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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Richt­fest in Leer: Bezahl­ba­rer Wohn­raum in der Okko-ten-Broek-Stra­ße nimmt Gestalt an

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Sozia­ler Woh­nungs­bau in Leer: Richt­fest für neu­en Gebäu­de­kom­plex in der Okko-ten-Broek-Straße

 

Nach dem Abriss eines in die Jah­re gekom­me­nen Alt­baus stellt die Kom­mu­na­le Woh­nungs­ver­wal­tung Leer (KWL) die Wei­chen für bezahl­ba­ren Wohn­raum. In der Okko-ten-Broek-Stra­ße 17 wird mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von rund 1,4 Mil­lio­nen Euro nach­ver­dich­tet. Am Don­ners­tag fei­er­te die KWL gemein­sam mit Nach­barn, Poli­tik und Hand­wer­kern das Richt­fest für den drei­tei­li­gen Neubaukomplex.

LEER. Die Nach­fra­ge nach bezahl­ba­rem Wohn­raum in Ost­fries­land ist unge­bro­chen hoch. Umso bedeut­sa­mer ist der Bau­fort­schritt an der Okko-ten-Broek-Stra­ße 17, wo die Kom­mu­na­le Woh­nungs­ver­wal­tung Leer (KWL) den Roh­bau für ein neu­es Ensem­ble im sozia­len Woh­nungs­bau fer­tig­ge­stellt hat. Zur fei­er­li­chen Tra­di­ti­on des Richt­fests kamen Ver­tre­tun­gen aus Ver­wal­tung und Poli­tik sowie direk­te Anwoh­ner zusam­men, um sich ein Bild vom Fort­gang der Arbei­ten zu machen.

Behut­sa­me Nach­ver­dich­tung statt Aus­ufe­rung am Stadtrand

Wo bis­her ein Alt­bau gestan­den hat­te, ent­steht ein moder­ner Kom­plex aus drei auf­ein­an­der abge­stimm­ten Bau­kör­pern, die ins­ge­samt sechs neue Wohn­ein­hei­ten beher­ber­gen wer­den. Die Grö­ße der ein­zel­nen Woh­nun­gen liegt im Bereich zwi­schen 54,37 und 60,21 Qua­drat­me­tern – ein Schnitt, der sich ide­al für Allein­ste­hen­de, Senio­ren oder klei­ne Fami­li­en eig­net. Die Fer­tig­stel­lung und Bezugs­fer­tig­keit ist für den Zeit­raum März/April 2027 terminiert.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst beton­te im Rah­men der Fei­er­lich­kei­ten die stra­te­gi­sche Bedeu­tung des Pro­jekts. Rund 1,4 Mil­lio­nen Euro wer­den an die­sem Stand­ort inves­tiert, unter­stützt durch offi­zi­el­le Wohn­raum­för­der­mit­tel. Horst hob her­vor, dass die Lage als her­vor­ra­gend ein­zu­stu­fen sei. Für die Stadt­ent­wick­lung ver­fol­ge man ein kla­res Kon­zept: Statt wie in frü­he­ren Jahr­zehn­ten neue Sied­lun­gen an den Peri­phe­rien aus­zu­wei­sen, lie­ge der Schwer­punkt heu­te auf der geziel­ten, behut­sa­men Nach­ver­dich­tung eta­blier­ter Kerngebiete.

„Es ist ent­schei­dend, dass wir Wohn­raum dort schaf­fen, wo die Infra­struk­tur bereits vor­han­den ist. Die behut­sa­me Innen­ver­dich­tung schont Res­sour­cen und stärkt unse­re Stadtkerne.“

Claus-Peter Horst, Bür­ger­meis­ter der Stadt Leer

Zukunfts­si­che­re Ener­gie­tech­nik und bar­rie­re­frei­es Wohnen

In punc­to Gebäu­de­tech­nik setzt die KWL auf zeit­ge­mä­ße Umwelt­stan­dards: Als pri­mä­res Heiz­sys­tem kom­men moder­ne Wär­me­pum­pen zum Ein­satz, wäh­rend auf den Dach­flä­chen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen für die Erzeu­gung von grü­nem Strom instal­liert wer­den. Sämt­li­che Ein­hei­ten im Erd­ge­schoss sind bar­rie­re­frei kon­zi­piert. Zudem ver­fügt jede Woh­nung wahl­wei­se über einen Bal­kon oder eine Ter­ras­se. Ein eige­ner Fahr­rad­schup­pen-Bereich sowie ins­ge­samt sechs Pkw-Stell­plät­ze kom­plet­tie­ren die Anlage.

Ein beson­de­rer Dank des Bür­ger­meis­ters galt den 14 am Bau betei­lig­ten Fach­fir­men sowie den Nach­barn für ihr Auf­brin­gen von Geduld. Eine Bau­stel­le brin­ge natur­ge­mäß Lärm und Beein­träch­ti­gun­gen mit sich, wes­halb das Ver­ständ­nis der Anwoh­ner­schaft nicht als selbst­ver­ständ­lich vor­aus­ge­setzt wer­den könne.

KWL baut sozia­les Port­fo­lio stadt­weit aus

Seit einer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung im Jahr 2022 wid­met sich die Kom­mu­na­le Woh­nungs­ver­wal­tung Leer vor­ran­gig dem sozia­len Woh­nungs­bau. Das Pro­jekt in der Okko-ten-Broek-Stra­ße fügt sich in eine Rei­he wei­te­rer Vor­ha­ben ein, mit denen die KWL dem Miet­preis­druck in der Regi­on entgegenwirkt.

Der­zeit lau­fen oder pla­nen die Ver­ant­wort­li­chen meh­re­re Par­al­lel­pro­jek­te im gesam­ten Stadtgebiet:

  • Logaer Weg 120: Neu­bau­pro­jekt mit sechs Wohn­ein­hei­ten im Bau.

  • Bres­lau­er Stra­ße: Drei Wohn­ein­hei­ten in Planung.

  • Log­abir­um­er Stra­ße 40: Sechs Wohn­ein­hei­ten geplant.

  • Eichen­weg: Größ­tes Ein­zel­pro­jekt mit geplan­ten 32 Wohneinheiten.

Ser­vice & Bewer­bung für Mietinteressierte

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen ab Okto­ber direkt Kon­takt mit der KWL auf­neh­men. Vor­aus­set­zung für die Anmie­tung ist das Vor­lie­gen eines gül­ti­gen Wohn­be­rech­ti­gungs­scheins (B‑Schein).

  • Tele­fo­ni­sche Aus­kunft & Bewer­bung: 0491 / 9782–178 oder 0491 / 9782–430

  • Miet­kon­di­tio­nen: Die Anfangs­net­to­kalt­mie­te liegt bei 6,10 Euro pro Qua­drat­me­ter (zzgl. Betriebs- und Heizkosten).

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Blau­licht haut­nah in Leer: Ret­tungs­kräf­te und Ein­satz­fahr­zeu­ge erobern die Innenstadt

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Zwei­ter Blau­licht­tag lockt in die Leera­ner Innenstadt

Nach der gelun­ge­nen Pre­mie­re im Jahr 2024 geht der Leera­ner Blau­licht­tag in die zwei­te Run­de. Am Sonn­abend, 22. August, ver­wan­delt sich die Leera­ner Innen­stadt von 10 bis 17 Uhr in eine Mei­le für Ein­satz­kräf­te, Not­fall­ret­tung und Sicher­heits­tech­nik. Zehn ver­schie­de­ne Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­bän­de und Ein­rich­tun­gen gewäh­ren span­nen­de Ein­bli­cke in ihre täg­li­che Arbeit.

Betei­lig­te Orga­ni­sa­tio­nen und Partner

Vor Ort prä­sen­tie­ren sich haupt- und ehren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te fol­gen­der Institutionen:

  • Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden

  • Feu­er­weh­ren der Stadt Leer

  • Deut­sches Rotes Kreuz (DRK) – Kreis­ver­band Leer

  • Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bad Bentheim

  • Deut­sche Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS)

  • DLRG-Orts­grup­pe Leer

  • Koope­ra­ti­ve Regio­nal­leit­stel­le Ostfriesland

  • Haupt­zoll­amt Oldenburg

  • Tech­ni­sches Hilfs­werk (THW) – Orts­ver­band Leer

  • Kom­man­do Schnel­le Ein­satz­kräf­te Ostfriesland

  1.  

Wei­te­re Fotos zum Blau­licht­tag 2024 fin­den Sie auf der Leera­ner Face­book­sei­te “Wir Leera­ner

Pro­gramm, Mit­mach-Aktio­nen und Vorführungen

Das Event bie­tet ein viel­sei­ti­ges Rah­men­pro­gramm für die gesam­te Fami­lie. Neben Ein­bli­cken in die Nach­wuchs­ge­win­nung und die täg­li­chen Auf­ga­ben der Ret­tungs­diens­te ste­hen zahl­rei­che Inter­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf dem Plan:

  • Fahr­zeug­schau: Zahl­rei­che Ein­satz­fahr­zeu­ge unter­schied­lichs­ter Art kön­nen aus nächs­ter Nähe besich­tigt und erkun­det werden.

  • Boots­fahr­ten: Auf dem Leera­ner Hafen wer­den Rund­fahr­ten mit Ein­satz­boo­ten angeboten.

  • Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung: Auf der Akti­ons­flä­che demons­trie­ren Ein­satz­kräf­te pra­xis­nah die Befrei­ung von Per­so­nen aus ver­un­fall­ten Fahr­zeu­gen durch das Zer­schnei­den eines PKW.

  • Brand­schutz­er­zie­hung: Das Brand­schutz­in­fo­mo­bil ver­an­schau­licht mit­tels Brand­si­mu­la­tor und Brand­pup­pe die Gefah­ren von Papier­korb­brän­den, explo­die­ren­den Spray­do­sen und Fett­brän­den auf dem Herd sowie das rich­ti­ge Ver­hal­ten im Notfall.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung und Veranstaltungsgebiet

Für den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men sorgt das Bun­des­po­li­zei­or­ches­ter, das zwi­schen 11 und 16 Uhr mehr­fach live auf­tre­ten wird.

Das Ver­an­stal­tungs­are­al erstreckt sich über zwei zen­tra­le Zonen der Innenstadt:

  1. Vom Müh­len­platz über die Müh­len­stra­ße bis hin zur Que­rung der Leda­stra­ße.

  2. Vom Denk­mal­platz ent­lang der Was­ser­rin­ne in Rich­tung Hafen.

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Freizeit

Nacht­wäch­ter­füh­rung: Wenn Leer zur his­to­ri­schen Frei­licht­büh­ne wird

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His­to­ri­sche Kulis­se in der Rat­haus­stra­ße: Die Stadt­füh­rer Hel­ga Christ und Ralf Drees­mann vor einem ech­ten Juwel der Stadt­ge­schich­te. Das soge­nann­te „Haus Gol­de­ne Kuh“ an der Rat­haus­stra­ße 9 wur­de gemäß Inschrift 1572 von Johann Aggen Bur­la­ge erbaut und zählt zu den ältes­ten Bür­ger­häu­sern Leers. Es stammt aus einer Zeit, in der Häu­ser noch kei­ne Haus­num­mern tru­gen, son­dern eige­ne Namen besaßen.

Magi­sche Aben­de in der Alt­stadt: Wenn Leer mit der Nacht­wäch­ter­füh­rung Geschich­te leben­dig wer­den lässt

Wenn die Däm­me­rung sanft über die his­to­ri­schen Gie­bel fällt und die Stra­ßen lang­sam zur Ruhe kom­men, schlägt in der Leera­ner Alt­stadt eine ganz beson­de­re Stun­de. Mit Later­ne und Gewand füh­ren die Stadt­füh­rer von Leer Gäs­te und Ein­hei­mi­sche durch die stim­mungs­vol­len Gas­sen und ver­wan­deln das his­to­ri­sche Pflas­ter in eine gro­ße Freilichtbühne.

Der rund 90-minü­ti­ge Rund­gang ist weit mehr als eine gewöhn­li­che Stadt­füh­rung: Hel­ga Christ und Ralf Drees­mann neh­men das Publi­kum mit auf eine packen­de Zeit­rei­se. Zwi­schen geheim­nis­vol­len Win­keln und tra­di­ti­ons­rei­chen Fas­sa­den berich­ten sie ein­drucks­voll aus längst ver­gan­ge­nen Tagen – von schau­ri­gen Geschich­ten aus düs­te­ren Zei­ten bis hin zu augen­zwin­kern­den Dön­jes, die zum Schmun­zeln einladen.

Das ein­drucks­vol­le Zusam­men­spiel aus Geschich­te, Kul­tur und dem mari­ti­men Alt­stadt­flair macht die­se Aben­de zu einem rund­um emp­feh­lens­wer­ten Erleb­nis für jedes Alter.

Unter­wegs mit den Stadt­füh­rern von Leer: Die belieb­te Thea­ter­stadt­füh­rung zieht regel­mä­ßig zahl­rei­che Teil­neh­mer an. Auf dem gemein­sa­men Weg durch die Alt­stadt wird Geschich­te greif­bar gemacht.
Ein Rund­gang vol­ler Kon­tras­te: Die Leera­ner Nacht­wäch­ter­füh­rung begeis­tert mit Geheim­nis­sen aus dunk­len Epo­chen und sorgt im nächs­ten Moment mit humor­vol­len Dön­jes für gute Unterhaltung.

Alle Infor­ma­tio­nen & Ter­mi­ne auf einen Blick

Wer das nächt­li­che Spek­ta­kel selbst erle­ben möch­te, kann sich für die kom­men­den Ter­mi­ne bereits jetzt sei­nen Platz sichern. Auf­grund der hohen Nach­fra­ge wird um eine vor­he­ri­ge Anmel­dung per E‑Mail oder Tele­fon gebeten.

  • Treff­punkt: Rat­haus­trep­pe Leer

  • Dau­er: ca. 90 Minuten

  • Preis: 12,00 € pro Person

Ter­mi­ne 2026:

  • Diens­tag, 25.08.2026 um 19:30 Uhr

  • Diens­tag, 29.09.2026 um 19:00 Uhr

  • Diens­tag, 27.10.2026 um 18:00 Uhr

  • Diens­tag, 24.11.2026 um 18:00 Uhr

  • Diens­tag, 15.12.2026 um 18:00 Uhr

Kon­takt & Buchung:

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Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

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Nacht­wäch­ter­füh­rung: Wenn Leer zur his­to­ri­schen Frei­licht­büh­ne wird

His­to­ri­sche Kulis­se in der Rat­haus­stra­ße: Die Stadt­füh­rer Hel­ga Christ und Ralf Drees­mann vor einem ech­ten Juwel der Stadt­ge­schich­te. Das soge­nann­te...

Allgemein

Wie ein Ein­zel­händ­ler aus Ost­fries­land Ama­zon im Preis-Check bloßstellt

Nimmt den Kampf gegen den Online-Rie­sen auf: Fol­kert Fazal, Inha­ber von Buch und Büro Fok­ken, prä­sen­tiert eine Aus­wahl sei­ner Sam­mel­map­pen....

Lokal

Jetzt erst recht!”: Star­ke Vor­be­rei­tun­gen und Unter­stüt­zung für den 5. CSD in Leer

Bun­tes Trei­ben und ein fried­li­cher Umzug durch die Innen­stadt: So stim­mungs­voll wie auf die­sem Archiv­bild von Ingo Ton­sor (© Lese­r­ECHO...

Lokal

Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te...

Lokal

Waf­fen­ver­bo­te an Bahn­hö­fen ver­län­gert: Wor­auf Bahn­rei­sen­de jetzt ach­ten müssen!

Am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gilt vom 1. bis 31. August 2026 erneut ein umfas­sen­des Mit­führ­ver­bot für Waf­fen und gefähr­li­che Werk­zeu­ge. Die...

Blaulicht

Unfall-Bilanz im Land­kreis Leer: Trun­ken­heits­fahrt auf der A31 endet im Krankenhaus

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 29.07.2026     Moorm­er­land — Verkehrsunfall/Trunkenheit im Straßenverkehr Am 28.07.2026 befuhr ein...

Allgemein

Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen in Nie­der­sach­sen stei­gen weiter

Zahl der Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen in Nie­der­sach­sen im 1. Halb­jahr 2026 um 8,7 % gestiegen Das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) hat...

Blaulicht

Zwei Haft­be­feh­le an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze vollstreckt!

BPOL-Bad­Bent­heim: Zwei Haft­be­feh­le an der Gren­ze vollstreckt     Die Bun­des­po­li­zei hat am Diens­tag an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze gleich zwei...

Lokal

Atom­kraft­geg­ner pro­tes­tie­ren gegen Rosatom-Deal in Lin­gen und Uran-Trans­por­te in Gronau

Pro­test vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen, 27.07.2026 Erneu­te Pro­tes­te gegen Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen: Kri­tik an Rosatom-Deal hält an Lingen/Bonn/Hannover – Rund...

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

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