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Freitag, der 13.: Ein Tag für Lebensretter – Rauchmelder im Fokus
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Sicher durch die Kurve: Neue Wege in der Unfallprävention
Auf der L 85 haben sich, häufig aus Bissendorf kommend, in den vergangenen Jahren immer wieder Motorradunfälle mit schweren Personen- und Sachschäden ereignet.
L 85: Neue Schilder sollen Motorradunfälle verhindern
Auf der kurvenreichen Landesstraße 85 zwischen Georgsmarienhütte und Bissendorf ist die Sicherheit für Motorradfahrer in den Fokus gerückt. Mit einer neuen, landkreisweit einzigartigen Beschilderung reagiert die Unfallkommission auf eine besorgniserregende Serie von Verkehrsunfällen.
Die L 85 ist bei Motorradfahrern aufgrund ihrer Streckenführung beliebt, doch genau diese Charakteristik hat in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen geführt. Um das Unfallgeschehen auf dem etwa 1.300 Meter langen Streckenabschnitt zu minimieren, wurden nun großflächige Hinweistafeln installiert. Diese warnen Verkehrsteilnehmer mit der Aufschrift „Unfallhäufungslinie“ und einem Piktogramm vor der potenziellen Gefahr.
Unfallzahlen als Handlungsauftrag
Die Statistik der vergangenen Jahre verdeutlicht die Notwendigkeit der Maßnahmen. Henning Lohmann, Leiter der Straßenmeisterei Bad Iburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), zieht eine ernüchternde Bilanz: „Wir verzeichnen auf diesem Abschnitt seit 2013 bislang 13 Motorradunfälle mit schweren Sach- oder Personenschäden.“
Polizeihauptkommissar Ingo Grewe von der Polizeiinspektion Osnabrück erklärt, dass die Unfallkommission den Zeitraum der Betrachtung bei Motorradunfällen auf fünf Jahre (2021 bis 2025) ausdehne. Als Hauptursache für die Vorfälle wurde eine nicht angepasste Geschwindigkeit identifiziert, die in mehreren Fällen dazu führte, dass Motorradfahrer in den Gegenverkehr gerieten. Auffällig ist dabei, dass die Mehrzahl der Unfälle in Fahrtrichtung Bissendorf geschah.
Prävention im Fokus
Die neuen Schilder – eines kurz hinter der Bushaltestelle „Steinbruch“ in Bissendorf und eines auf der Bergkuppe aus Richtung Georgsmarienhütte kommend – sind in dieser Form bisher einmalig im Landkreis Osnabrück. Sie ergänzen bereits bestehende Maßnahmen: So wurden nach einem tödlichen Unfall im Oktober 2022 in der letzten Linkskurve in Richtung Bissendorf die Kurvenleitmale an den Leitpfosten enger gesetzt, um den Streckenverlauf deutlicher hervorzuheben.
Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter begrüßt die Initiative, sieht aber weiteren Spielraum: „Intensivere Geschwindigkeitskontrollen wären natürlich noch effektiver.“ Er wies zudem darauf hin, dass eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h – die nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch den Lärm für die Anwohner reduzieren würde – aufgrund des Status als klassifizierte Landesstraße ohne Privatanlieger derzeit rechtlich nicht umsetzbar ist.
Daten zur Strecke
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Verkehrsaufkommen: Rund 2.200 Fahrzeuge pro Tag (Stand 2022).
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Zweirad-Anteil: Bei einer Messung Ende April 2026 wurden an sechs aufeinanderfolgenden Tagen 708 Motorradfahrer gezählt.
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Geschwindigkeit: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Während 85 Prozent der Fahrzeugführer das Limit einhalten, zeigen die Messungen bei Motorradfahrern leichte Überschreitungen.
Die Verantwortlichen hoffen, dass die neue Beschilderung die Sensibilität der Motorradfahrer für die Gefahren der Strecke nachhaltig schärft.
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Politik hautnah: Olaf Lies kommt zum Stadiongespräch nach Leer!
Stadiongespräch in Leer: Ministerpräsident Olaf Lies zu Gast beim VfL Germania
Leer. Politische Debatte einmal anders: Am Samstag, den 13. Juni 2026, verwandelt sich die Enercity-Arena des VfL Germania Leer (Osseweg 1) in einen Ort des offenen Austauschs. Die SPD in der Stadt Leer lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zum großen „Stadiongespräch“ ein, bei dem kein Geringerer als der niedersächsische Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Olaf Lies als Gastredner erwartet wird.
Ab 14:30 Uhr haben Gäste die Gelegenheit, den Ministerpräsidenten live zu erleben. In seinem Beitrag wird Lies die aktuellen politischen Entwicklungen in Niedersachsen beleuchten und exklusive Einblicke in die Arbeit der Landesregierung geben. Dabei geht es nicht nur um die großen Themen der Landespolitik, sondern vor allem um den direkten Dialog.
Direkter Austausch in lockerer Atmosphäre Was das Stadiongespräch besonders macht, ist das Format: Nach dem offiziellen Vortrag weicht das Protokoll der direkten Begegnung. In lockerer Atmosphäre lädt die Veranstaltung dazu ein, ins Gespräch zu kommen – sei es mit Olaf Lies persönlich, den örtlichen Abgeordneten oder den Mandatsträgern aus Stadtrat und Kreistag. Ob Anregungen, kritische Fragen oder persönliche Anliegen: Die SPD Leer schafft einen Raum für den Austausch auf Augenhöhe.
„Wir freuen uns auf einen lebhaften Dialog und zahlreiche Gäste, die die Chance nutzen möchten, ihre Meinung einzubringen“, so die Einladung der Leeraner SPD.
Die Veranstaltung im Überblick:
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Termin: Samstag, 13. Juni 2026
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Beginn: 14:30 Uhr
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Ort: Enercity-Arena, VfL Germania Leer, Osseweg 1, 26789 Leer


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Fraktion Moin unterstützt Olaf Bade bei Landratswahl im Landkreis Leer
Landratskandidat Olaf Bade (parteilos) setzt im laufenden Wahlkampf auf wirtschaftliche Fachkompetenz und parteipolitische Unabhängigkeit, um die anstehenden Herausforderungen im Landkreis Leer zielgerichtet anzugehen.
Moin unterstützt Olaf Bade als Kandidaten für das Landratsamt
Die überparteiliche Fraktion Moin im Kreistag Leer hat offiziell ihre Unterstützung für die Landratskandidatur von Olaf Bade bekannt gegeben. Die Fraktion kündigte an, aktiv für Bade zu werben – sowohl innerhalb der politischen Gremien als auch in der Öffentlichkeit.
Die Entscheidung für Olaf Bade stützt sich auf drei zentrale Überzeugungen: seine ehrliche und menschliche Art, seine ausgeprägte berufliche Kompetenz als Diplom-Ingenieur und erfahrener Projektentwickler sowie seine kompromisslose parteipolitische Unabhängigkeit.
Bedarf an wirtschaftlicher Kompetenz
Die Fraktion Moin sieht den Landkreis Leer mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert – sowohl bei konkreten baulichen Projekten als auch in finanzieller Hinsicht. Mit Blick auf die kommenden Haushalte warnt Moin vor drohenden massiven Schuldenbergen, sollte die aktuelle Politik unverändert fortgesetzt werden.
„Wir brauchen jetzt einen Fachmann wie Olaf Bade: jemanden mit wirtschaftlicher Kompetenz, der Projekte zielstrebig, zügig und sicher zum Abschluss bringt“, heißt es aus der Fraktion. Ein Landrat, der sein Amt nach Ansicht von Moin lediglich als „Grüßaugust“ ausübe und primär nach parteipolitischen Gesichtspunkten agiere, könne den Landkreis nicht voranbringen.
Unabhängigkeit als entscheidendes Kriterium
Die Zusammenarbeit mit Olaf Bade wird von Moin als konstruktiv beschrieben. Besonders hervorgehoben wird seine Unabhängigkeit; Bade lasse sich von keiner politischen Gruppierung vereinnahmen. Auch Versuche verschiedener Seiten, ihn in ein politisches Lager zu ziehen, habe er standhaft abgelehnt. Diese Haltung beeindrucke die überparteilich denkenden Mitglieder von Moin.
Kritik am Amtsinhaber Matthias Groote
Scharfe Kritik äußert die Fraktion an dem amtierenden Landrat Matthias Groote. Dieser kandidiert zusätzlich zu seinem Amt auf der Parteiliste der SPD. Laut Moin verfolgt dieser parteitaktisch motivierte Schritt den Zweck, die Partei vor einem drohenden Absturz bei der Kommunalwahl zu bewahren.
Die Fraktion betont: „Ein Landrat darf sein Amt auf keinen Fall für parteipolitische Zwecke instrumentalisieren. Ein Landrat ist Repräsentant aller Menschen im Landkreis – quer durch alle Parteien und Überzeugungen.“ Wer gleichzeitig als „Retter einer Partei“ auftrete, verlasse den Pfad der Neutralität, was das Vertrauen in politische Institutionen untergrabe und letztlich der Demokratie schade.
Zudem bemängelt Moin die schwierige Zusammenarbeit mit dem amtierenden Landrat. Anfragen der Fraktion blieben regelmäßig wochenlang unbeantwortet oder fielen, sofern eine Reaktion erfolge, spärlich und ausweichend aus. Moin sieht in diesem Umgang mit dem Kreistag eine Missachtung des Auskunftsrechts, das zu den wichtigsten Rechten gewählter Abgeordneter zähle.
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Der Ostfriesische Feuerwehrverband und die Brandkasse arbeiten eng zusammen, unter anderem in zwölf Arbeitskreisen, die Themen wie „Brandschutzerziehung“ und „Vorbeugender Brandschutz“ bearbeiten. „Wir haben gemeinsam die Initiative ‚Rauchmelder retten Leben‘ ins Leben gerufen“, ergänzt Tammo Keck, zuständig für Feuerwehr-Themen bei der Brandkasse.






















