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Kin­der­ta­ges­pfle­ge im Land­kreis Leer: Ulf Thie­le und Sil­ke Kuh­lemann spra­chen mit Berufsvereinigung 

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Gemein­sam mit der CDU-Land­tags­kan­di­da­tin und stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses Sil­ke Kuh­lemann (Wahl­kreis 84 Leer/Borkum) sprach der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (Wahl­kreis 83) mit Vertreter*innen von Kin­der­ta­ges­pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Foto: Jür­gen Eden/Wahlkreisbüro Ulf Thiele

Kin­der­ta­ges­pfle­ge im Land­kreis Leer: Ulf Thie­le und Sil­ke Kuh­lemann spra­chen mit Berufsvereinigung 

Leer. „Die pri­va­ten Kin­der­ta­ges­pfle­ge­kräf­te leis­ten auch im Land­kreis Leer einen wich­ti­gen Bei­trag, um den gesetz­li­chen Anspruch der Eltern auf Betreu­ungs­leis­tun­gen unse­rer Kleins­ten zu erfül­len. Das scheint lei­der noch nicht über­all ange­kom­men zu sein“, sag­te der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le bei einem Tref­fen mit Kin­der­ta­ges­pfle­ge­per­so­nen aus der Regio­nal­grup­pe Leer ihrer Berufs­ver­ei­ni­gung. Er bezog sich dabei auf ein Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­rich­tes aus dem Jahr 2018 und for­der­te des­halb eine bes­se­re Unter­stüt­zung für die­se Betreu­ungs­form im Land­kreis Leer.

Thie­le hat­te gemein­sam mit der Spre­che­rin der CDU-Frak­ti­on im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Land­krei­ses Leer und Land­tags­kan­di­da­tin Sil­ke Kuh­lemann das Gespräch mit der Berufs­ver­ei­ni­gung gesucht. Die Regio­nal­grup­pe Leer wur­de nach Wor­ten der Spre­che­rin­nen Manue­la Jan­ßen und Hei­di Schmidt zu Beginn der Coro­na-Pan­de­mie im März 2020 gegrün­det. Ihr gehö­ren der­zeit in Ost­fries­land rund 25 Kin­der­ta­ges­pfle­ge­kräf­te an. Einig waren sich die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Berufs­ver­ei­ni­gung mit Kuh­lemann und Thie­le, dass der indi­vi­du­el­le Betreu­ungs­wunsch von Eltern für ein- bis drei­jäh­ri­ge Kin­der auch im Land­kreis Leer ohne Bedarfs­prü­fung erfol­gen müs­se. „Dar­auf gibt es für alle Eltern nicht nur einen Rechts­an­spruch, son­dern oft­mals für berufs­tä­ti­ge Eltern auch eine beson­ders drin­gen­de Not­wen­dig­keit, wenn sie Fami­lie und Beruf in Ein­klang brin­gen möch­ten“, mach­te Thie­le deut­lich. Die­ser indi­vi­du­el­le Betreu­ungs­an­spruch gel­te im Übri­gen auch für Eltern, die nicht berufs­tä­tig sind, mit dem Unter­schied, dass der Land­kreis die Kos­ten dann nicht nach dem indi­vi­du­el­len Bedarf, son­dern maxi­mal für 30 Stun­den antei­lig über­nimmt. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat­te die­sen Rechts­an­spruch bereits im Jahr 2018 unter­mau­ert. Dem­nach müs­se sich der Betreu­ungs­um­fang aus­schließ­lich am Wunsch der Eltern ori­en­tie­ren. Die Erfah­run­gen vie­ler Kin­der­ta­ges­pfle­ge­per­so­nen sehen lei­der anders aus: Zwar wur­de per Sat­zungs­än­de­rung der nach­weis­freie Anspruch von 20 auf 30 Wochen­stun­den erhöht, aber das bil­de immer noch nicht voll­um­fäng­lich die aktu­el­le Recht­spre­chung ab. „Ich möch­te an die Kreis­ver­wal­tung appel­lie­ren, die Rech­te der Eltern und Kin­der zu stär­ken, und den Betreu­ungs­um­fang nach den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Eltern zu bemes­sen. Deren Lebens­wirk­lich­kei­ten kann man nicht mit star­ren Ver­wal­tungs­vor­ga­ben abbil­den“, so Sil­ke Kuh­lemann. Dazu ergänz­te Jan­ßen, dass inzwi­schen eine Mut­ter aus dem Land­kreis Leer eine Peti­ti­on beim nie­der­säch­si­schen Land­tag ein­ge­reicht hat­te, um die­sen Rechts­an­spruch zu unter­mau­ern. Der­zeit sieht eine Sat­zung des Krei­ses für die Abrech­nung der Betreu­ungs­zeit den Nach­weis der kon­kre­ten Arbeits­zei­ten vor, wenn die Betreu­ungs­zeit über 30 Stun­den beträgt und auch außer­halb der Regel­zeit (8 bis 18 Uhr) liegt. Beson­ders betrof­fen sein kön­nen davon bei­spiels­wei­se Mit­ar­bei­ten­de im Ein­zel­han­del oder Men­schen im Schicht­dienst. Der Betreu­ungs­be­darf kön­ne sich auch aus ande­ren Bedar­fen wie bei­spiels­wei­se gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen, die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen oder Ein­bin­dung im Fami­li­en­be­trieb und ein­fach nur aus einer ganz indi­vi­du­el­len Lebens­pla­nung erge­ben. Daher müs­se man die Eltern in ihrer frei­en Ent­schei­dung bei der Abde­ckung des Betreu­ungs­be­dar­fes ihrer Kin­der bestär­ken. Letzt­lich tra­gen sie einen Teil der Kos­ten über die Zah­lung von Eltern­bei­trä­gen an den Land­kreis für die gebuch­ten Stun­den. The­ma­ti­siert wur­de auch die For­de­rung nach einer ver­läss­li­chen Ver­tre­tungs­re­ge­lung in der Kin­der­ta­ges­pfle­ge. „Das muss ein wich­ti­ger Bestand­teil wer­den, um eine zuver­läs­si­ge Betreu­ung auch bei Krank­heit oder Fort­bil­dun­gen zu gewähr­leis­ten. Die­se Ver­läss­lich­keit darf nicht wie bis­her, zulas­ten der Gesund­heit der Kin­der­ta­ges­pfle­ge­per­so­nen gehen“, so Jan­ßen. Auf­grund der stei­gen­den Kos­ten für Lebens­mit­tel, aber auch Strom und Hei­zung for­dern die Kin­der­ta­ges­pfle­gen zudem eine Anpas­sung der Sach­kos­ten.  Dafür hat der Jugend­hil­fe­aus­schuss des Land­krei­ses bereits grü­nes Licht gege­ben. Ulf Thie­le und Sil­ke Kuh­lemann mach­ten zudem deut­lich, dass in der neu­en Legis­la­tur­pe­ri­ode wie­der eine Novel­le des Nie­der­säch­si­schen Kin­der­ta­ges­stät­ten­ge­set­zes NKi­TaG) anste­he. Sie wol­len sich dafür ein­set­zen, dort den Sta­tus der Kin­der­ta­ges­pfle­ge zu stärken. 


 

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Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal: 31,8 Kilo­me­ter Geschich­te, Schleu­sen und Frei­zeit auf Ost­fries­lands Wasserstraße

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Die MS „Ella“ auf dem Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal. Das Foto wur­de von Hans-Albert Dirks aufgenommen.

Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal: His­to­ri­sche Was­ser­stra­ße zwi­schen Jüm­me und Ems-Jade-Kanal

Der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal (NGFK) ist eine der bedeu­ten­den his­to­ri­schen Was­ser­stra­ßen Ost­fries­lands. Auf einer Län­ge von 31,8 Kilo­me­tern ver­bin­det er die Jüm­me bei Stick­hausen mit dem Ems-Jade-Kanal bei Mar­cards­moor nörd­lich von Wies­moor. Heu­te ist der Kanal vor allem für Sport­boot­fah­rer, Kanu­ten, Aus­flugs­schif­fe und Ang­ler von Bedeu­tung. Ursprüng­lich wur­de er jedoch vor allem für die Ent­wäs­se­rung der Moor­ge­bie­te und den Trans­port von Torf und Koh­le gebaut.

 

31,8 Kilo­me­ter Was­ser­stra­ße mit acht Schleusen

Der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal ist rund 13 Meter breit und ermög­licht einen Tief­gang von bis zu 1,4 Metern. Die zuläs­si­ge Durch­fahrts­hö­he beträgt grund­sätz­lich etwa 2,2 Meter. Ent­lang der Stre­cke befin­den sich ins­ge­samt acht Schleu­sen, außer­dem 15 fes­te und zehn beweg­li­che Brü­cken.

Der Kanal befin­det sich im Eigen­tum des Lan­des Nie­der­sach­sen und wird vom Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) betrieben.

Der end­gül­ti­ge Aus­bau des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals wur­de 1916 abge­schlos­sen. Der Kanal zweigt bei Kilo­me­ter 42,400 in Mar­cards­moor vom Ems-Jade-Kanal ab und stellt auf einer Stre­cke von 31,8 Kilo­me­tern die Ver­bin­dung zum Leda-Jüm­me-Gebiet her.

Geschich­te reicht bis in die 1820er-Jah­re zurück

Die Geschich­te des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals reicht deut­lich wei­ter zurück als bis zu sei­ner end­gül­ti­gen Fertigstellung.

Der süd­li­che Abschnitt wur­de bereits in den 1820er-Jah­ren gebaut. Er führ­te von der Jüm­me bei Stick­hausen durch das Moor­ge­biet bis nach Nord­ge­orgs­fehn. Die­ser Teil war bis 1829 fer­tig­ge­stellt und wur­de zunächst als „Stick­hau­ser Kanal“ bezeichnet.

Die wei­te­ren Abschnit­te wur­den anschlie­ßend nicht in einem zusam­men­hän­gen­den Bau­pro­jekt errich­tet. Die Ver­län­ge­rung über Remels bis nach Neu­dorf in der Gemein­de Uple­n­gen sowie spä­ter der wei­te­re Aus­bau bis zum Ems-Jade-Kanal wur­den jeweils in klei­ne­ren Teil­stü­cken geplant.

Ins­be­son­de­re die Moor­ko­lo­nis­ten waren am Aus­bau betei­ligt. Zwi­schen 1906 und 1916 ent­stand schließ­lich der Abschnitt bis zum Ems-Jade-Kanal bei Mar­cards­moor nörd­lich von Wies­moor. Die schritt­wei­se Umset­zung führ­te dazu, dass sich die Fer­tig­stel­lung des gesam­ten Kanals über vie­le Jahr­zehn­te hinzog.

Vom Tide­be­reich bei Stick­hausen bis in die Höhen­la­ge bei Wiesmoor

Der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal beginnt nord­öst­lich von Stick­hausen an der Jüm­me. Der süd­west­li­che Abschnitt zwi­schen der Jüm­me und der Schleu­se bei Nord­ge­orgs­fehn steht unter dem Ein­fluss der Tide.

In die­sem Bereich bewegt sich der Was­ser­stand zwi­schen einem mitt­le­ren Tiden­ied­rig­was­ser von NN +0,30 Meter und einem mitt­le­ren Tide­hoch­was­ser von NN +1,20 Meter.

Von Nord­ge­orgs­fehn aus steigt der Was­ser­spie­gel deut­lich an. Bis zur Schleu­se „NGDFK VI Wies­moor Zen­trum“ erreicht er NN +9,00 Meter. Anschlie­ßend fällt der Was­ser­stand wie­der ab. Bei der Schleu­se „NGDFK VII Wies­moor Nord“ liegt der Kanal schließ­lich auf dem Niveau des Ems-Jade-Kanals bei NN +5,70 Metern.

Eine Beson­der­heit ist die ach­te Schleu­se „NGDFK VIII Mar­cards­moor“. Dort besteht kein Höhen­un­ter­schied. Die Schleu­se dient aus­schließ­lich der Sicher­heit und ist des­halb stets geöff­net.

Frü­her Torf und Koh­le, heu­te Sport­boo­te und Kanus

Der Aus­bau des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals hat­te ursprüng­lich vor allem zwei wich­ti­ge Auf­ga­ben: Zum einen soll­te er die gro­ßen Hoch­moor­ge­bie­te im süd­li­chen Land­kreis Witt­mund ent­wäs­sern, zum ande­ren soll­te er die Ver­kehrs­an­bin­dung der Moor­ko­lo­nien ver­bes­sern, die ins­be­son­de­re um 1900 im Raum Wies­moor entstanden.

Der Kanal wur­de des­halb auch für den Güter­trans­port genutzt. Vor allem Torf und Koh­le wur­den über die Was­ser­stra­ße trans­por­tiert. Die Koh­le dien­te unter ande­rem der Ver­sor­gung des Kraft­werks in Wiesmoor.

Mit dem Struk­tur­wan­del ver­lor die Was­ser­stra­ße ihre Bedeu­tung für den gewerb­li­chen Güter­ver­kehr. Die Fracht­schiff­fahrt wur­de 1962 ein­ge­stellt.

Seit­dem steht die Frei­zeit­nut­zung im Mit­tel­punkt. Der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal wird von Sport­boo­ten, Kanu­ten und Aus­flugs­schif­fen genutzt. Außer­dem ist er ein belieb­tes Angel­ge­wäs­ser.

Der Kanal stellt für die Frei­zeit­schiff­fahrt eine inter­es­san­te Ver­bin­dung zwi­schen Weser, Ems und Jade her.

Bedeu­tung für die Wasserwirtschaft

Neben Schiff­fahrt und Frei­zeit hat der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal bis heu­te eine wich­ti­ge was­ser­wirt­schaft­li­che Funktion.

Eine beson­de­re Auf­ga­be ist die soge­nann­te Tauch­tie­fen­be­wirt­schaf­tung. Was­ser, das durch Pump­wer­ke an den fünf süd­li­chen Schleu­sen gewon­nen wird, fließt in Rich­tung Ems-Jade-Kanal. Dort trägt es zur Nied­rig­was­ser­auf­hö­hung bei.

Damit ist der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal nicht nur eine his­to­ri­sche Ver­kehrs­ver­bin­dung, son­dern wei­ter­hin Bestand­teil der regio­na­len Wasserbewirtschaftung.

 

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Hin­wei­se für Sportbootfahrer

Wer den Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal mit einem Sport­boot befah­ren möch­te, muss eini­ge Beson­der­hei­ten beachten.

Die Schleu­sen kön­nen nur nach vor­he­ri­ger Anmel­dung pas­siert wer­den. Dafür ste­hen die Tele­fon­num­mern 04956/1207 und 0170/2291417 zur Ver­fü­gung. Die Anmel­dung soll­te nach Mög­lich­keit zwei Werk­ta­ge vor dem geplan­ten Fahrt­an­tritt erfolgen.

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit ist im süd­li­chen Kanal­ab­schnitt zwi­schen Stick­hausen und Brü­cken­fehn erfor­der­lich. Die­ser Bereich steht unter Tideeinfluss.

Die Stra­ßen- und Eisen­bahn­brü­cke in Stick­hausen haben bei mitt­le­rem Tiden­ied­rig­was­ser eine Durch­fahrts­hö­he von etwa 2,65 Metern. Die tat­säch­li­che Durch­fahrts­hö­he hängt jedoch vom jewei­li­gen Ablau­fen des Tiden­ied­rig­was­sers ab.

Mit der Tide rich­tig planen

Für Sport­boot­fah­rer ist des­halb eine genaue Pla­nung der Fahrt­zei­ten wichtig.

Wer von Stick­hausen in Rich­tung Wies­moor unter­wegs ist, soll­te die Brü­cken mög­lichst mit dem letz­ten Ebbe­strom unter­que­ren. Anschlie­ßend emp­fiehlt es sich, am War­te­an­le­ger des NLWKN hin­ter der Eisen­bahn­brü­cke auf die Flut zu warten.

Eine unmit­tel­ba­re Wei­ter­fahrt ist in der Regel nicht mög­lich, weil der Kanal in Rich­tung Brü­cken­fehn bei Nied­rig­was­ser teil­wei­se nur etwa 30 Zen­ti­me­ter Was­ser führt.

In der Gegen­rich­tung – also von Wies­moor kom­mend – soll­ten Sport­boot­fah­rer mit dem Hoch­was­ser in Brü­cken­fehn able­gen. Am War­te­an­le­ger des NLWKN vor der Eisen­bahn­brü­cke in Stick­hausen kann anschlie­ßend auf das Nied­rig­was­ser gewar­tet werden.

Belieb­tes Ziel für Frei­zeit und Angeln

Heu­te ist der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal vor allem ein ruhi­ges Revier für die Frei­zeit auf dem Was­ser. Neben Sport­boot­fah­rern nut­zen auch Kanu­ten die his­to­ri­sche Was­ser­stra­ße. Aus­flugs­schif­fe ver­keh­ren eben­falls auf dem Kanal.

Auch für Ang­ler ist die Stre­cke inter­es­sant. Der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal wird als Angel­ge­wäs­ser genutzt. Gast­kar­ten sind bei­spiels­wei­se bei der Tou­rist Infor­ma­ti­on oder beim Cam­ping- und Bun­ga­low­park Otter­meer erhältlich.

So ver­bin­det der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal heu­te Geschich­te, Was­ser­wirt­schaft und Frei­zeit­nut­zung. Was einst als Infra­struk­tur für die Ent­wäs­se­rung der Moo­re und den Trans­port von Torf und Koh­le ent­stand, ist inzwi­schen eine wich­ti­ge Was­ser­ver­bin­dung für die Frei­zeit­schiff­fahrt in Ostfriesland.

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Kom­mu­nal­wahl in Ost­fries­land: CDU bleibt zweit­stärks­te Kraft – Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Helfern

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Ulf Thie­le bei der Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se im Mari­ko in Leer. Der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land kün­dig­te nach der Kom­mu­nal­wahl eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se an. Zugleich dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten sowie den zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern für ihren Ein­satz. Foto: Ingo Tonsor

CDU Ost­fries­land zieht Bilanz nach Kom­mu­nal­wahl 2026: Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Ehrenamtlichen

Ulf Thie­le: „Dank an alle, die Ver­ant­wor­tung für ihre Hei­mat über­neh­men“ – CDU gra­tu­liert OB Krui­thoff sowie den Land­rä­ten Heymann und Groo­te – Respekt für Olaf Bade im Land­kreis Leer – Uni­on bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Ost­fries­land. Nach den Kom­mu­nal­wah­len in Nie­der­sach­sen hat der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land, Ulf Thie­le MdL, auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se eine ers­te Bilanz gezo­gen. Thie­le gra­tu­lier­te den gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten, dank­te allen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für ihren Ein­satz und kün­dig­te zugleich eine sorg­fäl­ti­ge und selbst­kri­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se der CDU bei den Kreis­tags- und Rats­wah­len an.

Tim Krui­thoff mit 68,72 Pro­zent als Ober­bür­ger­meis­ter von Emden wiedergewählt

Beson­ders hob Ulf Thie­le den Wahl­er­folg von Tim Krui­thoff in Emden her­vor. Der par­tei­lo­se und unab­hän­gi­ge Ober­bür­ger­meis­ter wur­de mit 68,72 Pro­zent der Stim­men gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber wiedergewählt.

Die CDU Emden hat­te bereits im Novem­ber 2024 ein­stim­mig beschlos­sen, Krui­thoff für eine zwei­te Amts­zeit zu unterstützen.

Thie­le bezeich­ne­te das Ergeb­nis als her­aus­ra­gend. „Tim Krui­thoff hat mit 68,72 Pro­zent gegen sie­ben Mit­be­wer­be­rin­nen und Mit­be­wer­ber ein her­aus­ra­gen­des Ergeb­nis erzielt“, erklär­te der CDU-Ostfriesland-Vorsitzende.

Das Ergeb­nis sei ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund der wirt­schaft­li­chen und struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen Emdens bemer­kens­wert. Dabei bewe­ge vor allem die Zukunft des Volks­wa­gen-Stand­or­tes vie­le Men­schen in der Stadt.

Krui­thoff habe einen sehr enga­gier­ten Wahl­kampf geführt und zugleich wäh­rend sei­ner ers­ten Amts­zeit nach Ein­schät­zung Thie­les wich­ti­ge Akzen­te gesetzt. Er habe die Stadt vor­an­ge­bracht, die Ver­wal­tung her­vor­ra­gend orga­ni­siert und Emden nach außen über­zeu­gend vertreten.

„Die­ses kla­re Votum der Emde­rin­nen und Emder ist eine star­ke Bestä­ti­gung sei­ner Arbeit und ein gro­ßer per­sön­li­cher Erfolg“, so Thiele.

Mat­thi­as Groo­te als Land­rat im Land­kreis Leer bestätigt

Auch im Land­kreis Leer ist die Land­rats­wahl ent­schie­den. Mat­thi­as Groo­te (SPD) wur­de als Land­rat wiedergewählt.

Ulf Thie­le gra­tu­lier­te Groo­te eben­so wie den wei­te­ren gewähl­ten Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten im Namen der CDU Ost­fries­land und wünsch­te ihnen für ihre wei­te­re Arbeit eine glück­li­che Hand und viel Erfolg im Inter­es­se der Men­schen in ihren Kommunen.

Beson­de­re Aner­ken­nung sprach Thie­le dem unab­hän­gi­gen Land­rats­kan­di­da­ten Olaf Bade aus, der von der CDU und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten unter­stützt wor­den war.

Groo­te erreich­te nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis gut 51,7 Pro­zent und ent­ging damit denk­bar knapp einer Stich­wahl. Olaf Bade kam bei sei­ner ers­ten Kan­di­da­tur aus dem Stand auf mehr als 40 Pro­zent der Stim­men.

„Ange­sichts einer erst sehr kurz­fris­tig begon­ne­nen Kan­di­da­tur und eines Wahl­kamp­fes prak­tisch ohne län­ge­ren Vor­lauf ist das ein wirk­lich sehr respek­ta­bles und gutes Ergeb­nis“, erklär­te Thiele.

Thie­le dankt Olaf Bade für inten­si­ven Wahlkampf

Bade habe inner­halb weni­ger Wochen mit außer­or­dent­li­chem per­sön­li­chem Ein­satz einen inten­si­ven Wahl­kampf geführt.

„Olaf Bade hat sich mit unfass­bar viel Ener­gie in die­se Auf­ga­be gestürzt, war über­all im Land­kreis unter­wegs und hat in kür­zes­ter Zeit sehr vie­le Men­schen erreicht und über­zeugt“, sag­te Thiele.

Dafür wol­le er Bade per­sön­lich und im Namen der CDU Ost­fries­land aus­drück­lich danken.

Das Ergeb­nis zei­ge, wel­ches Poten­zi­al in sei­ner Kan­di­da­tur gele­gen habe. „Mehr als 40 Pro­zent aus dem Stand sind unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen eine bemer­kens­wer­te Leis­tung“, so Thiele.

 

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Land­rats­wahl im Land­kreis Aurich geht in die Stichwahl

Im Land­kreis Aurich ist die Ent­schei­dung über das Land­rats­amt dage­gen noch nicht gefal­len. Dort wird der Land­rat in einer Stich­wahl zwi­schen Olaf Wilt­fang (SPD) und Det­lev Krü­ger (FREIE WÄHLER) bestimmt.

Auch der CDU-Land­rats­kan­di­da­tin Dr. Edith Ulferts sprach Ulf Thie­le aus­drück­lich sei­nen Dank aus.

„Edith Ulferts hat mit gro­ßem per­sön­li­chen Enga­ge­ment für ihre Vor­stel­lun­gen von der Zukunft des Land­krei­ses Aurich gewor­ben. Auch ihr und ihrem gesam­ten Wahl­kampf­team gilt mein herz­li­cher Dank“, erklär­te Thiele.

Dass es für den Ein­zug in die Stich­wahl nicht gereicht habe, sei ent­täu­schend. Das schmä­le­re jedoch kei­nes­wegs den Ein­satz, den Ulferts und ihr Team in den ver­gan­ge­nen Wochen geleis­tet hätten.

CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ostfriesland

Bei den Wah­len zu den drei Kreis­ta­gen und zum Rat der Stadt Emden ergibt sich nach Ein­schät­zung der CDU Ost­fries­land auf Grund­la­ge der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se ein kla­res poli­ti­sches Bild.

Die CDU bleibt zweit­stärks­te poli­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Mit dem eige­nen Ergeb­nis kön­ne und dür­fe die Uni­on aller­dings nicht zufrie­den sein.

„Wir haben gegen­über der Kom­mu­nal­wahl 2021 Stim­men­an­tei­le ver­lo­ren. Das wer­den wir sehr genau und ohne Beschö­ni­gung ana­ly­sie­ren“, kün­dig­te Ulf Thie­le an.

Dabei müss­ten sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

Bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung beein­flusst Kommunalwahl

Nach Ein­schät­zung Thie­les haben auch bun­des­po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen die Kom­mu­nal­wahl überlagert.

„Die Ver­schie­bun­gen zei­gen sich in ähn­li­cher Wei­se in sehr unter­schied­li­chen Kom­mu­nen und betref­fen nicht nur die CDU. Das spricht dafür, dass neben den kom­mu­na­len The­men die bun­des­po­li­ti­sche Stim­mung Ein­fluss auf die Wahl­ent­schei­dung hat­te“, erklär­te der CDU-Landespolitiker.

Das ent­bin­de die CDU jedoch nicht davon, das eige­ne Abschnei­den kri­tisch zu betrach­ten und dar­aus die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen für die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu ziehen.

Dank an Kan­di­da­ten und ehren­amt­li­che Helfer

Beson­ders dank­te Thie­le den zahl­rei­chen Men­schen, die für die CDU bei den Kom­mu­nal­wah­len ange­tre­ten waren.

Sein Dank gel­te allen Frau­en und Män­nern, die auf CDU-Lis­ten für die Kreis­ta­ge, den Rat der Stadt Emden sowie für Stadt‑, Gemein­de- und Samt­ge­mein­de­rä­te kan­di­diert hat­ten. Eben­so dank­te er den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für Bür­ger­meis­ter- und Landratsämter.

„Sie haben Gesicht gezeigt, Ver­ant­wor­tung über­nom­men und sich einem demo­kra­ti­schen Wett­be­werb gestellt“, so Thiele.

Der Wahl­kampf sei unter nicht ein­fa­chen poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen mit gro­ßem per­sön­li­chem Ein­satz geführt worden.

Thie­le wür­dig­te dabei aus­drück­lich auch die Arbeit der Orts‑, Gemeinde‑, Stadt- und Kreis­ver­bän­de sowie der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Helfer.

Sie sei­en an Haus­tü­ren und Wahl­kampf­stän­den unter­wegs gewe­sen, hät­ten Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert, Pla­ka­te auf­ge­hängt und wie­der abge­nom­men, Gesprä­che geführt und bis zuletzt um das Ver­trau­en der Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler geworben.

„Die­ser über­wäl­ti­gen­de ehren­amt­li­che Ein­satz ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mei­nen herz­li­chen Dank“, erklär­te Thiele.

Dank gilt auch Kan­di­da­ten ande­rer demo­kra­ti­scher Parteien

Der Dank des CDU-Vor­sit­zen­den beschränkt sich aus­drück­lich nicht auf die eige­ne Partei.

„Kom­mu­na­le Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen bereit sind, einen erheb­li­chen Teil ihrer Frei­zeit für ihre Stadt, ihre Gemein­de oder ihren Land­kreis ein­zu­set­zen“, beton­te Thiele.

Des­halb dan­ke er auch den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der ande­ren demo­kra­ti­schen Par­tei­en und Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten, die sich zur Wahl gestellt hät­ten und in den kom­men­den fünf Jah­ren Ver­ant­wor­tung über­neh­men würden.

Thie­le kri­ti­siert feh­len­de Kan­di­da­ten der AfD für errun­ge­ne Mandate

Mit Sor­ge betrach­tet Ulf Thie­le eine kon­kre­te Fol­ge der star­ken Stim­men­zu­wäch­se der AfD. In meh­re­ren Städ­ten und Gemein­den in Ost­fries­land kön­ne die Par­tei nach den vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­sen nicht alle Man­da­te beset­zen, die ihr auf­grund ihres Wahl­er­geb­nis­ses zustehen.

„Die per­so­nel­le Auf­stel­lung der AfD in Ost­fries­land ist offen­kun­dig deut­lich schwä­cher als ihre Wahl­er­geb­nis­se“, erklär­te Thiele.

Dies füh­re dazu, dass die AfD in ver­schie­de­nen Städ­ten und Gemein­den errun­ge­ne Sit­ze nicht beset­zen könne.

Nach Ein­schät­zung Thie­les sei die Kon­se­quenz nicht nur eine klei­ne­re kom­mu­na­le Ver­tre­tung. Gleich­zei­tig sei­en dadurch weni­ger ehren­amt­lich enga­gier­te Men­schen in den Räten und deren Gre­mi­en ver­tre­ten, die sich um kon­kre­te Anlie­gen der Bür­ger küm­mern und gemein­sam über die Ent­wick­lung ihrer Kom­mu­ne bera­ten könnten.

Ande­re Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, die zur Mit­ar­beit bereit sei­en, könn­ten die­se unbe­setz­ten Sit­ze nicht übernehmen.

„Eine der­art defi­zi­tä­re per­so­nel­le Auf­stel­lung schwächt des­halb am Ende das ehren­amt­li­che kom­mu­na­le Enga­ge­ment ins­ge­samt“, so Thiele.

CDU Ost­fries­land kün­digt genaue Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se an

Mit dem Vor­lie­gen der vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis­se beginnt für die CDU Ost­fries­land nun die detail­lier­te Ana­ly­se der Kommunalwahlergebnisse.

Dabei sol­len sowohl die regio­nal unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen als auch gemein­sa­me Trends betrach­tet werden.

„Wir wer­den nichts schön­re­den. Aber wir haben auch kei­nen Grund, den Kopf hän­gen zu las­sen“, erklär­te Ulf Thie­le abschließend.

Die CDU blei­be eine star­ke kom­mu­nal­po­li­ti­sche Kraft in Ost­fries­land. Vor allem ver­fü­ge die Uni­on über vie­le enga­gier­te Frau­en und Män­ner, die bereit sei­en, vor Ort Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

„Ihnen gilt heu­te mein Dank. Und ab mor­gen geht es dar­um, das Ver­trau­en, das uns die Men­schen gege­ben haben, durch gute und ver­läss­li­che kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit zu recht­fer­ti­gen – und dort Ver­trau­en zurück­zu­ge­win­nen, wo wir es bei die­ser Wahl ver­lo­ren haben“, so Thiele.

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Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet Trend­sport­art im Moti­ons Racket Club

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Grup­pen­bild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Mey­er, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Mar­tin Sukal, Ilo­na Mey­er und Hol­ger Smid. Bild: privat

Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet die schnell wach­sen­de Sportart

Bun­de. Padel gilt als die „am schnells­ten wach­sen­de Sport­art der Welt“. Bei sei­ner Som­mer­rei­se woll­te der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner die Trend­sport­art selbst aus­pro­bie­ren. Dafür besuch­te er den erst vor kur­zem eröff­ne­ten Moti­ons Racket Club Bun­de und stell­te sich gemein­sam mit wei­te­ren SPD-Poli­ti­kern einer Trai­nings­stun­de auf dem Padel-Platz.

Mit dabei waren Ilo­na Mey­er, Kai Uwe Mey­er, Hol­ger Schmidt, Imke Sap und der Bund­er Bür­ger­meis­ter Uwe Sap.

Padel-Boom erreicht das Rheiderland

Über den aktu­el­len Padel-Boom infor­mier­te Mit­in­ves­tor und Trai­ner Mar­tin Sukal. Er gehört zu den Padel­spie­lern der ers­ten Stun­de und spiel­te auch in der Natio­nal­mann­schaft. Sei­ne Erfah­run­gen bringt er nun in den Moti­ons Racket Club Bun­de ein.

Padel wird häu­fig als Mischung aus Ten­nis und Squash beschrie­ben. Sukal sieht aller­dings noch eine ande­re Sport­art als pas­sen­den Ver­gleich. „Ich rede lie­ber von einer Mischung aus Ten­nis und Schach, denn man muss die Punk­te tak­tisch und spie­le­risch vor­be­rei­ten, um die Feh­ler­quo­te nied­rig zu hal­ten, um am Ende als Sie­ger vom Platz zu gehen“, erklär­te der Trainer.

Padel als sozia­ler Sport

Gespielt wird im Moti­ons Racket Club Bun­de auf meh­re­ren Spiel­fel­dern in unter­schied­li­chen Grö­ßen. Die Hal­le kann online gebucht wer­den. In der Regel tre­ten beim Padel zwei gegen zwei an, mög­lich ist aber auch ein Einzelspiel.

Eine Beson­der­heit des Sports ist nach Ein­schät­zung von Mar­tin Sukal das Zusam­men­spiel der Betei­lig­ten. Weil die Spie­le­rin­nen und Spie­ler gut mit­ein­an­der har­mo­nie­ren müs­sen, bezeich­net er Padel auch als einen „sozia­len Sport“.

Die Inves­ti­ti­on von meh­re­ren hun­dert­tau­send Euro in die Anla­ge in Bun­de habe sich nach Anga­ben des Mit­in­ves­tors gelohnt. Der Andrang sei groß. „Wir kön­nen zufrie­den sein“, sag­te Sukal.

Nico Blo­em: „Das hat wirk­lich Spaß gemacht“

Für Nico Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler begann die Trai­nings­stun­de zunächst mit einer Ein­wei­sung. Anschlie­ßend konn­ten sich die Anfän­ger bei leich­ten Übun­gen mit dem Sport und den Beson­der­hei­ten des Padel-Spiels ver­traut machen. Danach ging es bereits in ein ers­tes Spiel.

Blo­em zeig­te sich anschlie­ßend begeis­tert von dem neu­en Sport­an­ge­bot im Rheiderland.

„Das hat wirk­lich Spaß gemacht. Das ist ein tol­les Ange­bot gera­de bei uns im Rhei­der­land, das Publi­kum ist bunt gemischt. Ich freue mich, dass im Rhei­der­land inves­tiert wur­de. Ich kann nur jedem emp­feh­len, es selbst aus­zu­pro­bie­ren. Stark, dass wir das bei uns haben!“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Die ers­te Trai­nings­ein­heit hat offen­bar Lust auf mehr gemacht: Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler haben sich fest vor­ge­nom­men, wiederzukommen.

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