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Pressemeldungen der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 27.09.2020
Fahrraddiebstahl
Leer — Bislang unbekannte Täter verschafften sich, in der Nacht von Freitag auf Samstag, Zugang zu einer Garage eines Einfamilienhauses in der Grenzstraße. Aus der Garage entwendeten sie ein Pedelec der Marke “Fischer” inkl. Akku und Ladegerät sowie ein weiteres Ladegerät für Autobatterien. Die Polizei Leer bittet Zeugen um Hinweise zu Tat oder Tätern.
Sachbeschädigung
Leer — Durch unbekannte Täter wurde auf dem Friedhof am Westerende, in der Nacht von Freitag auf Samstag, eine auf einem Grabstein abgestellte Kupferlaterne beschädigt. Zeugen werden um Hinweise an die Polizei in Leer gebeten.
Fahren mit nicht zugelassenem PKW und ohne Fahrerlaubnis
Leer — Am Samstag führten Beamte der Polizei Leer gegen 15:00 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Wagnerstraße durch. Dabei stellten sie fest, dass sich am PKW des 35jährigen Fahrzeugführers Kennzeichen befanden, welche nicht für das Fahrzeug ausgegeben wurden, und dass das Fahrzeug bereits im August 2020 außer Betrieb gesetzt wurde. Weiterhin konnte der Fahrer im Rahmen der Überprüfung keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Trunkenheit im Verkehr
Emden — Am Sonntag, gegen 00:15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Emden einen PKW in der Medmannstraße. Hierbei mussten sie feststellen, dass der 46jährige Fahrzeugführer erheblich alkoholisiert ist. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,75 Promille. Weiterhin wurde im Rahmen der Kontrolle bekannt, dass der PKW nicht zugelassen ist. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutentnahme durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Verkehrsunfallflucht
Emden — Eine 17-jährige Frau aus Emden überquerte am Donnerstag, gegen 07:15 Uhr, mit ihrem Fahrrad die Auricher Straße, an der Einmündung zur Eggenastraße, bei grünem Lichtzeichen. Aus der Eggenastraße bog ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Pkw nach rechts in die Auricher Straße ein und stieß dabei gegen das Hinterrad der Radfahrerin. Diese kam zu Fall und verletzte sich leicht. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfallflucht
Rhauderfehn — In der Zeit von 18:30 Uhr am Freitagabend bis 09:00 Uhr am Samstagmorgen beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen am Fahrbahnrand der Denkmalstraße in Burlage geparkten Pkw BMW. Der Verkehrsteilnehmer entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Der Schaden wird auf eine untere vierstellige Summe geschätzt. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei Leer gebeten.
Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person
Bunde — Am Samstag befuhr eine 55jährige Frau aus Bunde gegen 15:00 Uhr den Friedhofsweg in Fahrtrichtung Kirchweg und kam mit ihrem PKW, vermutlich aufgrund eines leichten Schwächeanfalls, in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer Garagenwand. Bei dem Zusammenstoß wurde die alleinbeteiligte Frau leicht verletzt. Weiterhin wurden sowohl der PKW der Frau als auch die Garage erheblich beschädigt. Die Frau wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch Kräfte der Feuerwehr Bunde sowie das THW zur technischen Hilfe vor Ort.
Verkehrsunfall nach medizinischem Notfall
Hesel — Ein 65-jähriger Mann aus Westoverledingen befuhr am Samstag gegen 18:30 Uhr mit seinem PKW die Auricher Straße in Richtung Aurich und erlitt, nach bisherigen Erkenntnissen, während der Fahrt vermutlich einen Herzinfarkt, kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr ein Verkehrszeichen. Der Wagen gelangte danach zurück auf der Fahrbahn und blieb dort stehen. Ersthelfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Vor Ort musste der Mann durch den Rettungsdienst mehrfach wiederbelebt werden und wurde anschließend in einem kritischen Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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