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25 Jah­re „Fritz Filap­per“: Mal­buch zur Ver­kehrs­er­zie­hung fei­ert Jubi­lä­um mit 8.500 neu­en Exem­pla­ren für Ostfriesland

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Die Vor­sit­zen­den aller ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Fritz Filap­per-Mal­bü­cher. Über­ge­ben wur­den Sie sei­tens des Ver­eins Oost­frees­ke­taal, des Platt­düütskbü­ros und der Brand­kas­se in Gegen­wart der Autorin und des Mit­au­tors Bri­git­te und Heinz Klee­mann (4. und 6. von rechts)

Mal­buch „Fritz Filap­per“ fei­ert 25. Geburtstag

8.500 Mal­bü­cher für ost­frie­si­sche Verkehrswachten

Eine der gro­ßen Erfolgs­ge­schich­ten der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se wird fort­ge­setzt: Die über­ar­bei­te­te ach­te Auf­la­ge des 1999 erschie­ne­nen zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Mobi­li­täts­er­zie­hung „Fritz Filap­per“ wur­de ver­öf­fent­licht. Zum 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­um erhiel­ten alle fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten 8.500 Arbeits­hef­te im Wert von rund 6.500 Euro. Die­se Mal­bü­cher sind für Kin­der in Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len gedacht und haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren knapp 90.000 Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr gehol­fen – auf Hoch- und Plattdeutsch.

Ein bedeu­ten­des Jubiläum

Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert: „Ziel des Mal- und Lese­bu­ches ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Stra­ßen­ver­kehr. Unse­re Auf­ga­be ist es, die siche­re Teil­nah­me der Kin­der am Stra­ßen­ver­kehr trotz der zuneh­men­den Stress­fak­to­ren zu ermög­li­chen. Wir sind stolz dar­auf, dass wir mit der neu­en Auf­la­ge wei­ter­hin dazu bei­tra­gen kön­nen. Beson­ders freut es uns, dass wir von Nach­bar-Ver­kehrs­wach­ten und ‑Schul­lei­tun­gen um die­sen Schatz benei­det wer­den. Ein paar der Mal­bü­cher wur­den sogar exportiert!“

Unfall­prä­ven­ti­on und Sprachförderung

„Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel,“ ergänzt Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se. „Unser Ziel ist es, Unfäl­le und damit ein­her­ge­hen­de Ver­let­zun­gen oder Schlim­me­res zu ver­mei­den. Kin­der glau­ben oft: ‚Wenn ich das Auto sehe, sieht das Auto mich auch!‘ – so ein­fach ist das lei­der nicht. Bis heu­te haben fast 90.000 Kin­der Fritz Filap­per und sei­ne Tipps ken­nen­ge­lernt. Wenn wir dabei auch noch die Zwei­spra­chig­keit unse­rer Kin­der för­dern kön­nen, haben wir viel erreicht. Die um 20 % gesun­ke­nen Unfall­zah­len der letz­ten zehn Jah­re bestä­ti­gen unser Enga­ge­ment. Ich dan­ke der Ver­kehrs­wacht für ihre groß­ar­ti­ge, ehren­amt­li­che Arbeit!“

Posi­ti­ve Ent­wick­lung der Unfallzahlen

Hans-Gün­ter Jel­ting, Ers­ter Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Leer, fügt hin­zu: „Die Anzahl der Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land mit Kin­dern bis 14 Jah­re sinkt tat­säch­lich: 2014 kam es zu 212 Unfäl­len, 2018 zu 194 und 2023 noch zu 170 Unfäl­len. Von die­sen wur­den 27, 21 bzw. 13 Kin­der schwer ver­letzt, und in 2018 und 2023 starb je ein Kind. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Dabei brau­chen sie die Hil­fe der Eltern, der Lehr­kräf­te und aller Verkehrsteilnehmenden.“

Zwei­spra­chi­ge Erzie­hung als Herzensangelegenheit

„Die Bedeu­tung der zwei­spra­chi­gen Erzie­hung nach dem Mot­to ‚je frü­her, des­to bes­ser‘ ist für uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit“, infor­miert Hans Free­se, Vor­sit­zen­der des Ver­eins Oost­frees­ke Taal. „Den Begriff ‚Filap­per‘ kann man sowohl mit dem ver­nied­lich­ten mit­tel­hoch­deut­schen ‚fîlen‘ (für put­zen, strei­chen) als auch mit dem alt­frie­si­schen ‚fila‘ (für schla­gen, schwin­gen, strei­chen) erklä­ren. Das ‚-lap­per‘ könn­te zu ‚lap­pen‘ (schla­gen, z. B. mit den Flü­geln) gehö­ren. Das Han­deln des Tie­res benennt somit das Tier, das schwin­gend und flü­gel­schla­gend umherfliegt.“

Unter­stüt­zung für Lehrkräfte

Griet­je Kamm­ler, Lei­te­rin des Platt­düütskbü­ros der Ost­frie­si­schen Land­schaft, ergänzt: „Ober­fläch­lich betrach­tet, ist die­ses Büch­lein für vie­le viel­leicht ein­fach nur ein Mal­buch. Aber die­ses Buch hat es in sich. Gera­de für nicht Platt­deutsch-spre­chen­de Lehr­kräf­te ist es her­vor­ra­gend geeig­net, die platt­deut­sche Spra­che zusätz­lich zum Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr näher zu brin­gen. Je nach Ein­satz kön­nen die Geschich­ten ‚nur vor­ge­le­sen‘ oder das Malen ‚beglei­tet‘ werden.“

Die Ver­tre­ter von Bun­des­wehr, Poli­zei, Ver­kehr­si­cher­heits­fo­rum und Brand­kas­se haben mit Bri­git­te Klee­mann das neue Mal­buch „Fritz Filap­per“ auf den Weg gebracht.

 


Der Hin­ter­grund

Im Jahr 1998 hat­te die Ver­kehrs­wacht Aurich die Idee, ein Ver­kehrs­si­cher­heits-Mal­buch für ost­frie­si­sche Kin­der­gar­ten- und Grund­schul­kin­der zu pro­du­zie­ren. Bis dahin gab es nur klei­ne­re Mal­bü­cher mit viel Wer­bung und ohne regio­na­len Bezug. Die Auricher Logo­pä­din Bri­git­te Klee­mann setz­te die­se Idee um und brach­te den Schmet­ter­ling „Filap­per“ auf die Welt. Sie ent­warf Figu­ren, die Kin­dern wie Pau­la und Nils über Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr auf­klä­ren. Mit 11 illus­trier­ten Geschich­ten deckt das Mal­buch ver­schie­de­ne Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ab, ein­schließ­lich der wich­ti­gen „Sicht­bar­keit bringt Sicherheit“-Thematik, dar­ge­stellt durch Pau­la in einer Warnweste.

Über­set­zung und Erfolg

Heinz Klee­mann, ehe­ma­li­ger Lei­ter der Bun­des­wehr­fahr­schu­le in der Blü­cher-Kaser­ne und Mit­glied der Ver­kehrs­wacht Aurich, über­setz­te die Geschich­ten ins Platt­deut­sche mit Unter­stüt­zung von Ger­not de Vries und dem Platt­düütskbü­ro der Ost­frie­si­schen Land­schaft. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Brand­kas­se konn­te 1999 eine Auf­la­ge von 20.000 Exem­pla­ren des ers­ten zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Ver­kehrs­er­zie­hung ver­öf­fent­licht wer­den. Auf­grund des Erfolgs wur­den bis heu­te fast 90.000 Mal­bü­cher verteilt.

Fritz Filap­per als Syn­onym für Verkehrssicherheit

Fritz Filap­per ist mitt­ler­wei­le ein Syn­onym für Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit in Ost­fries­land. Kin­der ler­nen spie­le­risch, wie man sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr ver­hält. Neue Geschich­ten, wie das rich­ti­ge Ver­hal­ten an Bahn­über­gän­gen und Bus­hal­te­stel­len, wer­den stän­dig inte­griert, um den sich ver­än­dern­den Bedürf­nis­sen der Kin­der gerecht zu werden.

Ansprech­part­ner und wei­te­re Informationen

Bei Bedarf kön­nen sich Schu­len und Kin­der­gär­ten an ihre ört­li­che Ver­kehrs­wacht wenden:

Hajo Reer­s­he­mi­us betont abschlie­ßend: „Als Ver­kehrs­wach­ten bedan­ken wir uns herz­lich bei den Her­aus­ge­bern für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung. Wir hof­fen, mit den neu­en Mal- und Lese­bü­chern Anrei­ze für die Mobi­li­täts­er­zie­hung zu schaf­fen und die Unfall­zah­len zu redu­zie­ren. Das Mal­buch kann dazu ein Bau­stein sein, aber mit­ma­chen muss letzt­end­lich jeder Verkehrsteilnehmende!“

Kon­kre­te Tipps für das Ver­hal­ten von und mit Kin­dern im Straßenverkehr

Kin­der sind im Stra­ßen­ver­kehr beson­ders gefähr­det, weil:

  • sie bis zum Alter von etwa 10 bis 12 Jah­ren noch ein ein­ge­schränk­tes Blick­feld haben und Fahr­zeu­ge, die sich ihnen von der Sei­te nähern, spä­ter bemer­ken als Erwachsene.
  • sie Geräu­sche nicht exakt ver­or­ten kön­nen und daher nicht recht­zei­tig bemer­ken, aus wel­cher Rich­tung ein Ret­tungs­fahr­zeug kommt.
  • sie auf­grund ihrer Kör­per­grö­ße oft­mals über par­ken­de Autos und ande­re Hin­der­nis­se nicht hin­weg­se­hen können.
  • sie Gefah­ren oft­mals nicht oder nur unzu­rei­chend ein­schät­zen können.
  • sie frü­hes­tens ab dem Grund­schul­al­ter Geschwin­dig­kei­ten abschät­zen können.
  • sie nicht meh­re­re Aspek­te gleich­zei­tig erfas­sen und in kom­ple­xen Situa­tio­nen schnell über­for­dert sind.
  • sie einen star­ken Bewe­gungs­drang haben und des­halb unver­mit­telt auf die Fahr­bahn laufen.
  • sie beim Lau­fen oft­mals nicht nach links und rechts sehen und nicht so gut abrupt abstop­pen können.
  • sie impul­siv sind und sich in vie­len Situa­tio­nen nicht ver­nünf­tig verhalten.
  • sie auf­grund ihrer gerin­gen Kör­per­grö­ße von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern häu­fig spät wahr­ge­nom­men werden.

Emp­feh­lun­gen für Eltern und Autofahrer

Eltern:

  • Begin­nen Sie früh mit der Verkehrserziehung.
  • Üben Sie das Ver­hal­ten am Fahrbahnrand.
  • Sei­en Sie ein Vor­bild und leben kor­rek­tes Ver­hal­ten vor.
  • Trai­nie­ren Sie gemein­sam den Kin­der­gar­ten- und Schulweg.
  • Sichern Sie Ihr Kind im Auto rich­tig in Kindersitzen.
  • Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind einen Helm und reflek­tie­ren­de Klei­dung trägt.

Auto­fah­rer:

  • Redu­zie­ren Sie das Tem­po und sei­en Sie bremsbereit.
  • Rech­nen Sie mit unbe­re­chen­ba­rem Ver­hal­ten, beson­ders vor Ihrem Fahrzeug.
  • Sei­en Sie an Schu­len, Kin­der­gär­ten, Spiel­plät­zen, Zebra­strei­fen und Bus­hal­te­stel­len beson­ders vor­sich­tig, auch wenn Sie zunächst kei­ne Kin­der sehen.

Die­se Maß­nah­men und das Enga­ge­ment der Ver­kehrs­wach­ten tra­gen dazu bei, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zu erhö­hen und die platt­deut­sche Spra­che zu fördern.


 

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Warn­streik am 10. Febru­ar: Sper­rung der Jann-Berg­haus-Brü­cke in Leer

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Warn­streik legt Jann-Berg­haus-Brü­cke lahm: Son­der­plan für Bus­li­nie 651

Ein ange­kün­dig­ter Warn­streik führt am Diens­tag, den 10. Febru­ar 2026, zu erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen im Raum Leer. Betrof­fen ist ins­be­son­de­re die Jann-Berg­haus-Brü­cke, die für den Ver­kehr voll gesperrt wird. Die­se Sper­rung hat unmit­tel­ba­re Aus­wir­kun­gen auf den Bus­ver­kehr, wes­halb die Stadt Leer und das Bus­un­ter­neh­men eine Son­der­re­ge­lung zur Sicher­stel­lung der Schü­ler­be­för­de­rung getrof­fen haben.

Mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen im Orts­teil Bingum

Der Orts­teil Bin­gum kann am Streik­tag fast aus­schließ­lich nur zur Sicher­stel­lung des Schul­ver­kehrs ange­fah­ren wer­den. Für die Linie 651 gilt fol­gen­de Ausnahmeregelung:

  • Mor­gens (Fahrtnr. 003) Rich­tung Log­abir­um: Um den Anschluss trotz der Brü­cken­sper­rung zu gewähr­leis­ten, wer­den alle Hal­te­stel­len in Bin­gum 20 Minu­ten frü­her als regu­lär ange­fah­ren. Ab der Hal­te­stel­le „An der Ems­brü­cke“ greift wie­der der nor­ma­le Zeitplan.

  • Mit­tags (Fahrtnr. 022) Rich­tung Bin­gum: Nach der 6. Stun­de erfolgt die Ankunft an den Hal­te­stel­len in Bin­gum 20 Minu­ten spä­ter als gewohnt.

Abge­se­hen von die­sen zwei Fahr­ten wird Bin­gum von der Linie 651 nicht bedient. Alle ande­ren Fahr­ten star­ten und enden an der Hal­te­stel­le „An der Ems­brü­cke“, wobei ein Zusatz­bus den gewohn­ten Takt im rest­li­chen Stadt­ge­biet sicherstellt.

Weg­fall von Hal­te­stel­len und Ersatzverbindungen

Auf­grund der Sper­rung ent­fal­len die Hal­te­stel­len Jann-Berg­haus-Brü­cke und Brü­cken­haus am 10. Febru­ar kom­plett. Als Ersatz ste­hen fol­gen­de Hal­te­stel­len zur Verfügung:

  • Bin­gum, Abzweig

  • Leer, Ubbo-Emmi­us-Stra­ße / Pastorenkamp

  • Bin­gum, B 436 (für Fahr­ten der Linie 620)

Infor­ma­tio­nen für Fahrgäste

Fahr­gäs­te wer­den gebe­ten, sich eigen­stän­dig über den Fort­gang des Warn­streiks und even­tu­el­le kurz­fris­ti­ge Ände­run­gen auf dem Lau­fen­den zu hal­ten. Wei­te­re Details zu den Regio­nal­bus­li­ni­en sind auf der Web­sei­te des Ver­kehrs­ver­bun­des Ems-Jade (VEJ) unter www.vej.de abrufbar.

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Mil­lio­nen­för­de­rung für Bor­kums Hafen: Wich­ti­ger Mei­len­stein für die Offshore-Infrastruktur

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Rücken­wind für Bor­kum: Grü­nes Licht für die Hafenerneuerung

Geduld und Beharr­lich­keit haben sich für die Insel Bor­kum aus­ge­zahlt. Nach zwei­jäh­ri­ger Pla­nungs- und Ver­hand­lungs­pha­se liegt nun der offi­zi­el­le För­der­be­scheid für ein zen­tra­les Infra­struk­tur­pro­jekt vor: Die Ertüch­ti­gung von neun Dal­ben im Bor­ku­mer Hafen kann beginnen.

Inves­ti­ti­on in die mari­ti­me Zukunft

Das Pro­jekt umfasst die Ver­stär­kung und Erhö­hung von neun Dal­ben an drei Schwimm­pon­tons. Die­se Anla­gen sind essen­zi­ell für den Schiffs­ver­kehr zu den Off­shore-Wind­parks in der Nord­see. Die Gesamt­kos­ten belau­fen sich auf rund 1,258 Mil­lio­nen Euro. Ein Groß­teil davon wird durch För­der­mit­tel gedeckt:

  • N‑Bank För­de­rung: 1,006 Mil­lio­nen Euro

  • Eigen­an­teil: 0,252 Mil­lio­nen Euro (getra­gen durch die Nord­see­heil­bad Bor­kum GmbH)

Schutz gegen den Klimawandel

Die Maß­nah­me dient nicht nur der tech­ni­schen Instand­hal­tung, son­dern ist auch eine direk­te Reak­ti­on auf Umwelt­ver­än­de­run­gen. Die Dal­ben wer­den im Zuge der Arbei­ten erhöht, um der Her­aus­for­de­rung des stei­gen­den Mee­res­spie­gels zu begeg­nen. Damit wird die Infra­struk­tur lang­fris­tig kri­sen­fest gemacht.


Stim­men zum Projekt

„Durch die Ver­stär­kung der Dal­ben gewinnt unser Hafen deut­lich an Schlag­kraft und kann einen wesent­li­chen Bei­trag zum Aus­bau und zur War­tung der Off­shore-Wind­parks leis­ten.“ — Axel Held, Geschäfts­füh­rer der Nord­see­heil­bad Bor­kum GmbH

Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em, der den Pro­zess eng beglei­tet hat, sieht in der Zusa­ge ein wich­ti­ges Signal für den Stand­ort Nie­der­sach­sen. Es sei ein wei­te­rer Schritt auf dem Weg zum „Ener­gie­land Nr. 1“. Neben dem Kli­ma­schutz pro­fi­tie­re vor allem die mari­ti­me Wirt­schaft und die Insel selbst von die­ser Stär­kung des Nordseewindports.

Lang­fris­ti­ge Siche­rung des Standorts

Trotz der grund­sätz­li­chen Befür­wor­tung durch das nie­der­säch­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ver­zö­ger­te sich der Bescheid auf­grund begrenz­ter Mit­tel im För­der­topf. Dass die Finan­zie­rung nun steht, sichert laut Geschäfts­füh­rer Rapha­el Warne­cke die Rol­le Bor­kums im Bereich der nach­hal­ti­gen Ener­gie­ver­sor­gung und stärkt die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Hafens dauerhaft.

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Hin­ter den Kulis­sen: Die Lions-Oster­ei­er-Manu­fak­tur für den guten Zweck

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In der Lions-Oster­ei­er-Manu­fak­tur: Die Frau­en des Lions-Clubs Leer-Even­burg bei der tra­di­tio­nel­len End­fer­ti­gung der Samm­ler­stü­cke im Win­ter­gar­ten von Anne Doden­hof in Holthusen.

Lions-Oster­ei­er-Manu­fak­tur: Hand­ar­beit mit Herz in Holthusen

Wäh­rend drau­ßen der Früh­ling noch deut­lich auf sich war­ten lässt, ver­wan­delt sich das Haus von Anne Doden­hof in Hol­thusen ein­mal im Jahr in eine emsi­ge Werk­statt für den guten Zweck. Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on: Die Frau­en des Lions-Clubs Leer-Even­burg tref­fen sich hier, um in gemein­schaft­li­cher Run­de die dies­jäh­ri­gen Metall-Oster­ei­er fertigzustellen.

Ein gan­zes Haus im Ein­satz für die gute Sache

In die­sen Tagen wird jeder Win­kel genutzt. Ob in der gemüt­li­chen Küche oder im Win­ter­gar­ten – über­all sind Sta­tio­nen auf­ge­baut, an denen die flei­ßi­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer Hand in Hand arbei­ten. Es herrscht eine beson­de­re Atmo­sphä­re aus Kon­zen­tra­ti­on und herz­li­chem Mit­ein­an­der, wäh­rend tau­sen­de bun­te Halb­scha­len dar­auf war­ten, pass­ge­nau zusam­men­ge­fügt zu werden.

Die End­fer­ti­gung ist dabei rei­ne, lie­be­vol­le Hand­ar­beit. Jedes der ins­ge­samt 4.000 Metal­lei­er wird ein­zeln geprüft und mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl zusam­men­ge­setzt. Die­ser per­sön­li­che Ein­satz macht jedes Stück zu etwas Beson­de­rem – man spürt förm­lich die Wert­schät­zung, die in die­ser Arbeit steckt.

Ein­ma­li­ge Kunst­wer­ke von Udo Steinigeweg

Das Ergeb­nis die­ser „Manu­fak­tur-Tage“ ist eine Oster­de­ko­ra­ti­on, die es so kein zwei­tes Mal gibt. Die exklu­si­ven Moti­ve stam­men aus der Feder des renom­mier­ten Künst­lers Udo Stei­ni­ge­weg. Sei­ne künst­le­ri­sche Gestal­tung macht die hoch­wer­ti­gen Eier zu begehr­ten Samm­ler­stü­cken, die in der Regi­on Leer bereits Kult­sta­tus genie­ßen und jedes Heim stil­voll verschönern.

Span­nung inklu­si­ve: Die Tom­bo­la mit Herz

Doch die Eier glän­zen nicht nur von außen. In ihrem Inne­ren ver­birgt sich eine span­nen­de Über­ra­schung: Jedes Oster­ei ent­hält ein Los. Damit haben die Käu­fer die Chan­ce auf einen von 150 attrak­ti­ven Gewin­nen. So ver­bin­det die Akti­on hoch­wer­ti­ge Kunst mit der Vor­freu­de auf eine gelun­ge­ne Überraschung.

Hel­fen, wo es ankommt: Jeder Euro zählt

Hin­ter der Akti­on steht ein wich­ti­ger Zweck. Für einen Preis von 5 Euro pro Stück leis­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger einen direk­ten Bei­trag für sozia­le Pro­jek­te in unse­rer Gemein­schaft. Dank regio­na­ler Spon­so­ren, wel­che die Anschaf­fungs­kos­ten decken, fließt der Ver­kaufs­er­lös ohne Abzü­ge an:

  • Rücken­wind e.V. und die Initia­ti­ve „Die Löwen­kin­der“

  • Die Sup­pen­kü­che der Christuskirche

  • Ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Fami­li­en­för­de­rung in der Region

Enga­ge­ment gesucht: Wer­den Sie Sponsor

Damit auch in die­sem Jahr jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird, setzt der Lions-Club auf die Unter­stüt­zung der regio­na­len Wirt­schaft. Unter­neh­men, die sich als Spon­so­ren betei­li­gen, wer­den nament­lich auf der Web­sei­te erwähnt; ab einem Bei­trag von 500 Euro erscheint zudem das Fir­men­lo­go auf dem Begleitflyer.

Inter­es­sier­te Unter­neh­mer, die die­se exklu­si­ve Akti­on unter­stüt­zen möch­ten, kön­nen sich für wei­te­re Infor­ma­tio­nen direkt an die Alli­anz Haupt­ver­tre­tung Hei­di Noor­mann in Leer wenden.

Kon­takt für Sponsoren:

Hei­di Noormann

Blin­ke 32

26789 Leer

Tele­fon: 0491 99239152

Mobil: 0173 5606746

E‑Mail: heidi.noormann@allianz.de

Ver­kaufs­start und Verfügbarkeit

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen die exklu­si­ven Samm­ler­stü­cke in Kür­ze an zahl­rei­chen Stand­or­ten erwer­ben. Die genaue Lis­te der Ver­kaufs­stel­len sowie der offi­zi­el­le Start­ter­min wer­den zeit­nah im Lese­r­ECHO-Por­tal sowie auf der Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ bekannt gege­ben. Damit alle Infor­ma­tio­nen für jeden zugäng­lich sind, wer­den sämt­li­che Bei­trä­ge des Lese­r­ECHO grund­sätz­lich ohne Bezahl­schran­ke ver­öf­fent­licht. So ist sicher­ge­stellt, dass alle Lese­rin­nen und Leser jeden Arti­kel in vol­lem Umfang und kos­ten­frei mit­ver­fol­gen können.

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Voll­sper­rung Auf den Tru­ben: Funk­mast-Auf­bau bringt Ver­kehrs­än­de­run­gen in Loga

Voll­sper­rung „Auf den Tru­ben“: Geän­der­te Sperr­zei­ten am 13. Februar Auf­grund der Anlie­fe­rung und des Auf­baus eines neu­en Funk­mas­tes auf dem...

Lokal

Minis­ter Phil­ip­pi bekräf­tigt Unter­stüt­zung für Fach­kran­ken­haus im Rheiderland

Bild­no­tiz (v.l.n.r.): Bernd Lin­de­mann (Schrift­füh­rer All­ge­mei­ner Kran­ken­haus­ver­ein), Hei­ko Abbas (Bür­ger­meis­ter Stadt Wee­ner), Mat­thi­as Groo­te (Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der und Land­rat Land­kreis Leer), Nico...

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Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

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101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

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Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

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Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

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„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...