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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Wie Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge Rücken und Gelen­ke unter­stüt­zen können

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Sanf­te Hil­fe für Rücken und Gelen­ke: Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Westoverledingen

Rücken­schmer­zen, Nacken­ver­span­nun­gen und Fehl­hal­tun­gen gehö­ren für vie­le Men­schen zum All­tag. Häu­fig ent­steht das Gefühl, „nicht rich­tig im Lot“ zu sein. Bewe­gungs­man­gel, Stress und ein­sei­ti­ge oder fal­sche Belas­tun­gen kön­nen dabei eine Rol­le spielen.

Eine sanf­te Metho­de aus dem Bereich der Natur­heil­kun­de ist die Dorn-The­ra­pie, die sich mit der Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren lässt. In der Natur­heil­pra­xis Astrid Frey in Wes­t­ov­er­le­din­gen wird die­se Behand­lung genutzt, um Rücken und Gelen­ke sanft zu unter­stüt­zen und die Beweg­lich­keit zu fördern.

Dorn-The­ra­pie: Wie ent­stand die Methode?

Die Dorn-The­ra­pie geht auf den All­gäu­er Land­wirt und Säge­werks­be­sit­zer Die­ter Dorn (1938–2011) zurück. Nach einem eige­nen Hexen­schuss erleb­te Dorn, wie ein älte­rer Schä­fer aus sei­nem Dorf die Beschwer­den mit ein­fa­chen Hand­grif­fen lin­dern konnte.

Die­se Erfah­rung weck­te sein Inter­es­se an den Zusam­men­hän­gen zwi­schen Wir­bel­säu­le, Gelen­ken und dem all­ge­mei­nen Wohl­be­fin­den. Aus sei­nen prak­ti­schen Beob­ach­tun­gen ent­wi­ckel­te Die­ter Dorn schließ­lich eine eigen­stän­di­ge, sanf­te Metho­de zur Behand­lung von Wir­bel- und Gelenkfehlstellungen.

Wie läuft eine Dorn-The­ra­pie ab?

Eine Behand­lung beginnt mit einer sorg­fäl­ti­gen Betrach­tung des kör­per­li­chen Fun­da­ments. Dabei wer­den unter ande­rem Bein­län­gen und Becken­stel­lung kon­trol­liert. Ein mög­li­cher­wei­se schief ste­hen­des Becken kann sich auf die Kör­per­sta­tik und damit auch auf dar­über­lie­gen­de Berei­che auswirken.

Anschlie­ßend wird die natür­li­che Bewe­gung des Kör­pers genutzt. Wäh­rend Sie bei­spiels­wei­se ein Bein oder einen Arm sanft pen­deln, kön­nen mög­li­che Fehl­stel­lun­gen ertas­tet werden.

Sanf­ter Druck statt ruck­ar­ti­ger Bewegungen

Bei der Dorn-The­ra­pie wird mit geziel­tem Dau­men­druck gear­bei­tet. Gleich­zei­tig führt der Pati­ent eine natür­li­che Eigen­be­we­gung aus. Dadurch soll der betrof­fe­ne Wir­bel oder das Gelenk auf sanf­te Wei­se in sei­ne vor­ge­se­he­ne Posi­ti­on zurückfinden.

Im Gegen­satz zu ruck­ar­ti­gen oder star­ken Mani­pu­la­tio­nen steht bei die­ser Metho­de die sanf­te Kor­rek­tur in Ver­bin­dung mit der Eigen­be­we­gung im Mit­tel­punkt. Dabei wird auf lan­ges Hebeln oder ruck­ar­ti­ge Stö­ße verzichtet.

Ganz­heit­li­cher Ansatz der Dorn-Therapie

Die Dorn-The­ra­pie betrach­tet den Kör­per nicht aus­schließ­lich an der Stel­le, an der Beschwer­den auf­tre­ten. Über die Rücken­marks­ner­ven bestehen Ver­bin­dun­gen zu ver­schie­de­nen Kör­per­re­gio­nen und zum vege­ta­ti­ven Nervensystem.

Aus Sicht der Metho­de kann eine Behand­lung des­halb nicht nur auf den Rücken oder ein­zel­ne Gelen­ke bezo­gen wer­den, son­dern das all­ge­mei­ne kör­per­li­che Wohl­be­fin­den unterstützen.

Breuß-Mas­sa­ge als wohl­tu­en­de Ergänzung

Eine Dorn-The­ra­pie lässt sich mit einer Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren. Die Mas­sa­ge kann dazu die­nen, das Gewe­be auf die Behand­lung vor­zu­be­rei­ten oder anschlie­ßend zu entspannen.

Die Metho­de wur­de nach dem öster­rei­chi­schen Elek­tro­tech­ni­ker und Heil­kun­di­gen Rudolf Breuß (1899–1990) benannt. Er ent­wi­ckel­te eine sanf­te Rücken­mas­sa­ge, die tra­di­tio­nell mit der Dorn-Metho­de ver­bun­den wird.

Bei der Breuß-Mas­sa­ge han­delt es sich um eine sanf­te, ener­ge­ti­sche Rücken­mas­sa­ge mit hoch­wer­ti­gem Johan­nis­kraut­öl. Die Wir­bel­säu­le soll dabei schritt­wei­se und mög­lichst schmerz­frei gedehnt wer­den. Dadurch kann den Band­schei­ben mehr Raum gege­ben wer­den. Die Metho­de soll zudem die Rege­ne­ra­ti­on unter­stüt­zen und eine tie­fe mus­ku­lä­re Ent­span­nung fördern.

Wann kann die Dorn-Metho­de ein­ge­setzt werden?

Die Dorn-The­ra­pie wird ins­be­son­de­re bei ver­schie­de­nen Beschwer­den rund um Wir­bel­säu­le und Gelen­ke eingesetzt.

Wir­bel­säu­len­be­schwer­den

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Schmer­zen oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen im Bereich der:

  • Hals­wir­bel­säu­le
  • Brust­wir­bel­säu­le
  • Len­den­wir­bel­säu­le

Aus­strah­len­de Beschwerden

Auch Beschwer­den, die von der Wir­bel­säu­le in ande­re Kör­per­be­rei­che aus­strah­len, kön­nen Anlass für eine Behand­lung sein. Dazu zäh­len beispielsweise:

  • zie­hen­de Schmerzen
  • Druck­ge­füh­le
  • Beschwer­den, die in Arme oder Bei­ne ausstrahlen
  • Beschwer­den im Kopfbereich

Gelenk­be­schwer­den

Die Metho­de kann außer­dem bei Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder Beschwer­den an ver­schie­de­nen Gelen­ken ein­ge­setzt wer­den, bei­spiels­wei­se an:

  • Hüf­te
  • Knie
  • Schul­ter

Wel­che Anzei­chen kön­nen auf eine Wir­bel- oder Gelenk­blo­cka­de hindeuten?

Eine mög­li­che Blo­cka­de äußert sich nicht zwangs­läu­fig aus­schließ­lich durch Rücken­schmer­zen. Der Kör­per kann unter­schied­li­che Signa­le senden.

Mög­li­che Anzei­chen sind:

  • ste­chen­de, zie­hen­de oder dump­fe Schmerzen
  • Krib­beln oder ande­re Missempfindungen
  • Taub­heits­ge­füh­le in Armen oder Beinen
  • ein­ge­schränk­te Beweglichkeit

Bei neu auf­tre­ten­den, star­ken oder anhal­ten­den Beschwer­den sowie bei Taub­heits­ge­füh­len oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men soll­te grund­sätz­lich eine ärzt­li­che Abklä­rung erfolgen.

Sanf­te Unter­stüt­zung für Rücken und Beweglichkeit

Ob Dorn-The­ra­pie, Breuß-Mas­sa­ge oder die Kom­bi­na­ti­on aus bei­den Metho­den: Im Mit­tel­punkt steht eine mög­lichst sanf­te Behand­lung von Rücken, Gelen­ken und Mus­ku­la­tur. Ziel ist es, die natür­li­che Beweg­lich­keit zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig für Ent­span­nung und Wohl­be­fin­den zu sorgen.

Wer mehr über die Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Wes­t­ov­er­le­din­gen erfah­ren oder die Metho­de ken­nen­ler­nen möch­te, kann sich direkt an die Natur­heil­pra­xis Astrid Frey wenden.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey

Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

E‑Mail: info@astridfrey.de
Tele­fon: 04955 / 989 98 44
Mobil: 0152 / 51 83 87 4

Hin­weis: Die genann­ten Metho­den gehö­ren zur Natur­heil­kun­de und erset­zen bei Erkran­kun­gen, star­ken oder unkla­ren Beschwer­den kei­ne ärzt­li­che Unter­su­chung oder Behandlung.

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Kreis­tags­wahl: 27.500 Stimm­zet­tel im Wahl­be­reich IV müs­sen neu gedruckt werden

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Feh­ler auf den Stimm­zet­teln für Bor­kum, Bun­de, Wee­ner und Jem­gum – bereits abge­ge­be­ne Brief­wahl­stim­men blei­ben gültig

Für die Kreis­tags­wahl am 13. Sep­tem­ber 2026 müs­sen im Land­kreis Leer ins­ge­samt 27.500 Stimm­zet­tel neu gedruckt wer­den. Grund ist ein Feh­ler auf den Stimm­zet­teln für den Wahl­be­reich IV. Dort feh­len hin­ter den Namen von vier Kan­di­da­ten die übli­chen Ankreuzfelder.

Betrof­fen sind aus­schließ­lich die Stimm­zet­tel für die Kreis­tags­wahl im Wahl­be­reich IV. Dazu gehö­ren Bor­kum, Bun­de, Wee­ner und Jem­gum.

Die feh­ler­haf­ten Stimm­zet­tel waren bereits voll­stän­dig an die Kom­mu­nen aus­ge­lie­fert wor­den. Zudem wur­den bereits rund 600 Stimm­zet­tel für die Brief­wahl aus­ge­ge­ben, ins­be­son­de­re in der Gemein­de Bunde.

Bereits abge­ge­be­ne Stim­men sind gültig

Für Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler im Rhei­der­land und auf Bor­kum gibt es trotz des Feh­lers eine wich­ti­ge Nach­richt: Die bereits ver­wen­de­ten Stimm­zet­tel behal­ten ihre Gül­tig­keit. Dies wur­de mit der Lan­des­wahl­lei­tung abgestimmt.

Wer bereits per Brief­wahl gewählt und sei­nen Stimm­zet­tel abge­ge­ben hat, muss daher nichts wei­ter unter­neh­men. Die Stimm­ab­ga­be ist gültig.

Auch wer den feh­ler­haf­ten Stimm­zet­tel bereits zu Hau­se hat, ihn aber noch nicht abge­ge­ben hat, muss ihn grund­sätz­lich nicht umtau­schen. Auch die­ser Stimm­zet­tel bleibt gültig.

Der Land­kreis Leer bit­tet die Betrof­fe­nen den­noch dar­um, den feh­ler­haf­ten Stimm­zet­tel mög­lichst bei der zustän­di­gen Stadt oder Gemein­de gegen einen neu­en, kor­rek­ten Stimm­zet­tel auszutauschen.

Aus­tausch ab dem 21. August möglich

Wer sich bei der Stimm­ab­ga­be durch die feh­len­den Ankreuz­fel­der beein­träch­tigt fühlt, kann den feh­ler­haf­ten Stimm­zet­tel gegen einen neu­en Stimm­zet­tel austauschen.

Der Aus­tausch ist ab Frei­tag, 21. August 2026, im Rat­haus der jewei­li­gen Stadt oder Gemein­de mög­lich. Ab die­sem Zeit­punkt sol­len auch neue Brief­wahl­un­ter­la­gen zur Ver­fü­gung stehen.

599 Brief­wahl­un­ter­la­gen bereits ausgegeben

Nach Anga­ben des Land­krei­ses Leer waren bis Don­ners­tag­mit­tag, 13. August, ins­ge­samt 599 feh­ler­haf­te Stimm­zet­tel im Wahl­be­reich IV an Brief­wäh­le­rin­nen und Brief­wäh­ler aus­ge­ge­ben worden.

Davon ent­fie­len:

  • 562 auf die Gemein­de Bunde
  • 21 auf die Stadt Weener
  • 16 auf die Gemein­de Jemgum
  • 0 auf die Insel Borkum

Damit ist vor allem die Gemein­de Bun­de von der bereits erfolg­ten Aus­ga­be betroffen.

Wie wur­de der Feh­ler entdeckt?

Auf­ge­fal­len ist der Feh­ler durch einen auf­merk­sa­men Bür­ger aus Bun­de. Er hat­te sich beim Wahl­amt gemel­det, nach­dem er fest­ge­stellt hat­te, dass auf dem Stimm­zet­tel die Ankreuz­fel­der hin­ter eini­gen Kan­di­da­ten­na­men fehlten.

Dar­auf­hin wur­de der Sach­ver­halt geprüft und die wei­te­ren Kom­mu­nen informiert.

Aus­ga­be der Brief­wahl­un­ter­la­gen vor­erst gestoppt

Der Land­kreis Leer infor­mier­te die Gemein­den am Mitt­woch­abend, 12. August 2026, über den Fehler.

Die Kom­mu­nen stopp­ten dar­auf­hin am Don­ners­tag, 13. August, zunächst die Aus­ga­be wei­te­rer Brief­wahl­un­ter­la­gen für den betrof­fe­nen Wahlbereich.

Neue und kor­rek­te Brief­wahl­un­ter­la­gen sol­len ab dem 21. August 2026 ver­füg­bar sein.

Ver­zö­ge­run­gen bei der Brief­wahl möglich

Durch den not­wen­di­gen Neu­druck von 27.500 Stimm­zet­teln und deren anschlie­ßen­de Aus­lie­fe­rung an die Städ­te und Gemein­den kann es zu Ver­zö­ge­run­gen bei der Bereit­stel­lung der Wahl­un­ter­la­gen für Brief­wäh­le­rin­nen und Brief­wäh­ler kommen.

Der Land­kreis Leer weist zugleich dar­auf hin, dass der Feh­ler aus­schließ­lich den Stimm­zet­tel für die Kreis­tags­wahl im Wahl­be­reich IV betrifft. Ande­re Stimm­zet­tel der Kom­mu­nal­wahl sind von die­sem Feh­ler nicht betroffen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie Ant­wor­ten auf häu­fi­ge Fra­gen stellt der Land­kreis Leer in einem FAQ zur Kom­mu­nal­wahl 2026 auf sei­ner Inter­net­sei­te bereit.

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Pro­Se­nis in Leer: Pfle­ge­aus­bil­dung mit Pra­xis, Wis­sen und beson­de­ren Einblicken

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Aus­bil­dung in der Pfle­ge: Pro­Se­nis Leer setzt auf pra­xis­na­he Einblicke

Aus­zeich­nung des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums bestä­tigt beson­de­re Verlässlichkeit

Die Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­kraft und Pfle­ge­as­sis­tenz hat in Leer einen hohen Stel­len­wert. Mit einem beson­de­ren Aus­bil­dungs­kon­zept ergänzt Pro­Se­nis den regu­lä­ren Theorie‑ und Pra­xis­ein­satz der zukünf­ti­gen Pfle­ge­kräf­te durch monat­li­che Exkur­se, die den jun­gen Men­schen zusätz­li­che Ein­bli­cke in zen­tra­le Berei­che der Pfle­ge ermöglichen.

Ein Schwer­punkt liegt dabei auf dem Umgang mit Seh­be­hin­de­rung und Blind­heit. Die Aus­zu­bil­den­den ler­nen, wel­che beson­de­ren Anfor­de­run­gen Men­schen mit ein­ge­schränk­tem Seh­ver­mö­gen im Pfle­ge­all­tag haben und wor­auf es bei einer ein­fühl­sa­men und siche­ren Betreu­ung ankommt. Wei­te­re The­men aus der täg­li­chen Pfle­ge­pra­xis ste­hen eben­falls auf dem Pro­gramm: Medi­ka­men­ten­ma­nage­ment, Geron­to­psych­ia­trie, Ernäh­rung und Wund­ma­nage­ment. Vie­le die­ser Inhal­te wer­den im Rah­men­lehr­plan vor allem theo­re­tisch ver­mit­telt – Pro­Se­nis schafft hier bewusst zusätz­li­che Praxismomente.

Die­se beson­de­re Aus­bil­dungs­ar­beit wur­de nun offi­zi­ell gewür­digt: Das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat Pro­Se­nis in der Kate­go­rie Pfle­ge mit der „Nie­der­säch­si­schen Aus­zeich­nung für beson­ders ver­läss­li­che Aus­bil­dung 2026“ geehrt. In dem Schrei­ben heißt es:

„Sie sind ein sehr gutes Bei­spiel für Qua­li­tät und Kon­ti­nui­tät in der Aus­bil­dung.“ „Mit Ihrem Enga­ge­ment leis­ten Sie einen wert­vol­len Bei­trag zur Fach­kräf­te­si­che­rung und zur Zukunfts­fä­hig­keit Ihrer Region.“ 

Auch die offi­zi­el­le Urkun­de unter­streicht die Bedeu­tung die­ser Arbeit:

„Für beson­ders ver­läss­li­che Aus­bil­dung aus­ge­zeich­net.“ (Unter­schrie­ben von Kul­tus­mi­nis­te­rin Julia Wil­lie Hamburg)

Die Aus­zeich­nung wür­digt nicht nur das Kon­zept, son­dern vor allem die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die sich mit gro­ßem Enga­ge­ment für die Pla­nung und Durch­füh­rung der zusätz­li­chen Exkur­se einsetzen.

Ein­rich­tungs­lei­te­rin Hei­ke Jens­sen betont: „Jun­ge Men­schen sol­len die Pfle­ge nicht nur aus den Lehr­bü­chern ken­nen­ler­nen, son­dern mög­lichst umfas­send erfah­ren, wie abwechs­lungs­reich, ver­ant­wor­tungs­voll und mensch­lich die­ser Beruf ist.“

Mit ihrem Kon­zept zeigt Pro­Se­nis, wie moder­ne Pfle­ge­aus­bil­dung aus­se­hen kann: pra­xis­nah, viel­sei­tig, wert­ori­en­tiert – und mit einem kla­ren Blick auf die Bedürf­nis­se der Men­schen, die spä­ter gepflegt werden.

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