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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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MOIN tritt zur Stadt­rats­wahl in Leer an

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Von links nach rechts: Micha­el Run­den, Jörg Krom­min­ga, Teel­ke (steht das gan­ze Jahr dort – aber nicht zur Wahl), Son­ja Stroh­mei­er und Mat­thi­as Holt­hi­us vor dem Bünting‑Stammhaus in der Leera­ner Alt­stadt. Die vier MOIN‑Kandidierenden wol­len bei der Stadt­rats­wahl im Sep­tem­ber ins Leera­ner Rat­haus einziehen.

MOIN kün­digt Teil­nah­me an der Stadt­rats­wahl in Leer an

Die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN hat in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt­ge­ge­ben, dass sie bei der Stadt­rats­wahl in Leer am 13. Sep­tem­ber antre­ten wird. Die Grup­pe for­mu­liert dar­in den Anspruch, eine sach­li­che, bür­ger­na­he und unab­hän­gi­ge Kom­mu­nal­po­li­tik zu ver­fol­gen, die die Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den Mit­tel­punkt stellt.

Brei­tes The­men­spek­trum für die kom­men­den Jahre

Wie es in der Mit­tei­lung heißt, steht die Stadt Leer vor einer Rei­he wich­ti­ger Ent­schei­dun­gen. Dazu zäh­len die Ent­wick­lung des geplan­ten Bil­dungs­cam­pus, die Ver­kehrs­si­tua­ti­on, die Zukunft der Schu­len, Sport­hal­len und Sport­an­la­gen, die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät des städ­ti­schen Haus­halts sowie eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung. Die­se The­men wür­den die kom­mu­na­le Ent­wick­lung der kom­men­den Jah­re maß­geb­lich prägen.

Bil­dungs­cam­pus: For­de­rung nach offe­ner Diskussion

Beson­ders beim Bil­dungs­cam­pus sieht MOIN nach eige­nen Anga­ben die Not­wen­dig­keit einer „offe­nen und ehr­li­chen Dis­kus­si­on“. Inves­ti­tio­nen in Bil­dung sei­en Inves­ti­tio­nen in die Zukunft der Stadt, gleich­zei­tig müss­ten Groß­pro­jek­te wirt­schaft­lich trag­fä­hig geplant wer­den. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten ein Recht dar­auf zu erfah­ren, wel­che Kos­ten ent­ste­hen, wel­che Alter­na­ti­ven geprüft wur­den und wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen für den Haus­halt zu erwar­ten seien.

Ver­kehrs­si­tua­ti­on: Bedarf an neu­en Konzepten

Auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in Leer wird in der Pres­se­mit­tei­lung kri­tisch bewer­tet. Staus, feh­len­de Ver­kehrs­len­kung und eine unzu­rei­chen­de Abstim­mung zwi­schen den Ver­kehrs­teil­neh­mern belas­te­ten Bür­ger und Wirt­schaft glei­cher­ma­ßen. MOIN spricht sich für prak­ti­ka­ble Lösun­gen aus, die den Ver­kehrs­fluss ver­bes­sern, die Innen­stadt stär­ken und zugleich Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät berücksichtigen.

Finanz­po­li­tik: Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Generationen

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt laut Mit­tei­lung auf der Haus­halts- und Finanz­po­li­tik. Die Stadt benö­ti­ge eine soli­de Finanz­pla­nung, die not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen ermög­li­che, ohne kom­men­de Gene­ra­tio­nen über­mä­ßig zu belas­ten. Jeder ein­ge­setz­te Euro müs­se nach­voll­zieh­bar und ver­ant­wor­tungs­voll ver­wen­det werden.

Unab­hän­gi­ge kom­mu­na­le Kraft

MOIN beschreibt sich als unab­hän­gi­ge Kraft, die weni­ger par­tei­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen und mehr Sach­po­li­tik in Leer anstre­be. Der Fokus lie­ge auf kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen vor Ort und nicht auf ideo­lo­gi­schen Debat­ten. Eine leben­di­ge Demo­kra­tie lebe von unter­schied­li­chen Mei­nun­gen, gegen­sei­ti­gem Respekt und dem Wil­len, gemein­sam trag­fä­hi­ge Lösun­gen zu finden.

Kan­di­die­ren­de

Für die Stadt­rats­wahl tre­ten laut Pres­se­mit­tei­lung fol­gen­de Per­so­nen an:

  • Wahl­be­reich 1: Micha­el Run­den, Mat­thi­as Holthius

  • Wahl­be­reich 2: Jörg Krom­min­ga, Son­ja Strohmeier

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Süd­ring wird am 1. Juli halb­sei­tig gesperrt – das soll­tet ihr wissen!

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B 70 in Leer: Süd­ring wird am 1. Juli halb­sei­tig gesperrt

 

Am Mitt­woch, 1. Juli, müs­sen sich Ver­kehrs­teil­neh­mer in Leer auf Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len: Für den Ein­bau einer neu­en Gewichts­mes­sung im Bereich der Leda­brü­cke wird der Süd­ring im Zuge der B 70 halb­sei­tig gesperrt. Die Arbei­ten fin­den von 9 bis 15 Uhr statt und dau­ern damit nur einen Tag.

Der Ver­kehr kann die Bau­stel­le wei­ter pas­sie­ren. Eine mobi­le Absperr­ta­fel sorgt für die Ver­kehrs­füh­rung – eine Ampel­re­ge­lung ist nicht not­wen­dig. Den­noch weist die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr, Geschäfts­be­reich Aurich, dar­auf hin, dass es zeit­wei­se zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen kom­men kann. Die Behör­de bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis für die erfor­der­li­chen Maßnahmen.

 

War­um wird gebaut? – Hin­ter­grund zur neu­en Gewichtsmessung

Die Leda­brü­cke im Zuge der B 70 ist seit 2024 auf ein zuläs­si­ges Gesamt­ge­wicht von 7,5 Ton­nen begrenzt. Um die bestehen­de Brü­cke bis zur Fer­tig­stel­lung des Neu­baus mög­lichst lan­ge befahr­bar zu hal­ten, wird nun eine tech­ni­sche Ein­rich­tung installiert.

Die­se zeigt künf­tig direkt an der Brü­cke an, wenn ein Fahr­zeug zu schwer ist. Damit soll ver­hin­dert wer­den, dass über­la­de­ne Fahr­zeu­ge die ohne­hin belas­te­te Brü­cke wei­ter beschä­di­gen. Die neue Anla­ge hilft dabei, die Gewichts­be­gren­zung zuver­läs­sig ein­zu­hal­ten und die Brü­cke zu schüt­zen, bis der Neu­bau fer­tig­ge­stellt ist.

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Hafen­fest in Ditz­um – Fäh­re kann kei­ne Autos transportieren

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Fäh­re Ditzum–Petkum: Wegen Hafen­fest kein Auto­trans­port am Wochenende

 

Am kom­men­den Wochen­en­de, 4. und 5. Juli, steht in Ditz­um alles im Zei­chen des Hafen­fes­tes. Die Ver­an­stal­tung sorgt für eine Voll­sper­rung des Hafen­be­reichs – mit direk­ten Aus­wir­kun­gen auf den Fähr­be­trieb zwi­schen Ditz­um und Pet­kum.

Zufahrt zum Fähr­an­le­ger gesperrt

Durch die Sper­rung kön­nen Auto­fah­rer den Fähr­an­le­ger nicht errei­chen. Der Land­kreis Leer, Betrei­ber der Fäh­re, teil­te mit, dass die Fäh­re des­halb am Sonn­abend und Sonn­tag kei­ne Autos trans­por­tie­ren kann.

Zwei­rä­der fah­ren mit

Für Zwei­rä­der bleibt die Ver­bin­dung bestehen: Fahr­rä­der und Motor­rä­der wer­den regu­lär beför­dert. Der Per­so­nen­ver­kehr ist eben­falls nicht eingeschränkt.

ℹ️ Wei­te­re Informationen

Aktu­el­le Hin­wei­se und Fahr­zei­ten stellt der Land­kreis Leer online bereit:

Infor­ma­tio­nen zur Fäh­re Ditzum–Petkum

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

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