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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Feu­er­wehr-Wett­be­werb in Ween­er­moor: Wymeer-Boen und Ween­er­moor holen den Sieg

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Schnel­lig­keit, Team­geist und nas­se Klei­dung: Feu­er­weh­ren mes­sen sich in Weenermoor

Zehn akti­ve Grup­pen und fünf Jugend­mann­schaf­ten tre­ten beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb an – Wymeer-Boen und Ween­er­moor holen die Tagessiege

Ween­er­moor – Span­nung, Tem­po und jede Men­ge Team­geist bestimm­ten am Frei­tag, 21. August 2026, das Gesche­hen auf dem Wett­kampf­platz neben dem Feu­er­wehr­haus in Ween­er­moor. Zehn akti­ve Feu­er­wehr­grup­pen und fünf Jugend­mann­schaf­ten aus dem gesam­ten Rhei­der­land tra­ten beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb gegen­ein­an­der an und stell­ten ihr Kön­nen unter Beweis.

Unter der fach­kun­di­gen Lei­tung von Gemein­de­brand­meis­ter Peter Olt­manns aus Wymeer muss­ten die Mann­schaf­ten eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be mög­lichst schnell und gleich­zei­tig prä­zi­se bewäl­ti­gen. Dabei kam es nicht nur auf Geschwin­dig­keit, son­dern vor allem auf das per­fek­te Zusam­men­spiel inner­halb der Grup­pe an.

Prä­zi­si­on und Tem­po sind gefragt

Die Auf­ga­be hat­te es in sich: Zunächst muss­ten die Ein­satz­kräf­te die Sau­g­län­gen und Schläu­che mög­lichst schnell zusam­men­kup­peln. Anschlie­ßend galt es, die Trag­kraft­sprit­ze (TS) zu bedie­nen und den Ver­tei­ler am Ende einer 20 Meter lan­gen B‑Schlauchleitung kor­rekt zu setzen.

Zum Abschluss muss­ten die Mann­schaf­ten über die C‑Strahlrohre Kanis­ter von ihren Sta­ti­ven sprit­zen. Jeder Hand­griff muss­te sit­zen – denn bereits klei­ne Ver­zö­ge­run­gen konn­ten sich unmit­tel­bar auf die End­punkt­zahl auswirken.

Dass bei aller Kon­zen­tra­ti­on auch der Spaß nicht zu kurz kam, zeig­te eine Sze­ne bei der Jugend­feu­er­wehr Wymeer-Boen. Dort wur­de das Was­ser bereits nach vor­ne gepumpt, bevor das Strahl­rohr ange­kup­pelt war. Die Fol­ge: wert­vol­le Sekun­den gin­gen ver­lo­ren und eini­ge Ein­satz­kräf­te beka­men unfrei­wil­lig eine ordent­li­che Abküh­lung. Die nas­se Klei­dung sorg­te aller­dings eher für Schmun­zeln als für schlech­te Stimmung.

Ween­er­moor gewinnt bei der Jugend

Nach Abschluss der Wett­be­wer­be über­nah­men Orts­brand­meis­ter Nico Did­dens und Gemein­de­brand­meis­ter Peter Olt­manns die Siegerehrung.

Bei der Jugend­feu­er­wehr konn­te sich die gast­ge­ben­de Mann­schaft aus Ween­er­moor den Tages­sieg sichern. Mit einer Zeit von 79,97 Sekun­den erreich­te sie 420,03 End­punk­te und ver­wies die Jugend­feu­er­weh­ren aus Wee­ner und Wymeer-Boen auf die Plät­ze zwei und drei.

Die Jugend­feu­er­wehr Wee­ner kam mit 88,91 Sekun­den auf 411,09 End­punk­te und beleg­te Platz zwei. Wymeer-Boen erreich­te 91,48 Sekun­den und 408,52 End­punk­te und wur­de Dritter.

Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Hol­thusen mit 111,11 Sekun­den und 388,89 End­punk­ten sowie Bun­de mit 112,01 Sekun­den und 387,99 Endpunkten.

Ergeb­nis­se Jugendfeuerwehr

  1. Ween­er­moor – 79,97 Sek. – 420,03 Endpunkte
  2. Wee­ner – 88,91 Sek. – 411,09 Endpunkte
  3. Wymeer-Boen – 91,48 Sek. – 408,52 Endpunkte
  4. Hol­thusen – 111,11 Sek. – 388,89 Endpunkte
  5. Bun­de – 112,01 Sek. – 387,99 Endpunkte

Wymeer-Boen gewinnt bei den akti­ven Ortswehren

Auch bei den akti­ven Orts­weh­ren ging es äußerst knapp zu. Am Ende setz­te sich Wymeer-Boen durch. Die Mann­schaft benö­tig­te ledig­lich 61,55 Sekun­den und kam damit auf 438,45 End­punk­te.

Nur knapp dahin­ter folg­te Holt­gas­te mit 62,45 Sekun­den und 437,55 End­punk­ten. Den drit­ten Platz sicher­te sich Ditz­um mit 68,13 Sekun­den und 431,87 Endpunkten.

Die Feu­er­wehr Wee­ner beleg­te mit 69,22 Sekun­den und 430,78 End­punk­ten den vier­ten Platz. Jem­gum wur­de mit 73,47 Sekun­den und 426,53 End­punk­ten Fünfter.

Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Bund­er­hee mit 73,78 Sekun­den, Ween­er­moor mit 85,50 Sekun­den, Hol­thusen mit 86,53 Sekun­den, Bun­de mit 89,28 Sekun­den und Critz­um mit 106,06 Sekunden.

Ergeb­nis­se der Ortswehren

  1. Wymeer-Boen – 61,55 Sek. – 438,45 Endpunkte
  2. Holt­gas­te – 62,45 Sek. – 437,55 Endpunkte
  3. Ditz­um – 68,13 Sek. – 431,87 Endpunkte
  4. Wee­ner – 69,22 Sek. – 430,78 Endpunkte
  5. Jem­gum – 73,47 Sek. – 426,53 Endpunkte
  6. Bund­er­hee – 73,78 Sek. – 426,22 Endpunkte
  7. Ween­er­moor – 85,50 Sek. – 414,50 Endpunkte
  8. Hol­thusen – 86,53 Sek. – 413,47 Endpunkte
  9. Bun­de – 89,28 Sek. – 410,72 Endpunkte
  10. Critz­um – 106,06 Sek. – 393,94 Endpunkte

Der Schnel­lig­keits­wett­be­werb in Ween­er­moor zeig­te ein­drucks­voll, wie wich­tig bei der Feu­er­wehr neben tech­ni­schem Kön­nen vor allem Team­ar­beit, Prä­zi­si­on und ein gut abge­stimm­tes Zusam­men­spiel sind. Gleich­zei­tig bot der Wett­be­werb den Nach­wuchs­kräf­ten und den akti­ven Feu­er­wehr­leu­ten die Gele­gen­heit, ihr Kön­nen unter Wett­be­werbs­be­din­gun­gen unter Beweis zu stellen.

Fotos: Joa­chim Rand

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Mehr Bahn und Rad – neue Impul­se für Ihr­ho­ve und die Radvorrangroute

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Vor der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda: v. l. n. r. Filiz Polat (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Tammo Len­ger (Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat), Ste­phan Christ (MdL, Bünd­nis 90/Die Grü­nen) und Ben Fischer (Bünd­nis 90/Die Grü­nen Over­le­din­ger­land) infor­mier­ten sich über die Ver­kehrs­si­tua­ti­on und mög­li­che Ver­bes­se­run­gen für den Rad- und Fußverkehr.

Grü­ne Abge­ord­ne­te aus Land und Bund infor­mie­ren sich über Bahn­hal­te­punkt Ihr­ho­ve und Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg

Wes­t­ov­er­le­din­gen soll beim Aus­bau von Bahn- und Rad­ver­kehr eine wich­ti­ge Rol­le im Land­kreis Leer über­neh­men. Auf Ein­la­dung von Tammo Len­ger infor­mier­ten sich die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, und Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, über die aktu­el­le Situa­ti­on und geplan­te Ver­kehrs­pro­jek­te in der Gemeinde.

Im Mit­tel­punkt des Besuchs stan­den der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, die geplan­te Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg sowie die Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda.

Wes­t­ov­er­le­din­gen als Kno­ten­punkt für Bahn und Rad

„Für die Bahn und den Rad­ver­kehr ist Wes­t­ov­er­le­din­gen der Kno­ten­punkt im Land­kreis Leer“, erklär­te Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat von Bünd­nis 90/Die Grü­nen und SPD. Aus sei­ner Sicht kommt ins­be­son­de­re einer schnel­len und attrak­ti­ven Rad­ver­bin­dung zwi­schen Leer und Papen­burg eine gro­ße Bedeu­tung zu.

Gleich­zei­tig müs­se der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve mög­lichst umfas­send genutzt wer­den. „Wir müs­sen es hin­be­kom­men, dass am neu­en Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve nicht nur die Züge von Leer nach Gro­nin­gen, son­dern auch die von Müns­ter nach Nord­deich hal­ten“, mach­te Len­ger deutlich.

Gemein­sam besich­tig­ten die Poli­ti­ker den neu­en Bahn­hal­te­punkt und schau­ten sich außer­dem die mög­li­che Wei­ter­füh­rung des Rad­we­ges ent­lang der Bahn­stre­cke und durch den Hamm­rich an.

Auch die West­fa­len­bahn soll in Ihr­ho­ve halten

Filiz Polat sieht im neu­en Bahn­hal­te­punkt einen wich­ti­gen Fort­schritt für Wes­t­ov­er­le­din­gen. „Wes­t­ov­er­le­din­gen hat lan­ge auf den Hal­te­punkt gewar­tet. Ich freue mich ins­be­son­de­re für die Pend­le­rin­nen und Pend­ler, die bald in die Arri­va-Züge umstei­gen kön­nen“, sag­te die Bundestagsabgeordnete.

Gleich­zei­tig soll­te aus ihrer Sicht geprüft wer­den, ob künf­tig auch ein Halt der West­fa­len­bahn in Ihr­ho­ve ermög­licht wer­den kann. Polat sag­te Len­ger zu, die­se Fra­ge mit nach Ber­lin zu neh­men und dort wei­ter anzusprechen.

Damit könn­te der Bahn­hal­te­punkt aus Sicht der Betei­lig­ten zu einem noch wich­ti­ge­ren Bestand­teil des regio­na­len Bahn­ver­kehrs wer­den und zusätz­li­che Ver­bin­dun­gen für Pend­ler schaffen.

Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg soll All­tags­rad­ver­kehr stärken

Auch der Rad­ver­kehr spiel­te bei dem Besuch eine zen­tra­le Rol­le. Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, ver­wies auf die Bedeu­tung des Fahr­rads für Ostfriesland.

„Rad­fah­ren gehört zu Ost­fries­land wie der Tee und eine stei­fe Bri­se“, sag­te Christ. Damit das Fahr­rad jedoch nicht nur für Aus­flü­ge und tou­ris­ti­sche Tou­ren genutzt wer­den kön­ne, son­dern auch im All­tag eine kom­for­ta­ble Alter­na­ti­ve dar­stel­le, müs­se die ent­spre­chen­de Infra­struk­tur wei­ter aus­ge­baut werden.

Ein wich­ti­ges Pro­jekt ist dabei die Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Die geplan­te Ver­bin­dung soll den Rad­ver­kehr zwi­schen den Städ­ten stär­ken und ins­be­son­de­re für All­tags- und Pend­ler­ver­kehr attrak­tiv werden.

Christ begrüß­te, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. „Es ist gut, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. Ich siche­re Tammo Len­ger als Bür­ger­meis­ter mei­ne Unter­stüt­zung bei der Rea­li­sie­rung die­ses wich­ti­gen Pro­jekts für die Gemein­de zu“, erklär­te Christ.

 

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Wie Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge Rücken und Gelen­ke unter­stüt­zen können

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey

Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

Eisen­bahn­brü­cke über die Leda bleibt Engstelle

Zum Abschluss des Besuchs stand eine Bege­hung der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda auf dem Pro­gramm. Die Brü­cke gilt aus Sicht Len­gers als ärger­li­che Eng­stel­le im Verkehrsnetz.

Hier setzt sich der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für den Bau einer zusätz­li­chen Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­brü­cke ein. Damit könn­te die Ver­kehrs­si­tua­ti­on für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger ver­bes­sert und eine wich­ti­ge Lücke im regio­na­len Wege­netz geschlos­sen werden.

Auch bei die­sem Vor­ha­ben signa­li­sier­ten Polat und Christ ihre Unter­stüt­zung. Gleich­zei­tig ver­wie­sen sie auf die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für den Bahnverkehr.

„Auch hier wer­den wir unter­stüt­zen. Außer­dem kom­men wir lang­fris­tig nicht um einen zwei­glei­si­gen Aus­bau der Eisen­bahn­brü­cke umhin“, erklär­ten Polat und Christ.

Die bei­den Abge­ord­ne­ten kün­dig­ten an, die Ideen und Anlie­gen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen sowohl nach Han­no­ver als auch nach Ber­lin mitzunehmen.

Damit stan­den bei dem Besuch drei zen­tra­le The­men im Mit­tel­punkt: ein leis­tungs­fä­hi­ger Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, eine bes­se­re Rad­ver­bin­dung zwi­schen Emden und Papen­burg sowie eine lang­fris­ti­ge Lösung für die Eng­stel­le an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda. Für Wes­t­ov­er­le­din­gen geht es damit um wich­ti­ge Bau­stei­ne für eine moder­ne und all­tags­taug­li­che Verkehrsinfrastruktur.

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WOL: Kos­ten­los Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen pflü­cken: Hier kön­nen Sie in ernten

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Kos­ten­los Obst pflü­cken in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Gel­bes Band lädt zur Ern­te ein

Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen kos­ten­los ern­ten: Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen betei­ligt sich zum vier­ten Mal am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Gute Nach­rich­ten für alle Obst­lieb­ha­ber: In Wes­t­ov­er­le­din­gen kön­nen Bür­ger auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­los Obst von kom­mu­na­len Streu­obst­wie­sen ern­ten. Die Gemein­de betei­ligt sich bereits zum vier­ten Mal in Fol­ge am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“.

Das Prin­zip ist ein­fach: Obst­bäu­me, die mit einem gel­ben Band gekenn­zeich­net sind, dür­fen von allen Wes­t­ov­er­le­din­gern ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che abge­ern­tet wer­den. Je nach Stand­ort kön­nen dabei Äpfel, Bir­nen oder Zwetsch­gen gepflückt werden.

Damit wird nicht nur kos­ten­lo­ses Obst zur Ver­fü­gung gestellt. Gleich­zei­tig soll ver­hin­dert wer­den, dass wert­vol­les Obst unge­nutzt auf den Wie­sen lie­gen bleibt.

Hier kön­nen Sie in Wes­t­ov­er­le­din­gen Obst pflücken

Die Gemein­de hat meh­re­re Stand­or­te mit ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­ten Obst­bäu­men ausgewiesen:

  • Ems­stra­ße: Äpfel und Zwetsch­gen, Ecke Möwenstraße/Emsstraße
  • Balt­ru­mer Stra­ße: Äpfel und Bir­nen, Ecke Ihre­ner Straße/Baltrumer Straße
  • Völ­le­ner Kark­pad: Äpfel, am Seitenstreifen
  • Up Höch­te: Äpfel und Zwetsch­gen, links vor dem Wendeplatz
  • Mar­ker Müh­len Weg: Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen, Ecke Deich­ver­tei­di­gungs­stra­ße-Süd­/­Mar­ker Müh­len Weg

Wer sich auf den Weg zur Obst­ern­te macht, soll­te unbe­dingt die Hin­weis­schil­der vor Ort beach­ten. Sie ent­hal­ten wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der jewei­li­gen Flä­chen und sol­len dafür sor­gen, dass die Ern­te sicher und ohne Gefähr­dung für Besu­cher erfolgt.

 

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Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

Auch eige­ne Obst­bäu­me kön­nen zum Ern­ten frei­ge­ge­ben werden

Das Pro­jekt „Gel­bes Band“ rich­tet sich nicht nur an kom­mu­na­le Flä­chen. Auch pri­va­te Eigen­tü­mer kön­nen dazu bei­tra­gen, dass mehr Obst genutzt wird.

Wer selbst Obst­bäu­me besitzt, deren Früch­te nicht voll­stän­dig ver­wer­tet wer­den kön­nen, hat die Mög­lich­keit, die­se zum Pflü­cken frei­zu­ge­ben. Über www.zehn-niedersachsen.de kön­nen eige­ne Obst­bäu­me zum Ern­ten ange­mel­det werden.

So kön­nen über­schüs­si­ge Äpfel, Bir­nen oder ande­re Früch­te von ande­ren Men­schen genutzt wer­den, anstatt unge­nutzt zu bleiben.

Das Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“ ver­bin­det damit kos­ten­lo­ses regio­na­les Obst, nach­hal­ti­ge Lebens­mit­tel­ver­wer­tung und die Nut­zung vor­han­de­ner Streu­obst­wie­sen – und lädt in Wes­t­ov­er­le­din­gen bereits im vier­ten Jahr dazu ein, selbst aktiv zu werden.

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