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Ost­frie­sen gegen Tier­leid — Schluss mit Tiertransporten.

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Das Foto zeigt die Exper­ten­run­de, von Links nach Rechts:
Dr. Clau­dia Preuss-Über­schär, Dr. Joa­chim Kleen, Dr. Kirs­ten Tön­nies, Ina Mül­ler-Arn­ke Nutz­tier­ex­per­tin Vier Pfo­ten, Dr. Micha­el Marah­rens und Die­ter Ruhnke
 
Ost­frie­sen gegen Tier­leid: Pres­se­mit­tei­lung  zu der Behaup­tung des VOST gegen­über der Pres­se, die Ver­an­stal­tung sei emo­tio­nal und ideo­lo­gisch geführt worden:
 
 

Die Luft wird dün­ner um VOST 

Die Argu­men­te gehen ihm aus. Er ver­sucht nun, die Pres­se unter Druck zu set­zen, indem er behaup­tet, die Bericht­erstat­tung sei nicht objek­tiv. Die schlimms­te Bedro­hung für Journalist:innen.
 
Aber: auch der VOST wird ein­se­hen müs­sen, dass die Gesell­schaft Tier­quä­le­rei nicht mehr dul­det. Da hel­fen auch Behaup­tun­gen nicht, die gegen Fak­ten und stich­hal­ti­ge Argu­men­te blass und hilf­los schei­nen. Fakt ist: der VOST wur­de mehr­fach zum Dia­log ein­ge­la­den und Herr Dr. Cord-Hin­nerk Thies, Geschäfts­füh­re­ren­des Vor­stands­mit­glied des VOST wur­de auch zur Teil­nah­me an der am 09.04. 2022 statt­ge­fun­de­nen Ver­an­stal­tung, ein­ge­la­den. Er sag­te jedoch ab und ging bis­lang auf kei­ne Dia­log-Ein­la­dung, die von den Tier­schutz­ver­bän­den aus­ging, ein. Fakt ist auch: vor­aus­ge­setzt, dass unse­re Gesell­schaft ein ethi­sches Grund­ver­ständ­nis besitzt, gibt es kei­nen auch nur annä­hernd plau­si­blen Grund, der recht­fer­tigt, dass Tie­re um den hal­ben Erd­ball trans­por­tiert werden.
 
Noch weni­ger ist dies zu recht­fer­ti­gen, wenn man weiß, dass die Tie­re, die VOST nach Nord­afri­ka, nach Russ­land und ande­re Staa­ten außer­halb der EU ver­frach­tet, ihr ers­tes Kalb im Bauch tra­gen. Tier­trans­por­te bedeu­ten für alle Tie­re Stress. Auch das ist ein Fakt, der sich schwer­lich negie­ren lässt. Jeder Mensch, der sich eini­ger­ma­ßen in ande­re Lebe­we­sen hin­ein­ver­set­zen kann, kann sich unschwer vor­stel­len, wie schlimm es ist, über 29 Stun­den am Stück ein­ge­pfercht auf einem LKW zu sein und im eige­nen Kot lie­gen zu müs­sen, sofern über­haupt Platz zum Lie­gen ist. Da die Tie­re dop­pel­stö­ckig ver­la­den wer­den haben sie nur 20 cm Platz zwi­schen Rücken und Decke des Fahr­zeugs. Die Angst und der Stress poten­zie­ren sich, da die Tie­re nicht wis­sen, was mit ihnen geschieht und was sie erwar­tet. Sie wer­den nicht nur per LKW auf der Stra­ße, son­dern auch per Schiff trans­por­tiert. Das bedeu­tet zum Bei­spiel auf dem Weg nach Ägyp­ten, dass die Tie­re von LKWs auf ros­ti­ge, alte Schif­fe umge­la­den wer­den. Die Ram­pen, die auf die­se Schif­fe füh­ren, sind sehr steil und die Tie­re rut­schen, wenn sie her­auf­ge­trie­ben wer­den, häu­fig aus. Auch dies ist Fakt und wur­de mehr­fach doku­men­tiert und im Fern­se­hen ausgestrahlt.
 
Es ist eben­falls Fakt, dass der VOST Tie­re nach Marok­ko, Russ­land und Ägyp­ten ver­frach­tet. Alle Tie­re, egal wann, wer­den in Marok­ko und Ägyp­ten geschäch­tet, also ohne Betäu­bung geschlach­tet – auch dies ist Fakt. Um ein aus­ge­wach­se­nes Rind nie­der­zu­zwin­gen, ist gro­be Gewalt not­wen­dig, die in die­sen Län­dern auch ange­wen­det wird. Die Metho­den wur­den viel­fach doku­men­tiert und sind gesam­melt in meh­re­ren Arti­keln, die im Amts­tier­ärzt­li­chen Dienst erschie­nen sind, publi­ziert. Eben­falls Fakt ist, dass auf einem Trans­port nach Ägyp­ten 2017, auf dem aus­nahms­wei­se ein­mal ein Vete­ri­när mit­fuhr (es fah­ren sonst nie Vete­ri­nä­re auf Tier­trans­port­schif­fen mit), inner­halb von 6 Tagen 9 tote Rin­der beklagt wur­den. Auf dem Schiff waren auch Rin­der aus Niedersachsen.
 
Fakt ist eben­falls, dass es seit Jahr­zehn­ten Doku­men­ta­tio­nen von Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen und Jour­na­lis­ten gibt, die bele­gen, wie es den Tie­ren auf die­sen Trans­por­ten und in den Dritt­staa­ten ergeht. Die Doku­men­ta­tio­nen waren ein Haupt­teil der Anhö­run­gen des EU-Unter­su­chungs­aus­schus­ses zu Tier­trans­por­ten, der von Juni 2020-Dezem­ber 2021 statt­fand und von dem die Vor­sit­zen­de Til­ly Metz auf der Demo gegen Tier­trans­por­te am 09.04.2022 in Aurich berich­te­te. Fakt ist auch, dass es in Nord­afri­ka­ni­schen Län­dern über meh­re­re Mona­te im Jahr sehr heiß ist und es an Was­ser man­gelt. Eben­falls Fakt ist, dass Hol­stein-Frie­si­an Hoch­leis­tungs­rin­der mit Hit­ze Pro­ble­me haben und mit hei­ßem Kli­ma nicht zurecht­kom­men. Und es lässt sich nicht bestrei­ten, dass es in Län­dern wie Marok­ko und Ägyp­ten an Was­ser man­gelt. Fakt ist eben­falls, dass ein Rind bei Tem­pe­ra­tu­ren von 40–45 Grad bis zu 200 Liter Was­ser am Tag benö­tigt, vor allem wenn es sich in der Lak­ta­ti­on befin­det. Fakt ist auch, dass Rin­der Rau­fut­ter-basiert gefüt­tert wer­den müs­sen, denn es sind Wie­der­käu­er. Da in Marok­ko und Ägyp­ten jedoch Was­ser­man­gel herrscht, fällt auch die Rau­fut­ter­er­zeu­gung spär­lich aus und die Tie­re wer­den fast aus­schließ­lich mit Kraft­fut­ter gefüt­tert, was nicht wie­der­käu­er­ge­recht ist.
 
Fakt ist außer­dem, dass die Käl­ber, die die schwan­ge­ren Kühe gebä­ren, auf Vieh­märk­ten ver­kauft und zur Schlach­tung ange­bo­ten wer­den – auch die­se wer­den ohne Betäu­bung geschlachtet.
 
All die­se Fak­ten rufen bei eini­ger­ma­ßen empa­thi­schen Men­schen Gefüh­le, also Emo­tio­nen her­vor, weil empa­thi­sche Men­schen mit dem Leid, dem die Tie­re, die der VOST expor­tiert, mit­füh­len. Da der VOST jedoch sein Geschäft wei­ter betrei­ben will und offen­sicht­lich nicht zu den empa­thi­schen Men­schen die­ser Welt gehört, sucht er sich Behaup­tun­gen, die sein Trei­ben recht­fer­ti­gen sol­len. Er ver­sucht, all die genann­ten Fak­ten mit der schlich­ten Behaup­tung, sie sei­en nicht wahr, zu negie­ren. Noch arm­se­li­ger sein Ver­such, die empa­thi­schen Men­schen mit den Wor­ten, sie dis­ku­tier­ten rein emo­tio­nal, soll hie­ßen — irra­tio­nal oder nicht ernst zu neh­mend bzw. nicht fak­ten­ba­siert, zu dif­fa­mie­ren. Dabei ist es genau umge­kehrt. Sei­ne Behaup­tun­gen sind ein­fach nur Behaup­tun­gen – ohne Fak­ten­grund­la­ge. Bis­lang hat er kei­nen ein­zi­gen Beweis gelie­fert, dass sei­ne Tie­re von den Gräu­eln einer Schlach­tung ohne Betäu­bung ver­schont blie­ben. Wie auch? Es gibt schlicht kei­ne Schlach­tung mit Betäu­bung in Marok­ko und in Ägyp­ten. Bis­lang bleibt VOST auch jeden Beleg schul­dig, der sei­ne Behaup­tung stärkt, dass die genann­ten Fak­ten, nicht wahr sei­en. Dar­über hin­aus bleibt VOST jede Erklä­rung schul­dig die recht­fer­tigt, dass Tie­re um den hal­ben Erd­ball trans­por­tiert werden.
 
Quel­len­an­ga­ben — her­aus­ge­sucht von Ost­frie­sen gegen Tierleid:
 
Schiffs­trans­por­te 2017 mit nie­der­säch­si­schen Rin­dern auf einem Schiff nach Ägyp­ten — ein Tier­arzt an Bord berich­tet über das Resul­tat: https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL25kci5kZS9jODBlM…
 
Tier­trans­por­te nach Marok­ko – marok­ka­ni­sche Vieh­märk­te und Schlach­tung von Rin­dern https://www.ndr.de/…/Tierschuetzer-kritisieren…
 
Frag­wür­di­ge Tier­trans­port-Abfer­ti­gun­gen aus Aurich, trotz man­gel­haf­ter Trans­port­pla­nun­gen mit nur einem Fah­rer des Trans­port­un­ter­neh­mens Peit­zmann– bis nach Llayounne,
 
Schlacht­me­tho­den in Dritt­län­dern (insb. ab S. 96) https://media.4‑paws.org/…/Tiertransporte-EN–full-web.pdf
 
Doku­men­ta­tio­nen der Anhö­run­gen des ANIT EU-Unter­su­chungs­aus­schus­ses zu Tier­trans­por­ten https://www.europarl.europa.eu/…/events/events-hearings
 
Bei­trags­fo­to: Ingo Tonsor@LeserECHO.de
Wei­te­re Fotos zur Akti­on “Schluss mit Tier­trans­por­ten” fin­den Sie auf unse­rer Face­book­sei­te “Wir Leeraner”
 
 

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Zukunft der Leera­ner Innen­stadt: Neue Ideen und mode­ra­te Mieten!

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Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (links) und Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing prä­sen­tie­ren ihre Ideen zur Zukunft der Innen­stadt vor mehr als 140 Gäs­ten im Fest­saal des Rathauses.

Mode­ra­te Mie­ten und neue Ideen: Exper­ten­fo­rum zur Zukunft der Leera­ner Innenstadt

Leer. Wie soll die Innen­stadt der Zukunft aus­se­hen? Um die­se Fra­ge zu dis­ku­tie­ren, kamen auf Ein­la­dung der Stadt Leer mehr als 140 Eigen­tü­mer und Geschäfts­trei­ben­de am Mitt­woch­abend im Fest­saal des Rat­hau­ses zusam­men. Im Mit­tel­punkt des ers­ten “Forum Innen­stadt” stand der renom­mier­te Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing, der sei­ne Visi­on für eine leben­di­ge und mul­ti­funk­tio­na­le City präsentierte.

Bereits bei einem vor­he­ri­gen Rund­gang durch Leer zeig­te sich Men­sing beein­druckt von der klei­nen Hafen­ci­ty und der beleb­ten Mei­le mit der Nord­bar. Doch es gab auch kri­ti­sche Töne: “Es gibt Ecken, da brummt das Geschäft, in ande­ren ist es eher ruhig. Und es gibt Berei­che, an denen drin­gend etwas pas­sie­ren muss.”

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Eine erfolg­rei­che Innen­stadt­ent­wick­lung erfor­dert eine enge Zusam­men­ar­beit der drei zen­tra­len Akteu­re: Eigen­tü­mer, Geschäfts­leu­te und die Stadt­ver­wal­tung. Men­sing beton­te, dass der Ein­zel­han­del kei­nes­falls “tot” sei. Laut einem Gut­ach­ten aus 2024 sind die drei wich­tigs­ten Besuchs­an­läs­se in nie­der­säch­si­schen Innen­städ­ten wei­ter­hin Shop­ping, Gas­tro­no­mie sowie das Bum­meln und Tref­fen mit Men­schen. Aller­dings müss­ten Innen­städ­te künf­tig noch mul­ti­funk­tio­na­ler und erleb­nis­ori­en­tier­ter werden.

Neue Fre­quenz­part­ner könn­ten dabei hel­fen, mehr Men­schen in die City zu locken. Neben klas­si­schem Ein­zel­han­del gewin­nen Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen, Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Hand­werks­be­trie­be mit glä­ser­nen Werk­stät­ten zuneh­mend an Bedeu­tung. Auch die Kon­kur­renz durch Online-Han­del sieht Men­sing nicht als Bedro­hung, son­dern als Her­aus­for­de­rung: “Es geht nicht dar­um, mit Ama­zon & Co. zu kon­kur­rie­ren, son­dern die eige­nen Stär­ken aus­zu­spie­len. Off­line-Kom­pe­ten­zen machen den Unter­schied.” Gleich­zei­tig sei­en digi­ta­le Tools essen­zi­ell, um ana­lo­ge Erleb­nis­se in der Stadt zu unterstützen.

Chan­cen in Leer­stand und mode­ra­ten Mieten

Leer­ste­hen­de Geschäfts­flä­chen sei­en weni­ger ein Pro­blem als viel­mehr eine Chan­ce für neue, bele­ben­de Nut­zun­gen. Hier appel­lier­te Men­sing an die Eigen­tü­mer, mit mode­ra­te­ren Mie­ten neu­en For­ma­ten, wie bei­spiels­wei­se Pop-up-Stores, eine Chan­ce zu geben. “Eine nied­ri­ge Start­mie­te kann den Stand­ort und die Immo­bi­lie lang­fris­tig auf­wer­ten”, so Mensing.

Sei­ne Emp­feh­lung für Leer: Stra­te­gi­sche Leit­fra­gen klä­ren. Wel­che Geschäf­te gibt es 2027 noch? Wel­che könn­ten hin­zu­kom­men? Wel­che Ziel­grup­pen nut­zen die Innen­stadt zukünf­tig? Wel­che neu­en Kon­zep­te wür­den die Fre­quenz erhö­hen? In die­sem Zusam­men­hang soll­ten Eigen­tü­mer und Stadt­ver­wal­tung Gesprä­che über Miet­re­du­zie­run­gen, Umbau­maß­nah­men oder poten­zi­el­le Ver­käu­fe führen.

Gro­ße Zustim­mung und neue Impulse

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hat­te das Forum ins Leben geru­fen, um alle Betei­lig­ten mit­ein­an­der in den Dia­log zu brin­gen – ein Vor­ha­ben, das voll­ends auf­ging. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de gab es zahl­rei­che posi­ti­ve Wort­mel­dun­gen. Das gro­ße Poten­zi­al der Alt­stadt wur­de her­vor­ge­ho­ben, eben­so der Wunsch nach mehr Grün­flä­chen, bes­se­ren Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten und geziel­ter Unter­stüt­zung für Geschäftsleute.

Jan-Wil­helm Dör­ries von der Wer­be­ge­mein­schaft nutz­te die Gele­gen­heit, um für mehr Betei­li­gung an den regel­mä­ßi­gen “After-Work-Tref­fen” zu wer­ben, die dem Aus­tausch und der Ver­net­zung die­nen. Bür­ger­meis­ter Horst schlug vor, das Forum fort­zu­set­zen und in klei­ne­ren Run­den kon­kre­te The­men gezielt anzu­ge­hen. Vie­le Anwe­sen­de signa­li­sier­ten ihre Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ar­beit – ein star­kes Zei­chen für den Wil­len zur posi­ti­ven Gestal­tung der Leera­ner Innenstadt.


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Sport ver­bin­det – CDU Leer plant „Tag des Sports in der Leera­ner Innenstadt!

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Archiv­fo­to Lese­r­ECHO @Ingo Tonsor

CDU-Frak­ti­on bean­tragt die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in Leer

Leer — Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat einen Antrag zur Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” ein­ge­reicht. Ziel die­ses Events ist es, die Bedeu­tung des Sports für die Gesell­schaft her­vor­zu­he­ben und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Leer zu mehr Bewe­gung zu motivieren.

Sport ist ein essen­zi­el­ler Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft und för­dert Gesund­heit, Team­geist und sozia­le Inte­gra­ti­on. Zahl­rei­che Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen leis­ten in die­sem Bereich wert­vol­le Arbeit und tra­gen zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei. Über­all in der Stadt Leer enga­gie­ren sich zahl­rei­che Sport­freun­de in ihrer Frei­zeit, orga­ni­sie­ren Ver­eins­le­ben, ver­an­stal­ten Tur­nie­re oder trai­nie­ren den Nach­wuchs. Ihr Ein­satz ist uner­setz­lich, um die Viel­falt des Sports in der Stadt zu erhalten.

Den­noch sinkt die Zahl der akti­ven Mit­glie­der in vie­len Sport­ver­ei­nen, ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che bewe­gen sich zuneh­mend weni­ger. Die­ser Ent­wick­lung möch­te die CDU-Frak­ti­on ent­ge­gen­wir­ken und bean­tragt daher die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in der Stadt Leer.

Kon­zept des “Tag des Sports”

Die­ses Event soll in der Innen­stadt und im Leera­ner Hafen durch­ge­führt wer­den und allen Inter­es­sier­ten die Viel­falt des Sports sowie die Mög­lich­kei­ten zur Ver­eins­mit­glied­schaft auf­zei­gen. Der “Tag des Sports” soll dabei alle zwei Jah­re statt­fin­den und sich mit dem eben­falls geplan­ten “Blau­licht­tag” abwech­seln.

Zur Umset­zung die­ses Pro­jekts soll die Ver­wal­tung beauf­tragt wer­den, in Zusam­men­ar­beit mit den Sport­ver­ei­nen, Schu­len und wei­te­ren rele­van­ten Insti­tu­tio­nen ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Beson­ders wich­tig ist es, mög­lichst vie­le Akteu­re mit einzubeziehen.

Brei­te Betei­li­gung und Zusammenarbeit

Es wird vor­ge­schla­gen, den Land­kreis, den Kreis­sport­bund, die Wer­be­ge­mein­schaft, das Frei­zeit­bad Plyt­je und die Schu­len aktiv ein­zu­bin­den, um eine mög­lichst gro­ße Reich­wei­te zu erzie­len. Zur bes­se­ren Koor­di­na­ti­on der ver­schie­de­nen Betei­lig­ten könn­te ein “Run­der Tisch” ein­ge­rich­tet wer­den, ana­log zum Blaulichttag.

Dar­über hin­aus wür­de die CDU-Frak­ti­on es begrü­ßen, wenn die Poli­tik sowie der Sport­aus­schuss aktiv in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den wer­den, um eine best­mög­li­che Umset­zung sicherzustellen.

Der Antrag wur­de dem Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sowie den Frak­tio­nen im Stadt­rat vor­ge­legt. Nun liegt es an der Stadt­ver­wal­tung und den poli­ti­schen Gre­mi­en, die Mög­lich­kei­ten zur Umset­zung zu prüfen.


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Dank und Abschied: Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt die Kin­der­kli­nik Leer

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Abschied nach 15 Jah­ren: Chef­arzt Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt das Kli­ni­kum Leer

Leer/Ostfriesland – Nach beein­dru­cken­den 15 Jah­ren als Chef­arzt der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer ver­ab­schie­det sich Dr. Dani­el Schü­ler zum Monats­en­de aus per­sön­li­chen Grün­den. Das Kli­ni­kum Leer dankt ihm für sei­ne her­aus­ra­gen­de Arbeit und sein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment für jun­ge Pati­en­tin­nen und Patienten.

Dr. Schü­ler hat in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahr­zehn­ten nicht nur die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen in der Regi­on ent­schei­dend geprägt, son­dern auch inno­va­ti­ve Kon­zep­te ein­ge­führt, die das Kli­ni­kum Leer zu einer aner­kann­ten Adres­se in der Kin­der- und Jugend­me­di­zin gemacht haben. Ins­be­son­de­re sei­ne Spe­zia­li­sie­run­gen in der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie haben das Behand­lungs­an­ge­bot der Kli­nik nach­hal­tig bereichert.

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp betont die Ver­diens­te des geschätz­ten Medi­zi­ners: „Wir schät­zen Dr. Schü­lers uner­müd­li­ches Enga­ge­ment und dan­ken ihm für sei­ne lang­jäh­ri­ge Treue. Er hat die Kin­der­kli­nik mit Herz­blut geführt und zahl­rei­che jun­ge Leben posi­tiv beein­flusst. Für sei­nen wei­te­ren Weg wün­schen wir ihm alles erdenk­lich Gute.“

Trotz der bevor­ste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen in der Über­gangs­pha­se bleibt die Kin­der­kli­nik am Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin unein­ge­schränkt erhal­ten. Die sta­tio­nä­ren Leis­tun­gen wer­den in vol­lem Umfang wei­ter­ge­führt. Aller­dings fällt vor­erst das spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Ange­bot im Bereich der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie weg. Das Kli­ni­kum Leer arbei­tet bereits mit Hoch­druck an der Nach­be­set­zung der Chef­arzt­stel­le, um die Ver­sor­gung der jun­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten auf gewohnt hohem Niveau zu sichern.

Mit dem Abschied von Dr. Schü­ler endet eine Ära, die von Fach­kom­pe­tenz, Mensch­lich­keit und Inno­va­ti­ons­kraft geprägt war. Das Kli­ni­kum Leer und die Regi­on ver­lie­ren einen geschätz­ten Medi­zi­ner – doch sein Ver­mächt­nis wird in der exzel­len­ten Betreu­ung der Kin­der­kli­nik weiterleben.

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Das Wind­hund­prin­zip bei bauwole.de: Exklu­si­vi­tät und Seriö­si­tät für Handwerksbetriebe Das Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de setzt auf das Wind­hund­prin­zip, also “Wer zuerst kommt,...

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SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Goog­le-Ran­king verbessern!

Wie Sie Ihr Goog­le-Ran­king ver­bes­sern: 20 Schrit­te für eine erfolg­rei­che SEO-Strategie SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Die Bedeu­tung einer effek­ti­ven SEO-Strategie In der...

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SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Die Bedeu­tung eines aktu­ell gehal­te­nen Nach­rich­ten­por­tals für Local SEO

SEO Agen­tur Ost­fries­land: Die Viel­sei­tig­keit des LeserECHO-Verlags Ein­lei­tung: Die Bedeu­tung von Local SEO für Unter­neh­men in Ostfriesland In der Welt...

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Was ver­steht man unter Kybernetik?

Kyber­ne­tik: Die Wis­sen­schaft der Steue­rungs- und Rege­lungs­me­cha­nis­men in kom­ple­xen Systemen Kyber­ne­tik ist eine fas­zi­nie­ren­de inter­dis­zi­pli­nä­re Wis­sen­schaft, die sich mit Steue­rungs-...

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Sicht­bar­keit ist Umsatz: Wie der Lese­r­ECHO-Ver­lag Ihr Unter­neh­men mit geziel­tem Online-Mar­ke­ting in die ers­te Rei­he katapultiert

Im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter ist die Goo­g­le­su­che das vir­tu­el­le Äqui­va­lent zum Super­markt­re­gal. Wie im Super­markt gilt auch im Online-Mar­ke­ting: Wer...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

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Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

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Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...