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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen fas­zi­nie­ren­de Licht­kunst durch Langzeitbelichtung

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Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten ver­wan­deln Fahr­ge­schäf­te in klei­ne Kunstwerke

Mit Lang­zeit­be­lich­tun­gen haben Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten die Lich­ter und Bewe­gun­gen des Gal­li­mark­tes auf beson­de­re Wei­se ein­ge­fan­gen. Für den Pho­to­walk am Gal­li­markt-Sonn­tag wur­de die Grup­pe ange­sichts des gro­ßen Besu­cher­an­drangs auf sechs Teil­neh­mer redu­ziert. Das Ergeb­nis: fas­zi­nie­ren­de Auf­nah­men vol­ler Licht­spu­ren, Far­ben und Dynamik.

Leer – Der Gal­li­markt 2026 ist vor­bei, doch eini­ge beson­de­re Ein­drü­cke des größ­ten Volks­fes­tes in Ost­fries­land blei­ben in Erin­ne­rung. Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten haben die beson­de­re Atmo­sphä­re des Gal­li­mark­tes am Sonn­tag foto­gra­fisch fest­ge­hal­ten. Gemein­sam mit einer klei­nen Grup­pe waren sie zwi­schen den Fahr­ge­schäf­ten unter­wegs. Dabei ent­stan­den beein­dru­cken­de Auf­nah­men, die zei­gen, wie aus dem bun­ten Trei­ben klei­ne foto­gra­fi­sche Kunst­wer­ke wer­den können.

Nor­ma­ler­wei­se sind die Pho­to­walks der Phø­ton-Poe­ten mit grö­ße­ren Grup­pen unter­wegs. Ange­sichts des Tru­bels auf dem Gal­li­markt ent­schie­den sich die bei­den jedoch dafür, die Teil­neh­mer­zahl auf sechs Per­so­nen zu begren­zen. Eine gute Ent­schei­dung: Die klei­ne Grup­pe konn­te sich in ange­neh­mer und ruhi­ger Atmo­sphä­re auf die Foto­gra­fie kon­zen­trie­ren, ohne sich vom geschäf­ti­gen Trei­ben ablen­ken zu lassen.

Die Stim­mung inner­halb der Grup­pe war ent­spannt und har­mo­nisch. Auch ande­re Besu­cher begeg­ne­ten den Foto­gra­fen auf­ge­schlos­sen und neu­gie­rig. So erga­ben sich neben den Auf­nah­men inter­es­san­te Gesprä­che. Mit dem Ergeb­nis des gemein­sa­men Pho­to­walks sind Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera sehr zufrieden.

Aus Fahr­ge­schäf­ten wer­den klei­ne Kunstwerke

Beson­ders die Fahr­ge­schäf­te erwie­sen sich als dank­ba­re Moti­ve. Ihre far­ben­fro­hen Beleuch­tun­gen, die krei­sen­den Bewe­gun­gen und die stän­dig wech­seln­den Licht­mus­ter boten idea­le Vor­aus­set­zun­gen für krea­ti­ve Aufnahmen.

Auf den Bil­dern wer­den die Bewe­gun­gen der Attrak­tio­nen zu leuch­ten­den Bögen, Lini­en und Mus­tern. Far­ben ver­schmel­zen mit­ein­an­der, Licht­spu­ren zeich­nen sich vor dem dunk­le­ren Hin­ter­grund ab und ver­lei­hen den Moti­ven eine ganz eige­ne Dyna­mik. Dadurch ent­ste­hen Bil­der, die das Volks­fest nicht ein­fach doku­men­tie­ren, son­dern sei­ne beson­de­re Atmo­sphä­re auf künst­le­ri­sche Wei­se interpretieren.

Die Auf­nah­men zei­gen ein­drucks­voll, wie viel Krea­ti­vi­tät in der Foto­gra­fie steckt. Mit dem rich­ti­gen Blick für Per­spek­ti­ve, Licht und Belich­tungs­zeit las­sen sich selbst all­täg­li­che Ein­drü­cke in außer­ge­wöhn­li­che Moti­ve ver­wan­deln. Gera­de die beleuch­te­ten Fahr­ge­schäf­te des Gal­li­mark­tes boten dafür zahl­rei­che Möglichkeiten.

 

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Lang­zeit­be­lich­tung macht Bewe­gung sichtbar

Ein wich­ti­ges Gestal­tungs­mit­tel bei sol­chen Auf­nah­men ist die Lang­zeit­be­lich­tung. Dabei bleibt der Kame­ra­ver­schluss über einen län­ge­ren Zeit­raum geöff­net, sodass der Sen­sor wäh­rend die­ser Zeit Licht auf­nimmt. Beweg­te Objek­te hin­ter­las­sen dadurch sicht­ba­re Spu­ren im Bild, wäh­rend unbe­weg­te Berei­che bei einer sta­bi­len Kame­ra­po­si­ti­on scharf blei­ben können.

Wie lan­ge die Belich­tung dau­ert, hängt vom Motiv und vom gewünsch­ten Effekt ab. Schon bei ver­gleichs­wei­se kur­zen Belich­tungs­zei­ten kön­nen Bewe­gun­gen sicht­bar wer­den. Bei län­ge­ren Belich­tun­gen ent­ste­hen aus­ge­präg­te Licht­spu­ren, die beson­ders bei beleuch­te­ten Fahr­ge­schäf­ten reiz­vol­le Effek­te erzeugen.

Damit die Auf­nah­men gelin­gen, sind die pas­sen­den Kame­ra­ein­stel­lun­gen und eine mög­lichst ruhi­ge Kame­ra­po­si­ti­on ent­schei­dend. Ein sta­bi­les Sta­tiv sowie ein Fern­aus­lö­ser oder der Selbst­aus­lö­ser hel­fen dabei, Ver­wack­lun­gen zu ver­mei­den. Auch Belich­tungs­zeit, Blen­de und ISO-Emp­find­lich­keit müs­sen auf­ein­an­der abge­stimmt werden.

Auf einem Volks­fest wie dem Gal­li­markt kom­men zahl­rei­che Fak­to­ren zusam­men: unter­schied­li­che Bewe­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten, wech­seln­de Licht­ver­hält­nis­se und kräf­ti­ge Far­ben. Genau die­se Mischung macht die Lang­zeit­be­lich­tung so span­nend und sorgt dafür, dass jede Auf­nah­me ihren eige­nen Cha­rak­ter erhält.

Phø­ton-Poe­ten stel­len erst­mals in Ditz­um aus

Nach dem gelun­ge­nen Pho­to­walk auf dem Gal­li­markt steht für Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera bereits das nächs­te Ereig­nis an: Am kom­men­den Wochen­en­de sind die Phø­ton-Poe­ten bei den Dit­zu­mer Kunst­ta­gen ver­tre­ten. Dort prä­sen­tie­ren sie ihre Arbei­ten erst­mals im Rah­men einer eige­nen Ausstellung.

Für die bei­den ist die­se Pre­mie­re ein beson­de­rer Schritt und mit ent­spre­chen­der Vor­freu­de ver­bun­den. Besu­cher der Dit­zu­mer Kunst­ta­ge erhal­ten damit die Gele­gen­heit, die foto­gra­fi­sche Arbeit der Phø­ton-Poe­ten näher ken­nen­zu­ler­nen und ihre beson­de­ren Per­spek­ti­ven auf Moti­ve und Licht zu entdecken.

Wei­te­re Fotos zum Pho­to­walk am Gal­li­markt-Sonn­tag fin­den Sie auf unse­rer Face­book­sei­te “Wir Leera­ner”

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Schad­stoff­mo­bil im Land­kreis Leer 2026: Alle Ter­mi­ne und Stand­or­te im Überblick

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Mobi­le Schad­stoff­samm­lung im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne im Novem­ber 2026

Schad­stoff­mo­bil kommt nach Wee­ner, Moorm­er­land, Jüm­me, Uple­n­gen und Hesel – Son­der­ab­fäl­le auf Bor­kum bereits am 30. Okto­ber abgeben

Land­kreis Leer – Wohin mit alten Lacken, Rei­ni­gungs­mit­teln und ande­ren schad­stoff­hal­ti­gen Abfäl­len? Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb des Land­krei­ses Leer bie­tet auch im Herbst 2026 wie­der eine mobi­le Schad­stoff­samm­lung auf dem Fest­land und auf der Insel Bor­kum an. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen ihre Son­der­ab­fäl­le an meh­re­ren Stand­or­ten kos­ten­los abge­ben. Den Anfang macht die Samm­lung auf Bor­kum am Frei­tag, 30. Okto­ber 2026. Auf dem Fest­land star­tet das Schad­stoff­mo­bil am Don­ners­tag, 5. November.

Schad­stoff­mo­bil im Land­kreis Leer: Ter­mi­ne und Stand­or­te auf dem Festland

Im Novem­ber macht das Schad­stoff­mo­bil an fünf Ter­mi­nen an ver­schie­de­nen Wert­stoff­hö­fen im Land­kreis Leer Sta­ti­on. Die Annah­me­zei­ten unter­schei­den sich je nach Standort.

Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026

  • Wee­ner: Wert­stoff­hof Wee­ner, Klei­ner Bol­len 8 in Möh­len­warf, von 9 bis 11 Uhr

  • Moorm­er­land: Wert­stoff­hof Moorm­er­land, Borg­ward­ring 75 in Neer­moor, von 13 bis 15 Uhr

Mitt­woch, 25. Novem­ber 2026

  • Jüm­me: Wert­stoff­hof Jüm­me, Hul­len­weg 1 in Fils­um, von 9 bis 10 Uhr

  • Uple­n­gen: Wert­stoff­hof Uple­n­gen, Cirk­sen­a­stra­ße 12, von 11 bis 12.30 Uhr

  • Hesel: Wert­stoff­hof Hesel, An der Fabrik in Hesel, von 14 bis 15 Uhr

Wer Schad­stof­fe abge­ben möch­te, soll­te die jewei­li­gen Öff­nungs­zei­ten beach­ten und die Abfäl­le mög­lichst pas­send zum Annah­me­ort und zur vor­ge­se­he­nen Zeit anliefern.

Mobi­le Schad­stoff­samm­lung auf Bor­kum bereits am 30. Oktober

Auf der Insel Bor­kum fin­det die mobi­le Schad­stoff­samm­lung bereits am Frei­tag, 30. Okto­ber 2026, statt. Annah­me­stel­le ist die Abfall­um­schlag­an­la­ge Bor­kum in der Ree­de­stra­ße 196.

Dabei gel­ten unter­schied­li­che Annah­me­zei­ten für pri­va­te und gewerb­li­che Anlieferungen:

  • Gewerb­li­che Anlie­fe­run­gen: von 11 bis 12.30 Uhr

  • Pri­va­te Anlie­fe­run­gen: von 13.30 bis 15 Uhr

Wel­che Schad­stof­fe wer­den angenommen?

Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb weist dar­auf hin, dass aus Pri­vat­haus­hal­ten aus­schließ­lich haus­halts­üb­li­che Men­gen ange­nom­men werden.

Bestimm­te Abfäl­le sind von der mobi­len Schad­stoff­samm­lung aus­ge­schlos­sen. Dazu gehören:

  • Alt­öl

  • Asbest­plat­ten

  • Mine­ral­wol­le

  • Teer­pap­pe

  • Signal­ra­ke­ten

  • lee­re Kanister

  • Farb­do­sen

Für lee­re und aus­ge­trock­ne­te Farb­do­sen gibt es einen ande­ren Ent­sor­gungs­weg: Sie gehö­ren in den Gel­ben Sack.

Wer unsi­cher ist, ob bestimm­te Abfäl­le bei der mobi­len Schad­stoff­samm­lung ange­nom­men wer­den, kann sich vor­ab an die Abfall­be­ra­tung des Land­krei­ses Leer wenden.

Son­der­ab­fäl­le kos­ten­los in Brei­ner­moor abgeben

Neben den mobi­len Sam­mel­ter­mi­nen kön­nen Pri­vat­per­so­nen ihre Son­der­ab­fäl­le auch direkt bei der Schad­stoff­sam­mel­stel­le im Ent­sor­gungs­zen­trum in Brei­ner­moor abge­ben. Die Adres­se lau­tet Depo­nie­stra­ße 1 in Westoverledingen.

Die Annah­me ist für Pri­vat­per­so­nen kos­ten­los. Die Sam­mel­stel­le ist zu fol­gen­den Zei­ten geöffnet:

  • Mon­tag bis Frei­tag: 9 bis 12.30 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr

  • Sams­tag: 8 bis 13 Uhr

In Brei­ner­moor besteht außer­dem die Mög­lich­keit, Alt­öl, Asbest­plat­ten, Mine­ral­wol­le und Teer­pap­pe kos­ten­pflich­tig abzu­ge­ben. Die­se Abfäl­le wer­den bei der mobi­len Schad­stoff­samm­lung nicht angenommen.

Abfuhr­ter­mi­ne mit der kos­ten­lo­sen MyMüll-App abrufen

Wer kei­nen Sam­mel­ter­min ver­pas­sen möch­te, kann die Ter­mi­ne der mobi­len Schad­stoff­samm­lung auch über die kos­ten­lo­se MyMüll-App für Smart­phones und Tablets abrufen.

Die Abfall-App steht auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter fol­gen­der Adres­se zum Down­load bereit:

www.landkreis-leer.de/mymuell

Abfall­be­ra­tung des Land­krei­ses Leer hilft bei Fragen

Bei Fra­gen zur Schad­stoff­samm­lung und zur rich­ti­gen Ent­sor­gung von Son­der­ab­fäl­len steht die Abfall­be­ra­tung des Land­krei­ses Leer zur Verfügung.

Mit der mobi­len Schad­stoff­samm­lung und der zusätz­li­chen Annah­me­stel­le in Brei­ner­moor bie­tet der Land­kreis Leer meh­re­re Mög­lich­kei­ten, Son­der­ab­fäl­le fach­ge­recht zu entsorgen.

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Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen

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Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen

Land­kreis Leer: IT-Stö­rung ver­hin­dert Bear­bei­tung von Vor­gän­gen – Ter­mi­ne am Mitt­woch fin­den statt

Leer – Eine grö­ße­re IT-Stö­rung beein­träch­tigt seit dem Mor­gen des 20. Okto­ber die Arbeit des Stra­ßen­ver­kehrs­am­tes des Land­krei­ses Leer. Auf­grund eines Ser­ver­aus­falls beim zustän­di­gen Fach­ver­fah­rens­an­bie­ter kön­nen der­zeit kei­ne Vor­gän­ge bear­bei­tet wer­den. Betrof­fen sind sowohl die Kfz-Zulas­sungs­stel­le als auch die Führerscheinstelle.

Wie der Land­kreis Leer mit­teilt, wird die Bear­bei­tung auch im wei­te­ren Ver­lauf des Diens­tags nicht mehr mög­lich sein. Der Fach­ver­fah­rens­an­bie­ter hat inzwi­schen ange­kün­digt, dass der Ser­ver am Mitt­woch­vor­mit­tag, 21. Okto­ber, wie­der ein­satz­be­reit sein soll.

Gebuch­te Ter­mi­ne am Mitt­woch fin­den statt

Für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die bereits einen Ter­min ver­ein­bart haben, gibt es eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­on: Vor­gän­ge kön­nen wei­ter­hin abge­ge­ben wer­den, wenn dafür ein Ter­min gebucht wur­de. Die für Mitt­woch, 21. Okto­ber, ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne sol­len wie geplant abge­ar­bei­tet werden.

Aller­dings gel­ten für die­sen Tag beson­de­re Ein­schrän­kun­gen: Wer kei­nen Ter­min hat, kann am Mitt­woch kei­ne Vor­gän­ge abgeben.

Mit die­ser Rege­lung möch­te der Land­kreis sicher­stel­len, dass nach der Behe­bung der tech­ni­schen Stö­rung zunächst die auf­ge­lau­fe­nen Rück­stän­de geord­net und mög­lichst zügig abge­ar­bei­tet wer­den können.

 

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IT-Stö­rung betrifft meh­re­re Kom­mu­nen und Fachbereiche

Die Ursa­che für den Aus­fall liegt nach Anga­ben des Land­krei­ses nicht bei der Kreis­ver­wal­tung selbst, son­dern beim Anbie­ter des ein­ge­setz­ten Fach­ver­fah­rens. Die Stö­rung wirkt sich auf sämt­li­che ange­bun­de­nen Kom­mu­nen aus.

Neben dem Kfz-Bereich sind auch wei­te­re Ver­wal­tungs­ver­fah­ren betrof­fen. Dazu gehö­ren unter ande­rem das Mel­de­we­sen, die Fahr­erlaub­nis­an­ge­le­gen­hei­ten und das Gewerbewesen.

Damit beschränkt sich die tech­ni­sche Stö­rung nicht allein auf die Zulas­sung von Fahr­zeu­gen oder die Bear­bei­tung von Füh­rer­schein­an­ge­le­gen­hei­ten, son­dern beein­träch­tigt auch wei­te­re Verwaltungsdienstleistungen.

Land­kreis bit­tet um Verständnis

Der Land­kreis Leer bit­tet die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um Ver­ständ­nis für die vor­über­ge­hen­den Ein­schrän­kun­gen und bedankt sich für ihre Geduld. Sobald der Ser­ver wie­der zur Ver­fü­gung steht, sol­len die lie­gen geblie­be­nen Vor­gän­ge schritt­wei­se auf­ge­ar­bei­tet werden.

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