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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027 – Bewer­bung bis 6. Novem­ber möglich

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Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027
 

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zum 1. April 2027 zwei neue Schieds­per­so­nen. Gesucht wer­den enga­gier­te und inte­gre Per­so­nen, die bei klei­ne­ren Rechts­strei­tig­kei­ten und Nach­bar­schafts­kon­flik­ten ver­mit­teln möch­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich noch bis zum 6. Novem­ber 2026 bewerben.

Schieds­per­so­nen ver­mit­teln bei Streitigkeiten

Schieds­frau­en und Schieds­män­ner über­neh­men eine wich­ti­ge Auf­ga­be bei der außer­ge­richt­li­chen Kon­flikt­lö­sung. Sie hel­fen dabei, Strei­tig­kei­ten in klei­ne­ren Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten und Baga­tell­fäl­len bei­zu­le­gen. Dadurch las­sen sich häu­fig kost­spie­li­ge und zeit­auf­wen­di­ge Gerichts­ver­fah­ren vermeiden.

Beson­ders oft geht es bei der Tätig­keit um Streit­fra­gen im Nach­bar­schafts­recht. Die Schieds­per­so­nen tref­fen dabei kei­ne eige­nen Ent­schei­dun­gen über den Streit­fall. Statt­des­sen ver­su­chen sie, zwi­schen den betei­lig­ten Par­tei­en zu ver­mit­teln und eine ein­ver­nehm­li­che Lösung her­bei­zu­füh­ren. Sie neh­men damit die Rol­le neu­tra­ler Mitt­ler ein.

Spe­zi­el­le Vor­kennt­nis­se sind für die Über­nah­me des Schieds­am­tes nicht zwin­gend erfor­der­lich. Für die Vor­be­rei­tung auf die Tätig­keit kön­nen Semi­nar­an­ge­bo­te zu ver­schie­de­nen The­men wahr­ge­nom­men werden.

Ehren­amt mit einer Wahl­zeit von fünf Jahren

Das Schieds­amt wird ehren­amt­lich und für einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum aus­ge­übt. Der Rat der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen wählt die Schieds­per­so­nen für eine Wahl­zeit von fünf Jah­ren. Anschlie­ßend bestä­tigt das Amts­ge­richt Leer die gewähl­te Schiedsperson.

Die Gemein­de ist in zwei Schieds­amts­be­rei­che unter­teilt. Für jeden Bereich wird eine geeig­ne­te Per­son gesucht. Bei­de Schieds­per­so­nen ver­tre­ten sich gegenseitig.

Die­se Ort­schaf­ten gehö­ren zu den Schiedsamtsbereichen

Schieds­amts­be­reich Nord:

  • Brei­ner­moor

  • Drie­ver

  • Esklum

  • Folm­husen

  • Gro­te­gas­te

  • Groß­wol­de

  • Ihren

  • Ihr­ho­ve

  • Steen­fel­de

Schieds­amts­be­reich Süd:

  • Flachs­meer

  • Mit­ling-Mark

  • Völ­len

  • Völ­len­er­fehn

  • Völ­len­er­kö­nigs­fehn

Bewer­ben kön­nen sich geeig­ne­te und inte­gre Per­so­nen, die min­des­tens 25 Jah­re alt sind und im jewei­li­gen Schieds­amts­be­reich wohnen.

Bewer­bung bis zum 6. Novem­ber 2026 möglich

Wer sich für die ehren­amt­li­che Tätig­keit als Schieds­per­son inter­es­siert, kann sich noch bis zum 6. Novem­ber 2026 bei der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen melden.

Wei­te­re Aus­künf­te erteilt Flo­ri­an Tautrich unter der Tele­fon­num­mer 04955/933–190 oder per E‑Mail an Florian.Tautrich@westoverledingen.de.

Die Gemein­de sucht damit zwei Per­so­nen, die bereit sind, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Kon­flikt­par­tei­en zusam­men­zu­brin­gen und einen Bei­trag zu einem guten Mit­ein­an­der in Wes­t­ov­er­le­din­gen zu leisten.

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Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat 2026 in Leer: Geld­prei­se für die bes­ten Skatspieler

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Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat: In Leer wird um Geld­prei­se gespielt

Skat­freun­de ab 60 Jah­ren sind am Mitt­woch, 25. Novem­ber 2026, zur Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat nach Leer ein­ge­la­den. Im Sport­heim des SC 04 Leer ste­hen span­nen­de Kar­ten­run­den, ein sport­li­cher Wett­be­werb und attrak­ti­ve Geld­prei­se auf dem Programm.

Die Stadt Leer (Ost­fries­land) ver­an­stal­tet gemein­sam mit dem Senio­ren­bü­ro der Stadt Leer die dies­jäh­ri­ge Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat für Teil­neh­mer ab 60 Jah­ren. Beginn ist um 14 Uhr im Sport­heim des SC 04 Leer, An den Gär­ten 10, 26789 Leer.

Auf die erfolg­rei­chen Skat­spie­ler war­ten Geld­prei­se in Höhe von 60 Euro für den ers­ten Platz, 50 Euro für den zwei­ten Platz und 40 Euro für den drit­ten Platz. Ent­schei­dend für die Plat­zie­run­gen ist das Gesamt­ergeb­nis aus bei­den Spiel­se­ri­en. Damit haben die Teil­neh­mer über den gesam­ten Wett­be­werb hin­weg die Mög­lich­keit, ihr Kön­nen unter Beweis zu stellen.

 

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Zwei Seri­en mit jeweils 32 Spielen

Gespielt wird nach dem Modus 2 x 32 Spie­le. Das Start­geld beträgt 10 Euro pro Teil­neh­mer. Die Start­gel­der wer­den voll­stän­dig wie­der aus­ge­schüt­tet: 50 Pro­zent der Ein­nah­men wer­den in der ers­ten und 50 Pro­zent in der zwei­ten Serie aus­ge­zahlt. Zusätz­lich gilt durch­ge­hend ein Straf­geld von 0,50 Euro.

Da die Teil­neh­mer­zahl auf maxi­mal 52 Per­so­nen begrenzt ist, emp­fiehlt sich eine recht­zei­ti­ge Anmeldung.

Anmel­dung und Kontakt

Inter­es­sier­te Skat­spie­ler kön­nen sich bei Wal­ter Lüb­be­hü­sen anmel­den. Für die Anmel­dung ste­hen fol­gen­de Kon­takt­mög­lich­kei­ten zur Verfügung:

Die Stadt Leer und das Senio­ren­bü­ro mit Hei­ke Leim­ke und Cari­na Pade­ken wün­schen allen Teil­neh­mern einen gelun­ge­nen Nach­mit­tag, span­nen­de Spie­le und natür­lich all­zeit „Gut Blatt“.

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Heu­te Kin­ners wird’s was geben! Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen fei­ern Weih­nach­ten im Norden

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„Heu­te Kin­ners wird’s was geben!“ – Nord­deut­scher Weih­nachts­abend mit Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Momsen

14.12.2026 | Leer | Zoll­haus | 20:00 Uhr

Wenn Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen gemein­sam Weih­nach­ten fei­ern, bleibt es garan­tiert nicht lan­ge still. Mit Musik, Geschich­ten, Gesprä­chen und jeder Men­ge nord­deut­schem Humor stim­men die drei Enter­tai­ner ihr Publi­kum auf das Weih­nachts­fest ein. Dabei neh­men sie die klei­nen und gro­ßen Eigen­hei­ten der Weih­nachts­zeit aufs Korn und zei­gen, dass ein nord­deut­scher Advents­abend vor allem eines sein darf: unterhaltsam.

Weih­nach­ten mit Humor, Musik und nord­deut­schen Döntjes

Wäh­rend Weih­nach­ten für vie­le noch vor der Tür steht, las­sen Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen das Fest schon ein­mal her­ein. Gemein­sam fei­ern sie mit ihren Gäs­ten eine vor­ge­zo­ge­ne Besche­rung, bei der Besinn­lich­keit zwar ihren Platz hat, aber kei­nes­wegs den gan­zen Abend bestimmt.

Es wird musi­ziert, gele­sen, geplau­dert und über die Ritua­le gespro­chen, die zu einem nord­deut­schen Weih­nachts­fest dazu­ge­hö­ren. Eine „Stil­le Nacht“ soll­ten die Besu­cher aller­dings nicht erwar­ten. Wenn drei so wort­ge­wand­te Nord­lich­ter zusam­men­kom­men, ist für Unter­hal­tung gesorgt.

Weih­nach­ten mit der Fami­lie ist schließ­lich nicht immer die pure Freu­de. Mit Annie Heger, Yared Dibaba, Wer­ner Mom­sen und ihren Freun­din­nen und Freun­den soll das Fest dage­gen vor allem Spaß machen. Auch das Christ­kind und der Weih­nachts­mann dürf­ten sich bei die­ser Gesell­schaft wohlfühlen.

Unter dem Mot­to „Ho, Ho, Jo!“ erwar­tet das Publi­kum ein nord­deut­scher Advents­abend, der Lust auf das schöns­te Fest des Jah­res machen soll.

Wer­ner Mom­sen: Die fre­che Klapp­maul­pup­pe aus dem Norden

Wer­ner Mom­sen ist eine der bekann­tes­ten Klapp­maul­pup­pen Nord­deutsch­lands. Hin­ter der fre­chen Kult­fi­gur steckt der Ham­bur­ger Pup­pen­spie­ler und Kaba­ret­tist Det­lef Wutschik.

Bekannt wur­de Wer­ner Mom­sen vor allem durch zahl­rei­che Auf­trit­te im NDR-Fern­se­hen und im NDR-Radio sowie in ver­schie­de­nen TV- und Unter­hal­tungs­sen­dun­gen. Mit tro­cke­nem nord­deut­schem Humor kom­men­tiert er das Leben, die Men­schen und alles, was ihm sonst noch vor die Nase kommt.

Das Prin­zip ist ein­fach: Det­lef Wut­schik führt – Wer­ner Mom­sen redet. Und das aus­ge­spro­chen gerne.

Annie Heger: Ost­frie­si­scher Wir­bel­wind auf Hoch- und Plattdeutsch

Annie Heger wur­de in Aurich in Ost­fries­land gebo­ren. Sie gehört zu den bekann­ten Enter­tai­ne­rin­nen des Nor­dens und ist sowohl auf Hoch­deutsch als auch auf Platt­deutsch zu Hau­se. Mit ihrer viel­sei­ti­gen Art gilt sie als Para­dies­vo­gel unter den Möwen.

Die Lite­ra­tur­preis­trä­ge­rin arbei­tet als Kaba­ret­tis­tin, Zei­tungs­ko­lum­nis­tin und Autorin. Außer­dem schreibt und spricht sie Radioglos­sen für den NDR.

Annie Heger mode­riert Ver­an­stal­tun­gen unter­schied­lichs­ter Art – von der Ber­li­na­le über das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um bis hin zum Wei­de­aus­trieb in der Weser­marsch und einem Grün­kohl­es­sen in Tokio. Seit 2025 sind zudem ihre Repor­ta­gen für die „Basis­kir­che“ bei Sat.1 zu sehen.

Ob Büh­ne, Radio oder Mode­ra­ti­on: Annie Heger ist viel­sei­tig unter­wegs und sorgt mit ihrer offe­nen Art für ordent­lich Wind.

Yared Dibaba: Mode­ra­tor, Schau­spie­ler und Sänger

Yared Dibaba ist Mode­ra­tor, Schau­spie­ler, Sän­ger und Autor mit äthio­pi­schen Wur­zeln. Einem brei­ten Publi­kum wur­de er vor allem durch sei­ne Arbeit als Fern­seh­mo­de­ra­tor bekannt, unter ande­rem beim NDR.

Dort mode­rier­te er ver­schie­de­ne Sen­dun­gen und über­zeug­te mit sei­ner sym­pa­thi­schen und humor­vol­len Art. Neben sei­ner Tätig­keit in Fern­se­hen und Unter­hal­tung setzt er sich für kul­tu­rel­le Viel­falt und ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der ein.

Mit sei­nen unter­schied­li­chen Talen­ten ist Yared Dibaba eine bekann­te Per­sön­lich­keit der deut­schen Medi­en­land­schaft und bringt sei­ne eige­ne Per­spek­ti­ve in die gemein­sa­me Weih­nachts­show ein.

Wie die drei zusam­men­ge­fun­den haben

Dass Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen heu­te gemein­sam auf der Büh­ne ste­hen, hat viel mit der platt­deut­schen Welt zu tun. Dort kennt man sich, läuft sich immer wie­der über den Weg – und gehört irgend­wann ein­fach dazu.

Annie Heger beschreibt das mit einem Augen­zwin­kern: „In der platt­deut­schen Fami­lie gibt’s kei­ne Fami­li­en­pla­nung. Da kanns­te dir dei­ne Ver­wandt­schaft auch nicht aus­su­chen.“ Wer ein­mal in die­se Welt ein­tau­che, ken­ne die Men­schen schnell und wer­de sie auch nicht mehr los. Wer­ner Mom­sen sei Lis­beth treu, fügt sie scherz­haft hinzu.

Yared Dibaba erin­nert sich dar­an, dass die drei 2014 ihre ers­te gemein­sa­me Show hat­ten. Seit­dem sei­en sie sich immer wie­der begeg­net. Irgend­wann sei es zu spät gewe­sen, um noch aus­zu­wei­chen – dann gehö­re man ein­fach dazu. Und wer ein­mal dazu­ge­hö­re, kön­ne auch Weih­nach­ten nicht mehr ausweichen.

Wer­ner Mom­sen sieht die Sache gewohnt tro­cken: Yared und Annie sei­en ihm irgend­wann zuge­lau­fen. Das pas­sie­re im Platt­deut­schen öfter. Erst lau­fe man sich über den Weg, dann mache man gemein­sam etwas auf der Büh­ne – und plötz­lich habe man eine Weih­nachts­show an der Backe. Nun müs­se man da gemein­sam durch. Sein Fazit: „Fro­he Weihnachten.“

Was das Publi­kum beim Weih­nachts­abend erwartet

Bei die­ser Weih­nachts­fei­er sitzt garan­tiert nie­mand den gan­zen Abend still und besinn­lich unter dem Baum. Statt­des­sen wird gelacht, gesun­gen und über die Absur­di­tä­ten des Fes­tes geschnackt.

Dabei neh­men die drei auch die Fra­gen ins Visier, die sich rund um Weih­nach­ten jedes Jahr aufs Neue stel­len: Wo fängt das Fest eigent­lich an? Wo hört die Lie­be auf? Und war­um wird Tan­te Erna trotz­dem jedes Jahr wie­der eingeladen?

Tan­te Erna selbst wird an die­sem Abend zwar nicht dabei sein. Dafür schau­en ande­re nord­deut­sche Gäs­te vor­bei, brin­gen ihre eige­nen Dönt­jes mit und erzäh­len, was Weih­nach­ten für sie bedeu­tet. Und natür­lich führt auch für sie kein Weg an der Polo­nä­se um den Weih­nachts­baum vorbei.

Für den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men sorgt eine eige­ne Weih­nachts­ka­pel­le auf der Büh­ne. Damit ver­bin­det die Show Musik, Geschich­ten, Humor und nord­deut­sche Lebens­art zu einem gemein­sa­men Adventsabend.

„Heu­te Kin­ners wird’s was geben!“ ver­spricht Weih­nach­ten ein­mal anders: mit viel Humor, musi­ka­li­schen Momen­ten und einem lie­be­vol­len Blick auf die Tra­di­tio­nen und Eigen­hei­ten des Weih­nachts­fes­tes im Norden.

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Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat: In Leer wird um Geld­prei­se gespielt Skat­freun­de ab 60 Jah­ren sind am Mitt­woch, 25. Novem­ber 2026, zur...

Blaulicht

Schwe­rer Unfall in Wee­ner, ver­letz­ter Rad­fah­rer in Emden und Dieb­stahl in Leer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.10.2026   Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Sach­be­schä­di­gung und...

Lokal

Heu­te Kin­ners wird’s was geben! Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen fei­ern Weih­nach­ten im Norden

„Heu­te Kin­ners wird’s was geben!“ – Nord­deut­scher Weih­nachts­abend mit Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Momsen 14.12.2026 | Leer |...

Blaulicht

Zim­mer­brand in Esklum: Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen ret­tet bei Übung vier Personen

Zim­mer­brand in Esklum: Feu­er­wehr ret­tet bei Übung vier Per­so­nen aus ver­rauch­ten Gebäude Groß ange­leg­te Feu­er­wehr­übung in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Meh­re­re Orts­feu­er­weh­ren waren...

Lokal

NLWKN stellt neu­es Schiff „See­hund“ in Dienst: 1,7 Mil­lio­nen Euro für Küs­ten­schutz und Deichsicherheit

NLWKN stellt neu­es Unter­hal­tungs­schiff MS „See­hund“ in Dienst – 1,7 Mil­lio­nen Euro investiert Der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und...

Lokal

Leer: Land­kreis zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

Land­kreis Leer zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor Der Land­kreis Leer reagiert auf die wie­der­keh­ren­de Ver­mül­lung...

Lokal

Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber und Novem­ber 2026: Sechs Stra­ßen betroffen

Stra­ßen­sper­run­gen in Leer: Fünf Stra­ßen wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten zeit­wei­se gesperrt In Leer ste­hen Ende Okto­ber und Anfang Novem­ber 2026 meh­re­re Stra­ßen­sa­nie­run­gen...

Lokal

Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen fas­zi­nie­ren­de Licht­kunst durch Langzeitbelichtung

Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten ver­wan­deln Fahr­ge­schäf­te in klei­ne Kunstwerke Mit Lang­zeit­be­lich­tun­gen haben Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten die...

Lokal

Schad­stoff­mo­bil im Land­kreis Leer 2026: Alle Ter­mi­ne und Stand­or­te im Überblick

Mobi­le Schad­stoff­samm­lung im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne im Novem­ber 2026 Schad­stoff­mo­bil kommt nach Wee­ner, Moorm­er­land, Jüm­me, Uple­n­gen und Hesel – Son­der­ab­fäl­le...

Blaulicht

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Nie­der­län­der bei Bun­de fest – ein Jahr Haft

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Mann bei Bun­de fest: Ein Jahr Haft Kon­trol­le auf dem Rast­platz Bund­er­neu­land: 39-jäh­ri­ger Nie­der­län­der wegen Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls gesucht Bun­de...

Lokal

Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen

Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen Land­kreis Leer: IT-Stö­rung ver­hin­dert Bear­bei­tung von Vor­gän­gen – Ter­mi­ne am Mitt­woch fin­den statt...

News

Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So erken­nen Sie gefälsch­te Aus­wei­se und Führerscheine

Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So prüft das LKA Nie­der­sach­sen Füh­rer­schei­ne, Aus­wei­se und Zeugnisse Gefälsch­te Füh­rer­schei­ne, mani­pu­lier­te Aus­wei­se oder ver­än­der­te Zeug­nis­se sind...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen: Unfall in Leer, Unfall­flucht und fal­sche Kennzeichen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 20.10.2026      Emden — Fal­sche Kenn­zei­chen an Opel festgestellt  Am 20.10.2026...

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