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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­thus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­thus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­thus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­thus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­thus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Beat­les-Klas­si­ker von Beat­les Revi­val Band sor­gen für per­fek­ten Auf­takt in Leer!

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Groß­ar­ti­ge Stim­mung auf dem Denk­mal­platz: Beat­les-Klas­si­ker sor­gen für per­fek­ten Auf­takt in Leer!

Ver­an­stal­tungs­da­ten:

  • Datum: 23. Juli 2026

  • Ver­an­stal­tungs­ort: Denk­mal­platz, 26789 Leer

  • Anlass: Auf­takt der Som­mer-Kon­zert­rei­he (jeden Donnerstag)

Was für ein gelun­ge­nes Event: Die Beat­les Revi­val Band hat am Don­ners­tag­abend den Denk­mal­platz in Leer gerockt! Auch wenn das Wet­ter meteo­ro­lo­gisch bedingt etwas kühl blieb, blieb es glück­li­cher­wei­se tro­cken – und so war der Platz her­vor­ra­gend besucht und die Stim­mung von der ers­ten Minu­te an her­vor­ra­gend. Unver­gess­li­che Ohr­wür­mer wie „Let It Be“, „Yes­ter­day“, „Twist and Shout“ oder „A Hard Day’s Night“ sorg­ten für bes­te Unter­hal­tung und brach­ten das Publi­kum sofort zum Mitsingen.

Das Kon­zert mar­kier­te den ful­mi­nan­ten Auf­takt einer fan­tas­ti­schen Som­mer-Rei­he: Ab sofort steht jeden Don­ners­tag­abend von 19:00 bis 22:00 Uhr eine abwech­seln­de Band auf der Büh­ne am Denk­mal­platz. Orga­ni­siert wird die gesam­te Rei­he gemein­schaft­lich von den Teams des Café Extra­blatt Leer und der Bar Celo­na Leer.

Musi­ka­li­sche Lei­den­schaft ohne Ver­falls­da­tum: Die Beat­les Revi­val Band

Es gibt Bands, die Musik nach­spie­len. Und es gibt For­ma­tio­nen, bei denen Musik buch­stäb­lich pas­siert, die Büh­ne bebt und das Publi­kum vom ers­ten Ton an in eine ande­re Epo­che kata­pul­tiert – in eine Zeit, in der Musik noch kei­ne gesichts­lo­se Mas­sen­wa­re war, son­dern Wer­te ver­mit­tel­te und die Welt ver­än­dert hat. Es sind Melo­dien und Songs, die man schlicht­weg nicht vergisst.

Die Beat­les Revi­val Band ver­kör­pert exakt die­sen Anspruch. Hier­bei han­delt es sich weder um eine blo­ße Kopie noch um ein nost­al­gi­sches Abzieh­bild, son­dern um eine lei­den­schaft­li­che Hom­mage an ein musi­ka­li­sches Erbe, das bis heu­te tief bewegt. Jedes Kon­zert ist abso­lut ein­zig­ar­tig und unver­wech­sel­bar. Gegrün­det 1976 in Frank­furt am Main, hat die Band seit jeher den Auf­trag, die Musik der Beat­les zu fei­ern und authen­tisch in die heu­ti­ge Zeit zu tra­gen. Statt einer insze­nier­ten Kopie am Fließ­band spürt das Publi­kum ech­tes Herz­blut – mit einer Ener­gie, die an die bun­ten Zei­ten der vier Pilz­köp­fe aus Liver­pool erin­nert. Denn die Beat­les waren nicht nur eine Band, son­dern genia­le Musi­ker und Song­wri­ter, die ein gan­zes Lebens­ge­fühl trans­por­tier­ten. Genau das bringt die Beat­les Revi­val Band zurück auf die Büh­ne: Nicht in tra­gem Schwarz-Weiß, son­dern in leuch­ten­den Farben.

 

Von den ers­ten Tee­nie-Schrei­en der Beat­le­ma­nia bis zu den letz­ten melan­cho­li­schen Klän­gen ist jeder Song ein Kapi­tel und eine ech­te Rei­se für das Fan-Herz, das hier garan­tiert höher schla­gen durf­te. Ein ein­drucks­vol­ler Beweis dafür, dass die Musik der Beat­les kei­ne Zeit kennt – für alle, die den Spi­rit der Ori­gi­na­le spü­ren wol­len, ohne in der Ver­gan­gen­heit ste­cken zu blei­ben. Leben­dig, emo­tio­nal und ganz nach dem berühm­ten Mot­to: A sple­ndid time is gua­ran­teed for all!

🎸🎶 Die Don­ners­tags Denk­mal Kon­zer­te gehen wei­ter – Lese­r­ECHO kün­digt die nächs­ten Ter­mi­ne an! 🎶🎸

🎸 30. Juli: Brown Sugar – Rol­ling Stones Cover

🎷 6. August: Watch Your Steps – Funk, Soul & mehr

🎤 13. August: Dr. Beat – Top 40

🎸 20. August: Rock­shots – Rock‑, Pop- und NDW-Cover

Hoch­wer­ti­ge Ver­an­stal­tung und gro­ßes Dan­ke­schön an die Sponsoren

Ein her­aus­ra­gen­der Plus­punkt für alle Musik­fans: Dank des Enga­ge­ments von Spon­so­ren wie dem Café Extra­blatt Leer und der Bar Celo­na Leer konn­ten die Besu­cher den übli­chen Ein­tritts­preis von ca. 22 Euro kom­plett spa­ren. Die­ses Kon­zert sowie die kom­men­den Ter­mi­ne der Don­ners­tags­kon­zer­te-Rei­he wer­den auf die­se Wei­se für die Öffent­lich­keit frei finan­zier­bar und zugäng­lich gemacht.

Eine der­ar­tig hoch­wer­ti­ge und kos­ten­freie Kul­tur­in­itia­ti­ve für die Stadt Leer ist ein ech­tes High­light des Som­mers – so etwas soll­te man sich kei­nes­falls ent­ge­hen las­sen.  Wer die kom­men­den Som­mer­aben­de in Leer mit erst­klas­si­ger Live-Musik, küh­len Geträn­ken und tol­ler Gesell­schaft ver­brin­gen möch­te, soll­te sich die Ter­mi­ne bereits fest im Kalen­der anstreichen!

Beat­les Revi­val Band in Leer Ost­fries­land. Jedes Kon­zert ist abso­lut ein­zig­ar­tig und unverwechselbar.
Die Beat­les Revi­val Band hat am Don­ners­tag­abend den Denk­mal­platz in Leer gerockt!

DIE NÄCHSTEN HIGHLIGHTS – JETZT KALENDER ZÜCKEN!

Lasst euch das nicht ent­ge­hen! Ab sofort steht jeden Don­ners­tag­abend von 19:00 bis 22:00 Uhr eine ande­re Live-Band auf der Büh­ne am Denk­mal­platz. Wer die kom­men­den Som­mer­aben­de in Leer mit erst­klas­si­ger Live-Musik, küh­len Geträn­ken und tol­ler Gesell­schaft ver­brin­gen möch­te, soll­te sich die Ter­mi­ne bereits fest im Kalen­der anstreichen!

  • Wann? Jeden Don­ners­tag von 19:00 bis 22:00 Uhr

  • Wo? Denk­mal­platz, 26789 Leer

  • Ein­tritt: Frei! 

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Git­ta Con­ne­mann wech­selt ins BMDS: Eine erfah­re­ne Stim­me für den Mittelstand

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Per­so­nal­wech­sel im BMDS: Git­ta Con­ne­mann wird neue Par­la­men­ta­ri­sche Staatssekretärin

Ber­lin, 27.07.2026 – Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung (BMDS) hat eine neue Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin. Git­ta Con­ne­mann über­nimmt die­ses Amt und folgt damit auf Phil­ipp Amt­hor, der eine neue Auf­ga­be im Bun­des­kanz­ler­amt antritt.

In einer heu­te ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung (Nr. 45/2026) gab das BMDS den Wech­sel bekannt. Git­ta Con­ne­mann wird künf­tig den Bun­des­mi­nis­ter für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung, Dr. Kars­ten Wild­ber­ger, in sei­ner par­la­men­ta­ri­schen Arbeit unterstützen.

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Wild­ber­ger begrüßt erfah­re­ne Parlamentarierin

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Kars­ten Wild­ber­ger äußer­te sich sehr erfreut über die Neu­be­set­zung: „Mit Git­ta Con­ne­mann gewinnt unser Haus eine erfah­re­ne Par­la­men­ta­rie­rin mit gro­ßer Exper­ti­se in Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung. Ihre lang­jäh­ri­ge poli­ti­sche Erfah­rung, ihre Gestal­tungs­stär­ke und ihr pra­xis­ori­en­tier­ter Blick wer­den die Arbeit unse­res Hau­ses enorm berei­chern.

Wild­ber­ger hob ins­be­son­de­re Con­ne­manns Erfah­rung als Mit­tel­stands­be­auf­trag­te her­vor. Die­se wer­de dem Minis­te­ri­um hel­fen, zen­tra­le Vor­ha­ben der Bun­des­re­gie­rung „spür­bar zu beschleu­ni­gen“. Hier­zu zäh­len ins­be­son­de­re der Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) im Mit­tel­stand sowie der drin­gend not­wen­di­ge wei­te­re Büro­kra­tie­rück­bau. „Ich freue mich sehr auf die Zusam­men­ar­beit!“, so der Minis­ter weiter.

Git­ta Con­ne­mann: Poli­ti­sches Schwer­ge­wicht für den Mit­tel­stand im BMDS

Git­ta Con­ne­mann ist eine aus­ge­wie­se­ne Ken­ne­rin der Bun­des­po­li­tik. Sie ver­tritt seit 2002 den Wahl­kreis Unter­ems als direkt gewähl­te Abge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag. Die Voll­ju­ris­tin war in ver­schie­de­nen par­la­men­ta­ri­schen Füh­rungs­funk­tio­nen tätig, unter ande­rem als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on.

Zuletzt fun­gier­te sie als Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie sowie als Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für den Mit­tel­stand. Die­se Funk­ti­on bringt sie nun in das BMDS ein. Ihr Ziel ist es, die Belan­ge der klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men (KMU) eng mit der Inno­va­ti­ons­po­li­tik und der Moder­ni­sie­rungs­agen­da des Bun­des zu ver­knüp­fen. Con­ne­mann setzt sich nach­drück­lich für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men, den Abbau büro­kra­ti­scher Hür­den, inno­va­ti­ons­freund­li­che Rah­men­be­din­gun­gen sowie die Chan­cen von Digi­ta­li­sie­rung und KI für den Mit­tel­stand ein.

Dank an den Vor­gän­ger Phil­ipp Amthor

Der schei­den­de Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär, Phil­ipp Amt­hor, wech­selt in das Bun­des­kanz­ler­amt. Dort wird er künf­tig als Staats­mi­nis­ter die Zusam­men­ar­beit von Bund und Län­dern verantworten.

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Wild­ber­ger dank­te Amt­hor aus­drück­lich für des­sen gro­ßes Enga­ge­ment beim Auf­bau des Minis­te­ri­ums. „Phil­ipp Amt­hor hat den Auf­bau unse­res Minis­te­ri­ums von der ers­ten Stun­de an mit gro­ßem Enga­ge­ment und hoher fach­li­cher Kom­pe­tenz mit­ge­prägt und die Staats­mo­der­ni­sie­rung als eines der zen­tra­len Auf­ga­ben­fel­der unse­res Hau­ses eta­bliert“, wür­dig­te Wild­ber­ger die Leis­tun­gen sei­nes bis­he­ri­gen Staats­se­kre­tärs. „Für sei­ne her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen und die stets ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit dan­ke ich ihm von Her­zen. Für sei­ne neue Auf­ga­be inner­halb der Bun­des­re­gie­rung wün­sche ich ihm viel Erfolg und freue mich sehr dar­auf, unse­re Zusam­men­ar­beit in neu­er Ver­ant­wor­tung fort­zu­set­zen.

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Hit­ze-Stress für Eich­hörn­chen in Ost­fries­land: NABU gibt Tipps für Was­ser­stel­len und natur­na­he Gärten

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Natur in Ost­fries­land: Eich­hörn­chen lei­den unter Hit­ze und Trockenheit

Die extre­men Som­mer­ta­ge in Ost­fries­land set­zen nicht nur uns Men­schen zu, son­dern auch den hei­mi­schen Wild­tie­ren. Beson­ders die belieb­ten Euro­päi­schen Eich­hörn­chen gera­ten zuneh­mend unter Druck. Die NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land ver­zeich­net einen Anstieg an Anfra­gen besorg­ter Bür­ger, die erschöpf­te oder hilfs­be­dürf­ti­ge Tie­re beob­ach­tet haben. Erfah­ren Sie, wie Sie den Klet­ter­künst­lern mit ein­fa­chen Mit­teln hel­fen können.

Eich­hörn­chen gera­ten zuneh­mend unter Druck

Noch zählt das Euro­päi­sche Eich­hörn­chen (Sci­urus vul­ga­ris) nicht zu den gefähr­de­ten Arten. Den­noch mahnt der NABU Ost­fries­land, die Ent­wick­lung auf­merk­sam zu beob­ach­ten. „Auch ver­meint­lich häu­fi­ge und anpas­sungs­fä­hi­ge Arten kön­nen inner­halb kur­zer Zeit unter Druck gera­ten. Des­halb ist es wich­tig, ihre Lebens­räu­me zu erhal­ten und natur­nah zu gestal­ten“, erklärt Jan Fuchs von der NABU-Regionalgeschäftsstelle.

Beson­ders in Städ­ten und dicht bebau­ten Wohn­ge­bie­ten feh­len den Tie­ren vie­ler­orts Was­ser, Nah­rung, Schat­ten und siche­re Rück­zugs­or­te. Der fort­schrei­ten­de Ver­lust geeig­ne­ter Lebens­räu­me ist das Haupt­pro­blem. Feld­ge­höl­ze, alte Bäu­me und Grün­flä­chen ver­schwin­den aus der Land­schaft. Die inten­si­ve Land­wirt­schaft sowie Sied­lungs­bau und Infra­struk­tur­pro­jek­te bean­spru­chen immer mehr Natur­flä­chen für sich.

Was­ser­stel­len kön­nen an hei­ßen Tagen Leben retten

Gera­de wäh­rend lan­ger Hit­ze­pe­ri­oden sind Eich­hörn­chen auf leicht zugäng­li­che Was­ser­stel­len ange­wie­sen. Der NABU gibt hier­zu prak­ti­sche Tipps für Gartenbesitzer:

  • Ver­wen­den Sie fla­che, stand­si­che­re Scha­len mit fri­schem Wasser.

  • Legen Sie einen Stein oder ein Stück Holz in die Scha­le. Dies dient als Aus­stiegs­hil­fe und ret­tet auch Insek­ten vor dem Ertrinken.

  • Das Was­ser soll­te täg­lich gewech­selt und die Scha­le regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den, um Krank­hei­ten vorzubeugen.

  • Ach­ten Sie auf einen schat­ti­gen und geschütz­ten Stand­ort. Stel­len Sie die Trän­ke nicht unmit­tel­bar an einer Stra­ße oder an einem Platz auf, an dem Kat­zen leicht lau­ern können.

Natur­na­he Gär­ten bie­ten Nah­rung und Schutz

Da Wäl­der sel­te­ner wer­den, sind Eich­hörn­chen längst nicht mehr nur dort zu Hau­se. Parks, Gär­ten und Sied­lun­gen haben sich zu wich­ti­gen Lebens­räu­men ent­wi­ckelt. Dort sind die Tie­re auf alte Bäu­me, dich­te Sträu­cher und siche­re Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Baum­kro­nen ange­wie­sen, um sich vor Fein­den zu schützen.

„Wer hei­mi­sche Hasel­nuss­sträu­cher, Wal­nuss­bäu­me, Buchen oder ande­re samen­rei­che Gehöl­ze pflanzt, schafft wert­vol­le Nah­rungs­quel­len, die das gan­ze Jahr über Nah­rung bie­ten“, so Jan Fuchs. Zusätz­lich kann geeig­ne­tes Fut­ter ange­bo­ten wer­den. Dazu zäh­len unge­sal­ze­ne Hasel­nüs­se und Wal­nüs­se, Son­nen­blu­men­ker­ne sowie klei­ne Men­gen Obst. Auch schat­ti­ge Berei­che und unge­stör­te Rück­zugs­or­te hel­fen den Tie­ren, hei­ße Som­mer bes­ser zu überstehen.

Jung­tie­re genau beob­ach­ten: Hil­fe will gelernt sein

Im Som­mer sind auch vie­le jun­ge Eich­hörn­chen unter­wegs. Nicht jedes Tier, das allei­ne sitzt, benö­tigt sofort mensch­li­che Hil­fe. Wenn ein Jung­tier jedoch ver­letzt oder apa­thisch wirkt oder auf­fäl­lig die Nähe von Men­schen sucht, soll­ten Sie eine Wild­tier­auf­fang­sta­ti­on oder eine Tier­arzt­pra­xis kontaktieren.

Wich­tig zu wis­sen: Ent­ge­gen einer weit ver­brei­te­ten Annah­me darf jun­gen Eich­hörn­chen kei­nes­falls Kuh­milch gege­ben wer­den – die­se ist für die Tie­re tödlich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bro­schü­re des NABU

Die NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land freut sich über das Enga­ge­ment der Bevöl­ke­rung. „Die vie­len Anfra­gen zei­gen, dass die hit­ze­be­ding­te Not der Tie­re von vie­len Men­schen wahr­ge­nom­men wird“, sagt Jan Fuchs. „Mit einer Was­ser­stel­le, hei­mi­schen Gehöl­zen und natur­nah gestal­te­ten Rück­zugs­or­ten kann jeder Gar­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zum Schutz unse­rer hei­mi­schen Eich­hörn­chen leis­ten.

Für alle, die noch tie­fer in das The­ma ein­stei­gen möch­ten, bie­tet der NABU eine reich bebil­der­te Bro­schü­re an. Die­se behan­delt die Lebens­wei­se der Eich­hörn­chen, Tipps zur natur­na­hen Gar­ten­ge­stal­tung und Anlei­tun­gen zum Bau eines Kobel­kas­tens (spe­zi­el­le Nisthilfe).

Bezugs­quel­le der Bro­schü­re: Die Bro­schü­re ist gegen Ein­sen­dung einer 5 Euro Bank­no­te bei der NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land erhältlich.

  • Adres­se: Oster­str. 31, 26603 Aurich

  • Per­sön­li­cher Erwerb: Jeden Don­ners­tag von 14–17 Uhr direkt in der Regionalgeschäftsstelle.

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