Blaulicht
Einzelhandel — Wechselfallentrick
Am 13.08.2020 um 16:45 Uhr kam es in einer Buchhandlung in der Leeraner Altstadt zu einem sogenannten Wechselfallentrick. Eine bislang unbekannte Frau gab vor, dass sie ein Spiel für 15 Euro kaufen und dieses mit einem 200 Euro-Schein bezahlen wolle. Durch die Geschädigte wurde der 200 Euro-Schein abgelehnt, woraufhin die ca. 40 Jahre alte Verdächtige der Geschädigten zur Bezahlung einen 100 Euro Schein reichte. Als das Wechselgeld von 85 Euro seitens der Geschädigten zurückgegeben wurde, stiftete die Verursacherin Verwirrung, in dem sie behauptete, das Spiel würde nur 5 Euro kosten.
Die Verkäuferin nahm daraufhin Wechselgeld und Spiel wieder an sich und gab den zur Zahlung genutzten 100 Euro Schein wieder zurück. Bei der späteren Kassenabrechnung wurde dann festgestellt, dass die Verursacherin bei der Rückgabe des Geldes einen 50 Euro-Schein zurückbehalten hatte. Die Geschädigte teilt mit, das es sich bei der Verdächtigen um eine kleine Frau mit dichten schwarzen Haaren handelte, die mit Akzent sprach.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Wechselfallentricks sehr häufig vorkommen. In vielen Fällen werden geringe Beträge mit großen Geldscheinen bezahlt. Eine andere Variante ist, dass Güter zu hohen Preisen gekauft und kurze Zeit später wieder zurückgebracht werden. In beiden Varianten wird an der Kasse Verwirrung gestiftet und die Täter versuchen zwischenzeitlich immer wieder Geldbeträge in die Hand zu nehmen und hin und her zu reichen.
Dabei verschwinden dann Geldbeträge, die erst in der späteren Kassenabrechnung auffallen. Mitarbeiter im Einzelhandel können sich gerne bei der polizeilichen Präventionsstelle der Polizeiinspektion Leer/Emden näher informieren. Senden Sie eine E‑Mail mit Ihren Kontaktdaten an: praevention@pi-ler.polizei.niedersachsen.de.
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Schutz und Harmonie – diese Bedeutungen werden der Blume des Lebens zugeschrieben.
Flower of Life – Die Blume des Lebens
Der Blume des Lebens wird eine schützende und harmonisierende Wirkung nachgesagt. In der Esoterik wird diesem Symbol eine Schutzwirkung gegen Elektrosmog zugesprochen, sogar ist die Blume des Lebens für die “Belebung” von Wasser bekannt. Die Kraft der harmonisch perfekt ausgerichteten sieben Kreise versetzen die sieben Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser, Luft und Leere in positive Schwingungen.
Die Blume des Lebens ist weltweit auf zahlreichen Ornamenten zu finden. Grabanlagen, Kirchen sowie Tempel weisen dieses Symbol auf. Eine der derzeit ältesten Darstellungen wurde im Palast von König Aššur-bāni-apli in Dur Šarrukin aus dem Jahr 645 v. Chr. entdeckt.
In unserem Shop finden Sie unter anderem die Blume des Lebens, Baum des Lebens, Om-Symbol, Merkaba, Metatron, Sahasrara, Sri Yantra, Chartes Labyrinth, Engel-Symbole, Lilie, Lotusblüte, Liegende Acht, Gingoblatt, Herz-Symbol, Spirale links und Spirale rechts, Choku Rei, Triskele, Yin Yang, Bagua und weitere Energiesymbole.
Jedes Energiesymbol prägt die Esoterik-Manufaktur “Esoterik1” aus 26810 Ihren – Ostfriesland im hochwertigen GOLD- und SILBER-Prägedruck.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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