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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kli­ni­kum Leer: 13 neue OTA-Fach­kräf­te ver­stär­ken die OP-Teams der Region

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Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

Ver­stär­kung für den Ope­ra­ti­ons­saal: 13 neue OTA-Fach­kräf­te schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

LEER / OSTFRIESLAND. Der Ope­ra­ti­ons­saal ist der hoch­sen­si­ble Dreh- und Angel­punkt eines jeden Kran­ken­hau­ses. Hier zäh­len nicht nur chir­ur­gi­sche Prä­zi­si­on, son­dern auch naht­lo­ses Team­work, abso­lu­te Ste­ri­li­tät und schnel­le Ent­schei­dun­gen. Genau dar­auf wur­den in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren 13 jun­ge Frau­en und Män­ner am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit (BIG) am Kli­ni­kum Leer inten­siv vor­be­rei­tet. Nun haben sie ihre Prü­fun­gen zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz (OTA) erfolg­reich bestanden.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss in der Tasche ver­stär­ken die fri­schen Fach­kräf­te ab sofort die OP-Teams in meh­re­ren Kli­ni­ken der Regi­on Ost­fries­land und des Ems­lan­des. Das Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit gra­tu­liert den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten herz­lich zu die­sem bedeu­ten­den beruf­li­chen Meilenstein.

Staat­li­che Aner­ken­nung sichert hohe Qualitätsstandards

Die Aus­bil­dung zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz hat am Kli­ni­kum Leer eine lan­ge Tra­di­ti­on: Bereits seit dem Jahr 2012 wird der spe­zia­li­sier­te Nach­wuchs am haus­ei­ge­nen Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit aus­ge­bil­det. Einen ent­schei­den­den Ent­wick­lungs­schritt erleb­te das Berufs­bild im Jahr 2022 mit der bun­des­wei­ten staat­li­chen Aner­ken­nung. Seit­dem gel­ten deutsch­land­weit ein­heit­li­che Stan­dards für den drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dungs­weg, die eine beson­ders fun­dier­te und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Qua­li­fi­zie­rung garantieren.

Wäh­rend ihrer drei­jäh­ri­gen Schu­lungs­zeit erwar­ben die Aus­zu­bil­den­den umfas­sen­de theo­re­ti­sche Fach­kennt­nis­se und absol­vier­ten pra­xis­in­ten­si­ve Ein­sät­ze direkt am Pati­en­ten­tisch. Das Anfor­de­rungs­pro­fil ist viel­sei­tig: Neben fun­dier­tem Wis­sen in Ana­to­mie, Hygie­ne und Instru­men­ten­kun­de ver­langt der Beruf men­ta­le Stär­ke, aus­ge­präg­tes Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und die Fähig­keit, selbst unter star­kem Druck stets den Über­blick zu behal­ten. Sie tra­gen somit einen wesent­li­chen Teil zur Pati­en­ten­si­cher­heit bei.

Aus­ge­zeich­ne­te Berufs­per­spek­ti­ven in der Region

Der Bedarf an hoch­qua­li­fi­zier­tem OP-Per­so­nal ist im gesam­ten Gesund­heits­we­sen unver­än­dert hoch. Den frisch geba­cke­nen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ste­hen daher exzel­len­te beruf­li­che Per­spek­ti­ven offen. Ihre Ein­satz­ge­bie­te rei­chen von der klas­si­schen OP-Assis­tenz über chir­ur­gi­sche Ambu­lan­zen bis hin zu Spe­zi­al­be­rei­chen in Kran­ken­häu­sern und medi­zi­ni­schen Versorgungszentren.

Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

Die Dis­kus­si­on um den Bau eines Frei­bads in Leer läuft auf Hoch­tou­ren und bewegt die Gemü­ter. Wäh­rend die Wunsch­lis­te nach einer som­mer­li­chen Abküh­lung lang ist, rückt die Fra­ge nach den immensen Kos­ten immer städ­ti­scher in den Mit­tel­punkt der Debat­te. Am heu­ti­gen Tage erreich­te die Redak­ti­on des Lese­r­ECHO eine Pres­se­mit­tei­lung der FDP Stadt Leer, in der die Libe­ra­len aus­führ­lich Stel­lung zum The­ma Frei­bad bezie­hen und kon­kre­te Gegen­vor­schlä­ge zur Frei­zeit­ge­stal­tung in der Leda­stadt präsentieren.

Statt neu­em Frei­bad – klu­ge Was­ser­an­ge­bo­te für Leer

Ein neu­es Frei­bad mag auf den ers­ten Blick emo­tio­nal attrak­tiv wir­ken – finan­zi­ell birgt es aus Sicht der FDP jedoch ein erheb­li­ches Risi­ko. Die Stadt wür­de sich über Jahr­zehn­te hin­weg an extrem hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten sowie dau­er­haft stei­gen­de Betriebs­aus­ga­ben bin­den. Die Leera­ner FDP setzt des­halb bewusst auf rea­lis­ti­sche, bezahl­ba­re Lösun­gen, die schnell umsetz­bar sind, ganz­jäh­rig genutzt wer­den kön­nen und mög­lichst vie­len Men­schen zugutekommen.

Was­ser­er­leb­nis statt rei­ner Saisonbetrieb

Statt auf ein klas­si­sches Frei­bad zu set­zen, spre­chen sich die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker für dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te aus: Kneipp-Anla­gen, Tret­be­cken und klei­ne­re Was­ser­spie­le in bereits bestehen­den Nah­erho­lungs­be­rei­chen könn­ten eine Erfri­schung für alle Alters­grup­pen bie­ten. Sol­che Lösun­gen sind im lau­fen­den Betrieb deut­lich kos­ten­güns­ti­ger, ver­lan­gen weni­ger Per­so­nal­ein­satz und ste­hen der Bevöl­ke­rung nicht nur wäh­rend der weni­gen Som­mer­mo­na­te zur Verfügung.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil die­ser dezen­tra­len Ange­bo­te liegt auf der Hand: Sie machen das Stadt­le­ben gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen spür­bar attrak­ti­ver. Ob Ein­hei­mi­sche bei einer klei­nen Pau­se vom All­tag oder Gäs­te beim Stadt­bum­mel durch Leer – alle kön­nen sich bei solch bar­rie­re­frei­en und völ­lig kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten spon­tan und unkom­pli­ziert abkühlen. 

Julia­nen­park sinn­voll erweitern

Ein kon­kre­ter Ansatz­punkt bie­tet sich im Julia­nen­park. Hier bestehen bereits Plä­ne zur Auf­wer­tung des Was­ser­be­reichs, unter ande­rem mit Steg­an­la­gen und zusätz­li­chen Spiel­an­ge­bo­ten. Die­se Pla­nun­gen soll­ten nach Vor­stel­lung der FDP gezielt ergänzt wer­den – etwa durch Fon­tä­nen­fel­der oder Sprüh­be­rei­che. Mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Mit­tel­ein­satz lie­ße sich so ein hoch­at­trak­ti­ver Treff­punkt für Fami­li­en schaf­fen, der gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen eine ech­te Alter­na­ti­ve darstellt.

Hafen und Pro­me­na­de mitdenken

Auch im Zuge der wei­te­ren Ent­wick­lung des Hafen­kopfs sowie der anste­hen­den Sanie­rung der Ufer­pro­me­na­de im Bereich Gar­rels Gar­ten sehen die Libe­ra­len gro­ße Chan­cen: Klei­ne Was­ser­er­leb­nis-Ele­men­te wie Tret­be­cken oder Sprüh­fel­der lie­ßen sich dort per­fekt inte­grie­ren. Sie wür­den die Auf­ent­halts­qua­li­tät spür­bar stei­gern, die Pro­me­na­de bele­ben und nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te zur Abküh­lung schaf­fen – ohne dabei den regu­lä­ren Hafen­be­trieb zu beeinträchtigen.

Fazit der FDP: Prag­ma­tis­mus für die Ledastadt

Aus Sicht der Leera­ner FDP braucht die Stadt kei­ne Pres­ti­ge­pro­jek­te mit unkla­rer Finan­zie­rung. Gefragt sei­en statt­des­sen prag­ma­ti­sche, sozi­al gerech­te und dau­er­haft trag­fä­hi­ge Lösun­gen. Dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te sei­en schnel­ler rea­li­sier­bar, wirt­schaft­lich ver­nünf­tig und wür­den letzt­lich deut­lich mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger errei­chen. Die FDP kün­dig­te an, sich enga­giert dafür ein­zu­set­zen, dass die Stadt­ver­wal­tung die­se Optio­nen ein­ge­hend prüft und die Ergeb­nis­se der Öffent­lich­keit trans­pa­rent darlegt.

Bei­trags­bild: Gün­ter Pod­lich — Rats­herr im Leera­ner Stadt­rat — FDP

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Neue Dienst­gra­de, fri­scher Look: Gro­ßer Abend im Feu­er­wehr­haus Weener!

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Beson­de­re Ver­samm­lung im Feu­er­wehr­haus Wee­ner: Neue Dienst­gra­de und Uni­for­men für die Feuerwehr

Wee­ner. Im Feu­er­wehr­haus der Orts­feu­er­wehr Wee­ner fand am Frei­tag­abend, den 31. Juli 2026, eine beson­de­re und bedeu­ten­de Zusam­men­kunft statt, zu der Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser ein­ge­la­den hat­te. Im Mit­tel­punkt des Abends stand die prak­ti­sche Umset­zung der neu­en nie­der­säch­si­schen Feu­er­wehr­ver­ord­nung (FwVO). Die­se trat bereits im Jahr 2025 in Kraft und brach­te die Ein­füh­rung einer neu­en Feu­er­wehr­dienst­be­klei­dung sowie grund­le­gend über­ar­bei­te­ter Dienst­grad­ab­zei­chen mit sich.

Lan­des­wei­te Umstel­lung der Dienstgrade

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Reform ist die lan­des­wei­te Umstel­lung der Dienstgrade:

  • Unver­än­der­te Rän­ge: Die Dienst­gra­de von der Feu­er­wehr­frau bezie­hungs­wei­se dem Feu­er­wehr­mann bis hin zum Ers­ten Haupt­feu­er­wehr­mann blei­ben bestehen.

  • Neue Bezeich­nun­gen: Bis­he­ri­ge Lösch­meis­ter wer­den nun als Brand­meis­ter geführt. Orts­brand­meis­ter tra­gen ab sofort den Dienst­grad Brand­in­spek­tor.

  • Farb­ge­stal­tung: Die neu­en, ein­heit­li­chen Abzei­chen erset­zen die alten Struk­tu­ren und prä­sen­tie­ren sich künf­tig in den Far­ben Rot, Sil­ber und Gold.

Beson­ders bemer­kens­wert ist die kon­zep­tio­nel­le Anglei­chung: Bei den Über­le­gun­gen zu den Dienst­gra­den und Abzei­chen wur­de bewusst auf eine Unter­schei­dung zwi­schen Berufs­feu­er­weh­ren und Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren ver­zich­tet. Ledig­lich ein roter Rah­men an den Abzei­chen weist künf­tig dar­auf hin, dass die jewei­li­ge Ein­satz­kraft ihren Dienst in einer Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr leistet.

Zahl­rei­che Beför­de­run­gen im Stadt­ge­biet Weener

Auf Grund­la­ge von § 11 der Feu­er­wehr­ver­ord­nung des Lan­des Nie­der­sach­sen vom 10. April 2025 wur­den im Stadt­ge­biet Wee­ner ins­ge­samt 18 Kame­ra­den nach Erfül­lung der gefor­der­ten Min­dest­dienst­zeit und erfolg­rei­cher Lehr­gangs­teil­nah­me zum Brand­in­spek­tor sowie 45 Kame­ra­den zum Brand­meis­ter befördert.

Moder­nes Erschei­nungs­bild nach über 50 Jahren

Neben den Dienst­gra­den bringt die Reform nach über 50 Jah­ren ohne Ver­än­de­rung auch eine opti­sche Auf­fri­schung der Klei­dung mit sich. Alle vier Orts­feu­er­weh­ren im Stadt­ge­biet Wee­ner wur­den bereits mit der neu­en, modern und schlicht gestal­te­ten Dienst­be­klei­dung ausgestattet.

Die­se wird künf­tig bei offi­zi­el­len Anläs­sen getra­gen und unter­schei­det sich klar von der regu­lä­ren Ein­satz­klei­dung. Ein prä­gnan­tes Detail des modi­sche­ren Erschei­nungs­bilds ist etwa der Wech­sel vom bis­her hell­blau­en zum klas­si­schen wei­ßen Hemd.

Fei­er­li­cher Rah­men und Urkundenübergabe

Im Bei­sein von Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas über­reich­ten Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voß den Beför­der­ten die neu­en Dienst­grad­ab­zei­chen sowie die dazu­ge­hö­ri­gen Urkunden.

Nach dem offi­zi­el­len Teil bot sich bei Brat­wurst und Geträn­ken reich­lich Gele­gen­heit für per­sön­li­che Gesprä­che und den kame­rad­schaft­li­chen Austausch.

Foto: Dani­el Fis­ser, Feu­er­wehr Weener

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Blaulicht

Heli­ko­pter-Jagd in Nort­moor, Ran­da­le in Bun­de und Unfall­flucht in Leer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 02.08.2026     Dieb­stahl in Emden Am Sams­tag den 01.08.2026, zur Tages­zeit, wur­de...

Veranstaltung

Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

Lokal

Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau Die Dis­kus­si­on um den Bau eines Frei­bads in Leer...

Veranstaltung

Das August-Pro­gramm im Zoll­haus Leer

Vol­les Pro­gramm im August: Das Zoll­haus Leer star­tet mit einem voll­ge­pack­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der durch! Das Kul­tur­zen­trum Zoll­haus in Leer prä­sen­tiert auch im...

Lokal

Neue Dienst­gra­de, fri­scher Look: Gro­ßer Abend im Feu­er­wehr­haus Weener!

Beson­de­re Ver­samm­lung im Feu­er­wehr­haus Wee­ner: Neue Dienst­gra­de und Uni­for­men für die Feuerwehr Wee­ner. Im Feu­er­wehr­haus der Orts­feu­er­wehr Wee­ner fand am...

Blaulicht

Ein­bruch, Betrugs­war­nung und ein tra­gi­scher Unglücksfall

POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, den 01.08.2026     Moorm­er­land — Einbruch Am 31.07.2026 ver­schaff­te sich unbe­kann­te Täter­schaft...

Lokal

Brown Sugar lie­fert Profiliga‑Show – Leer tanzt den Regen ein­fach weg

Im Vor­der­grund Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann und Sän­ge­rin Cath­ryn DuPont. Die per­fekt ein­ge­spiel­te For­ma­ti­on mit Har­ry F. (Gitar­re & Gesang),...

Lokal

Smar­tes Wahl­pla­kat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Thors­ten Sin­ning ver­bin­det Wahl­wer­bung mit Digitalisierung

Smar­tes Wahl­pla­kat als Bür­ger-Info: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning stellt digi­ta­les Kon­zept vor Wes­t­ov­er­le­din­gen. Digi­ta­li­sie­rung beginnt nicht erst im Rat­haus, son­dern bereits im...

Lokal

Zei­chen für Organ­spen­de: Trans­Dia-Rad­tour macht Stopp am Kli­ni­kum Leer

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der jähr­li­chen Trans­Dia-Rad­tour mach­ten am Frei­tag Sta­ti­on am Kli­ni­kum Leer. Rund 35 Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer leg­ten...

Lokal

Zukunft der Arbeit: CDU Ost­fries­land berät über Grund­si­che­rung und Fachkräfte

Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land mit dem Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL (5. v. r.) dis­ku­tier­te mit Bernd Leiß (Job­cen­ter Emden,...

Lokal

IT-Frei­spre­chung in Leer: Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren Nachwuchs

Geschafft! Die IT-Absol­ven­tin­nen und ‑Absol­ven­ten 2026 nach ihrer Frei­spre­chung im Zoll­haus Leer.Foto: Mar­kus Hib­be­ler / Soft­ware-Netz­werk Leer T‑Freisprechung in Leer: „Macht...

Lokal

Syn­ago­gen­grund­stück Leer: Memo­ran­dum für Gedenk­ort übergeben

Das Foto zeigt (von links) Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher,  Gud­run Bonow, Wolf­gang Kell­ner und Carl-Fried­rich Brüggemann. Gedenk­ort auf...

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