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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Tag der offe­nen Tür im Gesund­heits­amt Leer am 19. März

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Viel­falt für Gesund­heit: Tag der offe­nen Tür im Gesund­heits­amt Leer am 19. März

Leer – Unter dem Leit­ge­dan­ken „Viel­falt für Gesund­heit“ lädt das Gesund­heits­amt Leer die Bevöl­ke­rung am Don­ners­tag, den 19. März 2026, zu einem beson­de­ren Akti­ons­tag ein. Zwi­schen 13:00 und 17:00 Uhr ver­wan­delt sich das Dienst­ge­bäu­de in der Jahn­stra­ße 4 in einen Ort der Begeg­nung und Infor­ma­ti­on, an dem Bür­ge­rin­nen und Bür­ger einen direk­ten Blick hin­ter die Kulis­sen der Behör­de wer­fen können.

Inter­ak­ti­ves Pro­gramm für alle Generationen

Das Gesund­heits­amt hat für die­sen Nach­mit­tag ein brei­tes Spek­trum an Mit­mach­ak­tio­nen zusam­men­ge­stellt, die sowohl Kin­der als auch Erwach­se­ne ansprechen:

  • Für jun­ge Besu­cher: Kin­der kön­nen ihre Sin­ne bei Hör- und Seh­tests spie­le­risch prü­fen las­sen. Die The­men Zahn­ge­sund­heit und Mund­hy­gie­ne wer­den durch eine „Kari­es­wurf­bu­de“ sowie einen „Kari­es­tun­nel“ anschau­lich vermittelt.

  • Gesund­heits-Check-ups: Erwach­se­ne haben die Mög­lich­keit, wich­ti­ge Vital­wer­te wie Blut­druck, Blut­zu­cker und die Sau­er­stoff­sät­ti­gung mes­sen zu lassen.

  • Vor­sor­ge und Bera­tung: Neben indi­vi­du­el­len Impf­be­ra­tun­gen ste­hen Fach­kräf­te der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le für umfas­sen­de Bera­tungs­ge­sprä­che bereit.

  • Prak­ti­sche Hygie­ne: Die Gesund­heits­auf­sicht demons­triert unter Schwarz­licht die kor­rek­te Hän­de­des­in­fek­ti­on und infor­miert über den Infek­ti­ons­schutz sowie die Qua­li­tät loka­ler Badestellen.

Fach­vor­trä­ge und Impulse

Zusätz­lich zu den Akti­ons­stän­den bie­tet das Pro­gramm fach­li­che Impul­se durch ver­schie­de­ne Kurz­vor­trä­ge. Exper­ten refe­rie­ren zu den The­men Vor­sor­ge­voll­macht, Resi­li­enz sowie zu rei­se­me­di­zi­ni­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) ergänzt das Ange­bot durch prak­ti­sche Ein­bli­cke in die Tech­ni­ken der Wiederbelebung.

Für zusätz­li­che Dyna­mik sorgt die Gesund­heits­re­gi­on mit spe­zi­el­len Bewe­gungs­an­ge­bo­ten und dem mobi­len Muse­um „Gesund­hei­t³“, das fri­sche Per­spek­ti­ven auf das The­ma Wohl­be­fin­den eröff­net. Die Ver­an­stal­tung unter­streicht die Rele­vanz des Öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes als zen­tra­len Pfei­ler der kom­mu­na­len Daseinsvorsorge.


Ver­an­stal­tungs­de­tails auf einen Blick:

  • Datum: Don­ners­tag, 19. März 2026

  • Uhr­zeit: 13:00 bis 17:00 Uhr

  • Ort: Gesund­heits­amt Leer, Jahn­stra­ße 4, 26789 Leer

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Neu­er Chef­arzt für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer

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Chef­arzt der Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin Dr. med. Jür­gen Hin­kel­mann gemein­sam mit Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp.

Ver­stär­kung in der Kli­nik­lei­tung: Dr. med. Jür­gen Hin­kel­mann über­nimmt Chef­arzt­pos­ten am Kli­ni­kum Leer

Leer/Ostfriesland, 3. März 2026 – Das Kli­ni­kum Leer stellt die Wei­chen für die Zukunft sei­ner medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung. Seit dem 1. März lei­tet Dr. med. Jür­gen Hin­kel­mann als neu­er Chef­arzt die Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin. Der 55-jäh­ri­ge Medi­zi­ner über­nimmt damit die Ver­ant­wor­tung für eine zen­tra­le Fach­ab­tei­lung des Hau­ses und bringt eine über zwan­zig­jäh­ri­ge Exper­ti­se in sein neu­es Amt ein.

Ein erfah­re­ner Exper­te für Ostfriesland

Der beruf­li­che Wer­de­gang von Dr. Hin­kel­mann ist geprägt von hoch­ka­rä­ti­gen Sta­tio­nen in der deut­schen Kli­nik­land­schaft. Nach sei­nem Medi­zin­stu­di­um und der Fach­arzt­aus­bil­dung am städ­ti­schen Kli­ni­kum in Kre­feld sam­mel­te er wert­vol­le Erfah­run­gen am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Müns­ter. Dort war er in ver­schie­de­nen Funk­tio­nen als Fach- und Ober­arzt tätig und ver­tief­te sei­ne Kennt­nis­se im Bereich der Anäs­the­sie sowie im kom­ple­xen OP-Manage­ment. Vor sei­nem Wech­sel nach Leer war er lang­jäh­rig als Chef­arzt für die Berei­che Anäs­the­sie, Intensiv‑, Schmerz- und Not­fall­me­di­zin in Dort­mund verantwortlich.

Neben sei­ner brei­ten prak­ti­schen Erfah­rung ver­fügt der neue Chef­arzt über weit­rei­chen­de Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen. Hier­zu zäh­len unter ande­rem die Spe­zi­el­le Inten­siv­me­di­zin, fun­dier­tes Wis­sen im OP-Manage­ment sowie spe­zi­el­le Qua­li­fi­ka­tio­nen im kli­ni­schen Risikomanagement.

Stra­te­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung und Patientensicherheit

Die Geschäfts­füh­rung des Kli­ni­kums sieht in der Neu­be­set­zung einen wich­ti­gen Schritt zur Qua­li­täts­si­che­rung. „Mit Dr. Hin­kel­mann haben wir einen aus­ge­wie­se­nen Exper­ten gewon­nen“, erklärt Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp. Ziel sei es, die medi­zi­ni­sche Qua­li­tät durch sei­ne lang­jäh­ri­ge Füh­rungs­er­fah­rung nach­hal­tig zu stär­ken und die Ver­sor­gung im Sin­ne der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kon­ti­nu­ier­lich auszubauen.

Auch Dr. Hin­kel­mann blickt erwar­tungs­voll auf sei­ne neu­en Auf­ga­ben in Leer. Für sei­ne Amts­zeit hat er sich bereits kla­re Schwer­punk­te gesetzt:

  • Aus­bil­dung: Eta­blie­rung eines struk­tu­rier­ten Cur­ri­cu­lums mit Fokus auf ultra­schall­ge­stütz­te Verfahren.

  • Inno­va­ti­on: Medi­zi­ni­sche Wei­ter­ent­wick­lung der Anäs­the­sie- und Intensivmedizin.

  • Pati­en­ten­wohl: Erhö­hung der Pati­en­ten­si­cher­heit und die Umset­zung des Kon­zepts eines „schmerz­ar­men Krankenhauses“.

Mit die­sem Pro­gramm möch­te der neue Chef­arzt nicht nur die fach­li­che Exzel­lenz för­dern, son­dern vor allem den Auf­ent­halt für die Pati­en­ten im Kli­ni­kum Leer so sicher und scho­nend wie mög­lich gestalten.


Chef­arzt der Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin Dr. med. Jür­gen Hin­kel­mann gemein­sam mit Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp.

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Kreis­tag Leer: Even­burg-Sekt – vol­le Trans­pa­renz der Frak­ti­ons­gel­der – Personalentscheidungen

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Kreis­tag Leer: Per­so­na­li­en, Finan­zen und Trans­pa­renz­an­trä­ge im Fokus

 

Am kom­men­den Mon­tag, den 9. März 2026, tritt der Kreis­tag des Land­krei­ses Leer zu einer umfas­sen­den öffent­li­chen Sit­zung zusam­men. Die Ver­samm­lung beginnt um 17:00 Uhr im Forum der Spar­kas­se Leer­Witt­mund (Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße 14, 26789 Leer). Neben for­ma­len Regu­la­ri­en und der Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de ste­hen weg­wei­sen­de Per­so­nal­ent­schei­dun­gen sowie kon­tro­vers dis­ku­tier­te Anträ­ge zur Trans­pa­renz auf der Tagesordnung.

Per­so­nal­ent­schei­dun­gen und Strukturveränderungen

Ein zen­tra­ler Punkt der Sit­zung ist die Neu­be­set­zung wich­ti­ger Ver­wal­tungs­pos­ten. Der Kreis­tag ent­schei­det über die Wahl und Ernen­nung einer neu­en Ers­ten Kreis­rä­tin oder eines Ers­ten Kreis­ra­tes. Zudem ist die Ver­set­zung von Jörn Reich vom Staat­li­chen Bau­ma­nage­ment Regi­on Nord-West zum Bau­ober­rat sowie die Beför­de­rung von Kreis­ver­wal­tungs­di­rek­tor Micha­el Klä­se­ner zum Lei­ten­den Kreis­ver­wal­tungs­di­rek­tor vorgesehen.

Zuvor wird das Gre­mi­um den Sitz­ver­lust der Abge­ord­ne­ten Ina Schul­le­rer fest­stel­len und ein nach­rü­cken­des Mit­glied förm­lich ver­pflich­ten. Damit ein­her gehen diver­se Umbe­set­zun­gen in Aus­schüs­sen, dar­un­ter der Aus­schuss für Schu­len und ÖPNV sowie der Bei­rat des Zen­trums für Arbeit.

Finan­zen: Nach­trags­haus­halt und Instandhaltung

Die wirt­schaft­li­che Pla­nung des Land­krei­ses für das lau­fen­de Jahr wird durch den 1. Nach­trags­haus­halt 2026 kon­kre­ti­siert. Ein Schwer­punkt liegt dabei auf dem Bau- und Gebäu­de­ma­nage­ment. Vor­ge­se­hen sind außer- und über­plan­mä­ßi­ge Auf­wen­dun­gen für Instand­hal­tungs­rück­stel­lun­gen, die unter ande­rem dem Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­um und der Ober­schu­le Uple­n­gen zugu­te­kom­men sollen.

Anträ­ge der MOIN-Frak­ti­on: Trans­pa­renz und Endlager-Resolution

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit dürf­ten drei Anträ­ge der MOIN-Frak­ti­on erregen:

  1. Trans­pa­renz bei Frak­ti­ons­gel­dern: Die Frak­ti­on for­dert eine unein­ge­schränk­te Ein­sicht in die Kos­ten­ab­rech­nun­gen aller im Kreis­tag ver­tre­te­nen Fraktionen.

  2. Ände­rung der Geschäfts­ord­nung: Ein wei­te­rer Antrag zielt auf eine Anpas­sung der inter­nen Regel­wer­ke des Kreis­tags ab.

  3. End­la­ger-Stopp: Mit einer Reso­lu­ti­on soll sich der Land­kreis offi­zi­ell gegen einen mög­li­chen Stand­ort zur End­la­ge­rung hoch­ra­dio­ak­ti­ver Abfäl­le im Kreis­ge­biet aussprechen.

Kul­tur und Bildung

Auch regio­na­le Koope­ra­tio­nen ste­hen zur Debat­te. So ist ein Ver­trag mit der J. Bün­ting Betei­li­gungs AG geplant, der die Ein­füh­rung eines “Schloss-Even­burg-Sekts” vor­sieht. Für die Kreis­mu­sik­schu­le Leer sind zudem Anpas­sun­gen der Schul- und Gebüh­ren­ord­nung zum 1. August 2026 angekündigt.

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben wäh­rend der Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de die Mög­lich­keit, direkt Fra­gen an die Ver­wal­tung und die Poli­tik zu richten.

Bei­trags­bild: Ingo Ton­sor @LeserECHO

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Hand­werks­kam­mer ruft Betrie­be zur aktu­el­len Kon­junk­tur­um­fra­ge auf

Immer nah dran am Hand­werk: Svea Jans­sen koor­di­niert die Kon­junk­tur­um­fra­gen der Hand­werks­kam­mer und hofft auf vie­le Rück­mel­dun­gen aus den Betrie­ben....

Lokal

Som­mer­öff­nungs­zei­ten: Wert­stoff­hö­fe im Land­kreis Leer ver­län­gern jetzt Öffnungszeiten

Som­mer­öff­nungs­zei­ten: Län­ge­re Anlie­fer­zei­ten auf den Wertstoffhöfen Das wär­me­re Wet­ter führt erfah­rungs­ge­mäß zu einem erhöh­ten Auf­kom­men an Grün­ab­fäl­len und sons­ti­gen Wert­stof­fen....

Blaulicht

Unfall­flucht und Dieb­stahl: Aktu­el­le Kri­mi­na­li­täts­la­ge in der Region

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 01.03.2026     Trun­ken­heits­fahrt ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht (Zeu­gen gesucht) ++ Dieb­stahl (Zeu­gen gesucht) (2) ...

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