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Niederlande stoppen ihre Gaslieferungen. Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet.
Erdgasumstellung auf H‑Gas ist gestartet
- Gasmonteure besuchen alle Verbraucher mit Erdgasanschluss, um Gasgeräte anzupassen.
- Großprojekt dauert noch bis 2027 und sichert Gasversorgung der Region.
- Rund 98 Prozent aller Geräte sind anpassbar.
- Nur nach der Umrüstung können Geräte auch das aus LNG gewonnene Erdgas verbrennen.
Die Niederlande müssen die Lieferungen ihres L‑Erdgases nach Deutschland, Belgien und Frankreich bereits in wenigen Jahren beenden. Daher erhielt EWE Netz einen gesetzlichen Bundesauftrag, den Nordwesten Deutschlands auf H‑Erdgas umzustellen. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nordverbund, zum Beispiel aus Norwegen und Großbritannien. Bei den zwei Gassorten liegt der Unterschied im Energiegehalt: H‑Gas setzt bei der Verbrennung mehr Energie frei als das niederländische L‑Gas, daran muss EWE Netz auch nahezu alle Erdgasgeräte manuell anpassen.
In den nächsten Jahren erhalten alle Erdgasverbraucher in Ostfriesland mindestens zwei Besuche von EWE Netz — unabhängig davon, bei welchem Gaslieferanten sie letztlich ihre Gasrechnung bezahlen. Gestartet ist das Projekt jetzt in den Gemeinden Uplengen und Jümme, danach geht es in Ostfriesland weiter. Die Besuchstermine versendet EWE Netz immer einige Wochen zuvor auf dem Postwege, per Einschreiben.
Das geschieht bei den Besuchen
Bei dem ersten Besuch stehen zwei Fragen im Vordergrund: Zum einen welche Erdgasgeräte setzen die Kunden in ihrem Gebäude überhaupt ein? Betroffen sind alle Geräte, die mit Erdgas betrieben werden, zum Beispiel Herde, Heizungen oder erdgasbetriebene Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler. Ausgenommen sind Geräte, die zum Beispiel mit Flaschen- beziehungsweise Flüssig- oder Propangas betrieben werden. Gasbetriebene PKW müssen auch nicht umgerüstet werden. Zum anderen klären die Monteure vor Ort, ob die Kundengeräte das H‑Gas möglichst sauber und vor allem sicher verbrennen können. „Daher setzen wir an den Geräten immer eine wichtige Sicherheitsprüfung um und nehmen jeweils Daten vom Typenschild der Geräte auf, viel mehr geschieht während dieses ersten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Witthus, Sprecher des Projekts bei EWE Netz.
Sehr hohe Komplexität
Die Informationen vom Typenschild gleicht EWE Netz mit einer Datenbank ab, die vom „Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Geräte-Hersteller hinterlegen hier insbesondere drei Informationen: Ist das vom Kunden eingesetzte Modell überhaupt an H‑Gas anpassbar? Wie kann es angepasst werden? Und zu welchem Zeitpunkt sollte EWE Netz das Gerät anpassen?
„Wenn notwendig, bestellen wir für jeden Kunden und jedes seiner Geräte einen individuellen Umrüstsatz für das H‑Gas“, so Witthus weiter. Und genau das macht das Projekt zu einer wahren Mammutaufgabe: Denn im Nordwesten nutzen Verbraucher nicht nur über 700.000 Erdgasgeräte aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Geräte unterscheiden sich auch in weit über 22.000 Varianten. „Und nahezu jede Variante braucht eventuell eine individuelle Umrüstung. Hinzu kommen dann ja noch die unterschiedlichsten Reparatur- und Wartungszustände, daher müssen wir jedes Gerät persönlich prüfen“, ergänzt Witthus.
98 Prozent sind anpassbar
Über 200.000 Erdgasgeräte konnte EWE Netz bereits an das H‑Gas anpassen. „Mit der hier gemachten Erfahrung können wir sagen, dass sich insgesamt rund 98 Prozent aller Kundengeräte an das H‑Gas anpassen lassen“, berichtet Witthus. EWE Netz rechnet damit, diesen Wert auch in Ostfriesland erreichen zu können. „Sollte eine Heizung zum Beispiel heute 20–25 Jahre alt sein, muss man sich der Eigentümer in der Regel keine Sorgen machen“, beruhigt Witthus und ergänzt: „Auch bei noch älteren Markengeräten gelingt es meistens, diese an das H‑Gas anzupassen.“
Wenn sich ein Gerät doch einmal nicht mehr anpassen lässt, dann liegt es meistens daran, dass es den Geräte-Hersteller heute nicht mehr gibt und dieser daher kein Umrüstmaterial mehr liefern kann. In Einzelfällen haben die Hersteller auch den Support für bestimmte Geräte aufgegeben, auch dieses betrifft in der Regel nur sehr alte Geräte. Aber auch dann kann EWE Netz häufig kein Material mehr erhalten. Technische Probleme während des Umrüstens gab es laut Witthus unterdessen bislang nahezu ausschließlich bei alten Heizungen, die noch nie oder zu selten durch einen Fachbetrieb gewartet wurden. „Regelmäßige Wartungen der Heizungen unterstützen eine reibungslose Umrüstung auf das H‑Gas, sie sparen aber auch deutlich Erdgas und verlängern die Lebenszeit der Geräte.“
Keine Rechnungen
Grundsätzlich entstehen Kunden durch das Projekt keine direkten Kosten. Daher versendet EWE Netz weder für die Service-Besuche noch für das Material Rechnungen. Und die Gasmonteure verlangen vor Ort niemals Geld von Kunden. Eine Ausnahme gibt es bei den Service-Besuchen aber: Falls die Monteure vor Ort feststellen, dass ein Gerät eine Reparatur braucht oder gewartet werden muss, beauftragt der Eigentümer dafür wie gewohnt einen Fachbetrieb seiner Wahl und bezahlt ihn.
Erdgasgeräte und LNG
Nahezu alle Erdgasgeräte, die das Unternehmen bei Privatkunden derzeit auf das H‑Erdgas umrüstet, sollten anschließend auch das aus LNG gewonnene Erdgas zuverlässig verbrennen können. Die noch auf L‑Erdgas eingestellten Geräte können das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außereuropäischen Herkunftsländern stammt. Es wird bei einer Temperatur von ca. ‑161 °C flüssig – also zu LNG (Liquefied Natural Gas bzw. Flüssigerdgas) und lässt sich dann auch per Schiff transportieren. Für das Einspeisen in Gas-Pipelines wird LNG wieder in einen gasförmigen Zustand gebracht.
Um die Gasversorgung des Nordwestens darüber hinaus weiter zu sichern, plant EWE Netz parallel ein zweites Großprojekt: Das Unternehmen wird in Rekordzeit eine rund 70 Kilometer lange Pipeline vom Raum Sande (Friesland) zu den EWE-Gasspeichern in Ostfriesland bauen, um das Netz für die Aufnahme großer Mengen von in Wilhelmshaven anlandendem LNG vorzubereiten. Bereits 2023 soll diese Pipeline in Betrieb gehen. Perspektivisch hat die Leitung auch das Potential, eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern für den Transport von per Schiff importiertem grünen Wasserstoff zu werden.
Schutzmaßnahmen gegen Trickbetrüger
Bei den Besuchen beachtet das Unternehmen nach wie vor die Vorgaben des Robert Koch-Instituts zum Schutz vor dem Corona-Virus. Zusätzlich entwickelte EWE Netz zusammen mit Polizeibehörden zahlreiche Schutzmaßnahmen gegen potenzielle Haustür-Trickbetrüger. Jeder Kunde erhält zusammen mit seinem Terminanschreiben einen Flyer, der darüber informiert, wie man den „echten“ Gasmonteur erkennt. Einige entwickelte Schutzmaßnahmen werden öffentlich nicht genannt. Verbraucher können sich auch hier informieren: www.ewe-netz.de/trickbetrug
Wie geht es weiter?
Ab Februar 2024 schaltet EWE Netz große Teile der Gemeinden Uplengen und Jümme auf das H‑Gas um. EWE Netz teilte auch Ostfriesland in Umstellbezirke ein, die man bis 2027 nacheinander auf das H‑Gas umstellen wird. Diese Umstellbezirke orientieren sich an den Gasleitungen, die bereits im Boden liegen und nicht an Orts- oder Landkreisgrenzen. Daher kann es geschehen, dass Gemeinden nur schrittweise auf H‑Gas umgeschaltet werden. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gasinsel wandeln und jeweils entscheiden, ob schon das H‑Gas oder weiterhin das niederländische L‑Gas eingespeist wird.
Warum stoppen die Niederlande ihre Gaslieferungen?
Ein Auslöser ist das zunehmende Schwinden der Förderkapazitäten des niederländischen L‑Erdgases. Hinzu kommen rund 14.000 Erdstöße und Erdbeben insbesondere in der Region Groningen in den letzten Jahrzehnten. Niederländische Experten machen inzwischen die Gasförderung als Verursacher für die Beben aus.
Stand heute werden die Niederlande daher bereits ab 2023 in der Region Groningen kein L‑Erdgas mehr fördern. Bereits heute kaufen die Niederlande daher H‑Erdgas auf den Weltmärkten ein, wandeln dieses mittels Stickstoff in „Pseudo-L-Gas“ und liefern Anteile davon auch in den Nordwesten. So kann unser Nachbar seinen Lieferverpflichtungen nachkommen und gleichzeitig seine Einwohner besser vor weiteren Beben schützen. Ab Ende 2029 wollen die Niederlande (Stand heute) nahezu gar kein L‑Gas mehr liefern. In Deutschland sind von der niederländischen Entscheidung mehrere Millionen Gasverbraucher in zahlreichen deutschen Bundesländern betroffen. Der deutsche Gesetzgeber verpflichtete daher über 40 Gasnetzbetreiber, jeweils ihre Region auf das alternative H‑Gas umzustellen.
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Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Moormerland holen: Jetzt für Ostfriesland abstimmen!
Gemeinsam für den guten Zweck: Veranstalter, Organisatoren, Helfer und Vertreter des Elternvereins für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e.V. setzen sich gemeinsam für die betroffenen Kinder und ihre Familien ein. Mit dem Weihnachtskonvoi und einem festlichen Weihnachtsmarkt in Moormerland soll nicht nur Geld für den guten Zweck gesammelt, sondern auch ein besonderes Erlebnis geschaffen werden. Alle Beteiligten hoffen, zusätzlich den Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Ostfriesland holen zu können – für leuchtende Kinderaugen und ein unvergessliches Weihnachtserlebnis.
Elternverein für krebskranke Kinder in Ostfriesland: Weihnachtskonvoi Moormerland bittet um Unterstützung – Coca-Cola-Weihnachtstruck soll nach Ostfriesland kommen
Gemeinsam Gutes tun
In Moormerland wird auch 2026 wieder ein besonderes Zeichen der Solidarität gesetzt: Am 28. November rollt der Weihnachtskonvoi mit 125 festlich geschmückten Fahrzeugen durch die Region. Der Erlös kommt dem Elternverein für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e.V. zugute. Doch in diesem Jahr gibt es noch eine besondere Chance: Ostfriesland könnte einen Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Moormerland holen. Dafür ist die Unterstützung der Bevölkerung gefragt.
Hilfe, die unmittelbar bei den Familien ankommt
Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, verändert sich das Leben einer ganzen Familie von einem Tag auf den anderen. Neben der großen emotionalen Belastung kommen häufig zusätzliche Kosten und organisatorische Herausforderungen auf die Eltern zu. Genau hier setzt die Arbeit des Elternvereins für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e.V. an.
Der Verein unterstützt Familien nicht nur mit finanziellen Hilfen, sondern begleitet sie auch in einer besonders schwierigen Lebensphase.
Wie wichtig diese Unterstützung ist, zeigen die aktuellen Zahlen: Allein im Jahr 2026 sind bislang neun neue Familien hinzugekommen. Drei dieser Familien mussten in diesem Jahr bereits den schmerzlichen Verlust ihres Kindes verkraften.
Der größte Teil der Spendengelder fließt direkt in die betroffenen Familien.
Dazu gehören beispielsweise Fahrtkosten zum Krankenhaus, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wenn ein Elternteil nach der Arbeit noch zum Krankenhaus fährt, um Zeit mit dem erkrankten Kind und der Familie zu verbringen, unterstützt der Verein auch diese Fahrten.
Darüber hinaus werden spezielle Heilmittel, Nachhilfeangebote und beispielsweise Reittherapien finanziert. Jede Familie hat unterschiedliche Bedürfnisse und wird entsprechend ihrer persönlichen Situation unterstützt.
Gemeinsame Erlebnisse schenken Kraft und Zuversicht
Neben der finanziellen Unterstützung ist auch der persönliche Austausch ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit.
Zu den regelmäßigen Angeboten gehören eine Weihnachtsfeier mit Kinobesuch, eine große Feier in der Auricher Stadthalle mit Weihnachtsmann, Weihnachtsbäckern und Geschenken sowie eine gemeinsame Sommerfahrt und ein Sommerfest.
Besonders wichtig sind auch die Familienseminare in Neuharlingersiel und seit diesem Jahr zusätzlich auf Baltrum. Dort können betroffene Familien gemeinsame Zeit verbringen und sich mit anderen Eltern austauschen.
Auch kleinere Aktionen gehören dazu: Treffen im Heseler Wald, gemeinsame Bowlingnachmittage oder andere spontane Unternehmungen schaffen Gelegenheiten, bei denen Kinder spielen und Eltern miteinander ins Gespräch kommen können.
Unterstützung für die Kinderklinik und die Forschung
Der Verein engagiert sich außerdem für das Klinikum Oldenburg. Dort werden Angebote unterstützt, die den Krankenhausaufenthalt für die erkrankten Kinder angenehmer gestalten sollen. Dazu gehören Betreuung und kreative Beschäftigungsmöglichkeiten auf den Stationen.
Ein weiterer Teil der Spendengelder kommt der Forschung zugute. Ziel ist es, Behandlungsmöglichkeiten für spezielle Tumorerkrankungen weiterzuentwickeln, Langzeitfolgen von Therapien besser zu verstehen und mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Damit unterstützt der Verein sowohl die Familien von heute als auch die medizinische Versorgung der Kinder von morgen.
Weihnachtskonvoi und Weihnachtsmarkt Moormerland 2026: 125 festlich geschmückte Fahrzeuge

Am Samstag, 28. November 2026, soll Moormerland wieder in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Der Weihnachtskonvoi geht in die nächste Runde. Insgesamt können 125 festlich geschmückte Fahrzeuge teilnehmen.
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Treffpunkt: Müller-Parkplatz, Rudolf-Eucken-Straße 3, 26802 Moormerland
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Ankunft der Fahrzeuge: etwa 14 Uhr
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Start des Konvois: 16.30 Uhr
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Startgebühr: 15 Euro
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Weihnachtsmarkt: voraussichtlich bis 22 Uhr
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Live-Musik: LAWI ab 18 Uhr
Auch Rolf-Dieter Bootsmann von Luftblicke Nordwest wird wieder dabei sein und den Konvoi mit Drohnenaufnahmen aus der Luft begleiten.
Für das leibliche Wohl und eine weihnachtliche Atmosphäre soll ein kleiner Weihnachtsmarkt sorgen. Die genaue Strecke wird erst kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben.
Jetzt kommt die besondere Chance: Der Coca-Cola-Weihnachtstruck könnte nach Moormerland kommen!

In diesem Jahr bietet sich für Ostfriesland eine zusätzliche Möglichkeit, noch mehr Aufmerksamkeit auf die Spendenaktion und die Arbeit des Elternvereins zu lenken.
Der Coca-Cola-Weihnachtstruck könnte nach Moormerland kommen!
Ein solcher Besuch wäre nicht nur ein besonderes Erlebnis für die Besucher des Weihnachtsmarktes. Er könnte auch dazu beitragen, die wichtige Arbeit des Elternvereins einer noch größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Gerade die Kinder und ihre Familien, die durch den Verein unterstützt werden, könnten sich über ein solches weihnachtliches Erlebnis freuen.
Dafür braucht es jetzt die Unterstützung möglichst vieler Menschen aus Ostfriesland.
Unsere Bitte an alle Leserinnen und Leser
Helfen Sie mit, den Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Ostfriesland zu holen!
Wenn Sie die Aktion unterstützen möchten, stimmen Sie bitte für Moormerland ab und teilen Sie den Aufruf mit Freunden, Bekannten und in Ihren sozialen Netzwerken.
Jede Stimme kann dazu beitragen, dass Moormerland die Chance auf dieses besondere Weihnachtsereignis erhält.
Hier geht es zur Abstimmung:
https://www.coca-cola.com/de/de/offerings/christmas/voting/cities
Es geht dabei um mehr als einen festlich beleuchteten Weihnachtstruck. Es geht um Aufmerksamkeit für Familien, die in ihrem Alltag mit einer schweren Erkrankung ihres Kindes leben müssen. Und es geht um ein gemeinschaftliches Zeichen, dass Ostfriesland zusammenhält.
Holen wir den Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Ostfriesland!
Anmeldung, Helfer und Unterstützer gesucht
Für den Weihnachtskonvoi stehen 125 Teilnahmeplätze zur Verfügung. Interessierte Fahrzeughalter können sich bei Matthias Brakebusch anmelden.
Auch Helfer für Aufbau, Durchführung und Abbau sowie Sponsoren und weitere Unterstützer werden noch gesucht.
Kontakt Weihnachtskonvoi:
Matthias Brakebusch – Rund ums Haus
Am Kirchweg 23
26802 Moormerland
Telefon: 04954 3051912
E‑Mail: Matthias-brakebusch@web.de
Kontakt Elternverein:
Elternverein für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e.V.
Königsstraße 140
26802 Moormerland
Telefon: 04954 3051822
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Lokal
Landgericht Aurich: Vergewaltigungsvorwürfe und mutmaßlicher Kokainhandel in Ostfriesland
Landgericht Aurich: Drei Strafverfahren beginnen im November – Vorwürfe reichen von Vergewaltigung bis Kokainhandel
Aurich/Ostfriesland – Am Landgericht Aurich beginnen in der Kalenderwoche 45 drei neue erstinstanzliche Strafverfahren. Auf der Terminliste stehen zwei Verfahren wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung sowie ein umfangreiches Strafverfahren wegen des Verdachts des bandenmäßigen Kokainhandels. Insgesamt müssen sich fünf Angeklagte vor den Großen Strafkammern verantworten.
Die ersten Hauptverhandlungstermine sind für den 2. und 5. November 2026 angesetzt. In allen drei Verfahren gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Verfahren wegen Vergewaltigung: Angeklagter aus Dornum
Aktenzeichen: 11 KLs 21/24
Die 3. Große Strafkammer unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Richters am Landgericht Klein verhandelt ab Montag, 2. November 2026, gegen einen 55-jährigen Angeklagten aus Dornum.
Ihm wird unter anderem vorgeworfen, im September 2023 in seiner damaligen Wohnung in Westerholt eine Vergewaltigung begangen zu haben.
Für den ersten Hauptverhandlungstag sind drei Zeugen und zwei Sachverständige geladen.
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Beginn: 2. November 2026
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Uhrzeit: In der Mitteilung nicht angegeben
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Saal: 108
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Fortsetzungstermine: 16. November, 17. November und 30. November 2026, jeweils um 9 Uhr
Vier Fälle von Vergewaltigung: Angeklagter befindet sich in Untersuchungshaft
Aktenzeichen: 19 KLs 35/25
Ebenfalls am Montag, 2. November 2026, beginnt vor der 4. Großen Strafkammer ein weiteres Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.
Angeklagt ist ein 31-jähriger Mann, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. Ihm wird vorgeworfen, seine ehemalige Lebensgefährtin zwischen Dezember 2024 und August 2025 in insgesamt vier Fällen vergewaltigt zu haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich in Emden und Gera ereignet haben.
Den Vorsitz führt der Vorsitzende Richter am Landgericht Dr. Gralla.
Für den ersten Verhandlungstag sind fünf Zeugen, ein Sachverständiger und ein Dolmetscher geladen.
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Beginn: 2. November 2026
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Uhrzeit: In der Mitteilung nicht angegeben
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Saal: 116
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Fortsetzungstermin: 5. November 2026, um 9 Uhr, Saal 116
Umfangreiches Drogenverfahren: Mehrere Kilogramm Kokain und Schusswaffe
Aktenzeichen: 19 KLs 18/26
Am Donnerstag, 5. November 2026, beginnt vor der 4. Großen Strafkammer ein weiteres umfangreiches Strafverfahren. Angeklagt sind insgesamt drei Personen: zwei Männer aus Emden im Alter von 36 und 38 Jahren sowie eine 29-jährige Frau aus Aurich.
Der 36-jährige Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Den beiden Männern wird vorgeworfen, bis zum 5. Mai 2026 in Emden und an anderen Orten gemeinschaftlich als Mitglieder einer Bande mit mehreren Kilogramm Kokain unerlaubt Handel getrieben zu haben.
Dem 36-Jährigen wird zusätzlich vorgeworfen, bei einer der Taten eine Schusswaffe mit sich geführt zu haben.
Die 29-jährige Angeklagte aus Aurich muss sich wegen Beihilfe zu den vorgeworfenen Taten verantworten.
Nach den Vorwürfen soll der 36-jährige Angeklagte durch die ihm zur Last gelegten Straftaten mindestens 200.000 Euro erlangt haben.
Für den ersten Hauptverhandlungstermin sind keine Zeugen oder Sachverständigen geladen. Den Vorsitz führt erneut der Vorsitzende Richter am Landgericht Dr. Gralla.
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Beginn: 5. November 2026
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Uhrzeit: In der Mitteilung nicht angegeben
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Saal: 116
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Fortsetzungstermine: 16. November, 19. November, 30. November und 7. Dezember 2026
Drei Verfahren innerhalb weniger Tage
Mit den drei anstehenden Hauptverhandlungen beschäftigt sich das Landgericht Aurich Anfang November mit schwerwiegenden strafrechtlichen Vorwürfen. Während in zwei Verfahren mutmaßliche Sexualstraftaten verhandelt werden, geht es im dritten Verfahren um mutmaßlichen bandenmäßigen Handel mit mehreren Kilogramm Kokain.
Wichtiger Hinweis: Bei sämtlichen genannten Vorwürfen handelt es sich um Anklagevorwürfe. Über die Schuld der Angeklagten entscheiden die Gerichte im Rahmen der jeweiligen Hauptverhandlungen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Landgericht Aurich – Übersicht der neu beginnenden erstinstanzlichen Strafverfahren, Kalenderwoche 45.
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Spriekenborger Straße in Nettelburg bis Ende 2026 gesperrt: Umleitung über Westoverledingen
Das Archivfoto zeigt den damaligen Zeitplan für die Sanierungsarbeiten an der Brücke in Nettelburg. Auf dem Hinweisschild war noch der 15. September 2026 als voraussichtlicher Termin für die Wiederfreigabe angegeben. Inzwischen wurde die Vollsperrung bis zum 31. Dezember 2026 verlängert.
Spriekenborger Straße (K 22) in Nettelburg bleibt bis Ende 2026 voll gesperrt – Sanierungsarbeiten dauern länger
Nettelburg / Landkreis Leer – Autofahrer müssen sich in Nettelburg weiterhin auf eine längere Verkehrseinschränkung einstellen: Die Vollsperrung der Spriekenborger Straße (K 22) wird bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2026 verlängert. Grund dafür sind zusätzliche Arbeiten am Brückenbauwerk über den Polder-Hauptkanal, die im Verlauf der Sanierungsarbeiten erforderlich geworden sind.
Im Auftrag des Landkreises Leer werden an dem Brückenbauwerk in Nettelburg derzeit notwendige Sanierungsarbeiten durchgeführt. Während der Arbeiten wurden zusätzliche Schäden beziehungsweise erforderliche Maßnahmen festgestellt, die zuvor nicht vorhersehbar waren. Der dadurch entstandene erhöhte Arbeitsaufwand macht eine Verlängerung der ursprünglich vorgesehenen Bauzeit notwendig.
Zufahrt für Anlieger und Hotel Lange bleibt gewährleistet
Für Anlieger gilt weiterhin die Regelung „Zufahrt bis Baustelle frei“. Das bedeutet, dass die Grundstücke bis zum jeweiligen Baustellenbereich erreichbar bleiben.
Auch die Erreichbarkeit des Hotels Lange ist während des gesamten Bauzeitraums sichergestellt. Gäste und Besucher können das Hotel weiterhin über die Papenburger Straße (B 70) erreichen.
Großräumige Umleitung über Westoverledingen
Der Kraftfahrzeugverkehr wird während der Vollsperrung weiträumig über das Gebiet der Gemeinde Westoverledingen umgeleitet.
Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt über folgende Straßen:
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Papenburger Straße / Leerer Straße (B 70)
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Folmhuser Straße
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Bahnhofstraße
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Deichstraße (K 23)
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Weekeborg
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Klosterstraße
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Kloster Muhde
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Esklumer Straße
Die Umleitung gilt in beiden Fahrtrichtungen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderte Strecke zu nutzen und zusätzliche Fahrzeiten einzuplanen.
Verlängerung bis voraussichtlich 31. Dezember 2026
Die verlängerte Vollsperrung gilt bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2026. Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft. Die Umleitung wird vor Ort ausgeschildert.
Bis zum Abschluss der zusätzlichen Sanierungsarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer somit weiterhin mit Einschränkungen im Bereich der Spriekenborger Straße rechnen.
























