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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Ren­te in der Regi­on Leer: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ für har­te Arbeit!

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Ren­te dem „Här­te­grad der Arbeit“ anpas­sen: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ von Abge­ord­ne­ten aus der Regi­on Leer

Wenn die kör­per­li­che Belas­tung auf dem Bau über Jahr­zehn­te hin­weg die Kräf­te zehrt, wird das Errei­chen der gesetz­li­chen Alters­gren­ze für vie­le Beschäf­tig­te zum unüber­wind­ba­ren Hin­der­nis. Aktu­el­le Zah­len der Arbeits­agen­tur ver­deut­li­chen die Pro­ble­ma­tik im Land­kreis Leer: Von rund 2.400 Bau­ar­bei­tern sind gera­de ein­mal 110 Beschäf­tig­te älter als 63 Jah­re. Die Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) Nord­west-Nie­der­sach­sen warnt nun ein­dring­lich vor den Fol­gen der geplan­ten Ren­ten­po­li­tik und for­dert ein Umdenken.

Bau­en ist Schwerst­ar­beit – bis 67 ist kaum machbar

„Ob Mau­rer, Dach­de­cker, Kanal- oder Stra­ßen­bau­er: Sie leis­ten har­te kör­per­li­che Arbeit bei Wind und Wet­ter, Hit­ze und Frost“, betont Gabrie­le Knue, Vor­sit­zen­de der IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen. Für vie­le Beschäf­tig­te in der Bran­che sei gesund­heit­lich oft schon vor dem 60. Lebens­jahr Schluss. Den­noch sehe die aktu­el­le Ren­ten­po­li­tik vor, das Arbeits­le­ben wei­ter zu verlängern.

Für Knue ist dies der fal­sche Weg. Sie for­dert eine Ren­te, die sich am „Här­te­grad der Arbeit“ ori­en­tiert. Ihr Vor­schlag: Ein „Express­zu­gang in den regu­lä­ren Ruhe­stand“ für Bran­chen, in denen die kör­per­li­che Belas­tung beson­ders hoch ist – neben dem Bau zäh­len dazu auch die Land- und Forst­wirt­schaft, die Gebäu­de­rei­ni­gung sowie der Gar­ten- und Land­schafts­bau. „Was wir brau­chen, ist eine ech­te Fle­xi-Ren­te für ver­nünf­ti­ge Über­gän­ge, statt die Men­schen bis 67 oder dar­über hin­aus am Bau zu hal­ten“, so die Gewerkschafterin.

Kri­tik an der Ren­ten­kom­mis­si­on: Baby-Boo­mer nicht enttäuschen

Ein zen­tra­ler Kri­tik­punkt der IG BAU ist die mög­li­che Abschaf­fung der „Ren­te mit 63“. Dies wäre gera­de für die soge­nann­ten Baby-Boo­mer ein „Schlag ins Gesicht“. Laut Berech­nun­gen des Pest­el-Insti­tuts wer­den im Land­kreis Leer in den kom­men­den zehn Jah­ren rund 27.800 Men­schen aus die­ser Gene­ra­ti­on in den Ruhe­stand gehen.

„Vie­le haben ihre Bei­trags­jah­re voll und 45 Jah­re lang in die Ren­ten­kas­se ein­ge­zahlt“, erklärt Knue. Den Beschäf­tig­ten „kurz vor knapp“ den geplan­ten Ruhe­stand zu ver­weh­ren, scha­de nicht nur der Lebens­pla­nung der Betrof­fe­nen, son­dern auch dem Ver­trau­en in den Sozialstaat.

For­de­rung: Hal­te­li­nie beim Ren­ten­ni­veau garantieren

Neben den Über­gangs­re­ge­lun­gen warnt die IG BAU vor einem Absin­ken des Ren­ten­ni­veaus. Die Gewerk­schaft for­dert eine ver­bind­li­che Haltelinie:

  • Kei­ne Absen­kung unter 48 Pro­zent: Der Staat dür­fe den Baby-Boo­mern ab 2031 kein nied­ri­ge­res Niveau zumuten.

  • Lang­fris­ti­ge Anhe­bung: Das Ren­ten­ni­veau müs­se schnellst­mög­lich wie­der auf min­des­tens 53 Pro­zent ange­ho­ben werden.

Appell an die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten im Kreis Leer

Die IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen rich­tet einen kla­ren Appell an die hei­mi­schen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten. Sie sol­len in Ber­lin „Ren­ten-Rück­grat“ zei­gen und sich inner­halb ihrer Frak­tio­nen für eine Kor­rek­tur der Regie­rungs­plä­ne stark machen. Nur so kön­ne ver­hin­dert wer­den, dass anspruchs­vol­le Beru­fe wei­ter an Attrak­ti­vi­tät ver­lie­ren und das poli­ti­sche Ver­trau­en der Arbeit­neh­mer­schaft nach­hal­tig beschä­digt wird.

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Erfolgs­ge­schich­te im Rat­haus: 15 neue Fach­kräf­te für die Regi­on Leer!

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Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss: Fei­er­li­che Ver­ab­schie­dung von 15 Verwaltungsfachangestellten

Im Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses fand kürz­lich eine fei­er­li­che Ver­an­stal­tung zur Wür­di­gung des erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schlus­ses von 15 ange­hen­den Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten statt. Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten haben ihre dua­le Aus­bil­dung am Lehr­gangs­ort Leer des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts (NSI) erfolg­reich beendet.

Wür­di­gung beson­de­rer Leistungen

Knut Mül­ler, Lehr­gangs­lei­ter und Ver­tre­ter des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts, beton­te in sei­ner Fest­an­spra­che die bemer­kens­wer­ten Leis­tun­gen der jun­gen Fach­kräf­te. Er stell­te dabei her­aus, dass es sich bei dem Beruf der Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten um ein anspruchs­vol­les Tätig­keits­feld han­delt, das ein hohes Maß an Kom­pe­tenz erfordert.

Beson­de­rer Dank galt allen am Aus­bil­dungs­pro­zess betei­lig­ten Akteu­ren. Dazu zäh­len die aus­bil­den­den Kom­mu­nen, die Prü­fe­rin­nen und Prü­fer sowie die ehren­amt­li­chen Fach­leh­re­rin­nen und Fach­leh­rer des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts. Eben­so wur­de die wert­vol­le Unter­stüt­zung durch die Lehr­kräf­te der Berufs­bil­den­den Schu­len gewür­digt. Das Zusam­men­spiel die­ser Part­ner habe maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten das Aus­bil­dungs­ziel erfolg­reich errei­chen konnten.

Fleiß und beruf­li­che Perspektiven

Im Rah­men der Fei­er­stun­de wur­den ins­be­son­de­re der Fleiß und das Durch­hal­te­ver­mö­gen her­vor­ge­ho­ben, wel­che die Lehr­gangs­teil­neh­me­rin­nen und Lehr­gangs­teil­neh­mer wäh­rend ihrer Aus­bil­dung bewie­sen haben.

Die beruf­li­che Zukunft der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten gestal­tet sich äußerst posi­tiv: Nahe­zu alle star­ten direkt in ein befris­te­tes oder unbe­fris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis. Ein Teil der Grup­pe hat sich zudem dazu ent­schie­den, die erwor­be­nen Grund­la­gen durch ein wei­ter­füh­ren­des Stu­di­um zu vertiefen.

Die Absol­ven­tin­nen und Absolventen

Fol­gen­de Per­so­nen konn­ten ihre Zeug­nis­se entgegennehmen:

  • Timon Broers

  • Fran­zis­ka Fleßner

  • San­dra Friedrichs

  • Hau­ke Janßen

  • Celi­na Kolkmann

  • Anna Krull

  • Judith Mül­ler

  • Han­nah Sophia Otto-Küstner

  • Kira Pop­pinga

  • Tim Schmidt

  • Julia Schnei­der

  • Nick ter Hark

  • Hin­derk Voß

  • Dei­ke Waddenberg

  • Ann-Kath­rin Wickel

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Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen auf Erfolgs­kurs: Zeit­rei­se in die Ver­gan­gen­heit begeis­tert Besucher

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Der Vor­stand und das Team des Muse­ums (v.l.n.r.): Thors­ten Quest (Schatz­meis­ter), Ange­li­ka Nord­hues (Schrift­füh­re­rin), Peter Klein-Nord­hues (Ver­eins­vor­sit­zen­der), Hjör­dis Boh­se (Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de), Kat­rin Hab­ben (Muse­ums­lei­tung) und Dr. Josef Kauf­hold (Bei­sit­zen­der AG-Schul­ge­schich­te). Foto: Kris­ti­na Sin­ner, Gemein­de Westoverledingen

Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen wei­ter­hin gut aufgestellt

Im Juni fand die jähr­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ver­eins Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen e.V. statt. Dabei wur­de deut­lich, dass sich das Muse­um in einer erfreu­li­chen Pha­se befin­det. Kat­rin Hab­ben, die im Sep­tem­ber 2025 die Muse­ums­lei­tung von Udo Tin­ne­mey­er über­nom­men hat, konn­te wäh­rend der Ver­samm­lung eine posi­ti­ve Bilanz zie­hen: Sowohl aus dem schu­li­schen Bereich als auch aus dem tou­ris­ti­schen Sek­tor ist ein Anstieg der Besu­cher­zah­len zu verzeichnen.

Eine Zeit­rei­se in die Kaiserzeit

Ein zen­tra­ler Anzie­hungs­punkt bleibt das beson­de­re päd­ago­gi­sche Ange­bot des Muse­ums. „Oft gewünscht und mit nost­al­gi­scher Freu­de wahr­ge­nom­men wird das Ange­bot der his­to­ri­schen Unter­richts­stun­de, die im kai­ser­zeit­lich aus­ge­stat­te­ten Klas­sen­raum für eine kur­ze Zeit­rei­se sorgt“, erklärt Habben.

Neben den bewähr­ten Ange­bo­ten sorgt der Ver­ein durch kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit für ein anspre­chen­des Erschei­nungs­bild des Muse­ums­stand­or­tes. So wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten das Muse­ums­ge­län­de durch einen neu­en, in ehren­amt­li­cher Arbeit errich­te­ten Zaun auf­ge­wer­tet. Auch die Fens­ter­ge­stal­tung der Dau­er­aus­stel­lung „Schu­le zur Kai­ser­zeit“ wur­de vor Kur­zem auf­ge­frischt, um die Aus­stel­lung für die Gäs­te noch attrak­ti­ver zu präsentieren.

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Aktu­el­le Ein­bli­cke und ehren­amt­li­ches Engagement

Noch bis Anfang Okto­ber bie­tet das Muse­um mit der Son­der­aus­stel­lung „Sei­den­ko­kon in ost­frie­si­schen Klas­sen­zim­mern“ einen span­nen­den his­to­ri­schen Ein­blick. Die Schau beleuch­tet den an Schu­len ver­gan­ge­ner Zei­ten tra­di­tio­nell gepfleg­ten Gedan­ken der Schu­le als Pro­duk­ti­ons­stät­te, ein Aspekt, der ins­be­son­de­re in der NS-Zeit beson­ders for­ciert wurde.

Der Erfolg des Schul­mu­se­ums ist maß­geb­lich auf das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der zurück­zu­füh­ren. Das Muse­um ist fort­lau­fend offen für inter­es­sier­te Men­schen, die sich ehren­amt­lich ein­brin­gen möch­ten. Dass die Ein­rich­tung pro­fes­sio­nell arbei­tet, unter­streicht die Zer­ti­fi­zie­rung: Seit 2006 hat sich das Muse­um im Rah­men der Muse­ums­re­gis­trie­rung für Muse­en in Bre­men und Nie­der­sach­sen erfolg­reich qua­li­fi­ziert. Die­se Regis­trie­rung beschei­nigt die Erfül­lung der hohen Stan­dards, die vom Deut­schen Muse­ums­bund (ICOM Deutsch­land) für Muse­en for­mu­liert wurden.

Vor­stand im Amt bestätigt

Im Zuge der Mit­glie­der­ver­samm­lung gab es auch per­so­nel­le Kon­ti­nui­tät in der Ver­eins­füh­rung. Der Vor­stand wur­de in sei­nem Amt bestätigt:

  • Vor­sit­zen­der: Peter Klein-Nordhues

  • Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de: Hjör­dis Bohse

  • Schrift­füh­rung: Ange­li­ka Nordhues

  • Schatz­meis­ter: Thors­ten Quest

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Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet durch: Auf­nah­me ins Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm offiziell!

Wes­t­ov­er­le­din­gen in Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm aufgenommen Erfolg­rei­che Bewer­bung: Sechs Ort­schaf­ten bil­den neue „Dorf­re­gi­on“ Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet in eine neue Pha­se der...

Lokal

Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te set­zen auf Koope­ra­ti­on mit der Ems-Dollart-Region

Die Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter im Gespräch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Ems-Dol­lart-Regi­on in Bad Nieu­weschans. Das Foto zeigt...

Lokal

Erfolg­rei­che Aus­bil­dungs­ab­schlüs­se am Kli­ni­kum Leer: Nach­wuchs­kräf­te star­ten ins Berufsleben

Fran­zis­ka Macher (Per­so­nal­lei­tung), Jule Buß, Dei­ke Wel­zel (Kauf­frau­en im Gesund­heits­we-sen), Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin). Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss in ver­schie­de­nen Berufsfeldern Leer/Ostfriesland, 6....

Blaulicht

Sach­be­schä­di­gun­gen und schwe­rer Dieb­stahl: Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.07.2026     Jem­gum — Sachbeschädigung Zwi­schen dem 26.06.2026 gegen 22:00 Uhr...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Umge­bung: Von ver­such­ten Ein­brü­chen bis zu gefähr­li­cher Trun­ken­heit am Steuer

POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag den 05.07.2026     Rhau­der­fehn — ver­such­ter Einbruch In der Nacht vom 03.07....

Lokal

1.789 Ein­sät­ze: Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer blickt auf ein inten­si­ves Jahr zurück

Beein­dru­cken­de Bilanz und per­so­nel­le Wei­chen­stel­lun­gen beim Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer West­rhau­der­fehn. Ein voll besetz­tes Fest­zelt am Schul­zen­trum bil­de­te am Sams­tag­nach­mit­tag den wür­di­gen Rah­men...

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