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Kreuzfahrtschiff Carnival Jubilee vor Überführung
Foto: Photography of Aventadtor
Manöver startet am Sonntagvormittag mit Passage der Dockschleuse
Das neueste Kreuzfahrtschiff der MEYER WERFT, die Carnival Jubilee, wird voraussichtlich am Montag, den 30. Oktober 2023 Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft in Eemshaven ist für den frühen Dienstagmorgen, den 31. Oktober, geplant. Nach den technischen und nautischen Erprobungen wird die Carnival Jubilee wieder Kurs auf Eemshaven nehmen.
Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:
Montag, 30. Oktober 2023
Ab ca. 09:30 Uhr Schiff in Warteposition (Papenburg)
- 12:00 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)
- 16:35 Uhr Passieren der Friesenbrücke (Weener)
- 19:45 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)
- 23:15 Uhr Ankunft Emssperrwerk (Gandersum)
Dienstag, 31. Oktober 2023
- 01:30 Uhr Passieren Emssperrwerk
- 03:15 Uhr Passieren Emden
Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind auch kurzfristig möglich!
Die Carnival Jubilee ist das erste in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff der amerikanischen Reederei Carnival Cruise Line. Innerhalb der MEYER Gruppe handelt es sich zugleich um das dritte Schiff der Excel-Klasse: Bereits 2020 hat die finnische Werft MEYER TURKU die Mardi Gras abgeliefert, 2022 folgte die Carnival Celebration. Alle drei Schiffe sind mit emissionsarmen LNG ausgestattet. Highlight für Passagiere ist erstmals eine Achterbahn an Bord.
Die Fahrt in Richtung Nordsee wird das Kreuzfahrtschiff wieder rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt.
Emslotsen führen Manöver durch
Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen führen die Manöver bereits seit vielen Jahren durch. Das Team nutzt zur Vorbereitung modernste Technik für eine realistische Simulation der Emsüberführung in Wageningen (Niederlande).
Die Passage der Carnival Jubilee über die Ems wird mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Die Dauer der Passage wird stets möglichst kurzgehalten, um die Schifffahrt auf der Ems nicht zu beeinträchtigen. Weitere Informationen zur Funktion und zum Betrieb des Sperrwerkes unter www.nlwkn.niedersachsen.de.
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Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse am Klinikum Leer: Nachwuchskräfte starten ins Berufsleben
Franziska Macher (Personalleitung), Jule Buß, Deike Welzel (Kauffrauen im Gesundheitswe-
sen), Daniela Kamp (Geschäftsführerin).
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss in verschiedenen Berufsfeldern
Leer/Ostfriesland, 6. Juli 2026. Nach drei Jahren intensiver Ausbildungszeit gibt es Grund zur Freude: Mehrere Auszubildende in verschiedenen Berufsfeldern haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet und starten nun in einen neuen Lebensabschnitt.
Die Absolventinnen und Absolventen haben in ihren jeweiligen Fachbereichen beeindruckendes Engagement gezeigt. Im Bereich der Verwaltung schlossen Jule Buß und Deike Welzel Mitte Juni ihre Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen erfolgreich ab.


Auch in den technischen und operativen Abteilungen wurden Erfolge erzielt. Florian Nguyen beendete seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, während Marlon Spin seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik erfolgreich abschloss. Ein besonderer Erfolg zeigt sich zudem in der Küche, wo gleich zwei Prüflinge überzeugt haben: Simon Nitsch und Sascha-Marcel Groenewold haben ihre Ausbildung zum Koch erfolgreich beendet.
„Wir gratulieren herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünschen allen für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute“, freut sich Geschäftsführerin Daniela Kamp über die Leistungen der ehemaligen Auszubildenden.

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1.789 Einsätze: Kreisfeuerwehrverband Leer blickt auf ein intensives Jahr zurück
Beeindruckende Bilanz und personelle Weichenstellungen beim Kreisfeuerwehrverband Leer
Westrhauderfehn. Ein voll besetztes Festzelt am Schulzentrum bildete am Samstagnachmittag den würdigen Rahmen für die diesjährige Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Leer e.V. Die Tagung war Teil des großen Kreisfeuerwehrverbandsfestes, bei dem die Feuerwehr Westrhauderfehn zugleich ihr 150‑jähriges Bestehen feierte.
Die stellvertretende Verbandsvorsitzende Tanja de Freese eröffnete die Versammlung, gefolgt von Grußworten des Rhauderfehner Bürgermeisters Geert Müller. Anschließend blickte die Verbandsspitze auf ein ereignisreiches und intensives Jahr zurück.
Starke Mitgliederzahlen und hohes Einsatzaufkommen
Der Jahresbericht des Vorsitzenden und Kreisbrandmeisters Ernst Berends verdeutlichte die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren im Landkreis Leer. Insgesamt sorgen 62 Freiwillige Feuerwehren – sechs Schwerpunkt‑, zwanzig Stützpunkt- und 36 Ortsfeuerwehren – für den Brandschutz in den zwölf Kommunen.
Die Mitgliederzahlen zeigen ein stabiles Fundament:
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Aktive Einsatzabteilung: 2.425 Mitglieder
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Jugendfeuerwehren: 38 Abteilungen mit 639 Jugendlichen
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Kinderfeuerwehren: 27 Gruppen mit 563 Kindern
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Alters- und Ehrenabteilung: 680 Mitglieder
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Gesamtmitgliederzahl: 4.307 Personen
Wie unverzichtbar dieses Ehrenamt ist, belegen die Einsatzzahlen des Jahres 2025. Insgesamt wurden die Feuerwehren zu 1.789 Einsätzen alarmiert – rechnerisch fast fünf Einsätze pro Tag. Die Einsätze gliederten sich in 548 Technische Hilfeleistungen, 237 Entstehungsbrände, 119 Mittelbrände und 40 Großbrände.
Vorstandswahlen: Kontinuität und Abschied
Bei den Vorstandswahlen wurde Tanja de Freese einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Einen emotionalen Moment gab es beim Posten des Kassenwarts: Nach über zwanzig Jahren engagierter Vorstandsarbeit legte Gerrit Yzer sein Amt nieder. Die Delegierten wählten Thomas Heyen, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wymeer-Boen, zu seinem Nachfolger.
Als Zeichen der Anerkennung erhielten Tanja de Freese, Gerrit Yzer und Regierungsbrandmeister Erwin Reinders jeweils einen Präsentkorb.
Ehrungen und Beförderungen
Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung von Kreisbrandmeister Ernst Berends. Landrat Matthias Groote würdigte seine 25‑jährige treue Tätigkeit als Ehrenbeamter.
Für besondere Verdienste wurden ausgezeichnet: Ingo Jelting (Feuerwehr Ihrhove), Gerold Zwick (Gemeindebrandmeister Samtgemeinde Jümme), Jann Freese (Feuerwehr Bingum), Peter Oltmanns (Gemeindebrandmeister Gemeinde Bunde), Andreas Hinrichs (stellv. Gemeindebrandmeister Samtgemeinde Hesel), Otto Oltmanns (Feuerwehr Warsingsfehn) und Alwin Stamm (Feuerwehr Völlnerfehn).
Befördert wurden: Joachim Rand (Kreispressesprecher) zum Hauptbrandmeister, Matthias Vry (Hauptbrandmeister) und Stefan de Freese (Brandmeister), die zudem offiziell als Kreisausbilder eingesetzt wurden.
Neue Strukturen und personelle Veränderungen
Im Zuge von Neustrukturierungen wurden mehrere Positionen neu besetzt:
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Fachzug Führung, Kommunikation und Aufklärung: Martin Stebner (Feuerwehr Leer) als Zugführer, Sven Vry (Feuerwehr Leer) als Stellvertreter
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Fernmeldezentrale im Einsatzleitwagen 2: Johanna Schulte (Feuerwehr Collinghorst) übernimmt die Gruppenführung
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Motorsägen-Lehrgänge (Hospitanten): Timo Fecht, Jochen Niemann, Michael Stepphuhn und Michael Dinkgräve
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Maschinisten-Ausbildung: Julian van der Laan und Tim Alexander Oetjen
Anerkennung aus der Politik
Zum Abschluss der Versammlung würdigten die geladenen Gäste die Arbeit der Feuerwehren im Landkreis Leer. Staatssekretär Stephan Manke, Landrat Matthias Groote, Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann und Regierungsbrandmeister Erwin Reiners sprachen den Kameradinnen und Kameraden ihren Dank und tiefen Respekt aus.
Weitere Fotos auf Facebook “Wir Leeraner”
Die fotografischen Eindrücke der Veranstaltung stammen von Joachim Rand und dokumentieren die Ehrungen, Beförderungen und Gruppenaufnahmen:
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Ehrungen: Ingo Jelting, Gerold Zwick, Jan Freese, Peter Oltmanns, Andreas Hinrichs, Otto Oltmanns, Alwin Stamm
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Anerkennungen: Peter Eggers, Gerrit Yzer, Erwin Reiners, Tanja de Freese
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Beförderungen: Matthias Vry, Stefan de Freese, Joachim Rand
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Ehrung Ernst Berends: Landrat Matthias Groote und Ernst Berends

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Backemoor ist eines der schönsten Dörfer Deutschlands!
Großer Erfolg für Backemoor: Bundesgold für unser Dorf!
Landkreis Leer / Ostfriesland. Riesiger Jubel im Landkreis Leer: Backemoor hat beim 28. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die höchste Auszeichnung abgeräumt und wurde mit GOLD prämiert.
Das niedersächsische Dorf setzte sich im harten Wettbewerb gegen insgesamt 26 Gemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet durch und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass unsere Region in Sachen Lebensqualität und zukunftsorientierter Dorfgemeinschaft ganz vorne mitspielt.
Backemoor glänzt auf Bundesebene
Nachdem sich Backemoor bereits erfolgreich im Landeswettbewerb durchgesetzt hatte und als einer der drei offiziellen niedersächsischen Vertreter in den Bundesentscheid geschickt wurde, folgt nun die Krönung: Die Bewertungskommission würdigte das herausragende Engagement der Dorfgemeinschaft.
Niedersachsens Dorfentwicklungsministerin Miriam Staudte gratulierte den Siegern persönlich: „Dieses Ergebnis bestätigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Dörfern steckt. Mit großem Engagement gestalten die Menschen vor Ort ihre Zukunft aktiv mit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der ländlichen Räume.“
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Das Geheimnis des Erfolgs
Dass Backemoor zu den bundesweit nur acht Goldmedaillengewinnern zählt, ist kein Zufall. Der Weg dorthin führte über eine beeindruckende Breite: Kreiswettbewerbe mit 172 teilnehmenden Dörfern bildeten die Basis, aus denen sich die besten Orte für den Landesentscheid qualifizierten. Die Jury hob bei ihren Bereisungen besonders hervor, wie sehr das gemeinsame Handeln der Backemoorer Bürger die Lebensqualität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Neben Backemoor (Landkreis Leer) waren auch Heckenbeck (Landkreis Northeim) und Meyenburg (Landkreis Osterholz) für Niedersachsen angetreten, die ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurden. Heckenbeck erhielt zudem einen der begehrten sechs Sonderpreise für „gelebte Nachhaltigkeit“.
Doppelter Grund zur Freude in der Region
Es war eine Woche voller Erfolge für Niedersachsen: Kurz vor der Bekanntgabe des Bundesergebnisses gab es bereits positive Nachrichten aus Europa. Die Dorfregion „Vier Nordlichter im Land der Gezeiten“ wurde beim Europäischen Dorferneuerungspreis EV!RA 2026 mit Bronze für ihre Leistungen in der Gemeinwesenentwicklung ausgezeichnet. Unter dem diesjährigen Motto „All different – all together“ konnte die Region damit erneut unter Beweis stellen, dass der ländliche Raum bei uns lebendig, innovativ und zukunftssicher ist.
Für Backemoor und den gesamten Landkreis Leer ist die Goldmedaille mehr als nur eine Auszeichnung – sie ist ein sichtbares Zeichen für das, was mit Zusammenhalt und Tatkraft erreicht werden kann.
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Backemoor – Ein ostfriesisches Dorf mit tiefen Wurzeln und lebendiger Gemeinschaft
Backemoor zählt zu den traditionsreichsten Orten im Overledingerland. Der ländlich geprägte Ortsteil der Gemeinde Rhauderfehn umfasst rund 480 Einwohner und erstreckt sich über 622 Hektar Fläche. Die Siedlung liegt auf einem trockenen Geestrücken, umgeben von moorigen Niederungen und eingebettet in die charakteristischen Wallhecken, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild Ostfrieslands prägen.
Historisch gehört Backemoor zu den ältesten Kirchdörfern der Region. Erstmals wurde der Ort im Jahr 1409 unter dem Namen „Backemoore“ erwähnt, ein Hinweis auf seine lange Besiedlungsgeschichte. Die mittelalterlichen Wurzeln sind bis heute sichtbar – besonders an der romanischen Backsteinkirche, deren Ursprung bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Der schlichte, kraftvolle Bau gilt als eines der bedeutenden historischen Zeugnisse im Overledingerland.


Ein weiteres Wahrzeichen des Dorfes ist die Backemoorer Mühle. Der dreistöckige Galerieholländer aus dem Jahr 1798 prägt seit über zwei Jahrhunderten das Ortsbild und erinnert an die enge Verbindung Backemoors zur Landwirtschaft und zum traditionellen Handwerk. Die Mühle ist ein markanter Punkt in der weiten ostfriesischen Landschaft und steht sinnbildlich für die Geschichte des Dorfes.
Neben seiner historischen Bedeutung zeichnet sich Backemoor durch eine lebendige Dorfgemeinschaft aus. Vereine, kulturelle Aktivitäten und gemeinschaftliche Veranstaltungen prägen das soziale Leben. Die Bewohnerinnen und Bewohner setzen sich für den Erhalt der historischen Strukturen ein und gestalten das Dorf aktiv weiter. Backemoor verbindet damit uralte Geschichte, kulturelle Vielfalt und naturnahe Lebensqualität zu einem harmonischen Gesamtbild.
Ein Ort, der zeigt, wie eng Tradition und modernes Dorfleben in Ostfriesland miteinander verbunden sein können.

Weitere Fotos aus Backemoor Viele zusätzliche Eindrücke und Bildmotive finden Interessierte auf unserer Facebookseite „Wir Leeraner“.
























