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EZB erhöht Leit­zin­sen — höhe­re Bau­kre­di­te und Dis­po­zin­sen erwar­tet. Infla­ti­on bei 10%

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Der EZB-Rat hat heu­te beschlos­sen, die drei Leit­zins­sät­ze der EZB um jeweils 50 Basis­punk­te anzu­he­ben, und geht auf­grund der erheb­lich nach oben kor­ri­gier­ten Infla­ti­ons­aus­sich­ten davon aus, dass er sie wei­ter erhö­hen wird. Der EZB-Rat ist ins­be­son­de­re der Auf­fas­sung, dass die Zin­sen noch deut­lich und in einem gleich­mä­ßi­gen Tem­po stei­gen müs­sen, um ein aus­rei­chend restrik­ti­ves Niveau zu errei­chen, das eine zeit­na­he Rück­kehr der Infla­ti­on zum mit­tel­fris­ti­gen 2 %-Ziel gewähr­leis­tet. Ein restrik­ti­ves Zins­ni­veau wird im Lau­fe der Zeit die Infla­ti­on sen­ken, indem es die Nach­fra­ge dämpft, und gleich­zei­tig dem Risi­ko vor­beu­gen, dass sich die Infla­ti­ons­er­war­tun­gen dau­er­haft nach oben ver­schie­ben. Die Leit­zins­be­schlüs­se des EZB-Rats wer­den auch in Zukunft von der Daten­la­ge abhän­gen und von Sit­zung zu Sit­zung festgelegt.

Die EZB-Leit­zin­sen sind das wich­tigs­te Instru­ment des EZB-Rats bei der Fest­le­gung des geld­po­li­ti­schen Kur­ses. Der EZB-Rat hat heu­te auch über Grund­sät­ze für die Nor­ma­li­sie­rung der zu geld­po­li­ti­schen Zwe­cken gehal­te­nen Wert­pa­pier­be­stän­de des Euro­sys­tems gespro­chen. Ab Anfang März 2023 wer­den die Bestän­de aus dem Pro­gramm zum Ankauf von Ver­mö­gens­wer­ten (Asset Purcha­se Pro­gram­me – APP) in einem maß­vol­len und vor­her­seh­ba­ren Tem­po redu­ziert, da das Euro­sys­tem die Til­gungs­be­trä­ge von Wert­pa­pie­ren bei Fäl­lig­keit nicht mehr voll­um­fäng­lich wie­der anle­gen wird. Bis zum Ende des zwei­ten Quar­tals 2023 wer­den die Bestän­de monat­lich im Durch­schnitt um 15 Mrd € redu­ziert. Das Tem­po danach wird im Zeit­ver­lauf festgelegt.

Auf sei­ner Sit­zung im Febru­ar wird der EZB-Rat die genau­en Para­me­ter zur Ver­rin­ge­rung der APP-Bestän­de bekannt­ge­ben. Der EZB-Rat wird das Tem­po zum Abbau des APP-Port­fo­li­os regel­mä­ßig neu beur­tei­len, um Kon­sis­tenz mit der Stra­te­gie und dem Kurs der Geld­po­li­tik ins­ge­samt sicher­zu­stel­len, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Mark­tes auf­recht­zu­er­hal­ten und die kurz­fris­ti­gen Geld­markt­be­din­gun­gen wei­ter­hin sicher steu­ern zu kön­nen. Bis Ende 2023 wird der EZB-Rat auch sei­nen Hand­lungs­rah­men zur Steue­rung kurz­fris­ti­ger Zins­sät­ze über­ar­bei­ten. Dar­aus wer­den sich Infor­ma­tio­nen zum Ende der Bilanz­nor­ma­li­sie­rung ergeben.

Der EZB-Rat hat heu­te beschlos­sen, die Leit­zin­sen anzu­he­ben, da die Infla­ti­on nach wie vor deut­lich zu hoch ist und den Pro­jek­tio­nen zufol­ge zu lan­ge über dem Ziel­wert blei­ben wird. Aus dem­sel­ben Grund geht er davon aus, dass er die Zin­sen wei­ter deut­lich anhe­ben wird. Der Vor­aus­schät­zung von Euro­stat zufol­ge lag die Infla­ti­on im Novem­ber bei 10,0 % und damit etwas unter den 10,6 % vom Okto­ber. Grund für den Rück­gang ist in ers­ter Linie ein gerin­ge­rer Anstieg der Ener­gie­prei­se. Die Teue­rung bei Nah­rungs­mit­teln und der zugrun­de lie­gen­de Preis­druck in der gesam­ten Wirt­schaft haben zuge­nom­men und wer­den für eini­ge Zeit anhal­ten. Vor dem Hin­ter­grund der außer­ge­wöhn­lich gro­ßen Unsi­cher­heit haben Fach­leu­te des Euro­sys­tems ihre Pro­jek­tio­nen für die Infla­ti­on deut­lich nach oben kor­ri­giert. Sie gehen inzwi­schen davon aus, dass die durch­schnitt­li­che Infla­ti­on 2022 bei 8,4 % lie­gen wird, bevor sie 2023 auf 6,3 % sinkt, wobei die Infla­ti­ons­ra­te im Ver­lauf des Jah­res merk­lich zurück­ge­hen dürf­te. Danach wird die durch­schnitt­li­che Infla­ti­on den Pro­jek­tio­nen zufol­ge 2024 bei 3,4 % und 2025 bei 2,3 % lie­gen. Die Infla­ti­on ohne Ener­gie und Nah­rungs­mit­tel dürf­te 2022 im Durch­schnitt bei 3,9 % lie­gen und 2023 auf 4,2 % stei­gen, bevor sie 2024 auf 2,8 % und 2025 auf 2,4 % sinkt.

Im aktu­el­len und im nächs­ten Quar­tal könn­te die Wirt­schaft im Euro­raum schrump­fen. Ursäch­lich hier­für sind die Ener­gie­kri­se, die gro­ße Unsi­cher­heit, die welt­weit nach­las­sen­de Wirt­schafts­tä­tig­keit sowie ver­schärf­te Finan­zie­rungs­be­din­gun­gen. Laut den jüngs­ten Pro­jek­tio­nen von Fach­leu­ten des Euro­sys­tems dürf­te eine Rezes­si­on rela­tiv kurz und mil­de sein. Das Wachs­tum im kom­men­den Jahr dürf­te sich den­noch ver­hal­ten ent­wi­ckeln und wur­de gegen­über frü­he­ren Pro­jek­tio­nen deut­lich nach unten kor­ri­giert. Über die kur­ze Frist hin­aus dürf­te sich das Wachs­tum erho­len, sobald der der­zei­ti­ge Gegen­wind abflaut. Ins­ge­samt gehen die von Fach­leu­ten des Euro­sys­tems erstell­ten Pro­jek­tio­nen nun von einem Wirt­schafts­wachs­tum von 3,4 % für 2022, 0,5 % für 2023, 1,9 % für 2024 und 1,8 % für 2025 aus.

EZB-Leit­zin­sen

Der EZB-Rat hat beschlos­sen, die drei Leit­zins­sät­ze der EZB um jeweils 50 Basis­punk­te anzu­he­ben. Dem­entspre­chend wer­den der Zins­satz für die Haupt­re­fi­nan­zie­rungs­ge­schäf­te sowie die Zins­sät­ze für die Spit­zen­re­fi­nan­zie­rungs­fa­zi­li­tät und die Ein­la­ge­fa­zi­li­tät mit Wir­kung zum 21. Dezem­ber 2022 auf 2,50 %, 2,75 % bzw. 2,00 % erhöht.

Pro­gramm zum Ankauf von Ver­mö­gens­wer­ten (APP) und Pan­de­mie-Not­fall­an­kauf­pro­gramm (PEPP)

Der EZB-Rat beab­sich­tigt, die Til­gungs­be­trä­ge der im Rah­men des APP erwor­be­nen Wert­pa­pie­re bis Ende Febru­ar 2023 wei­ter­hin bei Fäl­lig­keit voll­um­fäng­lich wie­der anzu­le­gen. Im Anschluss hier­an wird das APP-Port­fo­lio in einem maß­vol­len und vor­her­seh­ba­ren Tem­po redu­ziert, da das Euro­sys­tem die Til­gungs­be­trä­ge von Wert­pa­pie­ren bei Fäl­lig­keit nicht mehr voll­um­fäng­lich wie­der anle­gen wird. Bis zum Ende des zwei­ten Quar­tals 2023 wer­den die Bestän­de monat­lich im Durch­schnitt um 15 Mrd € redu­ziert. Das Tem­po danach wird im Zeit­ver­lauf festgelegt.

Was das PEPP angeht, beab­sich­tigt der EZB-Rat, die Til­gungs­be­trä­ge der im Rah­men des Pro­gramms erwor­be­nen Wert­pa­pie­re min­des­tens bis Ende 2024 wei­ter­hin bei Fäl­lig­keit wie­der anzu­le­gen. Das zukünf­ti­ge Aus­lau­fen des PEPP-Port­fo­li­os wird in jedem Fall so gesteu­ert, dass eine Beein­träch­ti­gung des ange­mes­se­nen geld­po­li­ti­schen Kur­ses ver­mie­den wird.

Der EZB-Rat wird bei der Wie­der­an­la­ge der Til­gungs­be­trä­ge fäl­lig wer­den­der Wert­pa­pie­re im Port­fo­lio des PEPP wei­ter­hin fle­xi­bel agie­ren, um pan­de­mie­be­ding­ten Risi­ken für den geld­po­li­ti­schen Trans­mis­si­ons­me­cha­nis­mus entgegenzuwirken.

Refi­nan­zie­rungs­ge­schäf­te

Vor dem Hin­ter­grund von Rück­zah­lun­gen der Ban­ken im Rah­men der geziel­ten län­ger­fris­ti­gen Refi­nan­zie­rungs­ge­schäf­te wird der EZB-Rat in regel­mä­ßi­gen Abstän­den bewer­ten, wie geziel­te Kre­dit­ge­schäf­te zu sei­nem geld­po­li­ti­schen Kurs beitragen.

***

Der EZB-Rat ist bereit, alle sei­ne Instru­men­te im Rah­men sei­nes Man­dats anzu­pas­sen, um sicher­zu­stel­len, dass die Infla­ti­on mit­tel­fris­tig zu sei­nem Ziel­wert von 2 % zurück­kehrt. Das Instru­ment zur Absi­che­rung der Trans­mis­si­on (Trans­mis­si­on Pro­tec­tion Instru­ment) steht zur Ver­fü­gung, um unge­recht­fer­tig­ten, unge­ord­ne­ten Markt­dy­na­mi­ken ent­ge­gen­zu­wir­ken, die eine ernst­haf­te Bedro­hung für die Trans­mis­si­on der Geld­po­li­tik im Euro­raum dar­stel­len. Dies ermög­licht dem EZB-Rat eine effek­ti­ve­re Erfül­lung sei­nes Preisstabilitätsmandats.


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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

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Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut

Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem Titel „Wach­sen­de Armut, schrump­fen­de Sicher­heit“ lie­fert alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se: Die sozia­le Spal­tung in Deutsch­land nimmt wei­ter zu. Mit 13,3 Mil­lio­nen betrof­fe­nen Men­schen steigt die Armuts­quo­te auf einen Höchst­stand von 16,1 Pro­zent.

Alar­mie­ren­de Trends bei zen­tra­len Bevölkerungsgruppen

Die Kluft zwi­schen ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Grup­pen ver­grö­ßert sich ste­tig. Beson­ders betrof­fen sind älte­re Men­schen, Frau­en und Alleinerziehende.

  • Senio­ren: Mit einer Quo­te von 19,5 Pro­zent ist fast jede fünf­te Per­son ab 65 Jah­ren armuts­ge­fähr­det. Bei Frau­en über 75 Jah­ren liegt der Wert sogar bei 21,3 Pro­zent. Der Lebens­abend droht zuneh­mend zur Armuts­fal­le zu werden.

  • Haus­halts­ty­pen: Allein­le­ben­de und Allein­er­zie­hen­de tra­gen das höchs­te Risi­ko. Mit Armuts­quo­ten von 30,3 Pro­zent bei Allein­le­ben­den und 28,9 Pro­zent bei Allein­er­zie­hen­den ist etwa jede drit­te Per­son in die­sen Lebens­la­gen von Armut betroffen.

  • Geschlech­ter­un­ter­schie­de: Frau­en sind mit 16,7 Pro­zent etwas häu­fi­ger von Armut betrof­fen als Män­ner mit 15,6 Pro­zent.

Bei dem ver­wen­de­ten Bei­trags­bild han­delt es sich um eine KI-gene­rier­te Illus­tra­ti­on, die dazu dient, das The­ma des Arti­kels visu­ell zu veranschaulichen.

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Mate­ri­el­le Not und regio­na­le Unterschiede

Die Aus­wir­kun­gen der Armut sind längst im All­tag ange­kom­men – sei es bei der Ent­schei­dung für eine voll­wer­ti­ge Mahl­zeit oder beim Ver­zicht auf Teil­ha­be. Ins­ge­samt 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leben in erheb­li­cher mate­ri­el­ler Ent­beh­rung, dar­un­ter etwa 1 Mil­li­on min­der­jäh­ri­ge Kin­der und Jugend­li­che sowie 650.000 Alters­rent­ner.

Auch regio­nal drif­tet Deutsch­land aus­ein­an­der. Wäh­rend in Bay­ern etwa jede ach­te Per­son armuts­ge­fähr­det ist, betrifft dies in Sach­sen-Anhalt mehr als jede fünf­te und in Bre­men sogar mehr als jede vier­te Per­son. Der Abstand zwi­schen dem Bun­des­land mit der nied­rigs­ten und der höchs­ten Quo­te wächst wei­ter – von 14,1 Pro­zent­punk­ten im Jahr 2024 auf nun­mehr 14,9 Pro­zent­punk­te.

Kri­tik an Kürzungsplänen

Dr. Joa­chim Rock, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des, warnt ein­dring­lich vor den Fol­gen aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten über Sozi­al­kür­zun­gen. „Wir sehen eine Gesell­schaft, die sozi­al wei­ter aus­ein­an­der­drif­tet. Men­schen spü­ren das. Jetzt immer neue Kür­zun­gen zu dis­ku­tie­ren, schürt Angst und Unsi­cher­heit. Das spielt Popu­lis­ten und Extre­mis­ten in die Hän­de“, so Rock.

Er kri­ti­siert ins­be­son­de­re geplan­te Ein­schnit­te beim Wohn­geld, Unter­halts­vor­schuss sowie in der Jugend- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe. „Dass älte­re Men­schen nach einem lan­gen Erwerbs­le­ben und Haus­hal­te mit Kin­dern beson­ders betrof­fen sind, zeigt die schon jetzt bestehen­den Defi­zi­te im Sozi­al­staat. Wer zusätz­li­che Kür­zun­gen betreibt, bekämpft kei­ne Kri­sen, son­dern ver­schärft sie“, warnt der Hauptgeschäftsführer.

Sein Appell an die Bun­des­re­gie­rung ist deut­lich: Der aktu­el­le Kurs müs­se gestoppt wer­den, um eine Poli­tik zu eta­blie­ren, die Armut aktiv bekämpft, statt sie ledig­lich zu verwalten.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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Unwet­ter-Nacht in Ost­fries­land: Groß­ein­sät­ze in Leer und Aurich

Die Wes­ter­loo­ger Stra­ße war in Höhe der Ein­satz­stel­le rund eine Stun­de voll gesperrt. Foto: Sön­ke Gei­ken (Stadt­feu­er­wehr Aurich) Unwet­ter hält...

Blaulicht

Über­blick der aktu­el­len Poli­zei­mel­dun­gen aus der Regi­on vom 28.06.2026

Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden und AUR für Sonn­tag, 28.06.2026     Trun­ken­heit im Ver­kehr ++ Pkw-Dieb­stahl ++ Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten ++ Bedro­hung...

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