Lokal
Ulf Thiele begrüßt positive Entscheidung für die Neurologie Leer
4.358 Unterschriften für eine Neurologie am Klinikum Leer übergaben im Juli 2020 im Landtag in Hannover (v.l.) die Kreistagsabgeordneten Hans-Dieter Weichers, Hedwig Pruin, Dieter Baumann und Ulf Thiele MdL (alle CDU) an die damalige Sozialministerin Carola Reimann (SPD). Ihre Nachfolgerin Daniela Behrens entschied jetzt, dem Klinikum 30 Planbetten hierfür zuzuweisen und damit die Einrichtung einer Neurologischen Abteilung mit Stroke Unit in Leer zu ermöglichen. Foto: CDU-Kreistagsfraktion
Ulf Thiele begrüßt positive Entscheidung für die Neurologie Leer
„Dies ist eine gute Nachricht im Kampf gegen die Folgen von Schlaganfällen. Die benachbarten Standorte sollten auf Klage verzichten.“
Es hat lange gedauert, aber jetzt hat die Niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens sich über das ablehnende Votum des Niedersächsischen Krankenhaus-Planungsausschusses hinweggesetzt und eine Entscheidung für die Zuweisung von Planbetten für neue Neurologische Abteilungen im Klinikum in Leer und im Bonifatius-Hospital Lingen getroffen. Demnach sollen dem Klinikum Leer 30 Planbetten für die Neurologie zugewiesen werden. Dies ist die Mindestausstattung zur Einrichtung einer Neurologischen Abteilung.
„Eine Klage gegen die Entscheidung brächte nur Verlierer.“
„Die Entscheidung der Sozialministerin begrüße ich sehr“, kommentierte der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Ulf Thiele (Stallbrüggerfeld) die Nachricht, die er am (heutigen) Donnerstag persönlich von Sozialministerin Behrens erhilt. „Dies ist eine gute Nachricht im Kampf gegen die Folgen von Schlaganfällen. Mit der Entscheidung für eine Neurologie in Leer wird die Ministerin dem Umstand gerecht, dass es im Landkreis Leer große unterversorgte Bereiche gibt, von denen aus das nächste Krankenhaus mit einer Neurologie erreichbar ist. Die benachbarten Standorte sollten auf ihre angedrohten Klagen jetzt verzichten und die Entscheidung zum Wohle der Schlaganfallpatienten im Landkreis Leer akzeptieren“, fordert der Abgeordnete in einer Stellungnahme. Eine Klage benachbarter Krankenhäuser, die über ein neurologisches Angebot verfügen, hätte möglicherweise aufschiebende Wirkung und würde die Einrichtung der Neurologie in Leer weiter verzögern. „Das wäre zum Schaden der Schlaganfall-Patienten in den unterversorgten Teilen des Landkreises Leer, ohne dass es zu einer Verbesserung in Emden oder Westerstede führen würde. „Ich appelliere an die Vernunft aller Beteiligter. Eine Klage gegen die Entscheidung brächte nur Verlierer. Insbesondere die Schlaganfall-Patienten müssten weiterhin schlimme Konsequenzen tragen. Denn bei einem akuten Schlaganfall zählt jede Minute“, so Ulf Thiele.
Dank für Beharrlichkeit und gute Zusammenarbeit.
An der Entscheidung hätten viele mitgewirkt, denen gemeinsam für die enge Zusammenarbeit zu danken sei. „Das Klinikum Leer und der Landkreis Leer haben Beharrlichkeit gezeigt, die sich jetzt auszahlt. Im Landtag haben wir fraktionsübergreifend, immer wieder und letztlich erfolgreich die guten Argumente für den Standort platziert. Insbesondere der Kollegin Johanne Modder (SPD) möchte ich für die gute Zusammenarbeit für die Neurologie Leer danken“, erklärte Ulf Thiele. Er selbst habe ebenfalls in vielen Gesprächen mit dem Ministerium und den Gesundheitspolitikern des Landtages für die Neurologie mit Stroke Unit für Schlaganfall-Patienten in Leer geworben und im Juli 2020 im Landtag der damaligen Sozialministerin Carola Reimann gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Dieter Baumann sowie den Kreistagsabgeordneten Hedwig Pruin und Hans-Dieter Weichers mehr als Unterschriften für die Neurologie übergeben, die unter Corona-Bedingungen unter der Führung Dieter Baumanns durch die CDU-Kreistagsfraktion gesammelt worden waren. Letztlich unterschrieben fast 6.000 Menschen die Listen mit der Forderung nach einer Neurologie in Leer. Dieter Baumann hat das Thema vor Ort im Landkreis Leer mit besonderer Beharrlichkeit verfolgt. Auch ihm gilt daher ein besonderer Dank für seinen Einsatz.
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Papenburg – Haus Friederike
In Blickweite der modernen, großzügig angelegten Wohnappartements und Pflegezimmer dieses Seniorenwohnstiftes liegt die „Friederike von Papenburg“. Das historische Segelschiff gab der im Jahr 2001 eröffneten Einrichtung den Namen.
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Geräumige und behaglich eingerichtete Pflegezimmer, die in der Möblierung von den Bewohnern ergänzt werden können und die fachkundige Pflege in allen Pflegegraden ergänzen das Angebot. Im „Haus Friederike“ erleben Senioren einen ebenso aktiven wie sicheren Lebensabend.
Gerne zeigen wir Ihnen unser Haus persönlich. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen Termin.

Lokal
Jugendfeuerwehr Weener: Führungswechsel nach mehr als 25 Jahren – Sven Fisser übernimmt
Auf dem Foto sind von links zu sehen: Stadtbrandmeister Jörg Fisser, stellvertretender Stadtbrandmeister Steffen Voss, ehemaliger Stadtjugendfeuerwehrwart Ewald Freese, Mario Haats, Florian Holtkamp, der neue stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Merten Lammers, Sven Lüürsen, der neue Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Fisser, Ingo Wolters, Janna Schmehl, Julian Lüdemann, Julia Düring und Cyra Winands. Foto: Feuerwehr
Verabschiedung und Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener
Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet – Sven Fisser übernimmt das Amt
Bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Weener ist eine langjährige Ära zu Ende gegangen. Während der jüngsten Sitzung des Stadtjugendfeuerwehrausschusses wurde Ewald Freese nach mehr als 25 Jahren engagierter Tätigkeit offiziell aus seinem Amt als Stadtjugendfeuerwehrwart verabschiedet. Die Verantwortung für die Feuerwehrnachwuchsarbeit liegt künftig in jüngeren Händen.
Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine jahrzehntelange Arbeit überreichte der Ausschuss Ewald Freese ein Fotoalbum, einen Blumenstrauß sowie einen präparierten kleinen Verteiler als Präsent.
Auch Stadtbrandmeister Jörg Fisser würdigte die langjährige Arbeit von Freese. Im Namen aller Führungskräfte der Stadtfeuerwehr Weener sprach er ihm seinen tiefsten Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehrjugend aus. Fisser wünschte Freese für die Zukunft alles Gute und dankte ihm herzlich für die Arbeit, die er über viele Jahre zum Wohle des Feuerwehrnachwuchses geleistet hat.
Sven Fisser wird neuer Stadtjugendfeuerwehrwart
Im Rahmen der Sitzung wurden zugleich die personellen Weichen für die Zukunft gestellt. Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Steffen Voss wählte das Gremium in geheimer Wahl einstimmig Sven Fisser zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart.
Auch die Position seines Stellvertreters wurde neu besetzt. In geheimer Wahl wurde Merten Lammers ebenfalls einstimmig zum neuen stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt.
Die Aufgabe der Schriftwartin übernimmt künftig Julia Düring. Sie wurde in offener Wahl ebenfalls einstimmig von den Anwesenden bestätigt.
Stadtbrandmeister Jörg Fisser wünschte dem neuen Führungsteam für die bevorstehenden Aufgaben alles Gute und stets ein glückliches Händchen.
Zentrale Aufgabe für die Feuerwehrnachwuchsarbeit
Der Stadtjugendfeuerwehrausschuss bildet das zentrale Steuerungsgremium für die Feuerwehrnachwuchsarbeit in der Stadt Weener. In dem Gremium arbeiten die Jugendfeuerwehrwarte und deren Stellvertreter der vier Ortsfeuerwehren der Stadt Weener gemeinsam mit dem Stadtjugendfeuerwehrwart, dessen Stellvertreter, der Schriftwartin und dem Zeugwart.
Damit übernimmt der Ausschuss eine wichtige Funktion bei der Organisation und Weiterentwicklung der Jugendfeuerwehr in der Stadt Weener und bei der Förderung des Feuerwehrnachwuchses.
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Seniorenbeirat in Westoverledingen: Zehn Kandidaten stellen sich zur Wahl
Zehn Personen stellen sich zur Wahl des Seniorenbeirates in Westoverledingen
Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich am 5. Oktober im Kleinen Campus in Ihrhove – Wahl ab dem 6. Oktober möglich
In der Gemeinde Westoverledingen stehen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Seniorenbeirates fest. Insgesamt zehn Personen haben sich für die Wahl aufstellen lassen.
Zur Wahl stehen:
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Johann Baumann
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Theodora Boelsen
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Gudrun Dietz
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Ursula Korte
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Angelika Kremers
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Karl-Gerhard Laaken
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Karin Moch
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Host Neisius
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Gabriele Ostholthoff
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Jörg Wulst
Kandidaten stellen sich persönlich vor
Wer die Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen und sich über deren Vorstellungen informieren möchte, hat dazu am Montag, 5. Oktober 2026, um 19 Uhr Gelegenheit. Im Kleinen Campus in Ihrhove stellen sich die zehn Bewerberinnen und Bewerber persönlich vor.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor der Wahl ein Bild von den zur Wahl stehenden Personen zu machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Wahl beginnt am 6. Oktober
Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, kann die Stimme für den neuen Seniorenbeirat abgegeben werden. Die Wahl ist von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Rathaus möglich. Die Wahl findet im Fachbereich 4, Büro B12, statt.
Alternativ besteht die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen. Die erforderlichen Briefwahlunterlagen können bei der Gemeinde angefordert werden.
Für Fragen und die Beantragung der Briefwahlunterlagen stehen folgende Kontakte zur Verfügung:
Katrin Habben
E‑Mail: katrin.habben@westoverledingen.de
Telefon: 04955/993 119 oder 04955/4989
Wahlabend am 20. Oktober
Auch nach der Wahl lädt die Gemeinde Westoverledingen zu einem gemeinsamen Wahlabend ein. Dieser findet am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 19 Uhr im Kleinen Campus in Ihrhove statt.
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind alle Personen, die ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Westoverledingen haben und das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Damit haben die wahlberechtigten Seniorinnen und Senioren der Gemeinde die Möglichkeit, mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des neuen Seniorenbeirates zu entscheiden.
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Leer: Dr.-vom-Bruch-Brücke während des Gallimarktes gesperrt
Dr.-vom-Bruch-Brücke in Leer während des Gallimarktes gesperrt
Wartungsarbeiten im Brückenkeller: Auch Fußgänger und Radfahrer müssen zwei Tage lang ausweichen
Im Zusammenhang mit der Straßensperrung zum diesjährigen Gallimarkt in Leer wird die Dr.-vom-Bruch-Brücke, auch Rathausbrücke genannt, für mehrere Tage vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Die Sperrung gilt von Mittwoch, 14. Oktober 2026, bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 2026. Die verkehrsbehördliche Anordnung erfolgt gemäß § 45 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).
Wartungsarbeiten werden mit der Sperrung verbunden
Die ohnehin erforderliche Sperrung während des Gallimarktes wird gleichzeitig genutzt, um im Brückenkeller der Dr.-vom-Bruch-Brücke notwendige Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten durchzuführen.
Für diese Arbeiten muss die Brückenklappe geöffnet werden. Deshalb kommt es an zwei Tagen zu einer zusätzlichen Einschränkung: Am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober 2026, ist die Rathausbrücke jeweils von 8 Uhr bis 16.15 Uhr auch für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt.
Damit müssen in diesem Zeitraum nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer und Fußgänger auf eine andere Verbindung ausweichen.
Umleitungen für Auto, Fahrrad und zu Fuß
Für den Kraftfahrzeugverkehr wird eine Umleitung eingerichtet. Sie führt über:
Groninger Straße – An der Seeschleuse – Sägemühlenstraße – Nessestraße.
Fußgänger und Radfahrer werden während der zusätzlichen Sperrzeiten über die Nessebrücke geführt.
Für den Schiffsverkehr hat die Sperrung dagegen keine Auswirkungen: Boote und Schiffe können die Brückendurchfahrt während des gesamten Zeitraums uneingeschränkt nutzen.
Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
Für Verkehrsteilnehmer bedeutet die Sperrung insbesondere während des Gallimarktes und der anschließenden Wartungsarbeiten, dass im Bereich der Innenstadt mit Umwegen und möglichen Behinderungen gerechnet werden muss.
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