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FDP lehnt Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße ab – his­to­ri­sche Ein­ord­nung erhalten

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Gün­ter Pod­lich und Sven Albert von der FDP-Frak­ti­on der Stadt Leer – Susan­ne Smit fehlt – ste­hen vor dem Schild in der Hin­den­burg­stra­ße. Die FDP hat­te sich klar gegen die Umbe­nen­nung aus­ge­spro­chen. Am 25. Sep­tem­ber 2025 beschloss der Stadt­rat in gehei­mer Abstim­mung mit 29 abge­ge­be­nen Stim­men die Umbe­nen­nung: 15 Stim­men dafür, 14 dage­gen. Damit ist der Beschluss rechts­kräf­tig, und die Stra­ße wird künf­tig einen neu­en Namen erhalten.

FDP-Frak­ti­on lehnt Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße ab

Die FDP im Stadt­rat Leer spricht sich klar gegen die Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße aus. Die Frak­ti­on betont, dass Paul von Hin­den­burg eine his­to­risch kom­ple­xe Per­sön­lich­keit war – sowohl Kriegs­held und Sym­bol­fi­gur der Wei­ma­rer Repu­blik als auch wegen sei­ner Rol­le bei der „Dolch­stoß­le­gen­de“ und der Ernen­nung Hit­lers zum Reichs­kanz­ler kri­tisch zu bewerten.

Die FDP weist dar­auf hin, dass die Stra­ße seit fast 100 Jah­ren Teil des Lebens­um­fel­des der Anwoh­ner ist und vie­le Men­schen per­sön­li­che Erin­ne­run­gen und Iden­ti­fi­ka­ti­on damit ver­bin­den. Eine Umbe­nen­nung kön­ne als Ein­griff in den All­tag und als Ver­lust der gewohn­ten Umge­bung wahr­ge­nom­men wer­den und Kon­flik­te inner­halb der Nach­bar­schaft verursachen.

Statt­des­sen schlägt die FDP eine reflek­tier­te Erin­ne­rungs­po­li­tik vor: Der Name Hin­den­burg­stra­ße soll bestehen blei­ben, ergänzt durch eine sicht­ba­re Hin­weis­ta­fel mit his­to­ri­schem Kon­text, um die Geschich­te kri­tisch zu ver­mit­teln. Ziel sei es, Erin­ne­rung sicht­bar zu machen, ohne die Anwoh­ner zu bevormunden.

Die Frak­ti­on betont: „Ohne Erin­ne­rung gibt es weder Über­win­dung des Bösen noch Leh­ren für die Zukunft“ – daher wird die FDP dem Beschluss zur Umbe­nen­nung nicht zustimmen.

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Rede­bei­trag von der Leera­ner FDP-Frak­ti­on der Stadt Leer: 

Sehr geehr­ter Herr Vor­sit­zen­der, Herr Bür­ger­meis­ter, lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, ver­ehr­te Gäste,

wir ent­schei­den hier heu­te über eine mög­li­che „Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße“. Im Fach­aus­schuss haben wir dar­über bereits aus­führ­lich dis­ku­tiert, unse­re Sicht­wei­sen aus­ge­tauscht. Dar­um möch­te ich heu­te den Blick auf eini­ge weni­ge Aspek­te wer­fen, die bis­lang nicht so im Vor­der­grund standen.

Wir sind uns dar­über einig, dass Paul von Hin­den­burg eine his­to­risch zwie­späl­ti­ge Per­son war, nach der wir heu­te kei­ne Stra­ße neu benen­nen wür­den. Den­noch ver­tritt mei­ne Frak­ti­on den Stand­punkt, dass das nicht bedeu­ten muss, eine vor­han­de­ne Hin­den­burg­stra­ße zwin­gend umbe­nen­nen zu müssen.

Paul von Hin­den­burg war im Ers­ten Welt­krieg als „Sie­ger von Tan­nen­berg“ ein Kriegs­held, er hat 1918 zur Been­di­gung der Kampf­hand­lun­gen bei­getra­gen. Als Reichs­prä­si­dent oder „Ersatz-Kai­ser“ war er eine Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur in den unru­hi­gen Zei­ten der Wei­ma­rer Republik.

Aller­dings hat er auch zusam­men mit Ernst Luden­dorff die „Dolch­stoß­le­gen­de“ ver­brei­tet, um von der eige­nen Ver­ant­wor­tung an der mili­tä­ri­schen Nie­der­la­ge und dem „Schand­frie­den von Ver­sailles“ abzu­len­ken und statt­des­sen Sozia­lis­ten, Demo­kra­ten und die Novem­ber­re­vo­lu­ti­on als Schul­di­ge zu brand­mar­ken. Und ja, Hin­den­burg hat 1933 Hit­ler zum Reichs­kanz­ler ernannt, was dann bekann­ter­ma­ßen zum Unter­gang der Demo­kra­tie führte.

Das ist zwar ein wesent­li­cher, aber doch nur klei­ner Teil vom gro­ßen Gan­zen. Denn die Initia­ti­ve zur Ernen­nung Hit­lers zum Reichs­kanz­ler ging von kon­ser­va­ti­ven Eli­ten, allen vor­an Franz von Papen, aus. Papen und ande­re woll­ten Hit­ler in eine von kon­ser­va­ti­ven Minis­tern domi­nier­te Kabi­netts­mehr­heit „ein­rah­men“, kon­trol­lie­ren und qua­si neu­tra­li­sie­ren. Hin­den­burg selbst hat­te lan­ge Vor­be­hal­te gegen den „böh­mi­schen Gefrei­ten“. Er ließ sich letzt­end­lich aber durch das Drän­gen von Papens und dem geziel­ten Druck aus kon­ser­va­ti­ven und wirt­schaft­li­chen Krei­sen umstimmen.

Ich mei­ne, die­se geschicht­li­che Ein­ord­nung ist wichtig.

Im Buch „Schloss Gödens – Geschich­ten einer Herr­lich­keit“ wird berich­tet, dass sich am 9. Mai 1927 mit Reichs­prä­si­dent von Hin­den­burg ein beson­ders illus­trer Gast die Ehre gab und auf Ein­la­dung des Gra­fen von Wedel die Even­burg in Loga und in Leer die kurz zuvor eröff­ne­te Vieh­markt­hal­le auf der Nes­se besuchte.

Zitat: “Als die­ser kam, stand ganz Ost­fries­land Kopf und am stol­zes­ten waren natür­lich die Ein­woh­ner von Loga, deren Herr­schaft es gelun­gen war, den hohen Gast zu einem Auf­ent­halt in Loga zu bewe­gen. In sol­chen Momen­ten war der Grad der Iden­ti­fi­ka­ti­on am höchs­ten, die Bevöl­ke­rung dräng­te sich im Schloss­park und jeder ver­such­te, […] an dem gro­ßen Ereig­nis so nah wie mög­lich betei­ligt zu sein.“

In DIESEM posi­ti­ven Geist wur­de 1928 der Weg an der Frie­dens­kir­che in Hin­den­burg­stra­ße umbenannt.

Vie­le Men­schen ver­bin­den seit nun­mehr fast 100 Jah­ren mit dem Namen Hin­den­burg­stra­ße per­sön­li­che Erin­ne­run­gen, Hei­mat­ge­fühl und Iden­ti­tät. Wir befürch­ten, eine Umbe­nen­nung könn­te als Ver­lust oder Bedro­hung der gewohn­ten Lebens­welt wahr­ge­nom­men wer­den. Gera­de in einer sich rasant wan­deln­den glo­ba­len Welt benö­ti­gen vie­le Men­schen in ihrem enge­ren Umfeld Bestän­dig­keit und Ver­läss­lich­keit. Eine Umbe­nen­nung könn­te aber auch zu Kon­flik­ten füh­ren, inner­halb der Nach­bar­schaft, zwi­schen Befür­wor­tern und Geg­nern oder zwi­schen den Anwoh­nern und der Poli­tik. Letz­te­res ins­be­son­de­re, da sich die Mehr­heit der betrof­fe­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­deu­tig gegen eine Umbe­nen­nung aus­ge­spro­chen hat.

Die­se mög­li­chen Aus­wir­kun­gen zei­gen, dass die Umbe­nen­nung weit mehr ist als nur ein Ver­wal­tungs­akt. Wir wür­den tief in den All­tag und das Gemein­schafts­le­ben der Betrof­fe­nen ein­grei­fen. Unse­re heu­ti­ge Ent­schei­dung soll­te die­sen sozia­len Aspekt berück­sich­ti­gen und natür­lich den aus­drück­li­chen Wil­len der Anwoh­ner respektieren.

Erich Käst­ner, einer der schärfs­ten Gesell­schafts­kri­ti­ker sei­ner Zeit, schrieb 1931:

Die Dumm­heit wur­de zur Epi­de­mie. Ein Volk ver­sinkt in geis­ti­ger Umnachtung.“

Damals wie heu­te gilt: der öffent­li­che Dis­kurs ist geprägt von bil­li­gen Paro­len, Laut­stär­ke und Ver­drän­gung. Käst­ners Bild vom „Ver­sin­ken in geis­ti­ger Umnach­tung“ wirkt fast wie eine Meta­pher für die Echo­kam­mern, den Ver­schwö­rungs­glau­ben oder die algo­rith­misch ver­stärk­ten Des­in­for­ma­tio­nen unse­rer Tage.

Die FDP-Frak­ti­on setzt sich für eine reflek­tier­te Erin­ne­rungs­po­li­tik ein, die Geschich­te nicht aus­löscht, son­dern kri­tisch ver­mit­telt. Wir wün­schen uns eine inten­si­ve his­to­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit der Per­son Paul von Hindenburg.

Unse­res Erach­tens wäre dafür nichts geeig­ne­ter als ein Stra­ßen­na­me wie der von Hin­den­burg, sinn­vol­ler­wei­se wie vor­ge­schla­gen ergänzt durch eine deut­lich sicht­ba­re Hin­weis­ta­fel mit einem erklä­ren­den Text. Wir dan­ken der Gemein­de der Frie­dens­kir­che, die einen Teil ihres Grund­stücks für eine sol­che Tafel zur Ver­fü­gung stel­len will.

Herr Vor­sit­zen­der, ein letz­ter Satz.

Und ich darf unse­ren ehe­ma­li­gen Bun­des­prä­si­den­ten Roman Her­zog zitieren:

Ohne Erin­ne­rung gibt es weder Über­win­dung des Bösen noch Leh­ren für die Zukunft.“

Die FDP-Frak­ti­on wird dem Beschluss­vor­schlag nicht zustimmen.

Vie­len Dank für die Aufmerksamkeit.

Wei­te­re Bei­trä­ge zu die­sem Thema:

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CDU im Rat der Stadt Leer: Kla­re Posi­ti­on gegen Umbe­nen­nung der Hindenburgstraße

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FDP-Frak­ti­on spricht sich klar gegen Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße aus

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CDU lehnt Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße ab – Mehr­heit der Anwoh­ner spricht sich dage­gen aus

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Pün­te Amdorf-Wilts­hau­sen: „Fähr­mann hol over!“ – Erle­ben Sie die his­to­ri­sche Handfähre

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Die Pün­te: Seit über 450 Jah­ren im Rhyth­mus der Gezeiten

Wilts­hau­sen. „Fähr­mann hol over!“ – Wenn die­ser Ruf am 1. Mai an den Ufern von Leda und Jüm­me erschallt, beginnt für eine der ältes­ten Attrak­tio­nen Ost­fries­lands die neue Sai­son. Die Pün­te, eine hand­ge­zo­ge­ne Trei­del­pün­te, ver­bin­det seit über 450 Jah­ren die Sei­ten des Flus­ses und ist heu­te ein leben­di­ges Denk­mal regio­na­ler Verkehrsgeschichte.

Ein Erbe aus dem Jahr 1562

Bereits im Jahr 1562 fand die Pün­te ihre ers­te schrift­li­che Erwäh­nung. Wäh­rend frü­her Post­kut­schen und Vieh­ge­span­ne auf dem Weg von West­fa­len nach Ost­fries­land den Fluss an die­ser stra­te­gisch wich­ti­gen Stel­le über­quer­ten, sind es heu­te vor allem Aus­flüg­ler, Rad­fah­rer und Old­ti­mer-Fans, die den Ent­schleu­ni­gungs­ef­fekt der Über­fahrt suchen. Trotz der Jahr­hun­der­te ist die Bau­form der Fäh­re iden­tisch geblie­ben: Ein stäh­ler­nes Seil, Mus­kel­kraft und das Wis­sen um das Was­ser sind die Zuta­ten für den Fährbetrieb.

Vol­les Haus beim Sai­son­start: Die Pün­te fei­ert den 1. Mai

Wilts­hau­sen. Strah­len­der Son­nen­schein und ein Rekordan­drang: Die Pün­te Amdorf-Wilts­hau­sen ist mit einem Pau­ken­schlag in die Sai­son 2026 gestar­tet. Rund um das Fähr­an­le­ger-Gelän­de herrsch­te eine Atmo­sphä­re wie auf einem Volks­fest, als der tra­di­tio­nel­le Ruf „Fähr­mann hol over!“ die ers­ten Fahr­gäs­te über die Jüm­me begleitete.

Ein Fest für alle Generationen

Das Pro­gramm bot bes­te Unter­hal­tung für Jung und Alt: Wäh­rend ein Chor für mari­ti­mes Flair sorg­te, heiz­te ein DJ dem Publi­kum ordent­lich ein. Gemein­sam mit den Schau­stel­lern ver­wan­del­ten sie das Ufer bei der Land­gast­stät­te in eine leben­di­ge Fest­mei­le, auf der aus­gie­big getanzt und gelacht wurde.

Gedulds­pro­be am „stil­len Örtchen“

Wo so vie­le Men­schen fei­ern, rückt ein The­ma zwangs­läu­fig in den Fokus, das vor Ort für reich­lich Gesprächs­stoff sorg­te: die Situa­ti­on der sani­tä­ren Anla­gen. Die War­te­schlan­gen vor den Toi­let­ten waren zeit­wei­se fast so lang wie die Geschich­te der Pün­te selbst. Doch die Besu­cher nah­men es gelas­sen und nutz­ten die War­te­zeit in der Schlan­ge ein­fach für den nächs­ten gesel­li­gen Klönschnack.

Ein gelun­ge­ner Auftakt

Trotz der klei­nen Her­aus­for­de­run­gen im Sani­tär­be­reich war die Eröff­nung ein vol­ler Erfolg. Die enor­me Besu­cher­zahl zeigt ein­mal mehr, wie tief die his­to­ri­sche Hand­fäh­re in den Her­zen der Regi­on ver­an­kert ist. Einem Som­mer vol­ler erfolg­rei­cher Über­fahr­ten steht nun nichts mehr im Wege.

Sai­son­start bei strah­len­dem Son­nen­schein: Zahl­rei­che Gäs­te ver­sam­meln sich auf der Wilts­hau­ser Sei­te vor der Land­gast­stät­te zur Jüm­me-Fäh­re, um die fei­er­li­che Wie­der­auf­nah­me des Fähr­be­triebs bei bes­tem Aus­flugs­wet­ter aus­gie­big zu genießen.
Tra­di­tio­nel­le Hand­ar­beit auf dem Was­ser: Die his­to­ri­sche Pün­te nähert sich nach der Über­que­rung der Jüm­me dem Amdor­fer Ufer, wäh­rend die Fähr­leu­te das Tra­di­ti­ons­ge­spann sicher anle­gen las­sen, um die ers­ten Rad­ler und Wan­de­rer abzusetzen.

 

Hand­ar­beit und Natur­kräf­ten zum Trotz

Der Betrieb der Pün­te ist eng mit der Natur ver­knüpft, denn die Jüm­me ist ein Tide­ge­wäs­ser. Wie an der Nord­see wech­seln Ebbe und Flut etwa alle sechs Stun­den. Das for­dert von den Fähr­leu­ten vol­len Ein­satz: Je nach­dem, aus wel­cher Rich­tung das Was­ser drückt, muss das schwe­re Fähr­seil auf unter­schied­li­che Rol­len gelegt wer­den. Bei extre­mem Hoch- oder Nied­rig­was­ser kann es daher vor­kom­men, dass der Betrieb kurz­zei­tig pau­sie­ren muss. Wer sicher­ge­hen möch­te, kann die Ein­satz­be­reit­schaft direkt beim Fähr­per­so­nal unter der Num­mer 0151 62427171 oder per E‑Mail unter faehrmann@puentenverein.de erfragen.

Sai­son­start und Fährzeiten

Vom 1. Mai bis zum 4. Okto­ber 2026 ist die Pün­te wie­der im Ein­satz. Die Über­fahr­ten fin­den jeweils von Mitt­woch bis Sonn­tag zwi­schen 10:00 Uhr und ca. 17:30 Uhr statt. Mon­tag und Diens­tag sind Ruhetage.

Preis­über­sicht für die Überfahrt:

  • Fuß­gän­ger: 2,00 €

  • Fahr­rad­fah­rer: 3,00 €

  • Motor­rad­fah­rer: 5,00 €

  • PKW (inkl. Fah­rer): 6,00 €

  • Jeder wei­te­re Mit­fah­rer: 2,00 €

Zu fin­den ist die his­to­ri­sche Fäh­re in der Amdor­fer Stra­ße 101, 26789 Leer. Ein Besuch bie­tet die sel­te­ne Gele­gen­heit, Tech­nik­ge­schich­te nicht nur zu betrach­ten, son­dern haut­nah zu erle­ben, wenn die Fähr­leu­te die Fracht per Hand über den Strom ziehen.

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Gro­ße Reso­nanz bei Wie­ge­ak­ti­on der Poli­zei in Leer

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Gro­ße Reso­nanz bei kos­ten­lo­ser Wie­ge­ak­ti­on der Auto­bahn­po­li­zei in Leer

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden hat am Frei­tag, den 08. Mai 2026, erneut ein erfolg­rei­ches Prä­ven­ti­ons­an­ge­bot für Wohn­mo­bil- und Wohn­wa­gen­ge­span­ne durch­ge­führt. Die kos­ten­lo­se Wie­ge­ak­ti­on auf dem Gelän­de der Auto­bahn­po­li­zei in der Deich­stra­ße in Leer stieß auf gro­ßes Inter­es­se und war über den gesam­ten Zeit­raum hin­weg gut besucht.

Zwi­schen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr nutz­ten zahl­rei­che Fahr­zeug­hal­te­rin­nen und Fahr­zeug­hal­ter die Gele­gen­heit, ihre Wohn­mo­bi­le und Gespan­ne kos­ten­frei wie­gen zu las­sen. Bereits im Vor­feld war die Akti­on öffent­lich ange­kün­digt wor­den und konn­te aus­schließ­lich nach vor­he­ri­ger Anmel­dung besucht werden.

Schwer­punkt: Sicher­heit durch rich­ti­ge Beladung

Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand die Sen­si­bi­li­sie­rung für die Gefah­ren von Über­la­dung im Rei­se­ver­kehr. Die ein­ge­setz­ten Beam­tin­nen und Beam­ten infor­mier­ten umfas­send dar­über, wie sich ein zu hohes Fahr­zeug­ge­wicht auf Fahr­ver­hal­ten, Brems­weg und Sta­bi­li­tät aus­wir­ken kann. Gera­de bei Wohn­mo­bi­len und Gespan­nen kön­ne eine fal­sche Bela­dung erheb­li­che Risi­ken im Stra­ßen­ver­kehr verursachen.

Neben der rei­nen Gewichts­kon­trol­le erhiel­ten die Teil­neh­men­den auch pra­xis­na­he Hin­wei­se zur siche­ren und opti­ma­len Bela­dung ihrer Fahr­zeu­ge. Zusätz­lich stan­den Fach­kräf­te der Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on für Fra­gen rund um Sicher­heit und Schutz auf Rei­sen zur Verfügung.

Durch­weg posi­ti­ve Bilanz

Die Ver­an­stal­tung ver­lief aus Sicht der Poli­zei rei­bungs­los und ohne beson­de­re Vor­komm­nis­se. Ver­kehrs­ge­fähr­dun­gen wur­den im Rah­men der Wie­ge­ak­ti­on nicht fest­ge­stellt. Sowohl die teil­neh­men­den Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer als auch die Ein­satz­kräf­te zeig­ten sich mit dem Ablauf und dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot sehr zufrieden.

Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Ralf Hick­mann, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, zog ein posi­ti­ves Fazit: Die Rück­mel­dun­gen der Teil­neh­men­den sei­en durch­weg erfreu­lich gewe­sen, das Ange­bot habe erneut einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit geleistet.

Wich­ti­ger Bau­stein der Präventionsarbeit

Die Auto­bahn­po­li­zei Leer bewer­tet die Akti­on als wich­ti­gen Bestand­teil ihrer Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Rei­se- und Cam­ping­ver­kehrs. Gera­de zum Beginn der Rei­se­sai­son zei­ge sich immer wie­der, wie groß der Infor­ma­ti­ons­be­darf rund um Bela­dung und Fahr­zeug­si­cher­heit sei.

Die Poli­zei bedankt sich bei allen Betei­lig­ten für das gro­ße Inter­es­se sowie die koope­ra­ti­ve Teil­nah­me und kün­digt an, auch künf­tig ver­gleich­ba­re Prä­ven­ti­ons­an­ge­bo­te anzubieten.

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Sper­rung der Jann-Berg­haus-Brü­cke Ende Mai

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Ver­kehrs­in­fo: Sper­run­gen der Jann-Berg­haus-Brü­cke (B436)

Auf­grund abschlie­ßen­der Arbei­ten an der Hydrau­lik­an­la­ge im Auf­trag der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr kommt es Ende Mai zu Einschränkungen:

1. Halb­sei­ti­ge Sperrung

  • Wann: Diens­tag, 26.05.2026

  • Zeit­raum: 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

  • Aus­wir­kung: Der Ver­kehr wird ein­spu­rig an der Bau­stel­le vor­bei­ge­führt. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen den Bereich ein­sei­tig pas­sie­ren. Es ist mit Behin­de­run­gen zu rechnen.

2. Voll­sper­rung (Brü­cke wird geöffnet)

  • Wann: Mitt­woch, 27.05.2026

  • Zeit­raum: 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

  • Aus­wir­kung: Kei­ne Pas­sa­ge für Kraft­fahr­zeu­ge, Fuß­gän­ger oder Rad­fah­rer möglich.

  • Umlei­tung: * Kraft­fahr­zeu­ge: Über die BAB 31 (Ems­tun­nel).

    • Rad­fah­rer & Fuß­gän­ger: Für die­sen Per­so­nen­kreis kann lei­der kei­ne Umlei­tung ange­bo­ten werden.


Die Stadt Leer bit­tet alle Betrof­fe­nen um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Arbei­ten und um erhöh­te Auf­merk­sam­keit im Baustellenbereich.

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Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

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