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Niederlande stoppen ihre Gaslieferungen. Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet.
Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet
- Gasmonteure besuchen alle Verbraucher mit Erdgasanschluss, um Gasgeräte anzupassen.
- Großprojekt dauert noch bis 2027 und sichert Gasversorgung der Region.
- Rund 98 Prozent aller Geräte sind anpassbar.
- Nur nach der Umrüstung können Geräte auch das aus LNG gewonnene Erdgas verbrennen.
Die Niederlande müssen die Lieferungen ihres L‑Erdgases nach Deutschland, Belgien und Frankreich bereits in wenigen Jahren beenden. Daher erhielt EWE Netz einen gesetzlichen Bundesauftrag, den Nordwesten Deutschlands auf H‑Erdgas umzustellen. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nordverbund, zum Beispiel aus Norwegen und Großbritannien. Bei den zwei Gassorten liegt der Unterschied im Energiegehalt: H‑Gas setzt bei der Verbrennung mehr Energie frei als das niederländische L‑Gas, daran muss EWE Netz auch nahezu alle Erdgasgeräte manuell anpassen.
In den nächsten Jahren erhalten alle Erdgasverbraucher in Ostfriesland mindestens zwei Besuche von EWE Netz — unabhängig davon, bei welchem Gaslieferanten sie letztlich ihre Gasrechnung bezahlen. Gestartet ist das Projekt jetzt in den Gemeinden Uplengen und Jümme, danach geht es in Ostfriesland weiter. Die Besuchstermine versendet EWE Netz immer einige Wochen zuvor auf dem Postwege, per Einschreiben.
Das geschieht bei den Besuchen
Bei dem ersten Besuch stehen zwei Fragen im Vordergrund: Zum einen welche Erdgasgeräte setzen die Kunden in ihrem Gebäude überhaupt ein? Betroffen sind alle Geräte, die mit Erdgas betrieben werden, zum Beispiel Herde, Heizungen oder erdgasbetriebene Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler. Ausgenommen sind Geräte, die zum Beispiel mit Flaschen- beziehungsweise Flüssig- oder Propangas betrieben werden. Gasbetriebene PKW müssen auch nicht umgerüstet werden. Zum anderen klären die Monteure vor Ort, ob die Kundengeräte das H‑Gas möglichst sauber und vor allem sicher verbrennen können. „Daher setzen wir an den Geräten immer eine wichtige Sicherheitsprüfung um und nehmen jeweils Daten vom Typenschild der Geräte auf, viel mehr geschieht während dieses ersten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Witthus, Sprecher des Projekts bei EWE Netz.
Sehr hohe Komplexität
Die Informationen vom Typenschild gleicht EWE Netz mit einer Datenbank ab, die vom „Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Geräte-Hersteller hinterlegen hier insbesondere drei Informationen: Ist das vom Kunden eingesetzte Modell überhaupt an H‑Gas anpassbar? Wie kann es angepasst werden? Und zu welchem Zeitpunkt sollte EWE Netz das Gerät anpassen?
„Wenn notwendig, bestellen wir für jeden Kunden und jedes seiner Geräte einen individuellen Umrüstsatz für das H‑Gas“, so Witthus weiter. Und genau das macht das Projekt zu einer wahren Mammutaufgabe: Denn im Nordwesten nutzen Verbraucher nicht nur über 700.000 Erdgasgeräte aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Geräte unterscheiden sich auch in weit über 22.000 Varianten. „Und nahezu jede Variante braucht eventuell eine individuelle Umrüstung. Hinzu kommen dann ja noch die unterschiedlichsten Reparatur- und Wartungszustände, daher müssen wir jedes Gerät persönlich prüfen“, ergänzt Witthus.
98 Prozent sind anpassbar
Über 200.000 Erdgasgeräte konnte EWE Netz bereits an das H‑Gas anpassen. „Mit der hier gemachten Erfahrung können wir sagen, dass sich insgesamt rund 98 Prozent aller Kundengeräte an das H‑Gas anpassen lassen“, berichtet Witthus. EWE Netz rechnet damit, diesen Wert auch in Ostfriesland erreichen zu können. „Sollte eine Heizung zum Beispiel heute 20–25 Jahre alt sein, muss man sich der Eigentümer in der Regel keine Sorgen machen“, beruhigt Witthus und ergänzt: „Auch bei noch älteren Markengeräten gelingt es meistens, diese an das H‑Gas anzupassen.“
Wenn sich ein Gerät doch einmal nicht mehr anpassen lässt, dann liegt es meistens daran, dass es den Geräte-Hersteller heute nicht mehr gibt und dieser daher kein Umrüstmaterial mehr liefern kann. In Einzelfällen haben die Hersteller auch den Support für bestimmte Geräte aufgegeben, auch dieses betrifft in der Regel nur sehr alte Geräte. Aber auch dann kann EWE Netz häufig kein Material mehr erhalten. Technische Probleme während des Umrüstens gab es laut Witthus unterdessen bislang nahezu ausschließlich bei alten Heizungen, die noch nie oder zu selten durch einen Fachbetrieb gewartet wurden. „Regelmäßige Wartungen der Heizungen unterstützen eine reibungslose Umrüstung auf das H‑Gas, sie sparen aber auch deutlich Erdgas und verlängern die Lebenszeit der Geräte.“
Keine Rechnungen
Grundsätzlich entstehen Kunden durch das Projekt keine direkten Kosten. Daher versendet EWE Netz weder für die Service-Besuche noch für das Material Rechnungen. Und die Gasmonteure verlangen vor Ort niemals Geld von Kunden. Eine Ausnahme gibt es bei den Service-Besuchen aber: Falls die Monteure vor Ort feststellen, dass ein Gerät eine Reparatur braucht oder gewartet werden muss, beauftragt der Eigentümer dafür wie gewohnt einen Fachbetrieb seiner Wahl und bezahlt ihn.
Erdgasgeräte und LNG
Nahezu alle Erdgasgeräte, die das Unternehmen bei Privatkunden derzeit auf das H‑Erdgas umrüstet, sollten anschließend auch das aus LNG gewonnene Erdgas zuverlässig verbrennen können. Die noch auf L‑Erdgas eingestellten Geräte können das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außereuropäischen Herkunftsländern stammt. Es wird bei einer Temperatur von ca. ‑161 °C flüssig – also zu LNG (Liquefied Natural Gas bzw. Flüssigerdgas) und lässt sich dann auch per Schiff transportieren. Für das Einspeisen in Gas-Pipelines wird LNG wieder in einen gasförmigen Zustand gebracht.
Um die Gasversorgung des Nordwestens darüber hinaus weiter zu sichern, plant EWE Netz parallel ein zweites Großprojekt: Das Unternehmen wird in Rekordzeit eine rund 70 Kilometer lange Pipeline vom Raum Sande (Friesland) zu den EWE-Gasspeichern in Ostfriesland bauen, um das Netz für die Aufnahme großer Mengen von in Wilhelmshaven anlandendem LNG vorzubereiten. Bereits 2023 soll diese Pipeline in Betrieb gehen. Perspektivisch hat die Leitung auch das Potential, eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern für den Transport von per Schiff importiertem grünen Wasserstoff zu werden.
Schutzmaßnahmen gegen Trickbetrüger
Bei den Besuchen beachtet das Unternehmen nach wie vor die Vorgaben des Robert Koch-Instituts zum Schutz vor dem Corona-Virus. Zusätzlich entwickelte EWE Netz zusammen mit Polizeibehörden zahlreiche Schutzmaßnahmen gegen potenzielle Haustür-Trickbetrüger. Jeder Kunde erhält zusammen mit seinem Terminanschreiben einen Flyer, der darüber informiert, wie man den „echten“ Gasmonteur erkennt. Einige entwickelte Schutzmaßnahmen werden öffentlich nicht genannt. Verbraucher können sich auch hier informieren: www.ewe-netz.de/trickbetrug
Wie geht es weiter?
Ab Februar 2024 schaltet EWE Netz große Teile der Gemeinden Uplengen und Jümme auf das H‑Gas um. EWE Netz teilte auch Ostfriesland in Umstellbezirke ein, die man bis 2027 nacheinander auf das H‑Gas umstellen wird. Diese Umstellbezirke orientieren sich an den Gasleitungen, die bereits im Boden liegen und nicht an Orts- oder Landkreisgrenzen. Daher kann es geschehen, dass Gemeinden nur schrittweise auf H‑Gas umgeschaltet werden. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gasinsel wandeln und jeweils entscheiden, ob schon das H‑Gas oder weiterhin das niederländische L‑Gas eingespeist wird.
Warum stoppen die Niederlande ihre Gaslieferungen?
Ein Auslöser ist das zunehmende Schwinden der Förderkapazitäten des niederländischen L‑Erdgases. Hinzu kommen rund 14.000 Erdstöße und Erdbeben insbesondere in der Region Groningen in den letzten Jahrzehnten. Niederländische Experten machen inzwischen die Gasförderung als Verursacher für die Beben aus.
Stand heute werden die Niederlande daher bereits ab 2023 in der Region Groningen kein L‑Erdgas mehr fördern. Bereits heute kaufen die Niederlande daher H‑Erdgas auf den Weltmärkten ein, wandeln dieses mittels Stickstoff in „Pseudo-L-Gas“ und liefern Anteile davon auch in den Nordwesten. So kann unser Nachbar seinen Lieferverpflichtungen nachkommen und gleichzeitig seine Einwohner besser vor weiteren Beben schützen. Ab Ende 2029 wollen die Niederlande (Stand heute) nahezu gar kein L‑Gas mehr liefern. In Deutschland sind von der niederländischen Entscheidung mehrere Millionen Gasverbraucher in zahlreichen deutschen Bundesländern betroffen. Der deutsche Gesetzgeber verpflichtete daher über 40 Gasnetzbetreiber, jeweils ihre Region auf das alternative H‑Gas umzustellen.
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Inselimmobilien an der Nordsee: Was passiert auf Sylt, Norderney und Borkum?
Borkum aus der Vogelperspektive: Die Nordseeinsel mit ihrer markanten Küstenlandschaft und den begehrten Immobilienlagen. Foto: Ingo Tonsor / LeserECHO-Verlag
Inselimmobilien an der Nordsee: Was passiert auf Sylt, Norderney und Borkum?
Sylt erlebt eine deutliche Marktveränderung – Borkum und Norderney bleiben teuer. Doch auch Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten und Küstenschutz werden für Immobilienbesitzer zunehmend wichtige Themen.
Sylt, Norderney und Borkum gehören zu den begehrtesten Ferieninseln Deutschlands. Wer dort eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, muss häufig deutlich tiefer in die Tasche greifen als auf dem Festland. Lange Zeit schienen die Preise dabei fast nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Doch inzwischen zeigt sich ein differenzierteres Bild. Während der Immobilienmarkt auf Sylt nach den außergewöhnlichen Preissteigerungen der vergangenen Jahre deutlich mehr Angebote aufweist und die Angebotspreise vom früheren Höchststand zurückgegangen sind, bleiben Immobilien auf Borkum und Norderney ausgesprochen teuer. Bei Eigentumswohnungen sind dort sogar weiterhin steigende Angebotspreise zu beobachten.
Damit stellt sich eine interessante Frage: Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt auf den deutschen Nordseeinseln – und welche Rolle könnten neben Zinsen, Baukosten und touristischer Nachfrage künftig auch Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten und Küstenschutz spielen?
Sylt: Immobilienmarkt nach dem Boom unter Druck
Sylt steht seit Jahrzehnten für exklusive Ferienimmobilien. Reetgedeckte Häuser, hochwertige Ferienwohnungen und großzügige Villen erzielen Preise, die weit über dem Niveau vieler anderer deutscher Urlaubsregionen liegen. Besonders in den vergangenen Jahren hatte der Markt noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen. Während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Ferien- und Zweitwohnsitzen erheblich. Niedrige Zinsen, eine hohe Zahlungsbereitschaft und der Wunsch nach einem eigenen Rückzugsort ließen die Preise teilweise kräftig steigen.
Inzwischen hat sich die Situation verändert. Nach einer Auswertung von ImmoScout24 ist das Angebot an Bestandshäusern in der Gemeinde Sylt zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem zweiten Quartal 2026 um 514 Prozent gestiegen. Gleichzeitig liegen die Angebotspreise für Häuser rund 12 Prozent unter dem Höchststand aus dem zweiten Quartal 2022.
Von einem günstigen Immobilienmarkt kann auf Sylt deshalb weiterhin keine Rede sein. Die Entwicklung lässt sich eher als Korrektur eines zuvor außergewöhnlich stark gestiegenen Marktes beschreiben. Für Kaufinteressenten bedeutet das zugleich, dass die Auswahl wieder größer geworden ist. Wer nicht unter Zeitdruck steht, kann verschiedene Objekte miteinander vergleichen und hat unter Umständen wieder mehr Spielraum für Preisverhandlungen.
Warum werden auf Sylt so viele Immobilien angeboten?
Für die große Zahl der Verkaufsangebote gibt es nicht den einen Grund. Vielmehr kommen mehrere Entwicklungen zusammen. Eine wichtige Rolle spielt der Generationenwechsel. Viele Immobilien wurden vor Jahrzehnten von ihren heutigen Eigentümern erworben. Diese Besitzer werden älter, und bei einem Verkauf oder Erbfall stellt sich für die nächste Generation die Frage, ob das Objekt tatsächlich übernommen werden soll.
Gerade bei sehr hochwertigen Immobilien kann eine Übernahme innerhalb einer Familie kompliziert werden. Wenn eine Ferienimmobilie mehrere Millionen Euro wert ist und mehrere Erben beteiligt sind, lässt sich der Wert nicht ohne Weiteres gerecht aufteilen. Ein Verkauf kann dann die einfachste Möglichkeit sein, das vorhandene Vermögen unter den Erben aufzuteilen.
Hinzu kommen veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Höhere Finanzierungskosten machen Immobilienkäufe teurer, gleichzeitig sind Bau- und Sanierungskosten deutlich gestiegen. Bei älteren Häusern können notwendige Modernisierungen deshalb schnell zu einem erheblichen zusätzlichen finanziellen Aufwand werden.
Auch die Nutzungsmöglichkeiten spielen eine Rolle. Nicht jede Immobilie kann uneingeschränkt als Ferienwohnung vermietet werden. Rechtliche Vorgaben und Auseinandersetzungen über die Zulässigkeit von Ferienvermietungen können für Eigentümer wirtschaftlich relevant sein. Auf Sylt treffen damit verschiedene Entwicklungen aufeinander – und der Immobilienmarkt befindet sich sichtbar in einer Phase der Neuorientierung.
Borkum: Immobilienpreise steigen weiter
Ganz anders präsentiert sich derzeit der Immobilienmarkt auf Borkum. Die ostfriesische Insel bleibt ein gefragter Standort für Ferienwohnungen und Zweitwohnsitze und bewegt sich weiterhin auf einem hohen Preisniveau.
Nach den aktuellen Daten von immowelt liegen die durchschnittlichen Angebotspreise im Jahr 2026 bei rund 8.783 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und etwa 5.907 Euro pro Quadratmeter für Häuser. Bei Eigentumswohnungen entspricht dies einem Anstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man einen Zeitraum von fünf Jahren, haben sich die Angebotspreise für Wohnungen auf Borkum um rund 25 Prozent erhöht.
Auch bei Häusern ist die Entwicklung weiterhin leicht positiv. Hier beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr rund 1,4 Prozent. Damit zeigt Borkum derzeit keine vergleichbare Marktkorrektur wie Sylt. Vielmehr bewegen sich die Angebotspreise weiterhin nach oben, wenn auch nicht mit der Dynamik der großen Boomjahre.
Auch eine Auswertung von ImmoScout24 aus dem Jahr 2026 weist auf das hohe Preisniveau der Insel hin. Borkum gehörte dabei zu den besonders teuren Standorten unter den untersuchten Nord- und Ostseeregionen. Bei Eigentumswohnungen wurden dort ebenfalls sehr hohe durchschnittliche Angebotspreise festgestellt.
Für Käufer bleibt Borkum damit ein teures Pflaster. Gleichzeitig macht gerade die Kombination aus begrenztem Wohnraum, touristischer Nachfrage und der besonderen Lage mitten in der Nordsee die Insel für viele Interessenten weiterhin attraktiv.
Norderney ist noch einmal deutlich teurer
Noch höher liegen die durchschnittlichen Angebotspreise auf Norderney. Die Insel gehört damit zu den teuersten Immobilienstandorten an der deutschen Nordseeküste.
Nach den aktuellen immowelt-Daten werden Wohnungen auf Norderney im Durchschnitt für rund 14.481 Euro pro Quadratmeter angeboten. Bei Häusern liegt der durchschnittliche Angebotspreis bei etwa 11.396 Euro pro Quadratmeter.
Auch auf Norderney zeigt sich bei Eigentumswohnungen weiterhin eine steigende Entwicklung. Gegenüber dem Vorjahr legten die Angebotspreise laut immowelt um rund 4,7 Prozent zu. Bei Häusern fällt die Entwicklung dagegen deutlich moderater aus. Hier beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr lediglich rund 0,9 Prozent.
Der Markt verändert sich also auch auf Norderney, allerdings bislang ohne einen flächendeckenden Preisrückgang, wie er auf Sylt nach dem Immobilienboom zu beobachten ist.
Norderney: Knappes Angebot trifft auf hohe Nachfrage
Ein wesentlicher Faktor für das Preisniveau auf Norderney ist die begrenzte Fläche der Insel. Bauland ist knapp, gleichzeitig besteht traditionell eine hohe Nachfrage nach Ferienwohnungen und Zweitwohnsitzen. Auf den Immobilienplattformen findet sich deshalb eine große Bandbreite an Angeboten – von kleineren Wohnungen bis hin zu hochwertigen Häusern, deren Preise teilweise in den Millionenbereich reichen.
Bei allen genannten Zahlen ist allerdings ein wichtiger Unterschied zu beachten: Es handelt sich um Angebotspreise und nicht um tatsächlich erzielte Verkaufspreise. Immobilienportale zeigen zunächst, welchen Preis Verkäufer für ein Objekt verlangen. Ob dieser Preis bei einem späteren notariellen Verkauf tatsächlich erreicht wird, lässt sich aus einem Inserat nicht ablesen.
Gerade in einem Markt, der sich verändert, ist diese Unterscheidung entscheidend. Angebotspreise geben einen guten Eindruck vom Preisniveau und von der Entwicklung der Inserate, ersetzen aber keine Auswertung tatsächlich abgeschlossener Kaufverträge.
Borkum, Norderney und Sylt entwickeln sich unterschiedlich
Der direkte Vergleich der drei Inseln zeigt deshalb ein bemerkenswertes Bild. Sylt weist derzeit eine starke Ausweitung des Angebots auf, während die Angebotspreise für Häuser gegenüber dem früheren Höchststand zurückgegangen sind. Borkum zeigt dagegen weiterhin leicht steigende Angebotspreise und bleibt vor allem bei Eigentumswohnungen ein hochpreisiger Standort. Norderney liegt beim Preisniveau noch einmal deutlich darüber und gehört zu den teuersten Immobilienstandorten an der deutschen Nordseeküste.
Aus diesen Zahlen lässt sich deshalb kein allgemeiner Einbruch des Immobilienmarktes auf den deutschen Nordseeinseln ableiten. Vielmehr scheint sich der Markt zunehmend auszudifferenzieren. Jede Insel hat ihre eigenen Rahmenbedingungen, und auch innerhalb einer Insel können Lage, Zustand, Nutzungsmöglichkeiten und Ausstattung eines Objektes erhebliche Preisunterschiede verursachen.
Warum Inselimmobilien grundsätzlich so teuer sind
Der entscheidende Unterschied zum Festland liegt auf der Hand: Eine Insel kann nicht beliebig wachsen. Grundstücke und bebaubare Flächen sind begrenzt, gleichzeitig ist die Nachfrage nach Ferienunterkünften und Zweitwohnsitzen hoch.
Für viele Käufer ist eine Immobilie auf Borkum, Norderney oder Sylt außerdem weit mehr als eine reine Kapitalanlage. Sie kann gleichzeitig Ferienwohnung, persönlicher Rückzugsort, Vermietungsobjekt und langfristige Vermögensanlage sein. Diese Kombination macht entsprechende Immobilien besonders interessant.
Hinzu kommt die touristische Bedeutung der Inseln. Der Tourismus sorgt für eine kontinuierliche Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten und Ferienwohnungen. Wo die verfügbare Fläche begrenzt ist und gleichzeitig viele Menschen eine Immobilie an einem bestimmten Ort besitzen möchten, wirkt sich das naturgemäß auf die Preise aus.
Doch wie sicher sind Immobilien auf den Nordseeinseln langfristig?
Neben Lage, Kaufpreis und Zustand einer Immobilie gewinnt inzwischen allerdings ein weiteres Thema an Bedeutung: der Klimawandel.
Der Meeresspiegel steigt, gleichzeitig können Küstenregionen durch Sturmfluten und Erosion stärker belastet werden. Für die Nordseeinseln ist das keine völlig neue Entwicklung. Sturmfluten und der Schutz vor den Kräften des Meeres gehören seit jeher zu den zentralen Aufgaben der Küstenregion.
Das bedeutet allerdings nicht, dass die aktuellen Immobilienpreise auf Borkum oder Norderney deshalb bereits sinken. Einen belastbaren Nachweis dafür gibt es derzeit nicht. Im Gegenteil: Die aktuellen Angebotspreise zeigen bei Eigentumswohnungen auf beiden Inseln weiterhin eine positive Entwicklung.
Die möglichen Auswirkungen des Klimawandels sollten deshalb eher als langfristiger Risikofaktor betrachtet werden. Für eine Immobilie, die über Jahrzehnte gehalten werden soll, können diese Fragen allerdings durchaus an Bedeutung gewinnen.
Meeresspiegelanstieg verändert die Ausgangslage
Der steigende Meeresspiegel verändert die Ausgangslage für Küstenregionen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass ein höherer Meeresspiegel die Gefährdung durch Sturmfluten und Küstenerosion erhöhen kann.
Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Ein steigender Meeresspiegel bedeutet nicht automatisch, dass Sturmfluten selbst immer häufiger oder stärker werden. Entscheidend ist vielmehr das Ausgangsniveau. Wenn der mittlere Meeresspiegel steigt, können vergleichbare Sturmereignisse von einem höheren Wasserstand ausgehend höhere absolute Wasserstände erreichen.
Für die Küstenregionen bedeutet das langfristig höhere Anforderungen an den Küstenschutz. Deiche, Dünen, Deckwerke, Buhnen und weitere Schutzanlagen müssen regelmäßig unterhalten, verstärkt und an veränderte Bedingungen angepasst werden.
Küstenschutz ist für Inselimmobilien entscheidend
Auf den ostfriesischen Inseln ist der Küstenschutz deshalb schon heute eine zentrale Aufgabe. Sandaufspülungen, Schutzdünen, Deckwerke und weitere bauliche Maßnahmen tragen dazu bei, die Inseln vor den Kräften von Wind und Wasser zu schützen.
Auch auf Norderney sind entsprechende Maßnahmen Bestandteil des niedersächsischen Küstenschutzes. Dazu gehören unter anderem Arbeiten an Deckwerken und Schutzdünen sowie Maßnahmen gegen die Küstenerosion.
Der Küstenschutz schützt dabei längst nicht nur Strände und Naturflächen. Er sichert auch Straßen, Versorgungsleitungen, touristische Einrichtungen und bebaute Bereiche.
Damit besteht durchaus ein Zusammenhang zwischen Küstenschutz und Immobilienwirtschaft – auch wenn sich dieser Zusammenhang derzeit nicht seriös in einem bestimmten Eurobetrag pro Quadratmeter ausdrücken lässt.
Könnte der Klimawandel Immobilienpreise irgendwann beeinflussen?
Langfristig ist das eine Frage, mit der sich Eigentümer und Kaufinteressenten auseinandersetzen müssen. Noch wäre es allerdings falsch, daraus einfache Schlussfolgerungen für die heutigen Immobilienpreise zu ziehen.
Ein Haus in unmittelbarer Strandnähe ist nicht automatisch weniger wert, nur weil der Meeresspiegel langfristig steigt. Im Gegenteil: Gerade die Nähe zum Meer und zum Strand ist für viele Käufer ein wesentlicher Grund, überhaupt eine Immobilie auf einer Nordseeinsel erwerben zu wollen.
Entscheidend dürfte deshalb die konkrete Lage sein. Für Käufer könnten künftig Fragen an Bedeutung gewinnen, die über den klassischen Immobilienvergleich hinausgehen: Wie hoch liegt das Grundstück? Wie weit befindet sich die Immobilie von besonders gefährdeten Küstenabschnitten entfernt? Welche Küstenschutzanlagen sichern den betreffenden Bereich? Wie wird der Küstenschutz langfristig finanziert? Welche Anforderungen gelten bei Umbauten oder Neubauten? Und wie entwickeln sich Versicherungsbedingungen und Versicherungsprämien?
Auch die dauerhaft zulässige Nutzung einer Immobilie spielt eine wichtige Rolle. Gerade bei Ferienwohnungen können rechtliche Vorgaben entscheidend dafür sein, welche Einnahmen mit einem Objekt tatsächlich erzielt werden können.
Die Lage könnte künftig noch wichtiger werden
Schon heute entscheidet die Lage maßgeblich über den Wert einer Inselimmobilie. Ein hochwertiges Haus in einer besonders gefragten Lage kann erheblich mehr kosten als ein vergleichbares Objekt in einem weniger attraktiven Bereich.
Künftig könnte die Lage zusätzlich unter dem Gesichtspunkt des Küstenrisikos betrachtet werden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Immobilienpreise in bestimmten Bereichen automatisch sinken. Es könnte vielmehr dazu führen, dass Käufer noch genauer zwischen einzelnen Standorten unterscheiden.
Eine moderne, gut instand gehaltene Immobilie in einer gut geschützten Lage könnte beispielsweise eine andere Nachfrage entwickeln als ein sanierungsbedürftiges Gebäude in einem stärker exponierten Bereich. Ob und wann sich solche Faktoren tatsächlich in den Verkaufspreisen niederschlagen, lässt sich heute allerdings nicht seriös vorhersagen.
Was Käufer heute beachten sollten
Wer eine Immobilie auf Borkum, Norderney oder einer anderen Nordseeinsel kaufen möchte, sollte deshalb nicht allein auf den Quadratmeterpreis schauen. Entscheidend sind ebenso der bauliche Zustand, die mögliche Nutzung, bestehende Genehmigungen und die langfristig zu erwartenden Kosten.
Bei Ferienimmobilien kommt die Frage hinzu, ob und in welchem Umfang eine touristische Vermietung zulässig ist. Auch die Kosten für Instandhaltung und Modernisierung sollten realistisch kalkuliert werden. Gerade bei älteren Häusern können Dach, Heizung, Fenster, Haustechnik und energetische Maßnahmen erhebliche zusätzliche Kosten verursachen.
Bei einer Immobilie auf einer Nordseeinsel sollte darüber hinaus auch der Küstenschutz Bestandteil einer langfristigen Betrachtung sein. Für einen Kauf, der möglicherweise mehrere Jahrzehnte Bestand haben soll, ist es sinnvoll, nicht nur auf die heutige Situation, sondern auch auf die langfristigen Rahmenbedingungen des jeweiligen Standortes zu schauen.
Drei Inseln, drei unterschiedliche Immobilienmärkte
Der aktuelle Vergleich zeigt damit ein durchaus spannendes Bild. Während Sylt nach dem außergewöhnlichen Immobilienboom der vergangenen Jahre eine deutliche Korrektur erlebt, bleiben Borkum und Norderney weiterhin hochpreisige und gefragte Immobilienstandorte.
Auf Sylt ist das Angebot an Bestandshäusern zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem zweiten Quartal 2026 laut ImmoScout24 um 514 Prozent gestiegen. Gleichzeitig liegen die Angebotspreise für Häuser rund 12 Prozent unter dem Höchststand des zweiten Quartals 2022.
Auf Borkum werden Wohnungen aktuell durchschnittlich für rund 8.783 Euro pro Quadratmeter angeboten, Häuser für etwa 5.907 Euro. Bei Wohnungen entspricht das einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Anstieg von rund 25 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Norderney liegt noch einmal deutlich darüber. Hier werden Wohnungen durchschnittlich für rund 14.481 Euro pro Quadratmeter und Häuser für etwa 11.396 Euro angeboten. Bei Wohnungen beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ebenfalls rund 4,7 Prozent, bei Häusern liegt er bei rund 0,9 Prozent.
Von einem generellen Absturz der Inselimmobilien kann angesichts dieser Entwicklung also keine Rede sein. Vielmehr zeigt sich, dass sich die Märkte auf den einzelnen Inseln unterschiedlich entwickeln.
Der nächste große Faktor könnte der Küstenschutz werden
Wie sich die Immobilienpreise langfristig entwickeln, wird von mehreren Faktoren abhängen. Zinsen, Baukosten, touristische Nachfrage, die Möglichkeiten zur Ferienvermietung, demografische Veränderungen und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung spielen dabei eine Rolle.
Hinzu kommt der Klimawandel. Der steigende Meeresspiegel macht einen leistungsfähigen und dauerhaft finanzierten Küstenschutz immer wichtiger. Für die Bewohner und Eigentümer der ostfriesischen Inseln ist das keine abstrakte Zukunftsfrage. Sturmfluten, Sandverluste und Küstenerosion gehören bereits heute zu den Herausforderungen der Region.
Noch lässt sich aus den aktuellen Angebotspreisen nicht ablesen, dass Käufer auf Borkum oder Norderney deshalb einen deutlichen „Klimaabschlag“ verlangen. Dafür gibt es derzeit keinen belastbaren Nachweis.
Bei Immobilien, die über Jahrzehnte gehalten werden sollen, dürfte die Frage nach der langfristigen Sicherheit des Standortes dennoch zunehmend in die Überlegungen einfließen. Der Küstenschutz könnte damit neben Lage, Ausstattung und Kaufpreis zu einem weiteren wichtigen Kriterium werden.
Inselimmobilien bleiben begehrt – doch der Markt verändert sich
Die aktuellen Daten zeichnen ein differenziertes Bild des Immobilienmarktes an der deutschen Nordseeküste. Während Sylt nach dem außergewöhnlichen Immobilienboom eine deutliche Korrektur erlebt, bleiben Borkum und Norderney weiterhin hochpreisige und gefragte Standorte.
Norderney erreicht bei Wohnungen inzwischen durchschnittliche Angebotspreise von rund 14.500 Euro pro Quadratmeter, auf Borkum sind es rund 8.800 Euro. Beide Inseln zeigen bei Eigentumswohnungen derzeit noch steigende Angebotspreise. Sylt nimmt dagegen eine Sonderrolle ein: Das Angebot ist stark gewachsen, gleichzeitig liegen die Angebotspreise für Häuser unter dem früheren Höchststand.
Parallel dazu richtet sich der Blick zunehmend auf die langfristigen Herausforderungen. Der steigende Meeresspiegel, Sturmfluten und Küstenerosion stellen die Nordseeinseln vor wachsende Aufgaben. Der Küstenschutz soll Siedlungen, Infrastruktur und touristische Bereiche auch künftig sichern.
Noch ist auf Borkum und Norderney kein „Klimaabschlag“ bei den Immobilienpreisen erkennbar. Doch für eine Investition, die mehrere Jahrzehnte Bestand haben soll, dürfte der Küstenschutz neben Lage, Zustand, Ausstattung und Preis zunehmend zu einem wichtigen Thema werden.
Denn bei einer Immobilie auf einer Nordseeinsel kauft man nicht nur ein Haus oder eine Wohnung. Man kauft immer auch einen Standort mitten in einem besonderen und sich verändernden Küstenraum.
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Jugendfeuerwehr Weener: Führungswechsel nach mehr als 25 Jahren – Sven Fisser übernimmt
Auf dem Foto sind von links zu sehen: Stadtbrandmeister Jörg Fisser, stellvertretender Stadtbrandmeister Steffen Voss, ehemaliger Stadtjugendfeuerwehrwart Ewald Freese, Mario Haats, Florian Holtkamp, der neue stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Merten Lammers, Sven Lüürsen, der neue Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Fisser, Ingo Wolters, Janna Schmehl, Julian Lüdemann, Julia Düring und Cyra Winands. Foto: Feuerwehr
Verabschiedung und Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener
Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet – Sven Fisser übernimmt das Amt
Bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener ist eine langjährige Ära zu Ende gegangen. Während der jüngsten Sitzung des Stadtjugendfeuerwehrausschusses wurde Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren engagierter Tätigkeit offiziell aus seinem Amt als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet. Die Verantwortung für die Feuerwehrnachwuchsarbeit liegt künftig in jüngeren Händen.
Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine jahrzehntelange Arbeit überreichte der Ausschuss Ewald Freese ein Fotoalbum, einen Blumenstrauß sowie einen präparierten kleinen Verteiler als Präsent.
Auch Stadtbrandmeister Jörg Fisser würdigte die langjährige Arbeit von Freese. Im Namen aller Führungskräfte der Stadtfeuerwehr Weener sprach er ihm seinen tiefsten Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehrjugend aus. Fisser wünschte Freese für die Zukunft alles Gute und dankte ihm herzlich für die Arbeit, die er über viele Jahre zum Wohle des Feuerwehrnachwuchses geleistet hat.
Sven Fisser wird neuer Stadtjugendfeuerwehrwart
Im Rahmen der Sitzung wurden zugleich die personellen Weichen für die Zukunft gestellt. Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Steffen Voss wählte das Gremium in geheimer Wahl einstimmig Sven Fisser zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart.
Auch die Position seines Stellvertreters wurde neu besetzt. In geheimer Wahl wurde Merten Lammers ebenfalls einstimmig zum neuen stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt.
Die Aufgabe der Schriftwartin übernimmt künftig Julia Düring. Sie wurde in offener Wahl ebenfalls einstimmig von den Anwesenden bestätigt.
Stadtbrandmeister Jörg Fisser wünschte dem neuen Führungsteam für die bevorstehenden Aufgaben alles Gute und stets ein glückliches Händchen.
Zentrale Aufgabe für die Feuerwehrnachwuchsarbeit
Der Stadtjugendfeuerwehrausschuss bildet das zentrale Steuerungsgremium für die Feuerwehrnachwuchsarbeit in der Stadt Weener. In dem Gremium arbeiten die Jugendfeuerwehrwarte und deren Stellvertreter der vier Ortsfeuerwehren der Stadt Weener gemeinsam mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart, dessen Stellvertreter, der Schriftwartin und dem Zeugwart.
Damit übernimmt der Ausschuss eine wichtige Funktion bei der Organisation und Weiterentwicklung der Jugendfeuerwehr in der Stadt Weener und bei der Förderung des Feuerwehrnachwuchses.
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Seniorenbeirat in Westoverledingen: Zehn Kandidaten stellen sich zur Wahl
Zehn Personen stellen sich zur Wahl des Seniorenbeirates in Westoverledingen
Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich am 5. Oktober im Kleinen Campus in Ihrhove – Wahl ab dem 6. Oktober möglich
In der Gemeinde Westoverledingen stehen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Seniorenbeirates fest. Insgesamt zehn Personen haben sich für die Wahl aufstellen lassen.
Zur Wahl stehen:
-
Johann Baumann
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Theodora Boelsen
-
Gudrun Dietz
-
Ursula Korte
-
Angelika Kremers
-
Karl-Gerhard Laaken
-
Karin Moch
-
Host Neisius
-
Gabriele Ostholthoff
-
Jörg Wulst
Kandidaten stellen sich persönlich vor
Wer die Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen und sich über deren Vorstellungen informieren möchte, hat dazu am Montag, 5. Oktober 2026, um 19 Uhr Gelegenheit. Im Kleinen Campus in Ihrhove stellen sich die zehn Bewerberinnen und Bewerber persönlich vor.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor der Wahl ein Bild von den zur Wahl stehenden Personen zu machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Wahl beginnt am 6. Oktober
Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, kann die Stimme für den neuen Seniorenbeirat abgegeben werden. Die Wahl ist von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Rathaus möglich. Die Wahl findet im Fachbereich 4, Büro B12, statt.
Alternativ besteht die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen. Die erforderlichen Briefwahlunterlagen können bei der Gemeinde angefordert werden.
Für Fragen und die Beantragung der Briefwahlunterlagen stehen folgende Kontakte zur Verfügung:
Katrin Habben
E‑Mail: katrin.habben@westoverledingen.de
Telefon: 04955/993 119 oder 04955/4989
Wahlabend am 20. Oktober
Auch nach der Wahl lädt die Gemeinde Westoverledingen zu einem gemeinsamen Wahlabend ein. Dieser findet am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 19 Uhr im Kleinen Campus in Ihrhove statt.
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind alle Personen, die ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Westoverledingen haben und das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Damit haben die wahlberechtigten Seniorinnen und Senioren der Gemeinde die Möglichkeit, mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des neuen Seniorenbeirates zu entscheiden.
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