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25 Jah­re „Fritz Filap­per“: Mal­buch zur Ver­kehrs­er­zie­hung fei­ert Jubi­lä­um mit 8.500 neu­en Exem­pla­ren für Ostfriesland

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Die Vor­sit­zen­den aller ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Fritz Filap­per-Mal­bü­cher. Über­ge­ben wur­den Sie sei­tens des Ver­eins Oost­frees­ke­taal, des Platt­düütskbü­ros und der Brand­kas­se in Gegen­wart der Autorin und des Mit­au­tors Bri­git­te und Heinz Klee­mann (4. und 6. von rechts)

Mal­buch „Fritz Filap­per“ fei­ert 25. Geburtstag

8.500 Mal­bü­cher für ost­frie­si­sche Verkehrswachten

Eine der gro­ßen Erfolgs­ge­schich­ten der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se wird fort­ge­setzt: Die über­ar­bei­te­te ach­te Auf­la­ge des 1999 erschie­ne­nen zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Mobi­li­täts­er­zie­hung „Fritz Filap­per“ wur­de ver­öf­fent­licht. Zum 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­um erhiel­ten alle fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten 8.500 Arbeits­hef­te im Wert von rund 6.500 Euro. Die­se Mal­bü­cher sind für Kin­der in Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len gedacht und haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren knapp 90.000 Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr gehol­fen – auf Hoch- und Plattdeutsch.

Ein bedeu­ten­des Jubiläum

Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert: „Ziel des Mal- und Lese­bu­ches ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Stra­ßen­ver­kehr. Unse­re Auf­ga­be ist es, die siche­re Teil­nah­me der Kin­der am Stra­ßen­ver­kehr trotz der zuneh­men­den Stress­fak­to­ren zu ermög­li­chen. Wir sind stolz dar­auf, dass wir mit der neu­en Auf­la­ge wei­ter­hin dazu bei­tra­gen kön­nen. Beson­ders freut es uns, dass wir von Nach­bar-Ver­kehrs­wach­ten und ‑Schul­lei­tun­gen um die­sen Schatz benei­det wer­den. Ein paar der Mal­bü­cher wur­den sogar exportiert!“

Unfall­prä­ven­ti­on und Sprachförderung

„Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel,“ ergänzt Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se. „Unser Ziel ist es, Unfäl­le und damit ein­her­ge­hen­de Ver­let­zun­gen oder Schlim­me­res zu ver­mei­den. Kin­der glau­ben oft: ‚Wenn ich das Auto sehe, sieht das Auto mich auch!‘ – so ein­fach ist das lei­der nicht. Bis heu­te haben fast 90.000 Kin­der Fritz Filap­per und sei­ne Tipps ken­nen­ge­lernt. Wenn wir dabei auch noch die Zwei­spra­chig­keit unse­rer Kin­der för­dern kön­nen, haben wir viel erreicht. Die um 20 % gesun­ke­nen Unfall­zah­len der letz­ten zehn Jah­re bestä­ti­gen unser Enga­ge­ment. Ich dan­ke der Ver­kehrs­wacht für ihre groß­ar­ti­ge, ehren­amt­li­che Arbeit!“

Posi­ti­ve Ent­wick­lung der Unfallzahlen

Hans-Gün­ter Jel­ting, Ers­ter Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Leer, fügt hin­zu: „Die Anzahl der Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land mit Kin­dern bis 14 Jah­re sinkt tat­säch­lich: 2014 kam es zu 212 Unfäl­len, 2018 zu 194 und 2023 noch zu 170 Unfäl­len. Von die­sen wur­den 27, 21 bzw. 13 Kin­der schwer ver­letzt, und in 2018 und 2023 starb je ein Kind. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Dabei brau­chen sie die Hil­fe der Eltern, der Lehr­kräf­te und aller Verkehrsteilnehmenden.“

Zwei­spra­chi­ge Erzie­hung als Herzensangelegenheit

„Die Bedeu­tung der zwei­spra­chi­gen Erzie­hung nach dem Mot­to ‚je frü­her, des­to bes­ser‘ ist für uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit“, infor­miert Hans Free­se, Vor­sit­zen­der des Ver­eins Oost­frees­ke Taal. „Den Begriff ‚Filap­per‘ kann man sowohl mit dem ver­nied­lich­ten mit­tel­hoch­deut­schen ‚fîlen‘ (für put­zen, strei­chen) als auch mit dem alt­frie­si­schen ‚fila‘ (für schla­gen, schwin­gen, strei­chen) erklä­ren. Das ‚-lap­per‘ könn­te zu ‚lap­pen‘ (schla­gen, z. B. mit den Flü­geln) gehö­ren. Das Han­deln des Tie­res benennt somit das Tier, das schwin­gend und flü­gel­schla­gend umherfliegt.“

Unter­stüt­zung für Lehrkräfte

Griet­je Kamm­ler, Lei­te­rin des Platt­düütskbü­ros der Ost­frie­si­schen Land­schaft, ergänzt: „Ober­fläch­lich betrach­tet, ist die­ses Büch­lein für vie­le viel­leicht ein­fach nur ein Mal­buch. Aber die­ses Buch hat es in sich. Gera­de für nicht Platt­deutsch-spre­chen­de Lehr­kräf­te ist es her­vor­ra­gend geeig­net, die platt­deut­sche Spra­che zusätz­lich zum Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr näher zu brin­gen. Je nach Ein­satz kön­nen die Geschich­ten ‚nur vor­ge­le­sen‘ oder das Malen ‚beglei­tet‘ werden.“

Die Ver­tre­ter von Bun­des­wehr, Poli­zei, Ver­kehr­si­cher­heits­fo­rum und Brand­kas­se haben mit Bri­git­te Klee­mann das neue Mal­buch „Fritz Filap­per“ auf den Weg gebracht.

 


Der Hin­ter­grund

Im Jahr 1998 hat­te die Ver­kehrs­wacht Aurich die Idee, ein Ver­kehrs­si­cher­heits-Mal­buch für ost­frie­si­sche Kin­der­gar­ten- und Grund­schul­kin­der zu pro­du­zie­ren. Bis dahin gab es nur klei­ne­re Mal­bü­cher mit viel Wer­bung und ohne regio­na­len Bezug. Die Auricher Logo­pä­din Bri­git­te Klee­mann setz­te die­se Idee um und brach­te den Schmet­ter­ling „Filap­per“ auf die Welt. Sie ent­warf Figu­ren, die Kin­dern wie Pau­la und Nils über Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr auf­klä­ren. Mit 11 illus­trier­ten Geschich­ten deckt das Mal­buch ver­schie­de­ne Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ab, ein­schließ­lich der wich­ti­gen „Sicht­bar­keit bringt Sicherheit“-Thematik, dar­ge­stellt durch Pau­la in einer Warnweste.

Über­set­zung und Erfolg

Heinz Klee­mann, ehe­ma­li­ger Lei­ter der Bun­des­wehr­fahr­schu­le in der Blü­cher-Kaser­ne und Mit­glied der Ver­kehrs­wacht Aurich, über­setz­te die Geschich­ten ins Platt­deut­sche mit Unter­stüt­zung von Ger­not de Vries und dem Platt­düütskbü­ro der Ost­frie­si­schen Land­schaft. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Brand­kas­se konn­te 1999 eine Auf­la­ge von 20.000 Exem­pla­ren des ers­ten zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Ver­kehrs­er­zie­hung ver­öf­fent­licht wer­den. Auf­grund des Erfolgs wur­den bis heu­te fast 90.000 Mal­bü­cher verteilt.

Fritz Filap­per als Syn­onym für Verkehrssicherheit

Fritz Filap­per ist mitt­ler­wei­le ein Syn­onym für Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit in Ost­fries­land. Kin­der ler­nen spie­le­risch, wie man sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr ver­hält. Neue Geschich­ten, wie das rich­ti­ge Ver­hal­ten an Bahn­über­gän­gen und Bus­hal­te­stel­len, wer­den stän­dig inte­griert, um den sich ver­än­dern­den Bedürf­nis­sen der Kin­der gerecht zu werden.

Ansprech­part­ner und wei­te­re Informationen

Bei Bedarf kön­nen sich Schu­len und Kin­der­gär­ten an ihre ört­li­che Ver­kehrs­wacht wenden:

Hajo Reer­s­he­mi­us betont abschlie­ßend: „Als Ver­kehrs­wach­ten bedan­ken wir uns herz­lich bei den Her­aus­ge­bern für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung. Wir hof­fen, mit den neu­en Mal- und Lese­bü­chern Anrei­ze für die Mobi­li­täts­er­zie­hung zu schaf­fen und die Unfall­zah­len zu redu­zie­ren. Das Mal­buch kann dazu ein Bau­stein sein, aber mit­ma­chen muss letzt­end­lich jeder Verkehrsteilnehmende!“

Kon­kre­te Tipps für das Ver­hal­ten von und mit Kin­dern im Straßenverkehr

Kin­der sind im Stra­ßen­ver­kehr beson­ders gefähr­det, weil:

  • sie bis zum Alter von etwa 10 bis 12 Jah­ren noch ein ein­ge­schränk­tes Blick­feld haben und Fahr­zeu­ge, die sich ihnen von der Sei­te nähern, spä­ter bemer­ken als Erwachsene.
  • sie Geräu­sche nicht exakt ver­or­ten kön­nen und daher nicht recht­zei­tig bemer­ken, aus wel­cher Rich­tung ein Ret­tungs­fahr­zeug kommt.
  • sie auf­grund ihrer Kör­per­grö­ße oft­mals über par­ken­de Autos und ande­re Hin­der­nis­se nicht hin­weg­se­hen können.
  • sie Gefah­ren oft­mals nicht oder nur unzu­rei­chend ein­schät­zen können.
  • sie frü­hes­tens ab dem Grund­schul­al­ter Geschwin­dig­kei­ten abschät­zen können.
  • sie nicht meh­re­re Aspek­te gleich­zei­tig erfas­sen und in kom­ple­xen Situa­tio­nen schnell über­for­dert sind.
  • sie einen star­ken Bewe­gungs­drang haben und des­halb unver­mit­telt auf die Fahr­bahn laufen.
  • sie beim Lau­fen oft­mals nicht nach links und rechts sehen und nicht so gut abrupt abstop­pen können.
  • sie impul­siv sind und sich in vie­len Situa­tio­nen nicht ver­nünf­tig verhalten.
  • sie auf­grund ihrer gerin­gen Kör­per­grö­ße von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern häu­fig spät wahr­ge­nom­men werden.

Emp­feh­lun­gen für Eltern und Autofahrer

Eltern:

  • Begin­nen Sie früh mit der Verkehrserziehung.
  • Üben Sie das Ver­hal­ten am Fahrbahnrand.
  • Sei­en Sie ein Vor­bild und leben kor­rek­tes Ver­hal­ten vor.
  • Trai­nie­ren Sie gemein­sam den Kin­der­gar­ten- und Schulweg.
  • Sichern Sie Ihr Kind im Auto rich­tig in Kindersitzen.
  • Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind einen Helm und reflek­tie­ren­de Klei­dung trägt.

Auto­fah­rer:

  • Redu­zie­ren Sie das Tem­po und sei­en Sie bremsbereit.
  • Rech­nen Sie mit unbe­re­chen­ba­rem Ver­hal­ten, beson­ders vor Ihrem Fahrzeug.
  • Sei­en Sie an Schu­len, Kin­der­gär­ten, Spiel­plät­zen, Zebra­strei­fen und Bus­hal­te­stel­len beson­ders vor­sich­tig, auch wenn Sie zunächst kei­ne Kin­der sehen.

Die­se Maß­nah­men und das Enga­ge­ment der Ver­kehrs­wach­ten tra­gen dazu bei, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zu erhö­hen und die platt­deut­sche Spra­che zu fördern.


 

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Ost­fries­land: Wie Bus, Bahn, E‑Schifffahrt und Digi­ta­li­sie­rung unse­re Regi­on ver­net­zen sollen

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Mit Dr. Danie­la Bra­vin (4. von rechts), Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“, dis­ku­tier­te der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land jüngst in Witt­mund die Idee und Kon­zep­ti­on des Mas­ter­plans. Foto: CDU Ostfriesland

CDU Ost­fries­land unter­stützt „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halbinsel“

Wittmund/Ostfriesland. Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land hat sich im Rah­men einer Vor­stands­sit­zung in Witt­mund ein­ge­hend mit der Zukunft der Mobi­li­tät in der Regi­on befasst. Frau Dr. Danie­la Bra­vin, Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve, stell­te dabei die Kern­in­hal­te des „Mas­ter­plans Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“ vor. Der CDU-Bezirks­vor­stand sprach sich im Anschluss ein­stim­mig für die aus­drück­li­che Unter­stüt­zung der über­re­gio­na­len Initia­ti­ve aus.

Ziel des Mas­ter­plans ist die Ent­wick­lung eines land­kreis­über­grei­fen­den, zukunfts­fä­hi­gen Mobi­li­täts­kon­zepts für die gesam­te Ost­frie­si­sche Halb­in­sel – umfas­send die Land­krei­se Aurich, Fries­land, Leer und Witt­mund sowie die kreis­frei­en Städ­te Emden und Wil­helms­ha­ven.

„Für die Lebens­qua­li­tät unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die Stär­ke unse­res Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­stand­or­tes brau­chen wir moderns­te, ver­läss­li­che und ver­netz­te Mobi­li­täts­an­ge­bo­te“, betont der CDU-Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL. „Der Ansatz, Ver­keh­re regio­nal abzu­stim­men, Bar­rie­ren abzu­bau­en und inno­va­ti­ve Lösun­gen von der Schie­ne bis hin zu neu­en E‑Mobilitätsformen auf den Weg zu brin­gen, weist genau in die rich­ti­ge Richtung.“

Wesent­li­che Bau­stei­ne für eine nach­hal­ti­ge Verkehrswende

Der Mas­ter­plan ver­knüpft zen­tra­le Hand­lungs­fel­der, um die Regi­on zukunfts­si­cher aufzustellen:

  • Bes­se­re Ver­net­zung und Stär­kung des ÖPNV/SPNV: Zwei­glei­si­ger Aus­bau und Stre­cken­re­ak­ti­vie­run­gen im Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr sowie opti­mier­te Tak­tun­gen und Barrierefreiheit.

  • Insel­an­bin­dung und Tou­ris­mus: Nach­hal­ti­ge Erreich­bar­keit der Ost­frie­si­schen Inseln, unter ande­rem durch die Inte­gra­ti­on von E‑Schifffahrt und E‑Flugverkehr.

  • Zukunfts­tech­no­lo­gien und Digi­ta­li­sie­rung: Aus­bau von Shared- und E‑Mobility, auto­no­men Ver­keh­ren sowie die Ent­wick­lung einer digi­ta­len Gäs­te­kar­te und per­so­na­li­sier­ter Routenplanung.

  • Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät: Ver­stärk­te Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien vor Ort – auch mit Blick auf das Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – und das Erschlie­ßen neu­er Frei­räu­me in den Kommunen.

Brei­ter Betei­li­gungs­an­satz über Kom­mu­nal­gren­zen hinweg

Beson­ders posi­tiv bewer­tet der CDU-Bezirks­ver­band den brei­ten Betei­li­gungs­an­satz: Der Mas­ter­plan wird über alle Kreis- und Kom­mu­nal­gren­zen hin­weg im Dia­log zwi­schen Bevöl­ke­rung, Ver­wal­tung, Wirt­schaft, Hoch­schu­len und den poli­ti­schen Gre­mi­en vor Ort erarbeitet.

„Wir ste­hen vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, die nicht an Gemein­de­gren­zen Halt machen. Der Mas­ter­plan Mobi­li­tät bie­tet die Chan­ce, Kräf­te zu bün­deln und kon­kre­te Mach­bar­keits­stu­di­en auf den Weg zu brin­gen. Die­sen Pro­zess wer­den wir als CDU Ost­fries­land auf allen poli­tisch rele­van­ten Ebe­nen tat­kräf­tig beglei­ten“, sichert Ulf Thie­le zu.

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Schnel­lig­keits­wett­be­werb in Hol­thusen: Wymeer-Boen sichert sich knapp den Sieg vor Weener

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Span­nen­der Wett­kampf in Hol­thusen: Wymeer-Boen und Wee­ner sie­gen beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb der Rhei­der­län­der Feuerwehren

Hol­thusen. Pre­cis­i­on, Tem­po und geleb­ter Team­geist: Am Frei­tag­abend, dem 7. August 2026, ver­sam­mel­ten sich die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus dem Rhei­der­land auf dem Wett­kampf­platz am Ende der Lan­gen Stra­ße in Hol­thusen. Anlass war der tra­di­tio­nel­le Schnel­lig­keits­wett­be­werb, zu dem die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Hol­thusen als Gast­ge­ber­ein­heit ein­ge­la­den hat­te. In einem packen­den und kame­rad­schaft­li­chen Kräf­te­mes­sen sicher­ten sich die Akti­ven aus Wymeer-Boen sowie der Nach­wuchs aus Wee­ner die begehr­ten ers­ten Plätze.

Mensch und Tech­nik im Zusam­men­spiel: Der Ablauf des Löschangriffs

Ins­ge­samt tra­ten sechs akti­ve Orts­feu­er­wehr-Grup­pen und fünf Jugend­feu­er­wehr­mach­schaf­ten gegen­ein­an­der an. Unter der fach­kun­di­gen und fai­ren Wer­tung des stell­ver­tre­ten­den Stadt­brand­meis­ters Stef­fen Voß zeig­ten alle Ein­hei­ten durch­weg her­vor­ra­gen­de Leistungen.

Die Auf­ga­be des Wett­be­werbs ist pra­xis­nah und anspruchs­voll zugleich: Es gilt, in mög­lichst kur­zer Zeit und abso­lut feh­ler­frei einen voll­stän­di­gen Lösch­an­griff auf­zu­bau­en. Jeder Hand­griff muss sitzen:

  1. Das Kup­peln von vier Sau­g­län­gen zur Wasserentnahme.

  2. Das Her­stel­len der erfor­der­li­chen Schlauch­ver­bin­dun­gen sowie das Pum­pen von Was­ser aus einem Vorratsbecken.

  3. Der Ziel­an­griff mit drei C‑Schläuchen, bei dem auf­ge­stellt Ziel­ka­nis­ter punkt­ge­nau umge­spritzt wer­den müssen.

Denk­bar knap­per Aus­gang bei den Aktiven

In der Wer­tungs­grup­pe der akti­ven Orts­feu­er­weh­ren ent­wi­ckel­te sich ein hoch­span­nen­des Duell an der Spit­ze. Am Ende ent­schied die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wymeer-Boen das Ren­nen um Hun­derter­se­kun­den für sich: Mit einer Zeit von 72,90 Sekun­den und 427,10 Punk­ten hol­ten sie sich knapp den Tur­nier­sieg vor der Feu­er­wehr Wee­ner (73,23 Sek. / 426,77 Punk­te). Den drit­ten Platz sicher­te sich die Mann­schaft aus Weenermoor.

Bei den Jugend­feu­er­weh­ren domi­nier­te die Nach­wuchs­mann­schaft aus Wee­ner. Mit einer Zeit von 83,40 Sekun­den und 416,60 Punk­ten setz­te sie sich durch und beleg­te sou­ve­rän den 1. Platz vor den Jugend­feu­er­weh­ren aus Ween­er­moor und Jemgum.

Die Ergeb­nis­se im Überblick

Plat­zie­rung Jugendfeuerwehr:

  • 1. Platz: Wee­ner – Zeit: 83,40 sek. | End­punkt­zahl: 416,60

  • 2. Platz: Ween­er­moor – Zeit: 90,60 sek. | End­punkt­zahl: 409,40

  • 3. Platz: Jem­gum – Zeit: 101,58 sek. | End­punkt­zahl: 398,42

  • 4. Platz: Ditz­um – Zeit: 107,67 sek. | End­punkt­zahl: 392,33

  • 5. Platz: Hol­thusen – Zeit: 126,50 sek. | End­punkt­zahl: 373,50

Plat­zie­rung Aktive:

  • 1. Platz: Wymeer-Boen – Zeit: 72,90 sek. | End­punkt­zahl: 427,10

  • 2. Platz: Wee­ner – Zeit: 73,23 sek. | End­punkt­zahl: 426,77

  • 3. Platz: Ween­er­moor – Zeit: 81,14 sek. | End­punkt­zahl: 418,86

  • 4. Platz: Ditz­um – Zeit: 84,80 sek. | End­punkt­zahl: 415,20

  • 5. Platz: Hol­thusen – Zeit: 88,46 sek. | End­punkt­zahl: 411,54

  • 6. Platz: Bun­de – Zeit: 99,80 sek. | End­punkt­zahl: 400,20

Foto: Joa­chim Rand (Pres­se­spre­cher Feu­er­wehr Stadt Wee­ner / Ems)

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Neu­er Hot­spot am Bade­see: Umzug bringt fri­schen Wind für den „Kin­ner­kram“!

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SPD-Rats­frak­ti­on auf Som­mer­tour: Erfolg­rei­cher Neu­start für den „Kin­ner­kram“ am Bade­see Grotegaste

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Im Rah­men ihrer tra­di­tio­nel­len Som­mer­tour mach­te die SPD-Rats­frak­ti­on Wes­t­ov­er­le­din­gen kürz­lich Sta­ti­on am Bade­see in Gro­te­gas­te. Im Mit­tel­punkt des Besuchs stand der neue Stand­ort des Spiel- und Frei­zeit­an­ge­bots „Kin­ner­kram“. Vor Ort infor­mier­ten sich die Rats­mit­glie­der bei dem Betrei­ber­paar Ralf und Mari­on Kast­ner über den Ver­lauf der Bau­ar­bei­ten und den geglück­ten Umzug aus Ihr­ho­ve an den Badesee.

Umset­zung eines lang­jäh­ri­gen Entwicklungskonzepts

Die Umsied­lung des „Kin­ner­krams“ war Teil eines umfas­sen­den Ent­wick­lungs­kon­zepts, das bereits vor eini­gen Jah­ren von der SPD-Rats­frak­ti­on vor­ge­schla­gen wor­den war. Mit dem Neu­start in Gro­te­gas­te konn­te die­ses Teil­pro­jekt nun erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den. Vor­aus­ge­gan­gen waren inten­si­ve poli­ti­sche Bera­tun­gen – die Ent­schei­dun­gen im Gemein­de­rat und den dazu­ge­hö­ri­gen Aus­schüs­sen fie­len wäh­rend des gesam­ten Ver­fah­rens kei­nes­wegs immer ein­mü­tig aus.

„Durch die Umsied­lung des Kin­ner­krams an den Bade­see erge­ben sich neue Chan­cen für die Orts­ent­wick­lung Ihr­ho­ves. Viel­mehr eröff­nen sich aber Chan­cen für den Kin­ner­kram selbst“, erläu­ter­te der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ger­hard Wie­chers in einer Pres­se­mit­tei­lung der Ratsfraktion.

Neue Per­spek­ti­ven für Betrei­ber und Gäste

Der neue Stand­ort bie­tet direk­te Sicht und Zugang zum Bade­see. Dadurch erhält das Betrei­ber­paar die Mög­lich­keit, das gan­ze Jahr über von den Tou­ris­ten und Nah­erho­lungs­su­chen­den am Bade­see zu pro­fi­tie­ren. Durch die neu ange­glie­der­te Gas­tro­no­mie hat sich der „Kin­ner­kram“ zu einem gemüt­li­chen Treff­punkt für Jung und Alt ent­wi­ckelt, der zum Ver­wei­len einlädt.

Ralf und Mari­on Kast­ner berich­te­ten den Gäs­ten von einem gelun­ge­nen Start am neu­en Stand­ort, der sich nun im lau­fen­den Betrieb lang­fris­tig bewei­sen müs­se. Sie beton­ten eben­falls die gro­ßen Chan­cen, die das Are­al am Bade­see bietet.

Aus­tausch über Hür­den und Zukunftsvisionen

Gleich­zei­tig nutz­ten die Betrei­ber das Gespräch, um auf auf­ge­tre­te­ne Hin­der­nis­se wäh­rend der Pla­nungs- und Bau­pha­se auf­merk­sam zu machen. Die­se Rück­mel­dun­gen gaben sie der Poli­tik und Ver­wal­tung als wich­ti­ge Erfah­rungs­wer­te für zukünf­ti­ge Pro­jek­te mit auf den Weg.

Die Anwe­sen­den – dar­un­ter neben den Mit­glie­dern der Rats­frak­ti­on auch Tammo Len­ger (Kan­di­dat für die Bür­ger­meis­ter­wahl) und Mat­thi­as Groo­te (Kan­di­dat für die Land­rats­wahl) – nah­men die Anre­gun­gen auf­merk­sam entgegen.

Posi­ti­ves Fazit

Ins­ge­samt zeig­ten sich alle Betei­lig­ten sehr zufrie­den mit der erreich­ten Ent­wick­lung. Die SPD-Rats­frak­ti­on sowie die SPD in der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen wünsch­ten Ralf und Mari­on Kast­ner für die Zukunft am Bade­see Gro­te­gas­te wei­ter­hin viel Erfolg.

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Neu­er Hot­spot am Bade­see: Umzug bringt fri­schen Wind für den „Kin­ner­kram“!

SPD-Rats­frak­ti­on auf Som­mer­tour: Erfolg­rei­cher Neu­start für den „Kin­ner­kram“ am Bade­see Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Im Rah­men ihrer tra­di­tio­nel­len Som­mer­tour mach­te die SPD-Rats­frak­ti­on...

Lokal

Star­ke Frau­en, star­ke Geschich­ten: Unter­neh­me­rin­nen in Leer im Fokus!

Unter­neh­me­rin­nen im Blick­punkt: Vor­trag im Leera­ner Rathaus Leer. Wel­chen Ein­fluss hat­ten Frau­en auf die Wirt­schafts- und Stadt­ge­schich­te von Leer? Die­ser...

Lokal

Leer-Bin­gum: Sanie­rungs­of­fen­si­ve star­tet mit Vollsperrungen!

Sanie­rungs­of­fen­si­ve star­tet: Mas­si­ve Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen in Bin­gum erwartet Leer-Bin­gum. Auto­fah­rer und Anwoh­ner im Leera­ner Orts­teil Bin­gum müs­sen sich in der kom­men­den...

Veranstaltung

Drei Tage Volks­fest: Das Jubi­lä­ums­pro­gramm des 75. Müg­gen­mark­tes in Jemgum

75. Müg­gen­markt in Jem­gum: Drei Tage vol­ler Tra­di­ti­on, Musik und Unterhaltung Das voll­stän­di­ge Pro­gramm zum Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de in Jemgum Vom 7....

Lokal

31-Jäh­ri­ger wegen schwe­rer Brand­stif­tung in Untersuchungshaft

Ermitt­lun­gen nach Explo­si­on in Wes­t­ov­er­le­din­gen: 31-Jäh­ri­ger wegen schwe­rer Brand­stif­tung in Untersuchungshaft Westoverledingen/Leer. Nach dem ver­hee­ren­den Wohn­haus­brand am Mon­tag­mor­gen, 3. August...

Lokal

Vom Geis­tes­blitz zum Patent – haben Sie die nächs­te gro­ße Erfindung?

Start­hil­fe für Erfin­der: Kos­ten­freie Bera­tung rund um Paten­te und Ideen Ost­fries­land. Eine gute Idee ist oft der ers­te Schritt zum Erfolg...

Veranstaltung

FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

Lokal

Wahl­kampf mit Rücken­wind: Olaf Bade hebt im Land­kreis Leer ab

Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer: Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade geht in die Luft Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer:...

Lokal

Zukunft der Erwach­se­nen­bil­dung: Wie geht es wei­ter mit der VHS Leer?

Nico Blo­em (SPD-MdL) und Sabi­ne Kasi­mir (Päd­ago­gi­sche Lei­te­rin) auf der Ein­gangs­trep­pe der VHS Leer. Volks­hoch­schu­le Leer zukunfts­fest machen: SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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Freizeit

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