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125.000 Kubikmeter Sand zusätzlich zum Schutz von Norderney
Küstenschutz: Ereignisreiche Sturmflutsaison sorgt für Handlungsbedarf
Norden/Norderney. Die mehr als 20 leichten Sturmfluten des zurückliegenden Winters sind auch an Norderney nicht spurlos vorübergegangen: Rund 125.000 Kubikmeter Sand, so die Prognose des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), sind für die Verstärkung der Schutzdüne vor der Norderneyer Kugelbake erforderlich, um das hohe Schutzniveau der Insel auch über die kommenden Stürme hinweg zu erhalten. Nach Pfingsten sollen mit der Kampfmittelsondierung die ersten Arbeiten im Auftrag des NLWKN beginnen. Ein Abschluss des Küstenschutzprojekts ist bis September vorgesehen.

Die Abbruchkante der Schutzdüne vor der Kugelbake nach den Sturmfluten des letzten Winters (Bild: NLWKN).
„Das zurückliegende ereignisreiche Winterhalbjahr hat an der Schutzdüne an der Kugelbake zu Dünenabbrüchen von bereichsweise mehr als 20 Metern geführt”, erläutert Prof. Frank Thorenz, Leiter der für die Ostfriesischen Inseln zuständigen NLWKN-Betriebsstelle in Norden. Der betroffene 1.300 Meter lange Dünenbereich beginnt im Bereich der Buhne X1 und reicht bis zum Strandbad an der Weissen Düne. Die Schutzdüne sichert den östlichen Teil der Ortslage und das Trinkwassergewinnungsgebiet von Norderney vor Überflutungen durch Sturmfluten. Sie spielt deshalb eine wichtige Rolle für den Küstenschutz auf der Insel.
„Der Restbreite der Randdüne beträgt auf einer Höhe von acht Metern teilweise nur noch 15 Meter und ist damit deutlich zu schmal, um ihre Funktion für den Sturmflutschutz zu erfüllen”, erläutert Thorenz. Ursache für die aktuell starken Dünenabbrüche seien sehr niedrige und schmale Strände, die durch eine derzeit nicht ausreichende Sandversorgung dieses Inselbereichs verursacht würden. „Im Bereich der Kugelbake erreichen Sandbänke aus dem Riffbogen des Norderneyer Seegats mit Intervallen von etwa ein bis zwei Jahrzehnten die Insel. Derzeit liegen diese noch deutlich vor der Insel, so dass mit weiteren Dünenabbrüchen in Sturmfluten zu rechnen ist”, erklärt der Küstenschutzexperte. Eine ähnliche Situation führte im Winter 1980/81 zu einem Dünendurchbruch der Randdüne. Diese konnte in den Folgejahren mit großen Anstrengungen wieder geschlossen werden.
Um die Funktionsfähigkeit der Düne wiederherzustellen, muss diese bis zum nächsten Winterhalbjahr verstärkt werden. „Hierzu nutzen wir den gesamten Schutzdünenbereich aus, der aus zwei Dünenketten besteht. Auf diese Weise bauen wir auch für den Fall weiterer Dünenabbrüche vor,” so Thorenz. Die seeseitige Dünenkette soll durch Einbau von Sand auf einer Gesamtstrecke von knapp 900 Metern auf eine Breite von 50 Metern verstärkt werden. Zusätzlich werden an der lückenhaften südlichen Dünenkette, in der auch die Aussichtsplattform an der Thalassodüne liegt, an drei Stellen Verstärkungen vorgenommen. Eine ausreichende Breite der Schutzdüne soll damit den Überflutungsschutz selbst bei Versagen des nördlichen Dünenriegels sicherstellen.
Orientierung an natürlichen Prozessen
Bei seinen Küstenschutzvorhaben auf den Inseln verfolgt der NLWKN das Ziel, Schutzmaßnahmen für Schutzdünen im besonders wertvollen Naturraum des Nationalparks an den natürlich ablaufenden Prozessen zu orientierten. Der Bau massiver Küstenschutzanlagen soll in diesem sensiblen Umfeld soweit möglich vermieden werden. Um eine optimale Einbindung in das Landschaftsbild zu erreichen, werden die Dünen mit unterschiedlichen Böschungsneigungen und Höhen gestaltet. Zusätzlich erfolgt eine Abdeckung mit örtlich gewonnenem vegetationsreichen Oberboden sowie eine Bepflanzung mit Strandhafer, um eine standorttypische Vegetation zu erreichen. Innerhalb des zwischen den beiden Dünenriegeln gelegenen Tales werden weiterhin im Rahmen einer Kompensationsmaßnahme künstliche Sandfangzäune entfernt, um die Naturnähe des Tals zu verbessern.
Der Sand für die Norderneyer Dünenverstärkung wird mit einem Spezialschiff, einem sogenannten Laderaumsaugbagger, westlich von Norderney an der Robbenplate sowie im Fahrwasser des Dovetiefs gewonnen. Das Spezialschiff transportiert das wertvolle Baumaterial in das Seegebiet unmittelbar westlich des Verstärkungsbereiches. Dort verbindet es sich über eine Koppelstation mit einer 350 Meter langen Spülleitung und pumpt den Sand zunächst in ein Depot an den Strand. Von dort wird er mit geländegängigen Spezialfahrzeugen in die Verstärkungsbereiche transportiert und mit Baggern profiliert.
Beginn im Juni
Die Maßnahme soll noch im Juni beginnen. „Zunächst wird die Spülleitung antransportiert, am Strand montiert und anschließend auf dem Meeresgrund positioniert”, erklärt NLWKN-Projektleiter Theo van Hoorn. Danach wird der Laderaumsaugbagger „Christophorus” der vom NLWKN beauftragen Spezialfirma Van den Herik GmbH bei der Arbeit vor der Insel zu beobachten sein. Das Schiff fasst knapp 1.000 Kubikmeter Sand.
„Der Aufspülbereich selbst muss aufgrund der möglichen Gefahren während des Spülbetriebs vollständig gesperrt werden”, erläutert van Hoorn. Die Inselgäste können das Depot an der Seeseite passieren. Das Baugeschehen kann von der Aussichtsdüne beobachtet werden. „Eine Überschneidung mit der Tourismussaison ist leider nicht zu vermeiden, da der Sandeinbau bis zum Winterhalbjahr fertiggestellt werden muss. Im Winterhalbjahr erfolgt dann sukzessive die Bepflanzung der Düne mit Strandhafer,” erläutert Thorenz. Die Planungen wurden eng mit der Stadt und dem Staatsbad Norderney abgestimmt. Per Flyer, Bauschilder und über das Internet sollen Inselbesucher über die erforderlichen Arbeiten und eventuelle Einschränkungen informiert werden.
Die Finanzierung des knapp 3,7 Millionen Euro teuren Vorhabens auf Norderney erfolgt aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. Insgesamt ist die Insel Norderney durch 12,1 Kilometer Schutzdünen, 10 Kilometer Hauptdeiche, ein 4,7 Kilometer langes Dünendeckwerk und 32 Buhnen geschützt.

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Leer setzt ein Zeichen: Earth Hour 2026
Noch erstrahlt die historische Fassade des Leeraner Rathauses in vollem Glanz. Doch am kommenden Samstag, den 28. März 2026, heißt es hier pünktlich um 20:30 Uhr: „Licht aus!“ Die Stadt Leer setzt damit ein weithin sichtbares Zeichen für den globalen Klimaschutz.
Gemeinsam für den Klimaschutz: Leer setzt ein Zeichen bei der 20. Earth Hour
Am Sonnabend, den 28. März, wird es in Leer für eine Stunde merklich dunkler – und das aus einem wichtigen Grund. Die Stadt folgt auch in diesem Jahr dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt sich an der weltweiten „Earth Hour“. Da die Aktion 2026 ihr 20. Jubiläum feiert, steht das gemeinsame Engagement für den Planeten besonders im Fokus.
Das Licht geht aus – die Botschaft leuchtet
Pünktlich um 20:30 Uhr setzen Kommunen, Unternehmen und Institutionen rund um den Globus ein sichtbares Signal für den Klimaschutz. In Leer bleibt die Beleuchtung an markanten Punkten der Stadt für 60 Minuten ausgeschaltet:
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Das Historische Rathaus: Das Wahrzeichen der Stadt versinkt symbolisch im Dunkeln.
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Stadtwerke Leer: Auch hier wird die Außenbeleuchtung am Hauptpumpwerk sowie am Faulturm abgestellt, um die Initiative aktiv zu unterstützen.
Ein Aufruf an die Bürgerschaft
Die Stadtverwaltung lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Teil dieser globalen Bewegung zu werden. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Es gilt, im eigenen Zuhause für eine Stunde das Licht auszuschalten.
Dieses bewusste Abschalten ist weit mehr als eine Stromsparmaßnahme; es ist ein gemeinsames Statement. Laut WWF bietet die Earth Hour die Chance, aktiv eine lebenswerte Zukunft einzufordern. Jede und jeder Einzelne kann durch diesen kleinen Beitrag zeigen, dass Klima- und Umweltschutz Priorität haben.
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Urteil in Aurich: Hohe Haftstrafe nach brutaler Geiselnahme und Vergewaltigung
Sechs Jahre und neun Monate Haft für Geiselnahme und Vergewaltigung
AURICH / LEER. Die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Aurich hat am Dienstag, den 17. März 2026, einen 40-jährigen Mann aus Riepe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den Angeklagten der Geiselnahme in Tateinheit mit mehrfacher Vergewaltigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung schuldig. In die Gesamtstrafe floss eine sechsmonatige Freiheitsstrafe aus einem früheren Strafbefehl des Amtsgerichts Leer ein.
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte die Geschädigte, seine ehemalige Lebensgefährtin, massiv misshandelt und sexuell genötigt hat. Der Entscheidung (Az. 19 KLs 1/25) lag eine Tatnacht im März 2023 zugrunde. Trotz bestehender Gewaltschutzanordnungen und mehrfacher Strafanzeigen der Geschädigten drang der alkoholisierte Angeklagte am 12. März 2023 gewaltsam in die Wohnung der Frau in Leer ein. Er schloss die Tür von innen ab, entwendete den Schlüssel sowie Handy und Tablet der Geschädigten, schlug ihr mehrfach ins Gesicht und bedrohte sie mit dem Tode.
Gericht wertet Wohnungseinschluss als Geiselnahme
Das Gericht qualifizierte dieses Vorgehen als Geiselnahme. Die Geschädigte habe die Wohnung nicht mehr verlassen können, ohne erheblichen körperlichen Widerstand des Angeklagten zu überwinden, womit sie seiner Beherrschungsgewalt ausgesetzt war. Unter Ausnutzung dieser Situation erzwang der Angeklagte in der Tatnacht zweimal ungeschützten Geschlechtsverkehr gegen den ausdrücklichen Willen der Geschädigten. Zuvor musste sich die Frau jeweils baden.
Darüber hinaus kam es laut Urteilsfeststellungen zu brutalen körperlichen Übergriffen. Der Angeklagte versetzte der Geschädigten Faustschläge, Tritte und zog sie an den Haaren. Zudem drückte er eine brennende Zigarette auf ihrem Oberschenkel und ihrem Unterbauch aus. Die Geschädigte konnte die Polizei erst alarmieren, nachdem der Angeklagte eingeschlafen war.
Die Kammer stellte fest, dass die Schuldfähigkeit des Angeklagten zum Tatzeitpunkt nicht aufgehoben war. Eine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit konnte das Gericht jedoch nicht ausschließen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
AnzeigeLefi – Das kleine Pony mit der großen Botschaft wächst weiter

Für Kinder gemacht, von Herzen gedacht
Was vor einigen Monaten als spontane Idee begann, entwickelt sich immer mehr zu einer liebevollen Bewegung für Kinder: Lefi, das kleine Pony mit den bunten Flicken, steht für Mut, Selbstvertrauen und dafür, dass jedes Kind wertvoll ist. Die Figur wurde von der Unternehmerin Anni Wiegand entwickelt. Aus einer einfachen Zeichnung am heimischen Tisch entstand Schritt für Schritt ein Projekt, das immer mehr Familien, Kinder und Einrichtungen erreicht.
Vom Familienmoment zur wachsenden Idee
Die Geschichte von Lefi begann mit einem ganz persönlichen Moment. Als Anni Wiegand eines Abends ein Pferdebild malte, fragten ihre Kinder, ob sie auch etwas Besonderes bekommen könnten – etwas, das es so noch nicht gibt. Noch in derselben Nacht entstand die Idee für Lefi. Das kleine Pony mit den besonderen Details wurde schnell zu einer Figur, die Kindern Freude macht und gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt: Mut haben, an sich glauben und respektvoll miteinander umgehen. Der Name Lefi entstand aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Kinder – und genau dieser familiäre Ursprung macht das Projekt bis heute zu einer echten Herzensangelegenheit.
Weitere Infos zu Lefi — bitte HIER klicken!

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Leers Sport-Elite im Rathaus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!
Spitzensport im Festsaal Wie die Stadt Leer ihre erfolgreichsten Athleten würdigt und die Vereinsbasis stärkt
LEER. Der Festsaal des Historischen Rathauses in Leer bildete am Dienstag den würdigen Rahmen für eine Zeremonie, die weit über den bloßen Akt der Urkundenübergabe hinausging. Es war ein Abend der Bilanzierung exzellenter sportlicher Leistungen des Jahres 2025, aber auch ein Bekenntnis der Kommunalpolitik zur Relevanz des Breitensports. Die Stadtverwaltung hatte geladen, um 14 Einzelsportler und sieben Mannschaften – insgesamt 40 Athletinnen und Athleten – für ihre Erfolge auszuzeichnen. Das Spektrum der gewürdigten Leistungen reichte von vorderen Platzierungen bei Weltmeisterschaften über Vize-Titel bei Deutschen Meisterschaften bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.
Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) fand in seiner Festrede Worte, die den Bogen von individueller Exzellenz zu kollektiver Stärke schlugen. „Ihr Erfolg zeigt deutlich, dass es in unserer Stadt möglich ist, mit vereinten Kräften Großartiges zu vollbringen“, erklärte Horst. Er betonte den Stolz der Stadt auf ihre Athleten und untermauerte die Bedeutung des Sports mit harten Zahlen: Rund 10.300 Mitglieder zählen die lokalen Sportvereine, wobei bemerkenswerterweise jedes dritte Mitglied dem Jugendbereich zuzuordnen ist.
Diese statistische Relevanz korrespondiert mit einem signifikanten finanziellen Engagement der Kommune. Horst legte dar, dass die Stadt Leer – unabhängig von den Mitteln für das Hallenbad Plytje – jährlich mehr als 200.000 Euro aufwendet, um die städtischen Sportvereine direkt zu unterstützen. Ein Dank des Bürgermeisters galt in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Stadtrat, der diese Mittelvergabe konsequent in jedem Haushaltsjahr mitträgt.
Die logistische Durchführung der Ehrung lag, wie in den Vorjahren, in den Händen von Regina Stark vom Fachdienst Jugend, Schule, Sport und Soziales. Sie rief die Sportler nacheinander nach vorne, wo die Auszeichnungen im Triumvirat überreicht wurden: Neben Bürgermeister Horst gratulierten Jörg Kromminga, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Leer, und Sven Albert, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses. Neben einer Urkunde erhielten die Geehrten ein Lauf- und Walking-Licht als Präsent.
In seinem Grußwort hob KSB-Vorsitzender Kromminga einen Aspekt hervor, der die Standortqualität Leers im landesweiten Vergleich unterstreicht. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass eine Kommune Sporthallen kostenlos zur Verfügung stelle. In anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden werde derzeit intensiv darüber diskutiert, „wie viel das kosten darf“, berichtete Kromminga. Bürgermeister Horst griff das Thema Infrastruktur auf und versicherte, dass sich die Stadt derzeit aktiv um Fördermittel für Sanierungen und Erneuerungen bemühe, um die Hallensituation in Leer perspektivisch weiter zu verbessern. Der Abend im Festsaal war somit nicht nur eine Feier vergangener Siege, sondern auch eine Investition in die sportliche Zukunft der Stadt.
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Herausragende Einzelleistungen: Die Medaillengewinner der Stadt Leer
Neben den Mannschaftserfolgen prägten beeindruckende Einzelleistungen das sportliche Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehrten Athletinnen und Athleten glänzten auf Landes‑, Regional- und Bundesebene und trugen den Namen der Stadt weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus.
Martje Drewenz: Erfolge im Reitsport auf Weser-Ems- und Bundesebene
Gleich mehrfach stellte Martje Drewenz ihr Können im Sattel unter Beweis. Im März 2025 sicherte sie sich beim Finale des Jugendvergleichswettkampfes Weser-Ems, der im Schulreitsportzentrum des RuF Fürstenau stattfand, den 1. Platz in der Einzelwertung bei den Pferden und damit die Goldmedaille.
Ihre Klasse zeigte sie auch bei der traditionsreichen „Goldenen Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“, einer kombinierten Prüfung aus Dressur, Stil-Springen und Stil-Geländeritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreichte Martje in Hohe Luckow einen hervorragenden 4. Platz. Bei der Entscheidung der Goldenen Schärpe Pferde 2025 auf Gut Hohe Luckow setzte sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tullibards It Takes Time“ belegte sie in der Einzelwertung der zweiten Abteilung einen beeindruckenden 3. Platz.
Henrik Elsasser: Treffsicher mit dem Recurve-Bogen
Im Bogenschießen dominierte Henrik Elsasser die Konkurrenz auf Landesebene. Er krönte sich zum Landesmeister im Feldbogen (Recurve Herren) mit beachtlichen 330 Ringen. Als einer der Top-Ten-Schützen des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) bestätigte er seine Form auch auf nationalem Parkett: Bei der Deutschen Meisterschaft in Delmenhorst erreichte er mit 338 Ringen den 4. Platz in der Kategorie Recurve Herren.
Frau Ringat: Medaillenregen im Tennis (AK Damen 50)
Eine wahre Erfolgsserie legte Frau Ringat im Tennisjahr 2025 in der Altersklasse Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Winter 2025 war makellos: Sie sicherte sich die Titel als Landesmeisterin, Norddeutsche Meisterin und krönte die Hallensaison als Deutsche Vizemeisterin.
Auch im Sommer setzte sie ihre Siegesserie fort. Bei den Einzelmeisterschaften belegte sie den 3. Platz und holte sich im Doppel die Silbermedaille. Ein weiterer Erfolg gelang ihr auf Mannschaftsebene: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichte sie mit dem Verband (TNB) die Bronzemedaille.
Martje Hartmann: Bronze im Freistilschwimmen
Im Schwimmsport glänzte Martje Hartmann bei den Landesmeisterschaften 2025. In der anspruchsvollen Disziplin über 800m Freistil erkämpfte sie sich einen hervorragenden 3. Platz und wurde dafür mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Hier ist der detaillierte Bericht über die herausragenden Erfolge der Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. bei der Sportlerehrung der Stadt Leer. Alle Details und Leistungen wurden übernommen und entsprechend hervorgehoben.
VfL Germania Leer e.V.: Leichtathleten glänzen auf Landes- und Bundesebene
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. blickt auf ein überaus erfolgreiches Sportjahr 2025 zurück. Zahlreiche Athletinnen und ein Athlet vertraten den Verein mit exzellenten Leistungen bei Meisterschaften auf Landes‑, norddeutscher und deutscher Ebene. Die Stadt Leer würdigte diese Erfolge im Rahmen der Sportlerehrung.
Inke Baumfalk: Vize-Landesmeisterin und DM-Teilnahmen
Inke Baumfalk startete bereits im Januar 2025 erfolgreich in die Saison. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover sicherte sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekunden den 2. Platz über 400 m der Frauen und wurde damit Vize-Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Einen weiteren Vize-Titel erkämpfte sie sich in Oldenburg, wo sie ebenfalls die Silbermedaille in der Disziplin Hürden (AK U20) holte.
Auf nationaler Ebene vertrat Inke Baumfalk den VfL Germania Leer gleich dreimal: Sie nahm an den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften über 400 m in Dortmund, an den Deutschen Jugendmeisterschaften über 400 m Hürden in Bochum sowie an den Deutschen Meisterschaften in der AK U23 in Ulm teil.
Ida Moll: Landesmeisterin über die Hindernisstrecke
Einen Titelerfolg feierte Ida Moll im Juni 2025 bei den Landesmeisterschaften in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minuten krönte sie sich zur Landesmeisterin über 3.000 m Hindernis der Frauen. Aufgrund dieser starken Leistung qualifizierte sie sich für die Deutschen U23-Meisterschaften in Ulm, an denen sie erfolgreich teilnahm.
Amelie Schwabe: Titel im Mehrkampf und Vize-Meisterschaft
Amelie Schwabe bewies ihre Vielseitigkeit Ende August 2025 bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletinnen in Delmenhorst. Im Fünfkampf (bestehend aus Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800-m-Lauf) holte sie sich mit 3.482 Punkten den 1. Platz und damit den Titel der Landesmeisterin. Auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Papenburg überzeugte sie und wurde Vize-Landesmeisterin sowie Fünftplatzierte im Siebenkampf der AK U23.
Anna Stern und Nina Huisman: Erfolge im Hochsprung
Im Hochsprung sicherten sich zwei Athletinnen des VfL Germania Leer Medaillenplätze auf Landesebene. Anna Stern wurde im Juni in Oldenburg Vize-Landesmeisterin (Silbermedaille) mit einer übersprungenen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg erreichte sie zudem Platz 6 im Hochsprung der AK U18.
Nina Huisman trat bei den Landesmeisterschaften am 23. und 24. August in Lingen an. Sie übersprang 1,53 m und sicherte sich damit den 3. Platz und die Bronzemedaille im Hochsprung der Frauen.
Peter Johannes Hölscher: Landesmeister-Titel und DM-Erfolg
Auch bei den Männern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johannes Hölscher feierte im September 2025 in Zeven den Titel des Landesmeisters über 400 m Zeitläufe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekunden. Zuvor hatte er bereits bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Masters in Frankfurt einen starken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekunden erreicht.
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Kampfsport und Präzision: Erfolge für den TV Leer und den PSC Leer
Auch im Ring und am Schießstand zeigten Athleten aus Leer im Jahr 2025 ihr außergewöhnliches Können. Die Stadt Leer würdigte im Rahmen der Sportlerehrung die Leistungen eines Boxers des Turnvereins Leer e.V. sowie zweier Sportschützinnen des Pistolen-Sportclubs Leer (PSC) e.V., die auf Landes- und Bundesebene überzeugten.
Leart Murati (TV Leer): Vize-Landesmeister im Halbschwergewicht
Der Boxer Leart Murati vertrat den Turnverein Leer e.V. erfolgreich im Halbschwergewicht (Klasse bis 80 kg). Seine Erfolgsserie begann im Februar 2025 bei der Weser-Ems-Meisterschaft in Oldenburg, wo er sich in der Altersklasse U19 den 2. Platz sicherte. Diesen Erfolg bestätigte er bei der Niedersächsischen Landesmeisterschaft in Norden, wo er in derselben Disziplin erneut die Silbermedaille (2. Platz) gewann und somit Vize-Landesmeister wurde.
Auf nationaler Ebene stellte sich Leart Murati im November 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Köln der Konkurrenz. In der Altersklasse U18 erreichte er im Halbschwergewicht einen respektablen 5. Platz.
Gretchen Ewen-Schöberl (PSC Leer): Dreifacher Medaillenregen auf Landesebene
Gretchen Ewen-Schöberl vom Pistolen-Sportclub Leer (PSC) e.V. dominierte die Landesmeisterschaften in Bassum und platzierte sich gleich dreimal auf dem Podest. Überlegen sicherte sie sich die Goldmedaille mit der 25m Sportpistole Auflage in der Klasse Senioren III mit starken 292 Ringen.
Zusätzlich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vizemeisterschaft in der Disziplin 25m Pistole Damen III (536 Ringe) sowie einen weiteren 2. Platz mit der 10m Luftpistole der Damen IV (344 Ringe). Mit diesen herausragenden Leistungen qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften in München (Ende August) und Hannover (Ende Oktober).
Astrid Dönch (PSC Leer): Zweifache Landesmeisterin an der Luftpistole
Ebenfalls für den PSC Leer erfolgreich war Astrid Dönch, die sich bei den Landesmeisterschaften in Bassum gleich zwei Titel sicherte. Sie krönte sich zur Landesmeisterin in der Disziplin 10m Luftpistole Damen V und zur Landesmeisterin der 10m Luftpistole Auflage bei den Seniorinnen IV.
Diese Titelgewinne bedeuteten gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. In Hannover belegte Astrid Dönch in der Disziplin 10m Luftpistole Auflage der Seniorinnen IV einen guten 14. Platz.
Stadt Leer – Sportlerehrung 2026
Liste der geehrten Einzelsportlerinnen und Einzelsportler (für besondere sportliche Leistungen im Jahr 2025)
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Frau Martje Drewenz
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Frau Frieda Wolff
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Herr Henrik Elsasser
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Frau Inke Baumfalk
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Frau Ida Moll
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Frau Amelie Schwabe
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Frau Anna Stern
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Frau Nina Huisman
-
Herr Peter Johannes Hölscher
-
Herr Leart Murati
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Frau Gretchen Ewen-Schöberl
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Frau Astrid Dönch
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Frau Martje Hartmann
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Frau Heike Ringat





















