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Mey­er Werft — Nächs­ter Schritt zum kli­ma­neu­tra­len Schiff

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Das Helix-Kon­zept zeigt ein Kreuz­fahrt­schiff mit 100%-Brennstoffzellen-Antrieb.

Stra­te­gi­scher Part­ner der MEYER WERFT erhält welt­weit ers­te Zer­ti­fi­zie­rung für metha­nol­be­trie­be­ne Brenn­stoff­zel­len auf See

Nächs­ter Schritt zum kli­ma­neu­tra­len Schiff

Als welt­weit ers­tes Sys­tem sei­ner Art hat das metha­nol­be­trie­be­ne Brenn­stoff­zel­len­sys­tem des stra­te­gi­schen Part­ners der MEYER WERFT, Freu­den­berg e‑Power Sys­tems, eine Klas­sen­zu­las­sung erhal­ten. Damit kann das Sys­tem nun auf See­schif­fen ein­ge­setzt wer­den und bil­det einen wich­ti­gen Ent­wick­lungs­schritt hin zu neu­en mari­ti­men Ener­gie­sys­te­men und einer kli­ma­freund­li­chen Schifffahrt.

In mehr als 15-jäh­ri­ger Ent­wick­lungs­ar­beit hat die MEYER Grup­pe bereits meh­re­re Ent­wick­lungs­schrit­te gemacht: In den For­schungs­pro­jek­ten Pa-X-ell und Pa-X-ell2 hat das Unter­neh­men zunächst den Ein­satz von Brenn­stoff­zel­len auf See und anschlie­ßend die Inte­gra­ti­on in ein Schiffs­sys­tem erforscht und ent­wi­ckelt. Nach Ver­su­chen mit ande­ren Part­ner arbei­tet die MEYER Grup­pe mit Freu­den­berg e‑Power Sys­tems als stra­te­gi­schem Part­ner, der mit eige­nen Kapa­zi­tä­ten das hohe Ent­wick­lungs­tem­po mitgeht.

 

 

 

 

Aktu­ell ent­steht auf der MEYER WERFT die Sil­ver Nova, die mit dem welt­weit größ­ten Brenn­stoff­zel­len­sys­tem auf einem Kreuz­fahrt­schiff aus­ge­stat­tet wird. Das Schiff kann im Hafen voll­stän­dig von die­sem Sys­tem ohne Hil­fe von Ver­bren­nungs­mo­to­ren betrie­ben wer­den. Auch im Rah­men des For­schungs­pro­jekts Pa-X-ell2, bei dem ein Brenn­stoff­zel­len­sys­tem an Bord der AID­A­no­va nach­ge­rüs­tet wird, arbei­ten MEYER WERFT und Freu­den­berg e‑Power Sys­tems zusammen.

Auch in Zukunft pla­nen MEYER und Freu­den­berg wei­te­re Koope­ra­tio­nen – nicht nur auf Neu­bau­ten, son­dern auch auf bereits exis­tie­ren­den Schif­fen. Dazu ent­wi­ckelt MEYER NEPTUN Engi­nee­ring bereits voll­stän­di­ge Nach­rüst­lö­sun­gen und wird in Zukunft in einem gemein­sa­men Büro mit Freu­den­berg e‑Power Sys­tems noch enger zusam­men­ar­bei­ten, um die gemein­sa­men Ent­wick­lun­gen noch schnel­ler voranzutreiben.

„Wir errei­chen hier­mit ein wei­te­res wich­ti­ges Zwi­schen­ziel in unse­rer Stra­te­gie zur grü­nen Schiff­fahrt. Seit mehr als 15 Jah­ren for­schen und ent­wi­ckeln wir an der Brenn­stoff­zel­len-Tech­no­lo­gie für den mari­ti­men Ein­satz und ver­zeich­nen nun die ers­ten Erfol­ge. Die 1300 Inge­nieu­re in unse­rem Glo­bal Design Team ent­wi­ckeln schon heu­te die kli­ma­freund­li­chen Schiffs­pro­to­ty­pen von mor­gen“, sagt Mal­te Poel­mann, Chief Tech­no­lo­gy Offi­cer der MEYER Gruppe.

Das Glo­bal Design fasst alle Ent­wick­lungs- und Design­ak­ti­vi­tä­ten der MEYER Grup­pe zusam­men und sucht wei­te­re Spe­zia­lis­ten und Nach­wuchs­kräf­te für Zukunfts­tech­no­lo­gien. Auch Archi­tek­ten für das brei­te Pro­dukt­port­fo­lio der MEYER Grup­pe mit Kreuz­fahrt- und Spe­zi­al­schif­fen, MEYER Yachts sowie MEYER Floa­ting Solu­ti­ons wer­den gesucht. Im Glo­bal Design arbei­ten die Inge­nieu­re der MEYER Grup­pe an ver­schie­de­nen Stand­or­ten euro­pa­weit und meist digi­tal zusam­men – eine durch die Coro­na-Pan­de­mie eta­blier­te Arbeitsweise.

Wen­de­punkt zur mari­ti­men Nachhaltigkeit

Die Ent­wick­lung der Brenn­stoff­zel­le für die Schiff­fahrt ist ein wich­ti­ger Bau­stein, um mit ihrem hohen Wir­kungs­grad und der Inte­gra­ti­on dezen­tra­ler Ener­gie­sys­te­me das Gesamt­sys­tem Schiff zu opti­mie­ren. Gleich­zei­tig arbei­tet die MEYER Grup­pe an der Ver­wen­dung neu­er Brenn­stof­fe. So ist schon heu­te der Ein­satz rege­ne­ra­tiv erzeug­ter Brenn­stof­fe wie Was­ser­stoff, Metha­nol und Bio­gas möglich.

In der Schiff­fahrt ist es sinn­voll, rege­ne­ra­tiv erzeug­ten Was­ser­stoff, der für den Betrieb einer Brenn­stoff­zel­le not­wen­dig ist, che­misch zu bin­den, um eine deut­lich höhe­re Ener­gie­dich­te zu errei­chen. Damit wird die Brenn­stoff­zel­le für die Hoch­see­schiff­fahrt wirt­schaft­lich und prak­tisch nutzbar.

Der Ein­satz von kli­ma­neu­tra­lem Metha­nol stellt in die­sem Zusam­men­hang einen Wen­de­punkt auf dem Weg zur mari­ti­men Nach­hal­tig­keit und zur Errei­chung der IMO-Emis­si­ons­re­duk­ti­ons­zie­le dar. Metha­nol ist ein ein­fa­cher Alko­hol, der unter nor­ma­len Umge­bungs­be­din­gun­gen flüs­sig ist und eine etwa drei­mal höhe­re Ener­gie­dich­te als ver­flüs­sig­ter Was­ser­stoff auf­weist. Als wich­ti­ger Roh­stoff für die che­mi­sche Indus­trie zeich­net sich kli­ma­neu­tra­les Metha­nol durch bewähr­te Her­stel­lungs­ver­fah­ren sowie eine gute Ver­füg­bar­keit aus.

Die für den Refor­mer von Metha­nol zu Was­ser­stoff benö­tig­te Wär­me kann direkt aus der Abwär­me der Brenn­stoff­zel­len gewon­nen wer­den. Brenn­stoff­zel­len­stacks, Refor­mer und Steu­er­elek­tro­nik sowie alle Kom­po­nen­ten zur Medi­en­ver­sor­gung befin­den sich in einer vor­ge­fer­tig­ten, modu­la­ren Ein­heit. Die­ses Con­tain­ment-Design ermög­licht eine ein­fa­che Instal­la­ti­on an Bord.


 

 

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Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet Trend­sport­art im Moti­ons Racket Club

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Grup­pen­bild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Mey­er, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Mar­tin Sukal, Ilo­na Mey­er und Hol­ger Smid. Bild: privat

Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet die schnell wach­sen­de Sportart

Bun­de. Padel gilt als die „am schnells­ten wach­sen­de Sport­art der Welt“. Bei sei­ner Som­mer­rei­se woll­te der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner die Trend­sport­art selbst aus­pro­bie­ren. Dafür besuch­te er den erst vor kur­zem eröff­ne­ten Moti­ons Racket Club Bun­de und stell­te sich gemein­sam mit wei­te­ren SPD-Poli­ti­kern einer Trai­nings­stun­de auf dem Padel-Platz.

Mit dabei waren Ilo­na Mey­er, Kai Uwe Mey­er, Hol­ger Schmidt, Imke Sap und der Bund­er Bür­ger­meis­ter Uwe Sap.

Padel-Boom erreicht das Rheiderland

Über den aktu­el­len Padel-Boom infor­mier­te Mit­in­ves­tor und Trai­ner Mar­tin Sukal. Er gehört zu den Padel­spie­lern der ers­ten Stun­de und spiel­te auch in der Natio­nal­mann­schaft. Sei­ne Erfah­run­gen bringt er nun in den Moti­ons Racket Club Bun­de ein.

Padel wird häu­fig als Mischung aus Ten­nis und Squash beschrie­ben. Sukal sieht aller­dings noch eine ande­re Sport­art als pas­sen­den Ver­gleich. „Ich rede lie­ber von einer Mischung aus Ten­nis und Schach, denn man muss die Punk­te tak­tisch und spie­le­risch vor­be­rei­ten, um die Feh­ler­quo­te nied­rig zu hal­ten, um am Ende als Sie­ger vom Platz zu gehen“, erklär­te der Trainer.

Padel als sozia­ler Sport

Gespielt wird im Moti­ons Racket Club Bun­de auf meh­re­ren Spiel­fel­dern in unter­schied­li­chen Grö­ßen. Die Hal­le kann online gebucht wer­den. In der Regel tre­ten beim Padel zwei gegen zwei an, mög­lich ist aber auch ein Einzelspiel.

Eine Beson­der­heit des Sports ist nach Ein­schät­zung von Mar­tin Sukal das Zusam­men­spiel der Betei­lig­ten. Weil die Spie­le­rin­nen und Spie­ler gut mit­ein­an­der har­mo­nie­ren müs­sen, bezeich­net er Padel auch als einen „sozia­len Sport“.

Die Inves­ti­ti­on von meh­re­ren hun­dert­tau­send Euro in die Anla­ge in Bun­de habe sich nach Anga­ben des Mit­in­ves­tors gelohnt. Der Andrang sei groß. „Wir kön­nen zufrie­den sein“, sag­te Sukal.

Nico Blo­em: „Das hat wirk­lich Spaß gemacht“

Für Nico Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler begann die Trai­nings­stun­de zunächst mit einer Ein­wei­sung. Anschlie­ßend konn­ten sich die Anfän­ger bei leich­ten Übun­gen mit dem Sport und den Beson­der­hei­ten des Padel-Spiels ver­traut machen. Danach ging es bereits in ein ers­tes Spiel.

Blo­em zeig­te sich anschlie­ßend begeis­tert von dem neu­en Sport­an­ge­bot im Rheiderland.

„Das hat wirk­lich Spaß gemacht. Das ist ein tol­les Ange­bot gera­de bei uns im Rhei­der­land, das Publi­kum ist bunt gemischt. Ich freue mich, dass im Rhei­der­land inves­tiert wur­de. Ich kann nur jedem emp­feh­len, es selbst aus­zu­pro­bie­ren. Stark, dass wir das bei uns haben!“, sag­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Die ers­te Trai­nings­ein­heit hat offen­bar Lust auf mehr gemacht: Blo­em und sei­ne Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­ler haben sich fest vor­ge­nom­men, wiederzukommen.

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Rad­weg an der K 35 in St. Geor­gi­wold: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

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For­dern, die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold mit der Pla­nung für den künf­ti­gen Rad­weg zu ver­bin­den (von links): Ulf Thie­le MdL, Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, Hil­de­gard Hin­derks und Gerd-Lui­ko Rob­be. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Rad­weg an der K 35: CDU for­dert Rad­we­ge­pro­gramm für den Land­kreis Leer

Weener/St. Geor­gi­wold. Die not­wen­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold soll nach Auf­fas­sung der CDU Wee­ner genutzt wer­den, um gleich­zei­tig die Vor­aus­set­zun­gen für den seit vie­len Jah­ren gefor­der­ten Rad­weg ent­lang der Kreis­stra­ße zu schaf­fen. Das for­der­ten Ver­tre­ter der CDU Wee­ner gemein­sam mit dem CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le bei einem Orts­ter­min an der sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Brücke.

Brü­cken­neu­bau an der K 35 soll Rad­weg ermöglichen

Hin­ter­grund ist die anste­hen­de voll­stän­di­ge Erneue­rung der Brü­cke an der K 35 in St. Geor­gi­wold. In die­sem Bereich fehlt wei­ter­hin eine Rad­we­ge­ver­bin­dung, die vor Ort bereits seit vie­len Jah­ren gefor­dert wird.

Für die CDU steht des­halb fest: Wenn die Brü­cke ohne­hin neu gebaut wer­den muss, darf die spä­te­re Rad­we­ge­füh­rung bei der Pla­nung nicht aus­ge­klam­mert wer­den. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine siche­re Rad­we­ge­ver­bin­dung soll­ten nach Ansicht der Christ­de­mo­kra­ten bereits beim Ersatz­neu­bau der Brü­cke berück­sich­tigt werden.

An dem Orts­ter­min nah­men neben Ulf Thie­le auch Rein­hard Schüür, Broer Wüb­be­na-Meci­ma, Andre­as Gro­en, die Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Hil­de­gard Hin­derks sowie Gerd-Lui­ko Rob­be teil.

„Der Neu­bau der Brü­cke ist unum­gäng­lich. Da ist es doch fol­ge­rich­tig, die Arbei­ten des drin­gend benö­tig­ten Rad­we­ges mit in den Fokus zu neh­men. Des­halb muss beim Neu­bau der Brü­cke von Anfang an eine siche­re Über­que­rungs­mög­lich­keit für den künf­ti­gen Rad­weg vor­ge­se­hen und bau­lich berück­sich­tigt wer­den“, for­dert Hil­de­gard Hin­derks. Sie ist Vor­sit­zen­de der CDU Wee­ner, Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te und Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin der CDU im Kreis­tag Leer.

CDU sieht Rad­we­g­lü­cke an der K 35 als Bei­spiel für den Land­kreis Leer

Dabei geht es der CDU nicht allein um die Brü­cke in St. Geor­gi­wold. Der noch feh­len­de Abschnitt ent­lang der K 35 steht aus ihrer Sicht bei­spiel­haft für meh­re­re Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen im Land­kreis Leer, die teil­wei­se bereits seit lan­ger Zeit gefor­dert wer­den. Nach Ansicht der CDU man­gel­te es bis­lang jedoch an der not­wen­di­gen Umsetzung.

CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le for­dert des­halb für die kom­men­de Wahl­pe­ri­ode einen sys­te­ma­ti­sche­ren Ansatz beim Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes im Land­kreis Leer.

„Wir brau­chen im Land­kreis Leer ein ech­tes Rad­we­ge­bau­pro­gramm. Wir müs­sen die vie­len Lücken im Rad­we­ge­netz des Land­krei­ses Schritt für Schritt schlie­ßen, ins­be­son­de­re um die Ver­kehrs­si­cher­heit der Rad­fah­rer zu erhö­hen, und dafür bereits in der nächs­ten Wahl­pe­ri­ode ver­bind­lich Pla­nungs- und Finanz­mit­tel bereit­stel­len“, erklärt Thiele.

Siche­re Rad­we­ge sind im länd­li­chen Raum wichtig

Gera­de im länd­li­chen Raum sei­en siche­re Rad­we­ge kei­ne Kom­fort­fra­ge, betont Ulf Thie­le. Sie sei­en für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Berufs­pend­ler, älte­re Men­schen und den All­tags­ver­kehr eben­so wich­tig wie für den Fahrradtourismus.

Vor­aus­set­zung für Fort­schrit­te sei aller­dings, dass Rad­we­ge­pro­jek­te nicht erst dann pla­ne­risch ange­gan­gen wür­den, wenn kurz­fris­tig För­der­mit­tel zur Ver­fü­gung stehen.

„Wir müs­sen pla­nungs­rei­fe Pro­jek­te in der Schub­la­de haben, wenn sich Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten eröff­nen. Des­halb gehö­ren Pla­nung und Finan­zie­rung des Rad­we­ge­baus dau­er­haft in die Inves­ti­ti­ons­pla­nung des Land­krei­ses“, so Thiele.

Rad­we­ge­pla­nung soll bereits beim Brü­cken­neu­bau berück­sich­tigt werden

Für St. Geor­gi­wold sei der nächs­te Schritt aus Sicht der CDU beson­ders nahe­lie­gend. Die jetzt not­wen­di­ge Brü­cken­erneue­rung an der K 35 müs­se so geplant wer­den, dass sie einem spä­te­ren durch­gän­gi­gen Rad­weg nicht im Wege ste­he, son­dern des­sen Umset­zung ermögliche.

Die CDU Wee­ner appel­liert des­halb an den Land­kreis Leer, die Vor­aus­set­zun­gen für die Rad­we­ge­que­rung bereits in die Pla­nung des Ersatz­neu­baus der Brü­cke auf­zu­neh­men. Die CDU Wee­ner will sich nach eige­nen Anga­ben dafür ein­set­zen, dass die Rad­we­ge­que­rung von Beginn an Bestand­teil der wei­te­ren Pla­nung wird.



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Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen in Nie­der­sach­sen: Zahl der Leis­tungs­be­zie­hen­den 2025 gesunken

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Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen in Nie­der­sach­sen: Rück­gang der Zah­len zum Jah­res­en­de 2025

Zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2025 bezo­gen in Nie­der­sach­sen ins­ge­samt 42.130 Per­so­nen Regel­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (Asyl­bLG). Wie das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung vom 11. Sep­tem­ber 2026 berich­tet, ent­spricht dies einem Rück­gang der Leis­tungs­be­zie­hen­den um rund 6,5 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ende 2024 lag die Gesamt­zahl noch bei 45.070 Personen.

Grund­leis­tun­gen und Hil­fe zum Lebensunterhalt

Der Groß­teil der Berech­tig­ten – kon­kret 31.040 Men­schen bezie­hungs­wei­se 73,7 Pro­zent – erhielt Grund­leis­tun­gen nach § 3 Asyl­bLG. Die­se Leis­tun­gen die­nen der Deckung des not­wen­di­gen Bedarfs an Ernäh­rung, Unter­kunft, Hei­zung, Klei­dung, Gesund­heits­pfle­ge sowie Gebrauchs- und Ver­brauchs­gü­tern des Haus­halts. Bei den Gewäh­rungs­for­men erhiel­ten 29.965 Per­so­nen Geld­leis­tun­gen, 20.705 Per­so­nen Sach­leis­tun­gen und 3.880 Per­so­nen Wert­gut­schei­ne. Da ver­schie­de­ne Leis­tungs­for­men teil­wei­se neben­ein­an­der gewährt wer­den, erfolgt die Erfas­sung der Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger jeweils bei der gewähr­ten Leistungsart.

Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt nach § 2 Asyl­bLG wur­de an 11.095 Per­so­nen aus­ge­zahlt. Die­se Form der Unter­stüt­zung ori­en­tiert sich am Leis­tungs­ni­veau des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (SGB XII) und rich­tet sich ins­be­son­de­re an Per­so­nen, die sich bereits län­ger in Deutsch­land aufhalten.

Alters­struk­tur und Geschlechterverteilung

Mit 24.360 Per­so­nen (57,8 Pro­zent) bil­de­ten Män­ner die grö­ße­re Grup­pe unter den Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­gern, wäh­rend 17.775 Frau­en erfasst wur­den. Das Durch­schnitts­al­ter aller Leis­tungs­be­rech­tig­ten lag bei 24,8 Jahren.

Mehr als ein Drit­tel der Bezie­hen­den war zum Stich­tag minderjährig:

  • Unter 7 Jah­re: 6.225 Kinder

  • 7 bis unter 14 Jah­re: 5.605 Kin­der und Jugendliche

  • 14 bis unter 18 Jah­re: 2.550 Jugendliche

Die mit Abstand größ­te Alters­grup­pe stell­ten die 25- bis unter 50-Jäh­ri­gen mit 18.005 Per­so­nen dar. Senio­ren ab 65 Jah­ren bil­de­ten mit 615 Per­so­nen die kleins­te Gruppe.

Her­kunfts­län­der und Kon­ti­nen­ta­le Aufteilung

Die größ­ten Grup­pen nach Staats­an­ge­hö­rig­keit stamm­ten aus fol­gen­den Ländern:

  1. Syri­en: 6.760 Personen

  2. Tür­kei: 6.475 Personen

  3. Irak: 4.925 Personen

Auf die­se drei Her­kunfts­län­der ent­fie­len zusam­men knapp 43,1 Pro­zent aller Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger in Nie­der­sach­sen. Wei­te­re grö­ße­re Grup­pen kamen aus Kolum­bi­en (3.185 Per­so­nen), Afgha­ni­stan (1.820 Per­so­nen) und der Ukrai­ne (1.725 Personen).

Nach Kon­ti­nen­ten geglie­dert kamen 18.720 Leis­tungs­be­rech­tig­te aus Asi­en, 12.125 aus Euro­pa, 7.145 aus Afri­ka und 3.275 aus Amerika.

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

Veranstaltung

Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

Veranstaltung

Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

Veranstaltung

APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

Veranstaltung

New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

Veranstaltung

Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

Veranstaltung

Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

Veranstaltung

Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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