Blaulicht
Polizeimeldungen vom 10.12.2020
Weener- Verkehrsunfallflucht (Bilddatei) In der Zeit vom 04.12.2020, 17:00 Uhr bis zum 05.12.2020, 10:00 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Kirchhofstraße in Weener zu einer Beschädigung eines Containers, welcher derzeit linksseitig vor dem Eingang des Marktes platziert ist. Nach bisherigen Erkenntnissen und anhand der sichtbaren Unfallspuren ist davon auszugehen, dass die Schäden durch ein größeres Fahrzeug (Lkw) möglicherweise beim Wenden oder Rangieren verursacht wurden. Der verantwortliche Fahrzeugführer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich fernmündlich mit der Polizei in Weener in Verbindung zu setzen.
Leer — Betrug (Love Scamming) Am Nachmittag des 09.12.2020 wurde auf der Polizeidienststelle in Leer ein Betrugsfall zu Protokoll gebracht, welcher unter die Kategorie ‘Love Scamming‘ einzuordnen war. Die Betrugsart Love-Scamming beinhaltet den Umstand, dass eine Person zu den späteren Geschädigten eine Beziehung aufbaut und diese mit Hinweis auf eine mögliche gemeinsame Zukunft intensiviert. Oftmals geben die Täter vor, in gefährlichen Berufen im Ausland zu arbeiten. Nach einer gewissen Zeit behaupten die Täter*innen, dass sie sich in einer Notlage befinden und Geldmittel benötigen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass diese Form der vorgetäuschten Beziehungsanbahnung eine Betrugsform ist, die sehr häufig in den sozialen Netzwerken anzutreffen ist. Opfer sind sowohl Frauen als auch Männer. In den Kontakten wird vorgetäuscht, eine persönliche Beziehung aufbauen zu wollen. Allerdings besteht der tatsächliche Zweck darin, Geldzahlungen zu erhalten. Um diese zu erhalten, werden angebliche Notlagen erfunden. Die Polizei rät, Kontakten dieser Art niemals Geld zu überweisen und die weitere Kommunikation zu beenden. Geschädigte Personen sollten Anzeige wegen Betruges erstatten.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw In der Zeit vom 08.12.2020, 23:00 Uhr bis zum 09.12.2020, 09:30 Uhr kam es an der Emsstraße zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw Opel. Unbekannte Täter schlugen die Front- und Heckscheibe, sowie das Fenster der Fahrerseite mit einem nicht bekannten Gegenstand ein. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Moormerland/ Tergast- Verkehrsunfall Am 08.12.2020 kam es um 15:06 Uhr auf der Landstraße in Fahrtrichtung Oldersum zu einem Verkehrsunfall mit einer alleinbeteiligten Person. Eine 48-jährige Frau aus Weener kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen Baum. Bei dem Unfall wurde die Frau verletzt und durch einen Rettungswagen in einer Leeraner Krankenhaus verbracht. An dem Pkw, aus welchem Betriebsstoffe austraten, entstand ein erheblicher Sachschaden im Frontbereich. Die Reinigung der Fahrbahn wurde von einem Fachbetrieb durchgeführt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“
























