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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kom­mu­nal­wahl 2026 im Land­kreis Leer: Wahl­er­geb­nis­se am Wahl­abend im Mariko

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Kom­mu­nal­wahl 2026 im Land­kreis Leer: Wahl­er­geb­nis­se wer­den im Mari­ko präsentiert

Leer – Die Kom­mu­nal­wah­len am Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber 2026, kön­nen Inter­es­sier­te nicht nur am Bild­schirm ver­fol­gen. Der Land­kreis Leer lädt am Wahl­abend zu einer öffent­li­chen Wahl­prä­sen­ta­ti­on ins Mari­ti­me Kom­pe­tenz­zen­trum (Mari­ko) in Leer ein. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, die Ent­wick­lung der Wahl­er­geb­nis­se vor Ort mitzuverfolgen.

Öffent­li­che Wahl­prä­sen­ta­ti­on am Wahlabend

Die Ver­an­stal­tung fin­det am

Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber 2026
Kon­fe­renz­raum im Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trum (Mari­ko)
Berg­mann­stra­ße 36, 26789 Leer

statt.

Der Ein­lass beginnt um 17.30 Uhr, die Prä­sen­ta­ti­on der Wahl­er­geb­nis­se star­tet um 18 Uhr.

Der Land­kreis Leer stellt am Wahl­abend die Ergeb­nis­se aus den Wahl­lo­ka­len auf einer Prä­sen­ta­ti­on dar. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei ins­be­son­de­re die Land­rats­wahl und die Kreis­tags­wahl. Dar­über hin­aus kön­nen auch Ergeb­nis­se der Gemein­de­wah­len auf­ge­ru­fen werden.

Das Mari­ko ist tra­di­tio­nell eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le am Wahl­abend. Neben Bür­ge­rin­nen und Bür­gern kom­men dort auch Kan­di­da­ten sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Par­tei­en und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten zusam­men, um die Ergeb­nis­se und den Ver­lauf des Wahl­abends zu verfolgen.

 

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Rund 140.000 Men­schen im Land­kreis Leer wahlberechtigt

Bei den Kom­mu­nal­wah­len am 13. Sep­tem­ber 2026 kön­nen im Land­kreis Leer rund 140.000 Wahl­be­rech­tig­te ihre Stim­men abge­ben. Dar­un­ter befin­den sich etwa 2.800 jun­ge Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler im Alter von 16 bis 17 Jah­ren.

In Nie­der­sach­sen fin­den an die­sem Sonn­tag die Kom­mu­nal­wah­len statt. Gewählt wer­den unter ande­rem Land­rä­te und Bür­ger­meis­ter sowie die neu­en Räte in Städ­ten, Gemein­den, Samt­ge­mein­den und Ortschaften.

Für die Durch­füh­rung der Wahl sind im Land­kreis Leer ins­ge­samt 157 Wahl­lo­ka­le für 184 Wahl­be­zir­ke ein­ge­rich­tet. Die Wahl­lo­ka­le sind am Wahl­sonn­tag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf der Kom­mu­nal­wahl sind im Land­kreis Leer außer­dem nahe­zu 1.900 Wahl­hel­fe­rin­nen und Wahl­hel­fer im Einsatz.

Wahl­er­geb­nis­se auch online abrufbar

Wer die Kom­mu­nal­wahl 2026 lie­ber von zu Hau­se aus ver­folgt, kann die Wahl­er­geb­nis­se eben­falls im Inter­net abru­fen. Der Land­kreis Leer stellt die Ergeb­nis­se über sei­ne Wahl­über­sicht zur Kom­mu­nal­wahl 2026 zur Verfügung.

Auch Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Wahl­lo­ka­len und Wahl­be­zir­ken im Kreis­ge­biet kön­nen online ein­ge­se­hen werden.

Damit bie­tet der Land­kreis Leer am Wahl­abend sowohl vor Ort im Mari­ko als auch online die Mög­lich­keit, die Aus­zäh­lung und die ein­ge­hen­den Ergeb­nis­se der Kom­mu­nal­wahl 2026 zu verfolgen.

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Maas Logis­tik plant neue Lager­hal­le in Bun­de und setzt auf wei­te­res Wachstum

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Vor der Hal­le (von links): Lea Tim­mer, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Kai-Uwe Mey­er, Hol­ger Maas, Lukas-Enno Oltrop und Ilo­na Mey­er.
Bild: Schröder

Maas Logis­tik plant neue Lager­hal­le in Bunde

Bun­de. Das Bund­er Logis­tik­un­ter­neh­men Maas Logis­tik will sei­nen Stand­ort wei­ter aus­bau­en und plant den Bau einer neu­en Lager­hal­le in Bun­de. Beim Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em (Wee­ner) infor­mier­te Geschäfts­füh­rer Hol­ger Maas über die aktu­el­le Ent­wick­lung des Unter­neh­mens, geplan­te Inves­ti­tio­nen und die Her­aus­for­de­run­gen der Logistikbranche.

Maas Logis­tik setzt auf Wachstum

„Es läuft. Manch­mal tun sich plötz­lich neue Türen auf“, sag­te Hol­ger Maas beim Gespräch mit Nico Blo­em. Die geplan­te neue Lager­hal­le ist ein wei­te­rer Schritt in der Ent­wick­lung von Maas Logis­tik. Mit der Inves­ti­ti­on soll der Stand­ort in Bun­de wei­ter gestärkt und die Grund­la­ge für wei­te­res Wachs­tum geschaf­fen werden.

Neben dem Aus­bau von Maas Logis­tik über­nimmt Hol­ger Maas künf­tig eine wei­te­re unter­neh­me­ri­sche Auf­ga­be. Er wird als Geschäfts­füh­rer in die neu gegrün­de­te K&M Car­go-GmbH ein­tre­ten. Damit erge­ben sich für den Unter­neh­mer zusätz­li­che Per­spek­ti­ven im Bereich Spe­di­ti­on und Logistik.

Fach­kräf­te und Fah­rer wer­den gesucht

Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für das Unter­neh­men ist wei­ter­hin die Suche nach qua­li­fi­zier­ten Berufs­kraft­fah­rern. „Wir bie­ten attrak­ti­ve Arbeits­plät­ze. Das Pro­blem ist nur, genug gute Fah­rer zu fin­den“, erklär­te Maas.

Wie in vie­len Berei­chen der Logis­tik­bran­che spielt die Ver­füg­bar­keit qua­li­fi­zier­ter Mit­ar­bei­ter auch bei Maas Logis­tik eine wich­ti­ge Rol­le für die wei­te­re Ent­wick­lung. Das Unter­neh­men sieht sich dabei gleich­zei­tig mit stei­gen­den Anfor­de­run­gen an Trans­port und Logis­tik konfrontiert.

Elek­tro­mo­bi­li­tät im Güterverkehr

Auch die mög­li­che Anschaf­fung von Elek­tro-Lkw wur­de bei dem Gespräch the­ma­ti­siert. Eine kon­kre­te Anschaf­fung sei der­zeit bei Maas Logis­tik nicht geplant und aktu­ell noch nicht umsetz­bar. Das The­ma wer­de das Unter­neh­men jedoch lang­fris­tig beschäftigen.

Maas mach­te deut­lich, dass sich die Ent­wick­lung im Bereich der alter­na­ti­ven Antrie­be wei­ter beob­ach­ten las­se. Wenn die tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sei­en, wer­de sich das Unter­neh­men künf­tig ent­spre­chend mit der Elek­tro­mo­bi­li­tät im Güter­ver­kehr auseinandersetzen.

 

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Nico Blo­em lobt Ent­wick­lung des Unternehmens

SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em zeig­te sich beein­druckt von der Ent­wick­lung von Maas Logis­tik und dem per­sön­li­chen Enga­ge­ment von Hol­ger Maas.

„Hol­ger Maas und das gesam­te Team leis­ten groß­ar­ti­ge Arbeit. Per­sön­lich hat Hol­ger Maas Ver­ant­wor­tung über­nom­men und ein neu­es Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau auf­ge­baut, das wei­ter­hin wächst. Dafür mei­nen gro­ßen Respekt und herz­li­chen Dank“, sag­te Bloem.

Die geplan­te Inves­ti­ti­on in eine neue Lager­hal­le wer­tet der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te zugleich als posi­ti­ves Signal für den Wirt­schafts­stand­ort Bun­de. „Es ist eine gute Nach­richt, dass in den Stand­ort Bun­de inves­tiert wird. Wo ich unter­stüt­zen kann, wer­de ich das sehr ger­ne machen“, beton­te Bloem.

Inves­ti­ti­on stärkt den Stand­ort Bunde

Mit dem geplan­ten Bau der neu­en Lager­hal­le und dem wei­te­ren unter­neh­me­ri­schen Enga­ge­ment von Hol­ger Maas ste­hen bei Maas Logis­tik die Zei­chen auf Wachs­tum. Die Inves­ti­tio­nen sol­len dazu bei­tra­gen, den Stand­ort Bun­de lang­fris­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Vor­aus­set­zun­gen für die zukünf­ti­ge Arbeit des Unter­neh­mens zu schaffen.

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Sie­ben neue Groß­fahr­ge­schäf­te fei­ern Premiere

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Groß­fahr­ge­schäf­te: Sie­ben Pre­mie­ren auf einen Streich beim Gal­li­markt 2026

Leer – In weni­ger als fünf Wochen ist es wie­der so weit: In Leer heißt es „Radeau, Radeau, radit­jes­doe“, wenn Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst am 14. Okto­ber 2026 gemein­sam mit den drei Herol­den den Gal­li­markt, Ost­fries­lands größ­tes Volks­fest, eröffnet.

Zur fünf­ten Jah­res­zeit wer­den erneut rund 500.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher in Leer erwar­tet. Markt­meis­ter Micha­el Mey­er und sein Team befin­den sich bereits in der hei­ßen Pha­se der Vor­be­rei­tun­gen. Fest steht schon jetzt: Der Gal­li­markt 2026 wird auch bei den Fahr­ge­schäf­ten eini­ges zu bie­ten haben.

21 Groß­fahr­ge­schäf­te und zehn Kinderfahrgeschäfte

Auf dem rund 90.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Markt­ge­län­de, im Umfeld sowie auf der Gro­ßen Blei­che wer­den ins­ge­samt 21 Groß­fahr­ge­schäf­te auf­ge­baut. Hin­zu kom­men zehn Kin­der­fahr­ge­schäf­te sowie rund 250 Buden und Stän­de.

Damit erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher erneut eine Mischung aus Fahr­ge­schäf­ten, kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten, Schau­stel­ler­ge­schäf­ten und tra­di­tio­nel­ler Gallimarkt-Atmosphäre.

Beson­ders span­nend wird es bei den gro­ßen Fahr­ge­schäf­ten: Gleich sie­ben Groß­fahr­ge­schäf­te fei­ern beim Gal­li­markt 2026 ihre Pre­mie­re in Leer.

Wel­che spek­ta­ku­lä­ren Neu­zu­gän­ge genau auf dem Gal­li­markt ver­tre­ten sein wer­den, bleibt aller­dings zunächst noch ein Geheim­nis. Tra­di­tio­nell wer­den die Pre­mie­ren erst im Rah­men der Gal­li­markt-Pres­se­kon­fe­renz vorgestellt.

 

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Gal­li­markt-Pres­se­kon­fe­renz am 29. September

Das Geheim­nis um die sie­ben neu­en Groß­fahr­ge­schäf­te wird am 29. Sep­tem­ber 2026 gelüf­tet. Dann wird bekannt gege­ben, wel­che Attrak­tio­nen erst­mals auf dem Leera­ner Gal­li­markt zu erle­ben sind.

Einen klei­nen Vor­ge­schmack gibt es aller­dings bereits: Zum aller­ers­ten Mal in Leer dabei sein wird unter ande­rem der „Big Splash“.

Dabei han­delt es sich um eine rie­si­ge Was­ser­bahn mit einer Län­ge von 44 Metern und zwei Abfahr­ten. Vor allem die Schuss­fahrt ver­spricht ein sprit­zi­ges Erlebnis.

Wel­che sechs wei­te­ren Groß­fahr­ge­schäf­te erst­mals nach Leer kom­men, bleibt bis zur Pres­se­kon­fe­renz am 29. Sep­tem­ber spannend.

Fünf Tage Gal­li­markt in Leer

Der Gal­li­markt 2026 fin­det vom 14. bis 18. Okto­ber 2026 statt. Fünf Tage lang ver­wan­delt sich Leer damit wie­der in einen gro­ßen Festplatz.

Neben den zahl­rei­chen Fahr­ge­schäf­ten und rund 250 Buden und Stän­den gehö­ren auch zwei gro­ße Zel­te zum Gal­li­markt. Ins­ge­samt sind rund 250 Schau­stel­ler und Ange­stell­te im Einsatz.

Für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher bedeu­tet das: Auf einer Gesamt­flä­che von rund 90.000 Qua­drat­me­tern gibt es wäh­rend der fünf Gal­li­markt­ta­ge viel zu ent­de­cken und zu erleben.

Die wich­tigs­ten Zah­len zum Gal­li­markt 2026

  • 14. bis 18. Okto­ber 2026
  • rund 90.000 Qua­drat­me­ter Fläche
  • rund 500.000 erwar­te­te Besu­che­rin­nen und Besucher
  • 21 Groß­fahr­ge­schäf­te
  • zehn Kin­der­fahr­ge­schäf­te
  • fünf Tage Kirmes
  • zwei gro­ße Zelte
  • rund 250 Schau­stel­ler und Angestellte
  • rund 250 Buden und Stände
  • Gesamt-Lauf­stre­cke: rund fünf Kilo­me­ter

Mit sie­ben neu­en Groß­fahr­ge­schäf­ten, dar­un­ter der bereits ange­kün­dig­te „Big Splash“, dürf­te der Gal­li­markt 2026 für vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher beson­ders inter­es­sant wer­den. Wel­che wei­te­ren Pre­mie­ren auf dem Markt­ge­län­de war­ten, wird am 29. Sep­tem­ber bekannt gegeben.

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Maas Logis­tik plant neue Lager­hal­le in Bun­de und setzt auf wei­te­res Wachstum

Vor der Hal­le (von links): Lea Tim­mer, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Kai-Uwe Mey­er, Hol­ger Maas, Lukas-Enno Oltrop und Ilo­na...

Blaulicht

Poli­zei im Land­kreis Leer: Unfall­flucht, Taschen­dieb­stahl und schwe­re Unfälle

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 10.09.2026   Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Taschen­dieb­stahl in Beklei­dungs­ge­schäft ++ Dieb­stahl einer Stap­ler­ga­bel ++...

Lokal

Gal­li­markt 2026 in Leer: Sie­ben neue Groß­fahr­ge­schäf­te fei­ern Premiere

Groß­fahr­ge­schäf­te: Sie­ben Pre­mie­ren auf einen Streich beim Gal­li­markt 2026 Leer – In weni­ger als fünf Wochen ist es wie­der so weit:...

Lokal

Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt: Olaf Bade for­dert mehr Bür­ger­nä­he im Land­kreis Leer

Olaf Bade zieht nach 16 Wochen Wahl­kampf Bilanz und for­dert nach der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt mehr Bür­ger­nä­he, Ver­läss­lich­keit und poli­ti­sche...

Lokal

Fri­sche Viel­falt in Leer: Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies erobert den Wochenmarkt

Von kna­cki­gen Nüs­sen auf dem Wochen­markt bis hin zu süßen Scho­ko­früch­ten auf dem Leera­ner Weih­nachts­markt am Ernst-Reu­ter-Platz: Dani­el hat in...

Blaulicht

Poli­zei­ein­satz in Leer: Drei Woh­nun­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung durchsucht

POL-LER: Durch­su­chun­gen in den frü­hen Mor­gen­stun­den in Leer   Seit 06.00 Uhr durch­su­chen Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden drei Woh­nun­gen in Leer. Dem...

Lokal

Betreu­ungs­recht in Leer: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar am 24. Sep­tem­ber 2026

Betreu­ungs­recht: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bürger Leer – Wer sich vor­stel­len kann, ehren­amt­lich eine gesetz­li­che Betreu­ung zu über­neh­men, erhält am...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Töd­li­cher Unfall in Rhau­der­fehn, schwe­re Unfäl­le und meh­re­re Straftaten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 08.09.2026     Alko­ho­li­siert unter­wegs im Stra­ßen­ver­kehr ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis &...

Lokal

Bun­des­wei­ter Warn­tag 2026: Sire­nen­alarm im Land­kreis Leer am 10. September

Bun­des­wei­ter Warn­tag am 10. Sep­tem­ber 2026: Sire­nen und Warn-Apps wer­den getestet Deutschland/Landkreis Leer – Am Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026, fin­det...

Lokal

Bür­ger­haus Jem­gum: Nico Blo­em lobt 500 Ver­an­stal­tun­gen als wich­ti­gen Ort der Begegnung

Wal­ter Eber­lei, Vor­sit­zen­der des Trä­ger­ver­eins, und SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em im Gespräch im Bür­ger­haus Jem­gum. Im Mit­tel­punkt stan­den die Ent­wick­lung des...

Lokal

Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Stadt setzt auf Dia­log für bes­se­re Baugenehmigungen

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Ent­wurfs­ver­fas­ser­ta­ges vor dem his­to­ri­schen Rat­haus in Leer. Foto: Stadt Leer Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Im Dia­log für...

Lokal

Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Dop­pel­sie­ge für Kor­po­ral und Weiß

Die jüngs­ten Teil­neh­mer in Remels spiel­ten in der Jugend 11. Die ers­ten bei­den Plät­ze gin­gen an den SV Nort­moor: V.l....

Lokal

Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur...

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

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Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

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Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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