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Frisch saniert: Rad­weg in Die­ler­hei­de lädt wie­der zur siche­ren Fahrt ein

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Sanier­ter Rad­weg in Die­ler­hei­de bringt Freu­de für Radfahrer

End­lich ist es soweit: Der Rad­weg ent­lang der Die­ler­hei­der Stra­ße, genau­er gesagt der Kreis­stra­ße 32, erstrahlt nach einer umfang­rei­chen Sanie­rung in neu­em Glanz. Über eine Län­ge von etwa 830 Metern hat das Stra­ßen- und Tief­bau­amt des Land­krei­ses Leer den Weg wie­der auf Vor­der­mann gebracht.

Vor der Sanie­rung war der Zustand des Rad­wegs bedau­er­lich schlecht. Uneben­hei­ten, ver­sack­te Pflas­ter­stei­ne und sogar eini­ge Abbrü­che stell­ten eine Gefahr für Rad­fah­rer dar. Doch jetzt kön­nen sich alle Rad­ler freu­en: Eine flei­ßi­ge Kolon­ne des Stra­ßen- und Tief­bau­am­tes hat in meh­re­ren Bau­ab­schnit­ten gan­ze Arbeit geleis­tet, um den Rad­weg wie­der sicher und kom­for­ta­bel zu machen.

Der Sanie­rungs­pro­zess war umfas­send: Zunächst wur­den die alten Stei­ne behut­sam ent­fernt und zwi­schen­ge­la­gert. Danach erfolg­te eine Neu­pro­fi­lie­rung des Unter­baus, um sämt­li­che Uneben­hei­ten aus­zu­glei­chen. Beson­ders posi­tiv ist die Ergän­zung einer neu­en Bord­an­la­ge aus Beton, die den Rad­weg nun zusätz­lich sta­bi­li­siert und sei­ne Nut­zung siche­rer macht. Anschlie­ßend wur­den die alten Pflas­ter­stei­ne sorg­fäl­tig wie­der­ver­wen­det, was nicht nur kos­ten­ef­fi­zi­ent, son­dern auch umwelt­freund­lich ist.

 


 

Die gelun­ge­ne Sanie­rung des Rad­wegs in Die­ler­hei­de zeigt, wie wich­tig die kon­ti­nu­ier­li­che Instand­hal­tung der Infra­struk­tur für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer ist. Rad­fah­rer kön­nen sich nun auf eine ange­neh­me Fahrt freu­en, ohne sich um unebe­ne Stre­cken oder Sicher­heits­ri­si­ken sor­gen zu müs­sen. Die Gemein­de und der Land­kreis Leer set­zen damit ein kla­res Zei­chen für eine moder­ne und nach­hal­ti­ge Verkehrspolitik.

In Zukunft hof­fen alle Betei­lig­ten, dass die Nut­zer des Rad­wegs die Ver­bes­se­run­gen zu schät­zen wis­sen und der Weg noch vie­le Jah­re in gutem Zustand bleibt.

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Wel­ches E‑Bike passt zu mir? – Eine Kauf­be­ra­tung für Rad­fah­rer im Land­kreis Leer

E‑Bikes haben sich unauf­halt­sam als das bevor­zug­te Fort­be­we­gungs­mit­tel für All­tag und Frei­zeit eta­bliert. Die elek­tri­sche Unter­stüt­zung macht täg­li­che Stre­cken und Tou­ren zu einem wah­ren Ver­gnü­gen. Doch wel­ches E‑Bike passt am bes­ten zu Ihnen? In die­sem Arti­kel bie­ten wir Ihnen einen Über­blick über aktu­el­le Modell­va­ri­an­ten und Antriebs­sys­te­me und geben wert­vol­le Tipps für den Kauf. Für eine detail­lier­te Bera­tung ste­hen unse­re Exper­ten vor Ort ger­ne zur Verfügung.


Modell­viel­falt: Für jeden Bedarf das pas­sen­de E‑Bike

Die Band­brei­te der E‑Bikes ist groß: Vom elek­trisch unter­stütz­ten City­bike über voll­ge­fe­der­te E‑Mountainbikes bis hin zum Speed-Pedelec, das Geschwin­dig­kei­ten von bis zu 45 km/h erreicht. Für jeden Ein­satz­be­reich gibt es das pas­sen­de Modell. Ent­schei­dend ist, dass Antriebs­tech­nik, Rah­men­geo­me­trie und Kom­po­nen­ten opti­mal auf den jewei­li­gen Zweck abge­stimmt sind. So wird das E‑Bike zu einem ver­läss­li­chen Beglei­ter, egal ob in der Stadt oder im Gelände.


Der Akku: Herz­stück des E‑Bikes

Der Akku ist das Herz­stück jedes E‑Bikes und ent­schei­det maß­geb­lich über des­sen Leis­tung und Reich­wei­te. Die Posi­ti­on des Akkus – ob am Rah­men, unter dem Gepäck­trä­ger oder hin­ter dem Sitz­rohr – beein­flusst das Fahr­ver­hal­ten. Moder­ne Lithi­um-Ionen-Akkus bie­ten eine hohe Lebens­dau­er und ermög­li­chen bis zu 1.000 voll­stän­di­ge Lade­zy­klen. Die Kapa­zi­tät des Akkus, gemes­sen in Watt­stun­den (Wh), gibt Auf­schluss über die Reich­wei­te des E‑Bikes. Ein Akku mit 500 Wh ermög­licht bei­spiels­wei­se eine theo­re­ti­sche Leis­tung von 250 Watt über zwei Stun­den hinweg.


Mythos Reich­wei­te: Was Sie wirk­lich erwar­ten können

Her­stel­ler wer­ben oft mit Reich­wei­ten von bis zu 200 Kilo­me­tern, doch die­se Wer­te sind unter Ide­al­be­din­gun­gen erreicht. Die tat­säch­li­che Reich­wei­te hängt von zahl­rei­chen Fak­to­ren ab, wie dem Gelän­de, der Unter­stüt­zungs­stu­fe, Wind­ver­hält­nis­sen, Außen­tem­pe­ra­tu­ren und dem Gewicht des Fah­rers samt Ladung. Eine pau­scha­le Aus­sa­ge zur Reich­wei­te ist daher kaum mög­lich; wich­tig ist, die eige­nen Bedürf­nis­se und Fahr­ge­wohn­hei­ten zu ken­nen und ent­spre­chend das pas­sen­de Modell zu wählen.


Dis­play & Steue­rung: Die Schalt­zen­tra­le des E‑Bikes

Das Dis­play zusam­men mit der Steu­er­ein­heit bil­det die Schalt­zen­tra­le eines moder­nen E‑Bikes. Hier kön­nen Sie bequem die Unter­stüt­zungs­stu­fe wäh­len und alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen, wie Geschwin­dig­keit, Lade­zu­stand und Fahr­mo­dus, auf einen Blick erfas­sen. Eini­ge Sys­te­me bie­ten sogar erwei­ter­te Funk­tio­nen wie Navi­ga­ti­on und Smart­phone-Kopp­lung, wäh­rend ande­re auf das Wesent­li­che redu­ziert sind. Die Wahl des Dis­plays hängt von den indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen ab – im All­tag genü­gen oft Basis­funk­tio­nen, wäh­rend auf lan­gen Tou­ren ein erwei­ter­tes Funk­ti­ons­spek­trum nütz­lich sein kann.


Die Pfle­ge des E‑Bikes: So bleibt Ihr Rad in Top-Zustand

E‑Bikes sind robust gebaut, doch ein wenig Pfle­ge kann ihre Lebens­dau­er deut­lich ver­län­gern. Die elek­tri­schen Kom­po­nen­ten sind in der Regel wit­te­rungs­ge­schützt, den­noch soll­ten Akku­kon­tak­te regel­mä­ßig auf Kor­ro­si­on geprüft und gege­be­nen­falls gepflegt wer­den. Ein tro­cke­ner Abstell­platz ist ide­al; bei Lage­rung im Frei­en soll­te das E‑Bike vor Regen geschützt wer­den, um Kon­dens­was­ser­bil­dung zu ver­mei­den. Akkus soll­ten bei län­ge­ren Stand­zei­ten zu etwa 75 % gela­den und bei gleich­blei­ben­der Tem­pe­ra­tur in Innen­räu­men gela­gert werden.


Unser Ser­vice: Alles aus einer Hand

Bei Hajo Otten, Zwei­rä­der e.K. in Leer bie­ten wir Ihnen eine gro­ße Aus­wahl an Top-Mar­ken, pro­fes­sio­nel­le Bera­tung und fach­män­ni­sche Mon­ta­ge. Wir laden Sie ein, ver­schie­de­ne Model­le bei einer Pro­be­fahrt zu tes­ten und das E‑Bike zu fin­den, das per­fekt zu Ihnen passt. Unser erfah­re­nes Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Sei­te und sorgt dafür, dass Sie sicher und zufrie­den in die E‑Bike-Sai­son star­ten können.


Hajo Otten, Zwei­rä­der e.K.
Inh. Nils Drei­er
Heis­fel­der Str. 33 — 35
26789 Leer
Tele­fon: +49 (0)491 — 2430
E‑Mail: hajo.otten@ewetel.net

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Neue Hand­lungs­hil­fe für rechts­si­che­re ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­ta­ge in Niedersachsen

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Sonn­tags­öff­nung ohne Risi­ko: Land ver­öf­fent­licht neu­en Leit­fa­den für Kommunen 

HANNOVER / REGION – Ein ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag ist für vie­le Städ­te und Gemein­den ein High­light, oft ver­bun­den mit Märk­ten oder Fes­ten. Doch in der Ver­gan­gen­heit ende­ten kom­mu­na­le Pla­nun­gen nicht sel­ten vor Gericht. Um Kom­mu­nen und dem Ein­zel­han­del künf­tig mehr Pla­nungs- und Rechts­si­cher­heit zu geben, hat das nie­der­säch­si­sche Sozi­al­mi­nis­te­ri­um nun eine detail­lier­te Hand­lungs­hil­fe veröffentlicht.

Hin­ter­grund der Initia­ti­ve sind zahl­rei­che Kla­gen gegen kom­mu­na­le Fest­set­zun­gen von ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen. In der Fol­ge muss­ten geplan­te Öff­nun­gen teils extrem kurz­fris­tig abge­sagt wer­den, was für Händ­ler und Orga­ni­sa­to­ren erheb­li­che wirt­schaft­li­che Schä­den bedeu­te­te. Der neue Leit­fa­den stellt nun aus­führ­lich dar, unter wel­chen stren­gen recht­li­chen Bedin­gun­gen Ver­kaufs­stel­len an Sonn- und Fei­er­ta­gen öff­nen dür­fen, um sol­che Sze­na­ri­en zu verhindern.

Balan­ce zwi­schen Han­del und Arbeitnehmerschutz

Nie­der­sach­sens Staats­se­kre­tä­rin für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Gleich­stel­lung, Dr. Chris­ti­ne Arbo­gast, betont die Bedeu­tung kla­rer Regeln: „Die Laden­öff­nungs­zei­ten an Sonn- und Fei­er­ta­gen sind in Nie­der­sach­sen klar durch das Nie­der­säch­si­sche Gesetz über Laden­öff­nungs- und Ver­kaufs­zei­ten gere­gelt.“ Einer­seits bie­te es dem Ein­zel­han­del die Mög­lich­keit, sich kun­den- und markt­ori­en­tiert auf­zu­stel­len, ande­rer­seits müss­ten die Rech­te der Beschäf­tig­ten durch Ein­schrän­kun­gen an Sonn- und Fei­er­ta­gen geschützt werden.

„Mit der nun ver­öf­fent­lich­ten Hand­lungs­hil­fe möch­ten wir genau die­ses Bewusst­sein flä­chen­de­ckend schär­fen und den Kom­mu­nen eine ver­läss­li­che Grund­la­ge für ihre Pla­nun­gen geben“, so Arbo­gast weiter.

Wer pro­fi­tiert von dem Leitfaden?

Der Leit­fa­den rich­tet sich in ers­ter Linie an:

  • Gewer­be- und Ord­nungs­äm­ter der Kommunen

  • Antrag­stel­ler von Sonn­tags­öff­nun­gen (z. B. Stand­ort- und Werbegemeinschaften)

  • Han­dels- und Gewerbevereine

  • Ein­zel­ne Handelsbetriebe

Ziel ist es, Anträ­ge von vorn­her­ein rechts­si­cher zu gestal­ten und den büro­kra­ti­schen Pro­zess zu ver­ein­fa­chen. Eine voll­stän­di­ge Ver­si­on der Hand­lungs­hil­fe steht ab sofort auf der Web­site des nie­der­säch­si­schen Sozi­al­mi­nis­te­ri­ums zum Down­load bereit.

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Papen­burg erhält Anschluss an das bun­des­wei­te Wasserstoff-Kernnetz

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BU: V. l. n. r.: Hart­mut Moor­kamp (Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter), Hel­mut Wil­kens (Bür­ger­meis­ter der Samt­ge­mein­de Lathen), Marc-André Burg­dorf (Land­rat des Land­krei­ses Ems­land), Her­mann Wocken (Bür­ger­meis­ter der Samt­ge­mein­de Dör­pen) und Chris­ti­an Str­entzsch (Lei­ter des Geschäfts­be­rei­ches Stadt­ent­wick­lung – Stadt Papen­burg) freu­en sich über die Anbin­dung des Land­krei­ses an das Was­ser­stoff-Kern­netz. Bild­quel­le: Stadt Papenburg

Papen­burg erhält Anschluss an das Wasserstoff-Kernnetz

Die Stadt Papen­burg wird an das ent­ste­hen­de Was­ser­stoff-Kern­netz ange­bun­den. Damit erhält der Wirt­schafts­stand­ort direk­ten Zugang zu einer zen­tra­len Infra­struk­tur der Ener­gie­wen­de. Der Land­kreis Ems­land treibt gemein­sam mit Part­nern den Auf­bau der Was­ser­stoff­trans­port­lei­tung „Nord­see-Ruhr-Link III“ vor­an. Zu den Part­nern gehö­ren ins­be­son­de­re der Fern­lei­tungs­netz­be­trei­ber Open Grid Euro­pe (OGE) sowie das Land Nie­der­sach­sen. Ent­lang der Lei­tung ent­ste­hen meh­re­re Anschluss­stel­len. Eine davon ist in Papen­burg vorgesehen.

Die geplan­te Infra­struk­tur ermög­licht es, Was­ser­stoff von der Nord­see­küs­te in Rich­tung Ruhr­ge­biet zu trans­por­tie­ren. Über soge­nann­te Abzwei­ge kön­nen Städ­te und Unter­neh­men ent­lang der Stre­cke direkt an das Netz ange­schlos­sen wer­den. Für Papen­burg eröff­net sich damit die Per­spek­ti­ve, künf­tig kli­ma­freund­li­chen Was­ser­stoff als Ener­gie­trä­ger zu nutzen.

Mit dem Anschluss ver­bes­sert Papen­burg sei­ne Vor­aus­set­zun­gen für neue Inves­ti­tio­nen und inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien. Beson­ders ener­gie­in­ten­si­ve Bran­chen kön­nen künf­tig von der Nut­zung von Was­ser­stoff pro­fi­tie­ren. Gleich­zei­tig stärkt die Infra­struk­tur die Rol­le des Ems­lands als wich­ti­gen Stand­ort der Was­ser­stoff­wirt­schaft in Deutschland.

Der Auf­bau des Was­ser­stoff-Kern­net­zes gilt als zen­tra­le Vor­aus­set­zung für die kli­ma­neu­tra­le Trans­for­ma­ti­on von Indus­trie und Wirt­schaft. Mit der geplan­ten Anbin­dung posi­tio­niert sich Papen­burg früh­zei­tig in die­sem Zukunftsmarkt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem Pro­jekt fin­den sich auf der Web­sei­te des Land­krei­ses Ems­land:
https://www.emsland.de/buerger-behoerde/aktuell/pressemitteilungen/wirtschaftsfaktor-wasserstoff-landkreis-nimmt-vorreiterrolle.html

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Gesetz­li­che Prüf­pflicht für pri­va­te Brü­cken und Ingenieurbauwerke

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Sicher­heit von Inge­nieur­bau­wer­ken: Pri­va­te Eigen­tü­mer unter­lie­gen stren­ger Prüfpflicht

Wer eine Brü­cke oder eine Stütz­wand auf sei­nem Grund­stück besitzt, trägt eine hohe Ver­ant­wor­tung. Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen weist aktu­ell dar­auf hin, dass für sol­che pri­va­ten Inge­nieur­bau­wer­ke, die an den öffent­li­chen Raum angren­zen, eine gesetz­li­che Sorg­falts­pflicht zur Über­wa­chung der Stand­si­cher­heit besteht.

Grund­la­ge für die­se Ver­pflich­tung ist die im Janu­ar 2026 neu gefass­te Norm DIN 1076. Die­se regelt detail­liert, wie Bau­wer­ke über­wacht wer­den müs­sen, um die Ver­kehrs­si­cher­heit und Dau­er­haf­tig­keit zu gewähr­leis­ten. Die Gemein­de wur­de durch ein Fach­bü­ro aus Apen, wel­ches aktu­ell Bau­pro­jek­te in der Regi­on betreut, expli­zit auf die Rele­vanz die­ser Prüf­pflicht auf­merk­sam gemacht.

Wann besteht eine Prüfpflicht?

Die Pflicht zur regel­mä­ßi­gen Über­wa­chung greift immer dann, wenn das Bau­werk einen funk­tio­na­len Über­gang zum öffent­li­chen Raum dar­stellt und nicht durch Bar­rie­ren wie Tore gegen Fremd­nut­zung gesi­chert ist. Betrof­fen sind insbesondere:

  • Brü­cken: Mit einer lich­ten Wei­te von über 2 Metern.

  • Stütz­wän­de: Ab einer Höhen­dif­fe­renz von 1,50 Metern.

Da ein Ver­sa­gen sol­cher Kon­struk­tio­nen unmit­tel­bar Men­schen­le­ben bedro­hen oder die Sicher­heit angren­zen­der Ver­kehrs­flä­chen mas­siv beein­träch­ti­gen kann, ist die Ein­hal­tung der Inter­val­le zwin­gend erforderlich.

Die Prüf­in­ter­val­le nach der neu­en Norm

Die DIN 1076 schreibt für Eigen­tü­mer einen fes­ten Rhyth­mus vor, um Schä­den recht­zei­tig zu erken­nen und hohe Instand­set­zungs­kos­ten zu vermeiden:

  1. Haupt­prü­fung (alle 6 Jah­re): Eine umfas­sen­de Unter­su­chung durch einen erfah­re­nen und sach­kun­di­gen Inge­nieur vor Ort. Dabei wer­den sta­ti­sche und kon­struk­ti­ve Ver­hält­nis­se sowie die Mate­ria­li­en fach­ge­recht beurteilt.

  2. Ein­fa­che Prü­fung (alle 3 Jah­re): Die­se fin­det jeweils drei Jah­re nach einer Haupt­prü­fung statt und muss eben­falls durch einen qua­li­fi­zier­ten Inge­nieur durch­ge­führt werden.

  3. Jähr­li­che Besich­ti­gung: Zwi­schen den Inge­nieur­prü­fun­gen ist eine jähr­li­che Sicht­prü­fung vor­ge­schrie­ben. Die­se dient dem Auf­fin­den offen­sicht­li­cher Män­gel und kann vom Eigen­tü­mer selbst oder einer ein­ge­wie­se­nen sach­kun­di­gen Per­son durch­ge­führt werden.

Doku­men­ta­ti­on im Bauwerksbuch

Sämt­li­che Ergeb­nis­se, Berich­te und Pro­to­kol­le die­ser Prü­fun­gen müs­sen dau­er­haft im soge­nann­ten Bau­werks­buch vor­ge­hal­ten wer­den. Dies dient im Scha­dens­fall auch als Nach­weis über die Erfül­lung der gesetz­li­chen Sorgfaltspflicht.

Durch die regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le wird sicher­ge­stellt, dass Män­gel bewer­tet wer­den, bevor die Ver­kehrs­si­cher­heit gefähr­det ist. Pri­va­te Eigen­tü­mer soll­ten daher prü­fen, ob ihre Bau­wer­ke unter die­se Rege­lung fal­len, um recht­li­che Kon­se­quen­zen zu vermeiden.

Bei­trags­bild: KI — Symbolfoto

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...