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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Jugend­feu­er­wehr Wee­ner: Füh­rungs­wech­sel nach mehr als 25 Jah­ren – Sven Fis­ser übernimmt

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Auf dem Foto sind von links zu sehen: Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser, stell­ver­tre­ten­der Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Voss, ehe­ma­li­ger Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart Ewald Free­se, Mario Haats, Flo­ri­an Holt­kamp, der neue stell­ver­tre­ten­de Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart Mer­ten Lam­mers, Sven Lüür­sen, der neue Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart Sven Fis­ser, Ingo Wol­ters, Jan­na Schmehl, Juli­an Lüde­mann, Julia Düring und Cyra Winands. Foto: Feuerwehr

Ver­ab­schie­dung und Füh­rungs­wech­sel bei der Jugend­feu­er­wehr der Stadt Weener

Ewald Free­se nach mehr als 25 Jah­ren als Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart ver­ab­schie­det – Sven Fis­ser über­nimmt das Amt

Bei der Jugend­feu­er­wehr der Stadt Wee­ner ist eine lang­jäh­ri­ge Ära zu Ende gegan­gen. Wäh­rend der jüngs­ten Sit­zung des Stadt­ju­gend­feu­er­wehraus­schus­ses wur­de Ewald Free­se nach mehr als 25 Jah­ren enga­gier­ter Tätig­keit offi­zi­ell aus sei­nem Amt als Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart ver­ab­schie­det. Die Ver­ant­wor­tung für die Feu­er­wehr­nach­wuchs­ar­beit liegt künf­tig in jün­ge­ren Händen.

Als Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung für sei­ne jahr­zehn­te­lan­ge Arbeit über­reich­te der Aus­schuss Ewald Free­se ein Foto­al­bum, einen Blu­men­strauß sowie einen prä­pa­rier­ten klei­nen Ver­tei­ler als Präsent.

Auch Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser wür­dig­te die lang­jäh­ri­ge Arbeit von Free­se. Im Namen aller Füh­rungs­kräf­te der Stadt­feu­er­wehr Wee­ner sprach er ihm sei­nen tiefs­ten Dank für sei­nen uner­müd­li­chen Ein­satz für die Feu­er­wehr­ju­gend aus. Fis­ser wünsch­te Free­se für die Zukunft alles Gute und dank­te ihm herz­lich für die Arbeit, die er über vie­le Jah­re zum Woh­le des Feu­er­wehr­nach­wuch­ses geleis­tet hat.

Sven Fis­ser wird neu­er Stadtjugendfeuerwehrwart

Im Rah­men der Sit­zung wur­den zugleich die per­so­nel­len Wei­chen für die Zukunft gestellt. Unter der Lei­tung des stell­ver­tre­ten­den Stadt­brand­meis­ters Stef­fen Voss wähl­te das Gre­mi­um in gehei­mer Wahl ein­stim­mig Sven Fis­ser zum neu­en Stadtjugendfeuerwehrwart.

Auch die Posi­ti­on sei­nes Stell­ver­tre­ters wur­de neu besetzt. In gehei­mer Wahl wur­de Mer­ten Lam­mers eben­falls ein­stim­mig zum neu­en stell­ver­tre­ten­den Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart gewählt.

Die Auf­ga­be der Schrift­war­tin über­nimmt künf­tig Julia Düring. Sie wur­de in offe­ner Wahl eben­falls ein­stim­mig von den Anwe­sen­den bestätigt.

Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser wünsch­te dem neu­en Füh­rungs­team für die bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben alles Gute und stets ein glück­li­ches Händchen.

Zen­tra­le Auf­ga­be für die Feuerwehrnachwuchsarbeit

Der Stadt­ju­gend­feu­er­wehraus­schuss bil­det das zen­tra­le Steue­rungs­gre­mi­um für die Feu­er­wehr­nach­wuchs­ar­beit in der Stadt Wee­ner. In dem Gre­mi­um arbei­ten die Jugend­feu­er­wehr­war­te und deren Stell­ver­tre­ter der vier Orts­feu­er­weh­ren der Stadt Wee­ner gemein­sam mit dem Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart, des­sen Stell­ver­tre­ter, der Schrift­war­tin und dem Zeugwart.

Damit über­nimmt der Aus­schuss eine wich­ti­ge Funk­ti­on bei der Orga­ni­sa­ti­on und Wei­ter­ent­wick­lung der Jugend­feu­er­wehr in der Stadt Wee­ner und bei der För­de­rung des Feuerwehrnachwuchses.

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Senio­ren­bei­rat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Zehn Kan­di­da­ten stel­len sich zur Wahl

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Zehn Per­so­nen stel­len sich zur Wahl des Senio­ren­bei­ra­tes in Westoverledingen

Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten prä­sen­tie­ren sich am 5. Okto­ber im Klei­nen Cam­pus in Ihr­ho­ve – Wahl ab dem 6. Okto­ber möglich

In der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen ste­hen die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Wahl des neu­en Senio­ren­bei­ra­tes fest. Ins­ge­samt zehn Per­so­nen haben sich für die Wahl auf­stel­len lassen.

Zur Wahl stehen:

  • Johann Bau­mann

  • Theodo­ra Boelsen

  • Gud­run Dietz

  • Ursu­la Korte

  • Ange­li­ka Kremers

  • Karl-Ger­hard Laaken

  • Karin Moch

  • Host Nei­si­us

  • Gabrie­le Ostholthoff

  • Jörg Wulst

Kan­di­da­ten stel­len sich per­sön­lich vor

Wer die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten ken­nen­ler­nen und sich über deren Vor­stel­lun­gen infor­mie­ren möch­te, hat dazu am Mon­tag, 5. Okto­ber 2026, um 19 Uhr Gele­gen­heit. Im Klei­nen Cam­pus in Ihr­ho­ve stel­len sich die zehn Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber per­sön­lich vor.

Die Ver­an­stal­tung ist öffent­lich. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den, sich vor der Wahl ein Bild von den zur Wahl ste­hen­den Per­so­nen zu machen. Eine Anmel­dung ist nicht erforderlich.

 

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Wahl beginnt am 6. Oktober

Ab Diens­tag, 6. Okto­ber 2026, kann die Stim­me für den neu­en Senio­ren­bei­rat abge­ge­ben wer­den. Die Wahl ist von Mon­tag bis Frei­tag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Rat­haus mög­lich. Die Wahl fin­det im Fach­be­reich 4, Büro B12, statt.

Alter­na­tiv besteht die Mög­lich­keit, per Brief­wahl zu wäh­len. Die erfor­der­li­chen Brief­wahl­un­ter­la­gen kön­nen bei der Gemein­de ange­for­dert werden.

Für Fra­gen und die Bean­tra­gung der Brief­wahl­un­ter­la­gen ste­hen fol­gen­de Kon­tak­te zur Verfügung:

Kat­rin Hab­ben
E‑Mail: katrin.habben@westoverledingen.de
Tele­fon: 04955/993 119 oder 04955/4989

Wahl­abend am 20. Oktober

Auch nach der Wahl lädt die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen zu einem gemein­sa­men Wahl­abend ein. Die­ser fin­det am Diens­tag, 20. Okto­ber 2026, um 19 Uhr im Klei­nen Cam­pus in Ihr­ho­ve statt.

Wer ist wahlberechtigt?

Wahl­be­rech­tigt sind alle Per­so­nen, die ihren Haupt­wohn­sitz in der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen haben und das 60. Lebens­jahr voll­endet haben.

Damit haben die wahl­be­rech­tig­ten Senio­rin­nen und Senio­ren der Gemein­de die Mög­lich­keit, mit ihrer Stim­me über die Zusam­men­set­zung des neu­en Senio­ren­bei­ra­tes zu entscheiden.

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Leer: Dr.-vom-Bruch-Brücke wäh­rend des Gal­li­mark­tes gesperrt

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Dr.-vom-Bruch-Brücke in Leer wäh­rend des Gal­li­mark­tes gesperrt

War­tungs­ar­bei­ten im Brü­cken­kel­ler: Auch Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer müs­sen zwei Tage lang ausweichen

Im Zusam­men­hang mit der Stra­ßen­sper­rung zum dies­jäh­ri­gen Gal­li­markt in Leer wird die Dr.-vom-Bruch-Brücke, auch Rat­haus­brü­cke genannt, für meh­re­re Tage voll­stän­dig für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr gesperrt.

Die Sper­rung gilt von Mitt­woch, 14. Okto­ber 2026, bis ein­schließ­lich Diens­tag, 20. Okto­ber 2026. Die ver­kehrs­be­hörd­li­che Anord­nung erfolgt gemäß § 45 Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung (StVO).

War­tungs­ar­bei­ten wer­den mit der Sper­rung verbunden

Die ohne­hin erfor­der­li­che Sper­rung wäh­rend des Gal­li­mark­tes wird gleich­zei­tig genutzt, um im Brü­cken­kel­ler der Dr.-vom-Bruch-Brücke not­wen­di­ge Instand­set­zungs- und War­tungs­ar­bei­ten durchzuführen.

Für die­se Arbei­ten muss die Brü­cken­klap­pe geöff­net wer­den. Des­halb kommt es an zwei Tagen zu einer zusätz­li­chen Ein­schrän­kung: Am Mon­tag, 19. Okto­ber, und Diens­tag, 20. Okto­ber 2026, ist die Rat­haus­brü­cke jeweils von 8 Uhr bis 16.15 Uhr auch für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer voll­stän­dig gesperrt.

Damit müs­sen in die­sem Zeit­raum nicht nur Auto­fah­rer, son­dern auch Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger auf eine ande­re Ver­bin­dung ausweichen.

Umlei­tun­gen für Auto, Fahr­rad und zu Fuß

Für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr wird eine Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Sie führt über:

Gro­nin­ger Stra­ße – An der See­schleu­se – Säge­müh­len­stra­ße – Nessestraße.

Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer wer­den wäh­rend der zusätz­li­chen Sperr­zei­ten über die Nes­se­brü­cke geführt.

Für den Schiffs­ver­kehr hat die Sper­rung dage­gen kei­ne Aus­wir­kun­gen: Boo­te und Schif­fe kön­nen die Brü­cken­durch­fahrt wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums unein­ge­schränkt nutzen.

Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Anbrin­gung bezie­hungs­wei­se Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft.

Für Ver­kehrs­teil­neh­mer bedeu­tet die Sper­rung ins­be­son­de­re wäh­rend des Gal­li­mark­tes und der anschlie­ßen­den War­tungs­ar­bei­ten, dass im Bereich der Innen­stadt mit Umwe­gen und mög­li­chen Behin­de­run­gen gerech­net wer­den muss.

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Lam­pion­fahrt auf dem Hafen am Sams­tag ab 18:45 Uhr (Gegen 19.00 Uhr wird die Rat­haus­brü­cke geöffnet) 
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