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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

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Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd Boh­len, Ser­hat Özd­emir, Julia­ne Blech, Anna Kuhn, Jas­mi­na Ammer­mann, Iri­na Buxbaum).

Fest der Kul­tu­ren am 6. Sep­tem­ber in Leer: Viel­falt, Musik und grenz­über­schrei­ten­de Begegnungen

Leer. Am Sonn­tag, den 6. Sep­tem­ber 2026, ver­wan­delt sich die Leera­ner Innen­stadt erneut in einen leben­di­gen Schau­platz der Viel­falt. Der Arbeits­kreis für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung lädt zum dies­jäh­ri­gen „Fest der Kul­tu­ren“ ein, das sich ent­lang der Fuß­gän­ger­zo­ne vom Müh­len­platz bis zum Denk­mal­platz erstreckt. Von Musik- und Tanz­dar­bie­tun­gen ver­schie­dens­ter Natio­nen bis hin zu viel­fäl­ti­gen Infor­ma­ti­ons­stän­den und Mit­mach­ak­tio­nen bie­tet das Fest ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm für alle Generationen.

Musi­ka­li­sche High­lights und neue grenz­über­schrei­ten­de Impulse

In die­sem Jahr wur­de das Pro­gramm kon­se­quent aus­ge­baut, um die deutsch-nie­der­län­di­sche Zusam­men­ar­beit zu ver­tie­fen. Ein beson­de­res High­light sind die drei neu­en Musik­grup­pen, die das inter­kul­tu­rel­le Spek­trum erwei­tern: Die nie­der­län­di­sche Cel­tic-Folk-Band Dewar und die For­ma­ti­on Ana­me­sa, die mit medi­ter­ra­nen Klän­gen vom Bal­kan über­zeugt, brin­gen fri­schen Wind auf die Bühnen.

„Wir freu­en uns sehr über die neu­en Kon­tak­te in die Nie­der­lan­de und hof­fen, dass wir dadurch noch mehr Besu­che­rin­nen und Besu­cher von bei­den Sei­ten der Gren­ze für das Fest begeis­tern kön­nen“, so Anne­li­en Slots, Koor­di­na­to­rin des Büh­nen­pro­gramms. Kom­plet­tiert wird das musi­ka­li­sche Ange­bot durch die Glo­bal Music Play­er All­stars aus Olden­burg, deren Reper­toire eine beein­dru­cken­de kul­tu­rel­le Band­brei­te abdeckt – von afri­ka­ni­schem Hip-Hop über süd­ame­ri­ka­ni­sche Rhyth­men und Reg­gae bis hin zu ara­bi­scher, tür­ki­scher und geor­gi­scher Musik.

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Star­ke Unter­stüt­zung für ein offe­nes Fest

Dass das Fest auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­frei zugäng­lich ist, ver­dankt der Arbeits­kreis unter ande­rem einer groß­zü­gi­gen Spen­de der Spar­kas­se Leer­Witt­mund in Höhe von 3.000 Euro. „Die Unter­stüt­zung hilft dabei, das Kul­tur­pro­gramm auf zwei Büh­nen zu rea­li­sie­ren und das Fest für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher offen zugäng­lich zu hal­ten“, erklärt Julia­ne Blech, Koor­di­na­to­rin des Fests.

Auf­ruf zur Beteiligung

Der Arbeits­kreis für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung freut sich wei­ter­hin über Unter­stüt­zung. Wer das Fest mit einer Spen­de för­dern möch­te, kann sich an Ser­hat Özd­emir unter info@hdk-leer.de wen­den. Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und Orga­ni­sa­tio­nen, die das Fest durch einen Infor­ma­ti­ons­stand berei­chern möch­ten, wer­den gebe­ten, sich bei Anna Kuhn unter anna.kuhn@lkleer.de zu melden.

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Öffent­li­che Biblio­the­ken: Koali­ti­ons­aus­schuss beschließt Mög­lich­kei­ten zur Sonntagsöffnung

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Mehr Frei­heit für Kul­tur und Bil­dung: Öffent­li­che Biblio­the­ken dür­fen künf­tig sonn­tags öffnen

Eine Neue­rung steht bevor: Öffent­li­che Biblio­the­ken in ganz Deutsch­land sol­len künf­tig die Mög­lich­keit erhal­ten, ihre Türen auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen zu öff­nen. Der Koali­ti­ons­aus­schuss hat damit den Weg für eine bedeu­ten­de Moder­ni­sie­rung frei gemacht, die Biblio­the­ken mit ande­ren kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen wie Thea­tern, Muse­en oder Kon­zert­häu­sern gleichstellt.

Biblio­the­ken als moder­ne „Drit­te Orte“

Mit der Ent­schei­dung setzt die Bun­des­re­gie­rung eine Ver­ein­ba­rung aus dem Koali­ti­ons­ver­trag um. Staats­mi­nis­ter Wolf­ram Wei­mer, Beauf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en, begrüßt die­sen Schritt aus­drück­lich: „Wir stär­ken Biblio­the­ken als leben­di­ge Kul­tur- und Bil­dungs­or­te. Denn die­se sind weit mehr als nur Aus­lei­he von Büchern; sie sind auch offe­ne Räu­me für Begeg­nung und Austausch.“

Die heu­ti­ge Rol­le der Biblio­the­ken hat sich gewan­delt. Sie fun­gie­ren längst als „Drit­te Orte“ – ein zen­tra­ler Treff­punkt zwi­schen dem eige­nen Zuhau­se und dem Arbeits­platz. Ob zum Ler­nen, Arbei­ten, für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen oder den sozia­len Aus­tausch: Das Ange­bot leis­tet einen wesent­li­chen Bei­trag zum gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt.

Im Blick­punkt: Ein Schild an der Stadt­bi­blio­thek Leer infor­miert über die der­zei­ti­gen Öff­nungs­zei­ten, dar­un­ter die sams­täg­li­che Öff­nung von 10:00 bis 13:00 Uhr. Ob das Ange­bot nach dem aktu­el­len Beschluss des Koali­ti­ons­aus­schus­ses künf­tig auch um den Sonn­tag erwei­tert wird, bleibt abzuwarten.

Bes­ser ver­ein­bar mit dem Alltag

Die neue Fle­xi­bi­li­tät bei den Öff­nungs­zei­ten trägt der heu­ti­gen Lebens­rea­li­tät Rech­nung. Gera­de Berufs­tä­ti­ge und Fami­li­en fin­den unter der Woche oft kaum Zeit für einen Biblio­theks­be­such. „Dass zukünf­tig mehr Biblio­the­ken auch sonn­tags öff­nen dür­fen, ist ein gro­ßer Gewinn für die kul­tu­rel­le Teil­ha­be. Das macht den Zugang zu Wis­sen, Kul­tur und Gemein­schaft ein­fa­cher und passt bes­ser zum All­tag vie­ler Men­schen“, betont Weimer.

Selbst­be­stim­mung vor Ort

Der Schutz der Beschäf­tig­ten bleibt dabei ein zen­tra­ler Aspekt. Die geplan­te Neu­re­ge­lung sieht vor, dass die Biblio­the­ken selbst ent­schei­den kön­nen, ob und wie sie von den erwei­ter­ten Öff­nungs­zei­ten Gebrauch machen. Die­se Ent­schei­dung soll zwin­gend unter Ein­be­zie­hung der ört­li­chen Per­so­nal­ver­tre­tun­gen getrof­fen wer­den. Somit erhal­ten die Ein­rich­tun­gen bun­des­weit die Frei­heit, ihre Öff­nungs­zei­ten pass­ge­nau auf die Bedürf­nis­se ihrer Besu­che­rin­nen und Besu­cher in der jewei­li­gen Regi­on auszurichten.

📢 Bleibt infor­miert: Wei­te­re Nach­rich­ten aus der Regi­on und aktu­el­le poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen fin­det ihr auf dem Lese­r­ECHO-Por­tal. Bei uns lest ihr alle Bei­trä­ge unab­hän­gig und ohne Bezahlschranken!

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Gro­ßer Erfolg: Schul­zen­trum Coll­husen gewinnt 3. Platz beim Leopold-Preis!

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Erfolg für das Schul­zen­trum Coll­husen: Klas­se R10b gewinnt Leo­pold-Preis in Emden

Westoverledingen/Emden. Gro­ße Freu­de im Schul­zen­trum Coll­husen: Die Klas­se R10b hat den 3. Platz beim renom­mier­ten „H.H. Leo­pold-Preis“ des Volks­wa­gen-Wer­kes Emden belegt. Mit die­ser Aus­zeich­nung ist ein Preis­geld in Höhe von 500 Euro ver­bun­den. Der Wett­be­werb prä­miert jähr­lich Pro­jek­te jun­ger Men­schen aus dem gesam­ten Weser-Ems-Bereich, die sich inten­siv mit den Wer­ten Welt­of­fen­heit, Respekt und Tole­ranz auseinandersetzen.

Kunst­pro­jekt „Über DENKMAL dein Umfeld“ überzeugt

Bereits im Früh­jahr reich­ten die Zehnt­kläss­ler ihr Kunst­pro­jekt unter dem Titel „Über DENKMAL dein Umfeld“ ein. Im Rah­men des Kunst­un­ter­richts, gelei­tet von Leh­re­rin Han­na Mütz-End­riz­zi, befass­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem Denk­mal von Emil Wal­ter Kös­ter in Ihr­ho­ve. Aus der his­to­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung ent­stan­den viel­fäl­ti­ge Kunst­ob­jek­te, die zen­tra­le Fra­gen zu Tole­ranz und gesell­schaft­li­chem Mit­ein­an­der auf künst­le­ri­sche Wei­se beleuchteten.

 

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Fei­er­li­che Über­ga­be im VW-Werk

Am ver­gan­ge­nen Mon­tag fand die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung im Emder Volks­wa­gen-Werk statt. Stell­ver­tre­tend für die gesam­te Klas­se nah­men Ole Abben und Joel Wal­lat die Urkun­de ent­ge­gen. Beglei­tet wur­de das Duo von den Lehr­kräf­ten Han­na Mütz-End­riz­zi und Jes­per Speck sowie Schul­lei­ter Rai­ner Bruns.

Auf Ein­la­dung der Schu­le nah­men zudem der Regio­nal­his­to­ri­ker Her­mann Adams und die Pres­se­spre­che­rin der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, Kirs­ten Bee­ning, an der Zere­mo­nie teil, da bei­de das Pro­jekt bera­tend beglei­tet hatten.

Sie­ben Pro­jek­te ausgezeichnet

Im Rah­men der Fei­er­stun­de wur­den ins­ge­samt sie­ben ein­ge­reich­te Pro­jek­te mit Urkun­den gewür­digt. Emdens Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff und Joest Leo­pold, der Enkel der Namens­ge­ber des Prei­ses, gra­tu­lier­ten den Preis­trä­gern per­sön­lich und wür­dig­ten das bemer­kens­wer­te Enga­ge­ment der jun­gen Men­schen für ein tole­ran­tes Mit­ein­an­der in der Region.

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War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Public Vie­w­ing in der Feten­scheu­ne Leer: Gemein­sam zum Achtelfinale

Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

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