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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Start­schuss für den Früh­jahrs­putz 2026 in der Stadt Leer

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Wil­der Müll am Ost­fries­land Wan­der­weg: An d. See­schleu­se und nahe der Eisen­bahn­brü­cke gefähr­den Plas­tik­res­te und ros­ti­ger Unrat die Natur. Ein kon­kre­ter Anlass für den „Früh­jahrs­putz 2026“ der Stadt­wer­ke Leer – Grei­fer und Säcke für Frei­wil­li­ge wer­den kos­ten­los vom Bau­be­triebs­hof gestellt.

Gemein­sam für eine sau­be­re Stadt: Start­schuss zum „Früh­jahrs­putz 2026“ in Leer

LEER – Pas­send zum meteo­ro­lo­gi­schen Früh­lings­be­ginn rufen die Stadt Leer und die Stadt­wer­ke Leer auch in die­sem Jahr wie­der zur gro­ßen Rei­ni­gungs­ak­ti­on auf. Unter dem Mot­to „Früh­jahrs­putz 2026“ sind alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­la­den, die hei­mi­sche Land­schaft von acht­los ent­sorg­tem Unrat zu befreien.

Seit vie­len Jah­ren ist die gemein­sa­me Akti­on ein fes­ter Bestand­teil im Ter­min­ka­len­der der Stadt. Das Ziel ist klar defi­niert: Soge­nann­ter „wil­der Müll“, der lei­der viel zu oft vor­sätz­lich in der frei­en Natur ent­sorgt wird, soll gesam­melt und fach­ge­recht ent­sorgt wer­den. Dies schont nicht nur die Optik unse­rer schö­nen Regi­on, son­dern besei­tigt auch hand­fes­te Gefah­ren für die Umwelt und die hei­mi­sche Tierwelt.

Unter­stüt­zung durch die Stadtwerke

Damit die Sam­mel­ak­ti­on ein vol­ler Erfolg wird, grei­fen die Stadt­wer­ke Leer den frei­wil­li­gen Hel­fern tat­kräf­tig unter die Arme. Egal ob Ein­zel­per­so­nen, Fami­li­en, Ver­ei­ne oder Grup­pen – der Bau­be­triebs­hof stellt die not­wen­di­ge Aus­rüs­tung zur Verfügung:

  • Mate­ri­al: Grei­fer und Müll­sä­cke kön­nen direkt über die Stadt­wer­ke bezo­gen werden.

  • Logis­tik: Der gesam­mel­te Unrat kann ent­we­der beim Bau­be­triebs­hof abge­ge­ben wer­den oder wird nach vor­he­ri­ger Abspra­che an einem ver­ein­bar­ten Ort von den Stadt­wer­ken abgeholt.

Kon­takt und Anmeldung

Um die Ver­tei­lung der Mate­ria­li­en und die Abho­lung des Mülls zu koor­di­nie­ren, wird um eine vor­he­ri­ge Ter­min­ab­spra­che gebe­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich direkt an die zustän­di­gen Ansprech­part­ner wenden:

  • Jan Tülp und Jens Dene­kas: Tele­fo­nisch erreich­bar unter 0491/92770–413 oder ‑415.

Foto­gruß von der Sammelaktion

Um das Enga­ge­ment der Leera­ner sicht­bar zu machen, freu­en sich die Stadt und die Stadt­wer­ke über Bild­ma­te­ri­al von den Aktio­nen. Wer sei­ne Fun­de oder die flei­ßi­gen Teams prä­sen­tie­ren möch­te, kann Fotos per E‑Mail an presse@leer.de sen­den. Eine Aus­wahl der Bil­der soll anschlie­ßend auf den offi­zi­el­len Social-Media-Kanä­len ver­öf­fent­licht werden.

Machen wir unse­re Stadt gemein­sam bereit für den Frühling! 🌸🧹

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Bund för­dert Sanie­rung des Tra­di­ti­ons­kut­ters HINDERK in Ditzum

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Finanz­sprit­ze aus Ber­lin: Bun­des­för­de­rung ret­tet den Tra­di­ti­ons­kut­ter „HINDERK“

JEMGUM / DITZUM – Gute Nach­rich­ten für die mari­ti­me Kul­tur in Ost­fries­land: Der his­to­ri­sche Holz­kut­ter „HINDERK“ kann saniert wer­den. Dank einer För­de­rung in Höhe von knapp 78.000 Euro aus dem Denk­mal­schutz-Son­der­pro­gramm des Bun­des ist der Fort­be­stand des 1969 gebau­ten Schif­fes gesichert.

Von Was­ser und Wet­ter gezeich­net, steht dem Tra­di­ti­ons­kut­ter „HINDERK“ eine umfas­sen­de Ver­jün­gungs­kur bevor. Wie die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann nun mit­teil­te, unter­stützt der Bund die not­wen­di­gen Instand­set­zungs­ar­bei­ten mit einer Sum­me von exakt 77.933,10 Euro. Für die Betrei­ber, die Dit­zu­mer Hafen- und Kut­ter­ge­meens­kupp, ist dies ein ent­schei­den­der Durch­bruch, da die anste­hen­den Kos­ten die Kapa­zi­tä­ten des Ver­eins allein über­stie­gen hätten.

Ein Zeu­ge der Dit­zu­mer Schiffbaukunst

Die „HINDERK“ ist tief in der Regi­on ver­wur­zelt. Sie lief im Jahr 1969 auf der renom­mier­ten Bült­jer-Werft in Ditz­um vom Sta­pel. Über Jahr­zehn­te hin­weg präg­te der Kut­ter das Bild auf der Ems und vor den Ost­frie­si­schen Inseln, wo er als Fisch- und Krab­ben­kut­ter im har­ten Ein­satz war. Heu­te dient er als schwim­men­des Kul­tur­gut und ermög­licht bei Ems- und Fang­fahr­ten einen leben­di­gen Ein­blick in die tra­di­tio­nel­le Seefahrt.

Umfang­rei­che Sanie­rungs­maß­nah­men erforderlich

Nach 57 Jah­ren im Dienst haben die Ele­men­te dem Holz­rumpf zuge­setzt. Die Män­gel­lis­te ist lang und eine Sanie­rung zwin­gend erfor­der­lich, um die See­tüch­tig­keit dau­er­haft zu erhalten:

  • Struk­tur: Umfang­rei­che Holz­ar­bei­ten an der Steu­er­bord­wand sowie die Erneue­rung der Vor­der­ste­ven sind geplant.

  • Ver­sie­ge­lung: Das Ober­deck muss kom­plett neu ver­sie­gelt wer­den, um das Schiff gegen ein­drin­gen­de Feuch­tig­keit zu schützen.

  • Optik und Schutz: Die Mas­ten erhal­ten einen neu­en Schutzanstrich.

Aner­ken­nung von natio­na­ler Bedeutung

Die Mit­tel für das Pro­jekt stam­men aus dem Denk­mal­schutz-Son­der­pro­gramm, das seit 2009 bun­des­weit bedeu­ten­de Kul­tur­denk­mä­ler för­dert. Dass die „HINDERK“ in die­ses Pro­gramm auf­ge­nom­men wur­de, ist auch eine Auszeichnung.

„HINDERK ist mehr als nur ein ‘alter Kut­ter’. Er hat viel erlebt, trägt Geschich­te und Geschich­ten in sich“, unter­streicht Git­ta Con­ne­mann. Die Zusa­ge aus Ber­lin sei laut der Abge­ord­ne­ten ein Sie­gel dafür, dass das Schiff von natio­na­ler Bedeu­tung ist. Mit der nun gesi­cher­ten Finan­zie­rung kön­ne die Sanie­rung zeit­nah begin­nen. Ziel ist es, dass der Kut­ter bald wie­der in sei­nem alten Glanz erstrahlt und sicher in See ste­chen kann.

Das mari­ti­me Erbe der Ems­re­gi­on erhält damit einen wich­ti­gen Rück­halt, damit es auch für künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen erleb­bar bleibt.

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Stadt Leer ent­wi­ckelt 40 kon­kre­te Maß­nah­men zur Klimaanpassung

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Kli­ma­an­pas­sung in Leer: 40 kon­kre­te Ideen für eine resi­li­en­te Stadt

Die Stadt Leer rüs­tet sich für die Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels. Unter der Lei­tung der städ­ti­schen Kli­ma­fol­gen­an­pas­sungs­ma­na­ge­rin Caro­lin Hei­ler und des Gut­ach­ter­bü­ros Green Adapt fand kürz­lich der zwei­te Fach­work­shop zur Kli­ma­an­pas­sung statt. Ziel der Ver­an­stal­tung war es, wirk­sa­me Stra­te­gien gegen die zuneh­men­den Gefah­ren durch Stark­re­gen und extre­me Hit­ze­pe­ri­oden zu entwickeln.

Ein brei­tes Bünd­nis für den Klimaschutz

An dem Work­shop betei­lig­ten sich zahl­rei­che Akteu­re aus ver­schie­de­nen Berei­chen der Stadt­ge­sell­schaft. Neben der Stadt­ver­wal­tung und den Stadt­wer­ken brach­ten auch Ver­tre­ter des Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tals, des BUND, der Grund­schu­len sowie des Land­krei­ses ihre Exper­ti­se ein. Eben­falls ver­tre­ten waren die Land­wirt­schafts­kam­mer und der NABU, um eine ganz­heit­li­che Per­spek­ti­ve auf die not­wen­di­gen Maß­nah­men zu gewährleisten.

Von der Dach­be­grü­nung bis zum Bauverbot

Das Ergeb­nis des inten­si­ven Aus­tauschs ist beein­dru­ckend: Rund 40 kon­kre­te Ideen wur­den erar­bei­tet und auf ihre rea­lis­ti­sche Umsetz­bar­keit geprüft. Die Ansät­ze sind dabei viel­fäl­tig und in spe­zi­el­len Maß­nah­men­steck­brie­fen fest­ge­hal­ten worden:

  • Natur­ba­sier­te Lösun­gen: Hier­zu zäh­len unter ande­rem Dach­be­grü­nun­gen zur Küh­lung und Wasserspeicherung.

  • Infra­struk­tur & Tech­nik: Die Lis­te umfasst tech­ni­sche Bau­ten wie Dei­che und Rück­hal­te­be­cken sowie den Ein­satz hit­ze­re­si­li­en­ter Baustoffe.

  • Stadt­pla­nung: Dis­ku­tiert wur­den Rege­lun­gen wie Bau­ver­bo­te in Über­schwem­mungs­ge­bie­ten und der Erhalt wich­ti­ger Frischluftschneisen.

  • För­de­rung & Infor­ma­ti­on: Auch öko­no­mi­sche Anrei­ze durch För­der­pro­gram­me, Info-Kam­pa­gnen und die Stär­kung der pri­va­ten Eigen­vor­sor­ge durch Bera­tun­gen am Haus sind Teil des Konzepts.

Daten­ba­sier­te Pla­nung: Hit­ze- und Starkregenkarten

Grund­la­ge für die Dis­kus­sio­nen bil­de­ten moder­ne Ana­ly­se­tools. Wäh­rend des Work­shops wur­den eine Stark­re­gen­ge­fah­ren­kar­te und eine Hit­zehot­spot-Kar­te für das Leera­ner Stadt­ge­biet vor­ge­stellt. Die­se Kar­ten basie­ren auf hydro­lo­gi­schen Daten sowie satel­li­ten­ge­stütz­ten Luft­bild­aus­wer­tun­gen und zei­gen prä­zi­se auf, wo im Stadt­ge­biet beson­de­rer Hand­lungs­be­darf besteht. Zudem gab Dr. Andre­as Marx vom Helm­holtz-Zen­trum für Umwelt­for­schung Ein­bli­cke in den bun­des­wei­ten Dür­re­mo­ni­tor und erläu­ter­te die Fol­gen für Land­wirt­schaft und Biodiversität.

So geht es wei­ter: Der Weg zum Klimaanpassungskonzept

Im nächs­ten Schritt wer­den die Maß­nah­men­steck­brie­fe detail­liert aus­ge­ar­bei­tet und mit kon­kre­ten Zustän­dig­kei­ten, Finan­zie­rungs­plä­nen und Zeit­ho­ri­zon­ten ver­se­hen. In einem drit­ten Work­shop sol­len schließ­lich Prio­ri­tä­ten für den fina­len Maß­nah­men­ka­ta­log fest­ge­legt wer­den, der anschlie­ßend der Poli­tik zur Ent­schei­dung vor­ge­legt wird.

Bür­ger­be­tei­li­gung wei­ter­hin erwünscht

Das Pro­jekt lebt vom Mit­ma­chen. Auch nach dem Work­shop haben Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Mög­lich­keit, ihre eige­nen Ideen ein­zu­brin­gen. Dies ist ent­we­der online über die Betei­li­gungs­kar­ten der Stadt Leer oder direkt vor Ort in der Stadt­bi­blio­thek möglich.

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Chef­arzt der Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin Dr. med. Jür­gen Hin­kel­mann gemein­sam mit Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp. Ver­stär­kung in der Kli­nik­lei­tung: Dr....

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Kreis­tag Leer: Even­burg-Sekt – vol­le Trans­pa­renz der Frak­ti­ons­gel­der – Personalentscheidungen

Kreis­tag Leer: Per­so­na­li­en, Finan­zen und Trans­pa­renz­an­trä­ge im Fokus   Am kom­men­den Mon­tag, den 9. März 2026, tritt der Kreis­tag des Land­krei­ses...

Lokal

Geflü­gel­pest im Land­kreis Leer amt­lich festgestellt

Geflü­gel­pest im Land­kreis Leer: Amt­li­cher Aus­bruch in Moorm­er­land festgestellt Am 2. März 2026 wur­de in einer Geflü­gel­hal­tung in der Gemein­de...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

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Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

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Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...