Lokal
Ulf Thiele begrüßt Schüler- und Azubi-Ticket für den Landkreis Leer
„Es hat länger gedauert, als in anderen Regionen und als von der CDU beantragt. Aber jetzt hat der Kreistag Leer mit breiter Mehrheit den Weg für das zwischen dem Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann und den kommunalen Spitzenverbänden vereinbarte „Schüler und Azub-Ticket“ auch im Landkreis Leer freigemacht. Es wird zum kommenden Schuljahr eingeführt. Das begrüßen wir sehr“, erklärte der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele (CDU), der auch Mitglied des Kreistages ist, für seine Fraktion.
In seiner Rede im Kreistag begrüßte er ausdrücklich, dass mit dem “Schüler und Azubi-Ticket“ auch eine vollständige Freistellung aller schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler einhergehe. „Damit müssen auch die Jugendlichen keine Kosten für den Schülertransport mehr tragen, die in der Sekundarstufe 2 oder in einer vollschulischen Ausbildung sind. Das ist in großer Fortschritt, den sich viele – auch wir – lange gewünscht haben. Denn dies senkt die finanziellen Hürden zum weiterführenden Schulbesuch“, so Thiele. Die Ungleichbehandlung der Jugendlichen in einer dualen Ausbildung kritisierte er jedoch. „Diese jungen Menschen profitieren zwar von dem sogenannten Ein- Euro-Ticket, mit dem sie für 360 Euro im Jahr den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr im Verkehrsverbund Ems-Jade nutzen können, sie werden den Vollzeit-Schülerinnen und Schülern gegenüber jedoch schlechter gestellt. Das hatten wir uns anders gewünscht“, so Ulf Thiele.
Wichtig war der CDU-Kreistagsfraktion zudem, dass auch Praktikanten von dem Ticket profitieren werden. „Das hat die Kreisverwaltung schriftlich zugesichert, und darauf können sich alle Betroffenen zukünftig berufen“, erklärte Ulf Thiele in der Kreistagsdebatte. Mit einer Ausnahme, denn das Ticket soll nicht für Abiturienten gelten, die ein Praktikum machen, bevor sie nach der Sommerpause in Ausbildung gehen. „Das halten wir für ungerecht und werden daher zur nächsten Fachausschusssitzung einen Antrag stellen, auch diese Personengruppe ab dem Abiturjahrgang 2023 mit aufzunehmen“, kündigte Ulf Thiele abschließend in seiner Rede an.

Lokal
Auszeichnung für Energiehelden: Die „Grüne Hausnummer“ wird wieder verliehen!
Klimaschutz im Fokus: Bewerbungsphase für die „Grüne Hausnummer“ im Landkreis Leer startet erneut
Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Landkreis Leer aufgepasst: Wer durch energieeffizientes Bauen oder Sanieren einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet, kann sich ab sofort wieder für die begehrte „Grüne Hausnummer“ bewerben. Die Auszeichnung würdigt vorbildliches Engagement für zukunftsfähige Wohngebäude.
Der Gebäudesektor ist ein entscheidender Hebel für die Energiewende. Da in Deutschland rund 30 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen auf diesen Bereich entfallen, ist energetisches Handeln unverzichtbar. Durch die Sanierung der Gebäudehülle sowie eine moderne Anlagentechnik lassen sich nicht nur Energiekosten dauerhaft senken, sondern auch wertvolle Ressourcen schonen.
Vorbilder für den Klimaschutz würdigen
Mit der Verleihung der „Grünen Hausnummer“ machen der Landkreis Leer und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen besonders energieeffiziente und klimafreundliche Wohngebäude sichtbar.
Landrat Matthias Groote betont die Bedeutung dieser Initiative: „Im Landkreis Leer haben schon viele vorbildlich saniert oder gebaut, es gibt aber auch noch viel zu tun. Mit der Auszeichnung Grüne Hausnummer wollen wir die guten Beispiele für energieeffizientes Bauen und Sanieren, die es im Landkreis Leer gibt, würdigen und für die Öffentlichkeit sichtbar machen.“
Jetzt bewerben und Zeichen setzen
Die Aktion zielt darauf ab, durch positive Praxisbeispiele zum Nachahmen anzuregen. Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, ruft zur Teilnahme auf: „Gute Beispiele regen zum Nachahmen an. Sie zeigen, wie energieeffiziente Gebäude in der Praxis aussehen und machen Lust darauf, auch das eigene Heim fit für die Zukunft zu machen. Machen Sie mit und zeigen Sie sich mit der Grünen Hausnummer als energie- und klimaschutzbewusste Hauseigentümer.“ Bisher wurden in ganz Niedersachsen bereits rund 2.300 Gebäude mit dieser Auszeichnung prämiert.
Wer kann teilnehmen?
Die „Grüne Hausnummer“ richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer im Landkreis Leer, die folgende Kriterien erfüllen:
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Energetische Sanierung: Besonders effiziente Sanierung von Altbauten.
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Neubau: Fertigstellung eines Neubaus mindestens nach dem Standard eines Effizienzhauses 40.
Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber erhalten eine individuelle Grüne Hausnummer zur Anbringung am Gebäude sowie eine offizielle Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement.
Alle Fakten auf einen Blick
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Bewerbungsfrist: Anträge können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden.
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Verfahren: Die Bewerbung erfolgt unkompliziert über einen offiziellen Bewerbungsbogen.
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Weitere Informationen: Detaillierte Informationen zur Teilnahme, den erforderlichen Unterlagen und den Fristen finden Sie online unter: www.landkreis-leer.de/grünehausnummer.
Nutzen Sie die Chance und zeigen Sie mit der Grünen Hausnummer, dass Ihr Zuhause zukunftsfähig, klimafreundlich und energieeffizient ist.
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Lokal
MOIN tritt zur Stadtratswahl in Leer an
Von links nach rechts: Michael Runden, Jörg Kromminga, Teelke (steht das ganze Jahr dort – aber nicht zur Wahl), Sonja Strohmeier und Matthias Holthius vor dem Bünting‑Stammhaus in der Leeraner Altstadt. Die vier MOIN‑Kandidierenden wollen bei der Stadtratswahl im September ins Leeraner Rathaus einziehen.
MOIN kündigt Teilnahme an der Stadtratswahl in Leer an
Die Wählergemeinschaft MOIN hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass sie bei der Stadtratswahl in Leer am 13. September antreten wird. Die Gruppe formuliert darin den Anspruch, eine sachliche, bürgernahe und unabhängige Kommunalpolitik zu verfolgen, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt.
Breites Themenspektrum für die kommenden Jahre
Wie es in der Mitteilung heißt, steht die Stadt Leer vor einer Reihe wichtiger Entscheidungen. Dazu zählen die Entwicklung des geplanten Bildungscampus, die Verkehrssituation, die Zukunft der Schulen, Sporthallen und Sportanlagen, die finanzielle Stabilität des städtischen Haushalts sowie eine langfristig tragfähige und nachhaltige Stadtentwicklung. Diese Themen würden die kommunale Entwicklung der kommenden Jahre maßgeblich prägen.
Bildungscampus: Forderung nach offener Diskussion
Besonders beim Bildungscampus sieht MOIN nach eigenen Angaben die Notwendigkeit einer „offenen und ehrlichen Diskussion“. Investitionen in Bildung seien Investitionen in die Zukunft der Stadt, gleichzeitig müssten Großprojekte wirtschaftlich tragfähig geplant werden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren, welche Kosten entstehen, welche Alternativen geprüft wurden und welche langfristigen Folgen für den Haushalt zu erwarten seien.
Verkehrssituation: Bedarf an neuen Konzepten
Auch die Verkehrssituation in Leer wird in der Pressemitteilung kritisch bewertet. Staus, fehlende Verkehrslenkung und eine unzureichende Abstimmung zwischen den Verkehrsteilnehmern belasteten Bürger und Wirtschaft gleichermaßen. MOIN spricht sich für praktikable Lösungen aus, die den Verkehrsfluss verbessern, die Innenstadt stärken und zugleich Klimaschutz und Lebensqualität berücksichtigen.
Finanzpolitik: Verantwortung gegenüber kommenden Generationen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Mitteilung auf der Haushalts- und Finanzpolitik. Die Stadt benötige eine solide Finanzplanung, die notwendige Investitionen ermögliche, ohne kommende Generationen übermäßig zu belasten. Jeder eingesetzte Euro müsse nachvollziehbar und verantwortungsvoll verwendet werden.
Unabhängige kommunale Kraft
MOIN beschreibt sich als unabhängige Kraft, die weniger parteipolitische Auseinandersetzungen und mehr Sachpolitik in Leer anstrebe. Der Fokus liege auf konkreten Herausforderungen vor Ort und nicht auf ideologischen Debatten. Eine lebendige Demokratie lebe von unterschiedlichen Meinungen, gegenseitigem Respekt und dem Willen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Kandidierende
Für die Stadtratswahl treten laut Pressemitteilung folgende Personen an:
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Wahlbereich 1: Michael Runden, Matthias Holthius
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Wahlbereich 2: Jörg Kromminga, Sonja Strohmeier

Lokal
Südring wird am 1. Juli halbseitig gesperrt – das solltet ihr wissen!
B 70 in Leer: Südring wird am 1. Juli halbseitig gesperrt
Am Mittwoch, 1. Juli, müssen sich Verkehrsteilnehmer in Leer auf Einschränkungen einstellen: Für den Einbau einer neuen Gewichtsmessung im Bereich der Ledabrücke wird der Südring im Zuge der B 70 halbseitig gesperrt. Die Arbeiten finden von 9 bis 15 Uhr statt und dauern damit nur einen Tag.
Der Verkehr kann die Baustelle weiter passieren. Eine mobile Absperrtafel sorgt für die Verkehrsführung – eine Ampelregelung ist nicht notwendig. Dennoch weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Aurich, darauf hin, dass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die Behörde bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen.
Warum wird gebaut? – Hintergrund zur neuen Gewichtsmessung
Die Ledabrücke im Zuge der B 70 ist seit 2024 auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen begrenzt. Um die bestehende Brücke bis zur Fertigstellung des Neubaus möglichst lange befahrbar zu halten, wird nun eine technische Einrichtung installiert.
Diese zeigt künftig direkt an der Brücke an, wenn ein Fahrzeug zu schwer ist. Damit soll verhindert werden, dass überladene Fahrzeuge die ohnehin belastete Brücke weiter beschädigen. Die neue Anlage hilft dabei, die Gewichtsbegrenzung zuverlässig einzuhalten und die Brücke zu schützen, bis der Neubau fertiggestellt ist.
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