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125.000 Kubik­me­ter Sand zusätz­lich zum Schutz von Norderney

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Küs­ten­schutz: Ereig­nis­rei­che Sturm­flut­sai­son sorgt für Handlungsbedarf

Norden/Norderney.   Die mehr als 20 leich­ten Sturm­flu­ten des zurück­lie­gen­den Win­ters sind auch an Nor­der­ney nicht spur­los vor­über­ge­gan­gen: Rund 125.000 Kubik­me­ter Sand, so die Pro­gno­se des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN), sind für die Ver­stär­kung der Schutz­dü­ne vor der Nor­der­ney­er Kugel­ba­ke erfor­der­lich, um das hohe Schutz­ni­veau der Insel auch über die kom­men­den Stür­me hin­weg zu erhal­ten. Nach Pfings­ten sol­len mit der Kampf­mit­tel­son­die­rung die ers­ten Arbei­ten im Auf­trag des NLWKN begin­nen. Ein Abschluss des Küs­ten­schutz­pro­jekts ist bis Sep­tem­ber vorgesehen.

Die Abbruch­kan­te der Schutz­dü­ne vor der Kugel­ba­ke nach den Sturm­flu­ten des letz­ten Win­ters (Bild: NLWKN).

„Das zurück­lie­gen­de ereig­nis­rei­che Win­ter­halb­jahr hat an der Schutz­dü­ne an der Kugel­ba­ke zu Dünen­ab­brü­chen von bereichs­wei­se mehr als 20 Metern geführt”, erläu­tert Prof. Frank Tho­renz, Lei­ter der für die Ost­frie­si­schen Inseln zustän­di­gen NLW­KN-Betriebs­stel­le in Nor­den. Der betrof­fe­ne 1.300 Meter lan­ge Dünen­be­reich beginnt im Bereich der Buh­ne X1 und reicht bis zum Strand­bad an der Weis­sen Düne. Die Schutz­dü­ne sichert den öst­li­chen Teil der Orts­la­ge und das Trink­was­ser­ge­win­nungs­ge­biet von Nor­der­ney vor Über­flu­tun­gen durch Sturm­flu­ten. Sie spielt des­halb eine wich­ti­ge Rol­le für den Küs­ten­schutz auf der Insel.

„Der Rest­brei­te der Rand­dü­ne beträgt auf einer Höhe von acht Metern teil­wei­se nur noch 15 Meter und ist damit deut­lich zu schmal, um ihre Funk­ti­on für den Sturm­flut­schutz zu erfül­len”, erläu­tert Tho­renz. Ursa­che für die aktu­ell star­ken Dünen­ab­brü­che sei­en sehr nied­ri­ge und schma­le Strän­de, die durch eine der­zeit nicht aus­rei­chen­de Sand­ver­sor­gung die­ses Insel­be­reichs ver­ur­sacht wür­den. „Im Bereich der Kugel­ba­ke errei­chen Sand­bän­ke aus dem Riff­bo­gen des Nor­der­ney­er See­gats mit Inter­val­len von etwa ein bis zwei Jahr­zehn­ten die Insel. Der­zeit lie­gen die­se noch deut­lich vor der Insel, so dass mit wei­te­ren Dünen­ab­brü­chen in Sturm­flu­ten zu rech­nen ist”, erklärt der Küs­ten­schutz­ex­per­te. Eine ähn­li­che Situa­ti­on führ­te im Win­ter 1980/81 zu einem Dünen­durch­bruch der Rand­dü­ne. Die­se konn­te in den Fol­ge­jah­ren mit gro­ßen Anstren­gun­gen wie­der geschlos­sen werden.

Um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Düne wie­der­her­zu­stel­len, muss die­se bis zum nächs­ten Win­ter­halb­jahr ver­stärkt wer­den. „Hier­zu nut­zen wir den gesam­ten Schutz­dü­nen­be­reich aus, der aus zwei Dünen­ket­ten besteht. Auf die­se Wei­se bau­en wir auch für den Fall wei­te­rer Dünen­ab­brü­che vor,” so Tho­renz. Die see­sei­ti­ge Dünen­ket­te soll durch Ein­bau von Sand auf einer Gesamt­stre­cke von knapp 900 Metern auf eine Brei­te von 50 Metern ver­stärkt wer­den. Zusätz­lich wer­den an der lücken­haf­ten süd­li­chen Dünen­ket­te, in der auch die Aus­sichts­platt­form an der Thalas­so­dü­ne liegt, an drei Stel­len Ver­stär­kun­gen vor­ge­nom­men. Eine aus­rei­chen­de Brei­te der Schutz­dü­ne soll damit den Über­flu­tungs­schutz selbst bei Ver­sa­gen des nörd­li­chen Dünen­rie­gels sicherstellen.

Ori­en­tie­rung an natür­li­chen Prozessen

Bei sei­nen Küs­ten­schutz­vor­ha­ben auf den Inseln ver­folgt der NLWKN das Ziel, Schutz­maß­nah­men für Schutz­dü­nen im beson­ders wert­vol­len Natur­raum des Natio­nal­parks an den natür­lich ablau­fen­den Pro­zes­sen zu ori­en­tier­ten. Der Bau mas­si­ver Küs­ten­schutz­an­la­gen soll in die­sem sen­si­blen Umfeld soweit mög­lich ver­mie­den wer­den. Um eine opti­ma­le Ein­bin­dung in das Land­schafts­bild zu errei­chen, wer­den die Dünen mit unter­schied­li­chen Böschungs­nei­gun­gen und Höhen gestal­tet. Zusätz­lich erfolgt eine Abde­ckung mit ört­lich gewon­ne­nem vege­ta­ti­ons­rei­chen Ober­bo­den sowie eine Bepflan­zung mit Strand­ha­fer, um eine stand­ort­ty­pi­sche Vege­ta­ti­on zu errei­chen. Inner­halb des zwi­schen den bei­den Dünen­rie­geln gele­ge­nen Tales wer­den wei­ter­hin im Rah­men einer Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­me künst­li­che Sand­fang­zäu­ne ent­fernt, um die Natur­nä­he des Tals zu verbessern.

Der Sand für die Nor­der­ney­er Dünen­ver­stär­kung wird mit einem Spe­zi­al­schiff, einem soge­nann­ten Lade­raum­saug­bag­ger, west­lich von Nor­der­ney an der Rob­ben­p­la­te sowie im Fahr­was­ser des Dove­tiefs gewon­nen. Das Spe­zi­al­schiff trans­por­tiert das wert­vol­le Bau­ma­te­ri­al in das See­ge­biet unmit­tel­bar west­lich des Ver­stär­kungs­be­rei­ches. Dort ver­bin­det es sich über eine Kop­pel­sta­ti­on mit einer 350 Meter lan­gen Spüll­ei­tung und pumpt den Sand zunächst in ein Depot an den Strand. Von dort wird er mit gelän­de­gän­gi­gen Spe­zi­al­fahr­zeu­gen in die Ver­stär­kungs­be­rei­che trans­por­tiert und mit Bag­gern profiliert.

Beginn im Juni

Die Maß­nah­me soll noch im Juni begin­nen. „Zunächst wird die Spüll­ei­tung antrans­por­tiert, am Strand mon­tiert und anschlie­ßend auf dem Mee­res­grund posi­tio­niert”, erklärt NLW­KN-Pro­jekt­lei­ter Theo van Hoorn. Danach wird der Lade­raum­saug­bag­ger „Chris­to­pho­rus” der vom NLWKN beauf­tra­gen Spe­zi­al­fir­ma Van den Herik GmbH bei der Arbeit vor der Insel zu beob­ach­ten sein. Das Schiff fasst knapp 1.000 Kubik­me­ter Sand.

„Der Auf­spül­be­reich selbst muss auf­grund der mög­li­chen Gefah­ren wäh­rend des Spül­be­triebs voll­stän­dig gesperrt wer­den”, erläu­tert van Hoorn. Die Insel­gäs­te kön­nen das Depot an der See­sei­te pas­sie­ren. Das Bau­ge­sche­hen kann von der Aus­sichts­dü­ne beob­ach­tet wer­den. „Eine Über­schnei­dung mit der Tou­ris­mus­sai­son ist lei­der nicht zu ver­mei­den, da der Sand­ein­bau bis zum Win­ter­halb­jahr fer­tig­ge­stellt wer­den muss. Im Win­ter­halb­jahr erfolgt dann suk­zes­si­ve die Bepflan­zung der Düne mit Strand­ha­fer,” erläu­tert Tho­renz. Die Pla­nun­gen wur­den eng mit der Stadt und dem Staats­bad Nor­der­ney abge­stimmt. Per Fly­er, Bau­schil­der und über das Inter­net sol­len Insel­be­su­cher über die erfor­der­li­chen Arbei­ten und even­tu­el­le Ein­schrän­kun­gen infor­miert werden.

Die Finan­zie­rung des knapp 3,7 Mil­lio­nen Euro teu­ren Vor­ha­bens auf Nor­der­ney erfolgt aus Mit­teln der Bund-Län­der-Gemein­schafts­auf­ga­be zur Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes. Ins­ge­samt ist die Insel Nor­der­ney durch 12,1 Kilo­me­ter Schutz­dü­nen, 10 Kilo­me­ter Haupt­dei­che, ein 4,7 Kilo­me­ter lan­ges Dünen­deck­werk und 32 Buh­nen geschützt.

 

Das Vor­ha­ben im Pro­fil: Die Rand­dü­ne wird auf eine Brei­te von 50 Metern und eine Min­dest­hö­he von 8 Metern über dem Mee­res­spie­gel ver­stärkt und natur­nah gestal­tet (Bild: NLWKN).

 


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Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Auf­takt am Alten Hafen

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Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Start mit Ausblick

Der ers­te Hafen­markt des Jah­res in Wee­ner ist Geschich­te – und nach dem heu­ti­gen Tag lässt sich fest­hal­ten: Das Kon­zept „Markt neu den­ken am Alten Hafen“ geht voll auf. Auch wenn der Vor­mit­tag den Markt­be­su­chern und Aus­stel­lern mit Regen eini­ges abver­lang­te, ließ sich in Wee­ner nie­mand die Stim­mung ver­der­ben. Pünkt­lich zur Mit­tags­zeit dreh­te sich der Wind, die Wol­ken ris­sen auf und der Alte Hafen füll­te sich zuse­hends mit Men­schen, die sicht­lich Freu­de an die­sem leben­di­gen Trei­ben hatten.

Die Dol­lart Swing Band trug mit ihrem läs­si­gen Jazz und Swing maß­geb­lich dazu bei, dass der Markt weit mehr als nur ein Ver­kaufs­stand­ort war. Es war die­se beson­de­re Atmo­sphä­re, die zum ent­spann­ten Stö­bern und Ver­wei­len ein­lud. Das Ange­bot bot viel Raum zum Ent­de­cken: Ob beim Bogen­schie­ßen, das bei Jung und Alt glei­cher­ma­ßen für Begeis­te­rung sorg­te, oder beim Blick auf die Wer­ke von Gün­ther Vehre­ke. Der bekann­te, in Wee­ner ansäs­si­ge Künst­ler, der für sei­ne mari­ti­me Male­rei und regio­na­len Arbei­ten geschätzt wird, prä­sen­tier­te sich dem Publi­kum – und die gute Nach­richt ist: Er wird eben­so wie vie­le ande­re Aus­stel­ler bei den kom­men­den Märk­ten wie­der mit dabei sein.

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Neben all der Kunst und Kul­tur wur­de natür­lich auch kräf­tig geschlemmt. Das kuli­na­ri­sche Ange­bot kam bes­tens an und mach­te das Markt­er­leb­nis perfekt.

Für alle, die heu­te vor Ort waren oder den Auf­takt ver­passt haben, gilt: Das war erst der Anfang. Die Ver­an­stal­ter set­zen auf Kon­ti­nui­tät und füh­ren den Markt von Juli bis Dezem­ber jeweils monat­lich fort – immer im bewähr­ten Zeit­fens­ter von 11 bis 18 Uhr.

Den Initia­to­ren gebührt für die­ses Enga­ge­ment ein gro­ßes Kom­pli­ment. Es ist ein Pro­jekt mit Poten­zi­al, das der Stadt Wee­ner gut zu Gesicht steht. Mit Blick auf die kom­men­den Ter­mi­ne im Som­mer bleibt nun ein Wunsch für alle Gäs­te von der ande­ren Ems­sei­te: Hof­fent­lich steht der Fer­tig­stel­lung der Frie­sen­brü­cke nichts mehr im Wege. Wenn die Rad­fah­rer aus Wes­t­ov­er­le­din­gen wie­der direkt den Weg nach Wee­ner fin­den, lässt es sich hier noch deut­lich unbe­schwer­ter und län­ger genießen.

Wei­te­re Ter­mi­ne: Sonn­tag, 05.07.2026: Schwer­punkt Recy­cling (Aus Alt wird Erneu­ert; Upcy­cling; Repa­rie­ren geht vor; Nütz­li­ches für den All­tag; Kreis­lauf­wirt­schaft) Sonn­tag, 09.08.2026 Sonn­tag, 06.09.2026 Sonn­tag, 04.10.2026 Sonn­tag, 08.11.2026 Sonn­tag, 06.12.2026

Fotos zum 1. Hafen­markt in Wee­ner fin­den Sie auf der Leera­ner Face­book­sei­te “Wir Leeraner”

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Sicher­heit geht vor: 1.000 neue „Ach­tung Kinder!“-Banner für Ostfriesland

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Die Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Ban­ner (v.r.n.l.): Sascha Nowak (VW Witt­mund und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Ber­told Tut­jer (VW Emden), Signe Foetz­ki (Brand­kas­se), Hans-Frie­del Walt­her (VW Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (VW Leer) und Hajo Reer­s­he­mi­us (VW Norden)

Sicher­heit für unse­re Kleins­ten: 1.000 neue Warn­ban­ner für Ost­fries­lands Wohngebiete

Die Unfall­zah­len bei Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr sind in den ver­gan­ge­nen Jah­ren um alar­mie­ren­de 30 Pro­zent gestie­gen. Selbst in ver­kehrs­be­ru­hig­ten Berei­chen – den soge­nann­ten „Spiel­stra­ßen“ – kommt es immer wie­der zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen und Ver­stö­ßen gegen die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Um die­ser Ent­wick­lung aktiv ent­ge­gen­zu­wir­ken, haben die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se eine gemein­sa­me Initia­ti­ve gestar­tet: 1.000 neue, wet­ter­be­stän­di­ge Warn­ban­ner mit der Auf­schrift „Ach­tung Kin­der!“ wer­den nun kos­ten­los für Wohn­ge­bie­te bereitgestellt.

Ein Signal für mehr Vorsicht

Die Brand­kas­se unter­stützt die­ses Vor­ha­ben mit einem För­der­vo­lu­men von 5.200 Euro. „Kin­der spie­len gern und möch­ten ein­fach drau­ßen sein“, erklärt Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Witt­mund. Er betont die Unbe­re­chen­bar­keit der Kin­der, die oft plötz­lich hin­ter par­ken­den Fahr­zeu­gen her­vor­lau­fen oder einem Ball auf die Stra­ße fol­gen. Die neu­en Ban­ner sol­len Auto­fah­rer prä­ven­tiv sen­si­bi­li­sie­ren und das Geschwin­dig­keits­ni­veau in Wohn­ge­bie­ten senken.

Bereits vor zwei Jah­ren war die ers­te Auf­la­ge der Ban­ner ein gro­ßer Erfolg. „Wir haben gemerkt, dass wir damit den rich­ti­gen Nerv getrof­fen haben“, so Nowak.

Robus­tes Design für den Alltag

Anders als frü­he­re Auf­kle­ber set­zen die Orga­ni­sa­to­ren nun auf ein prak­ti­sches, robus­tes Mate­ri­al im A1-For­mat. „Es ist leicht, licht­be­stän­dig und was­ser­ab­wei­send“, erläu­tert Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se. Dank der mit­ge­lie­fer­ten Ösen und Kabel­bin­der las­sen sich die Ban­ner unkom­pli­ziert an Zäu­nen oder Pfos­ten anbrin­gen, ohne eine Gefahr dar­zu­stel­len, wie es bei über­mä­ßig lan­gen Spann­bän­dern der Fall sein könnte.

Zah­len und Fak­ten zur Verkehrssicherheit

Hans-Gün­ter Jel­ting, Vor­sit­zen­der der Leera­ner Ver­kehrs­wacht, ver­deut­licht die Dring­lich­keit anhand der Sta­tis­tik: Im Jahr 2025 wur­den in Ost­fries­land 167 Ver­kehrs­un­fäl­le mit Kin­dern im Alter von 6 bis 14 Jah­ren inner­halb geschlos­se­ner Ort­schaf­ten ver­zeich­net. Dabei gab es vier schwer und 107 leicht ver­letz­te Kinder.

Beson­ders die Geschwin­dig­keit ist ein ent­schei­den­der Fak­tor. Signe Foetz­ki appel­liert an das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Fahr­zeug­füh­ren­den: „Bei 30 km/h beträgt der Brems- bzw. Anhal­te­weg bis zu 12 Meter, bei 50 km/h sind es bereits bis zu 25 Meter.“ Die­se Distan­zen unter­schätz­ten vie­le Fah­rer im All­tag massiv.

Anlauf­stel­len für Anlieger

Inter­es­sier­te Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner, die ein sol­ches Ban­ner in ihrem Wohn­ge­biet anbrin­gen möch­ten, kön­nen sich an die zustän­di­gen Stel­len vor Ort wenden:

  • Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de

  • Emden: heinzwweber@aol.com

  • Leer: verkehrswacht-leer@web.de

  • Nor­den: verkehrswacht-norden@ewe.net

  • Witt­mund: info@verkehrswacht.wittmund.de

Hin­ter­grund: Kin­der und Rad­ver­kehr – Was gilt eigentlich?

Im Zusam­men­hang mit der Sicher­heit von Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr sind auch die Regeln für den Rad­ver­kehr von Bedeu­tung. Gemäß § 2 Abs. 5 StVO gel­ten kla­re Altersgrenzen:

  • Kin­der unter 9 Jah­ren: Müs­sen den Geh­weg benut­zen. Aus­ge­nom­men sind bau­lich getrenn­te Radwege.

  • Kin­der von 9 bis 10 Jah­ren: Dür­fen auf dem Geh­weg fah­ren, eine Pflicht besteht jedoch nicht mehr.

  • Kin­der ab 11 Jah­ren: Es gel­ten die glei­chen Regeln wie für Erwach­se­ne; sie dür­fen nur auf Geh­we­gen fah­ren, wenn die­se durch blaue Beschil­de­rung für Rad­fah­rer frei­ge­ge­ben sind.

Wich­tig für erwach­se­ne Beglei­ter: Eltern oder Auf­sichts­per­so­nen dür­fen Kin­der unter neun Jah­ren auf dem Geh­weg beglei­ten. Dabei gilt jedoch das Gebot der beson­de­ren Rück­sicht­nah­me: Fuß­gän­ger haben immer Vor­rang, dür­fen nicht behin­dert oder gefähr­det wer­den. Das Tem­po muss ent­spre­chend ange­passt werden.

„Unse­re Kin­der sind die schwächs­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer“, schließt Nowak. „Hel­fen Sie alle dabei, für mehr Sicher­heit zu sor­gen und las­sen Sie uns durch unser Ver­hal­ten ein Vor­bild für unse­re Kleins­ten sein.“

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CDU im Land­kreis Leer nomi­niert Olaf Bade: Ein „Macher“ für das Landratsamt

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Die CDU-Spit­zen­kan­di­da­ten der Kreis­tags­lis­ten mit Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade (v.l.n.r.): Ulf Thie­le MdL (WB3), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Griet­je Oldigs-Nan­nen, Olaf Bade, Sil­ke Kuh­lemann (WB5), Git­ta Con­ne­mann MdB (WB1), Mela­nie Non­te (WB2) sowie Hil­de­gard Hin­derks (WB4).

“Er ver­bin­det, nimmt mit, begeis­tert”: CDU im Land­kreis Leer setzt auf Olaf Bade als Landratskandidaten

MARIENHEIL / LEER. Die poli­ti­sche Wei­chen­stel­lung im Land­kreis Leer ist erfolgt: Die CDU hat sich ein­stim­mig dazu ent­schlos­sen, die par­tei­lo­se Kan­di­da­tur von Olaf Bade für das Land­rats­amt voll­um­fäng­lich zu unter­stüt­zen. Auf dem Kreis­par­tei­tag im Musik­ca­fé Mari­en­heil, bei dem mehr als 100 Mit­glie­der anwe­send waren, über­zeug­te der 54-Jäh­ri­ge durch sei­ne kla­re Hal­tung und fach­li­che Expertise.

Ein “Macher” für den Land­kreis Leer

Olaf Bade, wohn­haft in Bun­de, bringt eine beein­dru­cken­de Vita in die poli­ti­sche Are­na ein. Als zwei­spra­chi­ger Spe­zia­list im Bereich Inte­rim- und Pro­jekt­ma­nage­ment blickt er auf über 20 Jah­re Erfah­rung als selbst­stän­di­ger Bera­ter für Unter­neh­men und Ban­ken zurück. Zuletzt lei­te­te er als Mana­ger das Deutsch­land­ge­schäft eines nie­der­län­di­schen Industrieunternehmens.

Die CDU-Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te unter­streicht die Not­wen­dig­keit für die­sen Schritt: „In den letz­ten Jah­ren haben wir eine zuneh­men­de Unzu­frie­den­heit im Land­kreis wahr­ge­nom­men. Damit der Land­kreis in eine bes­se­re Zukunft steu­ert, braucht es eine neue Hal­tung.“ Für Non­te steht fest: Bade sei ein exzel­len­ter Bewer­ber, der „ver­bin­det, mit­nimmt und begeis­tert“. Er ver­kör­pe­re die gesuch­te Wen­de im Kreis­haus – unab­hän­gig von einem Parteibuch.

Star­ke Rücken­de­ckung aus der Politik

Auch pro­mi­nen­te Ver­tre­ter der Uni­on unter­stüt­zen den Kurs­wech­sel. Die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Git­ta Con­ne­mann sieht in der Kan­di­da­tur eine his­to­ri­sche Chan­ce: „Mit Olaf Bade haben wir die Chan­ce auf einen ech­ten Wan­del. Erfah­rung, Kön­nen, Lei­den­schaft – er bringt alles mit.“ Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le lobt Bades Manage­ment-Kom­pe­tenz: „Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass jemand mit so viel Erfah­rung dar­in bereit ist, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.“ Er traue ihm zu, die Kon­flik­te zwi­schen Land­kreis und den Kom­mu­nen zu been­den, um gemein­sam neu­en Wohl­stand zu schaffen.

Griet­je Oldigs-Nan­nen, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Kreis­tag, schätzt ihn als „Brü­cken­bau­er“ und ver­bind­li­chen Men­schen, der über die not­wen­di­ge Tat­kraft ver­fü­ge, um die Ver­wal­tung von einer rei­nen Behör­de hin zu einer gestal­ten­den Insti­tu­ti­on zu entwickeln.

Blick auf die Kreistagswahl

Neben der Nomi­nie­rung des Land­rats­kan­di­da­ten leg­ten die Christ­de­mo­kra­ten in Mari­en­heil den Grund­stein für die kom­men­de Kreis­tags­wahl. Die Mit­glie­der ver­ab­schie­de­ten die Kan­di­da­ten­lis­ten für die fünf Wahl­be­rei­che (WB), die ein brei­tes Spek­trum an erfah­re­nen Kom­mu­nal­po­li­ti­kern und neu­en Gesich­tern bieten:

  • WB 1 (Stadt Leer): Ange­führt von Git­ta Con­ne­mann und Griet­je Oldigs-Nannen.

  • WB 2 (Hesel & Moorm­er­land): Hier führt Mela­nie Non­te die Lis­te an.

  • WB 3 (Uple­n­gen, Jüm­me & Ost­rhau­der­fehn): Unter der Füh­rung von Ulf Thiele.

  • WB 4 (Bun­de, Jem­gum, Wee­ner & Bor­kum): Ange­führt von Hil­de­gard Hinderks.

  • WB 5 (Rhau­der­fehn, Wes­t­ov­er­le­din­gen): Hier steht Sil­ke Kuh­lemann an der Spitze.

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer haben nun bis zum Wahl­ter­min am 13. Sep­tem­ber 2026 die Gele­gen­heit, Olaf Bade und sei­ne Visio­nen für eine zukunfts­fä­hi­ge Hei­mat ken­nen­zu­ler­nen. Die CDU zeigt sich ent­schlos­sen, den Wan­del an der Spit­ze des Land­krei­ses gemein­sam mit den Men­schen im Rhei­der­land und dar­über hin­aus voranzutreiben.

 

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Kan­di­da­ten für den Kreistag

Lis­te WB1: Stadt Leer

  1. Git­ta Connemann

  2. Griet­je Oldigs-Nannen

  3. Ulf-Fabi­an Heinrichsdorff

  4. Alex­an­der Malchus

  5. Liza Brink­mann

  6. Micha­el Weber

  7. Gerd Lüb­bers

  8. Ursel Nimm­rich

  9. Nico Jan­ßen

  10. Mathis Vogt

  11. Chris­toph Runden

  12. Dirk Bee­ning

  13. Ger­trud Bakker

  14. Clau­dia Wostratzky

Lis­te WB2: Hesel & Moormerland

  1. Mela­nie Non­te, Hesel

  2. Die­ter Bau­mann, Moormerland

  3. Mal­te Jaco­bi, Moormerland

  4. Gerd Dähl­mann, Hesel

  5. Mar­tin Jan­ßen, Moormerland

  6. Fok­ko Böden, Moormerland

  7. Harald Freu­den­berg, Hesel

  8. Mari­on König, Moormerland

  9. Sil­ke Kroon, Hesel

  10. Tho­mas Boh­len, Hesel

  11. Folk­mar Mey­er, Hesel

  12. Luca Schmidt, Hesel

Lis­te WB3: Uple­n­gen, Jüm­me & Ostrhauderfehn

  1. Ulf Thie­le, Ostrhauderfehn

  2. Simo­ne Erd­mann, Uplengen

  3. Rai­ner Jür­gens, Jümme

  4. Johann Duis, Uplengen

  5. Tho­mas Tim­men, Ostrhauderfehn

  6. Hei­ko Clau­ßen, Jümme

  7. Johann San­ders­feld, Uplengen

  8. Ruth Wrees­mann, Ostrhauderfehn

  9. Thors­ten Lüne­mann, Jümme

  10. Ewin Ediz, Uplengen

  11. Flo­ri­an Loers, Ostrhauderfehn

  12. Olaf Eilers, Uplengen

  13. Sil­via Bun­ger, Ostrhauderfehn

Lis­te WB4: Bun­de, Jem­gum, Wee­ner & Borkum

  1. Hil­de­gard Hin­derks, Weener

  2. Gün­ther Kolt­hoff, Bunde

  3. Björn Leid­hei­ser, Borkum

  4. Jaque­line Busert, Jemgum

  5. Rein­hard Schüür, Weener

  6. Jan Harms, Bunde

  7. Jörg Wil­bers, Weener

  8. René Jans­sen, Bunde

  9. Stevie Evers, Holtland

  10. Hele­na Hui­sin­ga, Weener

Lis­te WB5: Rhau­der­fehn, Westoverledingen

  1. Sil­ke Kuh­lemann, Westoverledingen

  2. Tim Lau­ter­bach, Ostrhauderfehn

  3. Niels Plai­sir, Rhauderfehn

  4. Den­nis Hill­mer, Westoverledingen

  5. Jörg Voll­brecht, Westoverledingen

  6. Mat­tis Hol­zen­kämp­fer, Rhauderfehn

  7. Jan Uwe Krom­min­ga, Westoverledingen

  8. Lisa Wal­lesch, Leer

  9. Tom Heß­ling, Westoverledingen

  10. Eilert Frey­muth, Rhauderfehn

  11. Hei­ner Cor­des, Westoverledingen

  12. Anna Cari­na Man­hoff, Rhauderfehn

  13. Fok­ko Brü­ning, Westoverledingen

  14. Bern­hard Mül­ler, Rhauderfehn

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Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Auf­takt am Alten Hafen

Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Start mit Ausblick Der ers­te Hafen­markt des Jah­res in Wee­ner ist Geschich­te – und nach dem...

Lokal

Sicher­heit geht vor: 1.000 neue „Ach­tung Kinder!“-Banner für Ostfriesland

Die Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Ban­ner (v.r.n.l.): Sascha Nowak (VW Witt­mund und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Ber­told Tut­jer (VW...

Blaulicht

Wohn­haus ver­wüs­tet, Dro­gen­fah­rer mit fal­schen Kenn­zei­chen gestoppt und Poli­zei beleidigt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag den 07.06.2026     Ein­bruch ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss, Urkun­den­fäl­schung...

Blaulicht

Tra­gi­sches Unglück in Aurich: Ein Toter nach Wohnhausbrand

Tei­le des Daches muss­ten vom Dreh­lei­ter­korb aus geöff­net wer­den, um an ver­steck­te Glut­nes­ter gelan­gen zu kön­nen. Foto: Dia­na Stöhr-Aeilts (Stadt­feu­er­wehr...

Lokal

CDU im Land­kreis Leer nomi­niert Olaf Bade: Ein „Macher“ für das Landratsamt

Die CDU-Spit­zen­kan­di­da­ten der Kreis­tags­lis­ten mit Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade (v.l.n.r.): Ulf Thie­le MdL (WB3), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Griet­je Oldigs-Nan­nen, Olaf Bade, Sil­ke Kuh­lemann...

Blaulicht

Unfall­fluch­ten in Leer, Van­da­lis­mus und Fah­rer unter Medi­ka­men­ten­ein­fluss gestoppt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der PI Leer/Emden für Sams­tag den 06.06.2026   Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten — Zeu­gen gesucht ++ Leer — Sach­be­schä­di­gung ++ Füh­ren...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Lokal

Cam­pen für die gute Sache: Auf­klä­rungs­tour zur Organ­spen­de in Ostfriesland

Dr. Klaus Kogel­mann. Foto: Akka Olthoff/Akka Fotografie Auf­klä­rung statt Tabus: „Cam­pen für Organ­spen­de“ in Ostfriesland Leer/Ostfriesland. Anläss­lich des bevor­ste­hen­den Tages...

Blaulicht

Ver­fol­gungs­fahrt durch Ost­fries­land, Van­da­lis­mus auf Turn­hal­len­dach und Unfallflucht

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.06.2026     Sach­be­schä­di­gun­gen ++ Ver­fol­gungs­fahrt ++ Ver­kehrs­un­fall ++ Verkehrsunfallflucht    Uple­n­gen...

Wirtschaft

Tra­di­ti­on und Tech­nik: Die Rol­le der Werft Ferus Smit im euro­päi­schen Schiffbau

Schiff­bau im Wan­del – Wie die Werft Ferus Smit ihre Zukunft selbst konstruiert Die euro­päi­sche Schiff­bau­in­dus­trie hat in den ver­gan­ge­nen...

Lokal

Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen:...

Blaulicht

Aktu­el­le Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 04.06.2026   Gefähr­li­che Ein­grif­fe in den Stra­ßen­ver­kehr ++ Betrugs­an­ru­fe ++ Verkehrsunfall   ...

Lokal

Auf­bruch am Bahn­hof Leer: Kik-Abriss macht Weg frei für neue Stadtplanung

Einen exklu­si­ven Blick auf das Gelän­de aus der Vogel­per­spek­ti­ve ermög­licht uns Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neukamperfehn. Neu­er Stadt­teil am Bahn­hof?...

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Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

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