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Niederlande stoppen ihre Gaslieferungen. Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet.
Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet
- Gasmonteure besuchen alle Verbraucher mit Erdgasanschluss, um Gasgeräte anzupassen.
- Großprojekt dauert noch bis 2027 und sichert Gasversorgung der Region.
- Rund 98 Prozent aller Geräte sind anpassbar.
- Nur nach der Umrüstung können Geräte auch das aus LNG gewonnene Erdgas verbrennen.
Die Niederlande müssen die Lieferungen ihres L‑Erdgases nach Deutschland, Belgien und Frankreich bereits in wenigen Jahren beenden. Daher erhielt EWE Netz einen gesetzlichen Bundesauftrag, den Nordwesten Deutschlands auf H‑Erdgas umzustellen. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nordverbund, zum Beispiel aus Norwegen und Großbritannien. Bei den zwei Gassorten liegt der Unterschied im Energiegehalt: H‑Gas setzt bei der Verbrennung mehr Energie frei als das niederländische L‑Gas, daran muss EWE Netz auch nahezu alle Erdgasgeräte manuell anpassen.
In den nächsten Jahren erhalten alle Erdgasverbraucher in Ostfriesland mindestens zwei Besuche von EWE Netz — unabhängig davon, bei welchem Gaslieferanten sie letztlich ihre Gasrechnung bezahlen. Gestartet ist das Projekt jetzt in den Gemeinden Uplengen und Jümme, danach geht es in Ostfriesland weiter. Die Besuchstermine versendet EWE Netz immer einige Wochen zuvor auf dem Postwege, per Einschreiben.
Das geschieht bei den Besuchen
Bei dem ersten Besuch stehen zwei Fragen im Vordergrund: Zum einen welche Erdgasgeräte setzen die Kunden in ihrem Gebäude überhaupt ein? Betroffen sind alle Geräte, die mit Erdgas betrieben werden, zum Beispiel Herde, Heizungen oder erdgasbetriebene Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler. Ausgenommen sind Geräte, die zum Beispiel mit Flaschen- beziehungsweise Flüssig- oder Propangas betrieben werden. Gasbetriebene PKW müssen auch nicht umgerüstet werden. Zum anderen klären die Monteure vor Ort, ob die Kundengeräte das H‑Gas möglichst sauber und vor allem sicher verbrennen können. „Daher setzen wir an den Geräten immer eine wichtige Sicherheitsprüfung um und nehmen jeweils Daten vom Typenschild der Geräte auf, viel mehr geschieht während dieses ersten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Witthus, Sprecher des Projekts bei EWE Netz.
Sehr hohe Komplexität
Die Informationen vom Typenschild gleicht EWE Netz mit einer Datenbank ab, die vom „Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Geräte-Hersteller hinterlegen hier insbesondere drei Informationen: Ist das vom Kunden eingesetzte Modell überhaupt an H‑Gas anpassbar? Wie kann es angepasst werden? Und zu welchem Zeitpunkt sollte EWE Netz das Gerät anpassen?
„Wenn notwendig, bestellen wir für jeden Kunden und jedes seiner Geräte einen individuellen Umrüstsatz für das H‑Gas“, so Witthus weiter. Und genau das macht das Projekt zu einer wahren Mammutaufgabe: Denn im Nordwesten nutzen Verbraucher nicht nur über 700.000 Erdgasgeräte aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Geräte unterscheiden sich auch in weit über 22.000 Varianten. „Und nahezu jede Variante braucht eventuell eine individuelle Umrüstung. Hinzu kommen dann ja noch die unterschiedlichsten Reparatur- und Wartungszustände, daher müssen wir jedes Gerät persönlich prüfen“, ergänzt Witthus.
98 Prozent sind anpassbar
Über 200.000 Erdgasgeräte konnte EWE Netz bereits an das H‑Gas anpassen. „Mit der hier gemachten Erfahrung können wir sagen, dass sich insgesamt rund 98 Prozent aller Kundengeräte an das H‑Gas anpassen lassen“, berichtet Witthus. EWE Netz rechnet damit, diesen Wert auch in Ostfriesland erreichen zu können. „Sollte eine Heizung zum Beispiel heute 20–25 Jahre alt sein, muss man sich der Eigentümer in der Regel keine Sorgen machen“, beruhigt Witthus und ergänzt: „Auch bei noch älteren Markengeräten gelingt es meistens, diese an das H‑Gas anzupassen.“
Wenn sich ein Gerät doch einmal nicht mehr anpassen lässt, dann liegt es meistens daran, dass es den Geräte-Hersteller heute nicht mehr gibt und dieser daher kein Umrüstmaterial mehr liefern kann. In Einzelfällen haben die Hersteller auch den Support für bestimmte Geräte aufgegeben, auch dieses betrifft in der Regel nur sehr alte Geräte. Aber auch dann kann EWE Netz häufig kein Material mehr erhalten. Technische Probleme während des Umrüstens gab es laut Witthus unterdessen bislang nahezu ausschließlich bei alten Heizungen, die noch nie oder zu selten durch einen Fachbetrieb gewartet wurden. „Regelmäßige Wartungen der Heizungen unterstützen eine reibungslose Umrüstung auf das H‑Gas, sie sparen aber auch deutlich Erdgas und verlängern die Lebenszeit der Geräte.“
Keine Rechnungen
Grundsätzlich entstehen Kunden durch das Projekt keine direkten Kosten. Daher versendet EWE Netz weder für die Service-Besuche noch für das Material Rechnungen. Und die Gasmonteure verlangen vor Ort niemals Geld von Kunden. Eine Ausnahme gibt es bei den Service-Besuchen aber: Falls die Monteure vor Ort feststellen, dass ein Gerät eine Reparatur braucht oder gewartet werden muss, beauftragt der Eigentümer dafür wie gewohnt einen Fachbetrieb seiner Wahl und bezahlt ihn.
Erdgasgeräte und LNG
Nahezu alle Erdgasgeräte, die das Unternehmen bei Privatkunden derzeit auf das H‑Erdgas umrüstet, sollten anschließend auch das aus LNG gewonnene Erdgas zuverlässig verbrennen können. Die noch auf L‑Erdgas eingestellten Geräte können das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außereuropäischen Herkunftsländern stammt. Es wird bei einer Temperatur von ca. ‑161 °C flüssig – also zu LNG (Liquefied Natural Gas bzw. Flüssigerdgas) und lässt sich dann auch per Schiff transportieren. Für das Einspeisen in Gas-Pipelines wird LNG wieder in einen gasförmigen Zustand gebracht.
Um die Gasversorgung des Nordwestens darüber hinaus weiter zu sichern, plant EWE Netz parallel ein zweites Großprojekt: Das Unternehmen wird in Rekordzeit eine rund 70 Kilometer lange Pipeline vom Raum Sande (Friesland) zu den EWE-Gasspeichern in Ostfriesland bauen, um das Netz für die Aufnahme großer Mengen von in Wilhelmshaven anlandendem LNG vorzubereiten. Bereits 2023 soll diese Pipeline in Betrieb gehen. Perspektivisch hat die Leitung auch das Potential, eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern für den Transport von per Schiff importiertem grünen Wasserstoff zu werden.
Schutzmaßnahmen gegen Trickbetrüger
Bei den Besuchen beachtet das Unternehmen nach wie vor die Vorgaben des Robert Koch-Instituts zum Schutz vor dem Corona-Virus. Zusätzlich entwickelte EWE Netz zusammen mit Polizeibehörden zahlreiche Schutzmaßnahmen gegen potenzielle Haustür-Trickbetrüger. Jeder Kunde erhält zusammen mit seinem Terminanschreiben einen Flyer, der darüber informiert, wie man den „echten“ Gasmonteur erkennt. Einige entwickelte Schutzmaßnahmen werden öffentlich nicht genannt. Verbraucher können sich auch hier informieren: www.ewe-netz.de/trickbetrug
Wie geht es weiter?
Ab Februar 2024 schaltet EWE Netz große Teile der Gemeinden Uplengen und Jümme auf das H‑Gas um. EWE Netz teilte auch Ostfriesland in Umstellbezirke ein, die man bis 2027 nacheinander auf das H‑Gas umstellen wird. Diese Umstellbezirke orientieren sich an den Gasleitungen, die bereits im Boden liegen und nicht an Orts- oder Landkreisgrenzen. Daher kann es geschehen, dass Gemeinden nur schrittweise auf H‑Gas umgeschaltet werden. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gasinsel wandeln und jeweils entscheiden, ob schon das H‑Gas oder weiterhin das niederländische L‑Gas eingespeist wird.
Warum stoppen die Niederlande ihre Gaslieferungen?
Ein Auslöser ist das zunehmende Schwinden der Förderkapazitäten des niederländischen L‑Erdgases. Hinzu kommen rund 14.000 Erdstöße und Erdbeben insbesondere in der Region Groningen in den letzten Jahrzehnten. Niederländische Experten machen inzwischen die Gasförderung als Verursacher für die Beben aus.
Stand heute werden die Niederlande daher bereits ab 2023 in der Region Groningen kein L‑Erdgas mehr fördern. Bereits heute kaufen die Niederlande daher H‑Erdgas auf den Weltmärkten ein, wandeln dieses mittels Stickstoff in „Pseudo-L-Gas“ und liefern Anteile davon auch in den Nordwesten. So kann unser Nachbar seinen Lieferverpflichtungen nachkommen und gleichzeitig seine Einwohner besser vor weiteren Beben schützen. Ab Ende 2029 wollen die Niederlande (Stand heute) nahezu gar kein L‑Gas mehr liefern. In Deutschland sind von der niederländischen Entscheidung mehrere Millionen Gasverbraucher in zahlreichen deutschen Bundesländern betroffen. Der deutsche Gesetzgeber verpflichtete daher über 40 Gasnetzbetreiber, jeweils ihre Region auf das alternative H‑Gas umzustellen.
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Shamonda-Virus erreicht Niedersachsen – Tierhalter sollten aufmerksam sein
In der Milchindustrie werden sie über Jahre für die Milchproduktion genutzt, bis ihr Körper die Leistung nicht mehr erbringt. Dann folgt häufig der Transport zum Schlachthof. Dort endet ihr Leben in einem für das Tier angstvollen und grausamen Prozess: Ein empfindungsfähiges Lebewesen wird getötet, nachdem es zuvor als Produktionsmittel für Milch und Milchprodukte gedient hat.
Shamonda-Virus erstmals in Niedersachsen nachgewiesen
Landwirtschaftsministerium ruft Tierhalter zur Achtsamkeit auf – keine Impfstoffe verfügbar
Hannover. Das Shamonda-Virus ist inzwischen auch in Niedersachsen nachgewiesen worden. Nachdem der neuartige Erreger Anfang August 2026 erstmals bei Rindern in Süddeutschland festgestellt worden war, wurden mittlerweile auch in weiteren Bundesländern Infektionen nachgewiesen. Nun gibt es auch Nachweise in niedersächsischen Rinderbeständen.
Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ruft insbesondere Halter von Rindern, Schafen und Ziegen dazu auf, aufmerksam auf mögliche Krankheitssymptome zu achten. Ein Impfstoff gegen das Shamonda-Virus steht derzeit nicht zur Verfügung.
Da es sich bei einer Infektion mit dem Shamonda-Virus weder um eine meldepflichtige noch um eine bekämpfungspflichtige Tierseuche handelt, bestehen derzeit keine vorgeschriebene Meldepflicht und keine angeordneten amtlichen Maßnahmen.
Beim Auftreten typischer Symptome sollten Tierhalter jedoch einen Tierarzt hinzuziehen. Gegebenenfalls können geeignete Proben zur weiteren Abklärung einer möglichen Infektion an die zuständigen Landesuntersuchungseinrichtungen weitergeleitet werden.
Niedersachsen: Andere Virusvariante als in Süddeutschland
Weitere Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) haben inzwischen ergeben, dass es sich bei dem in Niedersachsen nachgewiesenen Virus um eine andere Variante des Shamonda-Virus handelt als bei den Nachweisen in Süddeutschland.
Während in Süddeutschland die Variante SHAV-EU1 festgestellt wurde, handelt es sich bei den niedersächsischen Nachweisen um SHAV-EU2. Nach Angaben des FLI handelt es sich damit um zwei unabhängige Ereignisse.
Weitere Informationen stellt das Friedrich-Loeffler-Institut zur Verfügung.
Welche Symptome können bei Tieren auftreten?
Das Shamonda-Virus gehört zur Gruppe der Orthobunyaviren und ist eng mit dem bereits bekannten Schmallenberg-Virus verwandt.
Bei infizierten Milchkühen können unter anderem folgende Symptome auftreten:
- Fieber
- Rückgang der Milchleistung
- Durchfall
Noch ist nicht abschließend geklärt, ob und in welchem Umfang eine Infektion bei tragenden Tieren langfristige Folgen haben kann.
Aufgrund der engen Verwandtschaft zu anderen Viren, darunter dem Schmallenberg-Virus, besteht jedoch die Vermutung, dass eine Infektion während der Trächtigkeit möglicherweise Fehlgeburten oder Entwicklungsstörungen beim Nachwuchs verursachen kann.
Daher sollten Aborte, Totgeburten sowie missgebildete Kälber oder Lämmer aus möglicherweise betroffenen Beständen besonders aufmerksam untersucht werden.
Übertragung durch Gnitzen
Das Shamonda-Virus wird durch Gnitzen, also kleine stechende Insekten, übertragen. Milde Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit können die Vermehrung und damit die Ausbreitung der Überträger begünstigen.
Da derzeit kein Impfstoff verfügbar ist, kommt dem Schutz vor den übertragenden Insekten eine besondere Bedeutung zu. Eine möglichst effektive Insektenabwehr kann dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem geeigneter Mückenschutz und eine erhöhte Luftbewegung.
Für Menschen ist das Shamonda-Virus nach dem derzeitigen Kenntnisstand ungefährlich.
Shamonda-Virus erstmals 2026 in Mitteleuropa festgestellt
Das Shamonda-Virus (SHAV) ist ein durch Gnitzen übertragenes Orthobunyavirus und eng mit dem Schmallenberg-Virus verwandt. Als wichtige Wirte gelten vor allem Wiederkäuer. Allerdings können nach bisherigem Kenntnisstand auch andere Säugetiere wie Alpakas und Pferde infiziert werden.
Bis zum Sommer 2026 war die Verbreitung des Shamonda-Virus vor allem auf Teile Afrikas und Asiens beschränkt. Im Sommer 2026 wurde der Erreger erstmals in Mitteleuropa nachgewiesen.
Mittlerweile wird über Nachweise in mehreren europäischen Ländern berichtet, darunter Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Österreich und die Niederlande.
In Deutschland wurde das Virus Anfang August 2026 erstmals in Baden-Württemberg und Bayern nachgewiesen. Mit den nun festgestellten Fällen in Niedersachsen kommt ein weiteres Bundesland hinzu.
Tierhalter sollten daher insbesondere bei typischen Symptomen aufmerksam sein und bei einem entsprechenden Verdacht frühzeitig einen Tierarzt einschalten. Die weitere Entwicklung des Seuchengeschehens wird von den zuständigen Behörden und dem Friedrich-Loeffler-Institut beobachtet.
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Sommerfest in Leer am 5. September 2026: Kinderfest, Mitmachaktionen und Live-Musik
Das Gebäude des Bürgervereins in der Breslauer Straße ist bereits für das morgige Sommerfest vorbereitet. Bis spät in den Abend wird heute noch aufgebaut und alles für das große Kinder- und Familienfest am Samstag hergerichtet. Foto: Ingo Tonsor
Sommerfest in Leer: Kinder- und Familienfest mit Musikprogramm
Am Samstag, den 5. September 2026, lädt der Bürgerverein Moormerlandsiedlung e.V. gemeinsam mit regionalen Partnern zum großen Sommerfest in Leer ein. Unter dem Motto Kinder- und Familienfest erwartet Besucher an der Breslauer Straße 40 A, Am Treff in Leer, ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Familien und alle Bürgerinnen und Bürger aus Leer und der Umgebung.
Das Sommerfest verbindet einen bunten Familiennachmittag mit einem musikalischen Sommerabend. Während am Nachmittag vor allem die Kinder im Mittelpunkt stehen, beginnt ab 19 Uhr das Abendprogramm mit Live-Musik. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei.
Kinderfest in Leer von 13 bis 17 Uhr
Von 13 bis 17 Uhr steht das Sommerfest ganz im Zeichen der Kinder. Auf dem Veranstaltungsgelände an der Breslauer Straße 40 A gibt es zahlreiche Mitmachangebote, bei denen die jungen Besucher spielen, toben, kreativ werden und verschiedene Organisationen aus Leer kennenlernen können.
Für Bewegung und Action sorgen unter anderem eine Hüpfburg und ein Bungee-Run. Hier können sich die Kinder austoben und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Auch die DLRG Jugend Leer beteiligt sich mit eigenen Aktionen am Kinderfest. Die jungen Besucher erhalten dabei die Möglichkeit, die Arbeit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft kennenzulernen und sich aktiv an den verschiedenen Angeboten zu beteiligen.
Kreativität ist beim Farbschleudern gefragt. Außerdem können sich die Kinder beim Kinderschminken verwandeln lassen und für einen Nachmittag in eine ganz andere Rolle schlüpfen.
Feuerwehr Leer mit Vorführungen und Mitmachaktionen
Ein weiterer Programmpunkt ist die Feuerwehr Leer. Die Einsatzkräfte präsentieren ihre Arbeit und bieten den Kindern verschiedene Vorführungen und Mitmachstationen an.
Damit erhalten die Besucher einen Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr und können gleichzeitig erleben, wie wichtig Teamarbeit, Einsatzbereitschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Besonders für Kinder dürfte der direkte Kontakt mit den Feuerwehrleuten und ihrer Ausrüstung ein spannender Bestandteil des Nachmittags sein.
Spielraum on Tour
Mit dem Angebot „Spielraum on Tour“ gibt es außerdem kreative Spielmöglichkeiten für die jungen Besucher. Das mobile Angebot ergänzt das Kinderprogramm und bietet zusätzliche Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen und Ausprobieren.
Die Organisatoren rechnen mit zahlreichen Familien aus dem gesamten Stadtgebiet. Neben den einzelnen Programmpunkten soll vor allem der gemeinschaftliche Charakter des Sommerfestes im Mittelpunkt stehen. Familien, Nachbarn und Freunde sollen zusammenkommen und einen abwechslungsreichen Nachmittag in entspannter Atmosphäre verbringen.
Sommerabend mit Eventsängerin Janine Meyer ab 19 Uhr

Nach dem Kinderfest geht das Programm am Abend weiter. Ab 19 Uhr beginnt der musikalische Teil des Sommerfestes.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Sängerin Janine Meyer. Sie präsentiert ein vielseitiges Repertoire aus Schlager, Rock, Pop und weiteren Musikrichtungen. Damit möchte sie für einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Sommerabend sorgen.
Die Veranstalter erwarten auch zum Abendprogramm zahlreiche Besucher. In lockerer Atmosphäre können die Gäste gemeinsam Musik hören, sich unterhalten und den Tag beim Sommerfest in Leer ausklingen lassen.
Getränke, Snacks und kleine Speisen
Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Mehrere Vereine und Unterstützer beteiligen sich an der Veranstaltung und bieten Getränke, Snacks und kleine Speisen an.
Damit können Besucher sowohl am Nachmittag als auch während des Abendprogramms vor Ort bleiben und das Sommerfest in Leer über mehrere Stunden genießen.
Veranstalter und Unterstützer
Organisiert wird das Sommerfest vom Bürgerverein Moormerlandsiedlung e.V. Gemeinsam mit verschiedenen Vereinen und Einrichtungen aus Leer wurde ein Programm zusammengestellt, das insbesondere Familien und Kindern einen abwechslungsreichen Tag ermöglichen soll.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Feuerwehr Leer, der Lebenshilfe Leer, der DLRG Jugend OG Leer e.V. sowie der Feuerwehr Stadt Leer.
Alle Informationen zum Sommerfest in Leer
Das Sommerfest findet am Samstag, den 5. September 2026, an der Breslauer Straße 40 A, Am Treff, in Leer statt.
Das Kinder- und Familienfest beginnt um 13 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Ab 19 Uhr startet das musikalische Abendprogramm mit Janine Meyer. Der Eintritt ist frei.
Damit bietet das Sommerfest in der Moormerlandsiedlung ein Programm für verschiedene Altersgruppen: Am Nachmittag stehen Spiel, Bewegung, Kreativität und Mitmachaktionen für Kinder im Mittelpunkt, am Abend sorgen Musik und ein geselliges Beisammensein für einen stimmungsvollen Ausklang.

Veranstaltungsort: Breslauer Straße 40 A, Am Treff, Leer
Datum: Samstag, 5. September 2026
Kinder- und Familienfest: 13 bis 17 Uhr
Sommerabend mit Janine Meyer: ab 19 Uhr
Eintritt: frei

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Beiräte in Leer werden neu gewählt: Kandidaten für Seniorenbeirat und Behindertenbeirat gesucht
Beiräte in Leer werden neu gewählt: Kandidaten für Behinderten- und Seniorenbeirat gesucht
In Leer stehen im Herbst zwei wichtige Wahlen an: Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Leer und der Seniorenbeirat werden neu gewählt. Für beide Gremien werden Menschen gesucht, die sich ehrenamtlich engagieren und die Interessen verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Stadt vertreten möchten.
Beirat für Menschen mit Behinderung: Engagierte Kandidaten gesucht
Für den Beirat für Menschen mit Behinderung werden Menschen gesucht, die schwerbehindert sind, ihren ersten Wohnsitz in Leer haben und Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Beirat mitbringen.
Der Beirat hat die wichtige Aufgabe, sich für die Interessen und Belange von Leeraner Einwohnerinnen und Einwohnern mit einer Behinderung einzusetzen. Ziel ist es, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu stärken und einer möglichen Isolation entgegenzuwirken.
Wer sich für die Arbeit des Beirates interessiert oder Fragen zur Kandidatur hat, kann sich vorab bei der Vorsitzenden Andrea Rohe informieren.
Kontakt: Andrea Rohe
Telefon: 0491 / 9279848
E‑Mail: andrea.rohe@outlook.com
Informationsveranstaltung am 15. September
Wer an der Wahl teilnehmen oder selbst für den Beirat kandidieren möchte, muss dies bis Dienstag, 15. September 2026, anmelden.
Am selben Tag findet um 17 Uhr im Festsaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung zur Arbeit und zur Wahl des Beirates für Menschen mit Behinderung statt. Dabei sollen sich auch mögliche Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen.
Die Wahl des neuen Beirates ist für Dienstag, 6. Oktober 2026, am Nachmittag geplant. Die angemeldeten Wahlberechtigten werden rechtzeitig unter Angabe von Uhrzeit und Ort zur Zusammenkunft eingeladen.
Auch Vereine, Verbände und Organisationen, die Menschen mit Schwerbehinderung betreuen, können Delegierte zur Wahl entsenden. Für die Benennung dieser Delegierten steht ein entsprechender Vordruck zur Verfügung.
Alle wichtigen Informationen sowie die erforderlichen Vordrucke zur Anmeldung und zur Benennung von Delegierten sind online bei der Stadt Leer zu finden:
https://leer.de/beirat-für-menschen-mit-behinderung
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Seniorenbeirat vertritt seit mehr als 40 Jahren die Interessen älterer Menschen
Auch der Seniorenbeirat der Stadt Leer wird neu gewählt. Gesucht werden Menschen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr, die ihren ersten Wohnsitz in Leer haben und sich ehrenamtlich für die Interessen älterer Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen möchten.
Der Seniorenbeirat blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. Seit mehr als 40 Jahren vertreten seine Mitglieder die Interessen der älteren Bevölkerung in Leer und setzen sich für deren Anliegen ein.
Auch Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die eine aktive Seniorenarbeit anbieten, können sich an der Wahl beteiligen. Sie haben die Möglichkeit, jeweils zwei Delegierte zur Wahlversammlung zu entsenden.
Voraussetzungen für eine Kandidatur
Neben dem Mindestalter und dem ersten Wohnsitz in Leer gibt es für die Wählbarkeit weitere Voraussetzungen. Kandidatinnen und Kandidaten dürfen kein Mitglied des Rates der Stadt Leer oder des Kreistages des Landkreises Leer sein.
Zusätzlich zu den von Vereinen, Organisationen und Gruppierungen entsandten Delegierten können sich auch Einzelpersonen als Mitglied des Seniorenbeirates zur Wahl stellen.
Informationsveranstaltung am 17. September
Wer an der Wahl teilnehmen oder selbst für den Seniorenbeirat kandidieren möchte, kann dies bis Donnerstag, 17. September 2026, anmelden.
Ebenfalls am 17. September findet um 17 Uhr im Festsaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung zur Arbeit und zur Wahl des Seniorenbeirates statt. Die Wahlkandidatinnen und ‑kandidaten sollen sich bei dieser Gelegenheit ebenfalls vorstellen.
Die Wahl der Mitglieder des neuen Seniorenbeirates ist für Donnerstag, 1. Oktober 2026, am Nachmittag geplant. Die angemeldeten Wahlberechtigten werden unter Angabe der genauen Uhrzeit und des Ortes der Zusammenkunft eingeladen.
Für Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die aktive Seniorenarbeit anbieten, steht ein Vordruck zur Benennung von Delegierten zur Verfügung. Auch die Anmeldung zur Wahl des Seniorenbeirates kann über die bereitgestellten Unterlagen erfolgen.
Alle wichtigen Informationen und Vordrucke sind auf der Internetseite der Stadt Leer zu finden:
https://leer.de/seniorenbeirat
Ehrenamtliches Engagement für Leer
Mit den beiden Beiräten haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung der Stadt einzubringen und die Interessen älterer Menschen sowie von Menschen mit Behinderung zu vertreten. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte und die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt, kann sich noch im September über die Arbeit der Gremien informieren und für eine Teilnahme an den Wahlen anmelden.
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