Blaulicht
Schwer verletzte Person nach Flugzeugabsturz
Borkum — Schwer verletzte Person nach Flugzeugabsturz Borkum — Am heutigen Vormittag wurden Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei gegen 11:04 Uhr zu einem Flugzeugabsturz in der Nähe des Flugplatzes an der Ostfriesenstraße gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte ein einmotoriges Flugzeug (Cessna T210N) beim Landeanflug kurz vor der Rollbahn ab und geriet im Anschluss in Vollbrand. Der Pilot, der sich alleine im Flugzeug befand, konnte sich selbstständig aus dem Flugzeug befreien. Rettungskräfte nahmen sich des 68-jährigen verletzten Piloten an, welcher kurze Zeit später mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in die Niederlande verbracht wurde. Nach derzeitigen Informationen erlitt der Pilot aus Bielefeld schwere Brandverletzungen. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Eine Gefährdung für andere Personen oder Gebäude bestand nicht. Die Ursache für den Unfall ist derzeit noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der Sachschaden wird auf eine mittlere sechsstellige Summe geschätzt.
Leer — Diebstahl von Fahrzeugemblemen Am 13.09.2020 kam es in der Zeit von 11:15 Uhr bis 16:15 Uhr in der Ziegeleistraße zu einem Diebstahl von Fahrzeugemblemen. Unbekannte Täter entwendeten den Schriftzug von der Heckklappe und entnahmen das Markenemblem aus der Motorhaube eines geparkten Fahrzeuges, wobei auch ein Sachschaden am Fahrzeug entstand. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw Am 13.09.2020 kam es gegen 05:40 Uhr in der Straße Lookvenne zu einer Beschädigung an einem geparkten Pkw. Nachdem bislang noch nicht identifizierte Personen vor einer Lokalität in Streitigkeiten geraten waren, wurde das geparkte Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Eine männliche Person soll nach bisherigen Ermittlungen mit der Faust auf den Wagen eingeschlagen haben, während eine zweite männliche Person gegen den Wagen getreten haben soll. Die durch Zeugen verständigten Polizeieinsatzkräfte konnten eine tatverdächtige Person im Nahbereich antreffen, welche für weitere Ermittlungen zur Dienststelle verbracht wurde. An dem beschädigten Fahrzeug entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.
Leer — Trunkenheit im Straßenverkehr Am 13.09.20 um 20:10 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Mofafahrer in der Daalerstraße auf, welcher sich in Schlangenlinien fortbewegte. Die Einsatzkräfte führten eine Kontrolle durch. Im Rahmen dieser Kontrolle behauptete der Betroffene zuerst, er würde wegen technischer Probleme unsicher fahren. Im weiteren Verlauf stellte sich jedoch heraus, dass der 51-jährige mit Wohnsitz in Leer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand und einen Atemalkoholwert von 2,38 Promille aufwies. Die eingesetzten Kräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein, der zudem eine Blutprobe abgeben musste. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt, der Fahrzeugschlüssel wurde einbehalten.
Uplengen- Brand einer landwirtschaftlichen Halle Am 14.09.2020 um 09:05 Uhr wurde gemeldet, dass in der Selverder Straße zu einem Brand in einer landwirtschaftlichen Halle gekommen sei. Durch Zeugen wurde eine Rauchentwicklung in dem als Maschinen-und Lagerhalle genutzten Gebäude festgestellt. Durch den Eigentümer wurden Maschinen aus der Halle evakuiert, ein Traktor, sowie mehrere Ballen Heu und Stroh, fielen dem Feuer jedoch zum Opfer. Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden brachten das Feuer unter Kontrolle. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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