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Leera­ner kön­nen ihren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck bestimmen

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Das Foto zeigt Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz (Stadt Leer) und Bern­hard Böken­kamp von der Stadt­bi­blio­thek mit eini­gen Fuß­ab­drü­cken, die bei der Akti­on in der Stadt­bi­blio­thek Bestand­tei­le eines Par­cours‘ sind.

Leera­ner kön­nen ihren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck bestim­men und kli­ma­freund­li­cher leben.

Leer – Wie groß ist mein eige­ner öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck? Die­se Fra­ge kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Stadt­bi­blio­thek in Leer vom 3. Mai bis zum 3. August bei einem Selbst­test her­aus­fin­den. Im Rah­men einer Kli­ma­schutz-Akti­on der Stadt Leer haben Teil­neh­mer die Mög­lich­keit, ihren CO2-Ver­brauch in ver­schie­de­nen Lebens­be­rei­chen zu ermit­teln und dar­auf auf­bau­end Tipps zu erhal­ten, wie sie die­sen redu­zie­ren kön­nen. Ange­sichts des Ziels der Kli­ma­neu­tra­li­tät, das die Stadt Leer bis 2040 errei­chen will, ist ein gemein­sa­mes Han­deln aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erfor­der­lich. “Wir wol­len den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern mit unse­rer Akti­on eine Hil­fe­stel­lung geben”, sagt Leers Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz.

Der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck gibt an, wie viel Flä­che auf der Erde Men­schen ver­brau­chen, um ihren jewei­li­gen Lebens­stil und ‑stan­dard zu hal­ten. Über einen Par­cours mit 32 gro­ßen Fuß­ab­drü­cken kön­nen Inter­es­sier­te an dem Selbst­test teil­neh­men und ihren per­sön­li­chen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck ermit­teln. Pro Fuß­ab­druck muss jeweils eine von 32 Fra­gen aus den The­men­fel­dern Ernäh­rung, Energie/Wohnen, Kon­sum und Mobi­li­tät beant­wor­tet wer­den, um am Ende eine Punkt­zahl zu errech­nen. Bei­spie­le für Fra­gen sind: Ver­mei­den Sie Pro­duk­te und Ver­pa­ckun­gen aus Plas­tik? Benut­zen Sie einen Wäsche­trock­ner? Wie schnell fah­ren Sie auf Auto­bah­nen, falls Sie ein Auto besit­zen? Wie oft kon­su­mie­ren Sie Fleisch und Wurst? Die sum­mier­ten Punk­te erge­ben ein Ergeb­nis, das zeigt, ob der Teil­neh­mer nahe­zu kli­ma­neu­tral lebt oder noch weit von den Vor­ga­ben des Pari­ser Kli­ma­ab­kom­mens ent­fernt ist.

Um Anre­gun­gen zu erhal­ten, wie man kli­ma­freund­li­cher leben kann, steht ein Info-Ter­mi­nal in der Stadt­bi­blio­thek zur Ver­fü­gung. Es infor­miert über ins­ge­samt 24 spe­zi­el­le Spar­mög­lich­kei­ten, die aus der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie des Lan­des Baden-Würt­tem­berg abge­lei­tet sind.

Wer sei­nen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck ermit­teln möch­te, benö­tigt zur Anlei­tung eine Begleit­kar­te. Die­se ist per QR-Code abruf­bar, der unter ande­rem auf den Pla­ka­ten im Ein­gangs­be­reich der Stadt­bi­blio­thek zu fin­den ist.


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Bal­kon­kraft­werk: Klei­ne Anla­ge, gro­ße Wir­kung — Die Vor­tei­le der eige­nen Solarenergieproduktion

Bal­kon­kraft­wer­ke für den Land­kreis Leer und Ost­fries­land / Emsland

Der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck auf dem Bal­kon: Die Vor­tei­le eines Balkonkraftwerks.

In Zei­ten des zuneh­men­den Umwelt­be­wusst­seins und der Suche nach nach­hal­ti­gen Ener­gie­quel­len rücken inno­va­ti­ve Lösun­gen wie das Bal­kon­kraft­werk immer mehr in den Fokus. Die­se Tech­no­lo­gie bie­tet nicht nur eine umwelt­freund­li­che Mög­lich­keit, selbst Ener­gie zu erzeu­gen, son­dern birgt auch eine Viel­zahl von Vor­tei­len für den Ein­zel­nen und die Gesellschaft.

Ein Bal­kon­kraft­werk, auch bekannt als Mini-Solar­an­la­ge oder Bal­kon­so­lar, ermög­licht es, Son­nen­en­er­gie direkt auf dem eige­nen Bal­kon zu nut­zen. Durch die Instal­la­ti­on von Solar­pa­nelen auf dem Bal­kon­ge­län­der oder an der Haus­fas­sa­de kön­nen auch Bewoh­ner von Miet­woh­nun­gen oder Häu­sern ohne Dach­flä­che von den Vor­tei­len der Solar­ener­gie profitieren.

Die Vor­tei­le eines Bal­kon­kraft­werks sind vielfältig:

  1. Umwelt­freund­lich: Die Nut­zung von Solar­ener­gie redu­ziert den Bedarf an fos­si­len Brenn­stof­fen und damit auch den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen. Dadurch leis­tet jeder, der ein Bal­kon­kraft­werk betreibt, einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz und zur Redu­zie­rung der CO2-Emissionen.

  2. Eigen­ver­sor­gung: Mit einem Bal­kon­kraft­werk kön­nen Haus­hal­te einen Teil ihres eige­nen Strom­be­darfs decken und dadurch unab­hän­gi­ger von kon­ven­tio­nel­len Ener­gie­ver­sor­gern wer­den. Dies trägt zur Ener­gie­wen­de bei und min­dert die Abhän­gig­keit von schwan­ken­den Energiepreisen.

  3. Kos­ten­ein­spa­run­gen: Obwohl die Anschaf­fungs­kos­ten für ein Bal­kon­kraft­werk zunächst höher sein kön­nen, amor­ti­sie­ren sich die­se Inves­ti­tio­nen in der Regel über die Jah­re durch die Ein­spa­run­gen bei den Ener­gie­kos­ten. Zusätz­lich bie­ten vie­le Regio­nen staat­li­che För­de­run­gen oder finan­zi­el­le Anrei­ze für die Instal­la­ti­on von Solaranlagen.

  4. Platz­spa­rend: Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Solar­an­la­gen auf dem Dach benö­tigt ein Bal­kon­kraft­werk wesent­lich weni­ger Platz. Dies macht es beson­ders attrak­tiv für städ­ti­sche Gebie­te, in denen begrenz­ter Raum vor­han­den ist.

  5. Fle­xi­bi­li­tät: Da Bal­kon­kraft­wer­ke in der Regel modu­lar auf­ge­baut sind, kön­nen sie je nach Bedarf erwei­tert oder ange­passt wer­den. Dies ermög­licht eine fle­xi­ble Nut­zung und macht sie zu einer lang­fris­ti­gen Inves­ti­ti­on in die eige­ne Energieversorgung.

  6. Bewusst­seins­bil­dung: Die Instal­la­ti­on eines Bal­kon­kraft­werks kann dazu bei­tra­gen, das Bewusst­sein für erneu­er­ba­re Ener­gien und Umwelt­schutz in der Gesell­schaft zu stär­ken. Als sicht­ba­re und greif­ba­re Tech­no­lo­gie sen­si­bi­li­siert sie Men­schen für die Mög­lich­kei­ten der nach­hal­ti­gen Energiegewinnung.

Ins­ge­samt bie­tet das Bal­kon­kraft­werk eine attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve zur kon­ven­tio­nel­len Ener­gie­ver­sor­gung und zeigt, wie jeder Ein­zel­ne aktiv zum Kli­ma­schutz bei­tra­gen kann. Durch die Kom­bi­na­ti­on von Umwelt­freund­lich­keit, Eigen­ver­sor­gung und Kos­ten­ein­spa­run­gen ist es eine Inves­ti­ti­on in eine nach­hal­ti­ge Zukunft.


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Bal­kon­kraft­wer­ke aus Ost­fries­land / Emsland

Gemein­sam stark für Ihr Pro­jekt: Wir sind Mit­glied beim Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de

Gemein­sam stark für Ihr Pro­jekt: Als stol­zes Mit­glied beim Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de ste­hen wir Ihnen mit unse­rer Exper­ti­se und Lei­den­schaft für hoch­wer­ti­ges Hand­werk zur Sei­te. Mit unse­rem Team von erfah­re­nen Hand­wer­kern bie­ten wir Ihnen zuver­läs­si­ge Lösun­gen für Ihre Bau­vor­ha­ben. Von Dach­sa­nie­run­gen bis zur Instal­la­ti­on von Bal­kon­kraft­an­la­gen – wir set­zen auf Qua­li­tät und Kun­den­zu­frie­den­heit. Ver­trau­en Sie auf unse­re Kom­pe­tenz und fin­den Sie Ihren Hand­wer­ker auf bauwole.de!

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Künst­li­che Intel­li­genz sorgt für mehr Kla­gen: Sozi­al­ge­rich­te in Nie­der­sach­sen ver­zeich­nen deut­li­chen Anstieg

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Foto: Das Amts­ge­richt in Leer – im Zusam­men­hang mit dem bun­des­wei­ten Anstieg gericht­li­cher Ver­fah­ren zeigt sich auch, wel­che Her­aus­for­de­run­gen der zuneh­men­de Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz bei Kla­gen und Anträ­gen für die Jus­tiz mit sich brin­gen kann.

KI sorgt für deut­lich mehr Kla­gen und Eil­an­trä­ge an Sozi­al­ge­rich­ten in Nie­der­sach­sen und Bremen

Deut­lich mehr Ver­fah­ren an den Sozi­al­ge­rich­ten: Seit Beginn des Jah­res 2026 ver­zeich­nen die acht nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­te, das Sozi­al­ge­richt Bre­men und das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­sen-Bre­men einen erheb­li­chen Anstieg der Ver­fah­rens­ein­gän­ge. Nach Ein­schät­zung der Vize­prä­si­den­tin des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men, Lio­ba Huss, ist die­ser Anstieg über­wie­gend auf den zuneh­men­den Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) bei der Erstel­lung von Kla­gen und Anträ­gen auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz zurückzuführen.

Beson­ders deut­lich fällt die Ent­wick­lung bei den nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­ten aus. Bereits im ers­ten Halb­jahr 2026 gin­gen dort mehr als dop­pelt so vie­le Anträ­ge auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz ein wie im glei­chen Zeit­raum des Vorjahres.

Die Zahl stieg von 1.495 Anträ­gen im ers­ten Halb­jahr 2025 auf 3.083 Anträ­ge im ers­ten Halb­jahr 2026. Das ent­spricht einer Stei­ge­rung von 106 Pro­zent.

Auch bei den Kla­gen ist ein deut­li­cher Anstieg zu ver­zeich­nen. Hier erhöh­te sich die Zahl von 11.685 im ers­ten Halb­jahr 2025 auf 14.120 im ers­ten Halb­jahr 2026. Das ent­spricht einem Plus von rund 21 Pro­zent.

Sozi­al­ge­richt Bre­men ver­zeich­net eben­falls deut­li­chen Anstieg

Auch das Sozi­al­ge­richt Bre­men ist von der Ent­wick­lung betrof­fen. Dort stie­gen die Ver­fah­rens­ein­gän­ge ins­ge­samt um rund 48 Pro­zent.

Die Ent­wick­lung setzt sich auch im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf fort. Bis zum 31. August 2026 hat­ten die Ein­gän­ge an den nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­ten bereits 80 Pro­zent der gesam­ten Ein­gän­ge des Jah­res 2025 erreicht. Beim Sozi­al­ge­richt Bre­men war die Zahl der Ein­gän­ge zu die­sem Zeit­punkt bereits höher als im gesam­ten Vorjahr.

Beson­ders vie­le Ver­fah­ren bei exis­tenz­si­chern­den Leistungen

Vom Anstieg betrof­fen sind nach Anga­ben des Lan­des­so­zi­al­ge­richts ver­schie­de­ne sozi­al­recht­li­che Berei­che. Beson­ders deut­lich zeigt sich die Ent­wick­lung neben dem Kran­ken­ver­si­che­rungs­recht in Rechts­ge­bie­ten, in denen es um exis­tenz­si­chern­de Leis­tun­gen geht.

Dazu gehö­ren unter ande­rem Ver­fah­ren zur Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de, zum Arbeits­lo­sen­geld sowie zur Sozi­al- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe.

Auch beim Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­sen-Bre­men setzt sich die Ent­wick­lung fort. Das Gericht ist für Rechts­mit­tel gegen Ent­schei­dun­gen der Sozi­al­ge­rich­te zuständig.

Im Ver­gleich zum ers­ten Halb­jahr 2025 stie­gen die Ein­gän­ge dort ins­ge­samt um 16 Pro­zent. Beson­ders stark ist die Ent­wick­lung bei den in Cel­le für die Grund­si­che­rung zustän­di­gen Sena­ten. Dort wur­den rund 30 Pro­zent mehr Ein­gän­ge als im ent­spre­chen­den Vor­jah­res­zeit­raum registriert.

Auch die Zah­len bis Ende August ver­deut­li­chen die Ent­wick­lung: Zum 31. August 2026 waren beim Lan­des­so­zi­al­ge­richt bereits 76 Pro­zent der Ein­gän­ge des gesam­ten Jah­res 2025 erreicht. Bei den Beschwer­de­ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes lag der Anteil zu die­sem Zeit­punkt sogar bereits bei 115 Pro­zent der Ein­gän­ge des gesam­ten Vorjahres.

Sozi­al­ge­richt­li­cher Rechts­schutz wird durch KI leich­ter zugänglich

Die Vize­prä­si­den­tin des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men, Lio­ba Huss, führt den star­ken Anstieg der Ver­fah­rens­ein­gän­ge über­wie­gend auf den Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz zurück.

KI-Anwen­dun­gen wür­den nach ihren Erfah­run­gen häu­fig dazu raten, gericht­li­chen Rechts­schutz in Anspruch zu neh­men. Gleich­zei­tig ermög­lich­ten die Pro­gram­me Antrag­stel­lern und Klä­gern, ihre Anlie­gen ohne grö­ße­ren Auf­wand und mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Kos­ten­ri­si­ko bei den Gerich­ten einzureichen.

Die­ser nied­rig­schwel­li­ge Zugang zum gericht­li­chen Rechts­schutz sei grund­sätz­lich begrü­ßens­wert, erklärt Huss. Aller­dings füh­re er nicht auto­ma­tisch zu einer ziel­ori­en­tier­ten För­de­rung der gericht­li­chen Ver­fah­ren, son­dern teil­wei­se zu einem höhe­ren Bear­bei­tungs­auf­wand bei den Gerichten.

KI-Schrei­ben häu­fig umfang­reich, aber wenig auf den Ein­zel­fall bezogen

Ein Pro­blem sieht das Lan­des­so­zi­al­ge­richt ins­be­son­de­re in der Art der mit­hil­fe von KI erstell­ten Schrei­ben. Die­se sei­en häu­fig sehr umfang­reich und ent­hiel­ten zahl­rei­che all­ge­mei­ne recht­li­che Ausführungen.

Nach Ein­schät­zung von Lio­ba Huss bestehe aller­dings oft­mals nur ein gerin­ger oder gar kein kon­kre­ter Bezug zum jewei­li­gen Ein­zel­fall der Antrag­stel­ler oder Klä­ger. Gera­de die­ser indi­vi­du­el­le Bezug sei bei sozi­al­recht­li­chen Ver­fah­ren jedoch von gro­ßer Bedeu­tung – bei­spiels­wei­se bei der Berech­nung exis­tenz­si­chern­der Leis­tun­gen.

Hin­zu kom­me, dass KI-Anwen­dun­gen teil­wei­se Gerichts­ent­schei­dun­gen zitie­ren wür­den, die ent­we­der gar nicht exis­tier­ten oder kei­nen erkenn­ba­ren Bezug zum jewei­li­gen Ver­fah­ren hätten.

Mehr Eil­ver­fah­ren kön­nen auch Haupt­sa­che­ver­fah­ren verzögern

Beson­de­re Aus­wir­kun­gen hat der star­ke Anstieg nach Anga­ben des Lan­des­so­zi­al­ge­richts bei den Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes. Die­se Fäl­le müs­sen auf­grund ihrer Dring­lich­keit vor­ran­gig bear­bei­tet werden.

Die hohen Ein­gangs­zah­len in die­sen Ver­fah­ren füh­ren nach Ein­schät­zung des Gerichts dazu, dass sich die Lauf­zei­ten der gericht­li­chen Haupt­sa­che­ver­fah­ren ver­län­gern können.

Soll­te sich der Trend beim Ein­satz von KI und den dadurch stei­gen­den Ver­fah­rens­ein­gän­gen dau­er­haft fort­set­zen, könn­te dies nach Ein­schät­zung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men auch Aus­wir­kun­gen auf die Per­so­nal­aus­stat­tung der nie­der­säch­sisch-bre­mi­schen Sozi­al­ge­richts­bar­keit haben.

Die Ent­wick­lung zeigt damit einen neu­en Aspekt des zuneh­men­den Ein­sat­zes von Künst­li­cher Intel­li­genz im Rechts­be­reich: KI erleich­tert den Zugang zu recht­li­chen Infor­ma­tio­nen und kann die Erstel­lung von Schrift­sät­zen ver­ein­fa­chen. Gleich­zei­tig stellt die dadurch mög­li­cher­wei­se stei­gen­de Zahl gericht­li­cher Ver­fah­ren die Sozi­al­ge­richts­bar­keit vor zusätz­li­che Herausforderungen.

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Ost­frie­si­sches Platt mit KI-Stim­me: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht neue Sprachausgabe

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Inno­va­ti­on fürs Ost­frie­si­sche Platt: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht KI-Sprachausgabe

Wes­t­ov­er­le­din­gen, 16. Sep­tem­ber 2026 – „Sal ik fanóó­vend bii dii koomen?“ – die­ser Satz erklingt aus dem Smart­phone von Tido Specht. Die Stim­me stammt dabei weder von Specht selbst noch von einer ande­ren natür­li­chen Per­son. Sie wur­de mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erzeugt und gibt den von Specht ein­ge­ge­be­nen Text unmit­tel­bar auf Ost­frie­si­schem Platt wieder.

Damit gibt es erst­mals eine ent­spre­chen­de tech­ni­sche Lösung für die Sprach­aus­ga­be des Ost­frie­si­schen Platt. Das neu ent­wi­ckel­te Text-To-Speech-Sys­tem (TTS) wur­de am 13. Sep­tem­ber 2026 im Rah­men einer Prä­sen­ta­ti­on im Kukel­orum in Aurich-Rahe der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt und anschlie­ßend direkt freigeschaltet.

Rund drei Stun­den Ton­ma­te­ri­al für das KI-Modell

Für die Ent­wick­lung des neu­en Sys­tems hat das Team des Oost­frä­isk Insti­tuut im ver­gan­ge­nen Jahr inten­si­ve Pio­nier­ar­beit geleis­tet. Rund drei Stun­den hoch­wer­ti­ges Ton­ma­te­ri­al wur­den eigens für das Pro­jekt auf­ge­nom­men und anschlie­ßend für das Trai­ning der KI-Model­le verwendet.

Ziel war es, eine mög­lichst natür­li­che und prä­zi­se Sprach­aus­ga­be für das Ost­frie­si­sche Platt zu entwickeln.

Onno Dirk Feld­mann, 1. Vor­sit­zen­der des Oost­frä­isk Insti­tuut, ord­net die Ent­wick­lung in die bis­he­ri­gen Akti­vi­tä­ten des Insti­tuts ein: „Mit dem ‚Oover­set­ter‘ stel­len wir bereits seit Sep­tem­ber letz­ten Jah­res den ers­ten KI-basier­ten Über­set­zer für unse­re Spra­che bereit. Es war nur logisch, die­sen Ser­vice nun um eine Sprach­aus­ga­be zu erweitern.“

KI-Sprach­aus­ga­be ab sofort online verfügbar

Das neue TTS-Modell für Ost­frie­si­sches Platt ist ab sofort direkt in das Por­tal oostfraeisk.org inte­griert und kann dort genutzt werden.

Dar­über hin­aus stellt das Oost­frä­isk Insti­tuut das Sys­tem als freie Soft­ware (Open Source) zur Ver­fü­gung. Dadurch kön­nen auch ande­re Ent­wick­ler und Anbie­ter die Sprach­aus­ga­be in eige­ne Anwen­dun­gen integrieren.

„Wir set­zen bewusst auf offe­ne Stan­dards“, erklärt Tido Specht. „So ermög­li­chen wir Drit­ten die Ein­bet­tung in ihre eige­nen Anwen­dun­gen. Denn Sprach­aus­ga­ben sind in der heu­ti­gen digi­ta­len Welt – etwa im Bereich der Bar­rie­re­frei­heit – unverzichtbar.“

Neue Mög­lich­kei­ten für Barrierefreiheit

Nach Anga­ben von Onno Dirk Feld­mann eröff­net die KI-Sprach­aus­ga­be zahl­rei­che neue Mög­lich­kei­ten. So wäre es bei­spiels­wei­se denk­bar, eine kom­plet­te Anwen­dung soft­ware­sei­tig ins Ost­frie­si­sche zu über­set­zen und gleich­zei­tig mit­hil­fe der KI-Stim­me bar­rie­re­frei zugäng­lich zu machen.

Damit könn­te die Tech­no­lo­gie nicht nur zur Digi­ta­li­sie­rung des Ost­frie­si­schen Platt bei­tra­gen, son­dern auch dort ein­ge­setzt wer­den, wo digi­ta­le Inhal­te für Men­schen mit unter­schied­li­chen Ein­schrän­kun­gen zugäng­li­cher gestal­tet wer­den sollen.

Für die Zukunft ist zudem eine Sprach­er­ken­nung für Ost­frie­si­sches Platt geplant. Die tech­ni­sche Umset­zung ist nach Anga­ben des Insti­tuts aller­dings deut­lich kom­ple­xer und erfor­dert daher einen wei­te­ren Entwicklungsschritt.

Oost­frä­isk Insti­tuut arbei­tet an wei­te­ren KI-Projekten

Auch über die Sprach­aus­ga­be hin­aus treibt das Oost­frä­isk Insti­tuut die Digi­ta­li­sie­rung der Min­der­hei­ten­spra­che wei­ter voran.

„Wir arbei­ten par­al­lel an der Gene­rie­rung von Kon­ver­sa­ti­ons­trai­nings­da­ten, die wir vor­ran­gig für Dritt­an­bie­ter bereit­stel­len wol­len, damit sich der Sup­port gro­ßer Chat­bots fürs Ost­frie­si­sche Platt ver­bes­sern kann“, berich­tet Tido Specht.

Dar­über hin­aus arbei­tet das Insti­tut auch an eige­nen Chat­bot-Model­len. Dabei habe man bereits viel­ver­spre­chen­de Ergeb­nis­se erzielt.

Mit dem neu­en Text-To-Speech-Sys­tem, dem bereits ver­füg­ba­ren KI-Über­set­zer „Oover­set­ter“ und den wei­te­ren geplan­ten Anwen­dun­gen will das Oost­frä­isk Insti­tuut die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten für das Ost­frie­si­sche Platt kon­ti­nu­ier­lich erwei­tern und die Spra­che damit auch in der digi­ta­len Welt stär­ker verankern.

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Kli­ni­kum Leer: 23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

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Freu­en sich über ihren erfolg­rei­chen Abschluss: Okko Börg­mann, Sha­ri­na Broers, Caro­lin de Vries, Fem­ke Ennen, Jolin Ens­er­oth, Lina Gra­pe, Tabea Heyen, Anna­le­na Hin­richs, Mau­rice Holz, Eileen Jür­rens, Mal­te Kraft, Michel­le Lotysch, Ole Marx, Han­na Pajer, Jana Pen­ning, Michae­la Scha­de, Talea Schmidt, Mai­ke Ter­horst, Ruth Vick­tor, May Vis­ser, Lau­ra Wink­ler, Ali­na Win­ter­boer und Han­ne Winterboer.

23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung am Kli­ni­kum Leer erfolg­reich ab

Leer/Ostfriesland, 15. Sep­tem­ber 2026 – Erfolg­rei­cher Abschluss an der Schu­le für Phy­sio­the­ra­pie am Kli­ni­kum Leer: Ins­ge­samt 23 Aus­zu­bil­den­de haben ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum Phy­sio­the­ra­peu­ten bezie­hungs­wei­se zur Phy­sio­the­ra­peu­tin erfolg­reich been­det. Im Rah­men einer Fei­er­stun­de Anfang Sep­tem­ber erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Abschlusszeugnisse.

Die Aus­bil­dung am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit ver­bin­det theo­re­ti­schen Unter­richt mit fach­prak­ti­schen Aus­bil­dungs­in­hal­ten. Neben umfang­rei­chen Kennt­nis­sen, bei­spiels­wei­se über die Ana­to­mie des mensch­li­chen Kör­pers, erler­nen die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten ver­schie­de­ne prak­ti­sche Übun­gen und Behandlungstechniken.

Das erwor­be­ne Wis­sen wird wäh­rend der Aus­bil­dung auch prak­tisch ange­wen­det. In den prak­ti­schen Ein­sät­zen, unter ande­rem auf den Sta­tio­nen des Kli­ni­kum Leer, kön­nen die Aus­zu­bil­den­den ihre erlern­ten Fähig­kei­ten ver­tie­fen und Erfah­run­gen im beruf­li­chen All­tag sammeln.

Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le Emden/Leer

Eine wei­te­re Beson­der­heit der Aus­bil­dung ist die Koope­ra­ti­on des Kli­ni­kum Leer mit der Hoch­schu­le Emden/Leer. Dadurch haben die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten die Mög­lich­keit, ab dem zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr par­al­lel Unter­richts­ein­hei­ten für den aus­bil­dungs­in­te­grier­ten Bache­lor­stu­di­en­gang „Inter­dis­zi­pli­nä­re Physiotherapie/Motologie/Ergotherapie“ zu belegen.

Für die Aus­zu­bil­den­den bie­tet die­se Ver­bin­dung von Aus­bil­dung und Stu­di­um einen zusätz­li­chen Vor­teil: Sie kön­nen bereits wäh­rend ihrer Aus­bil­dung Kre­dit­punk­te für den Bache­lor­stu­di­en­gang sam­meln. Dadurch lässt sich die Stu­di­en­dau­er am Ende um ein Semes­ter ver­kür­zen.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss haben die 23 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten damit nicht nur ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung abge­schlos­sen, son­dern zugleich wich­ti­ge Grund­la­gen für ihren wei­te­ren beruf­li­chen bezie­hungs­wei­se aka­de­mi­schen Weg im Gesund­heits­we­sen gelegt.

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Künst­li­che Intel­li­genz sorgt für mehr Kla­gen: Sozi­al­ge­rich­te in Nie­der­sach­sen ver­zeich­nen deut­li­chen Anstieg

Foto: Das Amts­ge­richt in Leer – im Zusam­men­hang mit dem bun­des­wei­ten Anstieg gericht­li­cher Ver­fah­ren zeigt sich auch, wel­che Her­aus­for­de­run­gen der...

Lokal

Ost­frie­si­sches Platt mit KI-Stim­me: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht neue Sprachausgabe

Inno­va­ti­on fürs Ost­frie­si­sche Platt: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht KI-Sprachausgabe Wes­t­ov­er­le­din­gen, 16. Sep­tem­ber 2026 – „Sal ik fanóó­vend bii dii koomen?“ –...

Lokal

Kli­ni­kum Leer: 23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

Freu­en sich über ihren erfolg­rei­chen Abschluss: Okko Börg­mann, Sha­ri­na Broers, Caro­lin de Vries, Fem­ke Ennen, Jolin Ens­er­oth, Lina Gra­pe, Tabea...

Blaulicht

Porte­mon­naie in Moorm­er­land gestoh­len – Unfall­flucht nach Kol­li­si­on in Leer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.09.2026   Porte­mon­naie gestoh­len ++ PKW kol­li­diert mit abge­stell­ten PKW    ++ Moorm­er­land...

Lokal

Wahl­pan­ne in Leer-Loga: CDU for­dert Auf­klä­rung nach 138 fal­schen Stimmzetteln

CDU kri­ti­siert Wahl­pan­ne in Leer-Loga: „Das darf bei einer demo­kra­ti­schen Wahl nicht passieren“ 138 fal­sche Stimm­zet­tel im Wahl­lo­kal Daa­ler­schu­le aus­ge­ge­ben...

Lokal

Kom­mu­nal­wahl in Leer: 138 fal­sche Stimm­zet­tel bei Rats­wahl – mög­li­che Teil­wie­der­ho­lungs­wahl im November

Kom­mu­nal­wahl in Leer: 138 falsch zuge­ord­ne­te Stimm­zet­tel für die Ratswahl Leer – Bei der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber 2026 sind...

Blaulicht

Fahr­rad­dieb­stahl, gestoh­le­ner Rasen­mäh­ro­bo­ter und 100 Liter Die­sel – Unfall in Westoverledingen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 15.09.2026   Fahr­rad­dieb­stahl ++ Schei­be beschä­digt ++ Rasen­mäh­ro­bo­ter gestoh­len ++ Die­sel­dieb­stahl ++...

Lokal

Kreis­tags­wahl im Land­kreis Leer 2026: Die­se 54 Poli­ti­ker zie­hen in den Kreis­tag ein

Frau­en­power im Kreis­tag: Auf dem Foto zu sehen sind Mela­nie Non­te, Git­ta Con­ne­mann und Griet­je Oldigs-Nan­nen. Alle drei CDU-Poli­ti­ke­rin­nen konn­ten...

Lokal

Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal: 31,8 Kilo­me­ter Geschich­te, Schleu­sen und Frei­zeit auf Ost­fries­lands Wasserstraße

Die MS „Ella“ auf dem Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal. Das Foto wur­de von Hans-Albert Dirks aufgenommen. Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal: His­to­ri­sche Was­ser­stra­ße zwi­schen Jüm­me und Ems-Jade-Kanal...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fäl­le, Ein­bruch und War­nung vor „Task Scam“-Betrug

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.09.2026   Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Ein­bruch ++ PKW-Fah­rer über­sieht Fahr­rad ++ PKW kommt...

Veranstaltung

Motor­rad-Herbst­treff 2026 in August­fehn: Das Biker-High­light auf dem Eisenhüttengelände

Motor­rad-Herbst­treff 2026 – das High­light für alle Biker in Augustfehn Wenn sich die Motor­rad­sai­son dem Ende zuneigt, ver­sam­melt sich die...

Lokal

Kom­mu­nal­wahl in Ost­fries­land: CDU bleibt zweit­stärks­te Kraft – Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Helfern

Ulf Thie­le bei der Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se im Mari­ko in Leer. Der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land kün­dig­te nach der Kom­mu­nal­wahl...

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