Lokal
„Hartelijk welkom!“ – Neuer Schwung für die deutsch-niederländische Freundschaft
Wachwechsel in der niederländischen Botschaft
Gitta Connemann trifft die neue Botschafterin Hester Somsen in Berlin
BERLIN/BUNDE. „Herzlich willkommen!“ – Mit diesen Worten begrüßte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann die neue Botschafterin des Königreichs der Niederlande in Berlin, Hester Marie-Jeanne Somsen. Die Begrüßung auf Niederländisch kommt nicht von ungefähr: Connemann, der selbst teils niederländische Wurzeln hat, schätzt die enge Verbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden besonders.
Somsen folgte auf Ronald van Roeden, der während seiner Amtszeit auf Einladung von Connemann bereits die Regionen Emden, Bunde und Haren besuchte. „Die Niederlande sind unser wichtigster Handelspartner in Europa“, betonte Connemann. „Als enge Nachbarn teilen wir viele Berührungspunkte. Eine gute Nachbarschaft ist die halbe Miete!“
Das Treffen bot Gelegenheit, grenzüberschreitende Themen zu besprechen. Im Fokus stehen Projekte und Initiativen, die die Zusammenarbeit stärken, wie etwa die Ems-Dollart-Region. Diese Organisation mit Sitz in Bunde wurde 1977 gegründet und fördert seitdem den Austausch sowie die Kooperation zwischen Niedersachsen und den Niederlanden. Besonders die Grenzpendlerberatung, die Menschen bei grenzüberschreitenden Arbeits- und Lebensfragen unterstützt, fand Erwähnung.
Connemann lud die neue Botschafterin ein, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und die Region zu besuchen. „Unsere Nachbarschaft lebt von Zusammenarbeit und persönlichem Austausch“, erklärte sie. Somsen zeigte sich offen und interessiert an den vielseitigen Verbindungen und versprach, die Einladung bald anzunehmen.
Mit Hester Somsen übernimmt eine erfahrene Diplomatin das Amt, die sich auf die Fortsetzung und Vertiefung der deutsch-niederländischen Beziehungen freut. Das Treffen markiert den Auftakt einer vielversprechenden Zusammenarbeit zwischen der Botschaft und den politischen Akteuren in Deutschland.
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Lokal
Ein dringender Appell für mehr Rücksicht vor dem Tierheim Jübberde
„Tiere haben keine Stimme“: Tierheim Jübberde startet Appell für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Jübberde – Das Tierheim Jübberde, betrieben vom Tierschutz im Landkreis Leer e.V., ruft Verkehrsteilnehmer zu mehr Rücksichtnahme auf. Mit einer neuen Sensibilisierungskampagne macht die Einrichtung auf die Belastungen durch Verkehrslärm und abruptes Beschleunigen aufmerksam, die den Alltag der dort untergebrachten Tiere massiv beeinträchtigen.
Direkt an einer viel befahrenen Hauptstraße gelegen, befindet sich das Tierheim Jübberde in unmittelbarer Nähe zu hochfrequentierten Anlaufstellen wie dem Aral Autohof Apen-Remels, McDonald’s und dem Uplengener Waschpark. Insbesondere in der Sommerzeit beobachtet das Tierheim-Team regelmäßig, dass Fahrzeuge vor dem Gelände stark beschleunigen oder Motorräder mit hoher Lautstärke an den Gehegen vorbeifahren.
Lärm als Stressfaktor für traumatisierte Tiere
„Viele unserer Hunde und Katzen haben bereits schwierige Erfahrungen hinter sich. Andere sind krank, verunsichert oder müssen sich erst an ihre neue Umgebung gewöhnen“, erklärt die Tierheimleitung. Für diese Tiere seien Ruhephasen essentiell für die Erholung und den Heilungsprozess. Wenn Motoren laut aufheulen oder Fahrzeuge abrupt beschleunigen, löst dies bei den Schützlingen unmittelbaren Stress, Unruhe und tiefe Unsicherheit aus.
Kampagne setzt auf Perspektivwechsel
Das Tierheim betont ausdrücklich, dass die Initiative nicht dazu diene, Verkehrsteilnehmer zu verurteilen. Stattdessen wolle man sensibilisieren und zu einem Perspektivwechsel einladen. „Unsere Tiere können den Fahrzeugführern nicht sagen, dass sie Angst haben. Sie können sie nicht darum bitten, langsamer zu fahren. Deshalb machen wir das für sie“, heißt es in dem Appell des Tierschutz im Landkreis Leer e.V.
Mit mehreren Plakatmotiven soll die Öffentlichkeit dazu angeregt werden, für einen Moment innezuhalten und das eigene Fahrverhalten zu reflektieren. Das Ziel ist ein rücksichtsvoller Umgang im direkten Bereich des Tierheims, um den Tieren die notwendige Stabilität zu geben.
Die Verantwortlichen des Tierheims hoffen, dass dieser Aufruf auf Gehör stößt. Denn was für Verkehrsteilnehmer oft nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit ist, hat für die sensiblen Tiere im Heim häufig deutlich längere negative Nachwirkungen.
Miteinander – Füreinander: Eine Bitte um Rücksichtnahme für das Wohl der Tiere.
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Lokal
Volksbank und Raiffeisenbank werden zur „Fehntjer VR Bank eG“
Der neue vierköpfige Vorstand der Fehntjer VR Bank von links Uwe Brechtezende, Ulrich Jungmann, Kai Stöter, Lothar Janssen — Beitragsfoto: Fotograf — Markus Hibbeler
Starke Allianz in Ostfriesland: Fusion zur „Fehntjer VR Bank eG“ und Sicherheitshinweise für Kundinnen und Kunden
Die Volksbank eG Westrhauderfehn und die Raiffeisenbank eG, Moormerland bündeln ihre Kräfte, um eine gemeinsame Zukunft als „Fehntjer VR Bank eG“ zu gestalten. Mit dieser Verschmelzung entsteht eine der größten und mitgliederstärksten Genossenschaftsbanken in Ostfriesland, die rund 27.000 Mitglieder in den Landkreisen Aurich und Leer sowie in der Stadt Emden betreuen wird. Das fusionierte Haus wird mit rund 200 Mitarbeitenden und zwölf Standorten eine Bilanzsumme von 1,2 Mrd. € verwalten.
Gemeinsam aus einer Position der Stärke in die Zukunft
Die Entscheidung zur Fusion ist eine strategische Antwort auf den rasanten Wandel der Finanzwirtschaft, den zunehmenden Fachkräftemangel sowie den steigenden Ertrags- und Kostendruck. Kai Stöter, Vorstand der Volksbank eG Westrhauderfehn, betont, dass es darum gehe, die guten Marktpositionen zu nutzen, um notwendige Veränderungen zum Wohle von Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitenden aus einer Position der Stärke heraus umzusetzen.
Lothar Janssen, Vorstand der Raiffeisenbank eG, Moormerland, ergänzt, dass die beiden wirtschaftlich kerngesunden Institute bereits lange vertrauensvoll zusammenarbeiten. Uwe Brechtezende, Vorstand der Volksbank eG Westrhauderfehn, hebt hervor, dass durch die neue Bankgröße nicht nur regulatorischen Anforderungen besser begegnet werden kann, sondern durch steigende Kreditgrenzen und eine stärkere Spezialisierung der Mitarbeitenden auch neue Geschäftsfelder erschlossen werden können.
Regionale Verbundenheit und Standortgarantie
Trotz der Fusion bleibt die tiefe regionale Verbundenheit das Herzstück der neuen Bank:
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Standorterhalt: Alle zwölf Standorte bleiben erhalten.
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Hauptsitze: Die Bank verfügt über zwei gleichberechtigte Hauptstandorte in Westrhauderfehn und Warsingsfehn, an denen weiterhin eine Vorstandspräsenz sichergestellt ist. Der juristische Sitz der Genossenschaft wird in Warsingsfehn liegen.
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Engagement: Das Engagement für regionale Vereine und Initiativen wird unverändert fortgeführt.
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Personal: Für die rund 200 Mitarbeitenden ist die Fusion ein Weg zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Ein Abbau von Arbeitsplätzen ist nicht vorgesehen – vielmehr soll die Attraktivität für aktuelle und zukünftige Talente gesteigert werden.
Die fusionierte Bank wird durch Lothar Janssen und Ulrich Jungmann (bisher Raiffeisenbank eG, Moormerland) sowie Uwe Brechtezende und Kai Stöter (bisher Volksbank eG Westrhauderfehn) geleitet. Die Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Mengers und Adrianus Sinnige unterstreichen, dass dieser Zusammenschluss die Zukunft einer regional geprägten Genossenschaftsbank in der Mitte Ostfrieslands nachhaltig sichert.
Wichtiger Sicherheitshinweis: Schutz vor Phishing
Im Kontext der technischen Verschmelzung, die für den 5. September 2026 vorgesehen ist, warnen die Institute eindringlich vor betrügerischen Aktivitäten. Kriminelle nutzen Fusionsprozesse häufig als Vorwand, um Kundinnen und Kunden durch täuschend echte E‑Mails, SMS oder Anrufe zur Preisgabe sensibler Daten (wie PIN, TAN, IBAN oder Zugangsdaten) zu verleiten.
Matthias Geppert, Prokurist und Bereichsleiter Privatkunden, stellt klar: „Wir fragen niemals telefonisch, per E‑Mail oder SMS nach vertraulichen Zugangsdaten oder fordern zu Testüberweisungen auf.“
Verhaltensregeln bei verdächtigen Nachrichten:
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Keine Datenweitergabe: Geben Sie niemals persönliche Daten, PINs oder TANs weiter.
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Vorsicht bei Anhängen/Links: Klicken Sie keine Links in verdächtigen Nachrichten an und öffnen Sie keine Dateianhänge, da diese Schadsoftware enthalten können.
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Sicherer Kanal: Zugangsdaten sollten ausschließlich auf der offiziellen Bank-Homepage oder in der legitimierten Banking-App eingegeben werden.
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Im Zweifelsfall: Löschen Sie die Nachricht umgehend und suchen Sie bei Unsicherheit direkt den Kontakt zu Ihrer Bank.
Aktuelle Informationen zur Fusion und weitere Sicherheitshinweise finden Sie unter www.fehntjer-voba.de/fusion oder www.raibamol.de/fusion.
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Wahl in Westoverledingen: Wer gestaltet die Zukunft für unsere Senioren mit?
Westoverledingen sucht den dritten Seniorenbeirat: Mitgestalten und bewegen
In der Gemeinde Westoverledingen steht ein wichtiges demokratisches Ereignis bevor: Der Seniorenbeirat wird zum dritten Mal neu gewählt. Das Gremium, das bereits 2017 ins Leben gerufen wurde, bietet engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern ab 60 Jahren eine Plattform, um aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken. Da die aktuelle Amtszeit zum 31. Oktober 2026 endet, ist es nun an der Zeit, die Weichen für die nächsten fünf Jahre zu stellen.
Freiraum für eigene Schwerpunkte
Der Seniorenbeirat agiert weitgehend autark. Er ist nicht an starre Vorgaben gebunden, sondern kann seine Inhalte und Schwerpunkte nach freiem Ermessen selbst bestimmen. Das Gremium wirkt bei allen Angelegenheiten der Gemeinde mit, die Seniorinnen und Senioren betreffen, und ist eng an die kommunale Arbeit angebunden: Der Vorsitzende nimmt beratend an den Sitzungen des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales teil. Wichtig zu wissen: Der Beirat übernimmt keine Aufgaben der Altenhilfe im Sinne des Sozialgesetzbuches, sondern versteht sich als kommunale Interessenvertretung.
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Informieren und mitmachen
Gesucht werden interessierte Seniorinnen und Senioren, die Lust haben, ihre Lebenserfahrung ehrenamtlich einzubringen. Wer sich über die Arbeit des Beirats informieren möchte, ist herzlich zur Infoveranstaltung am 14. September 2026 um 19 Uhr im Kleinen Campus in Ihrhove eingeladen.
Die wichtigsten Termine im Überblick:
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14. September 2026, 19 Uhr: Infoveranstaltung im Kleinen Campus (Ihrener Str. 40–42, Ihrhove).
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14. bis 30. September 2026: Zeitraum für die Einreichung von Wahlvorschlägen.
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05. Oktober 2026, 19 Uhr: Öffentliche Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten im Kleinen Campus.
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06. bis 20. Oktober 2026: Durchführung der Briefwahl (Unterlagen können bei der Gemeinde angefordert werden).
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20. Oktober 2026, 19 Uhr: Wahlabend im Kleinen Campus. (Wichtig: Die Unterlagen der Briefwahl müssen bis spätestens 18 Uhr am Wahltag bei der Gemeinde eingegangen sein.)
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Weitere Informationen
Alle Details zur Wahl sowie die offiziellen Richtlinien finden Interessierte auf der Homepage der Gemeinde Westoverledingen unter der Rubrik „Bürgerservice“. Für Rückfragen steht zudem Katrin Habben per E‑Mail unter katrin.habben@westoverledingen.de zur Verfügung.
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