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125.000 Kubik­me­ter Sand zusätz­lich zum Schutz von Norderney

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Küs­ten­schutz: Ereig­nis­rei­che Sturm­flut­sai­son sorgt für Handlungsbedarf

Norden/Norderney.   Die mehr als 20 leich­ten Sturm­flu­ten des zurück­lie­gen­den Win­ters sind auch an Nor­der­ney nicht spur­los vor­über­ge­gan­gen: Rund 125.000 Kubik­me­ter Sand, so die Pro­gno­se des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN), sind für die Ver­stär­kung der Schutz­dü­ne vor der Nor­der­ney­er Kugel­ba­ke erfor­der­lich, um das hohe Schutz­ni­veau der Insel auch über die kom­men­den Stür­me hin­weg zu erhal­ten. Nach Pfings­ten sol­len mit der Kampf­mit­tel­son­die­rung die ers­ten Arbei­ten im Auf­trag des NLWKN begin­nen. Ein Abschluss des Küs­ten­schutz­pro­jekts ist bis Sep­tem­ber vorgesehen.

Die Abbruch­kan­te der Schutz­dü­ne vor der Kugel­ba­ke nach den Sturm­flu­ten des letz­ten Win­ters (Bild: NLWKN).

„Das zurück­lie­gen­de ereig­nis­rei­che Win­ter­halb­jahr hat an der Schutz­dü­ne an der Kugel­ba­ke zu Dünen­ab­brü­chen von bereichs­wei­se mehr als 20 Metern geführt”, erläu­tert Prof. Frank Tho­renz, Lei­ter der für die Ost­frie­si­schen Inseln zustän­di­gen NLW­KN-Betriebs­stel­le in Nor­den. Der betrof­fe­ne 1.300 Meter lan­ge Dünen­be­reich beginnt im Bereich der Buh­ne X1 und reicht bis zum Strand­bad an der Weis­sen Düne. Die Schutz­dü­ne sichert den öst­li­chen Teil der Orts­la­ge und das Trink­was­ser­ge­win­nungs­ge­biet von Nor­der­ney vor Über­flu­tun­gen durch Sturm­flu­ten. Sie spielt des­halb eine wich­ti­ge Rol­le für den Küs­ten­schutz auf der Insel.

„Der Rest­brei­te der Rand­dü­ne beträgt auf einer Höhe von acht Metern teil­wei­se nur noch 15 Meter und ist damit deut­lich zu schmal, um ihre Funk­ti­on für den Sturm­flut­schutz zu erfül­len”, erläu­tert Tho­renz. Ursa­che für die aktu­ell star­ken Dünen­ab­brü­che sei­en sehr nied­ri­ge und schma­le Strän­de, die durch eine der­zeit nicht aus­rei­chen­de Sand­ver­sor­gung die­ses Insel­be­reichs ver­ur­sacht wür­den. „Im Bereich der Kugel­ba­ke errei­chen Sand­bän­ke aus dem Riff­bo­gen des Nor­der­ney­er See­gats mit Inter­val­len von etwa ein bis zwei Jahr­zehn­ten die Insel. Der­zeit lie­gen die­se noch deut­lich vor der Insel, so dass mit wei­te­ren Dünen­ab­brü­chen in Sturm­flu­ten zu rech­nen ist”, erklärt der Küs­ten­schutz­ex­per­te. Eine ähn­li­che Situa­ti­on führ­te im Win­ter 1980/81 zu einem Dünen­durch­bruch der Rand­dü­ne. Die­se konn­te in den Fol­ge­jah­ren mit gro­ßen Anstren­gun­gen wie­der geschlos­sen werden.

Um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Düne wie­der­her­zu­stel­len, muss die­se bis zum nächs­ten Win­ter­halb­jahr ver­stärkt wer­den. „Hier­zu nut­zen wir den gesam­ten Schutz­dü­nen­be­reich aus, der aus zwei Dünen­ket­ten besteht. Auf die­se Wei­se bau­en wir auch für den Fall wei­te­rer Dünen­ab­brü­che vor,” so Tho­renz. Die see­sei­ti­ge Dünen­ket­te soll durch Ein­bau von Sand auf einer Gesamt­stre­cke von knapp 900 Metern auf eine Brei­te von 50 Metern ver­stärkt wer­den. Zusätz­lich wer­den an der lücken­haf­ten süd­li­chen Dünen­ket­te, in der auch die Aus­sichts­platt­form an der Thalas­so­dü­ne liegt, an drei Stel­len Ver­stär­kun­gen vor­ge­nom­men. Eine aus­rei­chen­de Brei­te der Schutz­dü­ne soll damit den Über­flu­tungs­schutz selbst bei Ver­sa­gen des nörd­li­chen Dünen­rie­gels sicherstellen.

Ori­en­tie­rung an natür­li­chen Prozessen

Bei sei­nen Küs­ten­schutz­vor­ha­ben auf den Inseln ver­folgt der NLWKN das Ziel, Schutz­maß­nah­men für Schutz­dü­nen im beson­ders wert­vol­len Natur­raum des Natio­nal­parks an den natür­lich ablau­fen­den Pro­zes­sen zu ori­en­tier­ten. Der Bau mas­si­ver Küs­ten­schutz­an­la­gen soll in die­sem sen­si­blen Umfeld soweit mög­lich ver­mie­den wer­den. Um eine opti­ma­le Ein­bin­dung in das Land­schafts­bild zu errei­chen, wer­den die Dünen mit unter­schied­li­chen Böschungs­nei­gun­gen und Höhen gestal­tet. Zusätz­lich erfolgt eine Abde­ckung mit ört­lich gewon­ne­nem vege­ta­ti­ons­rei­chen Ober­bo­den sowie eine Bepflan­zung mit Strand­ha­fer, um eine stand­ort­ty­pi­sche Vege­ta­ti­on zu errei­chen. Inner­halb des zwi­schen den bei­den Dünen­rie­geln gele­ge­nen Tales wer­den wei­ter­hin im Rah­men einer Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­me künst­li­che Sand­fang­zäu­ne ent­fernt, um die Natur­nä­he des Tals zu verbessern.

Der Sand für die Nor­der­ney­er Dünen­ver­stär­kung wird mit einem Spe­zi­al­schiff, einem soge­nann­ten Lade­raum­saug­bag­ger, west­lich von Nor­der­ney an der Rob­ben­p­la­te sowie im Fahr­was­ser des Dove­tiefs gewon­nen. Das Spe­zi­al­schiff trans­por­tiert das wert­vol­le Bau­ma­te­ri­al in das See­ge­biet unmit­tel­bar west­lich des Ver­stär­kungs­be­rei­ches. Dort ver­bin­det es sich über eine Kop­pel­sta­ti­on mit einer 350 Meter lan­gen Spüll­ei­tung und pumpt den Sand zunächst in ein Depot an den Strand. Von dort wird er mit gelän­de­gän­gi­gen Spe­zi­al­fahr­zeu­gen in die Ver­stär­kungs­be­rei­che trans­por­tiert und mit Bag­gern profiliert.

Beginn im Juni

Die Maß­nah­me soll noch im Juni begin­nen. „Zunächst wird die Spüll­ei­tung antrans­por­tiert, am Strand mon­tiert und anschlie­ßend auf dem Mee­res­grund posi­tio­niert”, erklärt NLW­KN-Pro­jekt­lei­ter Theo van Hoorn. Danach wird der Lade­raum­saug­bag­ger „Chris­to­pho­rus” der vom NLWKN beauf­tra­gen Spe­zi­al­fir­ma Van den Herik GmbH bei der Arbeit vor der Insel zu beob­ach­ten sein. Das Schiff fasst knapp 1.000 Kubik­me­ter Sand.

„Der Auf­spül­be­reich selbst muss auf­grund der mög­li­chen Gefah­ren wäh­rend des Spül­be­triebs voll­stän­dig gesperrt wer­den”, erläu­tert van Hoorn. Die Insel­gäs­te kön­nen das Depot an der See­sei­te pas­sie­ren. Das Bau­ge­sche­hen kann von der Aus­sichts­dü­ne beob­ach­tet wer­den. „Eine Über­schnei­dung mit der Tou­ris­mus­sai­son ist lei­der nicht zu ver­mei­den, da der Sand­ein­bau bis zum Win­ter­halb­jahr fer­tig­ge­stellt wer­den muss. Im Win­ter­halb­jahr erfolgt dann suk­zes­si­ve die Bepflan­zung der Düne mit Strand­ha­fer,” erläu­tert Tho­renz. Die Pla­nun­gen wur­den eng mit der Stadt und dem Staats­bad Nor­der­ney abge­stimmt. Per Fly­er, Bau­schil­der und über das Inter­net sol­len Insel­be­su­cher über die erfor­der­li­chen Arbei­ten und even­tu­el­le Ein­schrän­kun­gen infor­miert werden.

Die Finan­zie­rung des knapp 3,7 Mil­lio­nen Euro teu­ren Vor­ha­bens auf Nor­der­ney erfolgt aus Mit­teln der Bund-Län­der-Gemein­schafts­auf­ga­be zur Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes. Ins­ge­samt ist die Insel Nor­der­ney durch 12,1 Kilo­me­ter Schutz­dü­nen, 10 Kilo­me­ter Haupt­dei­che, ein 4,7 Kilo­me­ter lan­ges Dünen­deck­werk und 32 Buh­nen geschützt.

 

Das Vor­ha­ben im Pro­fil: Die Rand­dü­ne wird auf eine Brei­te von 50 Metern und eine Min­dest­hö­he von 8 Metern über dem Mee­res­spie­gel ver­stärkt und natur­nah gestal­tet (Bild: NLWKN).

 


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Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen wür­digt her­vor­ra­gen­de Prüfungsergebnisse

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Auf dem gemein­sa­men Foto sind zu sehen (unte­re Rei­he von links): San­dra Fried­richs, Ann-Kath­rin Wickel, Andrea Klein und Jan­nick Free­se. Die obe­re Rei­he zeigt (von links): Ers­ter Gemein­de­rat Rolf Hüser, Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes sowie Aus­bil­dungs­lei­te­rin Kirs­ten Beening.

Star­ke Leis­tun­gen: Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen ver­ab­schie­det und wür­digt erfolg­rei­che Absol­ven­tin­nen und Absolventen

Im Juni gab es bei der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen allen Grund zur Freu­de: Vier Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter konn­ten ihre Aus­bil­dun­gen sowie Wei­ter­bil­dun­gen erfolg­reich been­den. Im Rah­men einer fei­er­li­chen Ehrung gra­tu­lier­te die Gemein­de­ver­wal­tung den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zu ihren Leistungen.

Erfolg­rei­che Aus­bil­dung zur Verwaltungsfachangestellten

San­dra Fried­richs und Ann-Kath­rin Wickel haben ihre Aus­bil­dung zur Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten erfolg­reich absol­viert. Wäh­rend San­dra Fried­richs dem Team der Gemein­de erhal­ten bleibt und künf­tig das Bür­ger­bü­ro ver­stär­ken wird, schlägt Ann-Kath­rin Wickel einen neu­en Weg ein und wech­selt zur Stadt Papenburg.

Fach­kräf­te für die Zukunft

Auch im tech­ni­schen Bereich gibt es erfolg­rei­che Abschlüs­se zu ver­zeich­nen: Jan­nick Free­se been­de­te sei­ne Aus­bil­dung zur Fach­kraft für Abwas­ser­tech­nik, die er im Klär­werk in Steen­fel­de absol­vier­te. Ab August wird er sei­ne beruf­li­che Lauf­bahn in einem Unter­neh­men in Wes­ter­s­tede fortsetzen.

Wei­ter­bil­dung zahlt sich aus

Neben den Berufs­aus­bil­dun­gen wur­de auch eine erfolg­rei­che beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung gewür­digt: Andrea Klein hat den neben­be­ruf­li­chen Ange­stell­ten­lehr­gang I erfolg­reich abge­schlos­sen. Sie bleibt der Gemein­de wei­ter­hin erhal­ten und ist wie bis­her in der Gemein­de­kas­se eingesetzt.

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen gra­tu­lier­te herz­lich zu den aus­ge­zeich­ne­ten Leis­tun­gen und wünsch­te allen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten für ihren wei­te­ren pri­va­ten und beruf­li­chen Lebens­weg alles Gute.

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Aus­zeich­nung für Ener­gie­hel­den: Die „Grü­ne Haus­num­mer“ wird wie­der verliehen!

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Kli­ma­schutz im Fokus: Bewer­bungs­pha­se für die „Grü­ne Haus­num­mer“ im Land­kreis Leer star­tet erneut

Haus­ei­gen­tü­me­rin­nen und Haus­ei­gen­tü­mer im Land­kreis Leer auf­ge­passt: Wer durch ener­gie­ef­fi­zi­en­tes Bau­en oder Sanie­ren einen akti­ven Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­tet, kann sich ab sofort wie­der für die begehr­te „Grü­ne Haus­num­mer“ bewer­ben. Die Aus­zeich­nung wür­digt vor­bild­li­ches Enga­ge­ment für zukunfts­fä­hi­ge Wohngebäude.

Der Gebäu­de­sek­tor ist ein ent­schei­den­der Hebel für die Ener­gie­wen­de. Da in Deutsch­land rund 30 Pro­zent der gesam­ten Treib­haus­gas­emis­sio­nen auf die­sen Bereich ent­fal­len, ist ener­ge­ti­sches Han­deln unver­zicht­bar. Durch die Sanie­rung der Gebäu­de­hül­le sowie eine moder­ne Anlagen­tech­nik las­sen sich nicht nur Ener­gie­kos­ten dau­er­haft sen­ken, son­dern auch wert­vol­le Res­sour­cen schonen.

Vor­bil­der für den Kli­ma­schutz würdigen

Mit der Ver­lei­hung der „Grü­nen Haus­num­mer“ machen der Land­kreis Leer und die Kli­ma­schutz- und Ener­gie­agen­tur Nie­der­sach­sen beson­ders ener­gie­ef­fi­zi­en­te und kli­ma­freund­li­che Wohn­ge­bäu­de sichtbar.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te betont die Bedeu­tung die­ser Initia­ti­ve: „Im Land­kreis Leer haben schon vie­le vor­bild­lich saniert oder gebaut, es gibt aber auch noch viel zu tun. Mit der Aus­zeich­nung Grü­ne Haus­num­mer wol­len wir die guten Bei­spie­le für ener­gie­ef­fi­zi­en­tes Bau­en und Sanie­ren, die es im Land­kreis Leer gibt, wür­di­gen und für die Öffent­lich­keit sicht­bar machen.“

Jetzt bewer­ben und Zei­chen setzen

Die Akti­on zielt dar­auf ab, durch posi­ti­ve Pra­xis­bei­spie­le zum Nach­ah­men anzu­re­gen. Lothar Nol­te, Geschäfts­füh­rer der Kli­ma­schutz- und Ener­gie­agen­tur Nie­der­sach­sen, ruft zur Teil­nah­me auf: „Gute Bei­spie­le regen zum Nach­ah­men an. Sie zei­gen, wie ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gebäu­de in der Pra­xis aus­se­hen und machen Lust dar­auf, auch das eige­ne Heim fit für die Zukunft zu machen. Machen Sie mit und zei­gen Sie sich mit der Grü­nen Haus­num­mer als ener­gie- und kli­ma­schutz­be­wuss­te Haus­ei­gen­tü­mer.“ Bis­her wur­den in ganz Nie­der­sach­sen bereits rund 2.300 Gebäu­de mit die­ser Aus­zeich­nung prämiert.

Wer kann teilnehmen?

Die „Grü­ne Haus­num­mer“ rich­tet sich an Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer im Land­kreis Leer, die fol­gen­de Kri­te­ri­en erfüllen:

  • Ener­ge­ti­sche Sanie­rung: Beson­ders effi­zi­en­te Sanie­rung von Altbauten.

  • Neu­bau: Fer­tig­stel­lung eines Neu­baus min­des­tens nach dem Stan­dard eines Effi­zi­enz­hau­ses 40.

Erfolg­rei­che Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber erhal­ten eine indi­vi­du­el­le Grü­ne Haus­num­mer zur Anbrin­gung am Gebäu­de sowie eine offi­zi­el­le Urkun­de als Aner­ken­nung für ihr Engagement.

Alle Fak­ten auf einen Blick

  • Bewer­bungs­frist: Anträ­ge kön­nen bis zum 30. Sep­tem­ber 2026 ein­ge­reicht werden.

  • Ver­fah­ren: Die Bewer­bung erfolgt unkom­pli­ziert über einen offi­zi­el­len Bewerbungsbogen.

  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zur Teil­nah­me, den erfor­der­li­chen Unter­la­gen und den Fris­ten fin­den Sie online unter: www.landkreis-leer.de/grünehausnummer.

Nut­zen Sie die Chan­ce und zei­gen Sie mit der Grü­nen Haus­num­mer, dass Ihr Zuhau­se zukunfts­fä­hig, kli­ma­freund­lich und ener­gie­ef­fi­zi­ent ist.

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MOIN tritt zur Stadt­rats­wahl in Leer an

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Von links nach rechts: Micha­el Run­den, Jörg Krom­min­ga, Teel­ke (steht das gan­ze Jahr dort – aber nicht zur Wahl), Son­ja Stroh­mei­er und Mat­thi­as Holt­hi­us vor dem Bünting‑Stammhaus in der Leera­ner Alt­stadt. Die vier MOIN‑Kandidierenden wol­len bei der Stadt­rats­wahl im Sep­tem­ber ins Leera­ner Rat­haus einziehen.

MOIN kün­digt Teil­nah­me an der Stadt­rats­wahl in Leer an

Die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN hat in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt­ge­ge­ben, dass sie bei der Stadt­rats­wahl in Leer am 13. Sep­tem­ber antre­ten wird. Die Grup­pe for­mu­liert dar­in den Anspruch, eine sach­li­che, bür­ger­na­he und unab­hän­gi­ge Kom­mu­nal­po­li­tik zu ver­fol­gen, die die Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den Mit­tel­punkt stellt.

Brei­tes The­men­spek­trum für die kom­men­den Jahre

Wie es in der Mit­tei­lung heißt, steht die Stadt Leer vor einer Rei­he wich­ti­ger Ent­schei­dun­gen. Dazu zäh­len die Ent­wick­lung des geplan­ten Bil­dungs­cam­pus, die Ver­kehrs­si­tua­ti­on, die Zukunft der Schu­len, Sport­hal­len und Sport­an­la­gen, die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät des städ­ti­schen Haus­halts sowie eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung. Die­se The­men wür­den die kom­mu­na­le Ent­wick­lung der kom­men­den Jah­re maß­geb­lich prägen.

Bil­dungs­cam­pus: For­de­rung nach offe­ner Diskussion

Beson­ders beim Bil­dungs­cam­pus sieht MOIN nach eige­nen Anga­ben die Not­wen­dig­keit einer „offe­nen und ehr­li­chen Dis­kus­si­on“. Inves­ti­tio­nen in Bil­dung sei­en Inves­ti­tio­nen in die Zukunft der Stadt, gleich­zei­tig müss­ten Groß­pro­jek­te wirt­schaft­lich trag­fä­hig geplant wer­den. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten ein Recht dar­auf zu erfah­ren, wel­che Kos­ten ent­ste­hen, wel­che Alter­na­ti­ven geprüft wur­den und wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen für den Haus­halt zu erwar­ten seien.

Ver­kehrs­si­tua­ti­on: Bedarf an neu­en Konzepten

Auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in Leer wird in der Pres­se­mit­tei­lung kri­tisch bewer­tet. Staus, feh­len­de Ver­kehrs­len­kung und eine unzu­rei­chen­de Abstim­mung zwi­schen den Ver­kehrs­teil­neh­mern belas­te­ten Bür­ger und Wirt­schaft glei­cher­ma­ßen. MOIN spricht sich für prak­ti­ka­ble Lösun­gen aus, die den Ver­kehrs­fluss ver­bes­sern, die Innen­stadt stär­ken und zugleich Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät berücksichtigen.

Finanz­po­li­tik: Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Generationen

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt laut Mit­tei­lung auf der Haus­halts- und Finanz­po­li­tik. Die Stadt benö­ti­ge eine soli­de Finanz­pla­nung, die not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen ermög­li­che, ohne kom­men­de Gene­ra­tio­nen über­mä­ßig zu belas­ten. Jeder ein­ge­setz­te Euro müs­se nach­voll­zieh­bar und ver­ant­wor­tungs­voll ver­wen­det werden.

Unab­hän­gi­ge kom­mu­na­le Kraft

MOIN beschreibt sich als unab­hän­gi­ge Kraft, die weni­ger par­tei­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen und mehr Sach­po­li­tik in Leer anstre­be. Der Fokus lie­ge auf kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen vor Ort und nicht auf ideo­lo­gi­schen Debat­ten. Eine leben­di­ge Demo­kra­tie lebe von unter­schied­li­chen Mei­nun­gen, gegen­sei­ti­gem Respekt und dem Wil­len, gemein­sam trag­fä­hi­ge Lösun­gen zu finden.

Kan­di­die­ren­de

Für die Stadt­rats­wahl tre­ten laut Pres­se­mit­tei­lung fol­gen­de Per­so­nen an:

  • Wahl­be­reich 1: Micha­el Run­den, Mat­thi­as Holthius

  • Wahl­be­reich 2: Jörg Krom­min­ga, Son­ja Strohmeier

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Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Public Vie­w­ing in der Feten­scheu­ne Leer: Gemein­sam zum Achtelfinale

Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

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