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125.000 Kubik­me­ter Sand zusätz­lich zum Schutz von Norderney

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Küs­ten­schutz: Ereig­nis­rei­che Sturm­flut­sai­son sorgt für Handlungsbedarf

Norden/Norderney.   Die mehr als 20 leich­ten Sturm­flu­ten des zurück­lie­gen­den Win­ters sind auch an Nor­der­ney nicht spur­los vor­über­ge­gan­gen: Rund 125.000 Kubik­me­ter Sand, so die Pro­gno­se des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN), sind für die Ver­stär­kung der Schutz­dü­ne vor der Nor­der­ney­er Kugel­ba­ke erfor­der­lich, um das hohe Schutz­ni­veau der Insel auch über die kom­men­den Stür­me hin­weg zu erhal­ten. Nach Pfings­ten sol­len mit der Kampf­mit­tel­son­die­rung die ers­ten Arbei­ten im Auf­trag des NLWKN begin­nen. Ein Abschluss des Küs­ten­schutz­pro­jekts ist bis Sep­tem­ber vorgesehen.

Die Abbruch­kan­te der Schutz­dü­ne vor der Kugel­ba­ke nach den Sturm­flu­ten des letz­ten Win­ters (Bild: NLWKN).

„Das zurück­lie­gen­de ereig­nis­rei­che Win­ter­halb­jahr hat an der Schutz­dü­ne an der Kugel­ba­ke zu Dünen­ab­brü­chen von bereichs­wei­se mehr als 20 Metern geführt”, erläu­tert Prof. Frank Tho­renz, Lei­ter der für die Ost­frie­si­schen Inseln zustän­di­gen NLW­KN-Betriebs­stel­le in Nor­den. Der betrof­fe­ne 1.300 Meter lan­ge Dünen­be­reich beginnt im Bereich der Buh­ne X1 und reicht bis zum Strand­bad an der Weis­sen Düne. Die Schutz­dü­ne sichert den öst­li­chen Teil der Orts­la­ge und das Trink­was­ser­ge­win­nungs­ge­biet von Nor­der­ney vor Über­flu­tun­gen durch Sturm­flu­ten. Sie spielt des­halb eine wich­ti­ge Rol­le für den Küs­ten­schutz auf der Insel.

„Der Rest­brei­te der Rand­dü­ne beträgt auf einer Höhe von acht Metern teil­wei­se nur noch 15 Meter und ist damit deut­lich zu schmal, um ihre Funk­ti­on für den Sturm­flut­schutz zu erfül­len”, erläu­tert Tho­renz. Ursa­che für die aktu­ell star­ken Dünen­ab­brü­che sei­en sehr nied­ri­ge und schma­le Strän­de, die durch eine der­zeit nicht aus­rei­chen­de Sand­ver­sor­gung die­ses Insel­be­reichs ver­ur­sacht wür­den. „Im Bereich der Kugel­ba­ke errei­chen Sand­bän­ke aus dem Riff­bo­gen des Nor­der­ney­er See­gats mit Inter­val­len von etwa ein bis zwei Jahr­zehn­ten die Insel. Der­zeit lie­gen die­se noch deut­lich vor der Insel, so dass mit wei­te­ren Dünen­ab­brü­chen in Sturm­flu­ten zu rech­nen ist”, erklärt der Küs­ten­schutz­ex­per­te. Eine ähn­li­che Situa­ti­on führ­te im Win­ter 1980/81 zu einem Dünen­durch­bruch der Rand­dü­ne. Die­se konn­te in den Fol­ge­jah­ren mit gro­ßen Anstren­gun­gen wie­der geschlos­sen werden.

Um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Düne wie­der­her­zu­stel­len, muss die­se bis zum nächs­ten Win­ter­halb­jahr ver­stärkt wer­den. „Hier­zu nut­zen wir den gesam­ten Schutz­dü­nen­be­reich aus, der aus zwei Dünen­ket­ten besteht. Auf die­se Wei­se bau­en wir auch für den Fall wei­te­rer Dünen­ab­brü­che vor,” so Tho­renz. Die see­sei­ti­ge Dünen­ket­te soll durch Ein­bau von Sand auf einer Gesamt­stre­cke von knapp 900 Metern auf eine Brei­te von 50 Metern ver­stärkt wer­den. Zusätz­lich wer­den an der lücken­haf­ten süd­li­chen Dünen­ket­te, in der auch die Aus­sichts­platt­form an der Thalas­so­dü­ne liegt, an drei Stel­len Ver­stär­kun­gen vor­ge­nom­men. Eine aus­rei­chen­de Brei­te der Schutz­dü­ne soll damit den Über­flu­tungs­schutz selbst bei Ver­sa­gen des nörd­li­chen Dünen­rie­gels sicherstellen.

Ori­en­tie­rung an natür­li­chen Prozessen

Bei sei­nen Küs­ten­schutz­vor­ha­ben auf den Inseln ver­folgt der NLWKN das Ziel, Schutz­maß­nah­men für Schutz­dü­nen im beson­ders wert­vol­len Natur­raum des Natio­nal­parks an den natür­lich ablau­fen­den Pro­zes­sen zu ori­en­tier­ten. Der Bau mas­si­ver Küs­ten­schutz­an­la­gen soll in die­sem sen­si­blen Umfeld soweit mög­lich ver­mie­den wer­den. Um eine opti­ma­le Ein­bin­dung in das Land­schafts­bild zu errei­chen, wer­den die Dünen mit unter­schied­li­chen Böschungs­nei­gun­gen und Höhen gestal­tet. Zusätz­lich erfolgt eine Abde­ckung mit ört­lich gewon­ne­nem vege­ta­ti­ons­rei­chen Ober­bo­den sowie eine Bepflan­zung mit Strand­ha­fer, um eine stand­ort­ty­pi­sche Vege­ta­ti­on zu errei­chen. Inner­halb des zwi­schen den bei­den Dünen­rie­geln gele­ge­nen Tales wer­den wei­ter­hin im Rah­men einer Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­me künst­li­che Sand­fang­zäu­ne ent­fernt, um die Natur­nä­he des Tals zu verbessern.

Der Sand für die Nor­der­ney­er Dünen­ver­stär­kung wird mit einem Spe­zi­al­schiff, einem soge­nann­ten Lade­raum­saug­bag­ger, west­lich von Nor­der­ney an der Rob­ben­p­la­te sowie im Fahr­was­ser des Dove­tiefs gewon­nen. Das Spe­zi­al­schiff trans­por­tiert das wert­vol­le Bau­ma­te­ri­al in das See­ge­biet unmit­tel­bar west­lich des Ver­stär­kungs­be­rei­ches. Dort ver­bin­det es sich über eine Kop­pel­sta­ti­on mit einer 350 Meter lan­gen Spüll­ei­tung und pumpt den Sand zunächst in ein Depot an den Strand. Von dort wird er mit gelän­de­gän­gi­gen Spe­zi­al­fahr­zeu­gen in die Ver­stär­kungs­be­rei­che trans­por­tiert und mit Bag­gern profiliert.

Beginn im Juni

Die Maß­nah­me soll noch im Juni begin­nen. „Zunächst wird die Spüll­ei­tung antrans­por­tiert, am Strand mon­tiert und anschlie­ßend auf dem Mee­res­grund posi­tio­niert”, erklärt NLW­KN-Pro­jekt­lei­ter Theo van Hoorn. Danach wird der Lade­raum­saug­bag­ger „Chris­to­pho­rus” der vom NLWKN beauf­tra­gen Spe­zi­al­fir­ma Van den Herik GmbH bei der Arbeit vor der Insel zu beob­ach­ten sein. Das Schiff fasst knapp 1.000 Kubik­me­ter Sand.

„Der Auf­spül­be­reich selbst muss auf­grund der mög­li­chen Gefah­ren wäh­rend des Spül­be­triebs voll­stän­dig gesperrt wer­den”, erläu­tert van Hoorn. Die Insel­gäs­te kön­nen das Depot an der See­sei­te pas­sie­ren. Das Bau­ge­sche­hen kann von der Aus­sichts­dü­ne beob­ach­tet wer­den. „Eine Über­schnei­dung mit der Tou­ris­mus­sai­son ist lei­der nicht zu ver­mei­den, da der Sand­ein­bau bis zum Win­ter­halb­jahr fer­tig­ge­stellt wer­den muss. Im Win­ter­halb­jahr erfolgt dann suk­zes­si­ve die Bepflan­zung der Düne mit Strand­ha­fer,” erläu­tert Tho­renz. Die Pla­nun­gen wur­den eng mit der Stadt und dem Staats­bad Nor­der­ney abge­stimmt. Per Fly­er, Bau­schil­der und über das Inter­net sol­len Insel­be­su­cher über die erfor­der­li­chen Arbei­ten und even­tu­el­le Ein­schrän­kun­gen infor­miert werden.

Die Finan­zie­rung des knapp 3,7 Mil­lio­nen Euro teu­ren Vor­ha­bens auf Nor­der­ney erfolgt aus Mit­teln der Bund-Län­der-Gemein­schafts­auf­ga­be zur Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes. Ins­ge­samt ist die Insel Nor­der­ney durch 12,1 Kilo­me­ter Schutz­dü­nen, 10 Kilo­me­ter Haupt­dei­che, ein 4,7 Kilo­me­ter lan­ges Dünen­deck­werk und 32 Buh­nen geschützt.

 

Das Vor­ha­ben im Pro­fil: Die Rand­dü­ne wird auf eine Brei­te von 50 Metern und eine Min­dest­hö­he von 8 Metern über dem Mee­res­spie­gel ver­stärkt und natur­nah gestal­tet (Bild: NLWKN).

 


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Tra­di­tio­nel­ler Holz­boots­bau in Ditz­um begeis­tert bun­des­weit jun­ge Nachwuchskräfte

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Betriebs­lei­ter Ger­jet Bült­jer (r.) zeigt Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (l.) die Arbei­ten in der Schiffs­hal­le. Im Hin­ter­grund der 15 Meter lan­ge his­to­ri­sche Segel­kut­ter „Gebrü­der“ von Carolinensiel.

Boots­bau­kunst aus Ditz­um: Wo Tra­di­ti­on auf die nächs­te Gene­ra­ti­on trifft

Die H. Bült­jer Boots­werft an der Ems ist weit mehr als ein Repa­ra­tur­be­trieb – sie ist ein leben­di­ges Denk­mal des Holz­boots­baus. In einer Ära von Ver­bund­stof­fen und Mas­sen­fer­ti­gung setzt der Fami­li­en­be­trieb in fünf­ter Gene­ra­ti­on auf das edle Hand­werk mit Natur­stof­fen und zieht damit jun­ge Talen­te aus ganz Deutsch­land ins beschau­li­che Ostfriesland.

Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer (Seni­or) zeigt, wie die Plan­ken­gän­ge kal­fa­tert (abge­dich­tet) wer­den. Eine zeit­auf­wen­di­ge Arbeits­wei­se, die nicht mehr auf vie­len Werf­ten gepflegt wird. Im Hin­ter­grund trägt Prak­ti­kant Lukas Rit­ter eine Unter­was­ser­schutz­far­be auf.
Tra­di­tio­nel­les Hand­werk haut­nah erle­ben: Auch die Schü­ler­prak­ti­kan­tin Lea Onnen aus Olden­dorf erhält auf der Bült­jer Werft die sel­te­ne Gele­gen­heit, selbst Hand anzu­le­gen und sich im Kal­fa­tern zu probieren.

 

Ein Magnet für den Nach­wuchs: Aus­bil­dung mit Tiefgang

Wäh­rend vie­le Werf­ten ent­lang der Ems bereits in den 1960er Jah­ren ihre Tore schlie­ßen muss­ten, behaup­tet sich die Bült­jer Boots­werft seit 127 Jah­ren als fes­te Instanz. Heu­te ist der Betrieb im Fische­rei­dorf Ditz­um eine der ers­ten Adres­sen für den tra­di­tio­nel­len Holzbootsbau.

Das Beson­de­re: Die Werft fun­giert als regel­rech­ter Magnet für Aus­zu­bil­den­de. Die Bewer­ber kom­men nicht nur aus der Regi­on, son­dern aus Metro­po­len wie Mün­chen, Köln, Ham­burg oder Ber­lin. Jähr­lich fin­den zwei bis drei Azu­bis ihren Weg in den Betrieb, um das Hand­werk des Boots­bau­ers in der Fach­rich­tung Neu‑, Aus- und Umbau zu erlernen.

„Unse­re Aus­zu­bil­den­den haben ent­we­der eine tie­fe Affi­ni­tät zur Schiff­fahrt oder den bren­nen­den Wunsch, mit dem Werk­stoff Holz zu arbei­ten“, erklärt Boots­bau­er­meis­ter Ger­jet Bült­jer, der die Werft gemein­sam mit sei­nem Cou­sin Andy Bült­jer führt.

Exzel­lenz im Hand­werk: Regel­mä­ßi­ge Bun­des- und Landessieger

Dass die Aus­bil­dung bei Bült­jer zur Eli­te gehört, bele­gen die Zah­len der letz­ten zwei Jahr­zehn­te: Über 55 jun­ge Men­schen wur­den hier bereits erfolg­reich aus­ge­bil­det. Regel­mä­ßig glän­zen die Absol­ven­ten bei der „Deut­schen Meis­ter­schaft im Hand­werk“ (DMH).

Zuletzt wur­de der frisch aus­ge­lern­te Boots­bau­er Felix Bruck­mann geehrt, der auf Bun­des­ebe­ne den drit­ten Platz beleg­te. Imke Hen­nig, Vize­prä­si­den­tin der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land, betont bei der Urkun­den­über­ga­be die Bedeu­tung des Betriebs: Durch die­ses Enga­ge­ment wer­de nicht nur der eige­ne Fach­kräf­te­nach­wuchs gesi­chert, son­dern ein küs­ten­ty­pi­sches Kul­tur­gut bewahrt.

 

Der 15 Meter lan­ge Tra­di­ti­ons­seg­ler „Klaus Stör­te­be­ker III“ (vor­ne) wird wie­der see­taug­lich gemacht. Im Hin­ter­grund die Torf­mut­te „Del­phin“ aus Westrhauderfehn.

Das Berufs­bild Boots­bau­er: Sel­ten, gefragt und vielseitig

Der Beruf des Boots­bau­ers mag sel­ten sein, doch er ist gefrag­ter denn je. Die drei­ein­halb­jäh­ri­ge Aus­bil­dung deckt ein brei­tes Spek­trum ab:

  • Neu­bau und Konstruktion

  • Restau­rie­rung his­to­ri­scher Fahrzeuge

  • Instand­set­zung und tech­ni­scher Ausbau

Ergänzt wird die prak­ti­sche Arbeit auf der Werft durch Block­un­ter­richt an der Berufs­schu­le in Bra­ke (Unter­we­ser). Dort erler­nen die Fach­kräf­te auch den Umgang mit moder­nen Ver­bund­stof­fen und Metal­len, um für den gesam­ten Markt gerüs­tet zu sein.

Full-Ser­vice für Holz­schif­fe bis 150 Tonnen

Als spe­zia­li­sier­ter Meis­ter­be­trieb bie­tet Bült­jer eine Infra­struk­tur, die ihres­glei­chen sucht. Mit zwei Hal­len und drei Hel­gen kön­nen Schif­fe mit einem Gewicht von bis zu 150 Ton­nen geslippt wer­den. Das Leis­tungs­port­fo­lio umfasst:

  1. Holz­boots- und Rigg­bau: Tra­di­tio­nel­le Beplan­kung und Mastbau.

  2. Tech­nik-Ser­vice: Aus­tausch und Über­ho­lung tech­ni­scher Aggregate.

  3. Elek­trik & Elek­tro­nik: Pla­nung und Instal­la­ti­on moder­ner Bordnetze.

  4. Kon­ser­vie­rung: Hoch­wer­ti­ge Lackier­ar­bei­ten und Oberflächenschutz.

Aktu­el­le Pro­jek­te wie die Neu­be­plan­kung des 15 Meter lan­gen his­to­ri­schen Segel­kut­ters „Gebrü­der“ aus Caro­li­nen­siel oder die Restau­rie­rung der „Klaus Stör­te­be­ker III“ ver­deut­li­chen die Kapa­zi­tä­ten der Werft.

Holz als Zukunfts­ka­pi­tal: Qua­li­tät braucht Zeit

Das Herz­stück der Werft ist das Lager. Ob Eiche, Kam­ba­la, Maha­go­ni, Lär­che oder Teak – das Holz wird tra­di­tio­nell hand­werk­lich ver­ar­bei­tet und muss per­fekt durch­ge­trock­net sein.

„Wir rech­nen pro Zen­ti­me­ter Dicke mit einem Jahr Lager­zeit“, so Bültjer.

Die­ser enor­me Bestand an abge­la­ger­tem, bes­tem Bau­holz ist das wah­re Zukunfts­ka­pi­tal des Betriebs. Es garan­tiert, dass auch in den kom­men­den Jahr­zehn­ten Boo­te in Ditz­um ent­ste­hen und erhal­ten wer­den, die den Ele­men­ten trot­zen und die Ästhe­tik des klas­si­schen Boots­baus verkörpern.

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15. „Tref­fen Tra­di­ti­ons­schif­fe unner d‘ Raad­hu­us­to­orn“ — nächs­tes Tref­fen fin­det 2027 statt! 

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Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

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Sanie­rung am Leda-Sperr­werk: Brü­cken bis Sep­tem­ber 2026 voll gesperrt

LEER. Wer das Leda-Sperr­werk für Rad­tou­ren oder Spa­zier­gän­ge nutzt, muss sich auf eine mona­te­lan­ge Sper­rung ein­stel­len. Wie das Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nord­see mit­teilt, haben umfang­rei­che Instand­set­zungs­ar­bei­ten an den Betriebs­brü­cken begon­nen, die eine Über­que­rung der Leda an die­ser Stel­le vor­erst unmög­lich machen.

Tech­ni­sche Moder­ni­sie­rung erfor­dert Anhebung

Der Grund für die Maß­nah­me ist tech­nisch anspruchs­voll: Die Betriebs­brü­cken erhal­ten neue Lager. Um die­se wich­ti­gen Bau­tei­le aus­tau­schen zu kön­nen, müs­sen die gesam­ten Brü­cken­kon­struk­tio­nen ange­ho­ben wer­den. Die­se Arbei­ten sind für den Erhalt der Infra­struk­tur und die Sicher­heit des Sperr­werks unerlässlich.

Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

Die Bau­ar­bei­ten sind bereits am Mon­tag, den 16. März 2026, ange­lau­fen. Nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand wer­den die Instand­set­zun­gen das gesam­te Som­mer­halb­jahr in Anspruch neh­men und vor­aus­sicht­lich Ende Sep­tem­ber 2026 abge­schlos­sen sein.

Wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums bleibt die Pas­sa­ge über die Brü­cken sowohl für den Rad­ver­kehr als auch für Fuß­gän­ger voll­stän­dig gesperrt. Orts­kun­di­ge wer­den gebe­ten, die Sper­rung bei der Pla­nung ihrer Rou­ten zu berück­sich­ti­gen und ent­spre­chen­de Aus­weich­mög­lich­kei­ten zu nutzen.

Quel­le: PM Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt Ems-Nordsee

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Leera­ner Schü­ler schnup­pern Hol­ly­wood-Luft an pro­fes­sio­nel­lem Filmset

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Gro­ßes Kino in Ver­den: Moham­mad Alk­ha­tib, Alper Cetin, Dahoz Musa, Simo­na Hilow­le und Pro­jekt­lei­te­rin Ste­fa­nie Schü­ler (v.l.) von der Guten­berg­schu­le Leer blick­ten gemein­sam mit dem Haupt­dar­stel­ler Pizan des Films „Welt­un­ter­gang“ und Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni (rechts) hin­ter die Kulis­sen einer pro­fes­sio­nel­len Produktion.

Hol­ly­wood-Flair in Ver­den: Leera­ner Nach­wuchs-talen­te schnup­pern Set-Luft bei Profi-Regisseur

LEER / VERDEN. Für eine Grup­pe jun­ger Fil­me­ma­cher der Guten­berg­schu­le Leer wur­den die Oster­fe­ri­en zu einem unver­gess­li­chen Aben­teu­er. Nach ihrem beein­dru­cken­den Erfolg beim Kurz­film­wett­be­werb „Ganz schön anders“ mit ihrem Werk „Bru­der im Wind“, folg­te nun der Rit­ter­schlag: Dreh­buch­au­tor und Regis­seur Robert Deça­ni lud die Talen­te per­sön­lich an sein aktu­el­les Film­set nach Ver­den ein.

Von der Schul­bank ins Scheinwerferlicht

Die beson­de­re Ver­bin­dung zwi­schen dem Pro­fi und den Schü­lern der Klas­se 8d ent­stand bereits wäh­rend eines Work­shops zum The­ma Dreh­buch­auf­bau an der Guten­berg­schu­le. Deça­ni zeig­te sich damals so begeis­tert von der Auf­ge­schlos­sen­heit, dem Enga­ge­ment und dem bren­nen­den Inter­es­se der Jugend­li­chen, dass sie ihm nach­hal­tig im Gedächt­nis blie­ben. Kur­zer­hand kon­tak­tier­te er die Pro­jekt­lei­te­rin und sprach die exklu­si­ve Ein­la­dung aus.

Trotz der Feri­en­pau­se zöger­ten die Nach­wuchs­ta­len­te kei­ne Sekun­de und mach­ten sich auf den Weg nach Ver­den. Dort tauch­ten sie tief in die fas­zi­nie­ren­de Welt einer pro­fes­sio­nel­len Film­pro­duk­ti­on ein. Das High­light: Die Schü­ler durf­ten nicht nur zuschau­en, son­dern als Kom­par­sen in Deça­nis neu­em Film „Welt­un­ter­gang“ aktiv mitwirken.

Gemein­sam mit dem Team von Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni pro­bie­ren die enga­gier­ten Nach­wuchs­ta­len­te der Guten­berg­schu­le Leer ver­schie­de­ne Kame­ra­ein­stel­lun­gen aus und erhal­ten wert­vol­le Ein­bli­cke in die pro­fes­sio­nel­le tech­ni­sche Umset­zung am Filmset.

Geduld, Lei­den­schaft und gro­ße Pläne

Hin­ter den Kulis­sen lern­ten die Jugend­li­chen schnell, dass Fil­me­ma­chen weit mehr ist als nur „Action!“ zu rufen. Sie erfuh­ren aus ers­ter Hand, wie essen­zi­ell Sta­tis­ten für die Atmo­sphä­re eines Films sind und dass die­ser Job vor allem eines erfor­dert: jede Men­ge Geduld und Dis­zi­plin wäh­rend der War­te­zei­ten. Die­se Erfah­rung schweiß­te die Grup­pe nur noch enger zusammen.

Die Begeis­te­rung ist so groß, dass die Schü­ler bereits fest ent­schlos­sen sind, im kom­men­den Schul­jahr eine eige­ne Film-AG zu grün­den. Neue Ideen für packen­de Kurz­fil­me spru­deln bereits aus ihnen heraus.

Unter­stüt­zung für die Visio­nä­re von mor­gen gesucht

Um die­sen enor­men Ein­satz und die krea­ti­ve Ener­gie wei­ter för­dern zu kön­nen, hofft die Pro­jekt­lei­te­rin nun auf tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Damit künf­ti­ge Pro­jek­te ohne tech­ni­sche Hür­den rea­li­siert und pro­fes­sio­nell bear­bei­tet wer­den kön­nen, wird drin­gend moder­ne Hard- und Soft­ware benö­tigt. Die der­zeit genutz­ten Schul-iPads sto­ßen bei den ambi­tio­nier­ten Plä­nen der jun­gen Regis­seu­re und Cut­ter lei­der an ihre Grenzen.

Spon­so­ren, die die­ses groß­ar­ti­ge Pro­jekt unter­stüt­zen möch­ten und den Film­nach­wuchs aus Leer för­dern wol­len, sind herz­lich ein­ge­la­den, Kon­takt auf­zu­neh­men.

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...