge zusätz­li­che Sicher­heits­kom­po­nen­te sein – und dazu bei­tra­gen, dass Men­schen län­ger selbst­be­stimmt in ihrer ver­trau­ten Umge­bung leben können.

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Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

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(v.l.n.r.): Dr. Kat­rin Witz­schel (Audi­to­rin), Susan­ne Weiss (Schul­lei­tung BIG), Imke Biel (Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te und Päd­ago­gin), Jea­nette Janet­schek (Fach­be­reichs­lei­tung Pfle­ge), Nico­le Keil (Aus­bil­dungs­ko­or­di­na­to­rin), André Münx (Audi­tor), Han­no Kronsha­gen (Fach­be­reichs­lei­tung Phy­sio­the­ra­pie), Nadi­ra Pöl­king (Qua­li­täts­ma­nage­ment), Peter Kat­zen­berg (Fach­be­reichs­lei­tung OTA/ATA).

Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

Leer/Ostfriesland, 22. Sep­tem­ber 2026. Das Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit (BIG) am Kli­ni­kum Leer hat erneut sei­ne hohe Aus­bil­dungs­qua­li­tät unter Beweis gestellt. Im Rah­men eines zwei­tä­gi­gen Audits wur­de das Bil­dungs­in­sti­tut erfolg­reich nach der inter­na­tio­nal aner­kann­ten Norm DIN EN ISO 9001:2015 rezer­ti­fi­ziert. Gleich­zei­tig erhielt das BIG die Zulas­sung nach der AZAV (Akkre­di­tie­rungs- und Zulas­sungs­ver­ord­nung Arbeits­för­de­rung).

Aus­bil­dungs­qua­li­tät am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit umfas­send geprüft

Im Rah­men der jähr­li­chen Begut­ach­tung nah­men zwei Audi­to­ren die Orga­ni­sa­ti­on und Doku­men­ta­ti­on des Bil­dungs­in­sti­tuts umfas­send unter die Lupe. Im Mit­tel­punkt stan­den dabei die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­gän­ge des BIG.

Geprüft wur­den die Aus­bil­dun­gen zum bezie­hungs­wei­se zur Pfle­ge­fach­man­n/-frau, Physiotherapeuten/in, Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assistenten/in (OTA) sowie Anäs­the­sie­tech­ni­schen Assistenten/in (ATA).

Zu den über­prüf­ten Berei­chen gehör­ten unter ande­rem die Ein­hal­tung der for­ma­len Zugangs­vor­aus­set­zun­gen und die kor­rek­te Füh­rung der Klas­sen­bü­cher. Dar­über hin­aus wur­de kon­trol­liert, ob regel­mä­ßi­ge Eva­lua­tio­nen durch­ge­führt werden.

Auch die Zusam­men­ar­beit des Bil­dungs­in­sti­tuts mit den ein­zel­nen Berei­chen und sei­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern war Bestand­teil der Begutachtung.

Posi­ti­ves Ergeb­nis bestä­tigt Enga­ge­ment des Teams

Für das BIG ist die erneu­te erfolg­rei­che Rezer­ti­fi­zie­rung eine Bestä­ti­gung der geleis­te­ten Arbeit. Beson­ders erfreu­lich ist dabei, dass in die­sem Jahr zwei neue Prü­fer die Begut­ach­tung durch­ge­führt haben.

„In die­sem Jahr konn­ten wir die zwei neu­en Prü­fer von uns über­zeu­gen, das freut uns sehr. Das posi­ti­ve Ergeb­nis bestä­tigt das Enga­ge­ment des gesam­ten Teams“, sagt Schul­lei­te­rin Susan­ne Weiss.

Die erneu­te Zer­ti­fi­zie­rung nach DIN EN ISO 9001:2015 und die Zulas­sung nach AZAV unter­strei­chen damit die qua­li­täts­ori­en­tier­te Orga­ni­sa­ti­on des Bil­dungs­in­sti­tuts Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer.

 

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Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bob­by­cars – Fahr­spaß ganz ohne Spritkosten

Das Foto zeigt die Ver­tre­ter des Auto­hau­ses Por­sche in Leer, Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns sowie eini­ge Kin­der, die an der Mal­ak­ti­on...

Lokal

Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken,...

Blaulicht

Tank­be­trug in Ost­fries­land: Poli­zei sucht Fah­rer eines wei­ßen BMW mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

Tank­be­trü­ge­rei­en in Caro­li­nen­siel und Wil­helms­ha­ven: Poli­zei sucht BMW-Fah­rer mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover Carolinensiel/Wilhelmshaven. Zwei­mal soll ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an Tank­stel­len...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen: Graf­fi­ti, Dieb­stäh­le, Unfall­flucht und Fahr­zeug­brand in Ostfriesland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.09.2026   Zeu­gen gesucht zu Sach­be­schä­di­gun­gen, Dieb­stäh­len & einer Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Fahrzeugbrand ...

Lokal

Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

(v.l.n.r.): Dr. Kat­rin Witz­schel (Audi­to­rin), Susan­ne Weiss (Schul­lei­tung BIG), Imke Biel (Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te und Päd­ago­gin), Jea­nette Janet­schek (Fach­be­reichs­lei­tung Pfle­ge), Nico­le Keil...

Blaulicht

Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026   Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt...

Wirtschaft

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen auf 41,9 Mil­li­ar­den Euro

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen deut­lich – Bund plant mit 118,7 Mil­li­ar­den Euro neu­er Schulden Im Regie­rungs­ent­wurf für den Bun­des­haus­halt 2027...

Lokal

Kos­ten­lo­se Schnup­per­stun­de in Leer: Trom­meln und Per­cus­sion am 30. Sep­tem­ber 2026

Trom­meln und Per­cus­sion: Kos­ten­lo­se Schnup­per­stun­de in Leer Leer – Wer schon immer ein­mal ver­schie­de­ne Trom­mel- und Per­cus­sion­in­stru­men­te aus­pro­bie­ren woll­te, hat am...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen: Feh­ler auf Wahl­schein zur Bür­ger­meis­ter-Stich­wahl – Brief­wahl bleibt gültig

Feh­len­des Kreuz auf Wahl­schein sorgt für Irri­ta­ti­on bei Brief­wahl zur Stich­wahl in Westoverledingen Wes­t­ov­er­le­din­gen – Bei den Brief­wahl-Unter­la­gen für die...

Blaulicht

Unfäl­le, Alko­hol am Steu­er, Sach­be­schä­di­gung und meh­re­re Unfallfluchten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 21.09.2026   Brand einer Ter­ras­sen­über­da­chung ++ Sach­be­schä­di­gung an Heck­schei­be ++ Mofa­fah­rer unter...

Lokal

Kreis­kin­der­feu­er­wehr­tag in Jem­gum: 112 Kin­der erhal­ten „Brandfloh“-Abzeichen

Nach­wuchs­kräf­te fei­ern Kreis­kin­der­feu­er­wehr­tag und 10-jäh­ri­ges Jubi­lä­um in Jemgum Ein beson­de­res Jubi­lä­um stand am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, in Jem­gum im...

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