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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Gute Nach­rich­ten für Pend­ler und Tou­ris­ten: Fäh­re Ditzum–Petkum wie­der täg­lich im Einsatz

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Gute Nach­rich­ten für Pend­ler und Tou­ris­ten: Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ab Pfings­ten wie­der täg­lich im Einsatz

Pünkt­lich zum ver­län­ger­ten Pfingst­wo­chen­en­de gibt es erfreu­li­che Nach­rich­ten für die Regi­on Ost­fries­land: Die tra­di­ti­ons­rei­che Fähr­ver­bin­dung zwi­schen dem Fischer­dorf Ditz­um und Emden-Pet­kum nimmt ab Sams­tag, den 23. Mai, wie­der ihren täg­li­chen Betrieb auf. Damit kehrt die wich­ti­ge Ems-Ver­bin­dung recht­zei­tig zur begin­nen­den Haupt­sai­son zum gewohn­ten Som­mer­fahr­plan zurück.

Ent­span­nung bei der Personallage

Zuletzt muss­ten Fahr­gäs­te spür­ba­re Ein­schrän­kun­gen hin­neh­men. Wegen eines aku­ten per­so­nel­len Eng­pas­ses war der Land­kreis Leer als Betrei­ber gezwun­gen, den Fähr­be­trieb seit Ende März vor­über­ge­hend auf fünf Tage pro Woche zu redu­zie­ren. Die­se Pha­se ist nun vor­bei: Die per­so­nel­le Situa­ti­on hat sich sta­bi­li­siert, sodass der rei­bungs­lo­se täg­li­che Pen­del- und Aus­flugs­ver­kehr über die Ems wie­der voll­um­fäng­lich gewähr­leis­tet wer­den kann.

Wich­ti­ge Ver­bin­dung für die Region

Die Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ist nicht nur für den all­täg­li­chen Berufs­ver­kehr von gro­ßer Bedeu­tung, son­dern gilt auch als High­light für Rad­tou­ris­ten und Urlau­ber, wel­che die land­schaft­li­che Schön­heit des Rhei­der­lands und der Emder Umge­bung erkun­den möch­ten. Die Rück­kehr zum Sie­ben-Tage-Betrieb pünkt­lich zu Pfings­ten stellt somit eine erheb­li­che Erleich­te­rung für die gesam­te regio­na­le Infra­struk­tur dar.

Fahr­plan-Infor­ma­tio­nen: Der aktu­el­le und voll­stän­di­ge Som­mer­fahr­plan ist online auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum ein­seh­bar. Zudem wird der Plan in den loka­len Tages­zei­tun­gen veröffentlicht.

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Letz­te Chan­ce: Bus­ta­ges­fahr­ten auf der Dol­lard Rou­te mit Abschied von „Tuin­fleur“

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Grenz­über­schrei­ten­de Aus­flü­ge: Bus­ta­ges­fahr­ten auf der Inter­na­tio­na­len Dol­lard Rou­te mit exklu­si­vem Abschiedshighlight

Leer / Ost­fries­land. Die grenz­über­schrei­ten­den Bus­ta­ges­fahr­ten ent­lang der Inter­na­tio­na­len Dol­lard Rou­te (IDR) in die Nie­der­lan­de erfreu­en sich seit Jah­ren gro­ßer Beliebt­heit. Für die aktu­el­le Sai­son soll­ten sich Inter­es­sier­te die Ter­mi­ne jedoch beson­ders früh­zei­tig vor­mer­ken: Die Tou­ren fin­den in die­ser spe­zi­fi­schen Kon­stel­la­ti­on zum letz­ten Mal statt. Der Grund hier­für ist die bevor­ste­hen­de Schlie­ßung des bekann­ten Schau­gar­tens „Tuin­fleur“ in Oost­wold, der zum 4. Okto­ber 2026 nach 35 Jah­ren sei­ne Tore schließt.

Uli Schmun­kamp, Geschäfts­füh­rer der IDR, betont die Bedeu­tung des Part­ners, blickt jedoch gleich­zei­tig posi­tiv in die Zukunft: „Tuin­fleur war über vie­le Jah­re ein fes­ter und geschätz­ter Bestand­teil unse­rer Tou­ren. Wir arbei­ten bereits inten­siv dar­an, für das kom­men­de Jahr einen adäqua­ten Ersatz zu fin­den – unse­re Bus­ta­ges­fahr­ten in die Nie­der­lan­de wird es in jedem Fall wei­ter geben.“

In die­ser Sai­son bie­ten sich noch genau vier Gele­gen­hei­ten, den Gar­ten im Rah­men der Tages­fahrt zu erle­ben. Die Ter­mi­ne für die Aus­flü­ge sind:

  • Mitt­woch, 8. Juli 2026

  • Sams­tag, 18. Juli 2026

  • Mitt­woch, 5. August 2026

  • Sams­tag, 15. August 2026

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Das Pro­gramm der Bus­ta­ges­fahrt im Überblick

Die geführ­te Tour kom­bi­niert Kul­tur, Gar­ten­kunst und mari­ti­me Erleb­nis­se in der Grenz­re­gi­on zwi­schen Deutsch­land und den Niederlanden.

  • Ers­ter Stopp: Dol­lart­mu­se­um in Bun­de Der Aus­flug star­tet mit einem Besuch im Dol­lart­mu­se­um in Bun­de. Hier erhal­ten die Teil­neh­men­den Ein­bli­cke in die regio­na­le Geschich­te und die Ent­wick­lung des his­to­ri­schen Deichbaus.

  • Letzt­ma­li­ger Besuch: Schau­gar­ten „Tuin­fleur“ in Oost­wold Im Anschluss steu­ert der Bus den direkt am Oldambt­meer gele­ge­nen The­men­gar­ten „Tuin­fleur“ an. Das 6.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Are­al ist unter ande­rem für sei­ne 600 ver­schie­de­nen Fun­ki­en-Sor­ten (Hos­ta) und eine fast vier Kilo­me­ter lan­ge Buchen­he­cke bekannt. Auf dem Gelän­de wird den Gäs­ten auch der Mit­tags­im­biss serviert.

  • Auf­ent­halt in Appin­ge­dam Die nächs­te Sta­ti­on führt in die mit­tel­al­ter­lich gepräg­te Stadt Appin­ge­dam. Der Ort ist ins­be­son­de­re für sei­ne archi­tek­to­ni­sche Beson­der­heit, die „Hän­gen­den Küchen“, bekannt. Vor Ort steht den Gäs­ten Zeit zur frei­en Ver­fü­gung offen.

  • Rund­fahrt auf dem Oldambt­meer Den Abschluss des Tages bil­det eine andert­halb­stün­di­ge Schiffrund­fahrt auf dem Oldambt­meer. Bei Kaf­fee und Gebäck lässt sich die soge­nann­te „Blaue Stadt“ bei Win­scho­ten vom Was­ser aus betrachten.

Orga­ni­sa­to­ri­sche Details, Prei­se und Buchung

Die Tages­fahr­ten wer­den von einer qua­li­fi­zier­ten Rei­se­lei­tung beglei­tet. Der Pau­schal­preis beträgt 68 Euro pro Person.

  • Abfahrt: Jeweils um 09:00 Uhr am Bus­bahn­hof (ZOB) in Leer.

  • Rück­kehr: Die Ankunft in Leer erfolgt gegen 18:00 Uhr.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie für ver­bind­li­che Buchun­gen steht das Büro der Inter­na­tio­na­len Dol­lard Rou­te zur Verfügung:

  • Tele­fon: 0491 919696–52

  • Inter­net: www.dollard-route.de

Far­ben­pracht bis zum Hori­zont: Ein Hauch von Hol­land direkt hin­ter der Grenze

Natur­schau­spiel im Früh­ling: In der nie­der­län­di­schen Gemein­de Oldambt (Rei­der­land), ins­be­son­de­re rund um die Ort­schaf­ten Beer­ta und Fins­ter­wol­de nahe der deut­schen Gren­ze, ste­hen der­zeit die Tul­pen­fel­der in vol­ler Blü­te. Foto: Rolf Boots­mann von Luft­bli­cke Nordwest

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Ange­li­ka Grü­ter über­nimmt Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Emden

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Von links: Tho­mas Meme­ring (Lei­ter Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden), Ange­li­ka Grü­ter (Lei­te­rin Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Emden). Fri­da San­der (Lei­te­rin Zen­tra­ler Kri­mi­nal­dienst der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden), Frie­do de Vries (Poli­zei­prä­si­dent der Poli­zei­di­rek­ti­on Osnabrück).

Füh­rungs­wech­sel beim Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Emden: Ange­li­ka Grü­ter über­nimmt die Dienst­stel­len­lei­tung von Fri­da Sander

Emden / Leer. Per­so­nel­ler Wech­sel an der Spit­ze der poli­zei­li­chen Sicher­heits­ar­chi­tek­tur in der See­ha­fen­stadt: Poli­zei­ober­rä­tin Fri­da San­der hat nach zwei­ein­halb Jah­ren die Dienst­ge­schäf­te als Lei­te­rin des Poli­zei­kom­mis­sa­ria­tes Emden über­ge­ben. Seit dem 1. April 2026 liegt die Ver­ant­wor­tung für die Dienst­stel­le in den Hän­den von Poli­zei­ober­rä­tin Ange­li­ka Grüter.

Fri­da San­der wech­selt zur Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden

Die gebür­ti­ge Wahl­un­de­rin Fri­da San­der blickt auf eine erfolg­rei­che Dienst­zeit in der See­ha­fen­stadt zurück. Die Koope­ra­ti­on zwi­schen allen Akteu­ren der öffent­li­chen Sicher­heit sei in den ver­gan­ge­nen Jah­ren von einer inten­si­ven und nach­hal­ti­gen Zusam­men­ar­beit geprägt gewe­sen, so die 42-Jährige.

Mit dem Wech­sel zum April 2026 über­nimmt San­der eine neue stra­te­gi­sche Schlüs­sel­po­si­ti­on inner­halb der über­ge­ord­ne­ten Behör­de: Sie lei­tet fort­an den Zen­tra­len Kri­mi­nal­dienst (ZKD) in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden und sieht den kom­men­den fach­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit Freu­de entgegen.

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Ange­li­ka Grü­ter: Erfah­re­ne Füh­rungs­kraft für das Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Emden

Die Nach­fol­ge in Emden tritt mit der 41-jäh­ri­gen Ange­li­ka Grü­ter eine Beam­tin an, die das hie­si­ge Dienst­ge­biet sowie die poli­zei­li­chen Struk­tu­ren in Nie­der­sach­sen bereits aus ver­schie­de­nen Funk­tio­nen kennt. Bis zum 31. März 2026 war sie als Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes in Leer tätig – somit voll­zieht sich zwi­schen San­der und Grü­ter ein direk­ter Postentausch.

Für Grü­ter bedeu­tet die neue Auf­ga­be den Schritt an die Spit­ze einer grö­ße­ren Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit und die erst­ma­li­ge Gesamt­ver­ant­wor­tung für eine eige­ne Dienststelle.

„Die Lei­tung des Poli­zei­kom­mis­sa­ria­tes Emden ist eine her­aus­for­dern­de Auf­ga­be, der ich mich ger­ne stel­le. Ich freue mich auf die Zusam­men­ar­beit mit den Emder Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und dar­auf, die poli­zei­li­che Ver­ant­wor­tung in die­ser schö­nen See­ha­fen­stadt zu über­neh­men. Ich stre­be ein kon­struk­ti­ves Mit­ein­an­der und ein ziel­ori­en­tier­tes Gestal­ten mit den Play­ern der Sicher­heits­ar­chi­tek­tur an.“ — Poli­zei­ober­rä­tin Ange­li­ka Grüter

Der beruf­li­che Wer­de­gang der neu­en Dienststellenleiterin

Ange­li­ka Grü­ter blickt auf eine viel­sei­ti­ge Kar­rie­re inner­halb der nie­der­säch­si­schen Lan­des­po­li­zei und im höhe­ren Dienst zurück:

  • Okto­ber 2004: Ein­tritt in den Dienst der Poli­zei Nie­der­sach­sen und anschlie­ßen­des Stu­di­um an der Fach­hoch­schu­le für Ver­wal­tung und Rechts­pfle­ge (Fakul­tät Poli­zei) am Stand­ort Oldenburg.

  • Okto­ber 2007: Dienst­an­tritt bei der Poli­zei­sta­ti­on Weener.

  • Ab 2011: Vor­be­rei­tungs­dienst für den ehe­mals höhe­ren Poli­zei­voll­zugs­dienst. In die­ser Pha­se sam­mel­te Grü­ter Erfah­run­gen in Ermitt­lungs­tä­tig­kei­ten, als Dienst­schicht­lei­te­rin im Ein­satz- und Strei­fen­dienst des Poli­zei­kom­mis­sa­ria­tes Emden sowie als Sach­be­ar­bei­te­rin für Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

  • Fol­ge­dienst­pos­ten: Ver­wen­dung in der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück und Funk­ti­on als Dienst­schicht­lei­te­rin beim Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Papenburg.

  • 2016 – 2018: Mas­ter­stu­di­um an der Deut­schen Hoch­schu­le der Poli­zei in Münster-Hiltrup.

  • Herbst 2018: Ernen­nung zur Poli­zei­rä­tin und Wech­sel zur Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver, wo sie in der Poli­zei­in­spek­ti­on Garb­sen als Lei­te­rin Ein­satz fungierte.

  • Früh­jahr 2021: Beför­de­rung zur Polizeioberrätin.

  • August 2021 – März 2026: Rück­kehr in die Regi­on als Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

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Wahl­kampf trifft Bin­go: Poli­tik mal ganz anders in Ihrenerfeld

Wahl­kampf ein­mal anders: „Bin­go trifft Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat“ in Ihrenerfeld Wes­t­ov­er­le­din­gen. Ein unge­wöhn­li­cher Ansatz im Kom­mu­nal­wahl­kampf: Unter dem Mot­to „Bin­go trifft Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat“...

Blaulicht

Zoll ent­deckt mehr als 3 Kilo Koka­in bei Grenz­kon­trol­le in Rhede

HZA-OL: Über 3 Kilo­gramm Koka­in fand der Zoll aus Papen­burg in einem PKW in Rhe­de bei einem 30-jäh­ri­gen Mann aus...

Lokal

Star­ke Frau­en stär­ken das Handwerk

Betriebs­wirt­schaft­li­che Bera­te­rin Svea Jans­sen (v.l.), Unter­neh­mens­trai­ne­rin Gesa Lüken und Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig gestal­te­ten die Veranstaltung. Weib­li­che Füh­rungs­qua­li­tä­ten im Fokus: Star­ke...

Blaulicht

Betrun­ke­ner Auto­fah­rer leis­tet Wider­stand nach Unfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 20.05.2026     A 31/Bereich Moorm­er­land — Verkehrsunfall Am 19.05.2026 befuhr gegen...

Lokal

Sozia­ler Woh­nungs­bau in Leer nimmt wei­ter Fahrt auf

Sozia­ler Woh­nungs­bau: KWL star­tet durch Leer-Loga – Am Logaer Weg in Leer-Loga ist der offi­zi­el­le Start­schuss für den Bau eines neu­en...

Lokal

Früh­lings­fest der Kita Am Wäld­chen begeis­tert Familien

Früh­lings­fest in der Kita „Am Wäld­chen“ war ein vol­ler Erfolg Steen­fel­de – Kürz­lich fei­er­te die Kita „Am Wäld­chen“ an der...

Lokal

Schiffs­werft Died­rich inves­tiert in die Zukunft der Emsregion

Ver­band­s­in­ge­nieur Adolf Wil­ken, Ober­siel­rich­ter Moe­teus Barth, Mari­ko-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Jens Died­rich, Werft-Geschäfts­füh­rer Mat­thi­as Brandt, Nico Blo­em und Orts­bür­ger­meis­ter Jens de...

Freizeit

Start der Pad­del & Pedal Sai­son in Ost­fries­land 2026

Pad­del & Pedal: Jetzt ist die per­fek­te Zeit für Natur­er­leb­nis­se in Ostfriesland Nach einem ver­hal­te­nen Sai­son­start bringt das Pfingst­wo­chen­en­de pünkt­lich...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

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Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

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Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

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Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

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Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

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