Wirtschaft

Pahl­ke: “Uni­on muss für radio­ak­ti­ven Müll Ver­ant­wor­tung übernehmen”

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State­ment: “Wenn die Uni­on jetzt Kern­kraft will, muss sie auch für den radio­ak­ti­ven Müll Ver­ant­wor­tung übernehmen”

Zu For­de­run­gen von regio­na­len CDU-Bun­des­ab­ge­ord­ne­ten zur Ver­län­ge­rung der AKW-Lauf­zei­ten erklärt Juli­an Pahl­ke, grü­ner MdB aus Leer und zustän­dig für Ost­fries­land und das nörd­li­che Emsland:
 
“Die­sen fürch­ter­li­chen Krieg mit all sei­nen Fol­gen zu miss­brau­chen, um das Wei­ter­lau­fen der Atom­kraft­wer­ke zu for­dern, zeigt vor allem den Man­gel an zukunfts­fä­hi­gen Ideen in der Uni­on. Wer jetzt ver­sucht, den Atom­aus­stieg in letz­ter Minu­te zu stop­pen, um sie als Heils­brin­ge­rin zu ver­kau­fen, igno­riert die Fak­ten und will zurück zum gestern.
 
Die CDU hat über Jahr­zehn­te den Aus­bau von Erneu­er­ba­ren mehr blo­ckiert als geför­dert und jah­re­lang an der gefähr­lichs­ten und teu­ers­ten Art der Ener­gie­er­zeu­gung fest­ge­hal­ten. Kli­ma­freund­lich ist die Kern­kraft ohne­hin nicht, der Abbau von Uran und die Her­stel­lung der Brenn­stä­be ver­ur­sacht immense Men­gen an CO2, weil Öl und Gas gebraucht wer­den. Zudem ist Uran ist end­lich- und stammt iro­ni­scher­wei­se auch aus Russland.
 
Jeden Tag, an dem Atom­kraft­wer­ke lau­fen, pro­du­zie­ren sie zudem wei­ter strah­len­den Müll, der sicher gela­gert wer­den muss. Die CDU in der Regi­on konn­te gar nicht schnell genug for­dern, kei­nen Atom­müll in Ems­land oder Ost­fries­land ein­zu­la­gern. Wenn die Uni­on jetzt Kern­kraft will, muss sie auch für den radio­ak­ti­ven Müll Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Alles ande­re ist unse­riö­ses poli­ti­sches Tak­tie­ren, das nicht zuerst das Wohl von Mensch und Umwelt im Blick hat, son­dern ideo­lo­gisch an Tech­no­lo­gien aus dem letz­ten Jahr­tau­send festhält.
 
Die Ver­sor­gung mit Strom ist nicht gefähr­det. Wir wer­den nun mas­siv Son­nen- und Wind­ener­gie und Spei­cher­tech­no­lo­gie aus­bau­en. Das sichert auf Dau­er eine unab­hän­gi­ge, sau­be­re und bezahl­ba­re Ver­sor­gung mit Elektrizität.”

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Wirtschaft

1.000-Euro-Prämie belas­tet Mit­tel­stand zunehmend

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Jörg Dittrich, Prä­si­dent des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks (ZDH) Foto: ZDH/Henning Schacht

Belas­tungs­pro­be für den Mit­tel­stand: Die 1.000-Euro-Prämie als poli­ti­sche Sackgasse

Die jüngs­ten Ergeb­nis­se der Koali­ti­ons­klau­sur sor­gen im deut­schen Hand­werk und Mit­tel­stand für erheb­li­che Unru­he. Im Zen­trum der Kri­tik steht dabei die Erwar­tung der Poli­tik, dass Arbeit­ge­ber die wirt­schaft­li­che Last der Infla­ti­on und stei­gen­den Lebens­hal­tungs­kos­ten durch eine steu­er- und abga­ben­freie Prä­mie von bis zu 1.000 Euro auf­fan­gen sol­len. Was auf dem Papier nach einer Ent­las­tung für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger klingt, droht in der Rea­li­tät zu einer mas­si­ven Mehr­be­las­tung für klei­ne und mitt­le­re Betrie­be zu werden.

Ver­ant­wor­tung darf nicht blind abge­wälzt werden

Jörg Dittrich, Prä­si­dent des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks (ZDH), fin­det deut­li­che Wor­te zur aktu­el­len Lage: Dass ein wesent­li­cher Teil der Ver­ant­wor­tung für die Ent­las­tung der Bevöl­ke­rung fak­tisch den Arbeit­ge­bern zuge­scho­ben wird, sei ange­sichts der fra­gi­len wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on eine ris­kan­te Strategie.

Wäh­rend die Poli­tik die 1.000-Euro-Prämie als Instru­ment zur Kauf­kraft­stär­kung bewirbt, bleibt die ent­schei­den­de Fra­ge unbe­ant­wor­tet: Woher sol­len die Betrie­be in Zei­ten sin­ken­der Auf­trags­zah­len und explo­die­ren­der Kos­ten die Liqui­di­tät neh­men, um die­se Zah­lun­gen tat­säch­lich zu leisten?

  • Fra­gi­le Ertrags­la­ge: Vie­le Hand­werks­be­trie­be kämp­fen bereits mit einer ange­spann­ten Liqui­di­tät. Eine zusätz­li­che Zah­lung – auch wenn sie steu­er­frei bleibt – ist für vie­le schlicht nicht darstellbar.

  • Stei­gen­de Insol­venz­zah­len: Die wirt­schaft­li­che Rea­li­tät spie­gelt sich in der Sta­tis­tik wider. Der Druck auf den Mit­tel­stand wächst, wäh­rend ech­te Ent­las­tungs­schrit­te für Unter­neh­men, wie etwa der Abbau des Soli­da­ri­täts­zu­schlags, ausbleiben.

Kurz­fris­ti­ge Pflas­ter statt struk­tu­rel­ler Reformen

Zwar wird die Sen­kung der Ener­gie­steu­er um 17 Cent pro Liter als rich­ti­ger Schritt begrüßt, um zu ver­hin­dern, dass der Staat als „Kri­sen­pro­fi­teur“ auf­tritt, doch die Maß­nah­men grei­fen zu kurz. Die Poli­tik scheint dar­auf zu set­zen, dass der Mit­tel­stand als Puf­fer fun­giert, wäh­rend struk­tu­rel­le Ant­wor­ten auf die tief­grei­fen­den wirt­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen fehlen.

Statt die Ver­ant­wor­tung für den sozia­len Frie­den über Ein­mal­zah­lun­gen an die Betrie­be zu dele­gie­ren, for­dert das Hand­werk ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, die über kurz­fris­ti­ge Über­brü­ckun­gen hinausgehen.


Die For­de­run­gen und Posi­tio­nen im Detail

Nach­fol­gend sind die zen­tra­len Stand­punk­te des ZDH zu den Berei­chen Steu­ern, Finan­zen und Wirt­schafts­po­li­tik zusammengefasst:

Bereich Steu­ern und Finanzen

  • Ener­gie­steu­er: Die Sen­kung um 17 Cent pro Liter ist ein über­fäl­li­ger Schritt. Betrie­be und Bür­ger dür­fen nicht allein unter dem Druck der Kri­se ste­hen, wäh­rend der Staat profitiert.

  • Feh­len­de Ent­las­tung für Unter­neh­men: Es wird kri­ti­siert, dass kei­ne kurz­fris­tig wirk­sa­men Schrit­te wie die Abschaf­fung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags vor­ge­se­hen sind.

  • Ein­kom­men­steu­er­re­form: Die­se muss zwin­gend so aus­ge­stal­tet wer­den, dass sie gezielt zur Ent­las­tung von Per­so­nen­un­ter­neh­men beiträgt.

Bereich Wirt­schafts­po­li­tik

  • Struk­tu­rel­le Aus­rich­tung: Ange­sichts geo­po­li­ti­scher Risi­ken rei­chen kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men nicht aus. Ant­wor­ten müs­sen lang­fris­tig und struk­tu­rell sein.

  • Ener­gie­kos­ten: Die im Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­se­he­ne Sen­kung der Strom­steu­er für alle auf das euro­päi­sche Min­dest­maß muss zeit­nah umge­setzt werden.

  • Prio­ri­sie­rung der Finan­zen: Zur Sicher­stel­lung der Finan­zie­rung wich­ti­ger wirt­schaft­li­cher Ent­las­tun­gen soll­ten ande­re Maß­nah­men, wie bei­spiels­wei­se die Müt­ter­ren­te, zeit­lich ver­scho­ben werden.

  • Zukunfts­si­che­rung: Ziel muss eine zügi­ge Aus­wei­tung des Ener­gie­an­ge­bots, die Redu­zie­rung von Abhän­gig­kei­ten und eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge Auf­stel­lung der sozia­len Siche­rungs­sys­te­me sein.

Nur mit einem sol­chen Gesamt­an­satz lässt sich die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­orts Deutsch­land nach­hal­tig sichern und ver­hin­dern, dass der Belas­tungs­druck den Mit­tel­stand dau­er­haft überfordert.

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Wirtschaft

Neu­wa­gen­markt im Wan­del: Alter­na­ti­ve Antrie­be domi­nie­ren 2026

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Elek­tro­mo­bi­li­tät im Auf­wind: Fast zwei Drit­tel der Neu­wa­gen mit alter­na­ti­vem Antrieb

Der deut­sche Auto­mo­bil­markt setzt im Jahr 2026 ein deut­li­ches Zei­chen in Rich­tung Dekar­bo­ni­sie­rung. Wie die aktu­el­le Pres­se­mit­tei­lung des Kraft­fahrt-Bun­des­am­tes (KBA) aus Flens­burg belegt, hat die Akzep­tanz alter­na­ti­ver Antriebs­for­men im ers­ten Quar­tal einen neu­en Höchst­stand erreicht. Mit einem Markt­an­teil von 63,5 Pro­zent am Gesamt­zu­las­sungs­vo­lu­men sind Fahr­zeu­ge mit umwelt­freund­li­che­ren Moto­ren längst kein Nischen­pro­dukt mehr, son­dern bestim­men das Stra­ßen­bild der Neuzulassungen.

Mas­si­ve Zuwäch­se bei Elek­tro- und Hybridmodellen

Von den ins­ge­samt 699.404 neu zuge­las­se­nen Per­so­nen­kraft­wa­gen (Pkw) ent­fie­len zwi­schen Janu­ar und März 444.008 Ein­hei­ten auf alter­na­ti­ve Antrie­be. Dazu zäh­len neben rei­nen Elek­tro­au­tos (BEV) auch Hybrid- und Plug-in-Model­le sowie gas- und was­ser­stoff­be­trie­be­ne Fahr­zeu­ge. Dies ent­spricht einer Stei­ge­rung von 19,4 Pro­zent gegen­über dem Vorjahreszeitraum.

Beson­ders dyna­misch ent­wi­ckelt sich das Seg­ment der Fahr­zeu­ge mit Elek­tro­an­trieb (BEV, Plug-in und Brenn­stoff­zel­le). Hier ver­zeich­ne­te das KBA ein Plus von 33,4 Pro­zent im Ver­gleich zu 2025. Ins­ge­samt wur­den 235.750 sol­cher Fahr­zeu­ge zuge­las­sen, was mehr als jedem drit­ten Neu­wa­gen (33,7 Pro­zent) entspricht.

Der rei­ne Elek­tro­an­trieb als Wachstumstreiber

Ein genaue­rer Blick auf die Sta­tis­tik zeigt, dass ins­be­son­de­re die rei­nen bat­te­rie­elek­tri­schen Fahr­zeu­ge (BEV) die trei­ben­de Kraft hin­ter die­sem Boom sind:

  • Zulas­sungs­zahl: 159.630 Neufahrzeuge

  • Markt­an­teil: 22,8 Pro­zent am Gesamtmarkt

  • Wachs­tums­ra­te: Beein­dru­cken­de +41,3 Pro­zent im Ver­gleich zum Vorjahr

Mar­ken im Fokus: BMW und Import­mar­ken domi­nie­ren bei den Alternativen

Wäh­rend klas­si­sche Ver­bren­ner wei­ter Markt­an­tei­le ver­lie­ren, pro­fi­lie­ren sich eini­ge Mar­ken beson­ders stark durch ihre alter­na­ti­ve Flot­te. BMW sticht unter den deut­schen Her­stel­lern her­vor: Über 83 Pro­zent der im ers­ten Quar­tal neu zuge­las­se­nen BMW-Model­le ver­füg­ten über einen alter­na­ti­ven Antrieb.

Auch bei den Import­mar­ken zeigt sich eine kla­re Ver­schie­bung. Mar­ken wie BYD oder rei­ne Elek­tro­mar­ken ver­zeich­nen teils drei­stel­li­ge Zuwachs­ra­ten, was den inten­si­ven Wett­be­werb auf dem deut­schen Markt für Elek­tro­mo­bi­li­tät unterstreicht.

Fazit: Die Ver­kehrs­wen­de nimmt Fahrt auf

Die Zah­len des ers­ten Quar­tals 2026 bele­gen, dass die Trans­for­ma­ti­on der Auto­mo­bil­bran­che unum­kehr­bar scheint. Mit einem BEV-Anteil, der fast ein Vier­tel des Mark­tes aus­macht, und einem all­ge­mei­nen Anteil alter­na­ti­ver Antrie­be von über 60 Pro­zent, rückt das Ziel einer emis­si­ons­frei­en Mobi­li­tät in greif­ba­re Nähe. Der Trend zeigt: Die deut­schen Auto­fah­rer set­zen ver­stärkt auf Elek­tri­zi­tät und inno­va­ti­ve Antriebstechnologien.


Hin­ter­grund: Als alter­na­ti­ve Antrie­be defi­niert das KBA Fahr­zeu­ge mit Elek­tro (BEV), Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brenn­stoff­zel­le, Gas oder Was­ser­stoff. BEV (Bat­tery Elec­tric Vehic­les) bezeich­nen dabei aus­schließ­lich elek­trisch betrie­be­ne Fahrzeuge.

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Wirtschaft

Fort­er­ro in Leer wächst durch Fort­er­ro-Zukauf weiter

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Von links nach rechts: Bernd Hill­brands (Mana­ging Direc­tor, Win­dows & Doors Line ofBusi­ness, Fort­er­ro), Miri­am Ber­zen (Geschäfts­füh­re­rin Klaes), Lars Klaes(Geschäftsführer Klaes) und Mar­cus Pan­nier (Pre­si­dent, Fort­er­ro) nach der­Un­ter­zeich­nung, mit der Klaes Teil von Fort­er­ro wird. Foto: Klaes

Wel­le von der Them­se ans Nes­se­ufer: Fort­er­ro stärkt Stand­ort Leer durch wei­te­ren Zukauf

Ein glas­kla­rer Beleg für die Bedeu­tung des Stand­orts Leer: Gut ein Jahr nach dem Wech­sel des Soft­ware-Pio­niers Orgada­ta unter das Dach des Lon­do­ner Unter­neh­mens Fort­er­ro wird die am Nes­se­ufer ansäs­si­ge Spar­te wei­ter gefes­tigt. Fort­er­ro akqui­riert den Soft­ware­spe­zia­lis­ten Klaes aus Bad Neu­en­ahr-Ahr­wei­ler. Damit wächst der Geschäfts­be­reich „Win­dows & Doors“, des­sen Fäden in Leer zusammenlaufen.

Die Nach­richt von der Akqui­si­ti­on des Soft­ware­hau­ses Klaes mit sei­nen 285 Mit­ar­bei­ten­den unter­streicht, dass Fort­er­ro lang­fris­tig auf den Sek­tor Fens­ter, Türen und Fas­sa­den setzt – mit dem Haupt­sitz in Leer als stra­te­gi­schem Anker­punkt. Wäh­rend am Nes­se­ufer die welt­wei­te Exper­ti­se für digi­ta­le Lösun­gen im Alu­mi­ni­um-Fens­ter­bau behei­ma­tet ist, bringt Klaes nun die spe­zia­li­sier­te Kom­pe­tenz für die Rah­men­ma­te­ria­li­en Holz und Kunst­stoff in den Ver­bund ein.

Sta­bi­li­tät und Expan­si­on am Nesseufer

Für den Stand­ort Leer bedeu­tet die­ser Expan­si­ons­schritt vor allem Sta­bi­li­tät. Das ehe­mals als Orgada­ta bekann­te Unter­neh­men bil­det heu­te den Kern einer Spar­te, die Soft­ware­lö­sun­gen für Pro­fi­le aller Rah­men­ma­te­ria­li­en bündelt.

Bernd Hill­brands, Orgada­ta-Grün­der und Lei­ter des Geschäfts­be­reichs inner­halb von Fort­er­ro, sieht in der aktu­el­len Ent­wick­lung eine Bestä­ti­gung für den ein­ge­schla­ge­nen Weg:

„Wir sind Teil einer Orga­ni­sa­ti­on mit gemein­sa­men Res­sour­cen und einer gemein­sa­men Vision.“

Im Fokus steht die kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung sowie die sys­te­ma­ti­sche Beschleu­ni­gung von Inno­va­tio­nen, um die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on der gesam­ten Fens­ter­bau­bran­che zu unter­stüt­zen. Für die Kun­den, Part­ner und das Team in Leer bedeu­tet die­ser Kurs, dass bewähr­te Lösun­gen durch Inves­ti­tio­nen in zukunfts­wei­sen­de Tech­no­lo­gien wie Cloud-Platt­for­men und künst­li­che Intel­li­genz gestärkt werden.

 

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Nach­hal­ti­ge Per­spek­ti­ve für Ostfriesland

Fort­er­ro baut auf das Fun­da­ment, das über Jahr­zehn­te in Ost­fries­land geschaf­fen wur­de. Dar­aus ergibt sich eine nach­hal­ti­ge Per­spek­ti­ve für das Team vor Ort. Auch wenn sich Struk­tu­ren im Zuge des Wachs­tums wei­ter­ent­wi­ckeln, bleibt das Unter­neh­men sei­ner ost­frie­si­schen Hei­mat verbunden.

Die Pro­duk­te von Klaes wer­den als eigen­stän­di­ge Mar­ke inner­halb der „Win­dows & Doors“-Sparte geführt. Damit ent­steht ein brei­ter auf­ge­stell­tes Gesamt­port­fo­lio, von dem die gesam­te Spar­te pro­fi­tiert, ohne dass sich die gewohn­ten Abläu­fe am Stand­ort Leer unmit­tel­bar ändern. Die Ver­trä­ge für den Klaes-Kauf sind bereits unter­zeich­net; der Abschluss wird nach den übli­chen behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen im zwei­ten Quar­tal 2026 erwartet.


Über die betei­lig­ten Unternehmen

Fort­er­ro Seit der Grün­dung 2012 hat sich Fort­er­ro zu einem der füh­ren­den Soft­ware-Anbie­ter für die Indus­trie ent­wi­ckelt. Mit über 40 Stand­or­ten und gut 2.500 Mit­ar­bei­ten­den unter­stützt das Unter­neh­men mehr als 25.000 Indus­trie­be­trie­be welt­weit mit bran­chen­spe­zi­fi­schen Lösungen.

Klaes Klaes ist ein welt­weit füh­ren­des Soft­ware­un­ter­neh­men für die Fenster‑, Türen‑, Fas­sa­den- und Win­ter­gar­ten­bran­che. Seit über 40 Jah­ren ent­wi­ckelt das Unter­neh­men inno­va­ti­ve, modu­la­re Lösun­gen, die von 7.600 Kun­den in mehr als 50 Län­dern genutzt werden.

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Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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