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14 Millionen Euro Härtefallhilfen für Meyer Werft
Althusmann: Förderung zum Erhalt von Standort Papenburg und Arbeitsplätzen
Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute (Mittwoch) einen Förderbescheid in Höhe von 14 Millionen Euro im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Härtefallhilfen für Unternehmen und Soloselbständige („Härtefallhilfe Niedersachsen”) an die Papenburger Meyer Werft übergeben. Die Hilfen, die jeweils zur Hälfte von Land und Bund getragen werden, sind für Unternehmen bestimmt, die während der Corona-Krise bislang bei sämtlichen Hilfsprogrammen nicht zum Zuge kamen.
Althusmann: „Die Meyer Werft ist von besonderer Bedeutung für die Region und den Wirtschaftsstandort Niedersachsen — sie ist als Wirtschafsfaktor und Arbeitgeber von besonderem landespolitischem Interesse. Durch die Corona-Pandemie ist das Unternehmen, wie alle Kreuzfahrtschiffbau-Werften, von massiven finanziellen Einbußen betroffen, die sich auch auf den Standort Papenburg auswirken. Mit der Förderung aus der Härtefallhilfe wollen wir als Land einen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Standortes Papenburg und den damit verbundenen Arbeitsplätzen leisten.”
Nach der „Härtefallhilfe Niedersachsen” ist es bei Feststellung eines sogenannten besonderen landespolitischen Interesses möglich, eine Billigkeitsleistung bis zur beihilferechtlich zulässigen Höchstgrenze zu gewähren. Althusmann: „Ich habe in Gesprächen mit der Werft frühzeitig auf die Erwartungen des Landes hingewiesen, dass mit dieser Unterstützung auch seitens der Meyer Werft ein Beitrag zur Sicherung des Standortes und damit für die Beschäftigten der Werft einhergehen sollte. Ich freue mich, dass die Geschäftsführung mir dies bereits im Vorfeld zugesichert hat.”
Die ursprünglich genannte Fördersumme von 12 Millionen Euro hat sich nun auf 14 Millionen Euro erhöht, da sich die beihilferechtlichen Regelungen geändert haben und für diese Förderungen jetzt neue Höchstsätze gelten.
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Lokal
ProSenis in Leer: Pflegeausbildung mit Praxis, Wissen und besonderen Einblicken
Ausbildung in der Pflege: ProSenis Leer setzt auf praxisnahe Einblicke
Auszeichnung des Niedersächsischen Kultusministeriums bestätigt besondere Verlässlichkeit
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft und Pflegeassistenz hat in Leer einen hohen Stellenwert. Mit einem besonderen Ausbildungskonzept ergänzt ProSenis den regulären Theorie‑ und Praxiseinsatz der zukünftigen Pflegekräfte durch monatliche Exkurse, die den jungen Menschen zusätzliche Einblicke in zentrale Bereiche der Pflege ermöglichen.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umgang mit Sehbehinderung und Blindheit. Die Auszubildenden lernen, welche besonderen Anforderungen Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen im Pflegealltag haben und worauf es bei einer einfühlsamen und sicheren Betreuung ankommt. Weitere Themen aus der täglichen Pflegepraxis stehen ebenfalls auf dem Programm: Medikamentenmanagement, Gerontopsychiatrie, Ernährung und Wundmanagement. Viele dieser Inhalte werden im Rahmenlehrplan vor allem theoretisch vermittelt – ProSenis schafft hier bewusst zusätzliche Praxismomente.
Diese besondere Ausbildungsarbeit wurde nun offiziell gewürdigt: Das Niedersächsische Kultusministerium hat ProSenis in der Kategorie Pflege mit der „Niedersächsischen Auszeichnung für besonders verlässliche Ausbildung 2026“ geehrt. In dem Schreiben heißt es:
„Sie sind ein sehr gutes Beispiel für Qualität und Kontinuität in der Ausbildung.“ „Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Zukunftsfähigkeit Ihrer Region.“
Auch die offizielle Urkunde unterstreicht die Bedeutung dieser Arbeit:
„Für besonders verlässliche Ausbildung ausgezeichnet.“ (Unterschrieben von Kultusministerin Julia Willie Hamburg)
Die Auszeichnung würdigt nicht nur das Konzept, sondern vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit großem Engagement für die Planung und Durchführung der zusätzlichen Exkurse einsetzen.
Einrichtungsleiterin Heike Jenssen betont: „Junge Menschen sollen die Pflege nicht nur aus den Lehrbüchern kennenlernen, sondern möglichst umfassend erfahren, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und menschlich dieser Beruf ist.“
Mit ihrem Konzept zeigt ProSenis, wie moderne Pflegeausbildung aussehen kann: praxisnah, vielseitig, wertorientiert – und mit einem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Menschen, die später gepflegt werden.
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Grünpflege in Leer: Verkehrssicherheit hat jetzt Vorrang
Grünflächenpflege in Leer: Verkehrssicherheit hat Vorrang
Die Grünflächenpflege in Leer stellt den Baubetriebshof der Stadtwerke Leer derzeit vor besondere Herausforderungen. Neben mehreren großen Sturmschäden in den städtischen Parks wirken sich auch die Folgen des Klimawandels auf die täglichen Arbeiten aus. Extreme Hitzetage und lange Trockenperioden erfordern eine angepasste Vorgehensweise bei der Pflege der öffentlichen Grünflächen.
Längeres Gras schützt trockene Böden
Beim Mähen öffentlicher Flächen im Stadtgebiet haben die Mitarbeiter des Baubetriebshofes deshalb unter anderem die Schnitthöhen angepasst. Das Gras wird derzeit vielerorts bewusst nicht so kurz geschnitten wie sonst.
Der Grund: Längeres Gras verhindert eine direkte Sonneneinstrahlung auf die ohnehin trockenen Böden. Dadurch wird eine zusätzliche Erwärmung der Flächen reduziert und ein weiteres Austrocknen der Böden verhindert.
Mit dieser angepassten Vorgehensweise reagieren die Stadtwerke Leer auch auf Nachfragen von Bürgern, die sich wundern, warum bestimmte öffentliche Flächen derzeit vermeintlich weniger oder seltener gemäht werden.
Hecken wachsen 2026 besonders stark
Dass das Jahr 2026 trotz der bisherigen Trockenperioden ein sehr wachstumsreiches Jahr ist, zeigt sich unter anderem an der Entwicklung der Hecken im Stadtgebiet.
Der Baubetriebshof musste zunächst das Ende der Brut- und Setzzeit abwarten, bevor mit dem Rückschnitt der Hecken im gesamten öffentlichen Raum begonnen werden konnte. Seitdem laufen die Arbeiten durchgehend und mit hohem Einsatz.
Dabei gilt eine klare Priorität: Zunächst werden die Bereiche bearbeitet, in denen Hecken und Pflanzen die Sicht im Straßenverkehr beeinträchtigen und dadurch eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen können.
Ebenso wichtig ist, dass Geh- und Radwege jederzeit ungehindert genutzt werden können. Überstehende Äste und anderer Bewuchs werden deshalb dort zurückgeschnitten, wo sie die Nutzung der Wege beeinträchtigen.
Wildwuchs wird anschließend beseitigt
Sobald die dringend notwendigen Arbeiten an den Hecken abgeschlossen sind, will sich das Team der Stadtwerke verstärkt um den Wildwuchs auf öffentlichen Flächen kümmern. Dazu gehört auch die Beseitigung von Unkraut.
Auch hierzu hatten Bürger zuletzt vermehrt Nachfragen gestellt. BBH-Leiter Jens Denekas erklärt die notwendige Reihenfolge der Arbeiten: „Wir können leider nicht überall gleichzeitig sein.“
Zunächst müsse der Baubetriebshof dort tätig werden, wo die Verkehrssicherheit betroffen sei. Die Beseitigung von Wildwuchs und Unkraut folge anschließend.
Bürger können Mängel direkt melden
Wer Schäden, Behinderungen oder andere Auffälligkeiten im öffentlichen Raum feststellt, kann diese über das Anregungs- und Ereignismanagement (AEM) der Stadtwerke Leer melden.
Mit dem Mängelmelder können sich Bürger interaktiv an der Gestaltung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur in Leer beteiligen und auf entsprechende Probleme aufmerksam machen.
Weitere Informationen und den Mängelmelder finden Sie auf der Internetseite der Stadtwerke Leer.
https://www.stadtwerke-leer.de/maengelmelder
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CDU-Kreistagsfraktion dringt auf Ersatzbeschaffung für Unimog der Kreisfeuerwehr
CDU-Fraktion fordert schnelle Ersatzbeschaffung für Einsatzfahrzeug der Kreisfeuerwehr
LEER – Die CDU-Fraktion im Kreistag Leer setzt sich für eine zeitnahe Ersatzbeschaffung des bei der Kreisfeuerwehr eingesetzten geländegängigen Unimogs ein. Hintergrund ist der deutlich veraltete Zustand des Fahrzeugs, das bereits aus dem Jahr 1980 stammt und seit 2014 lediglich als Übergangslösung im Einsatz ist.
Nach Einschätzung des Kreisbrandmeisters bestehen erhebliche Zweifel an der langfristigen Einsatzsicherheit und Verfügbarkeit des Fahrzeugs. Ein technischer Ausfall könne jederzeit nicht ausgeschlossen werden.
„Die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehr muss jederzeit gewährleistet sein. Wenn der Kreisbrandmeister aufgrund des Alters und des technischen Zustands vor einem möglichen Ausfall warnt, dürfen wir als Politik nicht länger wegschauen. Gerade bei Hochwasserlagen, Wasserrettungen und Einsätzen im unwegsamen Gelände brauchen unsere Einsatzkräfte verlässliche Technik.“
– Grietje Oldigs-Nannen, Fraktionsvorsitzende
Wichtiges Einsatzmittel für besondere Gefahrenlagen
Die Fraktion betont, dass es sich bei dem Unimog nicht um ein beliebiges Fahrzeug handelt, sondern um ein wichtiges Einsatzmittel für besondere Gefahrenlagen. Der Kreisbrandmeister hat deshalb ausdrücklich eine zeitnahe Ersatzbeschaffung als zwingend erforderlich bezeichnet.
„Wir reden hier nicht über eine wünschenswerte Anschaffung, sondern über eine notwendige Investition in die Sicherheit unseres Landkreises. Unsere Feuerwehrleute leisten im Ernstfall unverzichtbare Arbeit. Dann müssen wir ihnen auch Fahrzeuge zur Verfügung stellen, auf die sie sich hundertprozentig verlassen können.“
– Grietje Oldigs-Nannen
Antrag im Kreistag eingereicht
Mit einem entsprechenden Antrag im Kreistag fordert die Fraktion die Kreisverwaltung auf, unverzüglich die Beschaffung eines geeigneten Ersatzfahrzeugs einzuleiten und die notwendigen Haushaltsmittel bereitzustellen. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit der Kreisfeuerwehr langfristig sicherzustellen und die Einsatzkräfte bestmöglich auszustatten.
Anzeige„Das Schreiben des Kreisbrandmeisters ist ein unmissverständliches Signal. Die fachliche Einschätzung liegt auf dem Tisch – jetzt ist es an uns als Kreistag, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Eine weitere Verzögerung können wir uns nicht leisten.“
– Grietje Oldigs-Nannen


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