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Brand­kas­se: Für ehren­amt­li­che Ein­sät­ze in 2021 erhal­ten Feu­er­weh­ren 57.300 €

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Tho­mas Weiss (Vor­stands­vor­sit­zen­der, links außen) und Tammo Keck (Feu­er­wehr-Beauf­trag­ter, rechts außen) über­ge­ben sym­bo­lisch die Sprit­zen­prä­mi­en an (v.l.n.r.) Erwin Rei­ners (Regie­rungs­brand­meis­ter und Ver­bands­prä­si­dent), Fried­helm Tan­nen (KBM Witt­mund), Bernd Lenz (StadtBM Emden), Ralf Heykants (Stv. KBM Leer) und Die­ter Hel­mers (KBM Aurich)

Seit 1794 zahlt Brand­kas­se jähr­li­che „Sprit­zen­prä­mi­en“

Brand­kas­se: Für ehren­amt­li­che Ein­sät­ze in 2021 erhal­ten Feu­er­weh­ren 57.300 €

Für ihre ehren­amt­li­chen Ein­sät­ze unter­stützt die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se alle rund 11.000 Feu­er­wehr­ka­me­ra­din­nen und ‑kame­ra­den in den ost­frie­si­schen Weh­ren unter ande­rem mit soge­nann­ten „Sprit­zen­prä­mi­en“. Die­se Prä­mi­en über­weist die Brand­kas­se in jedem Jahr. Es sind Gel­der, die laut Brand­kas­sen-Sat­zung für ‚sozia­le Belan­ge der Feu­er­weh­ren‘ ein­ge­setzt wer­den, denn der Kame­rad­schafts­geist, das 100%ige Ver­las­sen der Ein­satz­kräf­te auf­ein­an­der, ist das höchs­te Gut des Feu­er­wehr­we­sens. Die gezahl­te Sum­me rich­tet sich nach den Aus­stat­tun­gen der jewei­li­gen Stand­or­te — für 2021 erhal­ten die 163 Weh­ren ins­ge­samt 57.300 Euro.

Gegrün­det wur­de die heu­ti­ge Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se im Jahr 1754 von Fried­rich dem Gro­ßen. Seit dem Jahr 1794 för­dert sie den Brand­schutz und die Feu­er­si­cher­heit hier in ihrem ost­frie­si­schen Geschäfts­ge­biet – das ist sogar in ihrer Sat­zung fest ver­an­kert. Neben der Scha­den­ver­hü­tung und kom­mu­na­len Bera­tun­gen geht es unter ande­rem um die fach­li­chen und sozia­len Belan­ge der ost­frie­si­schen Feu­er­weh­ren. In gemein­sa­men zwölf Arbeits­krei­sen von Feu­er­wehr und Brand­kas­se wer­den Pro­jek­te wie zum Bei­spiel Brand­schutz­er­zie­hung von Kin­dern, Vor­beu­gen­der Brand­schutz und Droh­nen­ein­satz geplant und umge­setzt. Dar­über hin­aus erkennt die Brand­kas­se den ehren­amt­li­chen Ein­satz der Feu­er­wehr­leu­te an. „Jede und jeder Ein­zel­ne unse­rer rund 6.000 akti­ven Mit­glie­der begibt sich bei Ein­sät­zen auch in Lebens­ge­fahr. Man muss sich 100 %ig auf­ein­an­der ver­las­sen kön­nen, denn davon hän­gen neben dem Hab und Gut die Leben der zu Ret­ten­den und letzt­end­lich auch das eige­ne ab“, schil­dert Erwin Rei­ners, Regie­rungs­brand­meis­ter und Prä­si­dent des Feu­er­wehr­ver­bands Ost­fries­land e.V., ein­drück­lich. „Ohne Kame­rad­schafts­geist unter­ein­an­der geht das nicht. Und dazu gehört nicht nur das gemein­sa­me Arbei­ten, son­dern genau­so Team-Gesprä­che vor und vor allem nach Alar­mie­run­gen oder Übun­gen — und unab­hän­gig von Ein­sät­zen ein ‚gemein­sa­mes Miteinander‘“.

Von Reichs­ta­lern für die Ers­ten zu Euros für das Ehrenamt

„Neben den ursäch­li­chen Wehr-Auf­ga­ben, das ‚Ret­ten, Ber­gen, Löschen und Schüt­zen‘, spre­chen wir auch die wich­ti­ge gemein­sa­me, ja fami­liä­re Sei­te an“ erläu­tert Tho­mas Weiss, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Brand­kas­se. „Für die­se sozia­len Aspek­te der Feu­er­wehr-Arbeit sind die heu­ti­gen Zah­lun­gen der soge­nann­ten ‚Sprit­zen­prä­mi­en‘ an die ein­zel­nen Weh­ren gedacht. Vor rund 225 Jah­ren wur­den nur die tat­säch­li­chen Ein­sät­ze der ‚Sprit­zen‘, daher der immer noch gül­ti­ge Name, belohnt. Es hieß ‚10 Reichs­ta­ler für die ers­te Feu­er­wehr am Brand­ort, 5 Reichs­ta­ler für die zwei­te Feu­er­wehr‘. Nach­voll­zieh­bar woll­te man damals Anrei­ze dafür schaf­fen, dass Kame­ra­den mög­lichst schnell vor Ort waren, um zu ret­ten, was unter Zeit­aspek­ten und tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten noch zu ret­ten war – was aber lei­der nicht ganz gerecht war. Die ein­zel­nen Stütz­punk­te waren sowohl unter­schied­lich mobil als auch per­so­nell unter­schied­lich stark besetzt. Und in dich­ter besie­del­ten Regio­nen brann­te es halt öfter als ‚direkt hin­ter dem Deich‘ … Heu­te sind die Zustän­dig­kei­ten kom­mu­nal gere­gelt, wel­che Wehr oder wel­che Weh­ren sich zum Brand­ort bege­ben. Eine ‚Sprit­zen­prä­mie‘ wird aber immer noch gezahlt – und zwar gerecht verteilt!“

Heu­te kaum mehr vor­stell­bar: Bis zum Jahr 1994 besaß die Ost­frie­si­sche das Mono­pol hin­sicht­lich der Gebäu­de­feu­er-Ver­si­che­rung. Das heißt, dass bis vor 28 Jah­ren qua­si 240 Jah­re lang jedes Gebäu­de laut Gesetz gegen die Feu­er­ge­fah­ren bei der Brand­kas­se ver­si­chert sein muss­te. Als das Mono­pol dann fiel, wur­de über die Ein­satz­prä­mie nur für die bei der Brand­kas­se ver­si­cher­ten Gebäu­de nach­ge­dacht. Die­se Dis­kus­si­on war jedoch recht schnell wie­der vom Tisch: Es wird das Ehren­amt je nach Wehr-Grö­ße bzw. ‑Aus­rüs­tung und damit ihrer Anfor­de­rung je ‚Not­fall‘ — und nicht nach ihren ein­zel­nen Ein­sät­zen honoriert!

„Es gibt drei unter­schied­li­che Jah­res-Beträ­ge. Der Betrag rich­tet sich danach, ob es sich um eine Schwer­-punk­t‑, eine Stütz­punkt­feu­er­wehr oder um eine Feu­er­wehr mit Grund­aus­stat­tung han­delt. Sie erhal­ten ent­we­der 650,-, 450,- oder 250,- Euro“ infor­miert Tammo Keck, Fach­ver­ant­wort­li­cher für das Feuerwehr­wesen im Hau­se der Brand­kas­se. „Ins­ge­samt haben wir 14 Schwer­punkt- und 56 Stütz­punkt­weh­ren und 91 Feu­er­weh­ren mit Grund­aus­stat­tun­gen – auf­ge­teilt in ganz Ost­fries­land. Die Stadt Emden hat zusätz­lich und in ers­ter Linie ihre Haupt­be­ruf­li­che Wach­be­reit­schaft, wes­we­gen dort der ‚Betrag für die ehren­amt­li­che Aner­ken­nung‘ rela­tiv nied­rig aus­fällt. Somit erhal­ten in die­sem Jahr die Weh­ren des Land­krei­ses Leer 23.450 Euro, die des Land­krei­ses Aurich 21.300 Euro, die Weh­ren des Land­krei­ses Witt­mund 10.000 Euro und die der Stadt Emden 2.550 Euro. Eigent­lich neh­men wir anläss­lich der jewei­li­gen Haupt­ver­samm­lun­gen gern per­sön­lich über unse­re Geschäfts­stel­len­lei­ter die Gele­gen­heit wahr, über­rei­chen die Beträ­ge und bedan­ken uns für den nun wirk­lich nicht selbst­ver­ständ­li­chen Ein­satz der Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den. Nur haben in die­sem Jahr natür­lich kei­ne Ver­samm­lun­gen statt­ge­fun­den – und so haben sich Erwin Rei­ners und die Kreis- und Stadt­brand­meis­ter ange­bo­ten, die Sum­men und den Dank ent­spre­chend an ‚ihre‘ Feuerwehr­führungskräfte wei­ter­zu­lei­ten, wäh­rend wir direkt überweisen.“

Tho­mas Weiss ergänzt: „Neben den urei­ge­nen Auf­ga­ben der Feu­er­wehr darf man gera­de hier in Ost­fries­land die gesell­schafts­po­li­ti­sche Rol­le der Weh­ren nicht ver­ges­sen! Die vie­len zumeist ehren­amt­li­chen Ein­sät­ze und Tätig­kei­ten und der geleb­te Kame­rad­schafts­geist sind ein­fach unbe­zahl­bar. Und da gebührt den ost­frie­si­schen Weh­ren mit ins­ge­samt rund 11.000 Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den auch in den Alters­ab­tei­lun­gen, Jugend- und Kin­der­feu­er­weh­ren unser höchs­tes Lob! Jede/-r ein­zel­ne Feu­er­wehr­frau/-mann trägt dazu bei, dass wir alle uns in Ost­fries­land ganz schön sicher füh­len können!“

„‚Stell‘ Dir vor es brennt und nie­mand löscht!‘. Das und noch mehr wol­len der Feu­er­wehr­ver­band Ost­fries­land und die Brand­kas­se unbe­dingt ver­mei­den“, schließt Erwin Rei­ners. „Von einer ‚hei­len Welt‘ möch­te ich hier in unse­rem Ost­fries­land nicht spre­chen, aber groß bekla­gen kön­nen wir uns hin­sicht­lich der Anzahl unse­rer Mit­glie­der nicht. Das spricht für sich! Bei unse­ren zahl­rei­chen gemein­sa­men Ein­sät­zen und Unter­neh­mun­gen, auch den Übun­gen, sehen und erle­ben wir, wofür wir uns ein­set­zen! Und bei den inzwi­schen 60 Kin­der- und 112 Jugend­feu­er­weh­ren mit den 931 bzw. 1791 Mit­glie­dern mer­ken wir genau, wann ‚der Fun­ke über­springt‘ … Bei uns ler­nen Kin­der etwas für ihr Leben – mit einer gan­zen Men­ge Spaß! Inso­fern bedan­ke ich mich im Namen der ost­frie­si­schen Weh­ren bei der Brand­kas­se für ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, der Mit­ar­beit in unse­ren Pro­jek­ten und den Hil­fe­stel­lun­gen in unse­rem Alltag!“


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Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi dis­ku­tiert ärzt­li­che Ver­sor­gung in Bunde

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Gesund­heits­mi­nis­ter Phil­ip­pi in Bun­de: Lösungs­an­sät­ze gegen den Hausärztemangel

Bun­de. Die Sicher­stel­lung der haus­ärzt­li­chen Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum bleibt eine der drän­gends­ten Auf­ga­ben der Lan­des­po­li­tik. Bei einer gut besuch­ten Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung in der Dorf­ge­mein­schafts­an­la­ge Bun­de ver­deut­lich­te Nie­der­sach­sens Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi vor rund 120 inter­es­sier­ten Bür­gern und Fach­leu­ten, dass eine rei­ne Erhö­hung der Arzt­quo­te allein nicht aus­rei­chen wird. Neben mehr Medi­zi­nern for­der­te der Minis­ter vor allem eine effi­zi­en­te­re Steue­rung der Patientenströme.

Ein­ge­la­den hat­ten die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em. Letz­te­rer beton­te bereits zur Begrü­ßung die hohe emo­tio­na­le Rele­vanz des The­mas: Der Man­gel belas­te nicht nur die Pati­en­ten, son­dern füh­re auch bei Ärz­ten und Pra­xis­be­leg­schaf­ten zu einer mas­si­ven Überlastung.

Bes­se­re Steue­rung und digi­ta­le Unterstützung

Minis­ter Phil­ip­pi räum­te ein, dass auf­grund der Über­al­te­rung der Ärz­te­schaft und ver­än­der­ter Berufs­ein­stel­lun­gen – weg von der 80-Stun­den-Woche, hin zu einer bes­se­ren Work-Life-Balan­ce – mehr Medi­zi­ner aus­ge­bil­det wer­den müs­sen. Ein zen­tra­les Pro­blem sieht er jedoch in der hohen Fre­quenz der Pra­xis­be­su­che. „Es ist ent­schei­dend, dass wir den Erst­kon­takt ver­bes­sern. Mit einer bes­se­ren Steue­rung kön­nen wir die Zahl der Besu­che deut­lich ver­rin­gern“, so Philippi.

Als Schlüs­sel zur Ent­las­tung nann­te er:

  • Tele­me­di­zin und KI: Ein­satz moder­ner Tech­no­lo­gien zur Vor­ab-Dia­gno­se und Beratung.

  • Büro­kra­tie­ab­bau: Redu­zie­rung des admi­nis­tra­ti­ven Auf­wands, damit wie­der mehr Zeit für die Pati­en­ten bleibt.

  • Koope­ra­ti­on: Eine enge Zusam­men­ar­beit mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KV), um die Struk­tu­ren zukunfts­fä­hig zu machen.

Trotz der bekann­ten Schwach­stel­len hielt der Minis­ter fest: „Wir haben ein exzel­len­tes Gesund­heits­sys­tem. Das muss an die­ser Stel­le auch ein­mal gesagt werden.“

Deut­li­che Kri­tik aus der Ärzteschaft

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on nah­men die anwe­sen­den Medi­zi­ner kein Blatt vor den Mund. Sie kri­ti­sier­ten scharf, dass in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ver­säumt wur­de, aus­rei­chend Stu­di­en­plät­ze zu schaf­fen. Zudem schil­der­ten sie ein­dring­lich, wie unkla­re Zustän­dig­kei­ten und über­bor­den­de Büro­kra­tie den Pra­xis­all­tag läh­men und wert­vol­le Behand­lungs­zeit kosten.

Nico Blo­em ver­sprach zum Abschluss der Ver­an­stal­tung, das The­ma wei­ter­hin mit hoher Prio­ri­tät zu ver­fol­gen: „Mich treibt die ärzt­li­che Grund­ver­sor­gung sehr um. Wir wis­sen um die Her­aus­for­de­run­gen und müs­sen die­se gemein­sam anpa­cken.“ Er unter­strich sein Ziel, eine ver­läss­li­che Ver­sor­gung im Wahl­kreis dau­er­haft sicherzustellen.

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Win­ter­dienst im Land­kreis Leer ver­zeich­net deut­li­chen Anstieg der Einsätze

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Win­ter­dienst im Dau­er­ein­satz: Deut­lich mehr Ein­sät­ze als in Vorjahren

LANDKREIS LEER – Der Win­ter­dienst des Land­krei­ses Leer blickt auf eine außer­ge­wöhn­lich arbeits­in­ten­si­ve Sai­son zurück. Seit über drei Mona­ten sind die Räum- und Streu­fahr­zeu­ge uner­müd­lich im Ein­satz, um ins­ge­samt 376 Kilo­me­ter Kreis­stra­ßen und 250 Kilo­me­ter Rad­we­ge befahr­bar zu hal­ten. Eine aktu­el­le Bilanz ver­deut­licht nun das Aus­maß der Her­aus­for­de­run­gen in die­sem Jahr.


Ein­satz­re­kord am Bau­hof Logabirum

Vom Bau­hof des Stra­ßen- und Tief­bau­am­tes in Leer-Log­abir­um star­te­ten die Mit­ar­bei­ter bis zum 6. Febru­ar bereits zu 55 Ein­sät­zen. Zum Ver­gleich: Im gesam­ten vor­he­ri­gen Win­ter 2024/25 waren es ledig­lich 39, in der Sai­son davor sogar nur 32 Ein­sät­ze. Beson­ders die ers­ten Wochen des aktu­el­len Jah­res for­der­ten das Team mit 45 Aus­fahr­ten fast täglich.

Salz­ver­brauch über­steigt Vor­jah­res­wer­te deutlich

Land­rat Mat­thi­as Groo­te spricht von einem Win­ter, wie man ihn lan­ge nicht mehr erlebt habe. Amts­lei­ter Uwe Wel­zel unter­mau­ert dies mit Zah­len: Bis Anfang Febru­ar wur­den bereits 1.100 Ton­nen Salz aus­ge­bracht. Damit liegt der Ver­brauch schon jetzt weit über dem Gesamt­ni­veau der letz­ten vier Jah­re, das sich meist zwi­schen 700 und 900 Ton­nen beweg­te. Nur der Win­ter 2020/21 bil­de­te mit rund 1.430 Ton­nen eine noch grö­ße­re Ausnahme.

Beson­ders extrem war die Lage am Mitt­woch, den 4. Febru­ar: Wegen Eis­re­gens und gefähr­li­cher Glät­te muss­ten die Fahr­zeu­ge gleich drei­mal aus­rü­cken und allein an die­sem Tag 75 Ton­nen Salz streuen.

Her­aus­for­de­run­gen bei der Logistik

Obwohl der Land­kreis in Log­abir­um Kapa­zi­tä­ten für ins­ge­samt 460 Ton­nen Streu­salz vor­hält, kam es auf­grund der hohen Nach­fra­ge zu Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen. Da das regio­na­le Zwi­schen­la­ger in Lin­gen leer­ge­fah­ren ist, erfolgt der Nach­schub der­zeit direkt aus den Berg­wer­ken, was zu län­ge­ren Trans­port­we­gen führt. Den­noch konn­te der Land­kreis vor Kur­zem eine neue Lie­fe­rung entgegennehmen.

Dank an Ein­satz­kräf­te und Landwirtschaft

Land­rat Groo­te dank­te aus­drück­lich allen Win­ter­diens­ten für ihre Arbeit unter oft gefähr­li­chen Bedingungen:

„Bei Eis­re­gen und Blitz­eis ist es auch für die Mit­ar­bei­ter gefähr­lich, wenn sie mit ihren ton­nen­schwe­ren Fahr­zeu­gen auf spie­gel­glat­ten Stra­ßen unter­wegs sind.“

Ein beson­de­res Lob galt zudem den ört­li­chen Land­wir­ten, die in Not­la­gen unbü­ro­kra­tisch hal­fen und fest­sit­zen­de Streu­fahr­zeu­ge mit ihren Trak­to­ren befrei­ten. Die Bevöl­ke­rung wird wei­ter­hin um Ver­ständ­nis gebe­ten, dass der Win­ter­dienst ange­sichts der Stre­cken­län­ge nicht über­all gleich­zei­tig prä­sent sein kann.

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Stadt Leer sucht rund 270 Wahl­hel­fer für die Kommunalwahlen

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Stadt Leer sucht ehren­amt­li­che Wahl­hel­fer für die Kommunalwahlen

Für die Durch­füh­rung der Kom­mu­nal­wah­len am 13. Sep­tem­ber benö­tigt die Stadt Leer tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung. Ins­ge­samt wer­den rund 270 ehren­amt­li­che Wahl­hel­fer gesucht, die durch ihren Ein­satz einen wesent­li­chen Bei­trag zum demo­kra­ti­schen Pro­zess leis­ten. Die Stadt­ver­wal­tung bemüht sich dabei um einen woh­nungs­na­hen Ein­satz aller Frei­wil­li­gen, um Anfahrts­we­ge und Zeit­auf­wand so gering wie mög­lich zu halten.


Die Auf­ga­ben im Wahllokal

Das Auf­ga­ben­ge­biet der Wahl­hel­fer ist viel­fäl­tig und klar struk­tu­riert. Dazu gehören:

  • Die Prü­fung der Wahl­be­rech­ti­gung der Bürger.

  • Die kon­trol­lier­te Aus­ga­be der Stimmzettel.

  • Die Aus­zäh­lung der Stim­men und die Ermitt­lung des Wahl­er­geb­nis­ses ab 18:00 Uhr.

Um die Belas­tung für den Ein­zel­nen zu redu­zie­ren, wer­den die Teams in eine Vor­mit­tags- und eine Nach­mit­tags­schicht ein­ge­teilt. Eine Anwe­sen­heit über den gesam­ten Tag ist somit nicht erfor­der­lich. Ledig­lich zur gemein­sa­men Aus­zäh­lung ab 18:00 Uhr tritt das gesam­te Team wie­der zusammen.

Wer kann Wahl­hel­fer werden?

Inter­es­sier­te Bür­ger müs­sen fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfüllen:

  1. Besitz der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit oder die eines EU-Mitgliedstaates.

  2. Voll­endung des 16. Lebens­jah­res am Wahltag.

  3. Seit min­des­tens drei Mona­ten gemel­de­ter Wohn­sitz in der Stadt Leer.

Auf­wands­ent­schä­di­gung und Kontakt

Als Aner­ken­nung für das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment zahlt die Stadt Leer ein finan­zi­el­les „Dan­ke­schön“ in Höhe von 40,00 EUR.

Bür­ger, die bereit sind, die­ses wich­ti­ge Ehren­amt zu über­neh­men, kön­nen sich direkt an das Wahl­amt wenden:

  • E‑Mail: wahlen@leer.de

  • Tele­fon: 0491 9782 223

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...

Veranstaltung

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Ost­fries­lands Sound fei­ert Jubiläum

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Jubi­lä­ums­kon­zert bei frei­em Eintritt Seit 15 Jah­ren steht LAKESIDE PARK für hand­ge­mach­te Live­mu­sik mit Cha­rak­ter....

Veranstaltung

101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

Ein Jahr­hun­dert Zeit­ge­schich­te: Film­vor­füh­rung zum 101. Geburts­tag von Albrecht Weinberg Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Albrecht Wein­berg, der...

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...