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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kin­der­ko­je Flachs­meer gestal­tet Bee­te neu: 4.770 Euro För­de­rung für nach­hal­ti­ges Gartenprojekt

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Kin­der­ko­je Flachs­meer: Neue Blu­men­bee­te schaf­fen Lebens­raum für Bie­nen und Schmetterlinge

Bin­go-Umwelt­stif­tung för­dert nach­hal­ti­ges Gar­ten­pro­jekt mit 4.770 Euro – Kin­der, Eltern und Mit­ar­bei­ten­de gestal­ten den Ein­gangs­be­reich gemein­sam neu

Gro­ße Freu­de in der Kin­der­ko­je Flachs­meer: Dank einer För­de­rung der Bin­go-Umwelt­stif­tung in Höhe von 4.770 Euro konn­te der Ein­gangs­be­reich der Kin­der­krip­pe umfas­send neu­ge­stal­tet wer­den. Im Mit­tel­punkt stand das Nach­hal­tig­keits­pro­jekt „Klei­ne Hän­de, gro­ße Wir­kung – Blü­hen­de Koje, ein Gar­ten für Kin­der, Insek­ten und Gemeinschaft“.

Die Kin­der­krip­pe hat­te das Pro­jekt bei der Bin­go-Umwelt­stif­tung ein­ge­reicht und eine För­der­zu­sa­ge erhal­ten. Mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung konn­ten die bis­he­ri­gen Bee­te am Ein­gangs­be­reich voll­stän­dig umge­stal­tet und neu ange­legt werden.

Gemein­sa­me Pflanz­ak­ti­on mit Mit­ar­bei­ten­den und Eltern

Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Pro­jekts war die gemein­sa­me Umset­zung vor Ort. Bei einer Pflanz­ak­ti­on pack­ten zahl­rei­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer aus dem Kreis der Mit­ar­bei­ten­den und Eltern der Kin­der­ko­je mit an. Gemein­sam wur­den die Bee­te neu gestal­tet und mit ver­schie­de­nen Pflan­zen bestückt.

Kita-Lei­tung Anne Höpp­ner freut sich sehr über die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung und das Ergeb­nis der Umgestaltung.

„Mit dem Geld konn­ten wir unse­ren Ein­gangs­be­reich neu­ge­stal­ten und einen Ort schaf­fen, der Pflan­zen, Insek­ten und Men­schen zugu­te­kommt. Der neue Ein­gangs­be­reich ist nicht nur schö­ner und leben­di­ger gewor­den, son­dern lädt auch dazu ein, die Natur gemein­sam zu ent­de­cken und zu genie­ßen“, erklärt Höppner.

Insek­ten­freund­li­che Stau­den, Obst­bäu­me und Blaubeeren

Bei der Neu­an­la­ge der Bee­te wur­de beson­de­rer Wert auf Nach­hal­tig­keit, Arten­viel­falt und gemein­schaft­li­che Nut­zung gelegt.

Ein Beet wur­de mit insek­ten­freund­li­chen Stau­den bepflanzt. Deren Blü­ten bie­ten Bie­nen, Schmet­ter­lin­gen und zahl­rei­chen wei­te­ren Insek­ten künf­tig Nah­rung und Lebens­raum. Damit ent­steht ein wich­ti­ger Bei­trag zur För­de­rung der hei­mi­schen Insektenwelt.

In zwei wei­te­ren Bee­ten wach­sen nun Obst­bäu­me und Blau­bee­ren. Die Früch­te sol­len spä­ter nicht aus­schließ­lich den Kin­dern der Kin­der­krip­pe zugu­te­kom­men. Auch die Nach­bar­schaft und die Eltern der Ein­rich­tung sol­len die Mög­lich­keit erhal­ten, das Obst und die Bee­ren gemein­sam zu ernten.

Ein Gar­ten für Kin­der, Natur und Gemeinschaft

Mit dem Pro­jekt „Klei­ne Hän­de, gro­ße Wir­kung – Blü­hen­de Koje, ein Gar­ten für Kin­der, Insek­ten und Gemein­schaft“ ver­bin­det die Kin­der­ko­je Flachs­meer meh­re­re Zie­le: Die Kin­der erhal­ten die Mög­lich­keit, Pflan­zen und natür­li­che Kreis­läu­fe unmit­tel­bar zu erle­ben. Gleich­zei­tig wer­den Lebens­räu­me für Insek­ten geschaf­fen und die gemein­schaft­li­che Nut­zung des Gar­tens gefördert.

Durch die Unter­stüt­zung der Bin­go-Umwelt­stif­tung und das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den und Eltern ist am Ein­gangs­be­reich ein neu­er Ort ent­stan­den, der öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit, Natur­er­leb­nis und Gemein­schaft mit­ein­an­der verbindet.

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen für 125 Plät­ze – mehr als 70 Lkw dabei

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen – 125 Fahr­zeu­ge dür­fen mitfahren

Die Reso­nanz ist über­wäl­ti­gend: Mehr als 300 Anmel­dun­gen lie­gen für den Weih­nachts­kon­voi am 28. Novem­ber 2026 in Moorm­er­land bereits vor. Täg­lich kom­men wei­te­re Anfra­gen von Fir­men und Fah­rern hin­zu. Doch die Teil­neh­mer­zahl ist begrenzt: Nur 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge kön­nen an der gro­ßen weih­nacht­li­chen Rund­fahrt teil­neh­men. Mit dabei sind mehr als 70 Lkw, 30 Trak­to­ren, Sat­tel­zug­ma­schi­nen, Con­tai­ner­fahr­zeu­ge und sogar ein Betonmischer.

Der Weih­nachts­kon­voi in Moorm­er­land ent­wi­ckelt sich immer mehr zu einem ech­ten Publi­kums­ma­gne­ten. Wenn am Sams­tag, 28. Novem­ber 2026, die fest­lich geschmück­ten Fahr­zeu­ge durch die Regi­on rol­len, wird wie­der ein beein­dru­cken­des Lich­ter­meer erwar­tet. Schon jetzt zeich­net sich ab, dass das Inter­es­se an der Ver­an­stal­tung grö­ßer ist als die ver­füg­ba­ren Teilnahmeplätze.

Wie das Lese­r­ECHO bei einer Nach­fra­ge erfah­ren hat, lie­gen inzwi­schen mehr als 300 Anmel­dun­gen von inter­es­sier­ten Fah­rern und Unter­neh­men vor. Und die Nach­fra­ge reißt nicht ab. Täg­lich mel­den sich wei­te­re Fir­men und Fah­rer, die eben­falls ger­ne mit ihren Fahr­zeu­gen dabei sein möch­ten oder nach einer Teil­nah­me­ge­le­gen­heit fragen.

Mehr als 300 Anmel­dun­gen – aber nur 125 Fahr­zeu­ge kön­nen teilnehmen

So erfreu­lich die gro­ße Reso­nanz für die Ver­an­stal­ter ist, eine unbe­grenz­te Teil­nah­me ist lei­der nicht mög­lich. Ins­ge­samt kön­nen 125 Fahr­zeu­ge beim dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­kon­voi mitfahren.

Der Grund dafür liegt vor allem in den orga­ni­sa­to­ri­schen und sicher­heits­re­le­van­ten Rah­men­be­din­gun­gen. Der Start­platz, auf dem sich die zahl­rei­chen Trucks und ande­ren Fahr­zeu­ge vor Beginn der Rund­fahrt sam­meln, ver­fügt nur über begrenz­te Kapa­zi­tä­ten. Dar­über hin­aus wur­de die Ver­an­stal­tung im Vor­feld mit den zustän­di­gen Ord­nungs­kräf­ten, der Gemein­de und dem Land­kreis abge­stimmt. Dabei müs­sen die Ver­an­stal­ter bestimm­te Vor­ga­ben und Auf­la­gen berücksichtigen.

Des­halb bleibt es bei der fest­ge­leg­ten Höchst­zahl von 125 Fahr­zeu­gen. Auch wenn zahl­rei­che wei­te­re Inter­es­sen­ten ger­ne teil­neh­men wür­den, kön­nen lei­der nicht alle Anmel­dun­gen berück­sich­tigt werden.

Für die Ver­an­stal­ter ist die gro­ße Nach­fra­ge den­noch ein aus­ge­spro­chen posi­ti­ves Zei­chen. Sie zeigt, wel­chen Stel­len­wert der Weih­nachts­kon­voi inzwi­schen in der Regi­on hat und wie vie­le Unter­neh­men, Fah­rer und Pri­vat­per­so­nen bereit sind, sich mit viel Enga­ge­ment an der Ver­an­stal­tung zu beteiligen.

Über 70 Lkw, 30 Trak­to­ren und sogar ein Betonmischer

Auch die Zusam­men­set­zung des Kon­vois ver­spricht wie­der eine abwechs­lungs­rei­che Fahr­zeug­ko­lon­ne. Nach den bis­he­ri­gen Anga­ben wer­den mehr als 70 Lkw dabei sein. Hin­zu kom­men rund 30 Trak­to­ren,  gro­ße Sat­tel­zug­ma­schi­nen sowie Containerfahrzeuge.

Außer­dem ist ein Par­ty­bus ange­kün­digt. Zahl­rei­che Fahr­zeu­ge wer­den mit fest­lich geschmück­ten Anhän­gern unter­wegs sein. Eine beson­de­re Über­ra­schung gibt es eben­falls: Sogar ein Beton­mi­scher wird in die­sem Jahr Teil des Weih­nachts­kon­vois sein.

Beson­ders span­nend dürf­te wie­der die auf­wen­di­ge Deko­ra­ti­on vie­ler Fahr­zeu­ge wer­den. Eini­ge Teil­neh­mer las­sen sich jedes Jahr etwas Neu­es ein­fal­len und inves­tie­ren viel Zeit und Krea­ti­vi­tät, um ihre Fahr­zeu­ge in eine weih­nacht­li­che Erschei­nung zu verwandeln.

Dabei sind der Fan­ta­sie offen­bar kaum Gren­zen gesetzt. Lich­ter­ket­ten, leuch­ten­de Figu­ren und auf­wen­di­ge Weih­nachts­de­ko­ra­tio­nen ver­wan­deln die gro­ßen Fahr­zeu­ge in rol­len­de Weih­nachts­wel­ten. Und von Jahr zu Jahr wird bei dem einen oder ande­ren Teil­neh­mer noch ein­mal nachgelegt.

Die Ver­an­stal­ter freu­en sich über die­se Ent­wick­lung. Denn der Weih­nachts­kon­voi lebt nicht nur von den gro­ßen Fahr­zeu­gen, son­dern vor allem vom Enga­ge­ment der Fah­rer und Unter­neh­men, die mit viel Herz­blut dabei sind.

Auch ein guter Zweck steht hin­ter dem Weihnachtskonvoi

Neben dem weih­nacht­li­chen Erleb­nis ver­folgt die Ver­an­stal­tung auch einen sozia­len Zweck. Mit dem Weih­nachts­kon­voi wird der Eltern­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der und Jugend­li­che in Ost­fries­land und Umge­bung unterstützt.

Dass sich inzwi­schen so vie­le Unter­neh­men und Fah­rer betei­li­gen möch­ten, ist des­halb auch für die­sen guten Zweck eine erfreu­li­che Ent­wick­lung. Die Ver­an­stal­tung ver­bin­det ein beson­de­res Gemein­schafts­er­leb­nis mit der Mög­lich­keit, etwas für Fami­li­en zu bewe­gen, die drin­gend Unter­stüt­zung benötigen.

 

 

Fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge beim Weih­nachts­kon­voi in Moorm­er­land im Jahr 2014. Auch 2026 wer­den wie­der zahl­rei­che auf­wen­dig deko­rier­te Trucks und ande­re Fahr­zeu­ge erwar­tet. (Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag)
Ein Blick zurück auf den Weih­nachts­kon­voi 2014: Mit viel Lie­be zum Detail geschmück­te Fahr­zeu­ge sorg­ten bereits damals für eine beson­de­re weih­nacht­li­che Atmo­sphä­re in Moorm­er­land. (Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag)

Weih­nachts­kon­voi star­tet am 28. Novem­ber um 16.30 Uhr

Der gro­ße Ver­an­stal­tungs­tag beginnt bereits am frü­hen Nach­mit­tag. Treff­punkt für die teil­neh­men­den Fahr­zeu­ge ist der Mül­ler-Park­platz in der Rudolf-Eucken-Stra­ße 3 in 26802 Moormerland.

Die Ankunft der Fahr­zeu­ge ist gegen 14 Uhr vor­ge­se­hen. Besu­cher kön­nen sich damit bereits vor dem eigent­li­chen Start einen Ein­druck von den fest­lich geschmück­ten Fahr­zeu­gen ver­schaf­fen. Um 16.30 Uhr soll sich der Weih­nachts­kon­voi schließ­lich in Bewe­gung setzen.

Auch Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west wird wie­der dabei sein. Er beglei­tet die Ver­an­stal­tung mit Droh­nen­auf­nah­men aus der Luft und hält die beein­dru­cken­den Bil­der der beleuch­te­ten Fahr­zeug­ko­lon­ne aus einer beson­de­ren Per­spek­ti­ve fest.

Die genaue Stre­cke wird erst kurz vor der Ver­an­stal­tung bekannt gegeben.

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west.

Weih­nachts­markt und Live-Musik mit LAWI

Auch nach bezie­hungs­wei­se rund um den Weih­nachts­kon­voi wird in Moorm­er­land eini­ges gebo­ten. Auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de ist ein klei­ner Weih­nachts­markt geplant, der für eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re und das leib­li­che Wohl der Besu­cher sor­gen soll.

Für musi­ka­li­sche Unter­hal­tung ist eben­falls gesorgt: LAWI über­nimmt ab 18 Uhr die Live-Musik. Der Weih­nachts­markt soll nach der­zei­ti­ger Pla­nung bis etwa 22 Uhr geöff­net bleiben.

Damit bie­tet der Ver­an­stal­tungs­tag nicht nur für die Teil­neh­mer des Kon­vois, son­dern auch für Besu­cher und Fami­li­en ein abwechs­lungs­rei­ches Programm.

Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zum Weih­nachts­kon­voi 2026:

  • Datum: Sams­tag, 28. Novem­ber 2026

  • Ver­an­stal­tungs­ort: Mül­ler-Park­platz, Rudolf-Eucken-Stra­ße 3, 26802 Moormerland

  • Ankunft der teil­neh­men­den Fahr­zeu­ge: etwa 14 Uhr

  • Start des Weih­nachts­kon­vois: 16.30 Uhr

  • Maxi­ma­le Teil­neh­mer­zahl: 125 Fahrzeuge

  • Start­ge­bühr für teil­neh­men­de Fahr­zeu­ge: 15 Euro

  • Weih­nachts­markt: vor­aus­sicht­lich bis 22 Uhr

  • Live-Musik mit LAWI: ab 18 Uhr

  • Droh­nen­auf­nah­men: Luft­bli­cke Nordwest

Coca-Cola Weih­nachts­truck: Moorm­er­land wei­ter­hin auf Platz 1

Und noch eine wei­te­re weih­nacht­li­che Nach­richt gibt es aus Moorm­er­land: Beim Voting für den Coca-Cola Weih­nachts­truck liegt Moorm­er­land nach dem der­zei­ti­gen Stand wei­ter­hin auf Platz 1. Inzwi­schen wur­den mehr als 4.100 Stim­men gesammelt.

Wenn es bei die­sem Ergeb­nis bleibt, ste­hen die Chan­cen gut, dass der berühm­te Coca-Cola Weih­nachts­truck eben­falls nach Moorm­er­land kommt und beim Weih­nachts­markt bestaunt wer­den kann. Das wäre eine zusätz­li­che Attrak­ti­on für die Ver­an­stal­tung und könn­te den ohne­hin beson­de­ren Weih­nachts­abend noch ein­mal berei­chern. Viel­leicht wird dann sogar Hal­lo Nie­der­sach­sen auf das Ereig­nis aufmerksam.

Wer bis­her noch nicht abge­stimmt hat, kann Moorm­er­land wei­ter­hin unter­stüt­zen. Jede Stim­me zählt! Den Link zum Voting fin­den Sie HIER!

Das Lese­r­ECHO hält Sie über die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen rund um den Weih­nachts­kon­voi und das Coca-Cola-Truck-Voting auf dem Laufenden.

Hin­weis zu den Fotos: Bei den ver­wen­de­ten Auf­nah­men han­delt es sich um Archiv­fo­tos des Lese­r­ECHO-Ver­lags aus dem Jahr 2014.

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Sport­pick­nick in Leer am 8. Novem­ber 2026: Spiel und Bewe­gung für Kin­der in der Sport­hal­le Pastorenkamp

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Sport­pick­nick in Leer: Spiel, Spaß und Bewe­gung für Kin­der und Eltern am 8. November

Bewe­gung, gemein­sa­me Zeit und eine gemüt­li­che Kaf­fee­pau­se: Am Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, lädt die Gemein­we­sen­ar­beit (GWA) West­stadt wie­der zum belieb­ten Sport­pick­nick in die Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp in Leer ein. Kin­der bis zehn Jah­re und ihre Eltern erwar­tet ein abwechs­lungs­rei­cher Sonn­tag­nach­mit­tag mit Spiel- und Bewe­gungs­an­ge­bo­ten sowie Kaf­fee, Tee und Kuchen.

LESERECHO | LEER IN OSTFRIESLAND

Wenn es drau­ßen unge­müt­li­cher wird, bie­tet das Sport­pick­nick in Leer eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit, sich gemein­sam zu bewe­gen und einen schö­nen Nach­mit­tag zu ver­brin­gen. Am Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, fin­det das nächs­te Sport­pick­nick in der Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp statt. Von 14:30 bis 17:00 Uhr sind Kin­der bis zehn Jah­re aus der West­stadt und ihre Eltern herz­lich eingeladen.

Auf die jun­gen Besu­cher war­ten ver­schie­de­ne Bewe­gungs­sta­tio­nen, an denen sie sich nach Her­zens­lust aus­to­ben, spie­len und aus­pro­bie­ren kön­nen. Wäh­rend die Kin­der aktiv sind, bie­tet sich für die Eltern Gele­gen­heit, bei Kaf­fee, Tee und Kuchen mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und den Nach­mit­tag in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re zu genießen.

Sport und Begeg­nung auch in der Herbst- und Winterzeit

Das Sport­pick­nick ist ein Stadt­teil­pro­jekt der Gemein­we­sen­ar­beit (GWA) West­stadt. Ziel des Ange­bots ist es, Kin­dern auch bei schlech­tem Wet­ter aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten für Bewe­gung und gemein­sa­mes Spie­len zu bieten.

Dazu wer­den in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten ein­mal monat­lich in der Turn­hal­le am Pas­to­ren­kamp ver­schie­de­ne Bewe­gungs­sta­tio­nen auf­ge­baut. Das Ange­bot ver­bin­det sport­li­che Akti­vi­tä­ten für Kin­der mit einer Begeg­nungs­mög­lich­keit für Eltern und Fami­li­en aus dem Stadtteil.

So ent­steht ein offe­ner Treff­punkt, bei dem Bewe­gung, gemein­sa­mes Erle­ben und nach­bar­schaft­li­cher Aus­tausch im Mit­tel­punkt stehen.

För­der­ver­ein der Ply­ten­berg­schu­le orga­ni­siert die Cafeteria

Für die pas­sen­de Ver­pfle­gung beim kom­men­den Sport­pick­nick sorgt die­ses Mal der För­der­ver­ein der Ply­ten­berg­schu­le. Er orga­ni­siert die Cafe­te­ria und bie­tet den Eltern und Kin­dern Kaf­fee, Tee und Kuchen an.

Das Sport­pick­nick wird von meh­re­ren Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen gemein­sam getra­gen. An dem Begeg­nungs- und Bewe­gungs­an­ge­bot sind der SC 04 Leer, das Haus der Kul­tu­ren, der Bau­ver­ein Leer, das Sport­pro­fil des Teletta-Groß-Gym­na­si­ums im Rah­men der Übungs­lei­ten­den-Aus­bil­dung sowie die Gemein­we­sen­ar­beit West­stadt (Haus Her­mann) der Stadt Leer beteiligt.

Durch die­se Zusam­men­ar­beit ent­steht ein gemein­schaft­li­ches Ange­bot, das Fami­li­en zusam­men­bringt und Kin­dern zusätz­li­che Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten in ihrem Stadt­teil eröffnet.

Sport­pick­nick in Leer: Alle Infor­ma­tio­nen auf einen Blick

Ter­min: Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026

Uhr­zeit: 14:30 bis 17:00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­ort: Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp, Leer

Ein­ge­la­den: Kin­der bis zehn Jah­re aus der West­stadt und ihre Eltern

Ange­bot: Bewe­gungs­sta­tio­nen für Kin­der sowie Kaf­fee, Tee und Kuchen für die gan­ze Familie.

Das Sport­pick­nick bie­tet damit eine schö­ne Gele­gen­heit, den Sonn­tag­nach­mit­tag aktiv und in gesel­li­ger Run­de zu verbringen.

 

 
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