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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Bun­des­wei­te Schwer­punkt­prü­fung: Zoll kon­trol­liert Bau­stel­len in der Region

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Bun­des­wei­te Schwer­punkt­prü­fung: Zoll nimmt das Bau­ge­wer­be ins Visier

OLDENBURG / OSTFRIESLAND. Die Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit (FKS) hat im Rah­men einer bun­des­wei­ten kon­zer­tier­ten Akti­on eine umfas­sen­de Über­prü­fung der Bau­bran­che durch­ge­führt. Auch im Nord­wes­ten war der Zoll mit einem Groß­auf­ge­bot im Ein­satz, um Schwarz­ar­beit, ille­ga­ler Beschäf­ti­gung und dem Miss­brauch von Sozi­al­leis­tun­gen entgegenzuwirken.

Groß­ein­satz in Olden­burg und dem Land­kreis Aurich

Das Haupt­zoll­amt Olden­burg betei­lig­te sich mit ins­ge­samt 51 Ein­satz­kräf­ten der Stand­or­te Emden und Olden­burg an der risi­ko­ori­en­tier­ten Schwer­punkt­prü­fung. Im Fokus stan­den dabei meh­re­re Bau­stel­len im Stadt­ge­biet von Olden­burg sowie im Land­kreis Aurich.

Die Beam­ten kon­trol­lier­ten vor Ort, ob Arbeit­ge­ber ihren Mel­de­pflich­ten zur Sozi­al­ver­si­che­rung nach­ge­kom­men sind, ob der gesetz­li­che Min­dest­lohn gezahlt wird und ob aus­län­di­sche Arbeits­kräf­te über die erfor­der­li­chen Arbeits­ge­neh­mi­gun­gen ver­fü­gen. Ins­ge­samt wur­den 44 Arbeit­neh­mer zu ihren Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen befragt. In zwei Fäl­len wur­de zudem unmit­tel­bar mit der Prü­fung der Geschäfts­un­ter­la­gen in den jewei­li­gen Betrie­ben begonnen.

Ers­te Bilanz: Zahl­rei­che Verdachtsfälle

Die vor­läu­fi­gen Ergeb­nis­se der Kon­trol­len unter­strei­chen die Not­wen­dig­keit der Maß­nah­men. Bei den Befra­gun­gen und ers­ten Sich­tun­gen erga­ben sich in 35 Fäl­len Anhalts­punk­te, die auf Unre­gel­mä­ßig­kei­ten schlie­ßen las­sen. Die­se Ver­dachts­mo­men­te müs­sen nun durch die FKS im Detail aus­er­mit­telt wer­den. Die Schwer­punk­te der wei­te­ren Unter­su­chun­gen lie­gen auf:

  • Bei­trags­vor­ent­hal­tung: Mög­li­che Unter­schla­gung von Sozialversicherungsbeiträgen.

  • Leis­tungs­miss­brauch: Unbe­rech­tig­ter Bezug von Sozi­al­leis­tun­gen trotz Erwerbstätigkeit.

  • Min­dest­lohn­ver­stö­ße: Prü­fung der Ein­hal­tung des gesetz­li­chen Min­dest­lohns, der seit dem 1. Janu­ar 2026 bei 13,90 Euro pro Stun­de liegt.

  • Ille­ga­le Aus­län­der­be­schäf­ti­gung: Über­prü­fung von Auf­ent­halts­ti­teln und Arbeitserlaubnissen.

Hohe volks­wirt­schaft­li­che Relevanz

Der Zoll legt auf­grund der enor­men volks­wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung einen beson­de­ren Fokus auf das Bau­ge­wer­be. Wie mas­siv die Aus­wir­kun­gen sind, zei­gen die Zah­len des Vor­jah­res: Im Jahr 2025 wur­den im Bau­haupt- und Neben­ge­wer­be bun­des­weit über 10.000 Straf­ver­fah­ren sowie knapp 7.900 Ord­nungs­wid­rig­keits­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Rund 60 Pro­zent der gesam­ten durch die FKS fest­ge­stell­ten Scha­dens­sum­me ent­fie­len im Jahr 2025 auf die­se Branche.

Sol­che kon­zer­tier­ten Prü­fun­gen die­nen laut Zoll nicht nur der Auf­de­ckung von Ver­stö­ßen, son­dern sol­len auch die gesell­schaft­li­che Akzep­tanz von Schwarz­ar­beit sen­ken und für fai­re Wett­be­werbs­be­din­gun­gen auf dem Arbeits­markt sorgen.

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Akti­on Sau­be­re Land­schaft: Abfall­wirt­schafts­be­trieb sam­melt 110 Kilo­gramm Müll

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Enga­ge­ment für ein sau­be­res Stadt­bild: Abfall­wirt­schafts­be­trieb setzt Zei­chen in Leer

Ein sau­be­res Umfeld stei­gert die Lebens­qua­li­tät, doch lei­der lan­den vie­le Abfäl­le nicht dort, wo sie hin­ge­hö­ren. Um ein deut­li­ches Signal für den Umwelt­schutz zu set­zen, tausch­ten 15 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Abfall­wirt­schafts­be­trie­bes des Land­krei­ses Leer am ver­gan­ge­nen Frei­tag­nach­mit­tag den Schreib­tisch gegen Grei­fer und Müllsack.

Gemein­sam aktiv für die Umwelt

Anlass für die Akti­on war die Initia­ti­ve “Sau­be­re Land­schaft”. Anstatt direkt in das wohl­ver­dien­te Wochen­en­de zu star­ten, wid­me­ten die Frei­wil­li­gen gut zwei Stun­den ihrer Frei­zeit dem Gemein­wohl. Die Rou­te war stra­te­gisch gewählt und deck­te zen­tra­le Punk­te der Leera­ner Innen­stadt ab:

  • Start­punkt: Ver­wal­tungs­ge­bäu­de in der Friesenstraße

  • Ver­lauf: Ent­lang des Bahn­hofs und durch die Fußgängerzone

  • End­punkt: Der Leera­ner Hafen


Eine Bilanz, die nach­denk­lich stimmt

Trotz der rela­tiv kur­zen Zeit­span­ne war die Aus­beu­te erschre­ckend hoch. Mit Greif­zan­gen bewaff­net, befrei­ten die Teams Stra­ßen­zü­ge und Grün­flä­chen von acht­los weg­ge­wor­fe­nem Unrat. Das Sam­mel­spek­trum reich­te von den Klas­si­kern wie Ein­weg­be­chern, Plas­tik­ver­pa­ckun­gen und Fla­schen bis hin zu tau­sen­den Ziga­ret­ten­kip­pen, die eine erheb­li­che Belas­tung für das Grund­was­ser darstellen.

Am Ende der Akti­on stand ein beacht­li­ches Ergeb­nis fest: Ins­ge­samt 110 Kilo­gramm Abfall wur­den zusam­men­ge­tra­gen. Beson­ders auf­fäl­lig war zudem der Fund von vier Lach­gas­fla­schen, die eine fach­ge­rech­te Ent­sor­gung erfordern.

Fach­ge­rech­te Ent­sor­gung gesichert

Sämt­li­che gesam­mel­ten Stof­fe wur­den im Anschluss direkt in das Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor trans­por­tiert. Die­ser Ein­satz ver­deut­licht nicht nur die täg­li­che Her­aus­for­de­rung der Abfall­be­wäl­ti­gung, son­dern ist auch ein Appell an alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Abfäl­le ver­ant­wor­tungs­be­wusst zu ent­sor­gen, damit die Land­schaft und das Stadt­bild dau­er­haft sau­ber bleiben.

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Gesund­heits­amt Leer lädt zum Tag der offe­nen Tür ein

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Hei­ke de Vries (links), Lei­te­rin des Gesund­heits­am­tes, stellt gemein­sam mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in der Jahn­stra­ße in Leer die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben­be­rei­che der Behör­de vor.

Tag der offe­nen Tür im Gesund­heits­amt Leer: Ein Blick hin­ter die Kulis­sen der regio­na­len Gesundheitsvorsorge

Unter dem Mot­to „Viel­falt für Gesund­heit“ öff­net das Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Leer am 19. März 2026 sei­ne Türen. Von 13 bis 17 Uhr erwar­tet die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Jahn­stra­ße 4 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm, das die oft unbe­merk­te, aber unver­zicht­ba­re Arbeit der Behör­de für den All­tag erleb­bar macht.

War­um die Arbeit des Gesund­heits­am­tes uns alle betrifft

Das Gesund­heits­amt ist weit mehr als eine Ver­wal­tungs­be­hör­de – es ist ein zen­tra­ler Pfei­ler für die Lebens­qua­li­tät im Land­kreis. Ob es um die Über­wa­chung der Trink­was­ser­qua­li­tät, den effek­ti­ven Infek­ti­ons­schutz oder die För­de­rung der Zahn­ge­sund­heit bei Kin­dern geht: Die Fach­kräf­te beglei­ten die Men­schen oft unbe­merkt durch das Jahr.

Gleich­zei­tig fun­giert das Amt als wich­ti­ge Anlauf­stel­le in sen­si­blen Lebens­la­gen. Es bie­tet Unter­stüt­zung bei The­men wie:

  • Betreu­un­gen und Vorsorgevollmachten

  • Gesund­heits­för­de­rung und Prävention

  • Selbst­hil­fe­an­ge­bo­te und Schutz beson­ders gefähr­de­ter Personengruppen


Mit­mach­ak­tio­nen und High­lights für Groß und Klein

Der Akti­ons­tag bie­tet eine ein­ma­li­ge Gele­gen­heit, medi­zi­ni­sche und prä­ven­ti­ve Arbeit haut­nah zu erle­ben. Zahl­rei­che Fach­be­rei­che und Part­ner wie das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) prä­sen­tie­ren sich mit inter­ak­ti­ven Angeboten:

  • Prä­ven­ti­on spie­le­risch ler­nen: Kin­der kön­nen in einer „Kari­es­wurf­bu­de“ oder im „Kari­es­tun­nel“ Span­nen­des über Zahn­hy­gie­ne erfah­ren oder Hör- und Seh­tests absolvieren.

  • Medi­zi­ni­sche Checks für Erwach­se­ne: Vor Ort wer­den Mes­sun­gen von Blut­druck, Blut­zu­cker und Sau­er­stoff­sät­ti­gung ange­bo­ten. Zudem steht eine qua­li­fi­zier­te Impf­be­ra­tung zur Verfügung.

  • Hygie­ne zum Anfas­sen: Die Gesund­heits­auf­sicht demons­triert unter Schwarz­licht, wie wirk­sam eine kor­rek­te Hän­de­des­in­fek­ti­on tat­säch­lich ist.

  • Ers­te Hil­fe & Fit­ness: Das DRK zeigt die kor­rek­te Durch­füh­rung der Wie­der­be­le­bung. Zudem laden Bewe­gungs­an­ge­bo­te und ein mobi­les Mini-Muse­um zum Aus­pro­bie­ren ein.

Exper­ten­wis­sen kom­pakt: Vor­trä­ge und Beratung

Zusätz­lich zu den Akti­ons­stän­den bie­tet das Gesund­heits­amt kur­ze Fach­vor­trä­ge zu gesell­schaft­lich rele­van­ten The­men an. Exper­ten infor­mie­ren zu den Schwerpunkten:

  1. Vor­sor­ge­voll­mach­ten: Recht­zei­tig für den Ernst­fall vorsorgen.

  2. Rei­se­me­di­zin: Gut vor­be­rei­tet in den Urlaub.

  3. Resi­li­enz: Die psy­chi­sche Wider­stands­kraft im All­tag stärken.

Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Land­krei­ses steht den gesam­ten Nach­mit­tag über für indi­vi­du­el­le Bera­tungs­ge­sprä­che bereit.


Ein­la­dung an alle Bür­ge­rin­nen und Bürger

Der Tag der offe­nen Tür rich­tet sich an alle Alters­grup­pen, die erfah­ren möch­ten, wie der Land­kreis Leer im Hin­ter­grund für den Schutz und die För­de­rung der öffent­li­chen Gesund­heit sorgt. Nut­zen Sie die Chan­ce für einen direk­ten Aus­tausch mit den Fach­kräf­ten vor Ort.

Ter­min auf einen Blick:

  • Datum: 19. März 2026

  • Uhr­zeit: 13:00 bis 17:00 Uhr

  • Ort: Gesund­heits­amt Leer, Jahn­stra­ße 4, 26789 Leer

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Erwei­ter­te Öff­nungs­zei­ten: Wert­stoff­hof Moorm­er­land ab März auch mitt­wochs geöffnet Ange­sichts der mil­de­ren Wit­te­rung und des damit ver­bun­de­nen Anstiegs der Anlie­fe­run­gen...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen: Ein­brü­che und Brän­de im Kreis Leer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 08.03.2026   Ein­bruch in ein Ver­eins­ge­bäu­de ++ Ein­bruch in einen Ver­kaufs­pa­vil­lon ++...

Lokal

Schüt­zen­ver­ein Flachs­meer plant zwei­tä­gi­ges Fest nach erfolg­rei­chem Jahr

Der Vor­stand des Schüt­zen­ver­eins Flachs­meer wäh­rend der Jah­res­haupt­ver­samm­lung: Vor­sit­zen­der Arno Woort­mann (links), Ernst-Ingo Lind, Fol­kert Reep­mey­er, Fried­helm Woort­mann, Tho­mas Trä­ger,...

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Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...