Lokal

Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

Veröffentlicht

am

Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


Anzeige 

Lokal

Telen­ot­fall­me­di­zin: Neue Fach­stel­le stärkt die Pati­en­ten­ver­sor­gung in Niedersachsen

Veröffentlicht

am

Mehr Sicher­heit für Pati­en­ten: Gos­lar koor­di­niert lan­des­wei­te Telenotfallmedizin

GOSLAR / NIEDERSACHSEN. Die medi­zi­ni­sche Not­fall­ver­sor­gung in Nie­der­sach­sen – und damit auch in Regio­nen wie Ost­fries­land – erfährt eine struk­tu­rel­le Stär­kung. Zum 1. Febru­ar 2026 nimmt im Land­kreis Gos­lar die lan­des­wei­te „Admi­nis­tra­ti­ve, koor­di­nie­ren­de und qua­li­täts­si­chern­de Stel­le für das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­sys­tem“ (AKQ-TNM) ihren Betrieb auf. Die­se Fach­stel­le soll sicher­stel­len, dass die Vor­tei­le der Telen­ot­fall­me­di­zin künf­tig ver­läss­lich und in hoher Qua­li­tät bei den Pati­en­ten im gan­zen Land ankommen.

Schnel­le­re ärzt­li­che Exper­ti­se am Einsatzort

Für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bedeu­tet das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Sys­tem (TNM) vor allem einen Zeit­ge­winn und zusätz­li­che Sicher­heit. Wenn der Ret­tungs­dienst ein­trifft, kön­nen Not­fall­sa­ni­tä­ter über Video- und Daten­ver­bin­dun­gen in Echt­zeit einen Telen­ot­arzt zuschalten.

Die­ser erhält sofort Ein­blick in die Vital­wer­te des Pati­en­ten und kann die Hel­fer vor Ort bei Dia­gnos­tik und The­ra­pie unter­stüt­zen. Beson­ders in weit­läu­fi­gen Gebie­ten wie Ost­fries­land, wo die Anfahrt des phy­si­schen Not­arz­tes mit­un­ter Zeit in Anspruch neh­men kann, ermög­licht die­ses Sys­tem den früh­zei­ti­gen Beginn ärzt­lich gelei­te­ter Maßnahmen.

Die Vor­tei­le für die Versorgungsqualität:

  • Beschleu­nig­te Behand­lung: Medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen kön­nen oft schon getrof­fen wer­den, bevor ein Not­arzt phy­sisch am Ein­satz­ort eintrifft.

  • Höchs­te Stan­dards: Durch die neue Fach­stel­le in Gos­lar wer­den lan­des­weit ein­heit­li­che Qua­li­täts­stan­dards über­wacht, sodass Pati­en­ten in allen Lan­des­tei­len die glei­che hoch­wer­ti­ge tele­me­di­zi­ni­sche Unter­stüt­zung erhalten.

  • Geziel­ter Res­sour­cen­ein­satz: Die Telen­ot­fall­me­di­zin ergänzt den klas­si­schen Ret­tungs­dienst und sorgt dafür, dass spe­zia­li­sier­te Res­sour­cen dort ein­ge­setzt wer­den, wo sie am drin­gends­ten benö­tigt werden.

Gos­lar als admi­nis­tra­ti­ves Zentrum

Am Don­ners­tag (15.01.2026) unter­zeich­ne­ten Innen­staats­se­kre­tär Ste­phan Man­ke und Land­rat Dr. Alex­an­der Sai­pa die ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung. Der Land­kreis Gos­lar wur­de auf­grund sei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in der Pilo­tie­rung die­ses Sys­tems als Stand­ort gewählt. Mit Lan­des­mit­teln in Höhe von 350.000 Euro jähr­lich wird die Fach­stel­le nun den Über­gang in den lan­des­wei­ten Regel­be­trieb koordinieren.

Staats­se­kre­tär Man­ke beton­te, dass das Sys­tem ein „wesent­li­cher Bau­stein für eine moder­ne und leis­tungs­fä­hi­ge Not­fall­ver­sor­gung“ sei. Ziel ist es, die Ver­läss­lich­keit der Ver­sor­gung flä­chen­de­ckend – von der Küs­te bis zum Harz – sicherzustellen.

Land­rat Dr. Sai­pa sieht in der Ver­ein­ba­rung einen wich­ti­gen Schritt für die Men­schen in ganz Nie­der­sach­sen: Die Exper­ti­se aus Gos­lar hel­fe dabei, die­ses Instru­ment für die Not­fall­ver­sor­gung „flä­chen­de­ckend aus­zu­rol­len und ver­füg­bar zu machen“.

Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

 

Anzeige 
Weiterlesen

Lokal

Augen auf beim Ran­zen­kauf: So kommt Ihr Kind sicher zur Schule!

Veröffentlicht

am

Der rich­ti­ge Schul­ran­zen: Exper­ten geben Tipps für einen siche­ren Schulstart

OSTFRIESLAND – Mit dem Jah­res­be­ginn fül­len sich die Schau­fens­ter wie­der mit bun­ten Schul­ran­zen. Doch bei der Wahl für die künf­ti­gen Erst­kläss­ler soll­ten Eltern und Groß­el­tern nicht nur auf das Design ach­ten. Die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se geben wich­ti­ge Rat­schlä­ge zu Ergo­no­mie und Sicherheit.

Der Kauf des ers­ten Schul­ran­zens ist für Kin­der ein Mei­len­stein, für Erwach­se­ne jedoch oft eine Her­aus­for­de­rung. „Bei der Wahl ist weni­ger das Design, son­dern viel­mehr die Ergo­no­mie und Sicher­heit ent­schei­dend“, betont Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Ein zen­tra­les Pro­blem: Vie­le Grund­schul­kin­der tra­gen zu schwe­re Taschen. Medi­zi­ner emp­feh­len, dass das Gewicht inklu­si­ve Inhalt maxi­mal 10 bis 15 % des Kör­per­ge­wichts betra­gen soll­te, um Hal­tungs­schä­den und Wir­bel­säu­len­pro­ble­men vorzubeugen.

Anzeige 

Ergo­no­mie: Anpro­bie­ren ist Pflicht

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, rät dazu, die künf­ti­gen Schü­ler zum Kauf mit­zu­neh­men: „Der Ran­zen muss ‘anpro­biert’ wer­den. Er soll­te robust sein, ein GS-Prüf­sie­gel besit­zen und über gepols­ter­te, ver­stell­ba­re Tra­ge­rie­men ver­fü­gen.“ Ein fes­ter Boden sorgt für Stand­fes­tig­keit, wäh­rend meh­re­re Innen­fä­cher hel­fen, das Gewicht rich­tig zu ver­tei­len. Ein wich­ti­ger Tipp für den All­tag: Schwe­re Bücher gehö­ren immer direkt an die Rücken­sei­te der Tasche, leich­te­re Din­ge nach vorne.

Sicht­bar­keit ret­tet Leben

Ein schö­ner Ran­zen nützt wenig, wenn das Kind im Stra­ßen­ver­kehr über­se­hen wird. Ein siche­res Modell soll­te zu min­des­tens einem Drit­tel aus fluo­res­zie­ren­den und reflek­tie­ren­den Mate­ria­li­en bestehen. „Leuch­ten­de Far­ben und Reflek­to­ren bie­ten auch bei schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen Sicher­heit“, erklärt Nowak. Zusätz­lich wird emp­foh­len, Kin­dern hel­le Klei­dung oder sogar eine Warn­wes­te über­zu­zie­hen, um die Sicht­bar­keit für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer zu maximieren.

Wer auf Lang­le­big­keit setzt, kann zu Model­len mit aus­wech­sel­ba­ren Moti­ven grei­fen – so wächst der Ran­zen optisch mit den Inter­es­sen des Kin­des mit.

Anzeige 

Aus­führ­li­cher Rat­ge­ber: Den per­fek­ten Ran­zen finden

Damit der Schul­start gelingt, soll­ten Eltern beim Kauf sys­te­ma­tisch vor­ge­hen. Hier sind die wich­tigs­ten Tipps für die Auswahl:

War­um der Fach­händ­ler vor Ort die bes­te Wahl ist

Der Online-Kauf mag ver­lo­ckend sein, doch beim Schul­ran­zen ist die per­sön­li­che Bera­tung durch nichts zu erset­zen. Ein Fach­händ­ler vor Ort bie­tet den ent­schei­den­den Vor­teil, dass ver­schie­de­ne Model­le direkt mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den kön­nen. Exper­ten im Laden sehen sofort, ob der Ran­zen zu breit für die schma­len Schul­tern des Kin­des ist oder ob die Rücken­plat­te zu lang aus­fällt. Zudem bie­ten loka­le Händ­ler oft einen Repa­ra­tur­ser­vice oder Leih­ran­zen an, soll­te mal eine Schnal­le brechen.

Die “Anpro­be” – Wor­auf Sie ach­ten müssen

Neh­men Sie Ihr Kind unbe­dingt mit. Der Ran­zen sollte:

  • Bün­dig abschlie­ßen: Die Ober­kan­te soll­te etwa auf Schul­ter­hö­he lie­gen, die Unter­kan­te knapp über dem Gesäß.

  • Gut anlie­gen: Zwi­schen Rücken und Ran­zen soll­te kei­ne gro­ße Lücke klaffen.

  • Ein­fach bedien­bar sein: Das Kind muss die Ver­schlüs­se selbst­stän­dig öff­nen und schlie­ßen kön­nen – auch mit dün­nen Handschuhen.

Umtausch und Garantie

Ach­ten Sie beim Kauf auf groß­zü­gi­ge Umtausch­rech­te. Da zwi­schen dem Kauf im Früh­jahr und der Ein­schu­lung im Spät­som­mer oft ein Wachs­tums­schub liegt, soll­te der Händ­ler garan­tie­ren, dass der Ran­zen auch dann noch pas­sen muss. Fra­gen Sie zudem nach der Her­stel­ler­ga­ran­tie, die bei Qua­li­täts­mar­ken oft weit über die gesetz­li­che Gewähr­leis­tung hinausgeht.

Pas­sen­des Zube­hör: Was wirk­lich sinn­voll ist

Oft wer­den Ran­zen im Set ange­bo­ten. Ach­ten Sie dabei auf fol­gen­de Ergänzungen:

  • Brust- und Hüft­gur­te: Sie ver­la­gern das Gewicht von den Schul­tern auf das sta­bi­le Becken.

  • Regen­hül­le: Auch wenn vie­le Mate­ria­li­en was­ser­ab­wei­send sind, schützt eine leucht­gel­be Regen­hül­le bei Stark­re­gen sowohl den Inhalt als auch die Sichtbarkeit.

  • Pas­sen­de Schul­tü­te und Sport­ta­sche: Vie­le Her­stel­ler bie­ten Designs an, die optisch abge­stimmt sind. Wich­ti­ger als das Aus­se­hen ist bei der Sport­ta­sche jedoch ein sepa­ra­tes Fach für nas­se Klei­dung oder Schuhe.

Weiterlesen

Lokal

War­tung an der See­schleu­se Leer: Voll­sper­rung für Schif­fe angekündigt

Veröffentlicht

am

War­tung an der See­schleu­se Leer: Schiffs­ver­kehr wird im Mai vor­über­ge­hend eingestellt

LEER – An der See­schleu­se in Leer ste­hen im kom­men­den Mai wich­ti­ge Instand­set­zungs­maß­nah­men an. Für den Aus­tausch eines ton­nen­schwe­ren Bau­teils muss die Schleu­se für meh­re­re Tage kom­plett gesperrt wer­den. Auto­fah­rer kön­nen jedoch auf­at­men: Der Brü­cken­ver­kehr ist von den Arbei­ten nicht betroffen.

Tur­nus­ge­mä­ße War­tungs­ar­bei­ten sor­gen im Mai für eine Zwangs­pau­se im Leera­ner Hafen­be­trieb. Nach aktu­el­len Pla­nun­gen wird die See­schleu­se von Mitt­woch, den 6. Mai (ab 8:00 Uhr), bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, den 8. Mai (17:00 Uhr), für den gesam­ten Schiffs­ver­kehr gesperrt sein. Die früh­zei­ti­ge Ankün­di­gung soll es der Berufs­schiff­fahrt, den Was­ser­sport­ver­ei­nen und wei­te­ren Anrai­nern ermög­li­chen, ihre Fahr­ten ent­spre­chend zu planen.

Schwer­last­kran für 6,5 Ton­nen schwe­ren Unterwagen

Ein zen­tra­ler Punkt der War­tung ist der Aus­tausch des soge­nann­ten Unter­wa­gens. Die­ses Bau­teil wiegt rund 6,5 Ton­nen und ist maß­geb­lich dafür ver­ant­wort­lich, dass das Bin­nen­tor der Schleu­se sicher auf- und zufah­ren kann. Für die­sen tech­nisch anspruchs­vol­len Wech­sel wird ein Schwer­last­kran zum Ein­satz kom­men, der das mas­si­ve Bau­teil manövriert.

Kei­ne Behin­de­run­gen für den Straßenverkehr

Wäh­rend Schif­fe vor ver­schlos­se­nen Toren war­ten müs­sen, bleibt die Ver­bin­dung für den Land­ver­kehr bestehen. Die Arbei­ten kon­zen­trie­ren sich auf die Mecha­nik der Schleu­sen­to­re, sodass die Fahrt über die Schleu­sen­brü­cke für Kraft­fahr­zeu­ge und Rad­fah­rer ohne Ein­schrän­kun­gen mög­lich bleibt.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Anzeige 
Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Lokal

Telen­ot­fall­me­di­zin: Neue Fach­stel­le stärkt die Pati­en­ten­ver­sor­gung in Niedersachsen

Mehr Sicher­heit für Pati­en­ten: Gos­lar koor­di­niert lan­des­wei­te Telenotfallmedizin GOSLAR / NIEDERSACHSEN. Die medi­zi­ni­sche Not­fall­ver­sor­gung in Nie­der­sach­sen – und damit auch...

Anzeige

Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

Lokal

Augen auf beim Ran­zen­kauf: So kommt Ihr Kind sicher zur Schule!

Der rich­ti­ge Schul­ran­zen: Exper­ten geben Tipps für einen siche­ren Schulstart OSTFRIESLAND – Mit dem Jah­res­be­ginn fül­len sich die Schau­fens­ter wie­der...

Lokal

War­tung an der See­schleu­se Leer: Voll­sper­rung für Schif­fe angekündigt

War­tung an der See­schleu­se Leer: Schiffs­ver­kehr wird im Mai vor­über­ge­hend eingestellt LEER – An der See­schleu­se in Leer ste­hen im...

Lokal

Finanz­sprit­ze für die Kul­tur: Zoll­haus Leer und Bür­ger­haus Jem­gum erhal­ten Landesförderung

War­mer Geld­re­gen statt kal­ter Flo­cken: Finanz­sprit­ze für das Zoll­haus — Das Foto zeigt das Zoll­haus noch tief im Win­ter­schlaf unter...

Lokal

Pfle­ge­be­ra­tung vor Ort: Kos­ten­lo­se Hil­fe im Febru­ar im gesam­ten Landkreis

Unter­stüt­zung im All­tag: Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt berät im Febru­ar vor Ort LANDKREIS LEER – Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt Nie­der­sach­sen (SPN) im...

Blaulicht

Ver­such­ter Auto­ma­ten-Dieb­stahl und Unfall­flucht: Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 14.01.2026   Ver­such­ter Dieb­stahl einer Geld­kas­set­te aus einem Park­schein­au­to­ma­ten + Verkehrsunfallflucht   Leer...

Lokal

Woh­nungs­not in Ost­fries­land: Leer und Bor­kum behal­ten Sonderrechte!

Woh­nungs­markt unter Druck: Leer und Bor­kum behal­ten Son­der­rech­te für mehr Wohnraum LEER / BORKUM / HANNOVER – Der Woh­nungs­markt in...

Blaulicht

Spür­na­se „Bruk“ schlägt zu: Zoll stoppt Dro­gen­schmug­gel in Emden

Der rich­ti­ge Rie­cher im Kampf gegen den Schmug­gel: Rausch­gift­spür­hund ‚Bruk‘ vom Haupt­zoll­amt Olden­burg wur­de zum ent­schei­den­den Fak­tor bei der Kon­trol­le...

Blaulicht

Nächt­li­cher Ein­satz in Süd­brook­mer­land: Gara­ge in Vollbrand

Gara­gen­brand in Süd­brook­mer­land: Vier Feu­er­weh­ren im nächt­li­chen Einsatz SÜDBROOKMERLAND – In der Nacht zu Diens­tag kam es in Süd­brook­mer­land zu...

Blaulicht

Eis­ret­tung unter Real­be­din­gun­gen: Feu­er­wehr Leer trai­niert den Ernst­fall in Esklum!

Eis­ret­tung unter Real­be­din­gun­gen: Feu­er­wehr Land­kreis Leer trai­niert in Esklum den Ernstfall ESKLUM – Die eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten Tage haben...

Lokal

Vol­le Hüt­te für den guten Zweck: Das 32. Behör­den­tur­nier in Leer steht an!

Kick für den guten Zweck: 20 Teams beim 32. Behör­den­tur­nier in Leer LEER – Wenn der Ball am kom­men­den Frei­tag in...

Blaulicht

Aktu­el­le Poli­zei­be­rich­te aus Ost­fries­land: Das ist passiert

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 13.01.2026   Ver­kehrs­un­fall++ Ver­kehrs­un­fall­flucht++ Laden­dieb­stahl mit Kin­der­wa­gen++ Sach­be­schä­di­gung++ Raub­de­likt++ Rettungseinsatz   A31/...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

auch inter­es­sant:

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Anzeige

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

Anzeige

Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

Anzeige

Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

Anzeige

Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

Anzeige

Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

Anzeige

Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

Anzeige

Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

Anzeige

Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

Anzeige

MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

Veranstaltung

Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...

Anzeige

Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus live in Emden!

Andre­as Küm­mert gewann 2013 „The Voice of Ger­ma­ny“ und kommt am 29. Novem­ber ins LMC. Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus...