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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Kita-Besich­ti­gung in Wes­t­ov­er­le­din­gen am 14. Novem­ber 2026: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten öffnen

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Tag der offe­nen Türen in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kön­nen besich­tigt werden

Wel­che Kin­der­ta­ges­stät­te passt am bes­ten zum eige­nen Kind? Eltern, die für das kom­men­de Jahr einen Betreu­ungs­platz in Wes­t­ov­er­le­din­gen suchen, kön­nen sich am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, direkt vor Ort infor­mie­ren. Sechs kom­mu­na­le Krip­pen und Kin­der­gär­ten öff­nen von 9:30 bis 12:30 Uhr ihre Türen und geben Ein­bli­cke in ihre Räum­lich­kei­ten und päd­ago­gi­schen Konzepte.

Die Wahl der pas­sen­den Kin­der­ta­ges­stät­te ist für Eltern eine wich­ti­ge Ent­schei­dung. Schließ­lich sol­len sich die Kin­der in ihrer neu­en Umge­bung wohl­füh­len, Ver­trau­en zu den Betreu­ungs­kräf­ten ent­wi­ckeln und gemein­sam mit ande­ren Kin­dern ihren All­tag gestal­ten können.

Um Fami­li­en bei die­ser Ent­schei­dung zu unter­stüt­zen, bie­tet die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen einen Besich­ti­gungs­ter­min für meh­re­re kom­mu­na­le Kin­der­ta­ges­stät­ten an. Am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, kön­nen inter­es­sier­te Eltern sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kennenlernen.

Sechs Kin­der­ta­ges­stät­ten in Wes­t­ov­er­le­din­gen öff­nen ihre Türen

Von 9:30 bis 12:30 Uhr haben Sor­ge­be­rech­tig­te die Mög­lich­keit, sich die Ein­rich­tun­gen anzu­schau­en, einen Ein­druck von den Räum­lich­kei­ten zu gewin­nen und sich über die jewei­li­gen päd­ago­gi­schen Kon­zep­tio­nen zu informieren.

Fol­gen­de kom­mu­na­le Kin­der­ta­ges­stät­ten betei­li­gen sich an der Besichtigungsaktion:

  • Krip­pe „Wol­ken­stür­mer“ in Ihren

  • Krip­pe „Insel­nest“ im Cam­pus Ihrhove

  • Krip­pe „Kin­der­ko­je“ in Flachsmeer

  • Kin­der­gar­ten „Aben­teu­er­land“ in Völlenerkönigsfehn

  • Kin­der­gar­ten „Lütt­je Lü“ in Völlenerfehn

  • Kita „Am Wäld­chen“ in Steenfelde

Damit erhal­ten Fami­li­en die Gele­gen­heit, meh­re­re Betreu­ungs­an­ge­bo­te ken­nen­zu­ler­nen und mit­ein­an­der zu vergleichen.

Besich­ti­gung soll die Kita-Anmel­dung erleichtern

Der Besich­ti­gungs­tag rich­tet sich ins­be­son­de­re an Eltern, die ihre Kin­der im kom­men­den Jahr für einen Betreu­ungs­platz anmel­den möchten.

Die Besu­che sol­len dabei hel­fen, sich ein genaue­res Bild von den ein­zel­nen Ein­rich­tun­gen und ihren päd­ago­gi­schen Kon­zep­ten zu machen. Die­se Infor­ma­tio­nen kön­nen anschlie­ßend bei der Wunsch­an­ga­be im Online-Anmel­de­ver­fah­ren berück­sich­tigt werden.

Die Gemein­de ver­folgt damit das Ziel, die anschlie­ßen­de Platz­ver­ga­be mög­lichst wunsch­ge­mäß zu gestal­ten. Wenn Eltern die Beson­der­hei­ten und Schwer­punk­te der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­stät­ten ken­nen, kön­nen sie ihre Betreu­ungs­wün­sche geziel­ter angeben.

Kein Rah­men­pro­gramm – Mit­ar­bei­ten­de ste­hen für Fra­gen bereit

Bei dem Ter­min han­delt es sich aus­drück­lich um eine rei­ne Besich­ti­gungs­mög­lich­keit. Ein beson­de­res Rah­men­pro­gramm oder zusätz­li­che Aktio­nen sind nicht vorgesehen.

Eine klei­ne Anzahl von Mit­ar­bei­ten­den wird jedoch in den Ein­rich­tun­gen vor Ort sein, um Fra­gen zu beant­wor­ten und die jewei­li­gen Kon­zep­tio­nen zu erläutern.

So kön­nen sich Eltern in aller Ruhe einen per­sön­li­chen Ein­druck ver­schaf­fen und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die bevor­ste­hen­de Ent­schei­dung zur Kin­der­be­treu­ung sammeln.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Besichtigungstag

  • Ter­min: Sams­tag, 14. Novem­ber 2026

  • Uhr­zeit: 9:30 bis 12:30 Uhr

  • Ort: Sechs kom­mu­na­le Krip­pen und Kin­der­gär­ten in Westoverledingen

  • Ziel­grup­pe: Eltern und Sor­ge­be­rech­tig­te, die für das kom­men­de Jahr einen Betreu­ungs­platz suchen

  • Ange­bot: Besich­ti­gung der Ein­rich­tun­gen und Infor­ma­tio­nen zu den päd­ago­gi­schen Konzeptionen

  • Hin­weis: Rei­ne Besich­ti­gung ohne Rahmenprogramm

Mit dem offe­nen Besich­ti­gungs­ter­min möch­te die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen Eltern die Mög­lich­keit geben, sich früh­zei­tig über die Betreu­ungs­an­ge­bo­te zu infor­mie­ren und eine fun­dier­te Ent­schei­dung bei der Anmel­dung ihres Kin­des zu treffen.

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Neu­es Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“: Nie­der­sach­sen inves­tiert 21 Mil­lio­nen Euro in den Schutz der Nordsee

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Ver­stärkt die Schiffs­flot­te des NLWKN: Die bei der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de gefer­tig­te „Ron­ja Rutep­la­te“ (Bild: Hol­ger Dirks/NLWKN).

Neu­es Spe­zi­al­schiff für Nie­der­sach­sen: „Ron­ja Rutep­la­te“ soll Ölun­fäl­le in der Nord­see bekämpfen

Nie­der­sach­sen stärkt den Schutz des Wat­ten­mee­res und der deut­schen Küs­ten­ge­wäs­ser: Das neue Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“ wur­de nach rund vier­jäh­ri­ger Bau­zeit am 22. Okto­ber 2026 in Wil­helms­ha­ven an den Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) über­ge­ben. Das rund 21 Mil­lio­nen Euro teu­re Spe­zi­al­schiff ist für die Bekämp­fung von Ölun­fäl­len, aber auch für Mee­res­for­schung, Ver­mes­sung und Gewäs­se­rü­ber­wa­chung vor­ge­se­hen. Wil­helms­ha­ven wird der Heimathafen.

„Ron­ja Rutep­la­te“ in Wil­helms­ha­ven an den NLWKN übergeben

Ein neu­es Spe­zi­al­schiff soll künf­tig einen wich­ti­gen Bei­trag zum Schutz der nie­der­säch­si­schen Nord­see­küs­te und des Wat­ten­mee­res leis­ten. Am 22. Okto­ber 2026 wur­de das Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“ am Lie­ge­platz in Wil­helms­ha­ven von der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de an den Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz übergeben.

Der Neu­bau ent­stand inner­halb einer rund vier­jäh­ri­gen Bau­zeit. Ver­tre­ter des NLWKN und des Hava­rie­kom­man­dos hat­ten das Schiff zuvor über einen län­ge­ren Zeit­raum inten­siv erprobt und geprüft.

Die Tau­fe des Spe­zi­al­schif­fes ist für Anfang 2027 vor­ge­se­hen. Anschlie­ßend soll die „Ron­ja Rutep­la­te“ in den regu­lä­ren Betrieb übergehen.

Rund 21 Mil­lio­nen Euro für den Schutz der Nordseeküste

Die Inves­ti­ti­on in das neue Mehr­zweck­schiff beläuft sich auf rund 21 Mil­lio­nen Euro. Mehr als die Hälf­te die­ser Sum­me wur­de aus Mit­teln des nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums finanziert.

Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er unter­streicht die Bedeu­tung des Neu­baus für den Küs­ten- und Umweltschutz.

„Mit der ‚Ron­ja Rutep­la­te‘ erhält Nie­der­sach­sen ein viel­sei­tig ein­setz­ba­res Mehr­zweck­schiff, das For­schung, Ver­mes­sung und Gewäs­se­rü­ber­wa­chung mit leis­tungs­fä­hi­ger Tech­nik zur Ölun­fall­be­kämp­fung ver­bin­det“, erklärt Meyer.

Der Schutz des Welt­na­tur­er­bes Wat­ten­meer vor Ölun­fäl­len und ande­ren Schiffs­ka­ta­stro­phen habe obers­te Prio­ri­tät. Immer wie­der gebe es Anlass zur Sor­ge, wenn es zu Schiffs­ha­va­rien mit Schwer­öl kom­me. Als Bei­spie­le nennt der Minis­ter die rus­si­sche Schat­ten­öl­flot­te sowie gro­ße Frachtschiffe.

Schutz des Wat­ten­mee­res vor Ölun­fäl­len und Schiffshavarien

Mit dem neu­en Schiff soll die Ein­satz­vor­sor­ge zur Bekämp­fung von Schad­stoff­un­fäl­len in den deut­schen Küs­ten­ge­wäs­sern deut­lich gestärkt werden.

Chris­ti­an Mey­er ver­weist in die­sem Zusam­men­hang auch auf die For­de­run­gen Nie­der­sach­sens nach einer Umstel­lung auf kli­ma­neu­tra­le, fos­sil­freie Schiffs­an­trie­be. Dar­über hin­aus spricht sich das Land für eine Schiff­fahrts­rou­te aus, die wei­ter von den beson­ders sen­si­blen Berei­chen des Natio­nal­parks Wat­ten­meer ent­fernt verläuft.

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ soll künf­tig nicht nur das Hava­rie­kom­man­do bei sei­nen Auf­ga­ben unter­stüt­zen, son­dern auch für Mee­res­for­schung, Über­wa­chung und Beob­ach­tung ein­ge­setzt werden.

Damit erhält Nie­der­sach­sen ein Schiff, das meh­re­re wich­ti­ge Auf­ga­ben des mari­ti­men Umwelt- und Küs­ten­schut­zes mit­ein­an­der verbindet.

Spe­zi­al­tech­nik für For­schung, Ver­mes­sung und Schadstoffbekämpfung

Bei den umfang­rei­chen Erpro­bun­gen und Prü­fun­gen stan­den neben sämt­li­chen für den Schiffs­be­trieb not­wen­di­gen Anla­gen, Aus­rüs­tun­gen und Ein­rich­tun­gen ins­be­son­de­re die tech­ni­schen Sys­te­me für die ver­schie­de­nen Ein­satz­be­rei­che im Mittelpunkt.

Dazu gehö­ren:

  • For­schung und Meeresbeobachtung

  • Ver­mes­sung der Gewässer

  • Gewäs­se­rü­ber­wa­chung

  • Spe­zi­el­le Aus­rüs­tung zur Bekämp­fung von Schadstoffunfällen

  • Ölun­fall­be­kämp­fung in den deut­schen Küstengewässern

Juli­an Nör­der, Auf­ga­ben­be­reichs­lei­ter Schiffs­be­trieb und Schad­stoff­un­fall­be­kämp­fung beim NLWKN, erläu­tert, dass ins­be­son­de­re die­se tech­ni­schen Sys­te­me und die spe­zi­el­le Aus­rüs­tung für die Schad­stoff­be­kämp­fung inten­siv geprüft wurden.

End­gül­ti­ge Abnah­me bis Ende Novem­ber geplant

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ konn­te zunächst mit vor­über­ge­hen­den tech­ni­schen Ein­schrän­kun­gen in ein­zel­nen Auf­ga­ben­be­rei­chen über­nom­men wer­den. Die end­gül­ti­ge Abnah­me soll bis Ende Novem­ber 2026 erfolgen.

Die dafür noch erfor­der­li­chen Rest­ar­bei­ten wer­den direkt am Lie­ge­platz in Wil­helms­ha­ven durchgeführt.

Anfang 2027 soll das Schiff offi­zi­ell getauft wer­den und anschlie­ßend in den Regel­be­trieb wechseln.

Ein­satz­schwer­punkt Deut­sche Bucht und nie­der­säch­si­sches Küstenmeer

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ ist als Forschungs‑, Ver­mes­sungs- und Gewäs­se­rü­ber­wa­chungs­schiff für Ein­sät­ze in der Deut­schen Bucht vor­ge­se­hen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt dabei auf dem nie­der­säch­si­schen Küstenmeer.

Dar­über hin­aus ist das Schiff aus­drück­lich für die Bekämp­fung von Ölun­fäl­len ausgelegt.

Dirk Baa­ke vom Fach­be­reich Schad­stoff­un­fall­be­kämp­fung Küs­te beim Hava­rie­kom­man­do in Cux­ha­ven hebt die­se zusätz­li­che Ein­satz­mög­lich­keit hervor.

Mit dem neu­en Mehr­zweck­schiff wird damit die mari­ti­me Gefah­ren­ab­wehr an der nie­der­säch­si­schen Küs­te wei­ter aus­ge­baut. Ins­be­son­de­re bei Schad­stoff­un­fäl­len und Ölver­schmut­zun­gen soll die „Ron­ja Rutep­la­te“ künf­tig eine wich­ti­ge Rol­le beim Schutz der Nord­see, des Wat­ten­mee­res und der emp­find­li­chen Küs­ten­öko­sys­te­me übernehmen.

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Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen am 15. Novem­ber – alle Ter­mi­ne und Uhrzeiten

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Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen an meh­re­ren Ehren­ma­len im Stadtgebiet

Am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, wird in Leer und den Ort­schaf­ten an die Opfer von Krieg und Gewalt erin­nert. Neben der zen­tra­len Gedenk­stun­de am Ehren­mal an der Heis­fel­der Straße/Annenstraße fin­den auch in Heis­fel­de, Loga, Nüt­ter­moor, Bin­gum, Log­abir­um und Leer­ort Gedenk­ver­an­stal­tun­gen statt. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind zur Teil­nah­me eingeladen.

In Leer wird am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, der Volks­trau­er­tag mit meh­re­ren Gedenk­ver­an­stal­tun­gen began­gen. An die­sem beson­de­ren Gedenk­tag wird in einer schlich­ten und wür­de­vol­len Form an die Opfer von Gewalt und Krieg aller Völ­ker erinnert.

Die zen­tra­le Gedenk­stun­de im Stadt­ge­biet beginnt um 11:30 Uhr am Ehren­mal im Innen­be­reich an der Heis­fel­der Straße/Annenstraße. Die Ver­an­stal­tung wird musi­ka­lisch von der Post­ka­pel­le Leer begleitet.

Nach der Anspra­che wird tra­di­tio­nell ein Kranz des Volks­bun­des Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e. V. niedergelegt.

Die Ver­an­stal­ter bit­ten dar­um, auf Auf­mär­sche jeg­li­cher Art zu ver­zich­ten. Eben­so soll auf das Mit­füh­ren von Fah­nen ver­zich­tet wer­den. Gewünscht ist eine schlich­te Gedenk­ver­an­stal­tung, bei der das gemein­sa­me Erin­nern und Geden­ken im Mit­tel­punkt steht.

Volks­trau­er­tag 2026: Alle Gedenk­ver­an­stal­tun­gen in Leer im Überblick

Neben der zen­tra­len Ver­an­stal­tung am Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Annenstraße fin­den am Volks­trau­er­tag auch in den ver­schie­de­nen Orts­tei­len und Ort­schaf­ten von Leer Gedenk­ver­an­stal­tun­gen statt.

Hier die Über­sicht aller ange­kün­dig­ten Termine:

Stadt­ge­biet Leer – Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Annenstraße

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Mit­wir­kung: Post­ka­pel­le Leer

Ort­schaft Heis­fel­de – Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Am Ehrenmal

- Beginn: 11:15 Uhr

Ort­schaft Loga – Ehren­mal an der Hauptstraße

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det nach den Got­tes­diens­ten statt.

  • Die Ver­ei­ne tre­ten bereits um 11:15 Uhr an.

Ort­schaft Nüt­ter­moor – Ehren­mal Nüttermoor

- Beginn: 11:00 Uhr

Ort­schaft Bin­gum – Ehren­mal an der Kirche

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det im Anschluss an den Got­tes­dienst statt.

Ort­schaft Log­abir­um – Ehren­mal an der Log­abir­um­er Straße

  • Beginn: 12:00 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det nach dem Got­tes­dienst statt.

Orts­teil Leer­ort – Ehren­mal Leerort

  • Got­tes­dienst im Noort­mer Huus: 11:30 Uhr

  • Anschlie­ßend Kranz­nie­der­le­gung mit kur­zer Anspra­che am Ehrenmal.

Gemein­sa­mes Erin­nern an die Opfer von Krieg und Gewalt

Der Volks­trau­er­tag ist ein Tag des Geden­kens an die Men­schen, die durch Krieg, Gewalt­herr­schaft und ande­re For­men von Gewalt ihr Leben ver­lo­ren haben. Die Ver­an­stal­tun­gen in Leer und den Ort­schaf­ten bie­ten Gele­gen­heit, gemein­sam inne­zu­hal­ten und an die Opfer aller Völ­ker zu erinnern.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, an den Gedenk­ver­an­stal­tun­gen teilzunehmen.

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