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Ein Wochenende voller Freude: Tanz, Musik und ein beeindruckender Auftritt im Julianenpark
Volles Programm am vergangenen Wochenende: Tanz, Musik und Auftritt auf dem Julianenparkfest
Auftritt der „Drummer Queen´s“ beim Julianenparkfest
Nach dem erfolgreichen Start ins Wochenende stand am Sonntag ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: der Auftritt der „Drummer Queen´s“ von ProSenis beim Julianenparkfest. Die Bewohnerinnen hatten vierzehn Tage lang intensiv mit drei Betreuungskräften für diesen Moment geprobt. Am Sonntag war es dann endlich so weit. Mit großer Unterstützung traten sie auf und vor die Bühne und verwandelten Gymnastikbälle mit Drumm Sticks in rhythmische Musikinstrumente. Die Begeisterung des Publikums war überwältigend, und lautstark forderten die Zuschauer eine Zugabe.
Das Wochenende bot somit eine gelungene Mischung aus Tanz, Musik und einem unvergesslichen Auftritt, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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IT-Freisprechung in Leer: Software-Netzwerk und IHK ehren Nachwuchs
Geschafft! Die IT-Absolventinnen und ‑Absolventen 2026 nach ihrer Freisprechung im Zollhaus Leer.Foto: Markus Hibbeler / Software-Netzwerk Leer
T‑Freisprechung in Leer: „Macht was draus!“
Software-Netzwerk und IHK ehren IT-Nachwuchs – Ein Abend zwischen Zukunftsappell, Improvisation und einem Abschied nach 25 Jahren
LEER. Saxophon-Klänge zogen durch das Leeraner Zollhaus, die Sektgläser klirrten und spürbare Erwartung lag in der Luft: Bei einer festlichen Freisprechungsfeier im Juli wurden die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der IT-Ausbildungsberufe geehrt. Über 320 Gäste folgten der gemeinsamen Einladung des Vereins Software-Netzwerk Leer und der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg.
Durch das Programm führten „Die Nordleuchten“, Jürgen Böse und Fredanko Beyer. Die beiden Improvisations-Künstler hielten gekonnt die Fäden zusammen, sorgten für zahlreiche Lacher und banden das Publikum aktiv in das Geschehen ein.
Digitale Souveränität braucht Köpfe statt nur Technik
Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Arnold Bathmann, zweiter Vorsitzender des Software-Netzwerks. Statt eines reinen Rückblicks richtete er den Blick nach vorn auf eine zentrale Zukunftsfrage: Wie souverän ist Europa in der digitalen Welt? In Zeiten von internationalen Cloud-Anbietern, Plattform-Monopolen und marktbeherrschenden KI-Konzernen liege genau hier die Chance für den Nachwuchs.
Digitale Souveränität entstehe nicht durch Technik allein, betonte Bathmann: „Sie entsteht vor allem durch Menschen. Durch Menschen, die verstehen, kritisch hinterfragen und Lösungen bauen, statt sie nur zu bedienen.“ Direkt an den Jahrgang gewandt, unterstrich er: „Ihr seid diejenigen, die nicht nur mit Technologie arbeiten, sondern sie gestalten. Und genau solche Fachkräfte brauchen wir heute mehr denn je.“
Abschied nach 25 Jahren: Punktesammeln für Ergebnisse
Ein bewegender Moment folgte mit der Rede von Gerald Jungeblut, der nach 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im IT-Prüfungsausschuss der IHK seinen Abschied nahm. Mit einer Analogie zum Fußball verdeutlichte der selbstständige Unternehmensberater seine Botschaft: Nach einem WM-Aus gebe es viele Erklärungen, doch die Welt vergebe keine Punkte für Analysen, sondern für Ergebnisse.
Den Absolventen gab er vier Leitsätze mit auf den Weg: permanent lernen, am Ball bleiben, besser sein als die anderen und Gas geben. Künstliche Intelligenz werde IT-Berufe nicht ersetzen, aber neu definieren. Wer auf den perfekten Moment warte, verpasse ihn: „Der richtige Moment ist jetzt.“ Sein Schlusssatz hallte nach: „Glückwunsch zu eurem Abschluss. Macht was draus.“
Praxisnahe Einblicke und Stimmen der Absolventen
Das Thema Künstliche Intelligenz griffen auch Ihno Bergmann und Marco Böhmann vom Software-Netzwerk augenzwinkernd auf. Unter dem Titel „Wenn künstliche Intelligenz auf natürliche Dummheit trifft – prompten, reden, überzeugen“ zeigten sie praxisnah, worauf es beim Einsatz von KI-Werkzeugen ankommt.
Anschließend berichtete Jule Tirrel von der „Azubi-Woche“ beim Landkreis Leer und wie gegenseitige Verantwortung junge Teams zusammenschweißt. Im Talk „Was bleibt, was kommt“ kamen die Nachwuchskräfte selbst zu Wort: Vertreter von Bünting, Enercon und der Gemeinde Krummhörn teilten offene Einblicke in ihre Erfahrungen, Umwege und Pläne.
Die Bestenehrung und ein musikalisches Finale
Den Höhepunkt des Abends bildete die feierliche Urkundenübergabe. Einzeln traten die Absolventinnen und Absolventen ins Rampenlicht, begleitet vom Applaus des Publikums. Die besten Abschlüsse des Jahrgangs wurden besonders hervorgehoben:
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Jannes Meinders (Volkswagen)
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Janek Otto Santjer (Bundeswehr)
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Theo Gosch (Forterro, ehemals Orgadata)
Zum Finale verarbeiteten „Die Nordleuchten“ Zitate des Abends zu einer humorvollen Geschichte. Gemeinsam mit Uwe Heger am Saxophon sponnen sie aus Rufen aus dem Publikum ein spontanes Abschlusslied mit dem Titel: „Ja, das war meine beste Tat – meine Ausbildung war ziemlich smart.“ Der Abend bewies eindrucksvoll, wie stark vernetzt und zukunftsorientiert die IT-Ausbildung in der Region aufgestellt ist.
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Synagogengrundstück Leer: Memorandum für Gedenkort übergeben
Das Foto zeigt (von links) Bürgermeister Claus-Peter Horst, Dr. Martin Heimbucher, Gudrun Bonow, Wolfgang Kellner und Carl-Friedrich Brüggemann.
Gedenkort auf dem Synagogengrundstück: Initiativgruppe übergibt Memorandum in Leer
Leer. Ein zivilgesellschaftliches Memorandum für die künftige Gestaltung des Gedenkorts auf dem Leeraner Synagogengrundstück ist an Bürgermeister Claus-Peter Horst übergeben worden. Eine Initiativgruppe bestehend aus Wolfgang Kellner, Dr. Martin Heimbucher und Carl-Friedrich Brüggemann reichte das Papier im Beisein der stellvertretenden Ratsvorsitzenden Gudrun Bonow ein. Kernanliegen der Initiative ist es, den Prozess zur Schaffung einer würdigen Erinnerungsstätte aktiv zu fördern und aus der Leeraner Bürgerschaft heraus kritisch zu begleiten.
Die Gruppe hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern intensiv mit der Geschichte des Grundstücks auseinandergesetzt. Ziel sei die Schaffung und der dauerhafte Erhalt einer „würdigen Stätte des Erinnerns, des Gedenkens und der Mahnung“.
Das Memorandum formuliert dafür klare inhaltliche Leitlinien. Die künftige Gedenkstätte soll aufrufen zu:
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Wachsamkeit und Gegenwehr, sobald Minderheiten ausgegrenzt, diskriminiert oder gewaltsam angegriffen werden,
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einer aufrichtigen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte sowie einer konsequenten Haltung beim Schutz der Menschenwürde und der Rechte anderer,
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entschiedenem Widerstand gegen jeglichen Antisemitismus in der Gegenwart,
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dem Schutz jüdischen Lebens im Hier und Jetzt.
Bürgermeister Claus-Peter Horst bedankte sich für das Engagement der Initiativgruppe und betonte die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung. Die Entwicklung des Areals zu einem Gedenkort werde ein längerer, von der Stadt geführter Prozess werden. Neben der Öffentlichkeit soll darin auch die Jüdische Gemeinde Oldenburg eng eingebunden werden. Ein entsprechender Beschlussvorschlag wird derzeit für die politischen Gremien vorbereitet.
Der konkrete Zeit- und Gestaltungsplan hängt unter anderem von den anstehenden archäologischen Untersuchungen auf dem Grundstück ab, deren Ergebnisse maßgeblichen Einfluss auf die baulichen und künstlerischen Möglichkeiten vor Ort haben werden.
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Richtfest in Leer: Bezahlbarer Wohnraum in der Okko-ten-Broek-Straße nimmt Gestalt an
Sozialer Wohnungsbau in Leer: Richtfest für neuen Gebäudekomplex in der Okko-ten-Broek-Straße
Nach dem Abriss eines in die Jahre gekommenen Altbaus stellt die Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) die Weichen für bezahlbaren Wohnraum. In der Okko-ten-Broek-Straße 17 wird mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro nachverdichtet. Am Donnerstag feierte die KWL gemeinsam mit Nachbarn, Politik und Handwerkern das Richtfest für den dreiteiligen Neubaukomplex.
LEER. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Ostfriesland ist ungebrochen hoch. Umso bedeutsamer ist der Baufortschritt an der Okko-ten-Broek-Straße 17, wo die Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) den Rohbau für ein neues Ensemble im sozialen Wohnungsbau fertiggestellt hat. Zur feierlichen Tradition des Richtfests kamen Vertretungen aus Verwaltung und Politik sowie direkte Anwohner zusammen, um sich ein Bild vom Fortgang der Arbeiten zu machen.
Behutsame Nachverdichtung statt Ausuferung am Stadtrand
Wo bisher ein Altbau gestanden hatte, entsteht ein moderner Komplex aus drei aufeinander abgestimmten Baukörpern, die insgesamt sechs neue Wohneinheiten beherbergen werden. Die Größe der einzelnen Wohnungen liegt im Bereich zwischen 54,37 und 60,21 Quadratmetern – ein Schnitt, der sich ideal für Alleinstehende, Senioren oder kleine Familien eignet. Die Fertigstellung und Bezugsfertigkeit ist für den Zeitraum März/April 2027 terminiert.
Bürgermeister Claus-Peter Horst betonte im Rahmen der Feierlichkeiten die strategische Bedeutung des Projekts. Rund 1,4 Millionen Euro werden an diesem Standort investiert, unterstützt durch offizielle Wohnraumfördermittel. Horst hob hervor, dass die Lage als hervorragend einzustufen sei. Für die Stadtentwicklung verfolge man ein klares Konzept: Statt wie in früheren Jahrzehnten neue Siedlungen an den Peripherien auszuweisen, liege der Schwerpunkt heute auf der gezielten, behutsamen Nachverdichtung etablierter Kerngebiete.
„Es ist entscheidend, dass wir Wohnraum dort schaffen, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die behutsame Innenverdichtung schont Ressourcen und stärkt unsere Stadtkerne.“
— Claus-Peter Horst, Bürgermeister der Stadt Leer
Zukunftssichere Energietechnik und barrierefreies Wohnen
In puncto Gebäudetechnik setzt die KWL auf zeitgemäße Umweltstandards: Als primäres Heizsystem kommen moderne Wärmepumpen zum Einsatz, während auf den Dachflächen Photovoltaikanlagen für die Erzeugung von grünem Strom installiert werden. Sämtliche Einheiten im Erdgeschoss sind barrierefrei konzipiert. Zudem verfügt jede Wohnung wahlweise über einen Balkon oder eine Terrasse. Ein eigener Fahrradschuppen-Bereich sowie insgesamt sechs Pkw-Stellplätze komplettieren die Anlage.
Ein besonderer Dank des Bürgermeisters galt den 14 am Bau beteiligten Fachfirmen sowie den Nachbarn für ihr Aufbringen von Geduld. Eine Baustelle bringe naturgemäß Lärm und Beeinträchtigungen mit sich, weshalb das Verständnis der Anwohnerschaft nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden könne.
KWL baut soziales Portfolio stadtweit aus
Seit einer strategischen Neuausrichtung im Jahr 2022 widmet sich die Kommunale Wohnungsverwaltung Leer vorrangig dem sozialen Wohnungsbau. Das Projekt in der Okko-ten-Broek-Straße fügt sich in eine Reihe weiterer Vorhaben ein, mit denen die KWL dem Mietpreisdruck in der Region entgegenwirkt.
Derzeit laufen oder planen die Verantwortlichen mehrere Parallelprojekte im gesamten Stadtgebiet:
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Logaer Weg 120: Neubauprojekt mit sechs Wohneinheiten im Bau.
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Breslauer Straße: Drei Wohneinheiten in Planung.
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Logabirumer Straße 40: Sechs Wohneinheiten geplant.
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Eichenweg: Größtes Einzelprojekt mit geplanten 32 Wohneinheiten.
Service & Bewerbung für Mietinteressierte
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab Oktober direkt Kontakt mit der KWL aufnehmen. Voraussetzung für die Anmietung ist das Vorliegen eines gültigen Wohnberechtigungsscheins (B‑Schein).
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Telefonische Auskunft & Bewerbung: 0491 / 9782–178 oder 0491 / 9782–430
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Mietkonditionen: Die Anfangsnettokaltmiete liegt bei 6,10 Euro pro Quadratmeter (zzgl. Betriebs- und Heizkosten).


Der Samstagmorgen stand ganz im Zeichen der Musik. Die örtliche Musikschule besuchte ProSenis und gestaltete einen unvergesslichen Vormittag mit gemeinsamem Singen und beeindruckenden musikalischen Darbietungen. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Atmosphäre war von Begeisterung und Freude geprägt. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diesen schönen Morgen ermöglicht haben.





















