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25 Jah­re „Fritz Filap­per“: Mal­buch zur Ver­kehrs­er­zie­hung fei­ert Jubi­lä­um mit 8.500 neu­en Exem­pla­ren für Ostfriesland

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Die Vor­sit­zen­den aller ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Fritz Filap­per-Mal­bü­cher. Über­ge­ben wur­den Sie sei­tens des Ver­eins Oost­frees­ke­taal, des Platt­düütskbü­ros und der Brand­kas­se in Gegen­wart der Autorin und des Mit­au­tors Bri­git­te und Heinz Klee­mann (4. und 6. von rechts)

Mal­buch „Fritz Filap­per“ fei­ert 25. Geburtstag

8.500 Mal­bü­cher für ost­frie­si­sche Verkehrswachten

Eine der gro­ßen Erfolgs­ge­schich­ten der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se wird fort­ge­setzt: Die über­ar­bei­te­te ach­te Auf­la­ge des 1999 erschie­ne­nen zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Mobi­li­täts­er­zie­hung „Fritz Filap­per“ wur­de ver­öf­fent­licht. Zum 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­um erhiel­ten alle fünf ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten 8.500 Arbeits­hef­te im Wert von rund 6.500 Euro. Die­se Mal­bü­cher sind für Kin­der in Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len gedacht und haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren knapp 90.000 Kin­dern im Stra­ßen­ver­kehr gehol­fen – auf Hoch- und Plattdeutsch.

Ein bedeu­ten­des Jubiläum

Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten, erläu­tert: „Ziel des Mal- und Lese­bu­ches ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Stra­ßen­ver­kehr. Unse­re Auf­ga­be ist es, die siche­re Teil­nah­me der Kin­der am Stra­ßen­ver­kehr trotz der zuneh­men­den Stress­fak­to­ren zu ermög­li­chen. Wir sind stolz dar­auf, dass wir mit der neu­en Auf­la­ge wei­ter­hin dazu bei­tra­gen kön­nen. Beson­ders freut es uns, dass wir von Nach­bar-Ver­kehrs­wach­ten und ‑Schul­lei­tun­gen um die­sen Schatz benei­det wer­den. Ein paar der Mal­bü­cher wur­den sogar exportiert!“

Unfall­prä­ven­ti­on und Sprachförderung

„Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel,“ ergänzt Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se. „Unser Ziel ist es, Unfäl­le und damit ein­her­ge­hen­de Ver­let­zun­gen oder Schlim­me­res zu ver­mei­den. Kin­der glau­ben oft: ‚Wenn ich das Auto sehe, sieht das Auto mich auch!‘ – so ein­fach ist das lei­der nicht. Bis heu­te haben fast 90.000 Kin­der Fritz Filap­per und sei­ne Tipps ken­nen­ge­lernt. Wenn wir dabei auch noch die Zwei­spra­chig­keit unse­rer Kin­der för­dern kön­nen, haben wir viel erreicht. Die um 20 % gesun­ke­nen Unfall­zah­len der letz­ten zehn Jah­re bestä­ti­gen unser Enga­ge­ment. Ich dan­ke der Ver­kehrs­wacht für ihre groß­ar­ti­ge, ehren­amt­li­che Arbeit!“

Posi­ti­ve Ent­wick­lung der Unfallzahlen

Hans-Gün­ter Jel­ting, Ers­ter Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Leer, fügt hin­zu: „Die Anzahl der Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land mit Kin­dern bis 14 Jah­re sinkt tat­säch­lich: 2014 kam es zu 212 Unfäl­len, 2018 zu 194 und 2023 noch zu 170 Unfäl­len. Von die­sen wur­den 27, 21 bzw. 13 Kin­der schwer ver­letzt, und in 2018 und 2023 starb je ein Kind. Doch die Teil­nah­me am Ver­kehr ist ein Stück Lebens­er­fah­rung, die unse­re Kin­der machen müs­sen. Dabei brau­chen sie die Hil­fe der Eltern, der Lehr­kräf­te und aller Verkehrsteilnehmenden.“

Zwei­spra­chi­ge Erzie­hung als Herzensangelegenheit

„Die Bedeu­tung der zwei­spra­chi­gen Erzie­hung nach dem Mot­to ‚je frü­her, des­to bes­ser‘ ist für uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit“, infor­miert Hans Free­se, Vor­sit­zen­der des Ver­eins Oost­frees­ke Taal. „Den Begriff ‚Filap­per‘ kann man sowohl mit dem ver­nied­lich­ten mit­tel­hoch­deut­schen ‚fîlen‘ (für put­zen, strei­chen) als auch mit dem alt­frie­si­schen ‚fila‘ (für schla­gen, schwin­gen, strei­chen) erklä­ren. Das ‚-lap­per‘ könn­te zu ‚lap­pen‘ (schla­gen, z. B. mit den Flü­geln) gehö­ren. Das Han­deln des Tie­res benennt somit das Tier, das schwin­gend und flü­gel­schla­gend umherfliegt.“

Unter­stüt­zung für Lehrkräfte

Griet­je Kamm­ler, Lei­te­rin des Platt­düütskbü­ros der Ost­frie­si­schen Land­schaft, ergänzt: „Ober­fläch­lich betrach­tet, ist die­ses Büch­lein für vie­le viel­leicht ein­fach nur ein Mal­buch. Aber die­ses Buch hat es in sich. Gera­de für nicht Platt­deutsch-spre­chen­de Lehr­kräf­te ist es her­vor­ra­gend geeig­net, die platt­deut­sche Spra­che zusätz­lich zum Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr näher zu brin­gen. Je nach Ein­satz kön­nen die Geschich­ten ‚nur vor­ge­le­sen‘ oder das Malen ‚beglei­tet‘ werden.“

Die Ver­tre­ter von Bun­des­wehr, Poli­zei, Ver­kehr­si­cher­heits­fo­rum und Brand­kas­se haben mit Bri­git­te Klee­mann das neue Mal­buch „Fritz Filap­per“ auf den Weg gebracht.

 


Der Hin­ter­grund

Im Jahr 1998 hat­te die Ver­kehrs­wacht Aurich die Idee, ein Ver­kehrs­si­cher­heits-Mal­buch für ost­frie­si­sche Kin­der­gar­ten- und Grund­schul­kin­der zu pro­du­zie­ren. Bis dahin gab es nur klei­ne­re Mal­bü­cher mit viel Wer­bung und ohne regio­na­len Bezug. Die Auricher Logo­pä­din Bri­git­te Klee­mann setz­te die­se Idee um und brach­te den Schmet­ter­ling „Filap­per“ auf die Welt. Sie ent­warf Figu­ren, die Kin­dern wie Pau­la und Nils über Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr auf­klä­ren. Mit 11 illus­trier­ten Geschich­ten deckt das Mal­buch ver­schie­de­ne Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ab, ein­schließ­lich der wich­ti­gen „Sicht­bar­keit bringt Sicherheit“-Thematik, dar­ge­stellt durch Pau­la in einer Warnweste.

Über­set­zung und Erfolg

Heinz Klee­mann, ehe­ma­li­ger Lei­ter der Bun­des­wehr­fahr­schu­le in der Blü­cher-Kaser­ne und Mit­glied der Ver­kehrs­wacht Aurich, über­setz­te die Geschich­ten ins Platt­deut­sche mit Unter­stüt­zung von Ger­not de Vries und dem Platt­düütskbü­ro der Ost­frie­si­schen Land­schaft. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Brand­kas­se konn­te 1999 eine Auf­la­ge von 20.000 Exem­pla­ren des ers­ten zwei­spra­chi­gen Mal­buchs zur Ver­kehrs­er­zie­hung ver­öf­fent­licht wer­den. Auf­grund des Erfolgs wur­den bis heu­te fast 90.000 Mal­bü­cher verteilt.

Fritz Filap­per als Syn­onym für Verkehrssicherheit

Fritz Filap­per ist mitt­ler­wei­le ein Syn­onym für Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit in Ost­fries­land. Kin­der ler­nen spie­le­risch, wie man sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr ver­hält. Neue Geschich­ten, wie das rich­ti­ge Ver­hal­ten an Bahn­über­gän­gen und Bus­hal­te­stel­len, wer­den stän­dig inte­griert, um den sich ver­än­dern­den Bedürf­nis­sen der Kin­der gerecht zu werden.

Ansprech­part­ner und wei­te­re Informationen

Bei Bedarf kön­nen sich Schu­len und Kin­der­gär­ten an ihre ört­li­che Ver­kehrs­wacht wenden:

Hajo Reer­s­he­mi­us betont abschlie­ßend: „Als Ver­kehrs­wach­ten bedan­ken wir uns herz­lich bei den Her­aus­ge­bern für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung. Wir hof­fen, mit den neu­en Mal- und Lese­bü­chern Anrei­ze für die Mobi­li­täts­er­zie­hung zu schaf­fen und die Unfall­zah­len zu redu­zie­ren. Das Mal­buch kann dazu ein Bau­stein sein, aber mit­ma­chen muss letzt­end­lich jeder Verkehrsteilnehmende!“

Kon­kre­te Tipps für das Ver­hal­ten von und mit Kin­dern im Straßenverkehr

Kin­der sind im Stra­ßen­ver­kehr beson­ders gefähr­det, weil:

  • sie bis zum Alter von etwa 10 bis 12 Jah­ren noch ein ein­ge­schränk­tes Blick­feld haben und Fahr­zeu­ge, die sich ihnen von der Sei­te nähern, spä­ter bemer­ken als Erwachsene.
  • sie Geräu­sche nicht exakt ver­or­ten kön­nen und daher nicht recht­zei­tig bemer­ken, aus wel­cher Rich­tung ein Ret­tungs­fahr­zeug kommt.
  • sie auf­grund ihrer Kör­per­grö­ße oft­mals über par­ken­de Autos und ande­re Hin­der­nis­se nicht hin­weg­se­hen können.
  • sie Gefah­ren oft­mals nicht oder nur unzu­rei­chend ein­schät­zen können.
  • sie frü­hes­tens ab dem Grund­schul­al­ter Geschwin­dig­kei­ten abschät­zen können.
  • sie nicht meh­re­re Aspek­te gleich­zei­tig erfas­sen und in kom­ple­xen Situa­tio­nen schnell über­for­dert sind.
  • sie einen star­ken Bewe­gungs­drang haben und des­halb unver­mit­telt auf die Fahr­bahn laufen.
  • sie beim Lau­fen oft­mals nicht nach links und rechts sehen und nicht so gut abrupt abstop­pen können.
  • sie impul­siv sind und sich in vie­len Situa­tio­nen nicht ver­nünf­tig verhalten.
  • sie auf­grund ihrer gerin­gen Kör­per­grö­ße von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern häu­fig spät wahr­ge­nom­men werden.

Emp­feh­lun­gen für Eltern und Autofahrer

Eltern:

  • Begin­nen Sie früh mit der Verkehrserziehung.
  • Üben Sie das Ver­hal­ten am Fahrbahnrand.
  • Sei­en Sie ein Vor­bild und leben kor­rek­tes Ver­hal­ten vor.
  • Trai­nie­ren Sie gemein­sam den Kin­der­gar­ten- und Schulweg.
  • Sichern Sie Ihr Kind im Auto rich­tig in Kindersitzen.
  • Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind einen Helm und reflek­tie­ren­de Klei­dung trägt.

Auto­fah­rer:

  • Redu­zie­ren Sie das Tem­po und sei­en Sie bremsbereit.
  • Rech­nen Sie mit unbe­re­chen­ba­rem Ver­hal­ten, beson­ders vor Ihrem Fahrzeug.
  • Sei­en Sie an Schu­len, Kin­der­gär­ten, Spiel­plät­zen, Zebra­strei­fen und Bus­hal­te­stel­len beson­ders vor­sich­tig, auch wenn Sie zunächst kei­ne Kin­der sehen.

Die­se Maß­nah­men und das Enga­ge­ment der Ver­kehrs­wach­ten tra­gen dazu bei, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zu erhö­hen und die platt­deut­sche Spra­che zu fördern.


 

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Wich­ti­ge Fra­gen im Alter? Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt kommt zu Ihnen!

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Gut bera­ten im Alter: Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt des Land­krei­ses Leer direkt vor Ort

Das Älter­wer­den und ins­be­son­de­re das The­ma Pfle­ge brin­gen oft vie­le Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Wo fin­de ich Unter­stüt­zung? Wel­che Leis­tun­gen ste­hen mir zu? Wel­che Wohn­for­men gibt es? Um Ant­wor­ten auf die­se wich­ti­gen Fra­gen zu geben, hat das Amt für Teil­ha­be und Sozia­les des Land­krei­ses Leer sein Bera­tungs­an­ge­bot deut­lich ausgebaut.

Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt Nie­der­sach­sen (SPN) im Land­kreis Leer ver­steht sich als zen­tra­le Bera­tungs- und Ver­mitt­lungs­stel­le. Das Beson­de­re: Die Exper­tin­nen und Exper­ten sind nicht nur im Amt in Leer erreich­bar, son­dern kom­men direkt zu den Men­schen in die Region.

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Das Ange­bot: Kos­ten­frei, unab­hän­gig und neutral

Die Arbeit des Stütz­punk­tes umfasst das gesam­te The­men­spek­trum rund um Senio­ren und Pfle­ge. Das Ange­bot rich­tet sich an:

  • Senio­ren

  • Pfle­ge­be­dürf­ti­ge

  • Ange­hö­ri­ge

  • alle Inter­es­sier­ten

In den Bera­tungs­ge­sprä­chen wer­den indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt. Die Bera­tung ist dabei stets kos­ten­frei, unab­hän­gig und neu­tral.

Der Stütz­punkt infor­miert unter ande­rem über:

  • Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Pfle­ge- und Krankenversicherungen

  • Pfle­ge­ge­rech­te Wohnformen

  • Senio­ren­re­le­van­te The­men und Angebote


Ter­mi­ne vor Ort im April: Ansprech­part­ner sind für Sie da!

Damit Sie die Bera­tung unkom­pli­ziert in Anspruch neh­men kön­nen, ist der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt jeden Monat für min­des­tens zwei Stun­den in zehn Städ­ten, Gemein­den und Samt­ge­mein­den des Land­krei­ses vertreten.

Hier fin­den Sie die Sprech­zei­ten für den Monat April in der Übersicht:

 

Bera­tun­gen am Diens­tag (jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr)

Ort / Gemeinde Treff­punkt / Einrichtung Ter­min im April
Rhau­der­fehn Treff­punkt Anle­ger / Familienstützpunkt 1. Diens­tag im Monat
Uple­n­gen Upka­mer 2. Diens­tag im Monat
Ost­rhau­der­fehn Rat­haus 3. Diens­tag im Monat
Jüm­me Rat­haus 4. Diens­tag im Monat

 

 

Bera­tun­gen am Donnerstag

Ort / Gemeinde Treff­punkt / Einrichtung Uhr­zeit Ter­min im April
Bun­de Fami­li­en­zen­trum 09:00 – 10:30 Uhr 1. Don­ners­tag im Monat
Wee­ner Rat­haus 11:00 – 12:30 Uhr 1. Don­ners­tag im Monat
Moorm­er­land Café Klöns­nack 10:00 – 12:00 Uhr 2. Don­ners­tag im Monat
Jem­gum Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 3. Don­ners­tag im Monat
Wes­t­ov­er­le­din­gen Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 3. Don­ners­tag im Monat
Hesel Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 4. Don­ners­tag im Monat

Nut­zen Sie die­ses wohn­ort­na­he Ange­bot und las­sen Sie sich kom­pe­tent und ver­trau­lich beraten.

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Hand­werk in Ost­fries­land rüs­tet sich gegen Cybercrime

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Betrie­be rüs­ten sich gegen Cyber­crime: Hand­werks­kam­mer lädt zu Infor­ma­ti­ons­abend ein

Maschi­nen, Apps und Cloud-Diens­te sind längst Stan­dard im Hand­werks­all­tag. Doch mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung wach­sen auch die Risi­ken. Kri­mi­nel­le haben es längst nicht mehr nur auf phy­si­sche Werk­zeu­ge und Maschi­nen abge­se­hen, son­dern auch auf die Daten und Netz­wer­ke von Betrie­ben. Ein­bruch ohne Brech­ei­sen – die Gefah­ren lau­ern im Digitalen.

Um auf die wach­sen­den Bedro­hun­gen durch Cyber­an­grif­fe auf­merk­sam zu machen und pra­xis­na­he Lösun­gen auf­zu­zei­gen, lädt die Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land am Mitt­woch, 8. April, um 17:30 Uhr zu einem kos­ten­frei­en Vor­trag ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Kam­mer­saal der Hand­werks­kam­mer, Stra­ße des Hand­werks 2 in Aurich, statt.

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Refe­rent Andre­as Mühlb­ei­er vom Mit­tel­stand-Digi­tal Zen­trum Hand­werk wird unter dem Titel „Ein­bruch ohne Brech­ei­sen: Die neu­en Sicher­heits­ri­si­ken im Hand­werk“ ech­te Bei­spie­le aus dem Hand­werk prä­sen­tie­ren, die zei­gen, wie leicht Daten, Anla­gen oder sogar Maschi­nen Ziel von Angrif­fen wer­den kön­nen. Im Fokus ste­hen typi­sche Schwach­stel­len wie WLAN, Pass­wör­ter und Fern­zu­grif­fe. Auch die Ver­bin­dung von phy­si­scher und digi­ta­ler Sicher­heit wird the­ma­ti­siert. Die Teil­neh­men­den erhal­ten pra­xis­na­he Tipps und eine Check­lis­te für mehr Sicher­heit im Betrieb.

Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich an Füh­rungs­kräf­te, Mit­ar­bei­ten­de und alle, die im Betrieb digi­ta­le Tech­nik nut­zen. Da die Plät­ze begrenzt sind, ist eine Anmel­dung bis zum 25. März erfor­der­lich. Die­se kann online unter http://www.hwk-aurich.de/sicherheitsrisiken erfolgen.

Bei Fra­gen steht Dani­el Bigl, Bera­ter für Inno­va­ti­on und Tech­no­lo­gie der Hand­werks­kam­mer, tele­fo­nisch unter 04941 1797–60 oder per Mail an d.bigl@hwk-aurich.de ger­ne zur Verfügung.

Nut­zen Sie die­se Gele­gen­heit, um sich über die aktu­el­len Sicher­heits­ri­si­ken im Hand­werk zu infor­mie­ren und wert­vol­le Tipps für den Schutz Ihres Betriebs zu erhal­ten. Die Hand­werks­kam­mer freut sich auf Ihre Teilnahme!

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Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer: Schutz der Jung­tie­re ab April

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Schutz der Kin­der­stu­be: Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer ab dem 1. April

Mit dem Ein­zug des Früh­lings ver­wan­deln sich Wäl­der, Wie­sen und Park­an­la­gen in eine wich­ti­ge Kin­der­stu­be für zahl­rei­che wild­le­ben­de Tier­ar­ten. Um den Nach­wuchs in die­ser sen­si­blen Pha­se zu schüt­zen, erin­nert der Land­kreis Leer an die gesetz­li­che Anlein­pflicht, die jähr­lich vom 1. April bis zum 15. Juli gilt.

Rück­sicht­nah­me in der Brut- und Setzzeit

Wäh­rend der all­ge­mei­nen Brut‑, Setz- und Auf­zucht­zeit sind Jung­tie­re beson­ders schutz­be­dürf­tig. Streu­nen­de oder stö­bern­de Hun­de kön­nen eine töd­li­che Gefahr dar­stel­len – oft reicht schon die blo­ße Stö­rung aus, damit Eltern­tie­re die Ver­sor­gung ihres Nach­wuch­ses ein­stel­len. Auch das wei­te Ent­fer­nen eines Hun­des von der Begleit­per­son auf den Wegen kann bei Wild­tie­ren erheb­li­che Stress­re­ak­tio­nen auslösen.

Gesetz­li­che Grund­la­gen und Geltungsbereiche

Gemäß § 33 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes über den Wald und die Land­schafts­ord­nung (NWaldLG) müs­sen Hun­de in der frei­en Land­schaft wäh­rend die­ses Zeit­raums an der Lei­ne geführt wer­den. Zur frei­en Land­schaft zäh­len dabei:

  • Wald­flä­chen

  • Flä­chen der übri­gen frei­en Land­schaft (auch inner­halb bebau­ter Ortsteile)

  • Öffent­li­che Parks und Grünanlagen

In vie­len Gebie­ten, wie etwa dem Even­burg­park, gilt auf­grund kom­mu­na­ler Sat­zun­gen sogar eine ganz­jäh­ri­ge Anlein­pflicht. Aus­nah­men bestehen ledig­lich für Hun­de im recht­mä­ßi­gen Jagd‑, Ret­tungs- oder Polizeieinsatz.

Beson­der­hei­ten in Schutzgebieten

In zahl­rei­chen Natur- und Land­schafts­schutz­ge­bie­ten, wie dem LSG Rhei­der­land, ist das Anlei­nen von Hun­den unab­hän­gig von der Jah­res­zeit ver­pflich­tend. In sen­si­blen Zonen wie dem Natur­schutz­ge­biet Fehnt­jer Tief und Umge­bung Süd unter­sagt die Ver­ord­nung das Betre­ten für die Öffent­lich­keit teil­wei­se sogar vollständig.

Ver­stö­ße gegen die­se Bestim­mun­gen kön­nen als Ord­nungs­wid­rig­keit geahn­det wer­den. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen und die jewei­li­gen Gebiets­ver­ord­nun­gen sind auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter der Rubrik „Schutz­ge­bie­te“ einsehbar.

Ein ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter Umgang beim Spa­zier­gang trägt maß­geb­lich dazu bei, die Arten­viel­falt in der Regi­on zu bewah­ren und den Wild­tie­ren eine unge­stör­te Auf­zucht ihres Nach­wuch­ses zu ermöglichen.

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

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Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

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Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

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Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...