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Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se sichern 4.500 Kin­dern Radfahrausbildung

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Im Hau­se der Brand­kas­se wur­de Ver­tre­tern der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten das neue Unter­richts­ma­te­ri­al im Wert von rund 20.000 Euro über­ge­ben (v.l.n.r.): Clau­dia Wil­ting (Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen), Hans-Frie­del Walt­her (Vors. VW Aurich), Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) und Hajo Reer­s­he­mi­us (Gebiets­be­auf­trag­ter der Ost­frie­si­schen VWs und Vors. VW Norden)

Rad­fahr­aus­bil­dung ost­fries­land­weit zum sieb­ten Mal – aktua­li­siert und auch online!

Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se sichern 4.500 Kin­dern Radfahrausbildung

Für 4.500 ‚klei­ne Ost­frie­sin­nen und Ost­frie­sen‘ in der 3. und 4. Schul­klas­se erhal­ten die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten durch die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se diver­ses druck­fri­sches und aktua­li­sier­tes Unter­richts­ma­te­ri­al für die Rad­fahr­aus­bil­dung – neben den ‚Papier­versionen‘ wie­der zusätz­lich mit einem Online-Übungs­por­tal. Die rund 130 Grund­schu­len in Ost­fries­land bekom­men bei den Ver­kehrs­wächt­lern auf Anfor­de­rung das Mate­ri­al im Wert von rund 20.000 Euro kos­ten­los. Damit ist die ost­frie­si­sche Rad­fahr­aus­bil­dung zum sieb­ten Mal in Fol­ge für ein wei­te­res Jahr gesi­chert!

„Für unse­re Kin­der ist das Fahr­rad immer noch das Ver­kehrs­mit­tel Nr. 1 und eine tol­le Mög­lich­keit in der per­sön­li­chen Ent­wick­lung, selbst mobil und vom ‚Eltern­ta­xi‘ unab­hän­gi­ger zu wer­den!“ schil­dert Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. „Des­halb ist die soge­nann­te ‚Rad­fahr­aus­bil­dung‘ in den Grund­schul­klas­sen ein wich­ti­ger Teil der schu­li­schen Mobi­li­täts­er­zie­hung. Nach dem Beschluss des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums müs­sen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 3. oder 4. Klas­se an einer Rad­fahr­aus­bil­dung teil­neh­men! Ein schwie­ri­ges ‚Coro­na-Jahr‘ liegt hin­ter uns – jetzt wird die Arbeit vor Ort hof­fent­lich wenig Ein­schrän­kun­gen unter­wor­fen sein. Unse­re Unter­la­gen zur Rad­fahr­aus­bil­dung mit den Online­por­ta­len für das Ler­nen zuhau­se erwie­sen sich in den letz­ten Jah­ren als sehr hilf­reich für Lehr­kräf­te und Schul­kin­der — gera­de auch in der Zeit des Home­schoo­lings. Zum Glück wer­den wir Ver­kehrs­wach­ten bzw. die Schu­len bei unse­rer Auf­ga­be seit Jah­ren von der Brand­kas­se unter­stützt, die qua­si die Hälf­te der Kos­ten über­nimmt. Allein könn­ten wir Ver­kehrs­wach­ten das nicht stemmen.“

Dar­an knüpft Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se: „Pünkt­lich zu den anste­hen­den  Fahr­rad­prü­fun­gen in den Schu­len erhal­ten die Ver­kehrs­wach­ten heu­te von uns jeweils 4.500 aktua­li­sier­te Arbeits­hef­te, Übungs­bö­gen, Test­bö­gen, Auf­kle­ber und Fahr­rad­päs­se für die ‚neu­en‘ Dritt- und Viert­kläss­ler. Alles aus einem ‚Mate­ri­al-Guss‘, damit die Kin­der sich bes­ser zurecht fin­den. Mit der dies­jäh­rig erhöh­ten Auf­la­ge hof­fen wir, dass mög­li­che Rück­staus auf­grund der ‚Coro­na-Bedin­gun­gen‘ bewäl­tigt wer­den … an uns und den Unter­la­gen darf es nicht hapern!“ Zum sieb­ten Mal in Fol­ge ist der ost­frie­si­sche Schul­jah­res­be­darf gesi­chert, zusätz­lich zu bereits gelie­fer­ten Hand­bü­chern für Lehr­kräf­te. Das Ziel von Ver­kehrs­wacht und Brand­kas­se ist das Ver­mei­den von Unfäl­len. „Fahr­rä­der haben lei­der kei­ne Knautsch­zo­ne!“ so Foetz­ki. „Unser Augen­merk liegt beson­ders auf den Ver­kehrs­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­gern. Je frü­her unse­re Kin­der es ler­nen, sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu ver­hal­ten, des­to bes­ser! Wir freu­en uns unglaub­lich dar­über, dass die Rad­fahr-Unfall­zah­len der letz­ten sie­ben Jah­re mit Kin­dern bis 14 Jah­re ins­ge­samt rück­läu­fig sind und es glück­li­cher­wei­se zu kei­nem Unfall mit Todes­fol­ge kam!“

Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich, infor­miert: „Betrach­ten wir aus­schließ­lich ein­mal die Ziel­grup­pe ‚Kin­der bis 14 Jah­re‘: Bun­des­weit kam es hier laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt in dem Jahr 2020 im Stra­ßen­ver­kehr zu 9.242 Rad­fahr­un­fäl­len mit Per­so­nen­schä­den. Hier­bei waren die häu­figs­ten Fehl­ver­hal­ten eine fal­sche Stra­ßen­be­nut­zung, Feh­ler beim Abbie­gen und Vor­fahrts­miss­ach­tun­gen. Ost­fries­land­weit gab es in 2020 ins­ge­samt 111 (2014: 158, 2019: 140) Kin­der-Rad­fahr­un­fäl­le. Wenn wir uns die letz­ten Jah­re vor und mit unse­rem Unter­richts­ma­te­ri­al in Ost­fries­land anschau­en, waren in 2020 105 6–14jährige in Rad­fahr­un­fäl­le ver­wi­ckelt (2014: 155, 2019: 135). Von die­sen 105 Kin­dern wur­den 13 schwer und 73 leicht ver­letzt. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr mit all sei­nen Risi­ken ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Und hier ist jeder ein­zel­ne Ver­kehrs­teil­neh­men­de als Vor­bild gefragt!“

 

Die Rad­fahr­aus­bil­dung kom­bi­niert das Arbeits­heft mit einem digi­ta­len Übungs­por­tal! Reer­s­he­mi­us: „Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten eige­ne Arbeits­hef­te. Metho­disch-abwech­se­lungs­reich wer­den die Aus­bil­dungs­in­hal­te ver­mit­telt: Grund­la­gen (z.B. ver­kehrs­si­che­re Fahr­rä­der, Fahr­rad­we­ge und –hel­me), Fah­ren im Stra­ßen­ver­kehr (z.B. Vor­fahrts­re­geln, Kreis­ver­kehr, Rechts­fah­ren – Abstand hal­ten), Gefah­ren (z.B. lin­ke Rad­we­ge, Tote Win­kel) und was sonst noch wich­tig ist (z.B. Ers­te Hil­fe). Die Kin­der ler­nen, sich sicher, fle­xi­bel und umsich­tig zu ver­hal­ten. Die lei­der ein­ge­schränk­te Moto­rik bei vie­len ‚Klei­nen‘ erschwert zusätz­lich das siche­re eige­ne Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr – für Eltern mit­un­ter eine über­ra­schen­de Erkenntnis!“

„Heu­te bezieht die Ver­kehrs­er­zie­hung ein­fach digi­ta­les Ler­nen ein“ ergänzt Signe Foetz­ki. „Jedes ein­zel­ne Arbeits­heft besitzt eine indi­vi­du­el­le Code­num­mer zur Ein­wahl in ein Übungs-Por­tal. Damit kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowohl im Unter­richt als auch zu Hau­se online eigen­stän­dig üben und sich auf die Prü­fung vor­be­rei­ten. Über 20 Fil­me, diver­se Zuord­nungs­übun­gen, Spie­le, Rät­sel und Bewe­gungs­an­re­gun­gen ste­hen zur Ver­fü­gung. Und ein wei­te­rer Vor­teil des Por­tals liegt in der Ein­be­zie­hung der Eltern, die dort erfah­ren, wie sie ihre Kin­der beim Ler­nen unter­stüt­zen können.“

Das Stich­wort nimmt Clau­dia Wil­ting, Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen, gern auf: „In unse­rem Unter­richt bemer­ken wir in den letz­ten Jah­ren ins­ge­samt deut­li­che Ver­bes­se­run­gen des Ver­hal­tens der Kin­der. Unse­re Schu­le liegt an einer stark fre­quen­tier­ten Lan­des­stra­ße zur Nord­see­küs­te, auf der oft Orts­frem­de viel zu schnell fah­ren. Mei­ne Kol­le­gin­nen und ich sind immer wie­der erstaunt und stolz, wie gut die ‚Rechts-vor-links-Regel‘ beherrscht und wie­viel Obacht ins­ge­samt an den Tag gelegt wird! Durch die neu­en Unter­la­gen schnei­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei Lern­kon­trol­len bes­ser ab, schwä­che­re pro­fi­tie­ren von dem Übungs­por­tal und der Unter­richt an sich und das The­ma ‚Mobi­li­täts­er­zie­hung‘ wer­den ein­fach attrak­ti­ver. Die Kom­bi­na­ti­on von dem Arbeits­heft für die Schu­le und dem Übungs­por­tal für Zuhau­se ist her­vor­ra­gend. An alle Schul­lei­ten­den kann ich nur appel­lie­ren, ihren Mate­ri­al-Bedarf bei ihrer Ver­kehrs­wacht vor Ort zu melden.“

27.000 Kin­der seit 2016 versorgt

„Der Erfolg gibt uns Recht“ erläu­tert Foetz­ki. „Wir hören von vie­len Leh­ren­den in ganz Ost­fries­land von sol­chen Erfolgs­er­leb­nis­sen. Immer­hin haben wir die gesam­ten Unter­la­gen seit 2016 ja schon rund 27.000 Kin­dern und den ver­ant­wort­li­chen 200 Grund­schul­lehr­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt bzw. lie­fern sie ab sofort aus! Und wir reden dabei von einem Wert von rund 110.000 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten tra­gen einen Teil, den ‚Löwen­an­teil‘ über­neh­men wir! Selbst­ver­ständ­lich ist jeder Unfall ein Unfall zu viel – aber es kann ja nie­mand die durch rich­ti­ges Ver­hal­ten ver­hin­der­ten, unge­sche­he­nen Unfäl­le zählen!“

„Und Erfolg macht stolz“ ergänzt Walt­her. „In unse­rer Prä­ven­ti­ons­ar­beit füh­len wir uns immer bestä­tigt, wenn wir rich­ti­ges Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr beob­ach­ten! Zum Abschluss der Rad­fahr­aus­bil­dung müs­sen die Kin­der 20 Fra­gen auf dem Test­bo­gen beant­wor­ten. Und danach ‚doku­men­tie­ren‘ der offi­zi­ell von uns über­reich­te Fahr­rad-Pass und der Auf­kle­ber die erfolg­rei­che Teil­nah­me an der Aus­bil­dung — und sind für die Mäd­chen und die Jun­gen ein ver­dien­ter Lohn, auf den sie sehr, sehr stolz sind.“

„Gera­de im länd­li­chen Bereich gibt es vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die auf­grund des gerin­gen Ver­kehrs-auf­kom­mens weni­ge Gele­gen­hei­ten haben, die Regeln des Stra­ßen­ver­kehrs zu üben. Am bes­ten stei­gen Eltern als Vor­bild selbst aufs Rad!“ Resü­miert Reer­s­he­mi­us: „Hier in Ost­fries­land ist man in guten Hän­den: Das gesam­te Unter­richts­ma­te­ri­al wird den Schu­len kos­ten­los von den Ver­kehrs­wach­ten zur Ver­fü­gung gestellt. Wie­der ein­mal durch die Unter­stüt­zung der Brand­kas­se, die damit eine kon­ti­nu­ier­li­che Aus­stat­tung sichert. Und dafür bedan­ken wir uns auch im Namen der Eltern und Lehrkräfte!

 

Die Ansprech­part­ner vor Ort:                                                 

Aurich:                info@verkehrswacht-aurich.de 

Emden:                heinzwweber@aol.com                                             

Leer:                     verkehrswacht-leer@web.de

Nor­den:              verkehrswacht-norden@ewe.net          

Witt­mund:         klauswilbers@aol.com


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Gal­li­markt 2026 in Leer: 7 neue Fahr­ge­schäf­te, gro­ßes Feu­er­werk und Programm

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Tra­di­tio­nel­le High­lights und sie­ben neue Fahrgeschäfte

Vom 14. bis 18. Okto­ber 2026 wird Leer wie­der zum Mit­tel­punkt der Regi­on. Rund eine hal­be Mil­li­on Men­schen wer­den zum Gal­li­markt erwar­tet. Mit rund 250 Geschäf­ten, 21 Groß­fahr­ge­schäf­ten und zahl­rei­chen Pro­gramm­hö­he­punk­ten bie­tet die fünf­te Jah­res­zeit der Stadt auch in die­sem Jahr eine Mischung aus Tra­di­ti­on, Unter­hal­tung und neu­en Attraktionen.

Beim Pres­se­ge­spräch infor­mier­ten Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Mit­ar­bei­ten­de des städ­ti­schen Ord­nungs­am­tes, Ver­tre­ter des Schau­stel­ler­ver­ban­des sowie der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer-Emden über das Pro­gramm, neue und tra­di­tio­nel­le Ange­bo­te, das Ver­kehrs- und Sicher­heits­kon­zept sowie wich­ti­ge Hin­wei­se für Besucher.

Sie­ben neue Groß­fahr­ge­schäf­te beim Gallimarkt

Ins­ge­samt ste­hen auf dem Gal­li­markt 2026 21 Groß­fahr­ge­schäf­te. Gleich sie­ben davon sind in die­sem Jahr erst­mals in Leer dabei.

Zu den Neu­hei­ten gehört das 65 Meter hohe „Infi­ni­ty 2.0“. Für Action sor­gen außer­dem die Fahr­ge­schäf­te „Mach 1“, „Play­ball“, „Heroes“ und „The Beast – Hulk vs. Tha­nos“.

Auch für die­je­ni­gen, die es etwas sprit­zi­ger mögen, gibt es eine Neu­heit: Die Wild­was­ser­bahn „Big Splash“ kommt erst­mals nach Leer. Hin­zu kommt die his­to­ri­sche Über­schlag­s­chau­kel „Loo­ping The Loop“, die aus­schließ­lich durch eige­ne Kraft ange­trie­ben wird.

Eben­falls neu auf dem Gal­li­markt ist das Lauf­ge­schäft „Cha­os­fa­brik“.

Mit rund 250 Geschäf­ten ins­ge­samt soll der Gal­li­markt wei­ter­hin Ange­bo­te für unter­schied­li­che Alters­grup­pen bie­ten. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst beton­te dabei ins­be­son­de­re den Cha­rak­ter des Gal­li­mark­tes als Fami­li­en­fest.

Für die Stadt Leer und die gesam­te Regi­on sei der Gal­li­markt von gro­ßer Bedeu­tung. Im Mit­tel­punkt stün­den aber vor allem die hun­dert­tau­sen­den Besu­cher, die sich jedes Jahr dar­auf freu­en, die Gal­li­markt­ta­ge gemein­sam mit Fami­lie, Freun­den und Bekann­ten zu verbringen.

Gal­li­vi­eh­markt eröff­net die Gallimarkt-Woche

Noch bevor der eigent­li­che Gal­li­markt beginnt, steht der tra­di­tio­nel­le Gal­li­vi­eh­markt auf dem Pro­gramm. Am Diens­tag, 13. Okto­ber 2026, ab 15 Uhr star­tet der Auf­trieb der Tiere.

Die Vieh­markt­meis­ter Hin­ne­rich Bak­ker und Mar­kus Wie­ne­kamp rech­nen in die­sem Jahr mit rund 800 Tie­ren, dar­un­ter zahl­rei­che Kleintiere.

Neben dem tra­di­tio­nel­len Vieh­han­del gibt es auch ein Rah­men­pro­gramm. Dazu gehört der ange­schlos­se­ne Mit­tel­al­ter­markt mit dem „Clan Of Ker­ry“. Außer­dem kön­nen Besu­cher eine Aus­stel­lung his­to­ri­scher Tech­nik besichtigen.

Eröff­nung am Mitt­woch vor dem His­to­ri­schen Rathaus

Der offi­zi­el­le Auf­takt des Gal­li­mark­tes fin­det tra­di­tio­nell vor dem His­to­ri­schen Rat­haus statt. Die Eröff­nung beginnt am Mitt­woch um 11:30 Uhr.

Am Don­ners­tag folgt der Tag der Betrie­be und Ver­ei­ne. Für die jün­ge­ren Gal­li­markt­be­su­cher gibt es an die­sem Tag eben­falls ein beson­de­res High­light: Ab 14 Uhr steht der belieb­te Auf­tritt der Super­hel­den auf dem Programm.

Gro­ßes Feu­er­werk am Freitag

Ein Höhe­punkt des Gal­li­mark­tes ist auch in die­sem Jahr das Feu­er­werk am Hafen. Es beginnt am Frei­tag ab 22 Uhr.

Nach Anga­ben des Ver­eins rei­sen­der Schau­stel­ler Ost­fries­land e. V. soll das Feu­er­werk 2026 län­ger und grö­ßer aus­fal­len. Geplant sind zudem Figu­ren, die es in die­ser Form bis­lang noch nicht in der Regi­on gege­ben haben soll.

Lam­pion­fahrt, Got­tes­dienst und ver­kaufs­of­fe­ner Sonntag

Am Sams­tag steht mit der Lam­pion­fahrt im Hafen ein wei­te­rer tra­di­tio­nel­ler Pro­gramm­punkt auf dem Plan. Sie beginnt um 18:45 Uhr.

Der Sonn­tag star­tet um 10 Uhr mit dem Schau­stel­ler­got­tes­dienst im Fest­zelt. Anschlie­ßend öff­nen die Geschäf­te beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag im gesam­ten Stadt­ge­biet ab 12 Uhr.

Eine wei­te­re Neue­rung gibt es am Sonn­tag­nach­mit­tag: Im Fest­zelt wird um 14 Uhr und um 16:30 Uhr jeweils eine Zau­ber­show für Kin­der angeboten.

Zum Abschluss des Tages war­tet ab 18 Uhr die Hap­py Hour auf dem Gal­li­markt.

Bewähr­tes Sicher­heits­kon­zept wird fortgeführt

Damit die zahl­rei­chen Besu­cher den Gal­li­markt sicher erle­ben kön­nen, haben Stadt, Poli­zei, Feu­er­wehr, DRK und Markt­ver­wal­tung erneut ein umfang­rei­ches Sicher­heits­kon­zept vorbereitet.

Das bereits im ver­gan­ge­nen Jahr ein­ge­setz­te Zufahrts­schutz­kon­zept kommt auch 2026 wie­der zum Einsatz.

Im Sicher­heits­pool neben dem Rie­sen­rad sind Feu­er­wehr, DRK, Poli­zei und Markt­ver­wal­tung täg­lich vom Beginn bis eine Stun­de nach Ende des Gal­li­mark­tes erreichbar.

Das Ver­an­stal­tungs­ge­län­de wird außer­dem kon­se­quent per Video beob­ach­tet. Ziel ist es, beson­ders hohe Per­so­nen­dich­ten früh­zei­tig zu erken­nen und bei Bedarf die Besu­cher­strö­me gezielt zu len­ken und zu entzerren.

Ins­ge­samt sind täg­lich mehr als 100 Ein­satz­kräf­te auf dem Gelän­de aktiv, um gemein­sam für die Sicher­heit der Besu­cher zu sorgen.

Kos­ten­lo­ses Kinderfinder-Armband

Für Fami­li­en gibt es erneut das kos­ten­lo­se „Kinderfinder“-Armband. Die Arm­bän­der sind im Sicher­heits­pool und bei allen Kin­der­fahr­ge­schäf­ten erhältlich.

Auf dem Arm­band kön­nen Kon­takt­da­ten ein­ge­tra­gen wer­den. Soll­ten Kin­der und Eltern auf dem stark besuch­ten Gal­li­markt von­ein­an­der getrennt wer­den, kann dies dabei hel­fen, schnell wie­der zusammenzufinden.

Kei­ne Glas­fla­schen und Dosen auf dem Festgelände

Aus Sicher­heits­grün­den ist die Mit­nah­me von Glas­fla­schen und Dosen auf das Fest­ge­län­de ver­bo­ten.

Dar­über hin­aus appel­lie­ren die Ver­ant­wort­li­chen erneut an die Besu­cher, kei­ne Hun­de mit auf das Fest­ge­län­de zu brin­gen. Dies sei ins­be­son­de­re mit Blick auf das Tier­wohl nicht sinnvoll.

Anrei­se mit Bus und Bahn empfohlen

Bei der Anrei­se hof­fen die Ver­ant­wort­li­chen auf eine mög­lichst brei­te Nut­zung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV).

Auch 2026 bie­ten die Bus­li­ni­en im Land­kreis zahl­rei­che Son­der­fahr­ten zum Gal­li­markt und zurück an. Besu­cher soll­ten die­se Ange­bo­te nut­zen und sich recht­zei­tig über die jewei­li­gen Fahr­plä­ne informieren.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Gal­li­markt 2026 online

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm des Gal­li­mark­tes 2026, zu den Regeln auf dem Fest­ge­län­de sowie zu Ver­kehrs­re­ge­lun­gen, Anrei­se und Park­mög­lich­kei­ten sind online bei der Stadt Leer abrufbar.

Infor­ma­tio­nen zum Gal­li­markt 2026 – Stadt Leer

Gal­li­markt auch The­ma im Rathaus-Podcast

Auch der Rat­haus-Pod­cast „kurz­erk­LEERt“ beschäf­tigt sich in sei­ner aktu­el­len Fol­ge mit dem Gal­li­markt. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Markt­meis­ter Micha­el Mey­er spre­chen über die Geschich­te des tra­di­ti­ons­rei­chen Mark­tes, per­sön­li­che Gal­li­markt-Erin­ne­run­gen und die Höhe­punk­te des dies­jäh­ri­gen Programms.

Der Pod­cast ist unter kurz-erkleert.podigee.io sowie auf den gän­gi­gen Pod­cast-Platt­for­men verfügbar.

🎡 Wir Leera­ner berich­tet rund um den Gal­li­markt!

Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ des Lese­r­ECHO-Ver­lags beglei­tet den Gal­li­markt auch in die­sem Jahr mit aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, Ver­an­stal­tungs­tipps, Fotos und Berich­ten.
Bei­trä­ge aus dem Lese­r­ECHO-Por­tal wer­den dabei regel­mä­ßig auf Face­book ver­öf­fent­licht und errei­chen so zusätz­lich vie­le Men­schen in der Regi­on.

❤️ Und wie immer gilt: Alle Bei­trä­ge im Lese­r­ECHO-Por­tal sind ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahl­schran­ken lesbar.

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Land­frau­en Sta­pel­moor stär­ken Zusam­men­halt: Mehr als 70 Mit­glie­der enga­gie­ren sich

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Land­frau­en in Sta­pel­moor set­zen auf Zusam­men­halt und Gemeinschaft

Sta­pel­moor – Seit rund neun Mona­ten steht bei den Land­frau­en Sta­pel­moor ein neu­er Vor­stand an der Spit­ze. Das Team hat die Ver­eins­ar­beit neu orga­ni­siert und möch­te dabei ins­be­son­de­re den Zusam­men­halt und das Mit­ein­an­der stär­ken. Bei einem Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em berich­te­ten die Land­frau­en über ihre Arbeit, aktu­el­le The­men und ihre wei­te­ren Pläne.

„In einer Zeit, in der der Zusam­men­halt immer weni­ger wird, wol­len wir uns für das Mit­ein­an­der ein­set­zen“, erklär­te Rie­ke Kula aus dem neu­en Teamvorstand.

Beglei­tet wur­de Nico Blo­em bei sei­nem Besuch vom SPD-Stadt­rats­frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Hel­mut Geu­ken, Rats­herrn Gün­ter Geer­des und Orts­vor­ste­her Bern­hard Sie­mons. Blo­em wür­dig­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Land­frau­en: „Die Land­frau­en ste­hen für Gemein­sinn und Zusam­men­halt. Das erle­be ich auch hier wie­der. Herz­li­chen Dank für die ehren­amt­li­che Arbeit.“

Mehr als 70 Mit­glie­der enga­gie­ren sich

Die Land­frau­en Sta­pel­moor zäh­len etwas mehr als 70 Mit­glie­der. Regel­mä­ßig tref­fen sie sich zu gemein­sa­men Ver­an­stal­tun­gen und Akti­vi­tä­ten. Dazu gehö­ren unter ande­rem Klön­a­ben­de, bei denen der per­sön­li­che Aus­tausch und die Pfle­ge der Gemein­schaft im Mit­tel­punkt stehen.

Auch der Kon­takt unter­ein­an­der ist den Land­frau­en wich­tig. Gleich­zei­tig möch­te der Ver­ein künf­tig ver­stärkt den Nach­wuchs anspre­chen und jün­ge­re Frau­en für die Arbeit der Land­frau­en gewinnen.

Pfle­ge und Ärz­te­man­gel als Gesprächsthemen

Der Besuch von Nico Blo­em bot den Land­frau­en außer­dem die Gele­gen­heit, The­men anzu­spre­chen, die sie und die Men­schen vor Ort beschäf­ti­gen. Dazu gehör­ten unter ande­rem die Pfle­ge und der Ärz­te­man­gel.

Im gemein­sa­men Gespräch ging es damit auch um Fra­gen, die über die Ver­eins­ar­beit hin­aus­rei­chen und für die Ent­wick­lung des länd­li­chen Rau­mes von Bedeu­tung sind.

Blo­em lud die Land­frau­en zudem zu einem Besuch des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges ein. Das Ange­bot stieß auf Inter­es­se und wur­de von den Land­frau­en ger­ne angenommen.

Lob für ehren­amt­li­ches Engagement

Nico Blo­em beton­te die Bedeu­tung der Land­frau­en für das gesell­schaft­li­che Leben vor Ort. „Ich schät­ze die Arbeit der Land­frau­en Sta­pel­moor sehr. Sie inves­tie­ren so viel Arbeit, Zeit und Lei­den­schaft. Sie schaf­fen Momen­te der Begeg­nung und sind immer prä­sent. Bei allen Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen sind die Land­frau­en ver­tre­ten. Gut, dass wir unse­re Land­frau­en haben“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Damit wur­de beim Besuch in Sta­pel­moor deut­lich, wel­chen Stel­len­wert die ehren­amt­li­che Arbeit der Land­frau­en für das Gemein­schafts­le­ben hat.

 

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Leer: Voll­sper­rung von Neu­er Stra­ße und Rat­haus­stra­ße am 5. Okto­ber wegen Kranarbeiten

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Voll­sper­rung in Leer: Neue Stra­ße und Rat­haus­stra­ße am 5. Okto­ber gesperrt

In Leer kommt es am Mon­tag, 5. Okto­ber 2026, zu einer vor­über­ge­hen­den Voll­sper­rung im Bereich der Neu­en Stra­ße und Rat­haus­stra­ße. Grund sind not­wen­di­ge Kran­ar­bei­ten zur Durch­füh­rung von Arbei­ten am Rat­haus­turm.

Die Sper­rung gilt vor­aus­sicht­lich von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und erfolgt gemäß § 45 Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung (StVO) für den Durchgangsverkehr.

Wel­che Berei­che sind betroffen?

Gesperrt wer­den der Ein­mün­dungs­be­reich Königstraße/Neue Stra­ße sowie die Rat­haus­stra­ße auf Höhe des His­to­ri­schen Rat­hau­ses. Der Bereich kann wäh­rend der Arbei­ten nicht mit Kraft­fahr­zeu­gen durch­fah­ren werden.

Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen den Bau­stel­len­be­reich wei­ter­hin pas­sie­ren. Aller­dings ist die Durch­fahrt bezie­hungs­wei­se der Durch­gang auf­grund der Bau­ar­bei­ten nur ein­ge­schränkt mög­lich.

Zufahrt für Anlie­ger bleibt teil­wei­se möglich

Für die Anlie­ger der Neu­en Stra­ße wird die Zufahrt wei­ter­hin bis zum Park­platz an der Waa­ge ermöglicht.

Das bestehen­de Durch­fahrts­ver­bot auf Höhe der Neu­en Stra­ße Nr. 10 wird für die Dau­er der Sper­rung abge­deckt. Dadurch ist die Durch­fahrt durch die Neue Stra­ße aus Rich­tung Park­platz möglich.

Umlei­tung für den Kraftfahrzeugverkehr

Für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr wird eine Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Die­se führt über:

Neue Stra­ße → Gro­nin­ger Stra­ße → An der Seeschleuse

Die Umlei­tungs­stre­cke wird ent­spre­chend ausgeschildert.

Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Anbrin­gung bezie­hungs­wei­se Auf­stel­lung der Ver­kehrs­zei­chen in Kraft.

Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten am 5. Okto­ber 2026 im Bereich des His­to­ri­schen Rat­hau­ses mit Ein­schrän­kun­gen rech­nen und die aus­ge­schil­der­te Umlei­tung beachten.

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