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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Glas­fa­ser­aus­bau im Land­kreis Leer: 38 Mil­lio­nen Euro für schnel­les Internet

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38 Mil­lio­nen Euro für den Glas­fa­ser­aus­bau im Land­kreis Leer

Mehr als 7.000 Haus­hal­te und 1.000 Unter­neh­men pro­fi­tie­ren vom geför­der­ten Breit­band­aus­bau – Bund unter­stützt Pro­jek­te mit 38 Mil­lio­nen Euro

Land­kreis Leer – Der Glas­fa­ser­aus­bau im Land­kreis Leer macht einen wich­ti­gen Schritt nach vorn. Ins­ge­samt 38 Mil­lio­nen Euro an För­der­mit­teln stellt der Bund für meh­re­re Aus­bau­pro­jek­te bereit. Damit sol­len mehr als 7.000 Haus­hal­te und 1.000 Unter­neh­men an das schnel­le Glas­fa­ser­netz ange­schlos­sen werden.

Im Nord­wes­ten Nie­der­sach­sens sind inzwi­schen 14 Aus­bau­pro­jek­te erfolg­reich abge­schlos­sen wor­den, die von den Bun­des­för­der­pro­gram­men zum Giga­bit­aus­bau pro­fi­tie­ren. Auch im Land­kreis Leer konn­ten auf die­se Wei­se wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für eine leis­tungs­fä­hi­ge digi­ta­le Infra­struk­tur geschaf­fen werden.

Bund unter­stützt Glas­fa­ser­aus­bau mit 38 Mil­lio­nen Euro

Die Bun­des­för­de­rung rich­tet sich ins­be­son­de­re auf Gebie­te, in denen ein eigen­wirt­schaft­li­cher Aus­bau durch Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men nicht erfolgt. Dort unter­stützt der Bund gemein­sam mit Län­dern und Kom­mu­nen den Auf­bau moder­ner Glasfasernetze.

Für die Pro­jek­te im Land­kreis Leer ste­hen ins­ge­samt 38 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Mit den Mit­teln wer­den mehr als 7.000 Haus­hal­te und 1.000 Unter­neh­men an das Glas­fa­ser­netz angeschlossen.

Git­ta Con­ne­mann, Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin beim Bun­des­mi­nis­ter für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung, unter­strich bei der Vor­stel­lung die Bedeu­tung des Breit­band­aus­baus für die Region.

„Schnel­les Inter­net ist heu­te so wich­tig wie Stra­ße, Strom und Was­ser. Der Breit­band­aus­bau ist Daseinsvorsorge.“

Jeder neue Glas­fa­ser­an­schluss sei damit ein Stück Zukunft für den Land­kreis Leer, so Con­ne­mann. Ins­ge­samt sei­en dafür 38 Mil­lio­nen Euro inves­tiert wor­den, die Hälf­te davon vom Bund.

Glas­fa­ser als Grund­la­ge für Wirt­schaft und Digitalisierung

Nach Anga­ben der Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin inves­tie­ren Bund, Land und Kom­mu­nen gemein­sam in die Inno­va­tions- und Wirt­schafts­kraft vor Ort. Von der moder­nen Infra­struk­tur pro­fi­tie­ren dabei sowohl pri­va­te Haus­hal­te als auch Unternehmen.

Con­ne­mann beton­te die Bedeu­tung die­ser Zusam­men­ar­beit: Bund, Land und Kom­mu­nen wür­den gemein­sam mit der Wirt­schaft und den Men­schen vor Ort an einer leis­tungs­fä­hi­gen digi­ta­len Infra­struk­tur arbeiten.

„Wir fei­ern in Leer mehr als den Abschluss eines För­der­pro­jekts. Wir fei­ern digi­ta­le Chan­cen für unse­re Hei­mat“, erklär­te die Par­la­men­ta­ri­sche Staatssekretärin.

Gera­de für Unter­neh­men wird eine leis­tungs­fä­hi­ge Inter­net­ver­bin­dung zuneh­mend zu einem wich­ti­gen Stand­ort­fak­tor. Gleich­zei­tig ermög­licht ein Glas­fa­ser­an­schluss pri­va­ten Haus­hal­ten höhe­re Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten und schafft die tech­ni­sche Grund­la­ge für zahl­rei­che digi­ta­le Anwendungen.

Bund för­dert Glas­fa­ser­aus­bau dort, wo der Markt nicht ausbaut

Unter Feder­füh­rung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung unter­stützt der Bund den Glas­fa­ser­aus­bau ins­be­son­de­re dort, wo ein Aus­bau durch pri­va­te Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men nicht erfolgt.

Damit sol­len auch Regio­nen erreicht wer­den, in denen sich ein eigen­wirt­schaft­li­cher Aus­bau für Unter­neh­men bis­lang nicht rech­net. Die öffent­li­che För­de­rung soll dazu bei­tra­gen, bestehen­de Ver­sor­gungs­lü­cken zu schlie­ßen und eine leis­tungs­fä­hi­ge digi­ta­le Infra­struk­tur auch im länd­li­chen Raum aufzubauen.

Rund 4,6 Mil­lio­nen Anschlüs­se bun­des­weit realisiert

Die För­de­rung des Breit­band­aus­baus läuft bereits seit 2015. Seit Beginn der Bun­des­för­de­rung hat der Bund nach eige­nen Anga­ben ins­ge­samt rund 21 Mil­li­ar­den Euro für die Unter­stüt­zung des Breit­band­aus­baus zur Ver­fü­gung gestellt.

In ins­ge­samt 3.780 Breit­band­aus­bau­pro­jek­ten wur­den bereits rund 4,6 Mil­lio­nen Anschlüs­se realisiert.

Auch der Land­kreis Leer pro­fi­tiert damit von einem bun­des­wei­ten Aus­bau­pro­gramm, das den Zugang zu leis­tungs­fä­hi­gen Glas­fa­ser­net­zen ver­bes­sern und die digi­ta­le Infra­struk­tur lang­fris­tig stär­ken soll.

Mit 38 Mil­lio­nen Euro Bun­des­för­de­rung wer­den im Land­kreis Leer mehr als 7.000 Haus­hal­te und 1.000 Unter­neh­men an das Glas­fa­ser­netz ange­schlos­sen. Damit soll die digi­ta­le Infra­struk­tur in der Regi­on wei­ter aus­ge­baut und der Land­kreis für die kom­men­den Jah­re digi­tal zukunfts­fä­hig auf­ge­stellt werden.

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Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

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Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke

Leer – Ein beson­de­res musi­ka­li­sches Erleb­nis erwar­tet Fami­li­en am Frei­tag, 30. Okto­ber, im Thea­ter an der Blin­ke in Leer. Die Sing­schu­le „United to Sing“ unter der Lei­tung von Hae Min und Johan­nes Geß­ner lädt um 17 Uhr zu einem gro­ßen Fami­li­en­kon­zert rund um den belieb­ten Kin­der­buch­hel­den „Rit­ter Rost“ ein. Der Ein­tritt ist frei.

Wit­zi­ge Geschich­ten, lie­be­voll gestal­te­te Cha­rak­te­re und mit­rei­ßen­de Songs: Die Kin­der­buch­rei­he „Rit­ter Rost“ begeis­tert seit vie­len Jah­ren klei­ne und gro­ße Fans. Beim Fami­li­en­kon­zert in Leer wird die Welt des berühm­ten Rit­ters nun auch musi­ka­lisch lebendig.

Als beson­de­rer Gast wird Jörg Hil­bert, Autor und Illus­tra­tor der belieb­ten „Rit­ter Rost“-Figur, in Leer erwar­tet. Gemein­sam mit Domi­nik Schnei­der und Fabi­an Strot­mann wird er auf der Büh­ne musi­zie­ren und singen.

Dabei dür­fen sich die Besu­cher auf eine musi­ka­li­sche Beson­der­heit freu­en: Die Musi­ker spie­len nicht nur moder­ne Instru­men­te, son­dern grei­fen auch zu his­to­ri­schen Instru­men­ten. Zum Ein­satz kom­men unter ande­rem Lau­te, mit­tel­al­ter­li­che Flö­ten und Quin­ter­ne. Mit Fabi­an Strot­mann ist zudem ein her­vor­ra­gen­der Tenor mit dabei.

Rund 200 Kin­der ste­hen mit auf der Bühne

Ein beson­de­rer Höhe­punkt des Kon­zerts ent­steht durch die Betei­li­gung von rund 200 Kin­dern aus vier Leera­ner Grund­schu­len. Sie wer­den gemein­sam mit den Musi­kern auf­tre­ten und zum Abschluss noch ein­mal eini­ge der belieb­tes­ten „Ritter-Rost“-Songs gemein­sam auf der gro­ßen Büh­ne singen.

Damit wird aus dem Kon­zert nicht nur eine Auf­füh­rung zum Zuhö­ren, son­dern ein gemein­sa­mes musi­ka­li­sches Erleb­nis für Kin­der, Fami­li­en und alle Ritter-Rost-Fans.

Kurz­fris­ti­ger Ein­stieg in die Sing­schu­le noch möglich

Auch Kin­der, die nicht eine der vier betei­lig­ten Grund­schu­len besu­chen, kön­nen noch dabei sein. Wer Lust hat mit­zu­ma­chen, aber eine ande­re Schu­le oder eine ande­re Jahr­gangs­stu­fe besucht, kann kurz­fris­tig in die Sing­schu­le ein­stei­gen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Teil­nah­me gibt es bei Johan­nes Geß­ner unter
johannes.gessner@evlka.de

Rit­ter-Rost-Bücher kön­nen signiert werden

Für Fans der Kin­der­buch­rei­he gibt es nach dem Kon­zert noch eine beson­de­re Gele­gen­heit: Wer bereits ein „Ritter-Rost“-Buch besitzt, kann die­ses von Jörg Hil­bert signie­ren las­sen. Wer noch kein Buch zu Hau­se hat, kann im Foy­er des Thea­ters auch Exem­pla­re erwer­ben und anschlie­ßend signie­ren lassen.

Damit bie­tet das Fami­li­en­kon­zert gleich meh­re­re Höhe­punk­te: bekann­te Geschich­ten und Songs, his­to­ri­sche Instru­men­te, einen pro­mi­nen­ten Gast aus der Rit­ter-Rost-Welt und rund 200 Kin­der, die gemein­sam auf der Büh­ne singen.

Das Fami­li­en­kon­zert fin­det am Frei­tag, 30. Okto­ber, um 17 Uhr im Thea­ter an der Blin­ke in Leer statt. Der Ein­tritt ist frei

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Leer-Loga: Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen am Logaer Weg – bezahl­ba­rer Wohn­raum entsteht

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Richt­kranz schwebt über KWL-Neu­bau am Logaer Weg

Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen in Leer-Loga gefei­ert – Fer­tig­stel­lung für Juni 2027 geplant

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu neu­em, bezahl­ba­rem Wohn­raum in Leer ist geschafft: Am Diens­tag wur­de am Logaer Weg 120 in Leer-Loga das Richt­fest für den Neu­bau der Kom­mu­na­len Woh­nungs­ver­wal­tung Leer (KWL) gefei­ert. Gemein­sam mit der Stadt hat­te die KWL dazu unter ande­rem Ver­tre­ter des Stadt­rats, des Bau­un­ter­neh­mens, der betei­lig­ten Archi­tek­tur­bü­ros sowie die Nach­bar­schaft ein­ge­la­den. Rund 30 Gäs­te nah­men an der Fei­er teil.

Zim­me­rer­meis­ter Chris­ti­an Lang­an­ke vom gleich­na­mi­gen Bau­un­ter­neh­men sprach den tra­di­tio­nel­len Richt­spruch. Anschlie­ßend stieß er gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst auf den Neu­bau und den erfolg­rei­chen Bau­fort­schritt an.

Sechs neue Woh­nun­gen entstehen

Auf dem rund 900 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück ent­steht ein Gebäu­de­kom­plex mit ins­ge­samt sechs Wohn­ein­hei­ten. Die Woh­nun­gen ver­fü­gen über unter­schied­li­che Grö­ßen: Geplant sind zwei­mal 59 Qua­drat­me­ter, zwei­mal 69 Qua­drat­me­ter sowie jeweils eine Woh­nung mit 52 und 58 Quadratmetern.

Die drei Woh­nun­gen im Erd­ge­schoss wer­den bar­rie­re­frei aus­ge­führt. Zu den wei­te­ren Bestand­tei­len des Wohn­kon­zepts gehö­ren Bal­ko­ne und Ter­ras­sen, Park­plät­ze sowie Schuppenabteile.

Auch bei der Ener­gie­ver­sor­gung setzt die KWL auf moder­ne Tech­nik. Als Heiz­sys­tem kom­men Wär­me­pum­pen zum Ein­satz. Zusätz­lich wer­den auf dem Dach Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen installiert.

Roh­bau fer­tig – Dach folgt

Beim Richt­fest konn­ten sich die Gäs­te bei einer Besich­ti­gung selbst ein Bild vom Stand der Arbei­ten machen. Der Roh­bau ist inzwi­schen fer­tig­ge­stellt, auch die Klin­ker­ar­bei­ten sind abgeschlossen.

Bereits in der kom­men­den Woche soll das Dach mit Dach­pfan­nen ein­ge­deckt wer­den. Läuft der wei­te­re Bau wie geplant, kön­nen die ers­ten Mie­ter vor­aus­sicht­lich im Juni 2027 einziehen.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst ver­wies beim Richt­fest zugleich auf die Bedeu­tung des Pro­jekts für den sozia­len Woh­nungs­bau in Leer. Die sechs Woh­nun­gen am Logaer Weg gehö­ren zu ins­ge­samt 53 Wohn­ein­hei­ten, die der­zeit bezie­hungs­wei­se in nächs­ter Zeit im Auf­trag der KWL in Leer entstehen.

Bezahl­ba­rer Wohn­raum dank Wohnraumförderung

Finan­ziert wird das Pro­jekt mit Wohn­raum­för­der­mit­teln. Dadurch kann der Wohn­raum zu einem ver­gleichs­wei­se güns­ti­gen Miet­preis ange­bo­ten wer­den. Die Kalt­mie­te beträgt 6,10 Euro pro Qua­drat­me­ter.

Für die Ver­ga­be der Woh­nun­gen ist ein Wohn­be­rech­ti­gungs­schein (WBS) erfor­der­lich. Inter­es­sen­ten kön­nen sich bereits jetzt bei der Kom­mu­na­len Woh­nungs­ver­wal­tung Leer melden.

Für Fra­gen zu den Woh­nun­gen ste­hen Frau Ulfers unter 0491/9782–178 sowie Frau Büch­ter unter 0491/9782–430 zur Verfügung.

Infor­ma­tio­nen zum erfor­der­li­chen Wohn­be­rech­ti­gungs­schein ertei­len Herr Abels unter 0491/9782–215 und Frau Rem­mers-Beh­rends unter 0491/9782–365.

Mit dem Richt­fest ist damit ein wei­te­rer Mei­len­stein erreicht. Am Logaer Weg ent­steht neu­er Wohn­raum, der ins­be­son­de­re durch die För­de­rung auch für Haus­hal­te mit ent­spre­chen­dem Wohn­be­rech­ti­gungs­schein zugäng­lich sein soll.

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Leer-Loga: Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen am Logaer Weg – bezahl­ba­rer Wohn­raum entsteht

Richt­kranz schwebt über KWL-Neu­bau am Logaer Weg Richt­fest für sechs neue Woh­nun­gen in Leer-Loga gefei­ert – Fer­tig­stel­lung für Juni 2027...

Blaulicht

Rad­fah­re­rin stürzt nach Aus­weich­ma­nö­ver – drei Leicht­ver­letz­te bei Unfall in Ostrhauderfehn

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 07.10.2026     Leer — Fahr­rad­fah­re­rin ver­hin­dert Zusammenstoß  Am 06.10.2026 befuhr eine...

Lokal

Vie­le Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber: Die­se Stra­ßen sind wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten betroffen

Stra­ßen­sa­nie­run­gen in Leer: Meh­re­re Stra­ßen im Okto­ber zeit­wei­se voll gesperrt Dün­nasphalt­deck­schich­ten in Kalt­bau­wei­se: Neun Stra­ßen­ab­schnit­te betrof­fen – Sper­run­gen teil­wei­se über...

News

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen 2026 deut­lich: Woh­nungs­bau wird 5 Pro­zent teurer

Bau­prei­se in Nie­der­sach­sen stei­gen im August 2026 um 5,0 Prozent Neu­bau von Wohn­ge­bäu­den so teu­er wie seit drei Jah­ren nicht...

Lokal

Kreis­wahl im Land­kreis Leer: Aus­zäh­lungs­feh­ler in zwei Wahl­be­zir­ken – SPD-Man­dat wechselt

Wahl­ein­spruch gegen Kreis­wahl im Land­kreis Leer: Aus­zäh­lungs­feh­ler in zwei Wahl­be­zir­ken entdeckt Kreis­wahl vom 13. Sep­tem­ber 2026 muss kor­ri­giert wer­den –...

Lokal

Dr. Mar­kus Rohe neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Stadt­rat Leer

Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer. (Foto: Ute Müller) Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der...

Blaulicht

Audi rast mit über 140 km/h durch Ems­tun­nel – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.10.2026   Ver­fol­gungs­fahrt ++ Motor­rol­ler gestoh­len ++ Dieb­stahl aus PKW    ++ Wee­ner...

Lokal

Fern­mel­de­mu­se­um Leer: His­to­ri­sche Tech­nik soll für Ost­fries­land erhal­ten bleiben

Nico Blo­em besuch­te das Fern­mel­de­mu­se­um Leer gemein­sam mit Mit­glie­dern des Ver­eins­vor­stands. Auch der ehe­ma­li­ge Leera­ner Land­rat Bern­hard Bramla­ge, der den...

Blaulicht

Fahr­rad­fah­rer und E‑S­coo­ter-Fah­rer ver­letzt – Poli­zei sucht Zeu­gen nach Unfallfluchten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.10.2026   ++ Leer — PKW-Fah­rer über­sieht Fahrradfahrer ++ Am 04.10.2026 befuhr ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

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