Wirtschaft
Nominallöhne in Niedersachsen steigen um 6,2% im Jahr 2023
Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, haben sich die Nominallöhne (Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen) der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 6,2% erhöht. Im Jahr 2022 lag der Nominallohnindex bei 2,0%.
Die Entwicklung des Reallohnindex, der die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste misst, hängt sowohl von der Entwicklung des Nominallohnindex als auch von der Veränderung des Verbraucherpreisindex ab. Im Jahr 2023 verzeichnete Niedersachsen eine durchschnittliche Preisveränderung von +6,1% im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund dieser hohen Inflationsrate stiegen die Reallöhne im Jahr 2023 jedoch nur minimal um durchschnittlich 0,1%. Im Vorjahr 2022 wurden hingegen starke Reallohnverluste von ‑4,5% verzeichnet, die höchsten seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008.
Im 4. Quartal 2023 stiegen die Nominallöhne im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,7%. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 3,4%. Aufgrund der niedrigen Inflationsrate und des hohen Nominallohnindex stieg der Reallohn im 4. Quartal 2023 um 2,2%.
Diese Zahlen verdeutlichen die dynamische Entwicklung der Lohnsituation in Niedersachsen im Jahr 2023 und bieten Einblicke in die Auswirkungen von Nominallöhnen und Inflation auf die Reallohnentwicklung.
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Der eigene Web-Shop: Perfekte Lösung für Unternehmen
In der heutigen Zeit ist ein eigener Web-Shop für Unternehmen jeder Größe von entscheidender Bedeutung. Doch oft scheitert es an den Kosten oder dem technischen Know-how. Hier kommt die Lösung: Das Web-Shop-Seminar der LeserECHO-Seminarreihe bietet eine umfassende Schulung zur Web-Shop-Verwaltung sowie die Einrichtung eines eigenen Web-Shops auf individueller Wunschdomain inklusive einem Jahr Hosting und SEO-Marketing-Schulung.
Vorinstallierter Web-Shop für jeden Teilnehmer
Im Seminarpreis ist bereits die eigene Web-Shop-Vorlage enthalten, die auf die Wunschdomain jedes Teilnehmers angelegt wird. Vor Seminarbeginn wird IT-Unternehmer Marc Mittfeld von NIEMEHR404 für jeden Kursteilnehmer die Webshop-Vorlage einrichten. Somit kann jeder Kursteilnehmer bereits am Tag des Seminars seinen eigenen Web-Shop eigenständig anpassen. Alle erforderlichen Vorinstallationen sind dann schon eingerichtet.
Innovatives Web-Shop-Konzept für KMUs
In Zusammenarbeit mit dem Medienhaus LeserECHO wurde ein innovatives Web-Shop-Konzept entwickelt, damit auch kleinere und mittlere Unternehmen günstige Shoplösungen umsetzen können. Das Web-Shop-Seminar ermöglicht es jedem Kursteilnehmer, seinen eigenen Shop anzulegen. Als Vorlage dient der erfolgreiche Esoterik1-Shop des LeserECHO-Verlags, der seit Jahren erfolgreich betrieben wird.
Praxisorientierte Schulung mit Fokus auf SEO und Online-Marketing
Dank des eigenen SEO-Marketings von der LeserECHO-Agentur konnten in den Jahren viele Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gewonnen werden. Daher wird auch im Seminar das Thema SEO, Online-Marketing sowie weitere Möglichkeiten zur erfolgreichen Bewerbung des eigenen Shops praxisbezogen angesprochen. IT-Unternehmer Marc Mittfeld von NIEMEHR404 und Verlagsinhaber Ingo Tonsor werden die Kursteilnehmer persönlich an die Hand nehmen und Schritt für Schritt jede Funktion besprechen und live bearbeiten.
Leibliches Wohl und weitere Benefits
Das Seminar dauert insgesamt 9 Unterrichtsstunden und bietet eine maximale Teilnehmerzahl von 10 Personen, um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten. Für das leibliche Wohl wird gesorgt, mit gesunden und veganen Snacks sowie einer Auswahl an Heiß- und Kaltgetränken. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer weitere Benefits wie Gratis-Anzeigen im LeserECHO-Portal.
Anmeldung und weitere Informationen
Das Seminar wird im Frühjahr in den neuen Seminarräumen des LeserECHO-Verlags in 26810 Ihren stattfinden. Voranmeldungen sind über info@leserecho möglich. Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, um Ihren eigenen Web-Shop aufzubauen und Ihr Online-Geschäft auf das nächste Level zu bringen!
Wirtschaft
Neuwagenmarkt im Wandel: Alternative Antriebe dominieren 2026
Elektromobilität im Aufwind: Fast zwei Drittel der Neuwagen mit alternativem Antrieb
Der deutsche Automobilmarkt setzt im Jahr 2026 ein deutliches Zeichen in Richtung Dekarbonisierung. Wie die aktuelle Pressemitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) aus Flensburg belegt, hat die Akzeptanz alternativer Antriebsformen im ersten Quartal einen neuen Höchststand erreicht. Mit einem Marktanteil von 63,5 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen sind Fahrzeuge mit umweltfreundlicheren Motoren längst kein Nischenprodukt mehr, sondern bestimmen das Straßenbild der Neuzulassungen.
Massive Zuwächse bei Elektro- und Hybridmodellen
Von den insgesamt 699.404 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) entfielen zwischen Januar und März 444.008 Einheiten auf alternative Antriebe. Dazu zählen neben reinen Elektroautos (BEV) auch Hybrid- und Plug-in-Modelle sowie gas- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Dies entspricht einer Steigerung von 19,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Besonders dynamisch entwickelt sich das Segment der Fahrzeuge mit Elektroantrieb (BEV, Plug-in und Brennstoffzelle). Hier verzeichnete das KBA ein Plus von 33,4 Prozent im Vergleich zu 2025. Insgesamt wurden 235.750 solcher Fahrzeuge zugelassen, was mehr als jedem dritten Neuwagen (33,7 Prozent) entspricht.
Der reine Elektroantrieb als Wachstumstreiber
Ein genauerer Blick auf die Statistik zeigt, dass insbesondere die reinen batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) die treibende Kraft hinter diesem Boom sind:
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Zulassungszahl: 159.630 Neufahrzeuge
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Marktanteil: 22,8 Prozent am Gesamtmarkt
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Wachstumsrate: Beeindruckende +41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
Marken im Fokus: BMW und Importmarken dominieren bei den Alternativen
Während klassische Verbrenner weiter Marktanteile verlieren, profilieren sich einige Marken besonders stark durch ihre alternative Flotte. BMW sticht unter den deutschen Herstellern hervor: Über 83 Prozent der im ersten Quartal neu zugelassenen BMW-Modelle verfügten über einen alternativen Antrieb.
Auch bei den Importmarken zeigt sich eine klare Verschiebung. Marken wie BYD oder reine Elektromarken verzeichnen teils dreistellige Zuwachsraten, was den intensiven Wettbewerb auf dem deutschen Markt für Elektromobilität unterstreicht.
Fazit: Die Verkehrswende nimmt Fahrt auf
Die Zahlen des ersten Quartals 2026 belegen, dass die Transformation der Automobilbranche unumkehrbar scheint. Mit einem BEV-Anteil, der fast ein Viertel des Marktes ausmacht, und einem allgemeinen Anteil alternativer Antriebe von über 60 Prozent, rückt das Ziel einer emissionsfreien Mobilität in greifbare Nähe. Der Trend zeigt: Die deutschen Autofahrer setzen verstärkt auf Elektrizität und innovative Antriebstechnologien.
AnzeigeHintergrund: Als alternative Antriebe definiert das KBA Fahrzeuge mit Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas oder Wasserstoff. BEV (Battery Electric Vehicles) bezeichnen dabei ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge.

Wirtschaft
Forterro in Leer wächst durch Forterro-Zukauf weiter
Von links nach rechts: Bernd Hillbrands (Managing Director, Windows & Doors Line ofBusiness, Forterro), Miriam Berzen (Geschäftsführerin Klaes), Lars Klaes(Geschäftsführer Klaes) und Marcus Pannier (President, Forterro) nach derUnterzeichnung, mit der Klaes Teil von Forterro wird. Foto: Klaes
Welle von der Themse ans Nesseufer: Forterro stärkt Standort Leer durch weiteren Zukauf
Ein glasklarer Beleg für die Bedeutung des Standorts Leer: Gut ein Jahr nach dem Wechsel des Software-Pioniers Orgadata unter das Dach des Londoner Unternehmens Forterro wird die am Nesseufer ansässige Sparte weiter gefestigt. Forterro akquiriert den Softwarespezialisten Klaes aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Damit wächst der Geschäftsbereich „Windows & Doors“, dessen Fäden in Leer zusammenlaufen.
Die Nachricht von der Akquisition des Softwarehauses Klaes mit seinen 285 Mitarbeitenden unterstreicht, dass Forterro langfristig auf den Sektor Fenster, Türen und Fassaden setzt – mit dem Hauptsitz in Leer als strategischem Ankerpunkt. Während am Nesseufer die weltweite Expertise für digitale Lösungen im Aluminium-Fensterbau beheimatet ist, bringt Klaes nun die spezialisierte Kompetenz für die Rahmenmaterialien Holz und Kunststoff in den Verbund ein.
Stabilität und Expansion am Nesseufer
Für den Standort Leer bedeutet dieser Expansionsschritt vor allem Stabilität. Das ehemals als Orgadata bekannte Unternehmen bildet heute den Kern einer Sparte, die Softwarelösungen für Profile aller Rahmenmaterialien bündelt.
Bernd Hillbrands, Orgadata-Gründer und Leiter des Geschäftsbereichs innerhalb von Forterro, sieht in der aktuellen Entwicklung eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg:
„Wir sind Teil einer Organisation mit gemeinsamen Ressourcen und einer gemeinsamen Vision.“
Im Fokus steht die konsequente Weiterentwicklung sowie die systematische Beschleunigung von Innovationen, um die digitale Transformation der gesamten Fensterbaubranche zu unterstützen. Für die Kunden, Partner und das Team in Leer bedeutet dieser Kurs, dass bewährte Lösungen durch Investitionen in zukunftsweisende Technologien wie Cloud-Plattformen und künstliche Intelligenz gestärkt werden.
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Nachhaltige Perspektive für Ostfriesland
Forterro baut auf das Fundament, das über Jahrzehnte in Ostfriesland geschaffen wurde. Daraus ergibt sich eine nachhaltige Perspektive für das Team vor Ort. Auch wenn sich Strukturen im Zuge des Wachstums weiterentwickeln, bleibt das Unternehmen seiner ostfriesischen Heimat verbunden.
Die Produkte von Klaes werden als eigenständige Marke innerhalb der „Windows & Doors“-Sparte geführt. Damit entsteht ein breiter aufgestelltes Gesamtportfolio, von dem die gesamte Sparte profitiert, ohne dass sich die gewohnten Abläufe am Standort Leer unmittelbar ändern. Die Verträge für den Klaes-Kauf sind bereits unterzeichnet; der Abschluss wird nach den üblichen behördlichen Genehmigungen im zweiten Quartal 2026 erwartet.
Über die beteiligten Unternehmen
Forterro Seit der Gründung 2012 hat sich Forterro zu einem der führenden Software-Anbieter für die Industrie entwickelt. Mit über 40 Standorten und gut 2.500 Mitarbeitenden unterstützt das Unternehmen mehr als 25.000 Industriebetriebe weltweit mit branchenspezifischen Lösungen.
Klaes Klaes ist ein weltweit führendes Softwareunternehmen für die Fenster‑, Türen‑, Fassaden- und Wintergartenbranche. Seit über 40 Jahren entwickelt das Unternehmen innovative, modulare Lösungen, die von 7.600 Kunden in mehr als 50 Ländern genutzt werden.
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Wirtschaft
Mittelstand warnt Regierung vor wirtschaftlichem Abgrund
Mittelstand zieht Notbremse – BVMID sendet heute dramatischen Brandbrief an Kanzler Merz
Es ist eine dramatische Zuspitzung an einem Tag, der für die deutsche Wirtschaft wegweisend sein könnte: Mit Datum vom heutigen Mittwoch hat die BVMID – Bundesvereinigung Mittelstand in Deutschland einen alarmierenden Brandbrief an die Führungsspitze der Bundesregierung gesendet. Das Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, verdeutlicht die äußerste Dringlichkeit der Lage. Der Verband warnt Bundeskanzler Friedrich Merz, Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und Finanzminister Lars Klingbeil mit drastischen Worten: Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft steht „buchstäblich vor dem Abgrund“.
Die Vertreter der BVMID, Präsident Kajetan Brandstätter und Klaus H. Radtke (Leiter Politik & Pressesprecher), machen in ihrem heute übermittelten Schreiben unmissverständlich klar, dass der deutsche Mittelstand, Motor für Innovation, Investitionen und Arbeitsplätze, immer stärker unter Druck gerät. Die aktuelle Entwicklung sei nicht nur wirtschaftlich bedrohlich, sondern auch gesellschaftlich riskant.
Alarmierende Fakten: Insolvenzwelle und Kostenexplosion
Die Lage ist laut Brandbrief alarmierend und duldet keinen Aufschub. Die BVMID untermauert die Dringlichkeit mit harten Fakten zur wirtschaftlichen Schieflage:
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Insolvenz-Schock: Im Jahr 2025 stiegen die Unternehmensinsolvenzen bereits um 10,3 Prozent auf über 24.000 Fälle. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
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Energiepreis-Dilemma: Die Energiepreise in Deutschland gehören zu den höchsten weltweit. Während die kWh in Indien oder China bei 7 Cent, in den USA bei 18 Cent und im weltweiten Durchschnitt bei 15 Cent liegt, zahlen deutsche Unternehmen um die 38 Cent – mehr als das Zweieinhalbvische des Durchschnitts.
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Abgaben- und Bürokratielast: Die Abgabenlasten der Unternehmen erreichen 50 bis 60 Prozent. Zudem blockieren Bürokratie und Regulierungslasten unnötig Wachstum und Flexibilität und kosten die Unternehmen Milliarden.
Existenzbedrohung durch Politik und Krisen
Zu den heimischen Problemen gesellen sich internationale Faktoren wie geopolitische Krisen, Handelsrestriktionen und wirtschaftliche Unsicherheiten, welche die Planungssicherheit eklatant gefährden.
Der Brandbrief kritisiert scharf, dass kleine und mittelständische Unternehmen, ortsgebundene Betriebe und Solo-Selbstständige von aktuellen politischen Vorschlägen zusätzlich irritiert werden. Als Beispiele nennt der Verband:
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Geplante Änderungen beim Ehegattensplitting
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Steuerbelastungen
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Fehlende Mitversicherung von nicht tätigen Ehepartnern
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Mehrwertsteuererhöhungen
Vom ursprünglichen Ziel der Wirtschaftspolitik – Entlastung und Impulse – sei bislang nichts zu spüren. Die BVMID betont die Standorttreue des Mittelstands: „Der Mittelstand kann seine Zelte hier in Deutschland nicht abbauen und irgendwo anders im Ausland wieder aufbauen. Er ist abhängig von der wirtschaftlichen Prosperität in diesem Land.“ Diese sei zurzeit akut gefährdet.
Scharfe Kritik an aktuellen Regierungsplänen
Die BVMID zerpflückt in dem heute veröffentlichten Schreiben zwei konkret benannte Maßnahmen der Bundesregierung als völlig unzureichend und kontraproduktiv:
1. Senkung der Mineralölsteuer (um 17 Cent für zwei Monate)
Diese Maßnahme sei „weder zielgerichtet noch verlässlich wirksam“. Es bestehe ein erhebliches Risiko, dass die Entlastung nicht bei den Verbrauchern ankommt, sondern von der Mineralölindustrie abgeschöpft wird.
2. Steuerfreie Krisenprämie (bis zu 1.000 Euro)
Dies sei ein „Schlag ins Gesicht für diejenigen, die es am dringlichsten benötigen würden“.
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Verantwortungsverschiebung: Die Regelung verlagert die Verantwortung für staatliche Entlastung faktisch auf die Unternehmen, was in der aktuellen Lage ein problematisches Signal sei.
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Strukturelle Ungerechtigkeit: Von dieser Regelung profitieren ausschließlich Beschäftigte in wirtschaftlich leistungsfähigen Betrieben. Arbeitnehmer in angespannten Unternehmen, Selbstständige, Solounternehmer, Handwerker, Rentner und Studierende werden vollständig ausgeschlossen. Die Maßnahme verstärke bestehende Ungleichheiten.
In der Gesamtschau entstehe der Eindruck, dass die Maßnahmen weder sozial ausgewogen noch in ihrer Wirkung ausreichend durchdacht sind. Bisher bekannt gewordene Reformpläne seien völlig kontraproduktiv und würden der Wirtschaft „buchstäblich endgültig das Genick brechen“.
Die konkreten Forderungen der BVMID
Der Verband fordert die Bundesregierung mit Nachdruck auf, die gewählten Instrumente zu überdenken. Statt verfehlter Einzelmaßnahmen müsse ein konsistentes System geschaffen werden.
Kernforderungen des BVMID an die Bundesregierung:
Allgemein:
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Höherer Grundfreibetrag
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Automatische Inflationsanpassung
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Eine Art negative Einkommensteuer
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Vereinfachung statt Sonderregeln
Konkrete Maßnahmen für den Mittelstand:
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Sofortige Entlastung: Senkung der Energiepreise, Abgabenlasten und signifikanter Abbau bürokratischer Hürden.
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Gleichbehandlung für Soloselbstständige: Umgehende Einführung der gleichen steuerfreien Zuverdienstgrenze von 2.000 Euro monatlich, wie sie bereits für Rentner gilt. Zudem fordern sie flexiblere steuerliche Regelungen und konkrete Hilfsprogramme.
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Zukunftssicherung: Gezielte Förderung von Innovation und Investition, um Wettbewerbsfähigkeit national und international zu sichern.
Ultimatum und Gesprächsangebot
Die BVMID, die über 1.000 mittelständische Unternehmen vertritt, erwartet, dass die Bundesregierung die Dringlichkeit der Lage erkennt und unverzüglich konkrete Maßnahmen ergreift. Sollte dies nicht zeitnah geschehen, kündigt der Verband an, die Konsequenzen für seine Mitglieder öffentlich zu adressieren, um eine breite Diskussion über die Zukunft des Mittelstands in Deutschland anzustoßen. Man stehe jederzeit für konstruktive Gespräche bereit und erwarte eine zeitnahe Rückmeldung.
Das Beitragsbild wurde von der Redaktion mithilfe von KI erstellt und dient als Symbolbild zur Veranschaulichung des Themas.
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