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25 Jah­re „Fritz Filap­per“: Mal­buch zur Ver­kehrs­er­zie­hung fei­ert Jubi­lä­um mit 8.500 neu­en Exem­pla­ren für Ostfriesland

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Die Vor­sit­zen­den aller ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Fritz Filap­per-Mal­bü­cher. Über­ge­ben wur­den Sie sei­tens des Ver­eins Oost­frees­ke­taal, des Platt­düütskbü­ros und der Brand­kas­se in Gegen­wart der Autorin und des Mit­au­tors Bri­git­te und Heinz Klee­mann (4. und 6. von rechts)

Mal­buch „Fritz Filap­per“ fei­ert 25. Geburtstag

8.500 Mal­bü­cher für ost­frie­si­sche Verkehrswachten

Eine der gro­ßen Erfolgs­ge­schich­ten der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se wird fort­ge­setzt: Die über­ar­bei­te­te ach­te Auf­la­ge des 1999 erschie­ne­nen zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Mobi­li­täts­er­zie­hung „Fritz Filap­per“ wur­de ver­öf­fent­licht. Zum 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­um erhiel­ten alle fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten 8.500 Arbeits­hef­te im Wert von rund 6.500 Euro. Die­se Mal­bü­cher sind für Kin­der in Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len gedacht und haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren knapp 90.000 Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr gehol­fen – auf Hoch- und Plattdeutsch.

Ein bedeu­ten­des Jubiläum

Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert: „Ziel des Mal- und Lese­bu­ches ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Stra­ßen­ver­kehr. Unse­re Auf­ga­be ist es, die siche­re Teil­nah­me der Kin­der am Stra­ßen­ver­kehr trotz der zuneh­men­den Stress­fak­to­ren zu ermög­li­chen. Wir sind stolz dar­auf, dass wir mit der neu­en Auf­la­ge wei­ter­hin dazu bei­tra­gen kön­nen. Beson­ders freut es uns, dass wir von Nach­bar-Ver­kehrs­wach­ten und ‑Schul­lei­tun­gen um die­sen Schatz benei­det wer­den. Ein paar der Mal­bü­cher wur­den sogar exportiert!“

Unfall­prä­ven­ti­on und Sprachförderung

„Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel,“ ergänzt Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se. „Unser Ziel ist es, Unfäl­le und damit ein­her­ge­hen­de Ver­let­zun­gen oder Schlim­me­res zu ver­mei­den. Kin­der glau­ben oft: ‚Wenn ich das Auto sehe, sieht das Auto mich auch!‘ – so ein­fach ist das lei­der nicht. Bis heu­te haben fast 90.000 Kin­der Fritz Filap­per und sei­ne Tipps ken­nen­ge­lernt. Wenn wir dabei auch noch die Zwei­spra­chig­keit unse­rer Kin­der för­dern kön­nen, haben wir viel erreicht. Die um 20 % gesun­ke­nen Unfall­zah­len der letz­ten zehn Jah­re bestä­ti­gen unser Enga­ge­ment. Ich dan­ke der Ver­kehrs­wacht für ihre groß­ar­ti­ge, ehren­amt­li­che Arbeit!“

Posi­ti­ve Ent­wick­lung der Unfallzahlen

Hans-Gün­ter Jel­ting, Ers­ter Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Leer, fügt hin­zu: „Die Anzahl der Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land mit Kin­dern bis 14 Jah­re sinkt tat­säch­lich: 2014 kam es zu 212 Unfäl­len, 2018 zu 194 und 2023 noch zu 170 Unfäl­len. Von die­sen wur­den 27, 21 bzw. 13 Kin­der schwer ver­letzt, und in 2018 und 2023 starb je ein Kind. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Dabei brau­chen sie die Hil­fe der Eltern, der Lehr­kräf­te und aller Verkehrsteilnehmenden.“

Zwei­spra­chi­ge Erzie­hung als Herzensangelegenheit

„Die Bedeu­tung der zwei­spra­chi­gen Erzie­hung nach dem Mot­to ‚je frü­her, des­to bes­ser‘ ist für uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit“, infor­miert Hans Free­se, Vor­sit­zen­der des Ver­eins Oost­frees­ke Taal. „Den Begriff ‚Filap­per‘ kann man sowohl mit dem ver­nied­lich­ten mit­tel­hoch­deut­schen ‚fîlen‘ (für put­zen, strei­chen) als auch mit dem alt­frie­si­schen ‚fila‘ (für schla­gen, schwin­gen, strei­chen) erklä­ren. Das ‚-lap­per‘ könn­te zu ‚lap­pen‘ (schla­gen, z. B. mit den Flü­geln) gehö­ren. Das Han­deln des Tie­res benennt somit das Tier, das schwin­gend und flü­gel­schla­gend umherfliegt.“

Unter­stüt­zung für Lehrkräfte

Griet­je Kamm­ler, Lei­te­rin des Platt­düütskbü­ros der Ost­frie­si­schen Land­schaft, ergänzt: „Ober­fläch­lich betrach­tet, ist die­ses Büch­lein für vie­le viel­leicht ein­fach nur ein Mal­buch. Aber die­ses Buch hat es in sich. Gera­de für nicht Platt­deutsch-spre­chen­de Lehr­kräf­te ist es her­vor­ra­gend geeig­net, die platt­deut­sche Spra­che zusätz­lich zum Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr näher zu brin­gen. Je nach Ein­satz kön­nen die Geschich­ten ‚nur vor­ge­le­sen‘ oder das Malen ‚beglei­tet‘ werden.“

Die Ver­tre­ter von Bun­des­wehr, Poli­zei, Ver­kehr­si­cher­heits­fo­rum und Brand­kas­se haben mit Bri­git­te Klee­mann das neue Mal­buch „Fritz Filap­per“ auf den Weg gebracht.

 


Der Hin­ter­grund

Im Jahr 1998 hat­te die Ver­kehrs­wacht Aurich die Idee, ein Ver­kehrs­si­cher­heits-Mal­buch für ost­frie­si­sche Kin­der­gar­ten- und Grund­schul­kin­der zu pro­du­zie­ren. Bis dahin gab es nur klei­ne­re Mal­bü­cher mit viel Wer­bung und ohne regio­na­len Bezug. Die Auricher Logo­pä­din Bri­git­te Klee­mann setz­te die­se Idee um und brach­te den Schmet­ter­ling „Filap­per“ auf die Welt. Sie ent­warf Figu­ren, die Kin­dern wie Pau­la und Nils über Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr auf­klä­ren. Mit 11 illus­trier­ten Geschich­ten deckt das Mal­buch ver­schie­de­ne Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ab, ein­schließ­lich der wich­ti­gen „Sicht­bar­keit bringt Sicherheit“-Thematik, dar­ge­stellt durch Pau­la in einer Warnweste.

Über­set­zung und Erfolg

Heinz Klee­mann, ehe­ma­li­ger Lei­ter der Bun­des­wehr­fahr­schu­le in der Blü­cher-Kaser­ne und Mit­glied der Ver­kehrs­wacht Aurich, über­setz­te die Geschich­ten ins Platt­deut­sche mit Unter­stüt­zung von Ger­not de Vries und dem Platt­düütskbü­ro der Ost­frie­si­schen Land­schaft. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Brand­kas­se konn­te 1999 eine Auf­la­ge von 20.000 Exem­pla­ren des ers­ten zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Ver­kehrs­er­zie­hung ver­öf­fent­licht wer­den. Auf­grund des Erfolgs wur­den bis heu­te fast 90.000 Mal­bü­cher verteilt.

Fritz Filap­per als Syn­onym für Verkehrssicherheit

Fritz Filap­per ist mitt­ler­wei­le ein Syn­onym für Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit in Ost­fries­land. Kin­der ler­nen spie­le­risch, wie man sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr ver­hält. Neue Geschich­ten, wie das rich­ti­ge Ver­hal­ten an Bahn­über­gän­gen und Bus­hal­te­stel­len, wer­den stän­dig inte­griert, um den sich ver­än­dern­den Bedürf­nis­sen der Kin­der gerecht zu werden.

Ansprech­part­ner und wei­te­re Informationen

Bei Bedarf kön­nen sich Schu­len und Kin­der­gär­ten an ihre ört­li­che Ver­kehrs­wacht wenden:

Hajo Reer­s­he­mi­us betont abschlie­ßend: „Als Ver­kehrs­wach­ten bedan­ken wir uns herz­lich bei den Her­aus­ge­bern für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung. Wir hof­fen, mit den neu­en Mal- und Lese­bü­chern Anrei­ze für die Mobi­li­täts­er­zie­hung zu schaf­fen und die Unfall­zah­len zu redu­zie­ren. Das Mal­buch kann dazu ein Bau­stein sein, aber mit­ma­chen muss letzt­end­lich jeder Verkehrsteilnehmende!“

Kon­kre­te Tipps für das Ver­hal­ten von und mit Kin­dern im Straßenverkehr

Kin­der sind im Stra­ßen­ver­kehr beson­ders gefähr­det, weil:

  • sie bis zum Alter von etwa 10 bis 12 Jah­ren noch ein ein­ge­schränk­tes Blick­feld haben und Fahr­zeu­ge, die sich ihnen von der Sei­te nähern, spä­ter bemer­ken als Erwachsene.
  • sie Geräu­sche nicht exakt ver­or­ten kön­nen und daher nicht recht­zei­tig bemer­ken, aus wel­cher Rich­tung ein Ret­tungs­fahr­zeug kommt.
  • sie auf­grund ihrer Kör­per­grö­ße oft­mals über par­ken­de Autos und ande­re Hin­der­nis­se nicht hin­weg­se­hen können.
  • sie Gefah­ren oft­mals nicht oder nur unzu­rei­chend ein­schät­zen können.
  • sie frü­hes­tens ab dem Grund­schul­al­ter Geschwin­dig­kei­ten abschät­zen können.
  • sie nicht meh­re­re Aspek­te gleich­zei­tig erfas­sen und in kom­ple­xen Situa­tio­nen schnell über­for­dert sind.
  • sie einen star­ken Bewe­gungs­drang haben und des­halb unver­mit­telt auf die Fahr­bahn laufen.
  • sie beim Lau­fen oft­mals nicht nach links und rechts sehen und nicht so gut abrupt abstop­pen können.
  • sie impul­siv sind und sich in vie­len Situa­tio­nen nicht ver­nünf­tig verhalten.
  • sie auf­grund ihrer gerin­gen Kör­per­grö­ße von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern häu­fig spät wahr­ge­nom­men werden.

Emp­feh­lun­gen für Eltern und Autofahrer

Eltern:

  • Begin­nen Sie früh mit der Verkehrserziehung.
  • Üben Sie das Ver­hal­ten am Fahrbahnrand.
  • Sei­en Sie ein Vor­bild und leben kor­rek­tes Ver­hal­ten vor.
  • Trai­nie­ren Sie gemein­sam den Kin­der­gar­ten- und Schulweg.
  • Sichern Sie Ihr Kind im Auto rich­tig in Kindersitzen.
  • Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind einen Helm und reflek­tie­ren­de Klei­dung trägt.

Auto­fah­rer:

  • Redu­zie­ren Sie das Tem­po und sei­en Sie bremsbereit.
  • Rech­nen Sie mit unbe­re­chen­ba­rem Ver­hal­ten, beson­ders vor Ihrem Fahrzeug.
  • Sei­en Sie an Schu­len, Kin­der­gär­ten, Spiel­plät­zen, Zebra­strei­fen und Bus­hal­te­stel­len beson­ders vor­sich­tig, auch wenn Sie zunächst kei­ne Kin­der sehen.

Die­se Maß­nah­men und das Enga­ge­ment der Ver­kehrs­wach­ten tra­gen dazu bei, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zu erhö­hen und die platt­deut­sche Spra­che zu fördern.


 

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Sai­son­start am Ems­sperr­werk Gan­der­sum für Besucher

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Tech­nik haut­nah erle­ben: Sai­son­start am Ems­sperr­werk Gandersum

Es ist eines der impo­san­tes­ten Was­ser­bau­wer­ke Euro­pas und ein wah­rer Besu­cher­ma­gnet in der Regi­on: Das Ems­sperr­werk bei Gan­der­sum steht kurz vor dem Start in die neue Füh­rungs­sai­son. Pünkt­lich zum Früh­jahr haben sich die Gäs­te­füh­re­rin­nen und Gäs­te­füh­rer inten­siv vor­be­rei­tet, um Besu­chern auch in die­sem Jahr wie­der span­nen­de Ein­bli­cke in die Küs­ten­schutz-Tech­nik zu geben.

Hin­ter den Kulis­sen herrscht bereits geschäf­ti­ges Trei­ben. Bei der jähr­li­chen Auf­takt­be­spre­chung kamen das Team der Gäs­te­füh­rung, Ver­tre­ter der Tou­ris­tik GmbH „Süd­li­ches Ost­fries­land“ und Exper­ten des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) zusam­men. Neben fach­li­chen Updates zu geplan­ten Pro­jek­ten für die Jah­re 2025 und 2026 stan­den auch Sicher­heits­schu­lun­gen in den Berei­chen Brand­schutz und Ers­te Hil­fe auf dem Programm.

Ein Publi­kums­ma­gnet mit beein­dru­cken­den Zahlen

Die Fas­zi­na­ti­on für das Bau­werk ist unge­bro­chen. Allein im ver­gan­ge­nen Jahr besuch­ten 2.773 Per­so­nen in 121 Grup­pen das Sperr­werk. „Der Zuspruch zeigt, welch hohes Inter­es­se das Bau­werk auch nach vie­len Jah­ren noch genießt“, betont Insa Wut­sch­ke, Geschäfts­füh­re­rin der Tou­ris­tik GmbH.

Ein Blick in die Sta­tis­tik ver­deut­licht die Dimen­sio­nen: Seit dem Beginn der Füh­run­gen im Jahr 2001 – damals noch wäh­rend der Bau­pha­se – wur­den ins­ge­samt 5.825 Grup­pen mit stol­zen 161.709 Besu­che­rin­nen und Besu­chern über das Gelän­de geführt. Die lang­jäh­ri­ge Koope­ra­ti­on mit dem NLWKN bil­det dabei das Fun­da­ment für die­sen Erfolg.

Öffent­li­che Füh­run­gen: Jeden Sams­tag ohne Anmeldung

Für alle, die das Sperr­werk ein­mal aus nächs­ter Nähe erle­ben möch­ten, gibt es gute Nach­rich­ten: Die ers­te öffent­li­che Füh­rung der Sai­son fin­det am 9. Mai 2026 statt.

  • Wann: Ab dem 9. Mai bis zum 31. Okto­ber, immer sams­tags um 15:00 Uhr.

  • Anmel­dung: Für die Sams­tags-Ter­mi­ne ist kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich – ide­al für Kurz­ent­schlos­se­ne und Ausflügler.

  • Grup­pen: Indi­vi­du­el­le Grup­pen­füh­run­gen kön­nen nach vor­he­ri­ger Abspra­che jeder­zeit ganz­jäh­rig gebucht werden.

Wer also erfah­ren möch­te, wie das Sperr­werk bei Sturm­flu­ten die Regi­on schützt oder wie die rie­si­gen Ver­schluss­ein­rich­tun­gen funk­tio­nie­ren, soll­te sich die Sams­ta­ge im Kalen­der markieren.

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Gesund­heits­kon­fe­renz im Land­kreis Leer gegen Einsamkeit

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Ein Ort des Mit­ein­an­ders: Der Klei­ne Cam­pus in Wes­t­ov­er­le­din­gen prä­sen­tiert sich auf der Gesund­heits­kon­fe­renz als eines der regio­na­len Pra­xis­bei­spie­le, die erfolg­reich Begeg­nun­gen schaf­fen und den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt stär­ken. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Ein­sam­keit gemein­sam begeg­nen: Gesund­heits­kon­fe­renz im Land­kreis Leer öff­net Türen für alle

Ein­sam­keit ist längst kein blo­ßes Rand­phä­no­men mehr, son­dern eine gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung mit weit­rei­chen­den Fol­gen für die kör­per­li­che und psy­chi­sche Gesund­heit. Um die­ses The­ma in den Fokus zu rücken, lädt der Land­kreis Leer am Mitt­woch, den 6. Mai 2026, zur dies­jäh­ri­gen Gesund­heits­kon­fe­renz unter dem Mot­to „Begeg­nun­gen statt Ein­sam­keit – Gesund­heit stär­ken“ ein.

Das Beson­de­re in die­sem Jahr: Die Kon­fe­renz bricht mit alten Tra­di­tio­nen. Erst­mals sind nicht nur Fach­leu­te ange­spro­chen, son­dern aus­drück­lich auch alle inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Das Ziel ist klar for­mu­liert: Wis­sen soll nicht hin­ter ver­schlos­se­nen Türen blei­ben, son­dern dort ankom­men, wo es gebraucht wird – mit­ten in der Gesellschaft.

Wis­sen­schaft­li­che Ein­bli­cke und regio­na­le Fakten

Von 15 bis 19 Uhr ver­wan­delt sich das Spar­kas­sen­Fo­rum der Spar­kas­se Leer­Witt­mund in einen Ort des Aus­tauschs. Hoch­ka­rä­ti­ge Refe­ren­tin­nen beleuch­ten das The­ma aus ver­schie­de­nen Blickwinkeln:

  • Prof. Dr. Susan­ne Bücker von der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke wird ver­deut­li­chen, war­um Ein­sam­keit weit über ein trau­ri­ges Gefühl hin­aus­geht und wie mas­siv die Aus­wir­kun­gen auf den mensch­li­chen Orga­nis­mus sein können.

  • Prof. Dr. Jut­ta Lin­dert von der Hoch­schu­le Emden/Leer bringt das The­ma in die Hei­mat. Sie prä­sen­tiert ers­te Ergeb­nis­se ihrer aktu­el­len Stu­die über das Leben, das Allein­sein und die Gesund­heit direkt hier in Ostfriesland.

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Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey beglei­tet Sie mit fri­schem Obst und Gemü­se sowie einem indi­vi­du­el­len Basen­fas­ten-Pro­gramm bei Ihrem per­sön­li­chen Früh­jahrs­putz von innen.

Pra­xis­bei­spie­le: Wo Begeg­nung bereits gelingt

Theo­rie ist wich­tig, doch die Pra­xis macht den Unter­schied. Im zwei­ten Teil der Kon­fe­renz stel­len sich erfolg­rei­che Pro­jek­te aus der Regi­on vor, die bereits heu­te aktiv gegen Iso­la­ti­on ankämp­fen. Mit dabei sind unter anderem:

  • Die Upka­mer aus Uplengen

  • Das Fami­li­en­zen­trum Bunde

  • Der Klei­ne Cam­pus in Westoverledingen

  • Das Haus Herr­mann

  • Das Bür­ger­haus Jemgum

Die­se Akteu­re zei­gen auf, wie Orte der Teil­ha­be und des Mit­ein­an­ders geschaf­fen wer­den kön­nen und bie­ten Inspi­ra­ti­on für neue, loka­le Vernetzungen.

Anmel­dung und Details

Die Ver­an­stal­tung bie­tet Platz für ins­ge­samt 120 Teil­neh­men­de. Da die Plät­ze begrenzt sind, wird eine früh­zei­ti­ge Anmel­dung emp­foh­len. Die Kon­fe­renz bie­tet eine idea­le Platt­form für Fach­kräf­te, ehren­amt­lich Enga­gier­te und Pri­vat­per­so­nen, um Impul­se zu sam­meln und wich­ti­ge Kon­tak­te zu knüpfen.

Gemein­sam lässt sich ein Netz­werk span­nen, das dafür sorgt, dass im Land­kreis Leer nie­mand mit sei­nen Sor­gen allein gelas­sen wird.

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Aktiv im Grü­nen: Nor­dic-Wal­king-Treff im Leera­ner Julianenpark

Der Julia­nen­park in Leer ver­wan­delt sich jeden Mitt­woch in einen Treff­punkt für alle, die Gesund­heit und Natur mit­ein­an­der ver­bin­den möch­ten. Unter der Lei­tung von Astrid Frey, Heil­prak­ti­ke­rin aus Ihr­ho­ve, hat sich dort eine dyna­mi­sche Grup­pe eta­bliert, die seit Okto­ber 2025 gemein­sam sport­lich aktiv ist.

Gemein­schaft und Fit­ness im Fokus

Das wöchent­li­che Ange­bot rich­tet sich an Men­schen jeder Fit­ness­stu­fe. Ob Anfän­ger, die die rich­ti­ge Tech­nik erst erler­nen möch­ten, oder Fort­ge­schrit­te­ne, die die Bewe­gung an der fri­schen Luft schät­zen – das Ziel ist das gemein­sa­me Erle­ben. Beson­ders fle­xi­bel: Wer kei­ne Nor­dic-Wal­king-Stö­cke besitzt oder lie­ber ohne trai­nie­ren möch­te, ist eben­so herz­lich willkommen.

Die Eck­da­ten des Treffs:

  • Wann: Jeden Mitt­woch um 14:00 Uhr

  • Treff­punkt: Park­platz bei Bur­ger King, Leer (direkt am Julianenpark)

  • Teil­nah­me: Kos­ten­frei und ohne Vor­be­din­gun­gen möglich

  • Ein­stieg: Jeder­zeit möglich

Bewe­gung als Gesundheitsvorsorge

Astrid Frey legt Wert dar­auf, dass neben dem sport­li­chen Aspekt auch der sozia­le Aus­tausch nicht zu kurz kommt. In der ent­spann­ten Atmo­sphä­re der Park­an­la­ge las­sen sich unkom­pli­ziert neue Kon­tak­te knüp­fen, wäh­rend man gleich­zei­tig etwas für das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem und die Mus­ku­la­tur tut. Gera­de das aktu­el­le Früh­lings­wet­ter bie­tet die per­fek­te Gele­gen­heit, tief durch­zu­at­men und neue Ener­gie zu tanken.

Kon­takt und Information

Inter­es­sier­te kön­nen sich für wei­te­re Details oder eine Anmel­dung direkt an die Natur­heil­pra­xis wenden:

 

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen Tele­fon: 04955 9899844 oder 0152 51838740 E‑Mail: info@astridfrey.de

Nut­zen Sie die Chan­ce, gemein­sam mit Gleich­ge­sinn­ten aktiv zu wer­den und die grü­ne Oase Leers auf sport­li­che Wei­se zu entdecken.

Nor­dic-Wal­king-Treff im Leera­ner Julianenpark

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Modell „Prinz Hein­rich“ berei­chert Rat­haus in Leer

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Freu­de über die Leih­ga­be (v.l.): Ger­hard Steen­husen, Wer­ner Fischer, Micha­el Grün­schluss, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Klaus Coll­rep, Wal­ter Brück­mann und Grit Fokken.

Detail­ver­lieb­tes Hand­werk: „Prinz Heinrich“-Modell berei­chert das Leera­ner Rathaus

Das his­to­ri­sche Rat­haus in Leer ist um eine Attrak­ti­on rei­cher. Im Foy­er des Gebäu­des zieht seit Kur­zem ein detail­ge­treu­es Modell des legen­dä­ren Dampf­schiffs „Prinz Hein­rich“ die Bli­cke auf sich. Das beein­dru­cken­de Werk im Maß­stab $1:15$ wur­de der Stadt vom Modell­bau­club (MBC) Moorm­er­land als Dau­er­leih­ga­be überlassen.

Ein Meis­ter­werk aus Kiefernholz

Erbaut wur­de das „klei­ne Schmuck­stück“ von Wer­ner Fischer, der bereits seit sei­ner Kind­heit eine Lei­den­schaft für den Modell­schiff­bau hegt. In mona­te­lan­ger, prä­zi­ser Hand­ar­beit und auf Grund­la­ge von Ori­gi­nal­plä­nen ent­stand eine Replik, die dem gro­ßen Vor­bild in nichts nach­steht. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist dabei die Mate­ri­al­wahl: Das Modell besteht fast voll­stän­dig aus hoch­wer­ti­gem Kiefernholz.

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Im Rah­men eines fei­er­li­chen Tee-Emp­fangs drück­ten Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Grit Fok­ken, Lei­te­rin des Fach­diens­tes Kul­tur, ihren Dank gegen­über den Ver­eins­mit­glie­dern Micha­el Grün­schloss, Wer­ner Fischer und Ger­hard Steen­husen aus. Auch Klaus Coll­rep und Wal­ter Brück­mann vom Ver­ein „Prinz Hein­rich“ zeig­ten sich tief beein­druckt von der hand­werk­li­chen Fines­se und zoll­ten dem Erbau­er gro­ßen Respekt.

Neu­er Glanz für die „Wil­hel­mi­ne“

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Stadt und den Modell­bau­ern trug noch wei­te­re Früch­te: Das Trio nahm sich zusätz­lich der „Wil­hel­mi­ne“ an. Das Modell­schiff, das über Jahr­zehn­te den Flur des Rat­hau­ses zier­te, wur­de über meh­re­re Mona­te hin­weg auf­wen­dig restau­riert und gerei­nigt. Als Aner­ken­nung für die­se „Arbeit von wah­ren Pro­fis“ erhielt die „Wil­hel­mi­ne“ nun einen Ehren­platz direkt im Büro des Bürgermeisters.

Besich­ti­gung im his­to­ri­schen Ambiente

Die „Prinz Hein­rich“ hat ihren fes­ten Platz in einer Vitri­ne im Foy­er gefun­den, ein­ge­bet­tet in eine Samm­lung bedeu­ten­der Expo­na­te zur Stadt­ge­schich­te. Inter­es­sier­te Bür­ger und Besu­cher kön­nen das Modell ab sofort wäh­rend der regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten des Rat­hau­ses besichtigen.


 

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Sach­be­schä­di­gung und Van­da­lis­mus – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 19.04.2026     2x Sach­be­schä­di­gung an Pkw mit Zeugensuche++Vandalismus an Schutz­hüt­te mit Zeugensuche++2...

Wirtschaft

1.000-Euro-Prämie belas­tet Mit­tel­stand zunehmend

Jörg Dittrich, Prä­si­dent des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks (ZDH) Foto: ZDH/Henning Schacht Belas­tungs­pro­be für den Mit­tel­stand: Die 1.000-Euro-Prämie als poli­ti­sche...

Blaulicht

Ein­bruch, Fest­nah­me und Brand – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 18.04.2026     Ein­bruch in Gara­ge mit Zeugenaufruf++Festnahme nach Kontrolle++Heckenbrand++ Ost­rhau­der­fehn — Ein­bruch...

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Stadt­ra­deln Hesel: Vier Tage Rad­frei­zeit für Kin­der und Jugend­li­che ins Rheiderland

Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas. Stadt­ra­deln 2026:...

Lokal

Samt­ge­mein­de Hesel star­tet mit gro­ßem Pro­gramm ins Stadtradeln

Regel­mä­ßi­ge Ange­bo­te: Wer die sport­li­che Rou­ti­ne sucht, kann mon­tags bis frei­tags an den Fei­er­abend­tou­ren der Fahr­rad­grup­pe des SV Holt­land teil­neh­men...

Lokal

B70 Papen­bur­ger Stra­ße: Halb­sei­ti­ge Sper­rung star­tet am 22. April

Ver­kehrs­be­hörd­li­che Maß­nah­me: B70 – Papen­bur­ger Straße Update zur Wie­der­auf­nah­me der halb­sei­ti­gen Sperrung Die ursprüng­lich für Mon­tag ange­kün­dig­te Wie­der­auf­nah­me der halb­sei­ti­gen...

Lokal

Stadt­ra­deln in Leer: Prei­se mit Kli­ma-Talern sichern

Stadt­ra­deln in Leer: Mit Kli­ma-Talern attrak­ti­ve Prei­se gewinnen Im Rah­men des Stadt­ra­delns vom 3. bis 23. Mai star­tet die Stadt...

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Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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